Mutec MC-1.2 - Bidirektionales USB-SPDIF-Interface (DDC)

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon Tinitus » 10.02.2015, 21:53

Hallo Michael,

ich stimme dir da zu. Meiner Meinung nach ist es wichtig, das die Quelle nicht zu sehr mit verschmutzten Strom verseucht ist, da kein Strom auch nicht verschmutzt sein kann, sind meines Erachtens gerade Systeme mit niedrigem Stromverbrauch wie die ARM Architekturen interessant. Ich messe einer guten (audiophilen) USB-Karte keine so große Bedeutung bei, wohl aber der galvanischen trennung von Quelle und DAC. Allerdings ist meiner Meinung nach die asynchrone Übertragung der Daten an den DAC ein großer Vorteil der Anbindung per USB, da der DAC dann sich die Häppchen genau so holt wie er sie auch verdauen kann. Wenn ich es richtig verstanden habe, geht diese Eigenschaft aber beim Wandeln des USB in ein SPDIF Signal verloren. Ich hätte gerne galvanische Trennung ohne Wandlung und das bei echter USB 2.0 Übertragungsgeschwindigkeit. Bisher bin ich da leider nicht fündig geworden. Da ich mir auch die Möglichkeit des Online Convolven offen lassen möchte, wäre für meinen bedarf ein Pi nicht geeignet, aber es gibt ja noch leistungsfähigere Rechner in ARM Architektur.

Gruß

Uwe
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Beitragvon Nebusaradan » 10.02.2015, 23:37

würden PC und MC-1.2 wie ein Reclocker arbeiten - kenne leider kein solchesProgramm... Wäre doch mal spannend zu hören 8)

Beste Grüße
Ulli


Hallo Ulli,
nach meinem Verständnis könnte genau das doch Ulis Acourate Convolver leisten. Ob man nun ein Filter zur Online Faltung oder einfach einen leeren "Draht" einsetzt - man hätte auf jeden Fall Reclocking und dazu noch eine geniale digitale Lautstärke regelung. Ich erkenne hier auf jeden Fall nach meinem Umstieg auf Offline Convolving ein mögliches Einsatzgebiet für meinen brachliegenden Acourate Convolver - oder bin ich auf dem Holzweg? Klingt nach Poor-Man Reclocking mit Mehrwert...
Viele Grüße,
Didi
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Beitragvon Fujak » 11.02.2015, 08:04

Hallo Didi,

ich würde keine großen Erwartungen an die Qualität eines derart reclockten Signals stellen. Denn ob RasPI oder PC, beide fügen dem Signal deutlich mehr eigene Jitterkomponenten hinzu als ein "echter" Reclocker wie Mutec MC-3+. Die Kombination MC-1.2 plus MC-3+ (oder die zukünftige MC-3+USB) sehe ich hier wesentlich effizienter.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Bernd Peter » 11.02.2015, 10:19

Hallo Uwe,

Ich messe einer guten (audiophilen) USB-Karte keine so große Bedeutung bei, wohl aber der galvanischen trennung von Quelle und DAC.


der Unterschied zwischen USB vom Mainboard und einer noch recht "einfachen" USB PCIe Karte (wie die V2 von Paul Pang) ist bei mir derart gravierend, daß ich ohne diese Karte keinen wirklichen Spaß - trotz RAM Disk und MQn - an PC Audio habe.

Die galvanische Trennung gehört ebenso dazu, allerdings ist zu beachten, die Versorgung des Isolators muss vom PC seitigen USB oder PC seitig extern kommen.

Ich hatte bis vor kurzem Isolator und DDC gemeinsam über ein externes Netzteil versorgt, jetzt nur noch der DDC.

Ergebnis: Der Klang hat sich in einem Maße verändert, daß ich mir eine neue, dazu passende MQn Version suchen mußte.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon tovow » 24.06.2015, 20:08

Hallo,

wenn ich das richtig Verstanden habe, wird die Mutec MC 1.2 als USB Device/Soundkarte
unter MAC/ Windows erkannt.
Wie sieht es mit Linux aus?
Wird die MC 1.2 erkannt und läuft als ganz normale Soundkarte?
Habe ich da die Möglichkeit von Hardware Volume Control oder nur über Software Mixer.

Hat jemand mit Linux Erfahrungen und Höreindrücke.
Wäre für Informationen Dankbar, bevor ich mir so ein Teil zulege. :wink:

Gruß
Theo
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Beitragvon tovow » 25.06.2015, 01:36

Hallo Uli,

ich kenn die Suchfunktion! Danke!
Du benutzt scheinbar auch nicht immer eine Suchfunktion.

Hallo Ulli,

ich schätze, da ist der Soundserver unter Ubuntu der Verantwortliche (pulseaudio? jack?). Frag mal das Ubuntu-Wiki, da sollte sich etwas zum Thema finden lassen.

Gruß

Jochen

:cheers:



Ich hatte aber auch gefragt ob Hardware Volume Control geht.
Oder nur Lautstärkeregelung als Softwaremixer.

Gruß
Theo
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Beitragvon MichaNRW » 25.06.2015, 20:41

Hallo Theo,

Theo hat geschrieben:Hardware Volume Control?

Schau doch einfach in die Bedienungsanleitung

Theo hat geschrieben:Hat jemand ... Höreindrücke.

Höreindrücke bzw. Tests und Erfahrungen findest Du eventuell auch hier.

modmix hat geschrieben:PS: Was hilft es Dir, wenn ich schreibe, daß mir der Klang gefällt?

Wenn es mal soweit kommt ... :shock:
:)

Gruß
Michael
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Beitragvon huscape » 25.06.2015, 21:25

tovow hat geschrieben:Wird die MC 1.2 erkannt und läuft als ganz normale Soundkarte?
Habe ich da die Möglichkeit von Hardware Volume Control oder nur über Software Mixer.

Das Herz des Mutec MC 1.2 ist ein XMOS-Chip. Der wird unter Linux / ALSA erkannt.
ALSA lässt sich so verwenden, dass kein softvol verwendet wird.
Gruß,
Hans
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Beitragvon tovow » 25.06.2015, 22:02

Hallo Hans,

danke dir für deine Hilfreiche Auskunft. 8)

Das war die erste Vernünftige Antwort auf meine Fragen.

Da ich Internet und Bedienungsanleitung schon bemüht hatte.

Gruß
Theo
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Beitragvon MichaNRW » 26.06.2015, 12:46

Hallo Theo!

Vernünftig "suchen" im Forum wäre mein erste Option gewesen :roll:
viewtopic.php?p=99883#p99883
Nun ja, viele Spaß noch :cheers:

MfG
Michael
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Beitragvon wgh52 » 29.07.2017, 17:08

Danke für Eure Antworten!

Meine Applikationsideen:
- Digitale Messsignaleinspeisung aus PC in die Wiedergabekette und Messignalführung (vom AD Wandler zurück) in den PC
- Versuche mit on-line convolving
- Versuche mit Phono-Convolving
All das mit reclocking vor dem DSP-DAC

In diesem Sinne wäre der MC-1.2 als Zusatz zum vorhandenen MC-3+ (ohne USB) wohl sehr brauchbar, ich könnte ihn mit meinem FUNK CAS-2.V3SE in die Kette einschleifen und zuschalten wenn das Signal den PC "Umweg" nehmen soll. Irgendwie spannend (für mich)... Jetzt muss "nur" der MC-1.2 wirklich klaglos voll-duplex bei 24/96 funktionieren, dann geht das.

Ein ganz lieber Forumsfreund hat mir angeboten einen MC-1.2 leihweise zur Verfügung zu stellen, was ich annehmen werde. Aber die Sache entwickelt sich für diesen Thread gerade Richtung "off-topic" :oops:

Danke also und Grüße, :cheers:
Winfried

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Beitragvon Matty » 29.07.2017, 18:16

modmix hat geschrieben:Hallo Winfried,
wgh52 hat geschrieben:- Ist es auch möglich voll-duplex zu arbeiten? ...also z.B. SPDIF-In > USB > PC (z.B. für on-line convolving) > USB > AES/EBU-Out?
Wenn ich es richtig verstanden habe, kann das die MC-1.2.
Ich hab's leider bisher unter winDOS nicht hinbekommen - error70?
Beste Grüße
Ulli


Hi Ulli,

das Mutec 1.2 kann dies meines Wissens auch nicht im Voll-Duplex.
Ich hatte vor einiger Zeit mal mit Herrn Peters telefoniert und das so verstanden.

Bi-direktional - ja, Vollduplex - nein.

Aber, tatsächlich würde ich das Mutec 1.2 als sinnvolle, einigermaßen kostengünstige Ergänzung zum MC-3+ sehen, wenn es darum geht, USB als Ein- und Ausgang gleichzeitig zu nutzen.

Reclocken wird ja nur in eine Richtung notwendig sein 8)

Grüße
Matthias
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Beitragvon wgh52 » 29.07.2017, 18:36

Hallo Matthias,

danke für Deine Einschätzung. Ich hatte Herrn Peters heute Morgen geschrieben und hoffe in ein paar Tagen auf definitive Auskunft.

Die Sache mit der Takt(a)synchronität verstehe ich noch nicht. Vollduplex könnte ja auch sein: ein SPDIF>USB Signal läuft in den PC (wird dort vielleicht aufgenommen), ein ganz anderes Signal (z.B. convolved oder was auch immer) wird vom PC über USB wieder an den MC-1.2 ausgegeben und dort weiterverarbeitet. Wo ist da ein Taktproblem? Eher könnte ich mir "Bufferunderruns" vorstellen, aber sooo langsam ist USB2 ja auch nicht...

Grüße,
Winfried

[An die Moderation: Ich sehe, dass hier weiterer Klärungsbedarf zu bestehen scheint und bitte deshalb darum die Beiträge ab http://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?p=140760#p140760 in einen eigenen Thread zu überführen. Titel: "Mutec MC-3+ (USB) voll duplex betreiben"]

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Beitragvon Takler » 29.07.2017, 20:38

Hallo,

der Mutec 1.2 kann definitiv Vollduplex. Hab das mal eben am Mac getestet.
Dabei sollte man beachten dass die Samplingrate des Eingangs und Ausgang identisch sind. (steht auch so in der Anleitung)
Also ein Upsampling während des convolving sollte man vermeiden.


Gruß
Andreas
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Beitragvon wgh52 » 29.07.2017, 21:29

Danke Andreas,

dass Du es extra versucht hast! Das reicht mir, denn ich will sowieso in beiden Richtungen mit 24/96 arbeiten. Schau'n wir mal was Windoof macht :roll:
Kommende Woche sollte ich das Leih-/Probiergerät erhalten, dann sehen wir weiter.

Grüße,
Winfried

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