Swen (ME Geithain RL 901K)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon Matty » 01.01.2015, 11:08

Hallo Swen,

da hast Du so tolle Lautsprecher und bekommst bei Deiner Vorstellung hier fast mehr Feedback für die LS-Ständer als für die Lautsprecher selbst. :D

Und auch ich muss zugeben, die Geithains sehen mit diesen Ständern richtig richtig gut aus. In dieser Form kämen sie auch optisch für mich im Wohnzimmer uneingeschränkt in Frage (klanglich wohl sowieso). :)

In diesem Sinne auch von mir Herzlich Willkommen hier im Forum!

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon Joerghag » 01.01.2015, 14:10

Hallo und willkommen im Forum Swen,

so schön habe ich die 901 noch nie gesehen!!! :cheers:

Gruss Jörg
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Beitragvon aktivator » 01.01.2015, 14:14

Hallo Swen

Muss ich auch sagen, in weiß kann man die Waschmaschinen direkt lieb gewinnen.Was lehnt da neben der Box Akustikbild?

Gruss Andreas
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Beitragvon nemu » 01.01.2015, 15:34

Glückwunsch zu den 901k. Sind klasse Boxen. Viel Spaß beim Hören.

Gruß Stephan
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Beitragvon Vittorio » 01.01.2015, 16:58

Hallo Swen,

auch von mir ein herzliches Willkommen! Wie Du siehst, werden bei uns ästhetische HiFi-Lösungen sehr geschätzt. Bei mir war es auch nicht anderes, als ich meine "Anlage" präsentiert habe.

Falls bei Dir der Wunsch aufkommt, die (wie ich finde) hässlichen Originalschilder auszutauschen, gibt es bereits eine Lösung dafür:

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Deine Ständer kommen mir irgendwie bekannt vor: Waren die nicht samt Boxen vor einer gewissen Zeit bei Romeo im Angebot?

jackelsson hat geschrieben:Ich würde mich übrigens freuen, wenn ich hier mit einigen anderen Betreibern einer RL901 Kontakt bekommen würde denn es würde mich sehr reizen, diesen Lautsprecher einmal in einem anderen Umfeld zu hören. Und eine ganze Reihe anderer Lautsprecher übrigens auch...

Ich bin ernsthaft an einem "Klangaustausch" interessiert — digital gegen analog — das kann uns beide vielleicht klanglich weiterbringen. ,-) Ich hoffe, Dein "Norddeutschland" ist nicht zu weit von Hamburg entfernt. ,-)

Grüße
Vittorio
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Beitragvon jackelsson » 01.01.2015, 19:49

Hallo zusammen,

erst einmal ein frohes, neues Jahr Euch allen!

Und dann muss ich sagen: uff, ich bin geplättet, mit welcher Resonanz ich hier empfangen werde. Vielen Dank für die freundliche Aufnahme und die vielen Antworten! Ich werde mal versuchen, im Folgenden auf ein paar Punkte einzugehen...

@ Frank: die Vorstufe ist eine Pass XP-20, der Plattenspieler ist von TW-Acustic. Und ja, mag sein, dass Digital mittlerweile so preiswert geworden ist, dass man für deutlich weniger Geld Analog klanglich überholt. Aber wie gesagt, ich habe mich da vor längerer Zeit entschlossen, mich auf eine Quellenart zu konzentrieren - und kenne mich deshalb im Digitalbereich auch schlicht nicht (mehr) aus.

@ Christian: ja, die Ständer sind toll. War für mich mit ein Grund, genau dieses Paar zu kaufen. Die 901 waren wenige Monate alt und wurden vom Aktivstudio Innsbruck verkauft. Aber was meinst Du denn damit, dass die Ständer nach Viktor aussehen? Klär mich auf... :)

@ Uwe: ich stimme Dir aus vollstem Herzen zu, die oft zu sehenden Ständer mit Metallsäule in der Mitte sind das Meine für die 901 auch nicht. Bisher fand ich eigentlich die Geithain-eigenen Gabelständer immer sehr schön. Ich hatte meine RL 933K in solchen Ständern, das gefiel mir optisch sehr gut. Wirkt halt sehr studiomäßig technisch. Aber die Gabelständer müssen schon eine gewisse Höhe haben, damit die Proportionen stimmen. Und bei so einem Trumm wie der 901 wären die dann ganz schön hoch.

@ Frank: das mit dem schieben war bei mir eigentlich relativ schnell durch. Der Raum ist eh aufstellungsmäßig gedrittelt (Wand-LS / LS-Hörplatz / Hörplatz-Rückwand), was ja so schlecht schon einmal nicht ist. Und die Hauptarbeit mit dem Rücken hatte ich schon mit der 933 erledigt. Die 901 fühlten sich dann fast exakt auf dem gleichen Platz am wohlsten. Und für die Grobarbeit gab es auch ein Hilfsmittel unter den Lautsprechern, das sehr geholfen hat, siehe Bild... :D

@ Harald: bei mir stehen die Ständer der Geithains auch auf 3 cm Granitplatten, allerdings im Verbund mit 1 cm Alu. Die Kombination Alu-Granit habe ich aus der Analogecke, das ist ja *der* heiße Tipp von Brinkmann als Basis für seine Laufwerke. Das ist als Verbund akustisch fast tot und bewährt sich bei mir u.A. auch bestens unter meinem Plattenspieler als Basisplatte für die Luftfederung. Kann so schlecht als Basis für eine Lautsprecheraufstellung nicht sein... ;)

@ Lutz: nee, die Ortsanpassung der 901 nutze ich (vorerst) noch nicht. Zunächst muss ich erst noch die Raumakustik weiter in den Griff bekommen, vorher würde ich das Verbiegen des Lautsprecherfrequenzgangs als Stückwerk empfinden. Bisher bin ich bezüglich des Raumes leider nur dazu gekommen, Breitbandabsorber an den Wänden und der Decke im Bereich der ersten Reflektionen zu installieren. Der Raum ist aber sehr schwierig im Frequenzgangkeller, da muss demnächst mal was passieren.

@ Kai / Hans-Martin / Rainer: ich hatte vor einem Jahr mal mbakustik zum Messen da, damals allerdings noch mit der RL 933K. Dadurch weiß ich ja, das mein Raum untenherum ziemlich kritisch ist. Eine fiese Quermode bei 44 Hz, zwei Längsmoden bei 51 Hz und 77 Hz und unterhalb von 60 Hz auch eher unerfreuliche Nachhallzeiten. Von mbakustik dann gemachte Bauvorschläge für Bassfallen waren hier im Raum aber schlicht nicht umzusetzen. Versuche mit der BagEnd e-trap, die ich mal testweise ein paar Tage hier hatte, waren auch nur mäßig befriedigend, ich habe allerdings auch nur gehörmäßig eingestellt, nicht gemessen. Bisher am wirkungsvollsten waren noch zwei breitbandig arbeitende Plattenresonnatoren, die ich auch mal testweise hier hatte. Aber da bräuchte ich letztendlich wohl etwas, was speziell für den Raum hier gerechnet und gebaut würde. Ein Projekt für 2015. Messequipment habe ich im Prinzip mittlerweile hier, allerdings ist das Messmikro billig und nicht geeicht, insofern ist solch eine Messung dann eher mit Vorsicht zu genießen und auch eher qualitativ als quantitativ.

@ Andreas: das ist leider kein Akustikbild, sondern nur eine verkleinerte Reproduktion von Picassos "Guernica" in Öl auf Leinwand. :D

@ Vittorio: bei Dir melde ich mich mal per PN, das mit dem Austausch klingt doch gut...

Habe ich jetzt allen geantwortet...? :)

Viele Grüße,
Swen

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Beitragvon Vittorio » 01.01.2015, 21:22

jackelsson hat geschrieben:@ Christian:... Aber was meinst Du denn damit, dass die Ständer nach Viktor aussehen? Klär mich auf... :)

@Swen: Ich bin zwar nicht Christian, aber ich weiß was gemeint war. ;-) Nämlich, nichts anderes, als meine Ständer:

viewtopic.php?p=73568#p73568

Gruß
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Beitragvon kocki22 » 05.03.2015, 17:14

Hallo Swen,

tut mir leid, wenn wieder die Ständer zu den unbestritten tollen Boxen im Vordergrund stehen. Weisst Du, wer diese Ständer herstellt?

Beste Grüsse Christoph
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Beitragvon Vittorio » 06.03.2015, 12:31

Hallo Christoph,

da Swen gerade seinen Urlaub genießt, versuche ich Deine Frage zu beantworten. Die Ständer von Swen stammen aus Südfrankreich, meine dagegen aus Norddeutschland. Dabei ist zu beachten, dass die unterschiedlich konstruiert sind und nur der flüchtige Anblick vermittelt eine gewisse Ähnlichkeit.

Wenn Du Dich für deutsche Wertarbeit ,-) interessierst und Dich der Preis nicht abschreckt (x.xxx), kann ich Dir vielleicht weiterhelfen.

Gruß
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Beitragvon jackelsson » 06.03.2015, 18:54

Hallo zusammen,

na, dann melde ich mich doch mal aus dem Urlaub zu Wort… ;)

Die Ständer scheinen ja wirklich zu begeistern, das freut mich. Naja, wie schon geschrieben, waren sie ja auch für mich der Hauptgrund, eben genau dieses Paar RL901K zu kaufen. Die Ehre an diesen Ständern gebührt aber übrigens… La Rosita!

Der Erstbesitzer meiner 901 war nämlich La Rosita. Genauer gesagt ein netter, junger Mann, in dem ich den Sohn von Dan Bellity vermute. Ich habe ja, wie schon geschrieben, die Lautsprecher gebraucht vom Aktivstudio Innsbruck erworben. Da waren sie knapp drei Monate alt, und Romeo Barisic deutete an, dass der ursprüngliche Käufer der Besitzer von La Rosita gewesen sei. Da mir als reinem Analoghörer La Rosita nur grob was sagte, musste ich mich dann erst einmal schlau machen, wer oder was das denn ist…

Wie auch immer, auf den letzten Norddeutschen Hifitagen habe ich dann einfach mal in dem Raum, in dem Geithain, Feickert und La Rosita zusammen vorführten, den Herrn von La Rosita angesprochen. Und siehe da, er war ganz begeistert zu erfahren, wo „seine“ Lautsprecher denn hingegangen sind und zeigte mir auch sofort Bilder auf seinem Handy. Die Welt ist manchmal so klein. :)

Auf jeden Fall sind die Ständer absolute Einzelstücke, ultrasolide aus MDF gebaut, und wurden vor Ort in Grasse vom Schreiner seines Vertrauens hergestellt. Ich denke mal, das ist dann der „im Schiffsbau erfahrene“ Holzfachmann (Zitat CBA), der nun auch nun die La Rosita-eigenen Lautsprechergehäuse baut.

Ich fürchte ja, dass auf Seiten von La Rosita ein eher geringes Interesse besteht, diese Ständer ein weiteres Mal bauen zu lassen. Andererseits: fragen kostet nix…

Das größte Problem bei solch einem Ständerbau ist aber übrigens gar nicht mal die Holzarbeit, sondern das Lackieren der Oberfläche. Oder alternativ das Matchen des Furniers (obwohl ich mir nicht so sicher bin, ob dieser Ständer auch in Holzoptik „funktioniert“). Wenn man solche aufwändigen Ständer baut, dann möchte man ja in der Regel eine Optik, die perfekt zum Lautsprecher passt. Nun, wenn man da einen andern Lackierer dran lässt, dann kommt sicherlich auch was Gutes bei raus. Nur 100% passen zum Lautsprecher tut es leider nicht. Das war bei meinen Ständern leider auch so. Farbton und Oberflächenstruktur wichen leicht ab. Und in solch einem Fall ist ja „leicht“ immer viel, viel schlimmer als „deutlich“, weil man im letzteren Fall wenigstens mit Kontrasten arbeiten kann.

Ich habe dann irgendwann in den sauren Apfel gebissen und ME Geithain kontaktiert, um eine Neulackierung der Ständer bei deren Hauslackierer durchführen zu lassen. Kostenpunkt inklusive Speditionsversand >1k€… :(

Aber selbst das war dann noch mit Pferdefuß. Denn auch wenn die Lacktöne gemäß RAL spezifiziert sind, gibt es doch immer ganz leichte Abweichungen der einzelnen Farbchargen und die Kunst des Lackierers besteht dann (unter Anderem) in der Angleichung. Nur hatte er leider nix zum Angleichen, weil nur die Ständer nach Geithain gegangen waren. Tja, prompt kam es wie es kommen musste: die Ständer kamen zurück, die Oberflächen waren perfekt – aber der Farbton leider nicht. Das Ende vom Lied ist nun, dass die Ständer gerade ein zweites Mal bei MEGs Lackierer sind, um noch einmal neu lackiert zu werden und den Farbton anzupassen. Dieses Mal ist dann auch ein Lautsprecher als Farbreferenz mit dabei. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis…

Dabei fällt mir ein: wenn Du, Christoph, stark an diesen Ständern interessiert bist, dann wäre genau *jetzt* der Zeitpunkt, sich mal mit ME Geithain in Verbindung zu setzen. Die Ständer sind wie gesagt gerade vor Ort, das wäre die Chance, dort für einen Nachbau von deren Schreinerei die Maße abnehmen zu lassen. Nur so als Anregung…

…alternativ sind Viktors Ständer aber auch wirklich todschick und wenn ich ihn recht verstehe, dann ist da ein Nachbau nicht ganz so sehr das Problem. Und verdammt teuer werden eh wohl beide Lösungen.

Viele Grüße,
Swen
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Beitragvon kocki22 » 06.03.2015, 19:26

schöne Geschichte, man kann nicht behaupten, dass Du kein Perfektionist wärst.....ich finde die Geithains in weiß und mit diesen Ständern ziemlich schick, aber noch steht das Probehören bei mir zu Hause aus....erst sollten die LS kommen, dann die Ständer, aber es hat mich mal interessiert.....dann bleibt, denke ich, nur der Nachbau Deiner Ständer oder bei Vittorios Schreiner mal nachfragen, ob der nochmal solche Ständer bauen würde. Wobei ein engagierter Schreiner vor Ort darauf sicher auch Lust hätte! Schade, ich dachte, es gäbe da eine Quelle für die Dinger...
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Beitragvon Hans-Martin » 06.03.2015, 20:28

jackelsson hat geschrieben:Ein Projekt für 2015. Messequipment habe ich im Prinzip mittlerweile hier, allerdings ist das Messmikro billig und nicht geeicht, insofern ist solch eine Messung dann eher mit Vorsicht zu genießen und auch eher qualitativ als quantitativ.

Hallo Swen,
typische Elektretmikrofone haben zwischen 50-7000Hz hinreichend lineare Frequenzgänge. Unter 40Hz fallen sie etwas ab und ihr Verhalten bei ihrer Resonanzfrequenz am oberen Ende des Spektrums ist viel wichtiger, sehr individuell.
Was unterhalb 40Hz beim Mikro geschieht, ist eher unerheblich (-2-3dB), denn dagegen haut die Raumresonanz mit +12dB rein, das sieht man immer! Und es ist nur spezielle Musik, die diesen Bereich auf Resonanz anregt. Bei symphonischer Musik findet man nur sehr selten Anteile unter 37Hz.
Für dein Vorhaben der Raumoptimierung ist eine Kalibrierung nicht erforderlich, anders wäre es, wenn eine Korrektur a la Acourate mit einem gewissen Anspruch erstellt werden soll, dann ist auch der Hochton sehr wichtig.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon jackelsson » 06.03.2015, 22:15

kocki22 hat geschrieben:Wobei ein engagierter Schreiner vor Ort darauf sicher auch Lust hätte!

Hallo Christoph,

wie gesagt, ich denke nicht, dass beim Bau eines Ständers die „Holzwurmarbeit“ die kritische Größe ist, sondern das Oberflächenfinish. Wenn man da den Ehrgeiz hat, Lautsprecher und Ständer wirklich aufeinander abzustimmen, dann wird's komplex. Eine Idee wäre vielleicht, bei einem Neukauf in Geithain direkt die Lackierung der Ständer mit anzusprechen. Vielleicht kann der Lackierer dann ausreichend Farbe aus genau der Farbcharge aufbewahren, mit der die jeweiligen Lautsprecher lackiert wurden. Alternativ sollte sicherlich immer ein Lautsprecher als Farb- und Finishreferenz mit zum Lackierer. Sagt jedenfalls meine Erfahrung...

Viele Grüße,
Swen
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Beitragvon jackelsson » 06.03.2015, 22:32

Hans-Martin hat geschrieben:
jackelsson hat geschrieben:Ein Projekt für 2015. Messequipment habe ich im Prinzip mittlerweile hier, allerdings ist das Messmikro billig und nicht geeicht, insofern ist solch eine Messung dann eher mit Vorsicht zu genießen und auch eher qualitativ als quantitativ.

typische Elektretmikrofone haben zwischen 50-7000Hz hinreichend lineare Frequenzgänge.

Hallo Hans-Martin,

dank Dir für die Info. Dann kann ich mich ja echt mal dran machen, mit meinem Mikro und REW den Frequenzgang am Hörplatz auch mal etwas weiter oben zu messen. Bisher habe ich das immer nur bis 300Hz gemacht. Bin mal gespannt.
Hans-Martin hat geschrieben:Für dein Vorhaben der Raumoptimierung ist eine Kalibrierung nicht erforderlich, anders wäre es, wenn eine Korrektur a la Acourate mit einem gewissen Anspruch erstellt werden soll, dann ist auch der Hochton sehr wichtig.

Ehrlich gesagt bin ich da gerade in der Denkphase. Ein erster Schritt wird irgendwann dieses Jahr sicherlich sein, mich erst noch einmal intensiver mit dem Thema Plattenresonnatoren zu beschäftigen, um den Raum - soweit es optisch einigermaßen verträglich machbar ist - in „mechanischer“ Hinsicht zu optimieren.

Danach wird dann aber sicherlich irgendwann ein nächster Schritt kommen. Und das ist dann entweder eine interne Entzerrung über die Einstellmöglichkeiten der Lautsprecher. Oder, viel idealer, eine größere, digitale Lösung à la Accurate. Aber da muss ich mich erst einmal von ganz unten an einlesen. Und mich dann auch damit beschäftigen, wie ich denn z.B. überhaupt meine rein analogen Quellensignale bestmöglich digitalisiere, um dann darauf die Raumkorrektur zu verrechnen. Da ist noch einiges an Vorarbeit angesagt.

In dem Zuge wäre es dann aber auch möglicherweise spannend, über eine digitale RIAA-Entzerrung nachzudenken. Schaumama...

Viele Grüße,
Swen
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Beitragvon Hans-Martin » 06.03.2015, 23:09

jackelsson hat geschrieben:In dem Zuge wäre es dann aber auch möglicherweise spannend, über eine digitale RIAA-Entzerrung nachzudenken.

Hallo Swen
Daran wäre ich auch sehr interessiert.
RIAA-Entzerrung per PC kommt gut, das weiß ich aus einem Blindtest, an dem ich teilgenommen habe. Ich fand das Ergebis lebendiger und nicht weniger warm als die Röhrenphonostufe, wie die Auflösung später zeigte.
Das praktische Problem ist, wo man einen linearen Vorverstärker mit 47kOhm Abschlusswiderstand und geeignetem kapazitiven Abschluss für das System findet.
Mikrofoneingänge bei Soundkarten haben einen vergleichsweise zu niederohmigen Anschlusswert.
Ohne Modifikation ist die Verwendung nicht denkbar, die Phantomspeisung des Mikrofoneingangs darf natürlich auch nicht aktiviert werden, auch deren Impedanz muss berücksichtigt werden.
Wer von den Forenten hat das wohl schon für sich gemacht?
Grüße Hans-Martin
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