CD Rippen 2019

Musikwiedergabe über PC und Mac
Trinnov
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Beitrag von Trinnov »

Ich denke mal bei einem einzigen Titel wird die CD nicht besonders warm.
Außerdem kann sie ausreichend abkühlen, wenn Rudi die Testbedingungen für das nächste Laufwerk herstellt.
Insbesondere der Einbau des nächsten Laufwerks sowie das ordendliche abspeichern, dokumentieren und einsortieren des soeben gerippten Files wird ausreichend lange dauern.

Gruß,
Horst
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Melomane
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Beitrag von Melomane »

Hallo,

das Unternehmen ist doch in erster Linie just for fun. Und dafür und daher sollte man viel Spaß wünschen und vor der Arbeitsleistung seinen Hut ziehen.

Aber: Allgemeingültige Resultate werden sich meiner Meinung nach nicht ergeben können. Da die "Laborbedingungen" vermutlich in der Regel nicht beim jeweiligen Hörer 1:1 nachgestellt werden können. Und wenn bei dem Test ein Laufwerk ein als das best gehörte Resultat präsentiert, kann schon beim ersten Normaluser der jeweilige Zustand seines Laufwerks der Sache einen Strich durch die Rechnung machen.

Also wie gesagt: Dem Interessenten wird's viel Freude bereiten, beim Test(hören) mitzumachen. Und die sei ihm unbenommen.

Ok, ich bin noch nicht in Weihnachtsstimmung. Also lasst's euch nicht verdrießen.;)

Viele Grüße

Jochen
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treble trouble
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Beitrag von treble trouble »

Hallo,

ich glaube nicht, dass ich (vor allem auf meiner Anlage) Unterschiede hören werde, sofern ein Rip nicht total verbuggt gelesen wurde (bspw. mit Aussetzern). Ich fände es aber am Ende interessant, wenn tatsächlich verschiedene Qualitäten dabei rauskommen, den besten gegen einen mittelmäßigen und einen sehr schlechten Rip zu test-hören. Besteht die Möglichkeit, dann einen Ausschnitt der jeweiligen Stücke zu bekommen?

Werden Stücke, bei denen EAC einen Rip-Fehler meldet, direkt aussortiert oder ebenfalls mit getestet?

Schöne Grüße und viel Erfolg!
Gert
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo,

ich möchte keinesfalls das Ganze mies machen.
Aber wenn man sich schon diese "Sau"-Arbeit macht,
sollte man schon an alles denken, was möglichst gut vergleichbare Ergebisse liegert, oder nicht?
Ich habe immer höchste Achtung vor soviel Gewissenhaftigkeit.
Für so etwas bin ich einfach zu ungeduldig.

Grüsse Jürgen
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Rudolf
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Beitrag von Rudolf »

Liebe Freunde,

Namensvetter Rudi hat mich gebeten, den Thread in einen nicht-öffentlichen Bereich zu verschieben, was ich hiermit gerne getan habe.

Viele Grüße
Rudolf
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RitterRudolf
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Beitrag von RitterRudolf »

Hallo Jürgen
Danke für den Tipp. Ich werde bei der CD die Temperatur überwachen.
Ja, alle 79 zu verhören ist anstrengend aber auch interessant.

Hallo Jochen
Relativ gleichgestellt ist der Ripp PC und die Rippung mit Speicherung.
Die Frage ist ja , sind so Unterschiede bei den verschiedenen Laufwerken hörbar.
Wir gehen das mit Spaß und Stressfrei an.

Hallo Gert
Die EAC Ripp Q habe ich natürlich im Auge.
Den Titel kennen vorab nur die Tester.

Nochmal Jürgen
Ich habe wirklich bisher viel dafür gearbeitet und versuchet jeden Anspruch zu erfüllen.
Die CD wird nach jedem Ripp zum entmagnetisieren in Alufolie gelegt, da kann sie dann auch
abkühlen.
Das schwierigste am Vergleich wird das „Verhören“ sein.
h0e hat geschrieben:
16.12.2019, 21:10
Für so etwas bin ich einfach zu ungeduldig.
Im Alter wird es besser :D
So, jetzt reihe ich die Laufwerke auf und lege los.
LG
Rudi …
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RitterRudolf
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Beitrag von RitterRudolf »

Hallo

Hier noch als Nachtrag die Klar-Liste mit allen Laufwerken des Testes.

https://aktives-hoeren.de/downloads/Kla ... _2019.docx

Danke Rudolf

LG
Rudi
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RitterRudolf
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Beitrag von RitterRudolf »

Hallo liebe CD Ripper und Mitleser
Viel Zeit ist vergangen.
Es hat sich eine kleine Gruppe an Testern gebildet.
Um in Ruhe zu arbeiten zu können haben wir uns verkapselt und über Mail ausgetauscht.
Vom 02 2019 bis heute sind da bei mir 180 Mail hin und her gegangen.
Von den Testern sind 3 Ergebnisse zum Vergleich entstanden.
Ich sage Danke an alle die mitgewirkt haben.
Genannt werden nur die Einlieferer der Ergebnislisten, die anderen bitte ich zu kommentieren.
Mit nur 3 Ergebnissen von 75 Laufwerken kann man zwar keine genauen Aussagen machen,
aber man kann daraus Schlüsse ziehen und weiter vergleichen.
LW= Laufwerk NT=Netzteil Plex=Plextor

Die LW wurden in einer extra angefertigten Brücke außerhalb des PC´s betrieben.
Stromversorgung 2x S11 Zerozone NT 5 und 12 V 6A über ein spezielles Kabel. Ausnahme externe LW mit internem NT.
Die CD wurde gereinigt entmagnetisiert und gekühlt.
Gerippt wurde mit EAC Sicherer Modus kleinste Geschwindigkeit AccurateRip.

Und hier die Ergebnisse Stand 2020 06
Mutter Klar Blind Liste https://www.dropbox.com/s/dfgc146562hin ... .docx?dl=0 Löst auf welche Blindnummer welches LW darstellt.

Ergebnis von Jürgen. https://www.dropbox.com/s/ydapx9ulqhwmq ... .xlsx?dl=0
Er hat die Top 20 bestimmt. (Keine Reihenfolge)


Ergebnis von Andi https://www.dropbox.com/s/ck5c8ulz7r7a0 ... .xlsx?dl=0
Er hat die Top 20 mit Noten bestimmt. (Erstes ist bestes mit 1)

Ergebnis von Thorben https://www.dropbox.com/s/2iimv449r3fha ... .xlsx?dl=0
Er hat in 2 Durchgängen Noten verteilt. (Ich habe die ersten 23 übernommen mit Note 2 und 3)
Die ersten 7 haben die Note 1 die restlichen 16 die Note 1,5. (Durchschnitt aus 2 Durchgängen)

Ergebnisliste der 3 Vergleichshörer https://www.dropbox.com/s/9rglik2xkk4gu ... .xlsx?dl=0

Da es 3 Listen zur Auswertung gab habe ich von jeder Liste pro Wertung in der Top 20/23 einen Punkt vergeben. So hat sich dann die Ergebnisliste gebildet.
Das ist nicht sehr genau ergibt aber zu mindestens eine Tendenz.
Hier ein paar unsortierte Gedanken von mir zum Ergebnis.
Es fehlt im Test das Teac CD-1050B von ca 1996 das ich für sehr gut vermute und leider nicht habe. Ich konnte leider keines bekommen, obwohl es noch verbaut wird. Teac ist einer der letzten die noch LW bauen und es ist sogar noch ein CD LW im Katalog.
Die von mir angekauften sehr teuren Industrielaufwerke wurden nicht besser bewertet.
Enttäuschend hat das Toshiba F1 abgeschnitten.

Beim Ergebnis sollte man berücksichtigen das allein von Plextor 19 LW teilnahmen.
Das PX-1210TA konnte keiner heraushören.

SCSI Laufwerke machen beim Rippen mehr Probleme als IDE oder SATA.
Es kann vorkommen das Lesebefehle fehlen oder es wird nicht durchgerippt.

Auch die Adapterkarten können einem manchmal ratlos machen.
Die von Dawicontrol haben den Vorteil das es W10 Treiber gibt und einen guten Support.

Die Schnittstelle könnte eine untergeordnete Rolle spielen, wenn sie gut gemacht ist.

Es muss nicht immer 1x sein wie Pioneer und Toshiba zeigen.

CD-Laufwerke sind DVD-Laufwerken vorzuziehen.

Die Temperatur ist schon eine Überlegung wert.
Ich konnte bis 10° Unterschied vor und nach dem Rippen feststellen.

Zwei LW haben von allen ein Punkt bekommen.
Bemerkenswert finde ich dabei die Wertung des Plextor PX-12TSE.
Es bekam diese Bewertung mit seinem internen NT.
Das kann dann gar nicht so schlecht sein.
Ich habe noch ein solches NT übrig, das könnte man mal messen.

Hat man ein Plex LW steht einem PlexTool kostenfrei zu Verfügung.
Die CD scheint bei Plex der DVD überlegen zu sein.
Allen voran das Premium. Einen Premium 2 konnte ich nicht finden.
Bei den Plex und da bei den DVD ist oft die nicht öffnende Schublade ein Problem.
Hier hilft der Einsatz von Naturheilkunde.

Zum Abschluss noch ein paar Empfehlungen von mir:
Alle CD LW von Plextor 12/16/24/40/48/52 am besten IDE, ist einfacher.
Plex PX 891 SA hat SATA kostet wenig und scheint nicht schlecht zu sein.
Wenn es etwas neues sein soll dann sollte das Lite-On iHAS124-14 EU SATA einen preiswerten Versuch wert sein.

Wer ein schönes und gutes kleines externes CD-LW sucht könnte sich mal dieses hier anschauen:
https://www.philips.de/c-p/JR32RWDVK_00/- gibt es nur noch gebraucht.

Bei einem CD-Rom-LW ist es ein Lotteriespiel den man weis nie was die Firmware hergibt. Die sind für hohe Geschwindigkeit gebaut.
Erwischt man eines das langsam kann ist man damit nicht schlecht bedient.
(Pioneer DR-466)


Ok das war es von mir soweit.
Wenn ich mir noch etwas wünschen dürfte dann……

Das sich einmal ein Bauteilversteher so eine LW Platine anschaut. (habe ausreichend davon)

Ein Teac CD-1050B

Liebe Grüße
Rudi …………….

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wgh52
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Beitrag von wgh52 »

Hallo Rudi,

sehr untertrieben gesagt wurde ja respektabler Aufwand von Dir getrieben und von den Hörtestern große Geduld mit der riesigen Laufwerksmenge verlangt!

Danke für den Bericht! Allerdings ist mir das Fazit nicht so klar geworden:
Welche(s) Laufwerk(e) ist/sind denn besonders empfehlenswert und warum?
Was wurde hörmäßig an Unterschieden festgestellt und was sind die Größenordnungen?
Welches Laufwerk wird Dein Laufwerk der Wahl?

Grüße,
Winfried

4936
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Winfried,

ich hatte meine Top 20 in den Weihnachtsferien erstellt, weil ich da genügend Ruhe hatte, die in aller Regel winzigsten Unterschiede zu detektieren.
Nur wenige Rips habe ich schnell nach hinten sortiert.
Es war ein großes Ohrenbrechen, bei dem man sich am nächsten Tag schwer tat,
zum gleichem Ergebnis zu kommen.
Für mich ergeben die abgelieferten Daten aller Tester kein signifikantes Bild, dass für mich Schlüsse zuläßt.
Das haben nicht alle Tester so empfunden.
Einige hatten klare Sieger, andere haben den Test abgebrochen, weil sie gar keine Unterschiede ausmachen konnten.

Ich für mich ziehe den Schluss, dass es wohl wichtigere Dinge gibt als die Wahl des Laufwerks.
Unterschiede der gehörten Größenordnung sind für mich nicht relevant!

Ich rippe seit eh und jeh mit Plextor SCSI CD Laufwerk an Adaptec Controller.
ich sehe keinen Grund das zu ändern, solange der Oldi noch läuft.

Grüsse Jürgen
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Audiophiles-HiFi
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Akkurater rip garantiert bitidentitaet

Beitrag von Audiophiles-HiFi »

Ein morgendliches Hallo in die Runde!

Bewundere euren Aufwand und Geduld, diese große Zahl zu testen, zu vergleichen.

Kurze Frage, da ihr auch accurate rip

(prüfsumme, dass jedes bit einer Songdatei identisch ist, so dass mittels der kurzen Prüfsumme mittels einer globalen Datenbank laufwerksübergreifend man sehen kann, ob der eigene songrip bitidentisch erfolgt ist wie bei anderen Rips anderer Laufwerke in der Vergangenheit, oder auch z.b. mittels EACs Test&Copy , ein Verfahren zweier Rips der eigenen CD, man sieht, dass wenigstens die eigene CD, vom eigenen Laufwerk, oder deren mehrere, konsistent gelesen und gespeichert wird)

erwähnt habt,
Schafften alle getesteten Laufwerke denn bitidentische Rips?
So dass ihr im Prinzip bitidentische Dateien der Songs im vergleichshören hattet?

Voraussetzung für bitidentische Rips über mehrere Laufwerke wären eine CD in gutem Zustand, da sonst an einer schlechten Stelle einzelne bits/Bytes nur noch zufällig gelesen werden und ggf. Von der Fehlerkorrektur gesetzt werden.

Zweite Voraussetzung, Leseoffset der Laufwerke bekannt und im ripprogramm korrigiert,
Da sonst es passiert, dass zwar alle Bits der Musik perfekt gelesen würden im besten Fall, aber die Prüfsumme was anderes inkonsistentes anzeigt, im Vergleich zu einem anderen - Offset korrigierten - Laufwerk, wobei der Unterschied wohl nur in führenden Nullen, ein paar Samples Stille zu Beginn oder Ende des Songs liegen würde.


Hattet ihr nun bitidentische Rips gehört, so liegen die gehörten Unterschiede ggf. Im Lageklang wie/wo auf einer HD abgespeichert, ausführliche Diskussion dazu gibts hier meine ich im Forum.




Eine andere Eigenschaft der Laufwerke zu testen, wäre die Qualität der Fehlerkorrektur,

nämlich wenn bewusst ein Song einer CD gerippt würde, an dem mit einem guten rip Programm (wie EAC z.b.) Lesefehler auftreten, (d.h. CD muss bereits sichtbare Schäden haben, Kratzer z.b.) da muss die Laufwerksfehler Korrektur arbeiten.

Ich habe da selbst mit einem Laufwerk je nach Konfiguration in EAC Unterschiede erzielt, die hörbar besseren Rips z.b. mit einem plextor im burst Modus aber z.b. mit CD-Bremse nur mit 4x Speed ausgelesen.
Da gab es dann keine oder weniger Klicks, im vgl. Zu einem Toshiba im normalen secure Modus oder demselben plextor im normalen secure Modus, aber höherer - sowieso nicht maximaler) Lesegeschwindigkeit.
Je nachdem, in welchem Zustand die CD an den Stellen der getesteten Songs war, habt ihr diesen Test bereits mit integriert.
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RitterRudolf
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Beitrag von RitterRudolf »

Hallo Winfried
Richtig klare Aussagen sind meiner Meinung nach noch nicht möglich.
Das was ich geschrieben habe sind eher Vermutungen.
Was ich aber sagen kann ist das man keine 100€ ausgeben muß um gut Rippen zu können.

Hallo Jürgen
Wenn wir erkennen das Klangunterschiede bei Laufwerken vernachlässigbar sind ist das ja auch ein Ergebnis.
Du bist mit Deinem Plextor am Adaptec ganz oben, das geht nicht mehr viel besser.

Hallo Georg
Alle Ripp`s wurden im Sichern Modus erstellt.
Hier wird bei Offset/Geschwindigkeit der Sampleoffset- Korrekturwert von AccurateRip geladen.
Dieser Wert ist bei jedem Hersteller und Typ verschieden und kalibriert das Laufwerk.
Unter Geschwindigkeit habe ich immer die kleinste der jeweiligen Firmware gewählt.
CD Bremse war mit XP möglich, funktioniert mit W10 nicht mehr.
Es gab so keine Möglichkeit gleiche Bedingungen durch gleiche Geschwindigkeit bereitzustellen.
Der Statusbericht nach dem Ripp zeigt die AccurateRip Zuversicht an und Kopie OK.
Lageklang ist schon ein Thema.
Den Transfer zu den Vergleichshörern haben wir über die Dropbox erledigt.
Schönen Restsonntag
Rudi ….
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hi,

ich hatte ein File aus den Top 20 und eins, das ich zielsicher nach hintern einsortiert hatte auf Dateibasis verglichen,
beide waren absolut bitidentisch.
Das Thema Lageklang ist in diesem Test eher schierig, denn die Files wurden versendet,
entsprechend ggf. mehrmals kopiert und lagen bei jedem auf anderen Datenträgern.
Mir fällt es schwer zu glauben, dass Lageklang kopiert wird.

Grüsse Jürgen
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Hironimus_23
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Beitrag von Hironimus_23 »

Hallo Zusammen,

meine Frage ist zwar etwas off-topic, da sie nicht im Hardwarezusammenhang steht, ich stelle sie trotzdem mal:

Mit welchen Datenquellen/-lieferanten taggt ihr eure Audiofiles ? Die freedb.freedb.org scheint seit ein paar Monaten nicht mehr zu existieren und ich benötige für z.B EAC und Mp3tag Altenativen zu freedb. Wie macht ihr das ?

Mal ein Beispiel: Die hier im Forum als Empfehlung genannten 13 CDs der Händel Oratorien hatten keine Tag-Infos und die würde ich gerne noch in meinen gerippten Flac-Files ergänzen.

Gruß,
Hironimus
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treble trouble
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Beitrag von treble trouble »

Hallo,

als Ersatz für freedb bietet sich an, einzutragen: "gnudb.gnudb.org", meine ich, gelesen zu haben. Allerding ist das AFAIK nur eine Kopie der freedb, ohne die Möglichkeit weiterer Updates im Moment.

"Mir fällt es schwer zu glauben, dass Lageklang kopiert wird."
Das kann auf keinen Fall sein. Es kann nur darum gehen, wo auf Platte oder SSD die Daten beim Testhörer gespeichert sind. Und selbst das fällt mir schwer, zu glauben. Aber ich halte es nicht für unmöglich.

Letztlich bin ich froh, dass die Laufwerke so gut wie keine Unterschiede gemacht haben. Wenn es wirklich Unterschiede gibt und das nur Hör-Profis mit Superduper-Anlagen raushören können, habe ich mit dem "Einfach-mal-rippen" mit dem Laufwerk, das in meinem Linux-PC steckt, ja alles richtig gemacht. Ich halte es auch eher so, dass das alles ok ist, wenn man nichts vermisst (also keine Fehler-Artefakte auftreten). I.d.R. höre ich aber ja selbst bei Vergleichen von 44.1/16 zu 96/24 Tracks keinen Unterschied (wenn man sie selber runterrechnet), es sei denn, sie sind unterschiedlich gemastert. Weil ich aber bei den ersten Tests keine Unterschiede feststellen konnte, habe ich das auch nicht weiter verfolgt. Ich lade immer nur bei qobuz die Hires-Tracks runter, weil die meistens mit sublime billiger sind, und man das gute Gefühlt hat, alles zu haben, was geht ;)

Gruß
Gert
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