Winfried (Backes & Müller AFB Omega)

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Winfried (Backes & Müller AFB Omega)

Beitragvon wgh52 » 26.01.2008, 16:34

Nochmal Danke für den netten Empfang hier im Aktives-Hören Forum!

Nachdem sich hier viele Leute sehr interessant vorstellen, möchte ich das auch tun. Also, wie kam's zum Aktiv-Hören? Bei mir war natürlich alles gaaaanz anders...

In den 70ern war ich LS-Selbstbauer, mit allen Haken, Ösen und Schwierigkeiten, Mangel an Messmitteln, teuren Bauteilen die dann nicht genau passten, Problemen bei der Chassiswahl und -probe, begrenzten hanwerklichen Fähigkeiten und so weiter. Wir haben zwar ganz gute passive LS gebaut, waren aber nie so wirklich richtig zufrieden.

In dieser Zeit habe ich mich dann mit der LS und Akustik Theorie, den Veröffentlichungen der AES, Siegfried Linkwitz, Backes & Müller u.a. zu Gehäusen, Weichen, Regelungen usw. auseinandergesetzt. Das war alles sehr interessant und einleuchtend, aber nicht unbedingt trivial in der Umsetzung. Mein Elektronikingenieur Studium half die elektrischen, mechanischen und akustischen Zusammenhänge zu verstehen und die Realisierungen zu erleichtern.

Ca. 1978 war es dann soweit! Endlich wurde ein Aktiv-LS-Projekt auf Basis von Elektorvorschlägen begonnen, Endstufen gebaut, Gehäuse entworfen, Weichen dimensioniert, Platinen bestückt, Chassis ausgesucht...

Und dann veränderte sich mein Leben: die Entscheidung für ein Aufbaustudium fiel und "aus war's" mit dem Basteln am so gut vorbereiteten Aktiv-Projekt, ich kam einfach nicht mehr weiter... 1980 folgte aus beruflichen Gründen ein Umzug von Berlin nach München. 1982 kündigte sich Familiennachwuchs an und unser Hausbau rückte in den Vordergrund. Wieder nichts mit Aktiv-bauen...

1983 fiel die Entscheidung: Noch schnell, bevor "das Geld knapp wird", müssen ein paar Aktivlautsprecher her! Die Wahl fiel nach Hörauswahl, aber auch aus Budgetgründen und wegen des technisch/physikalisch einleuchtenden Prinzips auf die damals neu herausgekommene Backes & Müller BM-3.

Ja, meine BM-3 ... über die Jahre waren sie Objekt elektronischer Modifikationen und Optimierungen (mit Messchrieben, Hörsitzungen, usw.): Mitte der 80er mit Linkwitzfiltern 4. Ordnung inkl. HT Delay ausgestattet, die Regelung wurde optimal eingestellt, der Frequenzgang noch etwas besser linearisiert, Gehäusekantenreflektionen gedämpft, die Einschaltautomatik mit einem 3 Positionenschalter auf Ein/Auto/Aus umgerüstet. Für lange Zeit war ich recht zufrieden, aber eines störte mich irgendwie mehr und mehr: Der Klang "klebte" irgendwie and den Lautsprechern, es fehlte an Räumlichkeit und Ortbarkeit.

So gingen ein noch paar Jahre dahin bis ich endlich entschied: Jetzt reicht's, warum beschränke ich mich? Ich will was besseres: Nicht nur analytisch klar im Klang, sondern wärmer, aber präzise, mit sehr guter Räumlichkeit. B&M war (und ist leider immernoch) "preisliches Nirvana", darum nahm ich meinen CD-Player, meine 15 "besten" CDs, Kabel und Verstärker "unter den Arm" und zog einige Hörtermine in HiFi Studios "meines Vertrauens" durch, bei denen ich aus einer Vorauswahl von 5 LS ähnlicher Preisklasse "meine Neuen" herausfand (ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich sie VOR ihren Testsiegen kaufte!): B&W Nautilus 804, die glücklicherweise (welch eine Fügung!) auch problemlos akzeptabel für meine Frau war und ist (weil sie keine "eckigen Kisten" sind!). Die BM-3 wurden 2003 zu ganz heiss geliebten PC-Lautsprechern meiner Söhne.

So, jetzt war ich also wirklich wieder Passivhörer geworden....? Es folgten Verstärker- und CD Spieler-wechsel (jeweils aus Altersgründen der Geräte). Ich hörte genussvoll meine B&Ws, es war eigentlich toll!

Aber...ich bin halt überzeugter(!) Aktivhörer und glaube einfach, dass passive Trennung etwas Qualität wegnehmen muss. Also, es kam, wie es kommen musste: ich brauchte einfach wieder Aktivlautsprecher! Nur: Welche Aktivbox sieht so ansprechend aus wie die B&W N804? Ich habe keine gefunden... Also, warum setzte ich nicht einfach meine Erfahrung ein und machte die N804, die ja schon gut ist, zur noch besseren Aktivbox?

Gesagt - Getan - Erstmal habe ich eine günstige, digitale Aktivweiche und 4 (kleine) Mono-Endstufen gekauft (um die Invetition in Grenzen zu halten; es war ja ein "Versuch"!) und im ersten Schritt die TT/MT Trennung aktiviert. Und - "Haaa! DA war sie wieder(!)": diese direkt greifbare, durchgezeichnete, kontrollierte Wiedergabe, einhergehend mit besserer Ortbarkeit. Nach einer Weile wurden dann noch 2 Monoendstufen und eine bessere Weiche gekauft und die Aktivierung des MT/HT Übergangs zusätzlich vollzogen. Alles mit begleitenden Messungen, Hörtests, usw. auch zusammen mit befreundeten "Audiophilen", die mitoptimiert, mitgefiebert und mitgestaunt haben.

So, jetzt habe ich also meine ersehnten Aktivlautsprecher. Zwar mit signifikantem Aufwand an Gerät und Zeit, aber soweit es geht selbst gemacht (der Weg war schon auch das Ziel...).

Am Ziel der Wünsche und Träume? Aber natürlich: NEIN! Ich hab kürzlich einen Artikel gefunden, wo beschrieben wird, wie ein HiFi-Hobbyaner seine 804 mit komplett neuer (passiver) Weiche ausgestattet hat. Nachdem ich keine Spulen und Kondensatoren löten muss/will, bin ich dabei diese Weiche in meine digitale Aktivweiche einzuprogrammieren und demnächst dann mal im Vergleich zu testen. Das prickelt!

Ich fühle mich so ein bisschen als irgendwie "etwas anderer" Aktiv-Hoerer: "komplett süchtig" nach Perfektionierung durch eigene Experimente.

Zu Bi-Wiring und Bi-Amping habe ich durch all meine Experimente ein etwas "distanziertes" Verhältnis: ist für mich sowas wie "Aktivierung mit angezogener Handbremse". Ich würde jedem, der etwas elektronisch Möglichkeiten hat zur Aktivierung seiner "an sich geliebten" LS raten, bevor er Tausende für Tuning in Kabel, Stecker, Bi-Adapter, Weichentuning und sowas versenkt...

Beste Grüsse,
Winfried
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Beitragvon Rudolf » 26.01.2008, 20:07

Hallo Winfried,

vielen Dank für deinen Werdegang, der von allen hier veröffentlichten der bislang "technischste" ist.

Es ist interessant, das du - trotz eigentlich großer Zufriedenheit mit deinen B&W Nautilus - doch etwas vermisst hast, was man offensichtlich als "aktiven" Klang bezeichnen kann.

Und dein Projekt zeigt vor allem, dass man selbst aus einer anerkannt guten passiven (Marken-)Konstruktion mit Hilfe einer nachträglichen Aktivierung noch etwas herauskitzeln kann. Quod erat demonstrandum!

Von deiner Erfahrung können wir hoffentlich noch profitieren.

Viel Spaß im Forum!

Viele Grüße,
Rudolf

PS: da ich aus einem anderen Forum weiß, dass du deine BM 3 nun endgültig "gehimmelt" hast (mein Beileid), habe ich den Thementitel geringfügig geändert. :wink:
PPS: auch passive Lautsprecher können sich hier blicken lassen, insbesondere dann, wenn sie aktiv spielen. Bitte ein Foto. :D
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Beitragvon xuser » 26.01.2008, 20:22

Hallo Winfried

Dem Dank möchte ich mich anschliessen. :)

Welches ist übrigens Deine bevorzugte Hördistanz?
Hast Du evtl. einmal erwogen, ins Nahfeld vorzurücken?

Dies macht m.E. bei entsprechend geeigneten LS noch einen grösseren Unterschied aus als eine allfällige Aktivierung. :wink:

Ueberspitzt formuliert kann man IMHO so praktisch von den Vorteilen der Trinaural- gegenüber der Stereowiedergabe profitieren, ohne sich zuviele Probleme mit der Raumakustik einzuhandeln. :wink:

Gruss Beat
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Ein paar Wohnzimmer/Hörraum Impressionen

Beitragvon wgh52 » 26.01.2008, 23:37

Damit's einen besseren Eindruck meiner Hörsituation gibt, hier ein paar Fotos. Es sind nicht die neuesten (z.B. ist die Flaschesammlung weg... :mrgreen: und ich hab einen anderen Plattenspieler usw... :P ), sie geben aber die Positionierung der Anlage, des Hörplatzes und der LS korrekt wieder.

Wohnzimmer von Sitzgruppe zu LS hin:

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Wohnzimmer von LS weg zur Sitzgruppe und zum Wintergarten hin:

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Mein Hördreieck: ca. 2m Abstand zwischen den LS und 2 m Abstand vom Hörsessel:

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Ich hab die LS ca. 80 cm von der hinteren Wand weg, zu den Seitenwänden sind's jeweils ca. 90 cm. Boden ist Estrich mit geklebtem Parkett. Zum intensiven Hören lege ich meist einen Teppich zwischen LS und Hörplatz. Der Hörsessel bringt mich ziemlich genau auf Hochtönerhöhe.

Ich stoppe mal bevor ich zu weitschweifig werde...

Gruss,
Winfried
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Beitragvon Rudolf » 26.01.2008, 23:48

Vielen Dank für die sehr instruktiven Bilder deiner Hörsituation.

Mir fällt auf, dass du es machst wie viele andere hier im Forum, unter anderem auch ich: anstelle z.T. unwohnlicher Maßnahmen zur Raumkorrektur wählst du den Weg der "Raumausblendung" durch einen relativ geringen Hörabstand.

Ansonsten: die Aktivierung hat deinen Lautsprechern keinen sichtbaren Abbruch getan!

Viele Grüße,
Rudolf
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Beitragvon wgh52 » 27.01.2008, 00:20

Rudolf hat geschrieben:Mir fällt auf, dass du es machst wie viele andere hier im Forum, unter anderem auch ich: anstelle z.T. unwohnlicher Maßnahmen zur Raumkorrektur wählst du den Weg der "Raumausblendung" durch einen relativ geringen Hörabstand.

Stimmt, das Angenehme wurde mit dem nützlichen verbunden und WAF hat's auch! Ich kann Euch sagen, ich bin froh!

Rudolf hat geschrieben:Ansonsten: die Aktivierung hat deinen Lautsprechern keinen sichtbaren Abbruch getan!

Stimmt. Ich stelle demnächst mal ein paar aktuelle Bilder ein, dann sieht man auch wie meine Aktivierungsgeräte reinpassen.

Gruss,
Winfried
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Beitragvon misto64 » 27.01.2008, 02:11

Hallo Winfried,

ein aussergewöhnlich schickes Ensemble hast du da ...

Herzlich willkommen hier im Forum auch von meiner Seite.

Gruß,
Michael
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Meine Haupt-HiFi-Anlage

Beitragvon wgh52 » 27.01.2008, 18:20

Tja, zu meiner Aktivierungsgeschichte gehört natürlich auch die (Haupt-)HiFi-Anlage. Das ist inzwischen eine ziemliche "Swinging-Machine" geworden...

Digital Quellen:
CD Player Sony CDP-XA 555ES ist mein gut gehüteter Schatz! Der DA Wandler lief bei mir 100% auf Augenhöhe mit dem Accuphase DAC-10 Einschub
Sony Minidisc-Recorder: MDS-JA 555ES ein wahrscheinlich stark unterschätztes Gerät / Konzept, die AD und DA Wandler halte ich für Spitze! Hat 3 digitale und 2 analoge Eingänge, bei mir alle belegt... von hier geht ein SPDIF Kabel zur Frequenzweiche (der Recorder stelltdie Lautstärke digital ein) und ein normales Analogkabel zum Tape1 des Verstärkers.
Satellitentuner Technisat MF4S spielt digitales SatRadio und Fernsehton über koax SPDIF an den MD Recorder
Notebook PC ist über ein M-Audio Transit USB mit optischem SPDIF an einen optischen SPDIF des MD Recorders angeschlossen. Digitale PC Aufnahme: optisch über Transit USB, Signal wird im MD Recorder AD gewandelt.

Analog Quellen:
Plattenspieler SP-10 II auf Obsidianzarge + Technics Wechsetonarmbasis EPA500 + Tonarm EPA-A501H mit Benz ACE H / Tonarm EPA-A501E mit Elac ESG794H30 oder Shure V15VxMR – Auch die sind gehütete Schätze ... der Plattenspieler war ~ 1980 mein Traum, damals „astronomisch“, hab ihn dann vor 3 Jahren gebraucht von einem ganz akribisch pflegenden Liebhaber gebraucht gekauft.
UKW Tuner Revox B261 ist der verbleibende „Rest“ meiner alten Revox-Line, speielte einmal viele Jahre mit B250 Verstärker (als VV für BM-3) B226 CD Player

(Vor)Verstärker:
Lehmann Black Cube ganz normal, wie gekauft, nicht getunt, kein Sondernetzteil. Allerdings denke ich über die Aufrüstung auf neuesten Lehmann Stand nach.
Accuphase E-307 (als VorVerstärker für meine Aktiven, an den E-307 Endstufen laufen die Esszimmerlautsprecher, Ende 2003 gebraucht über Händler gekauft). Ich wollte wieder Accuphase, nachdem meine Revox-Line 15 Jahre alt wurde. Hatte 1979 – 1983 die T-100/C-200II/P-300II Line (und ärgere mich heute ein bischen, sie nicht doch behalten zu haben... Sie war hald nicht fernbedienbar!).

DSP Frequenzweiche:
Sony SRP-F300 (will eventuell auf KME-DAP26 aufrüsten) mit Analog- und Digitaleingängen, diese ist mit verschiedenen WeichenSet-Ups programmiert und ich kann so relativ leicht optimieren und neues probieren, bei einfacher „Rückbau“möglichkeit. Eine Alto Maxidrive 3.4 von meinen ersten Versuchen steht bald zum Verkauf an.

Endstufen:
6x Vincent SP-996 habe ich gewählt, weil sie die richtige Leistung haben (125 W an 8Ohm) , kompakt, senkrecht stehend und „gut beleumundet“ sind. Diese „Briketts laufen bei mir auch wirklich super!

Lautsprecher:
B&W Nautilus 804 (2001 gekauft, jetzt ohne Frequenzweichen, alle Chassisanschlüsse sind direkt zu den Endstufen herausgeführt) eine gute Basis für Aktivierung, es steht eine komplett neue Weichenabstimmung an, im PC existiert sie schon, muss jetzt noch in die Weiche geladen werden und dann geht’s an’s hören und vergleichen. Die passien N804 Weichen stehen, schön sauber auf Brett montiert und mit Bananenbuchsen versehen, bereit für aktiv/passiv Hörvergleiche – ich brauche bur umzustecken...

NF-Kabel:
Nix teueres, aber auch nix „fipsiges“, ich glaube die begrenzen meine Anlagenqualitä, wennüberhaupt, nur marginal. Das ist vielleicht irgendwann mal was für’s Feintuning, wenn das „Grobe“ wirklich stimmt...

Netzkabel:
Serienmässig, bin von 1,5 m Netzkabelklangeinfluss (gegenüber 20m Unterputzkabel bis zur Sicherung und x km „Irgendwas“ darüberhinaus) nicht so überzeugt, will auch deswegen nicht in die Geräte eingreifen.

Hörraum:
Unser normales 43 m2 Wohnzimmer mit angeschlossenem Wintergarten, L-Förmig, ich bemerke bisher kaum negative Raumeinflüsse (aber was nicht ist...)

Raumtuning:
Sehr wenig, bis auf LS Plazierung. Ich scheine genug Möbel für einigermassene Bedämpfung im Raum zu haben, ich merke z.B. keine Flatterechos, aber ich weiss natürlich, dass im Bass signifikante Raummoden mitspielen. Was nicht ist, kann noch werden (allerdings ist ein kritischer WAF zu beachten)

Musik:
Jazz, Hard-Rock, Instrumentalmusik, Symphonische Klassik, Solisten, grosse Bandbreite. Was ich nicht mag ist Musik, die man erklärt bekommen muss, damit ma sie versteht: z.B. 12 Ton Musik, überhaupt dissonante „Klangebenen“ und „nervende“ Formen von Free-Jazz.

So, jetzt kennt ihr mich und meinen ungefähren Musikgeschmack und damit...

Beste Grüsse,
Winfried
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Beitragvon Ralph » 27.01.2008, 18:56

Hallo Winfried!

Toller, umfassender Bericht!
Klasse, was man mit der elektronischen Frequenzweiche alles anstellen kann. Ich bin sehr auf die neue Weichenschaltung gespannt und hoffe auf Deine Berichterstattung. Ebenso finde ich die steckbare Vergleichsmöglichkeit aktiv vs. passiv eine interessante Einrichtung. Wirklich spannend!

Gruß,

Ralph
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Beitragvon Rudolf » 27.01.2008, 22:58

Na, das nenn ich doch mal einen veritablen Versuchstand für "aktiv" versus "passiv". Lass das bloß nicht B&W wissen! :mrgreen:

Bitte halte uns auf dem Laufenden, wenn es mit deiner neuen Weichenprogrammierung losgehst und du für einige A/B-Hörvergleiche Zeit findest.

Viele Grüße,
Rudolf
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Beitragvon wgh52 » 01.02.2008, 22:34

Liebe Aktivhörer, ein Bericht dazu, wie ich die Aktivierung pranktisch gemacht habe, ist in Vorbereitung. Dauert noch ein paar Tage (auch wegen Bildern), dann kommt er ins entsprechende Unterforum.

Gruss,
Winfried
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Passiv --> Aktiv

Beitragvon realperfekt » 18.04.2008, 17:16

Hallo Winfried,

jetzt kenn ich mich auch ein bisschen bei Dir aus.

Es ist ein interessantes Feld, mittels DSP aus Passiven Aktive zu zaubern. Du kennst dann irgendwann detaillierte Zusammenhänge zwischen LS und Raum und weißt, welche Auswirkungen das Drehen einzelner "Schrauben" mit sich bringt. Von den Möglichkeiten eines SRP-F300 konnte man bis vor kurzem nur träumen!

Auch gefällt mir Dein klarer Weg, physikalisch verständliche und nachvollziehbare Parameter in den Vordergrund zu stellen; das sind die 99% über die man nicht streiten muß. Und die auch seitens der Geldbörse nachvollziehbar bleiben.

Laß uns auf dem laufenden wie sich die Anlage "entwickelt", ich wünsche Dir dazu viel Muße + Zeit
Peter
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Beitragvon wgh52 » 18.04.2008, 18:07

Danke Peter,

Deine Rückenstärkung tut wirklich gut! Durch die vielen, beeindruckenden, tollen, extrem teuren, aktiv/geregelten Lautsprecher und Anlagen, die hier im Forum vertreten sind, bin ich ein wenig verunsichert, ob ich selbst wirklich etwas entfernt gleichwertiges "zusammenbauen" kann. Denn eigentlich will ich auch High-End Klangerlebnis.

Na ja, zunächst bleibt's bei meinem Aufbau und ich werde weiter "optimieren". Vielleicht wär's ja interessant, meinen Stand der Dinge mal jemand interessiertem und sehr hörerfahrenem hier aus der näheren Umgebung vorzuspielen, um Verbesserungsvorschläge zu bekommen....?

Wo ich derzeit mit meinem "Kram" stehe, kann man übrigens hier im Forum sehen.

Beste Grüsse,
Winfried
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Beitragvon Rudolf » 08.05.2008, 07:53

Hallo Winfried,

da du andernortes in unserem Forum deine Absicht geäußert hast, deine Aktivlautsprecher künftig DSP-gestützt anzusteuern, erlaube ich mir, dir einen diesbezüglichen Link für Selbstbauer zu posten:

http://hifiakademie.de/

Dort findest du alle Zutaten für eine aktive Frequenzweiche inkl. DSP-Modul und Vorverstärker. Das Ganze sieht auch noch gut aus!

Viele Grüße,
Rudolf
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Beitragvon wgh52 » 08.05.2008, 12:23

Danke Rudolf,

ich hab mir diese Module mal auf der Website angesehen. Auf den ersten Blick scheinen sie "nur" das zu "können", was ich schon in Betrieb habe. Mein nächster Schritt braucht sehr viel DSP Rechenleistung. Ich bin noch am Suchen.

Gruss,
Winfried
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