Mutec MC-1.2 - Bidirektionales USB-SPDIF-Interface (DDC)

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Mutec MC-1.2 - Bidirektionales USB-SPDIF-Interface (DDC)

Beitragvon nightingale » 14.12.2014, 14:49

Dieser Thread wurde aus dem Thread Mutec - Das Neueste von der Tonmeister Tagung in Köln ausgekoppelt. Fujak



Wisst ihr wann der MC-1.2 auf den Markt kommt? Ich wollte mir eine Kleinigkeit zu Weihnachten gönnen :mrgreen:
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Beitragvon Octagon » 14.12.2014, 17:41

nightingale hat geschrieben:Wisst ihr wann der MC-1.2 auf den Markt kommt? Ich wollte mir eine Kleinigkeit zu Weihnachten gönnen :mrgreen:

Das könnte klappen, sprich Herrn Peters doch mal an. Wie ich zu Beginn geschrieben habe werden die ersten MC-1.2 laut ihm noch vor Weihnachten ausgeliefert. Vielleicht ist Deiner ja dabei :cheers:

Gruß
Thomas
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Beitragvon nightingale » 15.12.2014, 13:53

MC-1.2 ist in Bestellung bei Mutec - Lieferung noch vor Weihnachten :cheers:
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Beitragvon Tinitus » 18.12.2014, 00:41

Hallo nightingale,

die MC-1.2 würde mich auch interessieren, was kostet das Schätzchen den?

Gruß

Uwe
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Beitragvon nightingale » 18.12.2014, 08:52

€379,-
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Beitragvon Eunegis » 23.12.2014, 12:07

Also mein 1.2er ist gerade angekommen (mit schwarzer Front).
Mal sehen, wann ich in dem Weihnachts-Sylvester-Streß zum ausprobieren komme.
Der freundliche Herr Peters hatte mir den Treiber per Email schon vorab geschickt.

Fröhliche!
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Beitragvon Eunegis » 31.12.2014, 14:23

Ich probier mal nen Link zum Treiber auf Dropbox:

https://www.dropbox.com/sh/gj9tu2yl04d883v/AABrwvYbtWRWFz6uRaLqu5b_a?dl=0

:cheers:
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Beitragvon Eunegis » 02.01.2015, 09:01

Hi Ulli,

jau, ist derselbe. Bei mir läuft er sehr stabil out of the box. Allerdings habe ich ihn noch nicht unter Server2012 getestet - da laufen manche Treiber ja nicht.
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Beitragvon uli.brueggemann » 06.02.2015, 08:18

Ulli,

ein Test, der darstellt, wie sich eine sich ändernde Clock auf das Signal auswirkt.

Man kann das Spiel ja auch anders herum treiben. Nimm den 440 Hz Testton und multipliziere ihn mit einem Sinus 1 Hz oder 10 Hz oder einem bandbreitenbegrenzten Rauschen. Es zeigt sich dann im Prinzip dasselbe Ergebnis (Sinus).
Mit der Amplitude der Modulation lässt sich die Höhe des Skirts (http://de.wikipedia.org/wiki/Phasenrauschen) variieren.

Für mich stellt sich insofern bei Deinem Test die Frage, wie man bei Deiner Anordnung die Höhe der Seitenbänder kontrollieren kann. Übliche Jittermessungen wie JTest weisen ja nicht so hohe Amplituden auf.

Grüsse
Uli
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Beitragvon Martin » 06.02.2015, 09:54

Hallo Ulli,
wie hören sich die Beispiele an? THD+Noise liegt ja so etwa bei 0,1% - 0,5%. Wie stark macht sich das bemerbar? Das Spektrum ohne Modulation sieht ja klasse aus. 140 dB Störabstand ist wirklich nicht schlecht!

Viele Grüße
Martin
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Beitragvon Hans-Martin » 06.02.2015, 12:26

Zwicker hat entsprechend Die Grenzen der Hörbarkeit der Amplituden- und Frequenzmodulation von Tönen.. veröffentlicht.

Zum vergriffenen Buch Psychoakustik von E. Zwicker(1982) war eine von Zwicker und Fastl erstellte Schallplatte mit Hörbeispielen lieferbar. Auf dieser Seite sind sie noch verfügbar (in der Reihenfolge des Erscheinens auf der Seite):

http://www.mmk.e-technik.tu-muenchen.de/~tal/demos/demos_content.html#Frequenzmod hat geschrieben:Eben wahrnehmbare Frequenzmodulation; Fig. 7.21 (Darb. 14.4) [4,4 MB]

Die obere Grenze eines Tiefpaßrauschens bei 1 kHz wird mit einer Modulationsfrequenz von 4Hz periodisch hin- und herverschoben. Der doppelte Frequenzhub 2Df beträgt 70 Hz. Diese Frequenzmodulation der oberen Grenzfrequenz wird bei einem Pegel von 50 dB wahrgenommen. Mit wachsendem Pegel (50, 60, 70, 80 dB) verschwindet diese Modulation. Dieser Effekt ist überraschend, weil normalerweise angenommen wird, daß das Gehör empfindlicher wird (hier empfindlicher gegen Frequenzänderung), wenn der Pegel erhöht wird. Im vorliegenden Fall ergibt sich das Gegenteil. Der Versuch sollte mit Kopfhörern abgehört und der Abhörpegel durch Veränderung des Lautstärkereglers zusätzlich erhöht werden.

Rauhigkeit, Modulationsgrad; Fig. 11.1 (Darb. 11.1) [3,7 MB]

Die Abnahme der Rauhigkeit eines amplitudenmodulierten 1 kHz-Tones (fmod = 70 Hz, L = 70 dB) mit abnehmendem Modulationsgrad wird demonstriert. Als Modulationsgrade werden nacheinander benützt: m = 1; 0,65; 0,4; 0,25; 0,15; 0,1 und 0.

Rauhigkeit, Modulationsfrequenz; Fig. 11.2 (Darb.11.2) [3,1 MB]

Die Empfindung Rauhigkeit hängt stark von der Modulationsfrequenz ab. Für einen 1 kHz-Ton mit einem Schallpegel von 70 dB wird bei einem Modulationgrad m = 1 die Modulationsfrequenz von 10 Hz nach 20, 50, 100, 200, 400 Hz gesteigert.

Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Fujak » 06.02.2015, 12:43

Hallo zusammen,

weil es so gut in diesen Thread passt, habe ich mir erlaubt, den beeindruckenden Hörbericht von Gunther ("Träumerli") in seinem Vorstellungsthread vom 03./05.02. hier auszugsweise zu posten:

Träumerli hat geschrieben:Letzte Woche wars dann soweit ich entdeckte endlich das Mutec MC 1.2 Audiointerface bei Thomann. Also schnell bestellt und pünktlich zum Wochenende kam das Teilchen erdbebensicher verpackt bei mir an. Während der MC 1.2 bei Zimmertemperatur langsam sich akklimatisierte, las ich erstmal die Anleitung, den das Dinglein hat verdammt viel LEDs. Doch das wäre gar nicht notwendig gewesen, denn nachdem alle Kabel angeschlossen das Device am Mac ausgewählt war spielte die Musik direkt los.

Was da in den ersten Sekunden passierte wow. Ich hörte erst mal 4 Stunden Musik, die Test Playlist blieb unangetastet. Ich entdeckte neue feine Details in der Musik, die ich bisher noch nicht wahrgenommen hatte. Die Raumabbildung war realistischer, die Ortungsschärfe verbesserte sich und Musik die ich schon lange kannte galt es neu zu entdecken. Was mich irritierte war der Fernsehton, da saß der Nachrichtensprecher plötzlich in meinem Zimmer….

So das waren erstmal die ersten Eindrücke von mir, ich brauch noch ein paar Tage bis ich detailliert über das Mutec MC 1.2 Audiointerface berichten kann.

Gruß Gunther

Träumerli hat geschrieben:Tach zusammen,

Hier die Fortsetzung zu meinem Bericht über das Mutec USB Audiointerface MC 1.2.
Höreindrücke im Zusammenspiel mit dem M2Tech Young D/A Wandler:

- Sehr gute Auflösung feinster Details, die aber nicht in den Vordergrund gerückt werden sondern wie selbstverständlich zum Musikgeschehen gehören

- tolle Raumdarstellung
- punktgenaue Ortung einzelner Instrumente die auch den Korpus des einzelnen Instrumentes erahnen lassen

- natürliches Klanggeschehen ohne Effekthascherei, die des Ganze der Musik betont
- schöner Ton von Holzinstrumenten
- verblüffend realistische Stimmwiedergabe
- sehr präziser und punktgenauer Bass
- Höhen ohne Härten

Weitere Beobachtungen:
- das MC1.2 Interface stellt ganz klar die Qualität des Zuspielprogramm dar, es klingt super im Zusammenspiel mit Audirvana Plus V2

- mit dem Mac Player von Wimp Hifi bricht der Raum ein und alle Instrumente stehen auf einer Linie zwischen den Lautsprechern

- mit dem Player von Qobuz, spielt das MC1.2 nur zusammen wenn ich auch die generelle Wiedergabe von Tönen das Interface im System zulasse, was sich wiederum klanglich negativ bemerkbar macht

- der Mac wird automatisch über die Clock des MC 1.2 getaktet, das habe ich bisher noch bei keinem anderen USB Interface festgestellt

Also ich bin wirklich beeindruckt was das kleine bunte Kästchen sotut, to be continued……


Gruß Gunther
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Beitragvon Manger_Fan » 06.02.2015, 15:01

Hallo,

eine Frage hätte ich da mal bringt die (der) Mutec 1.2 auch klanglich etwas, wenn man einen Sat-Receiver per optischen Kabel anschließt?

Oder bringt nur die Mutec 3+ durch die Clock Generierung Klanggewinn?

Danke und Gruß
Holger
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Beitragvon Hans-Martin » 06.02.2015, 15:41

Hallo Holger

Der Zugewinn durch MC-3+ wurde hier schon positiv bestätigt, mit MC-1.2 wird es ähnlich sein. Nicht vergessen, Sat-Ton ist immer MPEG-datenreduziert, da stößt man an dessen klangliche Grenzen.

Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Fujak » 06.02.2015, 16:02

Hallo Holger (und Hans-Martin),

das MC-1.2 kann nicht reclocken. Geht man optisch rein, kann man nur via USB rausgehen (zum Beispiel um auf eine HD aufzuzeichnen) . Der MC-1.2 kann nur zwischen USB und SPDIF wandeln und umgekehrt.

Grüße
Fujak
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