Jörg (AGM 5.4, Silbersand FM 202, Abacus A-Center AMT)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon Siriuslux » 05.02.2017, 13:35

Hallo zusammen,

Ich habe nach langer Zeit mal wieder etwas neues. Ich habe mir über ein anderes Forum einen jungen Phono-Vorverstärker mit integriertem AD-Wandler gekauft, genau wie Winfried mir empfohlen hatte, einen PS Audio Nuwave Phono Converter.
Nach einer nächtlichen Anschluss- und Konfigurationsorgie funktioniert das Ding einwandfrei.
Mit Hilfe des Vinylstudio (installiert auf meinem MACBook) habe ich auch schon die ersten beiden Schallplatten digitalisiert auf FLAC 96kHz/24bit. Das ganze mit Hilfe meines Elac ESG796Hsp Jubiläum mit der originalen Nadel für das EMM290HB30 (aus NOS Beständen), welche auch vom Meister van den Hul ist (vdH 1 Schliff).
Mittlerweile habe ich auch noch die ganze Id3-Taggerei erledigt und die Files auf die NAS gespielt. Jetzt ist dann ein Klangvergleich angesagt, auch wenn ich mir da nicht viel - wenn überhaupt - Unterschied erwarte.

Einen schönen Sonntag wünsche ich noch.

Gruß, Jörg
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Beitragvon wgh52 » 05.02.2017, 14:13

Hallo Jörg,

Gratulation zum gelungenen LP Digitalisierungsprojekt. Mit den hier im Forum (speziell von Harald aka "nihil-sine-causa") gemachten ERfahrungen im Hinterkopf bin ich gespannt auf Deine Vergleichsergebnisse LP-analog mit LP-ADDA.

Grüße,
Winfried

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Beitragvon Siriuslux » 05.02.2017, 19:50

wgh52 hat geschrieben:... zum gelungenen LP Digitalisierungsprojekt. Mit den hier im Forum (speziell von Harald aka "nihil-sine-causa") gemachten ERfahrungen im Hinterkopf bin ich gespannt auf Deine Vergleichsergebnisse LP-analog mit LP-ADDA.

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Naja, "gelunges LP Digitalisierungsprojekt" wäre etwas übertrieben, aber angefangen ist es mal.
Den Aufwand, den Harald betreibt, den wollte ich natürlich nicht betreiben. Mein Ziel war es eine bessere Phono-Vorstufe als im abacus zu haben und eine gute Möglichkeit, den analogen Ton digital auf hohem Niveau zu speichern. Der Vorteil liegt klar darin, dass ich meine LPs dann auch auf jedem Abspielgerät im Haus abspielen kann, zu jeder Zeit. Die Klangqualität wird dann im Endeffekt durch die DA-Rückwandlung bestimmt, und da kann ein G-Oppo schon ordentliche Arbeit leisten, später womöglich mal ein Linn - wenn denn mal die Katalyst Technologie im Akurate DSM verfügbar sein wird.

Gruss, Jörg
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Beitragvon Salvador » 05.02.2017, 20:03

Hallo Jörg,

nein, tut mir Leid, die Klangqualität Deiner digitalisierten LPs wird ganz wesentlich von der Qualität Deiner analogen Abhöre und dann noch von der der AD-Wandlung bestimmt, erst dann kommt als drittes die DA-Wandlung ins Spiel.
Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon Melomane » 05.02.2017, 20:14

Hallo,

irgendwie habt ihr beide Recht: Speist man ein mieses Digitalisat einer LP in ein Spitzensetup ein, kommt Unerfreuliches am Ende raus. Speist man ein hervorragendes Digitalisat in ein mieses Setup ein, kommt am Ende auch Unerfreuliches raus. Teuflischerweise will also alles auf einem Niveau sein, das den Hörer am Ende erfreut.

Gruß

Jochen
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Beitragvon wgh52 » 05.02.2017, 21:08

Hallo Jörg,

mit "gelungen" meinte ich u.a. das Tagging der digitalisierten LPs, ich finde das sehr aufwendig. Ich habe übrigens auch ein LP AD Wandlungs- und -convolving Projekt unterwergs, so dass ich an einem weiteren Austausch sehr interessiert bin. Wenn ich prototypmäßig "live" bin, könnte ich dazu ein extra Thema starten, in dem die technischen wie die Dateiverwaltungsthemen, Klangunterschiede, Optimierungsmöglichkeiten usw. rein analog vs. "AD gewandelte-LP Wiedergabe" behandelt werden könnten.

Grüße,
Winfried

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Beitragvon Salvador » 05.02.2017, 21:32

Hallo Jochen,
genau so war es gemeint.
LG,
Andi
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Beitragvon Siriuslux » 05.02.2017, 22:26

Uiuiui, da werden meine Worte ja auf die Goldwaage gelegt.

Zur Sache:
Ich denke, der PS Audio NPC ist nicht das schlechteste Digitalisierungsgerät, der Plattenspieler in der Kombination mit dem SME3009/III und dem Elac ESG796 HSP Jubiläum auch nicht, deswegen sollten die FLAC Files mit 24bit Tiefe und 96kHz doch recht gut sein. Klar wäre ein SME Plattenspieler mit dem SME V Arm und noch einen 5000 € van den Hul noch etwas besser.... ein Ende gibt es da natürlich nicht.
Aber: Mit dem betriebenen Aufwand sollte ich doch am Ende ziemlich gutes Datenmaterial zur Verfügung haben.

Ich gebe Euch natürlich Recht, dass es auf die komplette Kette ankommt, und die ist bei mir bewusst einfach gehalten.

@ Winfried: Gerne können wir uns darüber austauschen. Ich tagge zuerst mit Vinylstudio, und das was dann noch fehlt mit Foobar, konkret sind das die "Performer", die Titelzahl und das Jahr (aber nur im Pfadnamen für die Platte).
Anschliessend wird noch auf die NAS hochgeladen und MP3s erstellt für's Auto.

Gruss, Jörg
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Beitragvon Melomane » 05.02.2017, 22:33

Hallo Jörg,

Siriuslux hat geschrieben:SME3009/III und dem Elac ESG796 HSP Jubiläum auch nicht


tsts, das geht ja nun gar nicht! ;) Aber ernstgemeinte Frage: Passt das überhaupt von der Compliance her?

Egal, wenn es gut klingt. Und mit dem vdH hast du recht: Luft nach oben ist immer. Man darf dann nur nicht die Digitalisierung auf die Goldwaage legen. Sonst fängt man mit jedem neuen Tonabnehmer/AD-Wandler von neuem an. Unser Hobby ist schon was schönes. :cheers:

Gruß

Jochen
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Beitragvon Siriuslux » 05.02.2017, 23:02

Melomane hat geschrieben:
tsts, das geht ja nun gar nicht! ;) Aber ernstgemeinte Frage: Passt das überhaupt von der Compliance her?


Hallo Jochen,
ja, das sollte passen. Der SME 3009/III hat 5g effektive Masse inkl. im Arm integrierter Headshell, dazu die Masse des Elac. Die Compliance ist 30 - aber frage mich bitte nicht nach der Einheit - viel weicher geht glaube ich gar nicht.

Gruss, Jörg
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Beitragvon Siriuslux » 29.01.2018, 22:54

Am Wochenende ist bei mir ein Apple TV 4k eingezogen, einen 4k Bildschirm habe ich zwar nicht, aber das Teil macht Spaß, wie man damit die verschiedensten Mediatheken ansehen kann.
Zusätzlich gab‘s Einige Tage vorher eine Gläss Vinylcleaner, die ist aber noch nicht in Betrieb genommen worden.

Gruss, Jörg
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Beitragvon Siriuslux » 25.02.2018, 00:38

Liebe Mitforenten,
von einem netten Forenmitglied aus dem der analogen Wiedergabe gewittmeten Forum habe ich diese Woche für meinen TD3001 ein Audio Technica AT33/PTGII erstanden. Vor ein paar Wochen kam bei mir auch eine Gläss Vinylcleaner pro an.
Beides habe ich heute in Betrieb genommen.
Die Montage des AT33 am TD90SF war eine ziemliche Fummelei, insbesondere die Montage der mit dem AT33 mitgelieferten Käbelchen hatte es in sich, dabei habe mich mir dann mit einem Schraubenzieher in die Fingerkuppe gestochen...zum Glück hat‘s nur wenig geblutet.

Jedenfalls haben sich die Anschaffungen gelohnt.
Die erste Platte war Teamwork vom United Jazz and Rock Ensemble, gekauft habe ich die irgendwann mal in den 1980er Jahren bei 2001, das tönte wesentlich differenzierter als mit dem vorigen Vinylmaster silver. Meine Bedenken, dass es womöglich brummen würde am PS Audio NuWave Converter waren unbegründet.
Jetzt höre ich erst mal zufrieden Musik.
Ich habe dann auch noch eine Härteprobe für die Gläss gemacht, die sie nicht vollständig gemeistert hat. Eine Mono-LP Porgy and Bess von Miles Davis, wohl gekauft von meinem Vater in den späten 1950er Jahren, die wurde sicher nass gespielt, und war vorher in der Aussenhülle - ohne jegliche Innenhülle. Nach dem Waschen tönt es schon deutlich besser, knistert aber immer noch ziemlich viel. Ich denke, da muss noch ein paar Mal gewaschen werden.
Jetzt spielt gerade die Studiokonzert Platte mit der Tobias Becker Bigband, frisch gewaschen ist das einwandfrei. Aufgezeichnet wird gleich mit - ist ja ein Kinderspiel mit dem NPC.
Einen schönen Sonntag wünsche ich.

Gruß, Jörg
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