Sound Interface mit Relais im Ausgang gesucht

Musikwiedergabe über PC und Mac

Sound Interface mit Relais im Ausgang gesucht

Beitragvon KAL » 28.12.2018, 13:04

Gibt es ein Interface, welches die Ausgange per Relais mutet ?

Ich möchte Acourate zwischen Preamp und Amp packen und suche eine Lösung, die keine Geräusche
beim Booten des PCs usw. von sich gibt weil die Amps immer an sind (zumindest immer wenn der PC startet).

Wie habt ihr das gelöst ?
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Beitragvon Mister Cool » 28.12.2018, 13:15

hi,

ich weiss nicht ob das Dein Problem löst, aber mein Focusrrite 18i20 hat zwei Knöpfe (Mute, Dim), mit denen ich alle Ausgänge etweder stumm schalten oder um 16dB absenken kann.
siehe rechts unten

https://focusrite.com/sites/focusrite/f ... 51-330.png

Mein PC/Mac wird ständig beim eingeschalteten Interface/Endstufen angeschlossen/getrennt, gebootet und es bereitet kein Probleme (nur leises knacken beim USB Sync), also ich nutze diese Funktion nicht.

BTW. Wie stellst du Dir das vor, das Audio Interface (mit Acourate) zwischen den Vorverstärker und die Endstufen zu klemmen? Wo läuft der Convolver?

Grüsse
Alwin
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Beitragvon KAL » 28.12.2018, 13:29

Na auf dem angeschlossenen PC.
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Beitragvon Mister Cool » 28.12.2018, 13:34

Wozu dann der Vorverstärker? Das Signal vom Vorverstärker geht an dem PC/Acourate vorbei (also wird nicht gefaltet), und das Signal vom PC geht wiederum am Vorverstärker vorbei, oder?
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Beitragvon KAL » 28.12.2018, 14:02

Preamp zum Umschalten der Quellen.
Preamp Main Out - Interface In
Interface Out - Amp in

Ich dachte das wäre übliche Praxis. Wie soll man es denn sonst machen ???
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Beitragvon wgh52 » 28.12.2018, 15:14

Hallo Kai,

KAL hat geschrieben:Preamp zum Umschalten der Quellen.
Preamp Main Out - Interface In
Interface Out - Amp in
... Wie soll man es denn sonst machen ???
das kommt auf die Quellen an. Bei analogen Quellen hast Du recht, da braucht man den VV als Umschalter, aber dann kommen auch schon Alternativen ins Spiel. Ich greife zwei heraus:

- Falls der Vorverstärker eine Tape-Schleife hat (heute eher unüblich geworden): Vom Tape Out zum AD Wandler/PC/USB Interface Eingang, dann convolving, vom PC/USB Interface/DA Wandler Ausgang zum Tape-In, der VV macht dann die Lautstärkeeinstellung und verbindet zu den Endstufen. Vorteil ist lautstärkeunabhängige AD Wandleraussteuerung.

- Hat der VV keine Tape Schleife wird's etwas kniffelig, denn dann müsste man mit dem bereits lautstärkegestellten Signal in das PC/USB/AD/DA-Interface zum convolving gehen und vom Interface/DA Ausgang an die Endstufen. Das geht, ich finde es aus Erfahrung aber nicht optimal (Aussteuerung/Clipping AD Wandler, Rauschgefahr, ....). Nachteil ist u.a. lautstärkeabhängige AD Wandleraussteuerung.

Gibt's "nur" digitale Quellen (oder AD Wandlung für analoge Quellen) wäre digitale Umschaltung ohne DA Wandlung (vor der Quellenumschaltung)nach (meiner Erfahrung) wahrscheinlich vorzuziehen, damit digital in das PC/USB Interface zum PC convolving, dann PC/USB/DA wandeln, analog in einen Vorverstärker zur Lautstärkeeinstellung und weiter zu den Endstufen. Ja, das ist etwas komplexer wenn analoge und digitale Quellen gemischt sind... Vorteil ist lautstärkeunabhängige AD Wandleraussteuerung.

Ich habe Deine genaue Anlagenkonstellation quellenmäßig leider noch nicht verstanden. Vielleicht machst Du's mal konkreter (Bild oder Liste), dann kann man besser dedizierten Rat geben.

Grüße,
Winfried

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Beitragvon KAL » 28.12.2018, 15:49

Hab ich noch gar nicht bedacht.
Preamp ist ein Mark Levinson 26, der hat zweimal Tape.
Dann muss der Preamp auf Tape Monitor stehen, richtig ?
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Beitragvon wgh52 » 28.12.2018, 16:22

Hallo Kai,

KAL hat geschrieben:Hab ich noch gar nicht bedacht.
Preamp ist ein Mark Levinson 26, der hat zweimal Tape.
Dann muss der Preamp auf Tape Monitor stehen, richtig ?
Na, da hast Du doch 'was amtliches :wink:
Lies mal die Bedienugnsanleitung Seite 7, soweit ich verstehe, muss der Record Selector auf Monitor stehen und der Input Selector wählt dann die Quelle, die über den Tape-Out an die Convolving Kette mit AD/USB/PC geht, über Tape-In (und "Monitor") kommt dann das convolvte PC/USB/DA Signal wieder herein und wird dann erst in der Lautstärke eingestellt. Die Line-Gain settings sind dann immernoch hifreich Pegelsprünge zwischen den Quellen zu beseitigen/minimieren.

Deine Frage nach dem AD/USB/PC/USB/DA wandelnden USB Interface ist damit zwar immernoch nicht beantwortet :wink: , aber zumindest das Bootproblem sollte nicht (mehr) bestehen. Sowas wie ein ADI-2 Pro FS sollte Deiner Konstellation aber (vor allem klanglich!) gerecht werden (obwohl Du viele der vielfältigen Funktionen nicht brauchen wirst).

Soweit meine "2 cents worth".

Grüße,
Winfried

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Beitragvon KAL » 28.12.2018, 16:40

Die aktuelle Soundkarte ist ne PCI m-audio 2496.

Ich würd ja gern aus dem PC raus, aber 1500 ist dann doch ein wenig viel.
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Beitragvon wgh52 » 28.12.2018, 17:28

Hallo Kai,

mein Vorschlag sollte der Erhaltung der Kettenqualität dienen (siehe z.B. ML VV).
KAL hat geschrieben:Ich würd ja gern aus dem PC raus...
...und das mit guten Gründen, siehe mehrere Threads über die Fortschritte durch PC Tuning, USB Sound-Lösungen, USB_Isolation usw. usw.
KAL hat geschrieben:...1500 ist dann doch ein wenig viel...
Wieviel Dir die weitgehende Erhaltung der durchgängigen Kettenklangqualität wert ist, liegt natürlich bei Dir. Aber interne Soundkarten sind natürlich dem PC Störnebel ausgesetzt. Und welche klanglichen Kompromisse Du eingehen willst um convolving einzusetzen liegt natürlich bei Dir. Vielleicht "reicht" Dir ja eine günstigere RME USB ADDA Lösung, wie z.B. ein gebrauchtes Fireface 400 oder UC (hatte ich längere Zeit) oder Fireface UCX, eigentlich alles solide.

Vielleicht kommen ja jetzt, wo das Einschleifen des Interfaces in die analoge Kette klar ist, auch noch andere Kollegen mit ihren Empfehlungen und Erfahrungen.

Grüße,
Winfried

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Beitragvon Mister Cool » 28.12.2018, 18:28

Hi,

wgh52 hat geschrieben:...Vom Tape Out zum AD Wandler/PC/USB Interface Eingang, dann convolving, vom PC/USB Interface/DA Wandler Ausgang zum Tape-In, der VV macht dann die Lautstärkeeinstellung und verbindet zu den Endstufen


Zu dem „dann convolving“ hätte ich eine Frage. Welches Programm auf dem PC übernimmt das Convolvig und wie? Wie sage ich dem Programm: nimm das Eingangssignal von Audio Interface Eingangskanal X, falte es und schicke es auf das Audio Interface Ausgangskanal Y zurück?

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon wgh52 » 28.12.2018, 18:37

Hallo Alwin,

Ich weis sowas nicht, bin aber auch interessiert!

Grüße,
Winfried

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Beitragvon uli.brueggemann » 28.12.2018, 18:52

Mister Cool hat geschrieben:Zu dem „dann convolving“ hätte ich eine Frage. Welches Programm auf dem PC übernimmt das Convolvig und wie? Wie sage ich dem Programm: nimm das Eingangssignal von Audio Interface Eingangskanal X, falte es und schicke es auf das Audio Interface Ausgangskanal Y zurück?

Alwin,

da muss ich mich nun doch mal einklinken. AcourateConvolver :)

Grüsse
Uli
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Beitragvon KAL » 29.12.2018, 03:09

Fällt mir grad ein, ich hab noch ein Multiface 1 rumliegen.

Wäre das klanglich was ordentliches ?

Dann würd ich nämlich noch eine PCI Karte dafür kaufen, hatte nur PCMCIA dafür.
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Beitragvon Mister Cool » 29.12.2018, 07:50

Alwin,

da muss ich mich nun doch mal einklinken. AcourateConvolver :)

Grüsse
Uli


Hi,

Genau das habe ich „befürchtet“ :-) Läuft nicht auf Mac :(

Grüsse,
Alwin
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