Herbert (Silbersand FM 701, Backes & Müller BM 12, BM 4)

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Herbert (Silbersand FM 701, Backes & Müller BM 12, BM 4)

Beitragvon Herbert Z » 25.08.2008, 03:59

Mein geregeltes, aktives Lautsprecherleben

Hallo liebe Foren-Teilnehmern, ich komme den Wunsch gerne nach ueber das leben und streben nach der perfekten Musikreproduktion mit Hilfe einer technische Illusionsmaschine zu berichten. Nach nunmehr 25 Jahren bin ich diesem Traum ein gewaltiges Stueck naeher gekommen.

Es fing in einem Jugendzimmer an, kurz vor dem Abitur. Die BM 20 war die Referenz in Audio. Damals glaubten wir noch alles was geschrieben wurde. Die BM 20 musste gut sein. Der erste Traum war geboren. Das Taschengeld gab aber nur ein Paar Charly her. Im Studentenwohnheim war sogar Charly etwas womit ich angeben konnte. Da hatte nich jeder.

Nun kann ich mich an dem Jahr nicht mehr erinnern. Das Erlebnis praegte aber mein Hoererleben. Mit meinem Freund besuchte ich die High-End im Hotel Kempinsky, Frankfurt. Wir versuchten bei moeglichst vielen Hoerterminen in den zum Teil kleinen Hotelzimmern dabei zu sein. Hoererfahrung sammeln war unser Ziel. Wir wollten wissen ob es stimmt was die Fachpresse so schrieb. Es war anstrengend und wir waren am Nachmittag ganz schoen muede. Ein Besuch musste aber noch sein: Backes & Mueller, die neue Superbox BM 40 galt es zu bestaunen.

Muede nahmen wir Platz und dann "Tricycle". Mit einem wahrhaftigen Paukenschlag war ich wach. Das war unbeschreiblich gut. An die Gaensehaut kann ich mich heute noch erinnern. Die kleine BM 14 wurde auch gespielt. Ein neues Ziel war entstanden. Die BM 20 ueberholt. Traueme veraendern sich auch mit der Zeit, die BM 14 musste irgendwann her. Und wie schlecht waren ploetzlich die Charlies geworden. Ich lernte ausserdem, dass jeder High-End Besuch Folgekosten in erheblichen Umfang nach sich zog.

Der Geldbeutel war aber noch nicht so weit. Mit dem Geld des ersten Gehalts zogen mein Freud und ich los um ein besseres Paar LS zu finden. Also nach Duesseldorf. Viele Geschaefte, viel hoeren, aber irgendwie nicht das richtige. Ulrike Schmid, BM Haendler hatte zu. Aergerlich. Also nach Werner Pawlak, Essen. Eine neue BM war noch zu teuer. Also passive Standlautsprecher gehoert. Dann war da noch dieses eine Modell. Eigentlich zu teuer. Doch noch kurz reinhoeren. Die BM Omega war wunderbar!

Der Verkauefer bot uns die Vorfuer-LS an. Abeckung defekt. Egal. Aber immer noch mehr als was ich mir leisten konnte. Mein Bruder ueber Telefon, war die Rettung. Er lieh mir die differenz und ich konnte die LS mit nach hause nehmen. Meine ersten (im Bass) geregelten Aktiv-LS!

Ich setze meine Geschichte an einem anderen Abend fort. Wenn es dadurch besonders spannend wird, ist es Zufall, aber kann anderseits auch nicht schaden. Mir macht es jedenfall Spass in diesen alten Erinnerungen zu wuehlen und diese mit Euch zu teilen.

Beste Gruesse, best Regards

Herbert Z
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Beitragvon aston456 » 25.08.2008, 07:41

Hallo Herbert,

schöner Start hier ... mal schauen, wo die Geschichte endet.

Gruß
Kai
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Beitragvon Ralph » 25.08.2008, 08:47

Hallo Herbert,

herzlich willkommen hier im Forum und danke für Deine Fortsetzungsgeschichte. Die erwähnte Omega wurde von 1984 - 1988 hergestellt: da haben wir bei Deiner Zeitreise sicherlich noch einiges zu erwarten...

Viele Grüße,
Ralph
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Beitragvon Franz » 25.08.2008, 11:05

Hallo Herbert,

willkommen hier und mach ja bloß weiter mit deinem Bericht. Sowas lese ich sehr gerne. Ich erkenne da auch so manche Parallele bei mir wieder. :cheers:

Gruß
Franz
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Beitragvon KM4 » 25.08.2008, 11:26

Hallo Herbert,

herzlich willkommen hier. Dein Bericht kramt auch bei mir wieder die Erinnerungen hervor. Namen wie Ulrike Schmidt (da habe ich meine ersten BM6 1981 gekauft, Verkäufer war Hans Weiß, der jetzt einen eigenen Laden in Düsseldorf hat) und auch Werner Pawlak (dort habe ich einen Kenwood Tuner KT-917 gekauft) pflastern auch meinen Weg. Warte nun auf die Fortsetzung Deiner Geschichte.

Gruß Klaus
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Beitragvon Kienberg » 25.08.2008, 20:56

Hallo Herbert,

schön, dass Du hier mitmachst und uns gleich mit dem 1. Teil Deiner Story an viele alte Verhaltensweisen und Mitspieler erinnerst.

Habe bei Werner Pawlak meinen zweiten CD-Spieler (Sony) gekauft, so um 1984, damals hatte er aber schon keine Aktivlautsprecher mehr im Angebot.
Auch er hat, wie viele Händler damals, das Geschäft mit teuren Endstufen nicht brachliegen lassen wollen, da waren halt die Aktiven von BM im Weg.
Was ich ihm aber hoch anrechne, er hat nicht, wie die anderen Händler, Aktivboxen "schlecht geredet" und als "rückständig" bezeichnet.

Aber Ulrike Schmidt, gleich "um die Ecke", hat ja die Fahne der aktiven, geregelten Lautsprecher im Wirtschaftsraum Rhein-Ruhr hochgehalten.

Freue mich schon auf Deinen weiteren Bericht.

Gruss Sigi
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Beitragvon Herbert Z » 27.08.2008, 03:34

....meine Geschichte (Teil 2) geht ein anderes mal weiter. Ich schweife hier kurz ab um das Leben der BM Omega bis heute zu erzaehlen.

Ich habe die Omega eine ganze weile gehabt. Irgendwann habe ich mir die neue Abdeckung geleistet um damit den LS optisch aufzuwerten und die LS fuer meine Frau schoener zu gestallten. Sie fand die nackten Treiber nicht so schoen. Ich habe die Abdeckung haeufig entfernt, weil ich den Klang als besser, klarer empfunden habe.

Als ich dann den naechsten Schritt begangen habe (mehr in Teil 2), hat mein Freund die Omega uebernommen. Die LS sind vom Niederrhein nach Hamburg gegangen. Ich war des oefteren in Hamburg und habe immer wieder spass an diesem Lautsprecher gehabt.

Mein Freund hat auch meine naechsten Aktiv-LS uebernommen. Seine Schwiegermutter hat als Liebhaberin von guter Musikqualitaet die Omega nun bis heute in dritte Hand. Und sie ist begeistert. Im letzten Jahr hat Uwe Jessen das Paerchen ueberholt und auf vordermann gebracht. Leider hatte ich bis heute keine Moeglichkeit mich selbst vom Ergebnis zu ueberzeugen. Das Ergebnis hat sich nach den Erzaelungen absolut gelohnt.

Die Omega ist mit Sicherheit heute noch deutlich besser als viele aktuelle passiv LS.
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Beitragvon Ralph » 27.08.2008, 06:43

Hallo Herbert,

nicht nur die Omegas scheinen weit herum gekommen zu sein: Deiner Ortsangabe entnehme ich, das Du zu den etwas weiter entfernt wohnenden Forumsmitgliedern gehörst.
Einen herzlichen Gruß über den großen Teich und " don't forget to register to vote".

Viele Grüße,
Ralph
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Mein geregeltes aktives Lautsprecheleben (Teil 2)

Beitragvon Herbert Z » 14.09.2008, 17:34

Teil 2 hat etwas laeger auf sich warten lassen. Das Land der unbegrenzten Moeglichkeiten haellt unsere Familie nach dem Umzug in Juni zur Zeit noch auf Trab.

Die BM Omega hat mich lange begeistert. Die Erinnerung an der BM14 aus der Highend Vorfuerung im Hotel Kempinski hat mich nie losgelassen. Es ging kein Monat vorbei, wo ich nicht den Anzeigenmarkt von Audio durchstoebert habe und mein Kontostand mit den Gebrauchtmarktpreisen abgeglichen habe.

Ein anderer Umstand ist unbedingt Erwaehnenswert das Hobby High-End leben zu koennen (gilt sicherlich nicht nur nur fuer die Aktiven). Meine Frau geniesst ebenso die hochwertige Qualitaet der Musik und hat Freude daran. Sie ist zwar nicht immer von den Abmessungen und Aussehen der LS begeistert gewesen, hat aber Verstaendnis dafuer aufgebracht, ein Teil der Ersparnissen in Musikanlagen zu stecken. Sie sagt heute noch, dass die BM14 haesslich und zu gross waren, hat sie aber doch fast 10 Jahre "ertragen". Zum Glueck werden die heutigen LS schlanker, mit besserem Design und somit wohnraumfreundlicher gebaut. Der Frauenakzeptanzfaktor der neueren Generationen hilft sicherlich das naechste Paerchen ohne zu grossen Ueberzeugungskraft kaufen zu koennen.

Irgendwann war das Geld auf dem Konto und ein entspechendes Angebotder BM14 im Audio aufgetaucht. Sofort angerufen und einen Termin ausgemacht und nach Bielefeld gefahren. Der LS war erst 2 Jahre alt und hatte sogar noch Restgarantie. Kostete "nur" noch die Haelfte vom Neupreis. Mensch, war ich gluecklich ein "Schnaeppchen" gemacht zu haben.

Nach dem Transport hatte ich den schlimmsten Muskelkater den ich bis dahin kannte. Die BM 14 zwei Stockwerke runter, in meinem Ford Eskord und dann wieder 2 Stockwerke rauf Rauf haben ich ueber eine Woche gespuehrt. Aber es war es wert jede (damals noch) DM und jeden Schweisstropfen. Wir sind mit den LS danach noch 2x umgezogen, zum Glueck dann mit Moebelpacker.

Lange Zeit habe ich geglaubt, bei den LS das fuer mich maximal moegliche erreicht zu haben. Feintuning habe ich bei den anderen Komponenten betrieben.

Zunaechst hatte ich eine Yamaha C65 Vorstufe (noch von der Omega). Ein deutlicher Sprung konnte ich mit dem Burmester 897 machen. Verschiedene CD-spieler von Denon und Maranz haben kleine Verbesserungen moeglich gemacht. Ein Quantensprung in der Qualitaet der Wiedergabe hatte ich bis dahin nur ueber die Lautsrecher erfahren. Das sollte viel spaeter auch noch anders werden.

Der Rest ein anderes Mal. Nun wollen meine Kinder etwas mit mir unternehmen.

Beste Gruesse aus der USA

Herbert
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Teil 3 eine aktive Entaueschung und ein Neuanfang

Beitragvon Herbert Z » 24.01.2009, 18:12

Die Lebensweise in der USA hat uns ganz schon in trab gehalten. Nun haben wir Obama und alles soll anders und besser werden. Das ist aber eine Geschichte, die soll von anderen erzaehlt werden.

Eine freundliche Aufforderung von Rudolf, so um die Weihnachtszeit, hat mich ermuntert, heute wieder in die Tastatur zu hauen.

Ich greife den Faden meiner LS geschichte bei der BM14 auf. Der Beruf und ein damit verbundener Umzug hat dazu gefuehrt, dass ich die BM 14 verkauft habe. Mein Hamburger Freund, der meine Omega schon hatte, nahm mir die BM14 ab. Seine Frau (im gegensatz zu Meiner), hat diese doch recht grosse LS optisch sehr gut gefallen.

Eine weile war ich ohne gute Musik-Anlage. Als wir dann nach gut 9 monaten in unser neues Zuhause eingezogen sind, war der Hunger natuerlich gross. Irgendwass hat mich damals geritten eine B&W haben zu wollen. Ob es die Berichterstattung in der Fachpresse oder das gute Marketing von B&W war, kann ich heute nicht mehr sagen. Bei Jupit in Bielefeld habe ich mit meiner CD's einen halben Tag verbracht und dort verschiedene B&W Modelle gehoert. T+A war auch mit der digitalen aktiv Serie vertreten. Der Vergleich mit der B&W hat T+A bei mir gewonnen. Der Hunger nach einer Muskianlage fuehrte zum Kauf einer kompletten T+A Kette: CD-spieler, digitaler Vorstufe und ein Paerchen AD3. Angeliefert und mit der Raumanpassung eingemessener LS klang es ganz ordentlich aber nie richtig gut.

Die Erinnerungen am Klang de BM war immer noch im Gedaechtnis praesent. Es hat ein staendiger Abgleich mit den bereits gemachten Hoerefahrung statt gefunden. Die T+A hat dabei staendig verloren. Der LS hat sehr neutral geklungen. Es fehlte aber die Lebendigkeit und Praesenz. Der Klang hat sich nie richtig vom LS geloest und hat nicht richtig musikalisch geklungen. Der Aktivhoerer kann sicherlich gut nachvollziehen was ich damit beschreiben moechte. Ich musste mir eingestehen. Das war ein Fehlkauf, die Erwartungen wurden nicht erfuellt.

Die Frage war: was nun. Wie den finanzellen Schaden gering halten und was ist dann nun wohl der richtige LS. Als erstes fiel mir natuerlich Backes und Mueller wieder ein. Die waren jedoch schon mehrfach verkauft und wo das Unternehmen so richtig hin wollte, war zu seiner Zeit auch nicht ganz klar z. In meiner eigener Verunsicherung war dass nicht gerade ermutigend. Von der existenz von Silbersand wusste ich noch nichts. Friedrich Mueller ist eben ein hervorragender Techniker aber kein Verkaufer mit gutem Marketing (wie zB B&W).

Auf der Suche nach Quellen fuer den naechten LS durchforstete ich das Internett und sties auf Uwe Jessen und Johannes Krings. Uwe Jessen, sprach sich klar fuer eine Silbersand aus. Ein LS von dem ich noch nicht wusste. Eine gute Gebrauchte FM401 wurde mir ans Herz gelegt. Ohne den LS mal gehoert zu haben, wollte ich aber nichts mehr kaufen. Mit Michael, meinem Hamburger Freund sind wir dann nach Bonn zu Johannes Krings gefahren. Den Besuch zu beschreiben ist ein eigenes Kapitel wert. Es ist eine der besonderen und schoenen Erfahrungen gewesen. Und auf das Produkt Aktivlautsprecher bezogen, so ziemlich alles was das Herz begehrt. Ganz ohne stress und mit einem guten Cappuchino die Palette BM und Silbersand durchgehoert.

Mein Fazit damals: Friedrich Mueller hat im Gegensatz zu BM die geregelte LS technologie konsequent weiter entwickelt und mit Innovationen (neue Sensoren, Geichstromverstaerker etc) zum weltbesten Lautsprcher entwickelt. BM hatte alte Regelungstechnik und Chassies optimiert, mehr aber auch nicht. Es ist das erste mal gewesen, wo ich den Eindruck hatte, dass der Schallwandler nicht mehr nach Lautsprecher klingt, sondern nach Musik. Nun ja, das war auch die FM901, womit wir auch schon wieder der neue Traum gebohren war.

Die Realitaet des Geldbeutels fuerte mich zur FM401. Nun galt es noch die Gebrauchten T+A zu verkaufen. beide Haendler hatten mir gute Angebote fuer eine FM401 gemacht. Der Ausschlag gab den besseren Eintausch der T+A und ein Paar neue FM401 bei Uwe Jessen.

Bislang hatte ich nur mit Uwe Jessen telefoniert. Ich hatte keine Referenzen, nur sein Wort. Mir war schon ein bischen Mulmig. Ein Geschaeft in der Groessenordnung und mit dieser Bedeutung fuer mich, ohne etwas schriftliches in der Hand zu haben, erzeugte schon eine gewisse Spannung. Puenktlich zum abgemachten Termin stand er vor meiner Tuer und da waren sie: meine naechsten geregelten Aktiv LS.

Und da war es wieder: das was Musikhoeren spass macht. Die FM401 hat mich wieder (eine Weile) zufrieden gemacht.

Spaeter habe ich bei Johannes Krings noch ein paerchen BM4-Vision gekauft. Diese hab ich in einer aktiven 4.0 Surround Configuration mit der Silbersand betrieben. Eine Richtung die ich spaeter wieder verlassen habe, um mich wieder auf der reinen Stereo configuration zu konzentrieren. Das ist aber eine Geschichte, die soll ein andermal erzaehlt werden.

The dream goes on ...

Herbert
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Beitragvon wgh52 » 25.01.2009, 13:15

Hallo Herbert,

eine bewegte und interessante LS Geschichte. Ich freue mich schon auf die Traumfortsetzung! :cheers:

Bist Du eigentlich irgendwann aus dem Traum aufgwacht? :mrgreen:

Gruss,
Winfried
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Beitragvon Herbert Z » 26.01.2009, 01:21

Die einen nennen es "Streben nach der perfekten Wiedergabe" und ich einen Traum. (ein bisschen wie "die laengste Praline der Welt" statt Schokoladenriegel). Es war aber auch eine Anspielung auf den American Dream. Da ich in der USA lebe, habe ich mich wohl schon ein bisschen angepasst.

Ich habe noch keine FM901, also traeume ich noch davon. Waere fuer das Forum auch nicht gut, wenn jeder schon alles haette, was das Herz begehrt.

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Beitragvon Michael » 03.10.2009, 16:52

Hello Herbert,

heut ist Tag der Deutschen Einheit, hab grad mit meiner Frau ne Wohnzimmerwand getrichen und nun sitze ich "im " Forum und lese so herum.

Bin eher zufällig auf deine Vorstellung gekommen, die ich nach Silbersand-LS Besitzern durchforstet habe.
Hast im Januar von Silbersand (Mod. 401) als weiteren prinzipiellen Schritt zu noch perfekteren LS letztmalig berichtet, ich sehe es im übrigen auch so wie du, ich würde von meinen BM 4 (wenn überhaupt) mich wohl eher nicht im BM-Programm "hocharbeiten" sondern ggf. auch zu Silbersand wechseln.

Meine Frage nun: Eigentlich steht bei dir im Überblick eine Silbersand 501, ist das ein Druckfehler oder hast du uns Part 4 deines hifidelen Werdegangs vorenthalten?

If its like this, come on boy, tell the story up to its end, we like to be entertained, even more with fotos !

Viele Grüße
Michael (aus Bonn)
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Beitragvon Herbert Z » 11.10.2009, 02:02

Hallo Michael,

Da hast Du mich wohl erwischt. Die Geschichte ist in der Tat nicht zu Ende geschrieben. Muss ich wirklich nachholen.

das vorlaeufige Ende ist in der Tat die 501:

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Der Wechsel zu Silbersand ist nach meiner Meinung wirklich die Steigerung zu BM.

Friedrich Mueller hat nicht aufgehoert, die aktive Technik mit weiteren innnovationen im Grundprinzip weiter zu entwickeln. Die LS sind dabei immer besser geworden. BM ist da ueber lange Strecken nur auf der Stelle getreten. Ein paar Optimierungen haben sicherlich auch etwas gebracht, jedoch laengst nicht was Silbersand geleistet hat.

Die 501 ist besser als die 401 und ohne sie gehoert zu haben (geht leider in der USA nicht) glaube ich, dass die neue Generation mit der 701 ein weiterer Schritt in der Evolution ist.

Eines habe ich auch gelernt: Geschmaecker sind und bleiben verschieden. Nur die eigene Zufriedenheit ist bei der LS-Wahl entscheidend. Egal, was die Foren und andere Menschen zum eigenen Empfinden sagen. Ich bin die Aktivtechnick von Silbersand verknallt und finde nichts Besseres (wie bei meiner Frau). Die Liebe zum LS koennen wir uns gerne teilen (die zu meiner Frau nicht).

Beste Gruesse
Herbert

PS: Die Geschichte wird verfolgt.
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Beitragvon Franz » 11.10.2009, 13:58

Hallo Herbert,

Herbert Z hat geschrieben:Ich bin die Aktivtechnick von Silbersand verknallt und finde nichts besseres

Mir geht es da ähnlich. Bin ja auch seinerzeit vor vielen Jahren über die Backes & Müller Modelle zu Silbersand gekommen. Seit 7 Jahren höre ich nun mit der FM 501, hab sie fast täglich für einige Stunden in Gebrauch und noch nie gab es irgendein technisches Problem. Das ist für einen Lautsprecher, der technisch so hochgerüstet ist, schon ein Qualitätsmerkmal. Ich will nicht sagen, daß ich darin "verknallt" wäre, denke da zu nüchtern drüber, aber was ich sagen kann, ist, daß mich kein anderer Lautsprecher beim konzentrierten Musikhören so in die Musik eintauchen läßt wie dieser. Da spielt einfach nur Musik, und zwar für mich so selbstverständlich, losgelöst und nahe am Original, daß ich bisher noch nie einen Gedanken daran verschwendet habe, mir eventuell mal einen anderen zuzulegen. Woran ich denke ist allerdings die Möglichkeit, diese 501 mit den Chassis der 701 bestücken zu lassen. Seit ich die FM 701 mal bei Herrn Krings im Wohnraumstudio intensiv gehört habe, weiß ich, daß die in allen Bereichen noch mal etwas draufpacken kann. Muß das also mal checken für mich.

Eines habe ich auch gelernt: Geschmaecker sind und bleiben verschieden. Nur die eigene Zufriedenheit ist bei der LS wahl entscheident. Egal was die Foren und ander Menschen zum eigenen Empfinden sagen.

Das möchte ich auch mal unterstreichen. Die eigene Hörpräferenz ist das einzige, was zählt.

Gruß
Franz
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