Winfried (Backes & Müller AFB Omega)

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Beitragvon wgh52 » 28.01.2018, 11:09

Liebe Freunde,

danke! Bitte nicht zu viele Ovationen :wink: :mrgreen: - es gibt noch 29 weitere 10-jährige :cheers: ...zwar labern nicht alle so viel wie ich 8)

Hallo Cay-Uwe,

ja, genau so wie Du beschreibst stelle ich mir das auch vor! Welche(s) Relais nimmst Du?
Ich denke, ich werde erstmal mit den vorhandenen Relais Versuche machen, wieviel Strom die brauchen.

Danke und Grüße,
Winfried

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Beitragvon wgh52 » 01.04.2018, 17:26

Liebe Freunde,

Christoph ist schuld :cheers: :
muenchenlaim hat geschrieben:Wäre das nicht ein Perspektiv-Thema für das nächste Forumstreffen im Herbst?
Christoph
Ich bereite gerade vor (m)einen 10 MHz Masteroszillator Morion MV89A (endlich!) nicht mehr "offen fliegend mit Peaktech" zu betreiben, sondern ihn samt S11 Netzteil und HF Filter in ein ZeroZone-Gehäuse einzubauen:

Siehe auch:
wgh52 hat geschrieben:...In der Aufwärmphase (~15 Min.) laufen 12V/1,5A, danach permanent max. 350mA. Aber ich will hier nicht zu weit ins off-topic ablenken, berichte lieber in einem separaten Thread weiter über das Projekt...

Ich hatte doch das 2x 15V Netzteildesaster mit Zerozone (es kam u.a. mit Ringkerntrafo und falschem Gehäuse), was im Umbau des schwarzen Netzteiles in eines mit R-Core Trafos mündete. Inwischen habe ich drei S11 Netzteile mit verschiedenen Ausgangsspannungen, eines davon ist 2x 12V je 2,6A. Ein 12V Innenleben wird folglich in das schwarze Gehäuse verlegt, ein (Forums-)HF Filter hinzugefügt, der 10 MHz Morion mit eingebaut und Ausgangsbuchse wird 50 Ohm BNC. [Die beiden 15V Netzteile aus dem schwarzen wandern in das schöne, silberne ZeroZone Gehäuse.]

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Stellproben (ja, es ginge auch ein kleineres Gehäuse, aber dieses mit dem praktischen Kühlkörper und fast allem schon montagefertig vorbereitet hab ich halt gerade "frei" :wink: ):

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oder
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Um das aufbauen zu können warte ich eigentlich "nur" auf aktive Gleichrichter :cheers:

Über sachdienliche Hinweise und Vorschläge würde ich mich freuen :cheers:

Grüße,
Winfried

PS: Ich weis es ist 1. April ... und werde das als Ausrede hernehmen falls es mit dem Projekt nix wird :mrgreen:

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Beitragvon wgh52 » 01.04.2018, 21:43

Bei meinen weiteren Recherchen bin ich auf ein Problemchen gestoßen:

Auf der Rückseite des Gehäuses ist ja ein wunderschöner Montageplatz für eine Neutrik XLR Buchse angelegt:

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Einen mechanisch passenden BNC Einsatz gibt es :D

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ABER: Der MV89 braucht 50 Ohm Lastimpedanz und Neutrik hat den Einsatz nur in 75 Ohm :shock: :roll: und anderweitig konnte ich keinen passenden 50 Ohm BNC Einsatz finden...

Was kann ich machen?
Welche Alternativen können unsere Fachleute vorschlagen?

Danke Euch!
Grüße,
Winfried

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Beitragvon modmix » 01.04.2018, 22:18

Hallo Winfried,
wgh52 hat geschrieben:ABER: Der MV89 braucht 50 Ohm Lastimpedanz
Im Datenblatt steht u.a.
Output SIN Level +7 +/-2 dBm
Load             50 Ohm +/- 5%

Heißt das, die MV89A soll 50R am Ausgang sehen?
Oder heißt das, bei 50R am Ausgang gibt sie +7 dBm ab?
Ich habe immer die letztere Lesart verwendet.
    Eine geringere Load würde ich nicht anschließen.
    Bei einer größeren Load wäre der Pegel wohl größer als +7 dBm (Spannungsteiler).
Im basteltagebuch-morion_v03.pdf gibt es auf Seite 22 einen Schaltplan. Ich denke, daß die beiden 10R an den Emittern die Ausgangsimpedanz wesentlich bestimmen - das sind kaum 50R.
    Aus der Pegeldifferenz bei Belastung mit 50R bzw. 75R ließe sich der Innenwiderstand bestimmen.
    Wäre prima, wenn Du das messen und hier zeigen könntest.
hth
Ulli

PS:
Es ist sicher klar, daß die Impedanz ab dem Ausgang des OCXO bis zum Eingang des Verbrauchers konstant sein sollte.

PPS:
Die MC-3+ verwendet 75R-BNC-Buchsen - das würde ja passen.
Wie bei den ersten Modellen der MC-3+ die Einganzimpedanz auf echte und nicht nur nominelle 75R gebracht werden kann, habe ich an anderer stellle beschrieben.
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Beitragvon Hans-Martin » 01.04.2018, 22:21

Hallo Winfried,
wie sieht die Neutrik-Buchse von hinten aus? Kann man den Einsatz mit einem Trick herausziehen? Ich frage mich, wofür die große Mutter vorgesehen ist.
Ich würde nicht zögern, telefonisch bei Neutrik anzufragen, man spricht deutsch und ist nett und entgegenkommend!
Der Unterschied zwischen 75Ohm und 50 Ohm wird nicht in der Induktivität, sondern in der höheren Kapazität liegen, also muss anstelle der Luft ein Isoliermaterial mit geeigneter Permittivität über die Mittelpinaufnahme gestülpt werden. Da könnte man eine billige 50 Ohm Buchse zersägen und das Isoliermaterial über den freien Bereich der Buchse stülpen. Oder Isoliermaterial von einem Koaxkabelabschnitt. Man muss ja auch sehen, wie die interne Verkabelung im Gerät den 50 Ohm Wellenwiderstand konsequent fortsetzt, womöglich relativiert das das Problem.
Ich denk, eine kleine Fehlanpassung an der Quelle ist nicht so schlimm wie die Fehlanpassung am Receiver, wo eine Reflexion erfolgen kann (die Reflexion ist an der Quelle wohl kaum vorstellbar).
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Hans-Martin » 01.04.2018, 23:10

P.S.
Für mich sieht Neutrik NF2D-B-0 so aus, als könne man die Cinchbuchse leicht herausnehmen, an diese Stelle könnte UG1094 treten, eine 50 Ohm Buchse, die gibt es auch vergoldet und isoliert.
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Beitragvon wgh52 » 02.04.2018, 10:26

Hallo und Danke für die Ratschläge!

Ullis Ausführungen erinnerten mich daran, dass mein Aufbau mit dem Mutec MC-3+ ja sowieso mit 75 Ohm lief: Ein 75Ohm Koax führte vom MV89 zum MC-3+, der ja 75Ohm Eingang hat. Der Buchsenumbau sollte nicht nötig werden Hans-Martin, aber eine interessante Idee!

Aus den MV89 Unterlagen ersieht man die Ausgangsschaltung:

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Sieht niederohmig genug aus um 50 oder 75 Ohm zu treiben :wink: Danke für den Stubser Ulli.

Also besorge ich mir die Neutrik NBB75 DSIB 75 Ohm Buchse und baue damit weiter.

Nachdem der MV89 gleich neben der Ausgangsbuchse sitzt (5-7cm Kabellänge) überlege ich ob da so ein "storriges" Koaxkabel als Verbindung zur Buchse wirklich Pflicht wäre?
Hans-Martin hat geschrieben:...Ich denk, eine kleine Fehlanpassung an der Quelle ist nicht so schlimm wie die Fehlanpassung am Receiver, wo eine Reflexion erfolgen kann (die Reflexion ist an der Quelle wohl kaum vorstellbar)...
Ich schau mal...

Ansonsten noch: Mir kommt's so vor als wäre Aufbau 2 trafosteufeldmäßig etwas besser als Aufbau 1. Gibt's da Einspruch? Ist's "egal"? Ulli schlug 45° gedrehten Trafo vor, aber die Montaglöcher existieren schon 8)

Einen schönen Ostermontag wünscht
Winfried

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Beitragvon Hans-Martin » 02.04.2018, 18:54

Hallo Winfried,
wenn ich mir diese Schaltung ansehe, frage ich mich, wo sich die 50 Ohm Anpassung herleiten, bei den 10 Ohm Emitterwiderständen und 100nF Ausgangskondensatoren.
Da würde ich zwei 100 Ohm Widerstände parallelschalten (=50 Ohm) und als Last draufklemmen, da muss der Ausgangspegel exakt auf die Hälfte zusammenbrechen. Wenn du ein 100 Ohm Poti hast, kannst du das auch als Last nehmen, soweit herunterdrehen, bis eben diese halbe Spannung erreicht ist, und dann den Ohmwert messen, dann weißt du, welchen Ausgangswiderstand die Schaltung hat. Ein Oszilloskop ist hilfreich, besonders, wenn es den Pegel bei 10MHz exakt anzeigen kann - ein Strahlpunkt auf dem Schirm (somit auch die Welle) ist meist so ausgedehnt, dass die absolute Genauigkeit deutliche Grenzen zeigt.
Ich spekuliere, die Schaltung hat eine niedrigere Ausgangsimpedanz.
Wenn du nur ein Gerät versorgen willst, bist du frei, dessen Abschlusswiderstand auszutauschen, um die Impedanz der Leitung korrekt abzuschließen, damit es hier keine Reflexion gibt. Bei mehreren Empfängern bekommt der letzte den Abschlusswiderstand.
Die besagte Ausgangsbuchse sollte möglichst auf diese Kabelimpedanz abgestimmt sein, aber wenn schon die Quelle und der Weg zur Buchse eine andere, eigene Impedanz haben, wen juckt's?
Grüße Hans-Martin
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