Andi (AGM 5.4, Abacus C-Box 4, C-Box 2)

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Beitragvon Bernd Peter » 12.08.2018, 17:38

Hallo Andi,

kann ich gut nachvollziehen, da ich es ja selbst bei dir im Vergleich gehört habe.

Weiterhin viel Freude am Hobby wünscht

Bernd Peter
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Beitragvon wgh52 » 26.08.2018, 17:33

Hallo Andi,

Glückwunsch zu Deiner Entscheidung die AGMs nicht zu verkaufen!

Weiterhin Hörhochgenuß wünscht
Winfried

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Beitragvon Salvador » 28.08.2018, 15:51

Vielen Dank, Bernd und Winfried!

Ich bin nach einigem Überlegen und Ausprobieren zu der Erkenntnis gekommen, dass bei den Voraussetzungen, die ich mir für meine Hörweise geschaffen habe, die AGMS schlicht die beste Lösung sind.

Ich höre sehr gerne hochwertig analog und möchte das analoge Signal nicht digitalisieren zur Korrektur.
Und habe bereits sehr viel in die akustische Korrektur des Hörraums investiert, auch im Bass, was die Korrektur zumindest hier teils unnötig macht. Nur das digitale Signal korrigieren mag ich auch nicht, da wird mir der Wechsel zwischen den Quellen zu unharmonisch.
Was also bleibt ist dass ich einen Lautsprecher benötige, der mir bereits ohne digitale Korrektur einen ultrapräzisen Bass liefert und der durch seine Weiche möglichst geringe Phasenabweichungen generiert und bei dem die Chassis bereits in sich analog so korrigiert sind, dass sie kaum bis gar nicht von einer digitalen Korrektur profitieren, ergo bereits ohne Korrektur hervorragend gut sind. All das erfüllen die AGMS, die in meinen Ohren von einer Korrektur nicht mehr großartig profitieren und den Bassbereich habe ich durch kluge LS-Platzierung und Akustikbehandlungen des Raums auch gut im Griff (am Hörplatz).

Ich kann für mich konstatieren, dass ich keinen LS kenne und auch nicht mehr suchen mag, der bis in den mittleren fünfstelligen Preisbereich kosten darf und einen Aktivbass hat, am besten Sensorgeregelt (oder vergleichbare Qualitäten aufweist), einen Subwoofer ohne Kompromiss obsolet macht, in allen Disziplinen mindestens sehr gut aufspielt und dann noch voll analog betrieben werden kann ohne Klangeinbußen, wenn man keine digitale Raumkorrektur verwendet. Perfekt sind die AGMs zwar nicht, aber nah dran, und ich habe jetzt so viel Zeit und Energie reingesteckt, die klanglich mit Kabellage und Quelle/Vorverstärker noch entsprechend klanglich abzustimmen/zu füttern, dass es mir gefällt, da wäre alles andere bis 50 k€ auch nicht besser, punktuell vielleicht, aber nicht so insgesamt ausgewogen ohne Schwächen. Da sind die AGMs das stimmigste Gesamtpaket und ich müsste nur wieder von vorne anfangen, viel Geld reinstecken und mit fraglichem Ausgang.

Ich gebe daher meine Suche nach Alternativen auf und werde mich als nächstes dem Projekt widmen, den Raum zwischen den Lautsprechern so gut es geht von Komponenten freizubekommen und diese an die Seite des Hörraums zu stellen. Dazu mehr in Kürze.

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon Salvador » 10.10.2018, 13:25

Liebe Mitleser,

ich möchte gerne über ein paar Neuerungen /Änderungen berichten.

Wie ich ja schon berichtet habe, bleibe ich bei den AGMs und optimiere Anlage und Anlagenaufstellung weiter. Dazu möchte ich nun die Mitte zwischen den Lautsprechern bis auf die Vorstufe komplett freiräumen und alle anderen Komponenten an die Seitenwände des Hörraums stellen und das bedarf dann ja doch so einiger Änderungen, insbesondere des Kaufs von längeren Kabeln.

Dazu habe ich gebraucht von einem Händler in UK 2 Paare Linn silver XLR in 5 m Länge erworben, um meine Quellen DAC und PhonoPre an den entfernt stehenden Vorverstärker anschließen zu können. Spannende Erkenntnisse kamen dabei zu Tage, denn ich verwendete zwar bereits jetzt schon dafür Linn silver XLR-Kabel in 1 m Länge, jedoch waren diese m it Neutriksteckern konfektioniert. Die beiden erworbenen Paare jedoch haben original Linn-Stecker und wenn ich das richtig interpretiere, hat eines der Paare die Original Linn silver XLR-Stecker, das andere die Linn black XLR-Stecker. Alle drie Kabel kann ich klar voneinander unterscheiden. Die mit original Linn XLR-Stecker konfektionierten finde ich besser, das mit denLinn black XLR Steckern ist etwas frischer und noch detailreicher im Hochton, das kommt an den Plattenspieler mit SPU, das mit den Linn silver XLR-Steckern hat weniger vorlaute Höhen und ist einfach wunderbar ausgewogen, natürlich, klangfarbenstark, detailreich und hat trotzdem keinen vorlauten Hochton. Das kommt an den DAC.

Stefan (solidcore) ist so nett und konfektioniert mir gerade zwei 6m lange Stromkabel Highend 7N, die dürfen dann die AGMs versorgen und ersetzen die gerade verwendeten 3,5 m langen. Kein ganz günstiger Spaß, aber auf Stefans Stromkabel an dem AGMs schwöre ich einfach, das passt prima für mich. Bals treffen Sie ein und dürfen sich dann erstmal ein paar Wochen an unserer TV-Anlage im Wohnzimmer im täglichen mehrstündigen betrieb einspielen, bevor ich mich an den Umbau im Keller mache.

Rausgeflogen ist mein abgenutztes Hörsofa (Schlafcouch), die nun durch einen schönen Polstersessel (Ohren sind frei) mit separatem Fußhocker ersetzt wurde. Außer dass das bequemer ist und es leichter macht, durch Rumrücken die richtige Hörplatzposition zu bestimmen, hatte dies unerwarteterweise auch einen recht deutlichen positiven Einfluss auf die Hörqualität. Das Sofa hate wohl viel freien akustischen Raum eingenommen und nun wirkt das freier und ansprechender im Klang.

In dem Zusammenhang habe ich nochmal großes Boxen- und Hörplatzrücken gemacht und eine etwas andere Position für LS und Hörplatz gefunden, die nun einen Kompromiss aus entspanntem Fernfeldhören und involvierendem Nearfieldhören darstellt, mit schön tiefer Bühne.

Dann habe ich am Audio-PC zwei SATA-Kabel von System- und Musikspeicherfestplatte ausgetauscht gegen ein Pachanko Reference SATA-Kabel. Da Resultat gefiel mir schon nach wenigen Tracks Einspielzeit besser als vorher, natürlicher und klangfarbenstärker kam es mir vor, zurückgebaut habe ich das nicht mehr, das bleibt.

Derzeit aus den USA auf dem Weg zu mir sind 8 Tubedämpfer für die Röhren in meiner BAT-Vorstufe, ein Freund hatte mir die empfohlen, die sollen dem Hochton nochmal unnatürliche Verzerrungen nehmen. Bin schon gespannt, die mal auszuprobieren.

https://herbiesaudiolab.com/collections/tube-dampers

Tja und dann habe ich auch noch ausprobiert, was passiert wenn man aus Versehen den Akku verkehrt herum in die Stromversorgung für das Dantebord einsetzt ;)
Es riecht dann so komisch … leider wahre Anekdote für alle, die bisher mitgelesen haben ;)

Derzeit sind also mein DAC und meine Clock bei Erich und er wird mir freundlicherweise ein neues Dantebord modifizieren und diesmal mit kürzeren I2S-Kabelwegen fest in den DAC einbauen und dabei auch gleich die ursprünglich im DAC eingelöteten I2S-Kabel durch hochwertigere aus hochreinem Kupfer ersetzen. Erich wird netterweise auch testen, welchen Einfluss die Clock-Stromversorgung auf die Klangqualität bei meiner Quelle hat, bin mal gespannt.

Fotos vom neu eingerichteten Hörraum und dem DAC-Innenleben werden folgen.

Also, es bleibt spannend, nicht nur am verpolten Dantebord.

Andi
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Beitragvon StreamFidelity » 10.10.2018, 16:13

Hallo Andi,

Salvador hat geschrieben:Wie ich ja schon berichtet habe, bleibe ich bei den AGMs und optimiere Anlage und Anlagenaufstellung weiter. Dazu möchte ich nun die Mitte zwischen den Lautsprechern bis auf die Vorstufe komplett freiräumen...

Ja das hattest Du schon angekündigt. Was ist der Beweggrund die Mitte freizuräumen?

Salvador hat geschrieben:Rausgeflogen ist mein abgenutztes Hörsofa (Schlafcouch), die nun durch einen schönen Polstersessel (Ohren sind frei) mit separatem Fußhocker ersetzt wurde.

Richtig gemacht. Mein Sessel mit Kopfstütze ist zwar bequem, kostet aber 10% IAAC. Das könnte mich immer noch fuchsen. :|

Salvador hat geschrieben:Also, es bleibt spannend, nicht nur am verpolten Dantebord.

Nach diesem Unglück bekommst eine verbesserte Version. Das freut mich sehr für Dich. Und ich freue mich dann auf den Soundcheck bei Dir. :cheers:

Grüße Gabriel
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Beitragvon Salvador » 10.10.2018, 22:24

Hallo Gabriel,

StreamFidelity hat geschrieben:Hallo Andi,

Salvador hat geschrieben:Wie ich ja schon berichtet habe, bleibe ich bei den AGMs und optimiere Anlage und Anlagenaufstellung weiter. Dazu möchte ich nun die Mitte zwischen den Lautsprechern bis auf die Vorstufe komplett freiräumen...

Ja das hattest Du schon angekündigt. Was ist der Beweggrund die Mitte freizuräumen?

Grund ist, dass ich mir für den Bereich zwischen den Lautsprechern und unterhalb der Hochtöner dann einen akustisch vollkommen freien Raum mit einheitlicher Diffusorrückwand erhoffe und damit einhergehend eine kohärentere Bühne und Abbildung in der Mitte vom Boden bis zur Decke.

IAAC ist nicht alles!

Freue mich auf Deinen Besuch dann!

LG,
Andi
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Beitragvon chriss0212 » 10.10.2018, 23:04

Hallo Andi

IAAC ist nicht alles!

So sieht es aus!

Viel Erfolg!

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Salvador » 27.12.2018, 21:50

Hallo zusammen,

so, zwischen den Jahren komme ich endlich dazu, die Neuerungen und Verbesserungen der letzten Monate hier nachzutragen. Ich fange einfach mal an, die vielen Sachen zu beschreiben, hier zunächst als Teil 1.

Mir war ja leider mein schönes von Erich modifiziertes Dantebord abgeraucht, weil ich den Akku verkehrt herum in das Batteriefach gelegt hatte. Erich war so nett und hat mir nicht nur ein neues Dantebord modifiziert, nein, er hat es auch äußerst fachmännisch in meinen audio-gd HE-7 NOS DAC, der im Bypass-Betrieb läuft, eingebaut.

Wer den HE-7, Master 7, HE-7 NOS oder Master 7 NOS mit altem Bord noch nicht im Bypass-Mode (synchronous mode) mit extrem guter Quelle (I2S, beste Clock, wie mein Zuspieler) gehört hat (illegal ungejumpert, wird nicht unterstützt, läuft aber trotzdem, und wie), weiß nicht welche Qualität in diesen Geräten steckt. Für mich unübertroffen.

Naja, bei der ganzen Umbau- und Lötaktion, die sich über einige Monate zog, weil erst die nötigen Kleinteile beschafft werden mussten und Erich das nur aus freundschaftlicher Gefälligkeit tut (vielen, vielen Dank, Erich!!!!) und auch nicht immer Zeit hat, kam jedenfalls heraus, dass wenn man die Einbindung des Dantebords per I2S fachmännisch lötet und dann noch bessere Kabelage verwendet als audio-gd, die ursprünglich an die Platine gelötet hatte und die Signalwege kurz hält und sogar das Clock-Bord der Neutron Star 2 noch Platz hat im DAC (auf der Seite der linken Ausgangstreiberstufe, von dem einen Alupanel getrennt von dem Dantebord im hinteren Mittelteil), dann sieht das nicht nur sehr ordentlich aus, nein, es klingt natürlich auch besser. :)

Erich hat dann mit meinem DAC und meinem eingebauten Dantebord drinnen noch einige schöne Klangvergleichstests bzgl. Stromversorgung des Clockbords gemacht und wir kamen zu der überraschenden Erkenntnis, dass die Stromversorgung des Clockbords selbst bei bereits sehr guter Qualität der unterschiedlichen Versorgungen einen erheblichen Einfluss auf die Klangqualität hat. Letztlich musste sich nicht nur meine vorherige Akkulösung an dieser Stelle geschlagen geben, sondern auch ein von Erich selbst aufgebautes Testnetzteil und ein sogar noch modifiziertes Forumsnetzteil S11. Gewinner war das der Neutron Star 2 Clock beigelegte Original-Netzteilbord, das nun von Erich in ein ordentliches Gehäuse eingebaut und mit einem ordentlichen Netzkabel versorgt die Clock versorgt. In der Beigabe dieses Netzteilbords liegt ein erheblicher Vorteil im Erwerb der deutlich teureren Neutron 2- Clock im Vergleich zur Neutrino 2, der meines Wissens nach keine Netzteilplatine beiliegt. Oder?

Anbei ein paar Fotos, die die wunderschöne Arbeit von Erich dokumentieren sollen und die mit dem exzellenten Klang korrelieren (dazu etwas ganz am Schluss, als (Zwischen)Fazit). Es bleibt jedenfalls festzuhalten, dass dieser DAC in dieser Modifikation für mich das ultimative Geschoss ist. Und in dieser Ausbaustufe Dante wohl auch technisch auf extrem hohem Stand ist, mit allen Modifikationen auf der Danteplatine und per I2S angebunden wie im Forumsthread entsprechend beschrieben, aber eben noch mit zusätzlich eingelöteter Reclockerplatine und der besten Stromversorgung für die Neutron 2-Clock nach Testserie. Ist was echt Feines. Vielen, vielen Dank, Erich!!!

Ans DAC-Bord angelötete Reclocker-Platine:

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Reclockerplatine am Dantebord:

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Neutron Star 2-Clock im DAC eingebaut:

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Micromedia-Bord im DAC eingebaut:

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Kurze Wege und doch per Aluplatte getrennt (einige gebohrte Löcher später):

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Ausgang Stromversorgungen für Dante und Clock:

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Netzteil für die Clock (die inneren Werte zählen):

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Zuguterletzt, was DAC/Dante betrifft, das LAN-Kabel ist nun ein nur noch 1,96 m langes refine audio Ultima Digital. Für Kenner der Kabel des Herstellers gibt es wahrscheinlich nichts mehr hinzuzufügen. Außer dass ich bei diesem Kabel den bislang krassesten Unterschied bzgl. Laufrichtungsunterschiede wahrnehmen durfte. Richtigrum eingesteckt eine perfekte Symbiose aus Auflösung und Sanftheit.

Und ach ja, bzgl. Dante, niedrige Latenzen sind nicht alles!
Mit den Latenzen habe ich jetzt mal rumgespielt. In ms, jeweils DVS/Dantekarte ist 10/5 sehr rund, analog und angenehm aber etwas detailärmer. 1/1 als anderes Extrem ist detailreicher aber zu scharf im Klang. Habe dann über 3/2 zu schließlich 5/2 einen guten Mittelweg gefunden, finde ich. Unter Latenzen kann ich in der Audiosoftware übrigens einsehen, dass die Maximallatenz bei mir unabhängig von den Einstellungen immer bei 1.2 ms ist. Da waren die Settings 1/1 wohl eh zu knapp bemessen. 5/2 passt gut.

Und die Sache zeigt noch was, niedrige Latenzen = überragend guter Klang ist ein Trugschluss. Vielmehr sind die Latenzeinstellungen (nicht nur bei Dante!) ein klangliches Feintuningsrad, um den Klang nach eigenem Geschmack einzustellen. Alles auf hochgezüchtet einzustellen führt nach meinen bisherigen Erfahrungen nicht zum klanglich angenehmen Endergebnis.

So, für heute soll das mal reichen. Schöne Grüße und viel Spaß beim Lesen!

Und auch wenn die Serie noch nicht zu Ende geschrieben ist, es hatten ja bereits einige Interesse angekündigt, sich die Sache anhören zu wollen, wenn ich mal wieder "fertig" bis. Das ist jetzt der Fall. Terminvereinbarungen können angenommen werden. :)

Andi
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Beitragvon Salvador » 28.12.2018, 11:47

So, in Teil 2 nun nochmal die Zusammenfassung zur veränderten Anlagenaufstellung.

Die gesamte Anlage außer Vorstufe und Lautsprecher ist nun an die linke Seite gezogen und das alte Hörsofa wurde durch einen Komfortsessel mit Fußhocker ersetzt. Dadurch wirkt alles viel offener und freier und so klingt es nun auch. Auch die Diffusorwand ist nun einheitlich über quasi die gesamte Frontseite und die Seitenwände bis vor zum seitlichen Erstreflektionspunkt (da steht jeweils ein Absorberelement).

Blick auf die neue freie Aufstellung:

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Die Stromaufbereitung, Audio-PC und die Quellen stehen nun an der linken Seite, der Audio-PC mit HF-Strahlung etwas durch ein Plattenregal räumlich getrennt:

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Fast die gesamte Verkabelung liegt nun unter dem Teppich, sieht gut aus. es waren längere Signalkabel von den Quellen zur Vorstufe nötig , da hatte ich schon was zu geschrieben, Linn silver XLR, ganz prima und noch erschwinglich bei ca. 5,5 m Länge. Und drei längere Stromkabel, wieder solidcore 7N Highend, für die Lautsprecher und die Vorstufe.

Bezüglich Stromversorgung und Gehäuseerdung läuft das nun kompromisslos so:

Es gibt eine separate Stromleitung vom Sicherungskasten mit Furutechdoppelwandsteckdose, ahp-Schmelzsicherung usw. An der hängt in einer Buchse das Kabel für die Stromversorgung des Audio-PC. An der Strecke ist noch der Monitor durch einen Stromfilter von audioplan vom Rest der Audio-PC-Versorgung (drei Linearnetzteile) abgetrennt. An der anderen Buchse hängt per langem Stromkabel mein Mfe NF-3 Netzfilter für die restliche Anlage. An diesem wiederum der audio-gd HE-350 für Vorstufe und Phonpre, an der Digitalsektion des Mfe der DAC und das Clocknetzteil, an den Power-Outs des Mfe die AGMs.

Dann gibt es eine zweite separate Leitung zum Sicherungskasten, genau wie die erste. An dieser hängen über ein Kupfererdungskreuz und eine 16 mm2-Solidcorekupferzuleitung ausschließlich die Erdungsleitungen der Gerätegehäuse (10 mm2), sonst nichts.

Ein Ripp-PC, der zu-/abschaltbare Hörraumswitch (mit linearem Netzteil), LED-Beleuchtung etc. hängt an anderen Hausstromleitungen. Das ist dann am Ende sehr kompromisslos geworden mit der Stromversorgung und der Gehäuseerdung und zumindest die separate Leitung zur Erdung war ursprünglich so gar nicht vorgesehen, hat sich aber jetzt halt so ergeben, und ich glaube, das zahlt sich klanglich sehr aus.

So, hier noch ein Bild von den UltraSonic Rx Tubedämpfern auf den 6H30P-Röhren meiner Vorstufe, die sind von Herbie's audioshop. Der Klang wird etwas ruhiger und so ein gewisser artifizieller Hochtonglare geht dadurch weg (mein Klangfeind Nummer eins!).

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Das wär's dann wieder für heute.

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon StreamFidelity » 28.12.2018, 18:32

Hallo Andi,

Salvador hat geschrieben:Erich war so nett und hat mir nicht nur ein neues Dantebord modifiziert, nein, er hat es auch äußerst fachmännisch in meinen audio-gd HE-7 NOS DAC, der im Bypass-Betrieb läuft, eingebaut.

Sehr beeindruckend und sehr schön dokumentiert.

Salvador hat geschrieben:Letztlich musste sich nicht nur meine vorherige Akkulösung an dieser Stelle geschlagen geben

Das könnte auch die Betriebssicherheit erhöhen, gell? :mrgreen:

Salvador hat geschrieben:Terminvereinbarungen können angenommen werden. :)

Da bin ich dran. Der Hörraum sieht richtig gut aus. :cheers:

Grüße und einen guten Rutsch

Gabriel
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Beitragvon Bernd Peter » 28.12.2018, 20:27

Hallo Andi,

danke für den sehr schönen Bericht und den aussagekräftigen Bildern.

Der Erich hat schon was drauf, gut daß es so einen Elektronikexperten auch bei mir in der Ecke gibt.

Viel Spaß mit dieser hochwertigsten Signalquelle.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon shakti » 28.12.2018, 20:56

herzlichen Glückwunsch!!!!

Das sieht nun toll aus, da kann man die Seele bei schöner Musik reisen lassen :-)

Viel Spass beim Musik hoeren :cheers:

Gruss
Juergen
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Beitragvon nemu » 28.12.2018, 22:28

Hi Andi,

sieht jetzt klasse aus Dein Raum und sehr gemütlich. :cheers:

Aber wo setze ich mich denn hin, wenn ich Dich besuchen komme. Auf den Boden?

Die Röhremdämpfer sehen auch interessant aus. Hast Du einen Tipp für eine gute Bezugsquelle?

Liebe Grüße
Stephan
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Beitragvon Hans-Martin » 28.12.2018, 22:48

Hallo Stephan,
falls du diese nicht findest, gibt es im Sanitärfachhandel Heißwasserdichtungsringe, die gerade über solche Röhren passen. 10 Stück kosten deutlich weniger als eine Schachtel Zigaretten.
Mein Infrarottermometer zeigt <130°C bei den kleinen Röhren an, da ist eine gute Lebensdauer zu erwarten (bei mir schon an 20 Jahre im MF X10D). Die Klangbeschreibung deckt sich.
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon Salvador » 29.12.2018, 00:44

Hallo zusammen,

freut mich, dass es auch optisch gefällt! :D
Und danke für die Wünsche! :cheers:

Bezugsquelle für die tube damper hier:

https://herbiesaudiolab.com/collections/tube-dampers

Der Versand dauert ewig lang, Geduld ist hier gefragt, u.a. wegen Zollverzögerungen.

@Stephan und andere Gäste: der beste Platz im Sweet Spot ist natürlich für euch, ich mache den DJ und Getränkedienst und sitze ansonsten auf einem für diesen Zweck dann danebengestellten fast so bequemen Drehstuhl, natürlich auch mit Fußhocker. Im Einzelbetrieb steht der dann sonst am Ripp-PC-Arbeitsplatz.

LG,
Andi
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