Alwin (Linn Isobarik)

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Alwin (Linn Isobarik)

Beitragvon Shugy » 03.07.2012, 23:22

Konservenmusik und ich - das Kapitel hat 1968 begonnen, da war ich 14 Jahre alt. Aber ne Geschichte, in der eigene Musikanlagen über Jahre keine besondere Rolle spielten, Musik stand im Vordergrund.

Zunächst gab es ein Kofferradio. Damit und durch einen tollen, anregenden Musikunterricht habe ich ab Ende der 60er der Jahre die bis heute unschlagbaren Gruppen kennen gelernt und erste Fragen an die Musik gehabt: Ist "Ob-la-di-ob-la-da" von den Marmelade oder den Beatles besser interpretiert? Welches Konzept steckt hinter "Tommy" von den Who? Wieso ist "Legend of a Xanadu" so ein Mist? Was unterscheidet Janis Joplin von Bessy Smith? Bob Dylan, Joan Baez und Franz Josef Degenhardt waren meine ersten Helden. Heute höre ich überwiegend Jazz und Klassik.

Geräte zum Abspielen von Musik: mit 15 Jahren ein Stereo Radio von Neckermann an selbstgebauten Boxen. Magnetophon 204 von Telefunken. Genial. Vom älteren Bruder abgestaubt. Dann kam die Revolution. Ich brauchte und besaß keine Konsumgüter mehr ... Die Revolution habe ich überlebt.

Ab 1980 gab es einen kleinen Verstärker von Mitsubishi. Ab 1986 Komponenten von Denon. Mit den ersten anspruchsvolleren Boxen, von einem Elektroniker gebaut. (Wahrscheinlich seitdem vom HiFi-Virus befallen.

Ab 2009 gab es LS von Nubert: NuvVero 11, die Elektronik: Cambridge Audio 840E / 2x 840W kraftvoll, authentisch, aber nicht wirklich zum Hörraum passend, vielleicht auch nicht wirklich musikalisch. Dann Streaming. Zunächst der Versuch mit Sonos. Dann der Versuch mit Sonos - Tuning. Jetzt bin ich beim LinnMajik DS gelandet. Genial. Wechsel zu weiteren Linn Komponenten (Majik - Kontrol - 4100 Endstufen und CD-Spieler).

Anfang 2012 Linn Isobarik Lautsprecher - derzeit noch teilaktiv. Werden demnächst vollaktiv sein. Wieso aktiv? Bin in erster Linie einfach begeistert vom Klang der aktiven Isobarik. Habe das Konzept "Aktivlautsprecher" erst näher durch dieses Forum kennen gelernt.

Bin vor einigen Monaten auf dieses Forum gestoßen. Finde es großartig. Habe mir soeben ein G-MDS bestellt und freue mich sehr drauf.

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Beitragvon cay-uwe » 04.07.2012, 07:00

Die Möglichkeit bei Linn sein System modular aufzubauen finde ich persönlich sehr pfiffig und lässt für alle Geschmäcker etwas offen :wink:
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Beitragvon JoDeKo » 08.07.2012, 11:46

... yup, sehr gute Wahl. Ich befinde mich gerade im gleichen Status. :D :cheers:
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Beitragvon Shugy » 13.07.2012, 11:59

Seit kurzem ist die Aktivierung erfolgt. Höre mich noch ein
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Beitragvon wgh52 » 13.07.2012, 12:12

Hallo "Shugy",

willkommen in der Gemeinschaft der Aktiv-LS Fans!

Mir ist das Aktivierungskonzept von Linn nicht ganz klar. Soweit ich verstanden habe sind die aktiven Weichen als Zusatzmodule in den Endstufen untergebracht.
Aber: Wie "umgeht" man denn z.B. die in den LS eingebaute passive Frequenzweiche und wie wird die F-Weiche mit den nötigen Endstufen verbunden?

Ein paar Bilder der Aktivierungsrealisierung wären sehr interessant!

Gruß,
Winfried

PS: Es wäre schön wenn wir Dich mit Deinem Klar(vor)namen ansprechen könnten. :cheers:

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Beitragvon Shugy » 13.07.2012, 14:33

Mein Vorname ist Alwin. Damit lasse ich mich gern ansprechen. Mit Fotos von der Aktivierung kann ich leider nicht dienen - habe keine gemacht. Die Passivweichen der LS werden ganz einfach durch umstecken der Kabelverbindungen "aus dem Verkehr gezogen" Das ist von linn gut vorbereitet. Des Weiteren müssen die Brücken am Anschlussterminal entfernt werden. In die beiden Endstufen C4100 werden die Aktivkarten für jeden der insgesamt 8 Kanäle, je 4 für Rechts bzw. Links eingesetzt: Bass, Mid, Tweeter, Super Tweeter.

Stimmt, Bilder wären sicher anschaulicher. Der Vorgang nimmt etwa 50 Minuten in Anspruch. Verbindung erfolgt über Lautssprecherkabel, seperat an jeden der 8 Kanäle
Gruss Alwin
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Beitragvon Shugy » 21.07.2012, 13:25

Liebe Forenten, es geht weiter...

Inzwischen habe ich die Isobarik mit allen Aktivkarten - Bass - Mitten - Hoch - Superhoch - ausgestattet. Die LS sind endlich vollends aktiviert. Damit stimmt die Überschrift " noch teilaktiv" nicht mehr. Vielleicht es es möglich das in "Aktiv" zu ändern? Mir erscheint es so, dass sie vollaktiv besser klingen als teilaktiv oder passiv. Sie verdienen mein Lob: es hat sich für mich und meine Ohren bis hierher gelohnt. Die Musik klingt superb und ich werde von guter Musik berührt, das ist ein Schritt zu dem hin, was ich erreichen wollte. Ich bin, wie schon beschrieben vom Hi-Fi Virus infiziert. Von daher geht's noch etwas weiter...

Neben dem G-Mod des Majik DS, der noch in diesem Jahr in die kundigen Hände von Dr. Gert Volk geraten wird, gehört die Abstimmung von LS und der Raumakustik mit zu den nächsten Schritten. In diesen Tagen habe ich bereits einen schönen Teppich aufs Parkett gelegt und, gemeinsam mit meiner Frau das Wohnzimmer umgestellt, um raumakustische Probleme zu mindern. Raumkorrektur mit Hilfe der Ideen und Software von Dr. U. Brüggemann wäre dann ein nächster Schritt. Da lese ich mich gerade erst ein. Vielleicht erwerbe ich einen "Baukasten" Acourate. Vielleicht ist jemand da, der/die? das Thema schon angegangen ist und kann mich vor den gröbsten Fehlern per Tipp warnen?
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Beitragvon Fujak » 21.07.2012, 13:39

Hallo Alwin,

schön zu lesen, wie Dein Weg weitergegangen ist. Du scheinst wild entschlossen zu sein, den audiophilen Olymp zu erklimmen.

Shugy hat geschrieben:Vielleicht ist jemand da, der / die? das Thema schon angegangen ist und kann mich vor den gröbsten Fehlern per Tipp warnen?

Hier sind schon sehr viele mit Acourate unterwegs, so auch ich. Den gröbsten Fehler, vor dem ich Dich bewahren könnte, wäre der, noch länger auch Acourate zu verzichten. :wink: Den zweitwichtigsten Fehler, den Du machen könntest, hast Du bereits vermieden ...

Shugy hat geschrieben:In diesen Tagen habe ich bereits einen schönen Teppich aufs Parkett gelegt und, gemeinsam mit meiner Frau das Wohnzimmer umgestellt um, eine akustische Probleme zu mindern.

... nämlich Acourate als Ersatz für raumakustische Maßnahmen zu betrachten. Grundregel sollte lauten: Erst raumakustische Maßnahmen so weit wie möglich/vertretbar zu realisieren und den Rest durch Acourate zu beheben. Dann wirst Du klanglich sehr sehr weit kommen.

Da Du ja mit einem Streamer Musik hörst, und damit für Dich das sogenannte Offline-Convolving notwendig ist (also die Vorbehandlung der Musikfiles mittels Acourate-Filtern), könnte AcourateNas für Dich interessant sein. Dein Vorgehen, Dich erstmal in den entsprechenden Threads über Acourate einzulesen (und die offen gebliebenen Fragen dann in den entsprechenden Acourate-Threads stellen), ist sicher die beste Vorgehensweise. Da wird Dir sicher geholfen.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Shugy » 13.11.2012, 23:04

Raumakustik – daran mache ich mich im Winter/Frühling 2013. Kontakt zu Uli Brüggemann ist hergestellt.

Der aktuelle Schritt zum Ausbau meiner Anlage ist eingeläutet… am Mittwoch, 14. November, sende ich meinen Majic DS an Dr. Gert Volk. Aller Voraussicht nach werde ich ihn dann in der kommenden Woche als G-MDS DAC zurück erhalten. Bin gespannt, wie das dann wohl klingt. Vielleicht habe ich die richtige Entscheidung getroffen und so einen „Best-Buy“ gelandet – hoffentlich habe ich mir damit nicht „ alten Wein in neuen Schläuchen“ eingehandelt?!

Nein! - da mich weder HDMI – für die TV/Video – Integration noch das allerletzte Fünkchen High-End interessiert – es geht mir um guute Stereo Musikwiedergabe, sind die technischen Voraussetzungen mit dem G-MDS DAC für einen wirklich guuten Klang gegeben. Es wird sicherlich einen Unterschied zum G-ADS1 DAC geben – der die bessere Clock hat – aber sonst….

Ich werde es erleben – und darauf bin ich gespannt, wie ein Flitzbogen.
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Beitragvon Shugy » 17.11.2012, 13:43

Der MDS DAC ist nicht realisierbar. Schade. Nach diesem Irrweg, von dem ich glaubte, er könne eine Abkürzung auf dem Weg zum High-End Olymp sein, habe ich mich wieder eingereiht, meinen Majik blitzschnell verkauft und mir einen ADS1 bestellt. Jetzt braucht meine Kasse ne Erholung, dann werde ich den ADS Gert anvertrauen für den Umbau zum G-ADS DAC. Gert danke ich auf diesem Weg nochmal für das kundige und freundliche Engagement.
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Beitragvon Shugy » 19.11.2012, 22:22

Nach einigem Überlegen habe ich meinen Handel (Verkauf meines Majik DS und Kauf eines Akurate DS) rückgängig gemacht. Ich werde den Majik gertifizieren lassen und wahrscheinlich die raumakustischen Maßnahmen früher als geplant in Angriff nehmen. Meine erste, sehr spontan getroffene Entscheidung empfand ich seit dem Sonntag als übereilt und falsch. Ok, grad noch die Kurve gekriegt.
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Beitragvon Shugy » 01.12.2012, 19:27

Hallo,
noch ne Kurve: es gibt jetzt doch die Lösung mit dem von Gert modifziertem Akurate und dem G-DAC. Kurz vor Weihnachten wird AcourateNAS implementiert. Das ist alles zusammen ein ziemlich großes Aben-teuer / der Linn Olymp rückt näher.
Alwin :mrgreen:
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Beitragvon martino » 01.12.2012, 20:27

Hallo Alwin,

ich denke Du wirst es nicht bereuen. Zwar hast Du Dich da gerade fuer eine nicht unerhebliche Zusatzinvestition entschieden. Aber der G-DAC war beim Forentreffen so klar besser...
Martin
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Beitragvon Shugy » 29.12.2012, 01:04

Hallo liebe Mitforenten,

hier nun ein kurzer Bericht zu meinen ersten Erfahrungen in Sachen Offline Convolving mittels AcourateNAS und -FLOW:

Als ausgesprochener Techniklaie habe ich mich an Uli Brüggemann gewandt, mit der Bitte meinen Raum auszumessen, entsprechende Filter zu erstellen und AcourateNAS auf meinem PC einzurichten. Diese Dienstleistung fand dann am 21.12. statt. Wir haben den gesamten Nachmittag damit zugebracht. In Uli habe ich dabei einen netten und außerordentlich kompetenten Mitmenschen kennen lernen dürfen.

Das Ergebnis überzeugt in ganzer Linie! Ulis Maßnahmen haben die Qualität der Musikwiedergabe in unserem Hörraum ( Wohnzimmer ) erheblich verbessern können - der Bass war dick und ist jetzt wesentlich schlanker und trockener, die Mitten und Höhen klingen sauberer und feiner, die Bühne wirkt klarer. Nicht zuletzt ist der Effekt ein entspannteres und zufriedeneres Hören.

Wir ( meine Frau und ich ) sind happy und sagen hiermit Uli vielen Dank.

Vielleicht liest sich mein Text wie Werbung - so ist er - auch - gemeint - Das lohnt sich, macht es - ist die Botschaft. Hoffentlich kommt ebenfalls meine authentische Freude über eine erheblich verbesserte Hörerfahrung zum Ausdruck.

Nächster Schritt erfolgt im Mai 13. Dann baut Gert den neuerstandenen Akurate DS1 zum ADS1-DAC um.
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Beitragvon khonfused » 29.12.2012, 13:47

Hallo Alwin,

genauso lief es bei mir auch. Einmessen durch den Chef vor Ort mit den von Dir geschilderten positiven Auswirkungen auf das Klangbild.

Und auch den nächsten Schritt gehen wir gleich... DAC upgrade des ADS/1. :cheers:

Gruss
Christian
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