Harald (Dynaudio 600 XD)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Harald (Dynaudio 600 XD)

Beitragvon saabcoupe » 17.05.2016, 14:09

Hallo Aktiv Gemeinde,

ein neues Mitglied in der Runde möchte sich vorstellen.

Ich, Harald Pohling, fast 50 Jahre jung, habe nun nach einigen passiv-Erfahrungen den Schritt ins aktive Hifi Leben beschritten.

Die Wiedergabe der Musik hat mich schon immer fasziniert und vor allem die Tatsache dass es unterschiedlich klingen kann. Diese Erfahrung habe ich schon mit meinen ersten Geräten Ende der 80er machen können. Meine ersten Boxen waren Visaton Alto II mit irgendeinem Verstärker, habe erfolgreich verdrängt welcher es war. Irgendwann in den 90ern kam dann mein erstes Heimkino mit einem Technics Receiver und Canton Boxen. Dem folgten Yamaha AVR 85, Marantz SR14, noch ein Yamaha Receiver und eine Onkyo 5509 Vorstufe. Die Lautsprecher waren Canton Ergo, Karat und Reference. Auserdem B&W DM 604, Focal 908 und zuletzt die B&W 803 D1. Die Endstufen waren Rotel 985, Yamaha M65 und M85, Proceed Amp 3 und HPA 2 und zu guter letzt die McIntosh MC 302.

Ich denke den Verschleiß an Geräten habe ich mit vielen gemeinsam, der Weg zur vermeindlichen Endlösung ist lang und teuer. Ich bin auch jemand der an den klanglichen Einfluss von Kabeln glaubt. Mit Kabeln beschäftige ich mich intensiv seit 12 Jahren, und bitte, keine Kabel-Diskussionen. Wenn jemand nicht daran glaubt dann ist es so, anders herum genau so. Ich hatte bis vor kurzem auch mein eigenes Kabel Label (MuSiGo Kabel), musste es leider aufgeben weil mich mein taiwanischer Drahtlieferant im Stich gelassen hat. Diesen UPOCC Silberdraht bekommt man eben nicht auf dem freien Markt, deswegen auch das aus für MuSiGo.

Bevor ich auf Aktiv umgestiegen bin, habe ich noch mal den Test mit sehr teuren Geräten gemacht, obwohl ich schon den Entschluss gefasst habe auf aktiv um zu steigen. Die Mc Endstufe und die B&W 803 Lautsprecher waren bis dato das beste was ich je hatte und war auch eine geniale Kombi. So hatte ich selbst einen direkten Vergleich für den spätere Wechsel zu aktiv Lautsprechern.

Da ich keine schweren Brocken mehr in den vierten Stock schleppen wollte, fiel meine Wahl ungehört auf die Dynaudio 600 XD. Sie sind kleiner, leichter und handlicher als die B&W, die 45kg Endstufe fällt nun auch weg. Anhand der Testergebnisse und Meinungen der Besitzer muss es sich um eine geniale Box handeln. Der passive Dynaudio Klang ist mir geläufig von Freunden, deswegen war es also nicht ganz Neuland für mich.

Klanglich sind sie nicht zu vergleichen. Die passive Kette war angenehm warm, mit einer fantastischen Auflösung. Die XD ist eher neutral, mit einem brachialen Bass den ich so noch nie von einem Standlautsprecher gehört habe. Schon wegen des Basses hat sich der Umstieg gelohnt, jetzt ist mein Sub arbeitslos geworden. Ich gönne der XD noch einiges an Einspielzeit, mal sehen was sich da noch tut. Der Verkäufer sagte, es dauert sehr lange.

Gruß Harald
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Beitragvon Bernd Peter » 17.05.2016, 15:12

Hallo Harald,

die Kabelfrage (2 x S/PDIF) wird dich wohl auch weiterhin beschäftigen, wenn du die XD mit 24/192 Files fütterst, um den internen Samplerateconverter zu umgehen.

2 andere Stromkabel sind ein weiteres - lohnendes - Experimentierfeld.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Jupiter » 17.05.2016, 15:57

Hallo Harald,

Herzlich willkommen im Forum.

Wie ich sehe hast du ebenfalls wie ich einen Linn G-ADSM 1. Mit diesem Gerät hast du meiner Meinung nach keinen Fehler gemacht. Die Dynaudio 600 kenne ich leider nicht. Bei mir spielt die Geithain 901k.

Hast du deinen Hörraum auch akustisch bearbeitet? Der G-DAC lohnt es mit wunderbarer Räumlichkeit.

Vielleicht trifft man sich mal, Bad Dürkheim - Stuttgart ist noch als Tagesreise akzeptabel.

Gruß Harald
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Beitragvon saabcoupe » 17.05.2016, 16:47

Hallo Bernd Peter,

die bitte um nicht Kabel Diskussionen bezieht sich nur auf den Punkt ob Kabel den Klang beeinflussen oder nicht. Ansonsten bin ich natürlich offen für Kabel Themen.

Die Digitalkabel Verbindung las ich erst mal bleiben, mein Linn hat top Wandler die ich derzeit nutze.

VG Harald
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Beitragvon saabcoupe » 17.05.2016, 17:47

Hallo Harald,

der Linn ist wirklich ein geniales Teil mit allen Anschlussmöglichkeiten die man im Digitalzeitalter nicht mehr missen möchte, inkl. HDMI und Phono.

Das Thema Raumgestaltung für die Akustik ist bei mir kein Thema. Ein 17 qm kleiner Wohnraum läßt dafür keinen Spielraum.

Und klar, einem persönlichen kennenlernen steht nichts im Wege, ich wohne in Tübingen.

VG Harald
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Beitragvon h0e » 17.05.2016, 18:15

Hallo Harald,

mich wundert die Aussage bzgl. Auflösungung und B+W. Gerade eben erst eine neue 803D3 gehört. Bis jetzt die beste B+W, die ich gehört habe, wie immer tiefe Bühne, aber keine Ordnung und vor allem - wie bisher immer bei B+W - keine Details, die Bühne ist in schrecklicher Unordnung.

Ich habe eine XD600 nur einmal bei einer Vorführung gehört, furchtbarer Vorführraum, aber die Detailauflösung ist wirklich toll gewesen. Super Bühne, einfach gut. Vor allem bei einem 10kEur AllInOne Lautsprecher.

Bernd Peter, der auch Dynaudio XDs hat wollte nur anmerken, dass Kabel bei ihm auf der Digitalseite etwas gebracht haben. Ausserdem wird hier in der Regel offen diskutiert, ohne nicht auch eine andere Wahrnehmung oder Meinung auch mal stehen lassen zu können. Nebenbei hat er den Tipp gegeben alle Files mit 192 khz den Dyns zuzuspielen, sofern Du digital zuspielst.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Bernd Peter » 17.05.2016, 19:06

Hallo Harald,

du gehst also analog in die Focus XD?

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon saabcoupe » 17.05.2016, 21:42

Hallo Jürgen,

tut mir Leid das du so negative Erfahrungen mit B& W gemacht hast, sie decken sich aber nicht mit meinen Erfahrungen.


Hallo Bernd Peter,

ja, ich gehe analog in die XD rein. Der Schiebeschalter steht auf external, so wird vom aktiv Teil nur die Endstufe genutzt, der Wandler und die Lautstärkeregler bleiben inaktiv. Der Linn ist so hochwertig als Vorstufe und Wandler, das ich mich eher verschlechtern würde, wenn ich das die Boxen machen lasse. Natürlich werde ich es später mit Digitalkabeln mal testen, aber est muss ich die Boxen einspielen lassen, danach teste ich ob mir Silber oder Kupfer Kabel besser daran gefallen, sowohl als Signal als auch Netzkabel.

Im Moment habe ich meine Silberkabel dran, dieser Klang gefällt mir aber noch nicht. Es ist noch zu spitz und aggressiv in den Höhen und Mitten. Versuchsweise habe ich mal eine Box mit Kupfer und die andere mit Silber RCA verkabelt. Die mit Kupfer hat mir besser gefallen, allerdings fehlt mir für die andere Box ein langes Kabel um einen richtigen Vergleich machen zu können.

VG Harald
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Beitragvon h0e » 17.05.2016, 21:51

Hallo Harald,

hast Du digital und analog zugespielt mal verglichen?
Auch ich höre mit einem G-Dac und schätze dessen Qualitäten,
jedoch ist die Digitalsektion der XD gut gemacht und Du könntest Dir eine DA und anschliessende AD Wandlung sparen, die ja nötig ist, da die XD digitale Endstufen hat.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon chriss0212 » 18.05.2016, 00:14

Wenn ich das richtig Gelesen habe übernimmt ja ein DSP die Arbeit der Frequenzweiche, das Signal muss also auf jeden Fall im Lautsprecher erst wieder digitalisiert werden.

Ich würde wie Jürgen empfiehlt also auf jeden Fall auch den digitalen Input versuchen!

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon SirMartin » 18.05.2016, 10:09

Hallo Harald,

ich habe bei der Avantgarde Acoustic Zero 1 gleiche Verhältnisse wie du bei der Dynaudio XD. Ich dachte mir das eine externe D/A Wandlung evtl. klangliche Vorteile bringen könnte sofern der D/A Wandler nur hochwertig genug ist. Das ist aber nicht der Fall. Das analoge Signal wird ja wieder digital zurück gewandelt so dass man mit externem DAC eine zusätzliche Wandlung durchmacht. Klanglich bringt das an meiner Box keine Vorteile. Den Test habe ich mit einem Hoerwege DAC MK2 durchgeführt.
Aktuell bin ich dabei die richtigen Kabel zu finden. Faszinierend was sich da so alles klangtechnisch verändert. Auch das Thema HF Einstreuung in Signalkabel habe ich schon durchgetestet :mrgreen: . Letztendlich kann man keine allgemeingültigen Aussagen machen. Man muss sich experimentell an das Optimum herantasten! :wink:

Grüße
Martin
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Beitragvon saabcoupe » 18.05.2016, 12:29

Hallo Leute,

wie ich in meinem letzten Beitrag schon geschrieben habe, werde ich auf jeden Fall den digitalen Weg testen. Ich habe die Boxen erst eine Woche, auch die nötigen Kabellängen habe ich nicht rumliegen.

Heute ist erst mal mein Oyaide Netzkabel und das Elecaudio NF Kabel, beides als Meterware eingetroffen, beides in 6N Reinkupfer. Das Oyaide kostet 48€ der Meter :shock: und hat einen Querschnitt von 3 x 3,3 mm², welches ich zwischen Box und PS Audio P5 legen will. Das Elecaudio nehme ich als Vergleichskabel zu meinem Silber Kabel. Der Schock folgte zugleich, es ist nicht aus Litze sondern Solid Core, Knochen steif, shit. Egal, jetzt ist es da also auch ran damit.

Erst mal nur an eine Box wie immer zum testen. Der Klang ist nicht so hell, ist lauter, die SSSSSSSS Laute sind verschwunden und er klingt auch hörbar entspannter, die Aggressivität ist erstmal verschwunden. Allerdings kommt es mir so vor, als wenn auch Details verschwunden sind. Das muss ich morgen überprüfen wenn beide LS mit dem Netzkabel verbunden sind, jetzt muss ich erst mal auf Arbeit.

Gruß Harald
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Beitragvon wgh52 » 18.05.2016, 12:49

Hallo Harald,

hoffentlich irre ich mich...

Falls Du dieses Kabel als Netzkabel zwischen Lautsprecher und Wandanschlussdose nutzt, wird VDE verletzt. Dieses Kabel ist für "Verlegung und Installation" gemacht (wie der Produkttitel auch sagt). Im Text dazu heißt es:

OYAIDE liefert mit dem EE/F.S 2.0 das erste audiophile Verlege-/Installationskabel für die Installation von nicht ortsveränderlichen Geräten bzw. für die Verlegung "unter Putz".

Lautsprecherboxen (auch sehr schwere!) sind in diesem Sinne "ortsveränderlich". "Nicht ortsveränderlich" bedeutet: Ein Gerät ist z.B. fest an/in eine Wand gebaut (z.B. Lampe) oder anderweitig unverrückbar befestigt (z.B. Elektroherd) und braucht daher auch keinen Netzstecker für eine Steckdose.

Du musst VDE zwar nicht beachten, aber z.B. Versicherungen tun das auf jeden Fall. 8)

Gruß,
Winfried

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Beitragvon saabcoupe » 18.05.2016, 14:10

Hallo Winfried,

ja da hat du wohl recht. Hätte ich mich vor dem Kauf richtig schlau gemacht und nicht nur auf die Reinheit und den Querschnitt geachtet, wäre das wohl nicht passiert. Blöd gelaufen, auf jeden Fall werde ich das andere Kabel auch noch fertig machen zum Testen. Ob ich das dann so lass weiß ich noch nicht. So viele Netzleiste kann man gar nicht bauen, das die vier Meter dann auch Zweck gebunden verarbeitet werden.

VG Harald
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Beitragvon saabcoupe » 18.05.2016, 21:54

SirMartin hat geschrieben:Hallo Harald,

ich habe bei der Avantgarde Acoustic Zero 1 gleiche Verhältnisse wie du bei der Dynaudio XD. Ich dachte mir das eine externe D/A Wandlung evtl. klangliche Vorteile bringen könnte sofern der D/A Wandler nur hochwertig genug ist. Das ist aber nicht der Fall. Das analoge Signal wird ja wieder digital zurück gewandelt so dass man mit externem DAC eine zusätzliche Wandlung durchmacht. Klanglich bringt das an meiner Box keine Vorteile. Den Test habe ich mit einem Hoerwege DAC MK2 durchgeführt.
Aktuell bin ich dabei die richtigen Kabel zu finden. Faszinierend was sich da so alles klangtechnisch verändert.

Hallo Martin ,

wie du sicher gelesen hast bin ich jetzt auch erst mal mit Kabeltests beschäftigt. Dazu brauche ich drei Sätze mit 130 und 250 cm. Die Silber Kabel sind jetzt dran, morgen mache ich mir noch ein Kupfer Satz fertig und danach eine Digital Verbindung. Der Test zwischen Kupfer und Silber ist entscheidend, welches Material ich für die Digital Verbindung nehme.

Welche Tests liegen denn bei dir an?

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