Gert (AGM 3.3, 5.4, 7.4, 9.4, Backes & Müller BM 6, 20, Abacus C-Box 3, 4)
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
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Schorsch · „wie Schorsch zum aktiven Hören kam“
- Aktiver Hörer
- Beiträge: 937
- Registriert: 17.02.2011
- Wohnort: Frankfurt am Main
- „wie Schorsch zum aktiven Hören kam“
Liebe Freunde,
Im März beim Malion Festival in Frankfurt unterhielten wir uns nach dem Konzert mit dem Primarius Alex Jussow:
„Das ist Gert Volk, heute Abend mal eben schnell für Euer Konzert aus Stuttgart angereist.“
„In Stuttgart Möhringen spielen wir am 18. April“, antwortete Alex.
Dieser schöne Zufall war der willkommene Anlass für einen Besuch bei Gert am Wochenende, und wie Jürgen bin ich beeindruckt von Gerts Präsentation über seinen derzeitigen Audio-Status Quo. Es ist faszinierend, was da alles in seinem Hörraum spielt – und noch mehr – wie fein es bei ihm spielt!
Jürgen hat den Ablauf unserer Hörsession bereits oben beschrieben und ich denke, Gert wird hier noch genauer darauf eingehen, was und wie wir im Detail verglichen haben.
Einige Aspekte möchte ich hervorheben:
Was mir ohrenfällig haften blieb, dass die Unterschiede zwischen der DSD Strecke mit Neo Pi und der Lumin USB Strecke so deutlich ausfielen. Eine klare Präferenz konnte ich für mich noch nicht finden. DSD hat mehr Lokalisationsschärfe, die Lumin USB Strecke spielt dafür in manchen Fällen etwas emotionaler, aber auch verwaschener. Natürlich alles auf höchstem Niveau.
Klasse funktioniert die Basswiedergabe mittels Gegenbass. Hinten stehen zwei AGM 5.4 und ich konnte einen sauberen und knackigen Bass ohne Raummoden am Hörplatz genießen.
Gert korrigiert normalerweise die Excess Phase mit Acourate. Er nahm die FIR Filter mal testweise heraus. Ups, das war sehr deutlich zu hören. Mit Korrektur gefiel es mir ohne wenn und aber besser. Olli (bajano) und Harald (Jupiter) sagen das oft: Du musst mal Deine Phase korrigieren. 😉 Äh, ich habe ja jetzt etwas mehr Zeit zum Probieren.
Mein persönliches Highlight war die Wiedergabe von Haralds Digitalaufnahmen des Malion Quartetts. Die Cavatina von Beethoven klang wunderbar fein und emotional. Aus der Erinnerung heraus kann das für mich musikalisch und emotional schon sehr gut mit der Wiedergabe der analogen Bandaufnahme von Harald mithalten und die Präzision ist sogar in einigen Aspekten besser. Glückwunsch Gert!
Ja, und dann waren wir auf dem Konzert. Die Spielfreude und Qualität der Malions ist immer wieder ein Erlebnis.
Konzert in Stuttgart
Einige Stücke kannte ich vom oben erwähnten Konzert in Frankfurt. Da saß ich in der ersten Reihe quasi im Nahfeld und daher war hier die Lokalisationsschärfe besser im Vergleich zur Sitzposition in Stuttgart deutlich weiter hinten, wohingegen dort das Streichquartett besser als ganze Einheit wahrgenommen wird.
Der in Frankfurt gewonnenen Liveeindruck ist somit näher dran am Charakter der Wiedergabe von Haralds Aufnahmen. Nun, es ist eine Binsenweisheit, aber es wurde mir nochmal deutlich vor Augen geführt, wie wichtig der Konzertsaal an sich und die Position des Hörplatzes ist, wenn man von Liveeindruck spricht. Die beiden Bilder veranschaulichen das, wobei die schlechte optische Lokalisationsschärfe des 1. Bildes an meinem alten iphone liegt.
Konzert im "Nahfeld" in Frankfurt
Natürlich sind weitere Randbedingungen wie das Saallicht und die Begleitung ebenfalls von Bedeutung. Schön dass Annette, Alex, Gert und Jürgen dabei waren. Da klang es nochmal schöner.
Dass mir der Ravel beim Konzert so gut gefiel, lag sicherlich auch an der vorzüglichen Einstimmung auf denselben mittels Annettes leckerer Quiche und den guten Gesprächen mit Gerts sympathischer Frau Annette über Musik und das Jurastudium.
Liebe Annette, lieber Gert - Danke für Eure Gastfreundschaft!
Viele Grüße
Georg
Im März beim Malion Festival in Frankfurt unterhielten wir uns nach dem Konzert mit dem Primarius Alex Jussow:
„Das ist Gert Volk, heute Abend mal eben schnell für Euer Konzert aus Stuttgart angereist.“
„In Stuttgart Möhringen spielen wir am 18. April“, antwortete Alex.
Dieser schöne Zufall war der willkommene Anlass für einen Besuch bei Gert am Wochenende, und wie Jürgen bin ich beeindruckt von Gerts Präsentation über seinen derzeitigen Audio-Status Quo. Es ist faszinierend, was da alles in seinem Hörraum spielt – und noch mehr – wie fein es bei ihm spielt!
Jürgen hat den Ablauf unserer Hörsession bereits oben beschrieben und ich denke, Gert wird hier noch genauer darauf eingehen, was und wie wir im Detail verglichen haben.
Einige Aspekte möchte ich hervorheben:
Was mir ohrenfällig haften blieb, dass die Unterschiede zwischen der DSD Strecke mit Neo Pi und der Lumin USB Strecke so deutlich ausfielen. Eine klare Präferenz konnte ich für mich noch nicht finden. DSD hat mehr Lokalisationsschärfe, die Lumin USB Strecke spielt dafür in manchen Fällen etwas emotionaler, aber auch verwaschener. Natürlich alles auf höchstem Niveau.
Klasse funktioniert die Basswiedergabe mittels Gegenbass. Hinten stehen zwei AGM 5.4 und ich konnte einen sauberen und knackigen Bass ohne Raummoden am Hörplatz genießen.
Gert korrigiert normalerweise die Excess Phase mit Acourate. Er nahm die FIR Filter mal testweise heraus. Ups, das war sehr deutlich zu hören. Mit Korrektur gefiel es mir ohne wenn und aber besser. Olli (bajano) und Harald (Jupiter) sagen das oft: Du musst mal Deine Phase korrigieren. 😉 Äh, ich habe ja jetzt etwas mehr Zeit zum Probieren.
Mein persönliches Highlight war die Wiedergabe von Haralds Digitalaufnahmen des Malion Quartetts. Die Cavatina von Beethoven klang wunderbar fein und emotional. Aus der Erinnerung heraus kann das für mich musikalisch und emotional schon sehr gut mit der Wiedergabe der analogen Bandaufnahme von Harald mithalten und die Präzision ist sogar in einigen Aspekten besser. Glückwunsch Gert!
Ja, und dann waren wir auf dem Konzert. Die Spielfreude und Qualität der Malions ist immer wieder ein Erlebnis.
Konzert in Stuttgart
Einige Stücke kannte ich vom oben erwähnten Konzert in Frankfurt. Da saß ich in der ersten Reihe quasi im Nahfeld und daher war hier die Lokalisationsschärfe besser im Vergleich zur Sitzposition in Stuttgart deutlich weiter hinten, wohingegen dort das Streichquartett besser als ganze Einheit wahrgenommen wird.
Der in Frankfurt gewonnenen Liveeindruck ist somit näher dran am Charakter der Wiedergabe von Haralds Aufnahmen. Nun, es ist eine Binsenweisheit, aber es wurde mir nochmal deutlich vor Augen geführt, wie wichtig der Konzertsaal an sich und die Position des Hörplatzes ist, wenn man von Liveeindruck spricht. Die beiden Bilder veranschaulichen das, wobei die schlechte optische Lokalisationsschärfe des 1. Bildes an meinem alten iphone liegt.
Konzert im "Nahfeld" in Frankfurt
Natürlich sind weitere Randbedingungen wie das Saallicht und die Begleitung ebenfalls von Bedeutung. Schön dass Annette, Alex, Gert und Jürgen dabei waren. Da klang es nochmal schöner.
Dass mir der Ravel beim Konzert so gut gefiel, lag sicherlich auch an der vorzüglichen Einstimmung auf denselben mittels Annettes leckerer Quiche und den guten Gesprächen mit Gerts sympathischer Frau Annette über Musik und das Jurastudium.
Liebe Annette, lieber Gert - Danke für Eure Gastfreundschaft!
Viele Grüße
Georg
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Fortepianus · „wie Fortepianus zum aktiven Hören kam“
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- Beiträge: 3877
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- Wohnort: Stuttgart
- „wie Fortepianus zum aktiven Hören kam“
Liebe AVV und andere Verrückte,
Roon RAAT -> HQPlayer DSD512 NAA -> NanoPi Neo3 USB -> Innuos G-Phoenix -> G-DAC V2 DSD
hat für mich die Nase vorn, bessere Auflösung und größerer, tieferer Raum, zudem besser im Bass. Aber es freut mich, dass auch die früher verwendete Strecke
Roon RAAT -> Lumin G-U2mini USB -> G-Phoenix USB -> G-DAC V2 R2R
gut wegkam. Zur Verdeutlichung den Teil des Setups mit Lumin und HQPlayer:
Man sieht eine 12V-Triggerleitung, die aus dem G-U2mini kommt. Lumin an, Trigger an, Lumin im Standby, Trigger aus. Sie schaltet im G-Phoenix zwischen dem USB-Eingang, an dem der Lumin-USB-Ausgang hängt, und dem intern im Phoenix eingebauten NanoPi Neo3 um. Spielt der Lumin, kriegt er seine Kost direkt von Roon im Roon-eigenen Protokoll RAAT geliefert. Roon rechnet die FIR-Filter, macht aber kein Upsampling, das hat sich nicht bewährt. Spielt der NanoPi Neo3, auf dem ein ganz schlankes Dietpi-Betriebssystem läuft, wird der HQPlayer zwischengeschaltet. Er versteht ebenfalls RAAT und liefert sein eigenes Protokoll NAA an den Neo3. Da laufen dann die FIR-Filter auf dem HQPlayer, der auch das Upsampling auf DSD512 macht. Im G-DAC V2 werden zwei unterschiedliche DACs angesprochen: Bei PCM vom Lumin ist es ein diskret aufgebauter R2R-DAC, bei DSD vom Neo3 ein ebenfalls diskret aufgebauter DSD-DAC mit 32bit-Schieberegistern, ich hatte darüber berichtet.
Die beiden meist gespielten Varianten waren also:
Beethovens op. 130 in der Urfassung mit der großen Fuge zum Schluss hatte ich kürzlich ja erst in Frankfurt von den Malions gehört, damals mit der sog. OFFstage Einführung. Seitdem habe ich einen ganz anderen Zugang zu dem Werk und weiß auch um die vielen Nuancen, die sich die Malions in ihrem Spiel erarbeitet haben, auch, nachdem ich einmal bei einer Probe hatte dabei sein dürfen.
Danke Georg und Jürgen für Euren sehr netten Besuch!
Viele Grüße
Gert
den ich ebenfalls sehr genossen habe.
Zugegeben, das war eine Schnellbleiche im Schweinsgalopp, aber ich dachte mir, zwei Herren vom Fach müssen das ertragen.h0e hat geschrieben: 19.04.2026, 14:09 Gert hatte da schon mal was vorbereitet. In einer Powerpoint zeigte er uns, wie konkret das Setup aufgebaut ist.
Schorsch hat geschrieben: 20.04.2026, 19:03 ...Dieser schöne Zufall war der willkommene Anlass für einen Besuch bei Gert am Wochenende, und wie Jürgen bin ich beeindruckt von Gerts Präsentation über seinen derzeitigen Audio-Status Quo. Es ist faszinierend, was da alles in seinem Hörraum spielt – und noch mehr – wie fein es bei ihm spielt!
Danke für die Blumen. Für mich ist, wie Du schreibst, der Fall entschieden:h0e hat geschrieben: 19.04.2026, 14:09 Im wesentlichen haben wir uns durch die Evolutionsstufen der digitalen Zuspielung gehört.
G-Linn, G-Lumin via BNC an G-Dac V2, G-Lumin über USB an G-Phönix, und NEO-Pie an G-Dac (jeweils PCM oder HQ-Player mit DSD Upsampling).
...
Wir haben unterschiedlichste Stücke vor allem in zwei Konstallationen gehört, nämlich die Neo-Pie Variante (DSD über HQ-Player) und die Lumin über USB/Phönix Strecke. Beide haben für meine Ohren ihre Stärken gehabt, Gert war entschieden für die Neo-Pie Variante. Mit beiden kann man auf jeden Fall überragend Musik hören.
Roon RAAT -> HQPlayer DSD512 NAA -> NanoPi Neo3 USB -> Innuos G-Phoenix -> G-DAC V2 DSD
hat für mich die Nase vorn, bessere Auflösung und größerer, tieferer Raum, zudem besser im Bass. Aber es freut mich, dass auch die früher verwendete Strecke
Roon RAAT -> Lumin G-U2mini USB -> G-Phoenix USB -> G-DAC V2 R2R
gut wegkam. Zur Verdeutlichung den Teil des Setups mit Lumin und HQPlayer:
Man sieht eine 12V-Triggerleitung, die aus dem G-U2mini kommt. Lumin an, Trigger an, Lumin im Standby, Trigger aus. Sie schaltet im G-Phoenix zwischen dem USB-Eingang, an dem der Lumin-USB-Ausgang hängt, und dem intern im Phoenix eingebauten NanoPi Neo3 um. Spielt der Lumin, kriegt er seine Kost direkt von Roon im Roon-eigenen Protokoll RAAT geliefert. Roon rechnet die FIR-Filter, macht aber kein Upsampling, das hat sich nicht bewährt. Spielt der NanoPi Neo3, auf dem ein ganz schlankes Dietpi-Betriebssystem läuft, wird der HQPlayer zwischengeschaltet. Er versteht ebenfalls RAAT und liefert sein eigenes Protokoll NAA an den Neo3. Da laufen dann die FIR-Filter auf dem HQPlayer, der auch das Upsampling auf DSD512 macht. Im G-DAC V2 werden zwei unterschiedliche DACs angesprochen: Bei PCM vom Lumin ist es ein diskret aufgebauter R2R-DAC, bei DSD vom Neo3 ein ebenfalls diskret aufgebauter DSD-DAC mit 32bit-Schieberegistern, ich hatte darüber berichtet.
Die beiden meist gespielten Varianten waren also:
Das war interessant für mich, dass sowohl Georg wie Jürgen die etwas verwaschenere Strecke (der Lumin möge mir das Adjektiv verzeihen) hin und wieder emotionaler empfanden. Da ist jeder Jeck bzw. AVV anders gestrickt, mich nimmt's musikalisch am besten mit, wenn's möglichst präzise ist.Schorsch hat geschrieben: 20.04.2026, 19:03 Was mir ohrenfällig haften blieb, dass die Unterschiede zwischen der DSD Strecke mit Neo Pi und der Lumin USB Strecke so deutlich ausfielen. Eine klare Präferenz konnte ich für mich noch nicht finden. DSD hat mehr Lokalisationsschärfe, die Lumin USB Strecke spielt dafür in manchen Fällen etwas emotionaler, aber auch verwaschener. Natürlich alles auf höchstem Niveau.
Ich habe ja versucht, Euch beiden den Aufwand dafür ein bisschen näher zu bringen, die Kombination aus DBA und VBA abzustimmen, ist kein Spaziergang und auch nicht unbedingt zur Nachahmung zu empfehlen.Schorsch hat geschrieben: 20.04.2026, 19:03 Klasse funktioniert die Basswiedergabe mittels Gegenbass. Hinten stehen zwei AGM 5.4 und ich konnte einen sauberen und knackigen Bass ohne Raummoden am Hörplatz genießen.
Ja! Bei Bedarf stehe ich gerne zur Unterstützung bereit.Schorsch hat geschrieben: 20.04.2026, 19:03 Gert korrigiert normalerweise die Excess Phase mit Acourate. Er nahm die FIR Filter mal testweise heraus. Ups, das war sehr deutlich zu hören. Mit Korrektur gefiel es mir ohne wenn und aber besser. Olli (bajano) und Harald (Jupiter) sagen das oft: Du musst mal Deine Phase korrigieren. ?? Äh, ich habe ja jetzt etwas mehr Zeit zum Probieren.
Das Kompliment freut mich sehr. Ich fand nämlich bisher auch, dass die Digitalaufnahmen vom Malion-Quartett in der letzten Fassung von Harald [nihil.sine.causa] ganz wunderbar klingen - Glückwunsch an Harald für diese Qualität!Schorsch hat geschrieben: 20.04.2026, 19:03 Mein persönliches Highlight war die Wiedergabe von Haralds Digitalaufnahmen des Malion Quartetts. Die Cavatina von Beethoven klang wunderbar fein und emotional. Aus der Erinnerung heraus kann das für mich musikalisch und emotional schon sehr gut mit der Wiedergabe der analogen Bandaufnahme von Harald mithalten und die Präzision ist sogar in einigen Aspekten besser. Glückwunsch Gert!
Wie Jürgen ja schon im Nachgang erklärt hatte, ist das natürlich eine leichte Übung für ein ordentliches Stereo-Setup, man sitzt viel näher dran. Was aber natürlich vom Saal und vom Sitzplatz abhängt:h0e hat geschrieben: 19.04.2026, 14:09 Nach dem Essen haben wir dann das Malion Quartett life angehört. Natürlich haben wir auch die Unterschiede zu Gerts Setup diskutiert. Die Raumabbildung war bei Gert im Hörraum erheblich viel besser, auch die Detailsauflösung.![]()
Schorsch hat geschrieben: 20.04.2026, 19:03 Der in Frankfurt gewonnenen Liveeindruck ist somit näher dran am Charakter der Wiedergabe von Haralds Aufnahmen. Nun, es ist eine Binsenweisheit, aber es wurde mir nochmal deutlich vor Augen geführt, wie wichtig der Konzertsaal an sich und die Position des Hörplatzes ist, wenn man von Liveeindruck spricht.
Ging mir genauso! Und nachdem die Bratschistin Illya Tymchyshyn vorher als kleine Einführung die Episode aus dem Urlaub erzählt hatte, wie sie mit dem Fahrrad - ohne es zunächst zu wissen - in Ravels Geburtsort gelandet war und von Meer, Essen und Trinken wie Gott in Frankreich etc. erzählt hat, hatte man schon den Geschmack der salzigen Luft und noch mehr auf der Zunge, bevor der Ravel dann zu einer Art französischer Filmmusik mutierte. Sehr schön!h0e hat geschrieben: 19.04.2026, 14:09 Georg hatte im Vorfeld erwähnt, dass er mit Maurice Ravels Streichquartett in F-Dur nicht so richtig warm wird.
...
Life gespielt konnte Georg doch großen Gefallen an dem Ravel finden.
Beethovens op. 130 in der Urfassung mit der großen Fuge zum Schluss hatte ich kürzlich ja erst in Frankfurt von den Malions gehört, damals mit der sog. OFFstage Einführung. Seitdem habe ich einen ganz anderen Zugang zu dem Werk und weiß auch um die vielen Nuancen, die sich die Malions in ihrem Spiel erarbeitet haben, auch, nachdem ich einmal bei einer Probe hatte dabei sein dürfen.
Danke Georg und Jürgen für Euren sehr netten Besuch!
Viele Grüße
Gert
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h0e · „wie h0e zum aktiven Hören kam“
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- „wie h0e zum aktiven Hören kam“
Hallo Gert,Fortepianus hat geschrieben: 20.04.2026, 20:56 Das war interessant für mich, dass sowohl Georg wie Jürgen die etwas verwaschenere Strecke (der Lumin möge mir das Adjektiv verzeihen) hin und wieder emotionaler empfanden. Da ist jeder Jeck bzw. AVV anders gestrickt, mich nimmt's musikalisch am besten mit, wenn's möglichst präzise ist.
wie schon vor Ort erwähnt bin ich grundsätzlich ein Freund des Detailporno. Ich teile auch die Einschätzung, dass eine gewisse Auflösung notwendig ist und mir persönlich die Musik näher bringt. Allerdings hat das Verwaschene nichts mit dem musikalischen Fluss zu tun. Das geht mal grundsätzlich auch beides. Es sind keine Gegensätze.
Bzgl. der besseren Raumabbildung, des präziseren und tieferen Basses sowie der genaueren Detailauflösung sind wir uns alle drei völlig einig, denke ich.
Entscheidend ist vor allem, dass man selbst zufrieden die Musik genießen kann. Und das kannst Du doch hervorragend und wir haben es auch genossen.
Es ist immer toll, hier auf so hohem Niveau jammern zu können. Ich bin mal gespannt wie viele Stufen Georg noch einführt, um die riesige Spannweite des Forums abzubilden.
Wir haben auch unterschlagen, dass wie natürlich auch einen Abstecher in die Werkstatt gemacht haben. Neben dem fachsimpeln über Messgeräte hast Du uns über Upgrademöglichkeiten der AGMs am geöffneten Kandidaten aufgeklärt. Damit haben wir auch einen kleinen Einblick in die Verbesserungen Deiner eigenen Lautsprecher gewonnen, die natürlich als Prototypen herhalten müssen.
Grüsse Jürgen
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Hifidistel · „wie Hifidistel zum aktiven Hören kam“
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- „wie Hifidistel zum aktiven Hören kam“
Hallo ihr Lieben,
Vielen Dank für die schönen Berichte. Ich kenne ja Gerts Anlage auch ein wenig kann das Geschriebene gut nachvollziehen- Detailliebe mit grandioser Dynamik. Gerade feindynamisch hat mich das damals Gehörte sehr überzeugt.
Wo finde ich denn die schöne Aufnahme des Malion Quartetts. Bei Quobuz entdecke ich nur eine etwas ältere Aufnahme ohne den Ravel…
Liebe Grüße
Sascha
Vielen Dank für die schönen Berichte. Ich kenne ja Gerts Anlage auch ein wenig kann das Geschriebene gut nachvollziehen- Detailliebe mit grandioser Dynamik. Gerade feindynamisch hat mich das damals Gehörte sehr überzeugt.
Wo finde ich denn die schöne Aufnahme des Malion Quartetts. Bei Quobuz entdecke ich nur eine etwas ältere Aufnahme ohne den Ravel…
Liebe Grüße
Sascha
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Hifidistel · „wie Hifidistel zum aktiven Hören kam“
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- „wie Hifidistel zum aktiven Hören kam“
…hab es gefunden, bzw. entdeckt, dass das Album noch in Produktion ist…
Toll wäre, wenn es eine Vinylscheibe gäbe….
Grüße
Sascha
Toll wäre, wenn es eine Vinylscheibe gäbe….
Grüße
Sascha
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StreamFidelity · „wie StreamFidelity zum aktiven Hören kam“
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- „wie StreamFidelity zum aktiven Hören kam“
Moin Gert,
Zu Roon gibt es eine gute Anleitung von Taiko Audio:
https://taikoaudio.com/taiko-2020/wp-co ... x80569.pdf
Grüße Gabriel
Freut mich, dass dir DSD mit dem HQP gefällt. Gibt es eigentlich Neuerungen zum G-DAC V2 DSD (vieleicht habe ich auch was verpasst)?Fortepianus hat geschrieben: 20.04.2026, 20:56 Für mich ist, wie Du schreibst, der Fall entschieden:
Roon RAAT -> HQPlayer DSD512 NAA -> NanoPi Neo3 USB -> Innuos G-Phoenix -> G-DAC V2 DSD
hat für mich die Nase vorn, bessere Auflösung und größerer, tieferer Raum, zudem besser im Bass.
Es kann Sinn machen, manche Rechenoperationen auszulagern, um den Hauptrechner für den HQP zu entlasten. Ich empfehle aber wenn möglich die DSP Verarbeitung (MUSE) von Roon komplett zu umgehen und auf eine Bitperfekte Übertragung zu wechseln. Damit wird eine doppelte Berechnung vermieden und die Convolution kannst du auch im HQP machen.Fortepianus hat geschrieben: 20.04.2026, 20:56 Roon rechnet die FIR-Filter, macht aber kein Upsampling, das hat sich nicht bewährt.
Zu Roon gibt es eine gute Anleitung von Taiko Audio:
https://taikoaudio.com/taiko-2020/wp-co ... x80569.pdf
Grüße Gabriel
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Fortepianus · „wie Fortepianus zum aktiven Hören kam“
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Hallo Gabriel,
Viele Grüße
Gert
da hast Du glaube ich nichts verpasst, die Entwicklung des DACs ist soweit abgeschlossen.StreamFidelity hat geschrieben: 21.04.2026, 10:34 Freut mich, dass dir DSD mit dem HQP gefällt. Gibt es eigentlich Neuerungen zum G-DAC V2 DSD (vieleicht habe ich auch was verpasst)?
Schon klar, logo. Das hast Du vermutlich falsch verstanden. Es geht nicht darum, die FIR-Filter in Roon zu rechnen und das Upsampling im HQPe. Das ist nicht weiterführend. Wir hatten in der ersten Variante OHNE HQPe gehört, nur mit Roon, da rechnet dann Roon die Filter, weil sonst keiner da ist, der das machen wollte. Im zweiten Fall ist Roon komplett arbeitslos bis auf das Ausgeben der Audiodaten, 1:1 wie sie reinkommen. Dann rechnet HQPe die Filter und macht das Upsampling, das ist meine bevorzugte Kette.StreamFidelity hat geschrieben: 21.04.2026, 10:34 Es kann Sinn machen, manche Rechenoperationen auszulagern, um den Hauptrechner für den HQP zu entlasten. Ich empfehle aber wenn möglich die DSP Verarbeitung (MUSE) von Roon komplett zu umgehen und auf eine Bitperfekte Übertragung zu wechseln. Damit wird eine doppelte Berechnung vermieden und die Convolution kannst du auch im HQP machen.
Viele Grüße
Gert
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Fortepianus · „wie Fortepianus zum aktiven Hören kam“
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Hallo liebe Bastler und die lieber die Finger von winziger Hardware lassen,
einer geht noch oder auch zwei, das gilt nicht nur auf dem derzeitigen Stuttgarter Frühlingsfest, von dem ich allerdings traditionell weiten Abstand halte. Hier geht's mal wieder um winzige Hardware.
Da hatte ich vor einigen Monaten mal erzählt, dass ich einen NanoPi Neo3 als NAA-Endpoint für den HQ-Player in meinen Innuos Phoenix USB Reclocker reingebaut habe:
Quelle
Wenn man sich klar macht, dass das ganze Compüterchen 48mm lang und 48mm breit ist und sich meine beiden roten Pfeile anschaut, die auf die beiden dort arbeitenden Clocks deuten, ahnt man das Problem bereits. Die 24MHz-Clock ist so winzig, dass man fürchten muss, beim Rauslöten die gesamte Umgebung zu zerstören. Schauen wir uns das mal unter dem Mikroskop an:
Die Clock ist keine 2mm hoch und 1mm breit. Meine feinste Heißluftdüse hat 3mm Durchmesser. Nehmen wir mal an, das Unterfangen "Clock raus" würde unfallfrei klappen, wäre aber noch keine Leitung angelötet, die das neue Signal einspeisen kann. Immerhin konnte ich im Betrieb mal messen, dass der Rockchip RK3328 (so heißt der Prozessor) das Clocksignal gerne mit max. 0,8V hätte und wo man es genau einspeisen müsste, wenn denn die Clock draußen wäre. Man müsste die 3,3V der KVG OCXO dann passend runterteilen.
Nun, und wenn man schon dabei wäre, die 24MHz-Clock zu ersetzen, warum dann nicht auch noch die 25MHz von einer sauberen externen Clock reinführen? Die 24MHz sind zum einen für USB zuständig, zum anderen macht der Prozessor per PLL daraus seinen Takt, der sich per Software einstellen lässt. Geht bis 1,4GHz, aber ich habe ihn auf der Minimalfrequenz von 408MHz laufen, das Ding ist eh chronisch unterfordert mit dem Job, das NAA-Protokoll vom HQPlayer per USB an den DAC weiterzugeben oder in meinem Fall an den zwischengeschalteten Reclocker. Die 25MHz dagegen takten wie üblich den Netzwerkchip, hier einen RTL8211E. Erfahrungsgemäß danken diese Chips sauberen Takt mit besserem Klang, deshalb mache ich da auch z. B. in den Linn-Streamern ein Präzisionsclockmodul rein. Allerdings sieht die 25MHz-Clock nicht auslöt- und kontaktierfreundlicher aus als ihr Schwesterchen mit 24MHz:
Die Messung ergab, dass da max. 1,4V Amplitude rein sollten. Eine passende OCXO mit gutem Regler (2x LT3045) hätte ich da noch in der Schublade:
Auf der Unterseite habe ich als Fingerübung die 3,3V Amplitude der Connor Winfield OCXO auf 1,3V mit SMD-Bauteilen runtergeteilt, das würde also passen. Das Board mit der OCXO drauf ist übrigens mit 58mm Länge und 50mm Breite größer als der Rechner
.
Also mal sehen, ob ich das angehe und hinkriege. Ich habe mir jetzt aber erstmal noch so einen NanoPi Neo3 in China bestellt, woanders kriegt man das Teil nicht her, und das dauert. So kann ich dann im Notfall einfach das Board tauschen, falls was schief geht, die Software sitzt ja eh komplett auf einer SD-Karte.
Viele Grüße
Gert
einer geht noch oder auch zwei, das gilt nicht nur auf dem derzeitigen Stuttgarter Frühlingsfest, von dem ich allerdings traditionell weiten Abstand halte. Hier geht's mal wieder um winzige Hardware.
Da hatte ich vor einigen Monaten mal erzählt, dass ich einen NanoPi Neo3 als NAA-Endpoint für den HQ-Player in meinen Innuos Phoenix USB Reclocker reingebaut habe:
Eigentlich schwebte mir da nicht nur vor, die supersauberen 5V aus dem Phoenix für den Neo3 zu nehmen, sondern auch das supersaubere Clocksignal der nachträglich eingebauten KVG-Clock, die im Phoenix den Reclocker mit 24MHz versorgt. Da gab's allerdings damals ein Hindernis:Fortepianus hat geschrieben: 18.10.2025, 22:22 Die beiden winzigen Datenleitungen vom USB-Eingang habe ich durchtrennt und kontaktiert auf beiden Seiten. Die Leitungen sind ungefähr so breit wie Haar, das ist nicht ganz trivial. Dann habe ich die USB-Datenleitungen durch ein Relais geschleift, das zwischen dem Amanero-Board und dem USB-Eingang umschaltet. Am USB-Eingang hängt der Lumin, der einen Schaltausgang hat - liegt von dem Spannung an, kriegt der Lumin den Signalpfad zum DAC, ist der Lumin aus oder im Standby, geht der NAA-Pfad vom NanoPi NEO3 durch zum DAC. Der NEO3 wird außerdem von der superfeinen 5V-Spannung im Innern des Innuos Phoenix USB-Reclockers versorgt. Damit wird der Phoenix nun zugleich zu einem sehr guten NAA-Endpoint, verliert aber seine bisherige Bestimmung über den USB-Eingang nicht.
Quelle
Wenn man sich klar macht, dass das ganze Compüterchen 48mm lang und 48mm breit ist und sich meine beiden roten Pfeile anschaut, die auf die beiden dort arbeitenden Clocks deuten, ahnt man das Problem bereits. Die 24MHz-Clock ist so winzig, dass man fürchten muss, beim Rauslöten die gesamte Umgebung zu zerstören. Schauen wir uns das mal unter dem Mikroskop an:
Die Clock ist keine 2mm hoch und 1mm breit. Meine feinste Heißluftdüse hat 3mm Durchmesser. Nehmen wir mal an, das Unterfangen "Clock raus" würde unfallfrei klappen, wäre aber noch keine Leitung angelötet, die das neue Signal einspeisen kann. Immerhin konnte ich im Betrieb mal messen, dass der Rockchip RK3328 (so heißt der Prozessor) das Clocksignal gerne mit max. 0,8V hätte und wo man es genau einspeisen müsste, wenn denn die Clock draußen wäre. Man müsste die 3,3V der KVG OCXO dann passend runterteilen.
Nun, und wenn man schon dabei wäre, die 24MHz-Clock zu ersetzen, warum dann nicht auch noch die 25MHz von einer sauberen externen Clock reinführen? Die 24MHz sind zum einen für USB zuständig, zum anderen macht der Prozessor per PLL daraus seinen Takt, der sich per Software einstellen lässt. Geht bis 1,4GHz, aber ich habe ihn auf der Minimalfrequenz von 408MHz laufen, das Ding ist eh chronisch unterfordert mit dem Job, das NAA-Protokoll vom HQPlayer per USB an den DAC weiterzugeben oder in meinem Fall an den zwischengeschalteten Reclocker. Die 25MHz dagegen takten wie üblich den Netzwerkchip, hier einen RTL8211E. Erfahrungsgemäß danken diese Chips sauberen Takt mit besserem Klang, deshalb mache ich da auch z. B. in den Linn-Streamern ein Präzisionsclockmodul rein. Allerdings sieht die 25MHz-Clock nicht auslöt- und kontaktierfreundlicher aus als ihr Schwesterchen mit 24MHz:
Die Messung ergab, dass da max. 1,4V Amplitude rein sollten. Eine passende OCXO mit gutem Regler (2x LT3045) hätte ich da noch in der Schublade:
Auf der Unterseite habe ich als Fingerübung die 3,3V Amplitude der Connor Winfield OCXO auf 1,3V mit SMD-Bauteilen runtergeteilt, das würde also passen. Das Board mit der OCXO drauf ist übrigens mit 58mm Länge und 50mm Breite größer als der Rechner
Also mal sehen, ob ich das angehe und hinkriege. Ich habe mir jetzt aber erstmal noch so einen NanoPi Neo3 in China bestellt, woanders kriegt man das Teil nicht her, und das dauert. So kann ich dann im Notfall einfach das Board tauschen, falls was schief geht, die Software sitzt ja eh komplett auf einer SD-Karte.
Viele Grüße
Gert
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L1000 · „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
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- „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
Hallo Gert,
https://www.facebook.com/curioctopus.de ... 039707452/
vielleicht auch was für dich
Gunnar
https://www.facebook.com/curioctopus.de ... 039707452/
vielleicht auch was für dich
Gunnar
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Trinnov · „wie Trinnov zum aktiven Hören kam“
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Hallo Gert,
Respekt, dass du den Umbau trotz der winzigen Platine angehst.
Ich hätte in meinem jugendlichen Leichtsinn vermutet, dass das rechts neben dem RTL8211E keine komplette Clock ist, sondern "nur" ein Quarz als externe Beschaltung des internen Oszillators des RTL8211 und die zwei kleinen dunklen SMD Teile links neben dem Quarz die zugehörigen SMD Abblock-Kondensatoren im Picofarad Bereich.
Normalerweise löte ich diese Teile wenn es ein Quarz gewesen wäre dann ohne Heißluft (flächiges Aufheizen) aus, damit mir die winzigen Teile ringsum nicht wegschwimmen und die Platine unbrauchbar machen. Dazu nehme ich normalerweise eine Lötspitze und verzinne vollflächig die Metall-Oberseite des Quarz, um diesen sehr schnell und effektiv zu erhitzen und dann mit einer gleichzeitig außen angesetzten sehr feinen, extrem spitzigen SMD Pinzette gefahrlos für die Peripherie senkrecht nach oben abzuziehen. Anschließend sollten dann vier Lötpads verfügbar sein, von denen einer (der richtige) in den Clock Eingang des RTL läuft.
Daran (Pin 42 beim 48-Pin QFN) hätte ich eine gute externe Clock (z.B. OCXO) eingespeist mit 3,3Vpp Output , da der RTL Chip als externe Clock (statt Quarz) laut Datenblatt 3,3Vpp haben möchte. Anschließend noch einen idealen GND für die Clock Einspeisung suchen. Eventuell liegt einer der 4 Quartz Pins (zwei davon ungenutzt) sogar auf GND oder es eignet sich eines der Lötpads unter den ausgelöteten Abblock-Kondensatoren. Diese gehen nämlich üblicherweise jeweils auf Ground.
Das Datenblatt gibt noch folgenden wichtigen Hinweis:
Note 3: When using an external oscillator or clock source, on stopping the clock source the
RTL8211E-VB(VL)/RTL8211EG-VB must also be powered off.
Note 4: 2.5V (or 1.8/1.5V) RGMII power should be risen simultaneously or slightly earlier than 3.3V power. Rising 2.5V (or
1.8/1.5V) power later than 3.3V power may lead to errors.
Viele Grüße
Horst
Respekt, dass du den Umbau trotz der winzigen Platine angehst.
Ich hätte in meinem jugendlichen Leichtsinn vermutet, dass das rechts neben dem RTL8211E keine komplette Clock ist, sondern "nur" ein Quarz als externe Beschaltung des internen Oszillators des RTL8211 und die zwei kleinen dunklen SMD Teile links neben dem Quarz die zugehörigen SMD Abblock-Kondensatoren im Picofarad Bereich.
Normalerweise löte ich diese Teile wenn es ein Quarz gewesen wäre dann ohne Heißluft (flächiges Aufheizen) aus, damit mir die winzigen Teile ringsum nicht wegschwimmen und die Platine unbrauchbar machen. Dazu nehme ich normalerweise eine Lötspitze und verzinne vollflächig die Metall-Oberseite des Quarz, um diesen sehr schnell und effektiv zu erhitzen und dann mit einer gleichzeitig außen angesetzten sehr feinen, extrem spitzigen SMD Pinzette gefahrlos für die Peripherie senkrecht nach oben abzuziehen. Anschließend sollten dann vier Lötpads verfügbar sein, von denen einer (der richtige) in den Clock Eingang des RTL läuft.
Daran (Pin 42 beim 48-Pin QFN) hätte ich eine gute externe Clock (z.B. OCXO) eingespeist mit 3,3Vpp Output , da der RTL Chip als externe Clock (statt Quarz) laut Datenblatt 3,3Vpp haben möchte. Anschließend noch einen idealen GND für die Clock Einspeisung suchen. Eventuell liegt einer der 4 Quartz Pins (zwei davon ungenutzt) sogar auf GND oder es eignet sich eines der Lötpads unter den ausgelöteten Abblock-Kondensatoren. Diese gehen nämlich üblicherweise jeweils auf Ground.
Das Datenblatt gibt noch folgenden wichtigen Hinweis:
Note 3: When using an external oscillator or clock source, on stopping the clock source the
RTL8211E-VB(VL)/RTL8211EG-VB must also be powered off.
Note 4: 2.5V (or 1.8/1.5V) RGMII power should be risen simultaneously or slightly earlier than 3.3V power. Rising 2.5V (or
1.8/1.5V) power later than 3.3V power may lead to errors.
Viele Grüße
Horst
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Trinnov · „wie Trinnov zum aktiven Hören kam“
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- „wie Trinnov zum aktiven Hören kam“
Noch ein Nachtrag:
Die beiden im letzten Beitrag von mir beschriebenen Kondensatoren könnten auch diese hier sein.
Das kann man aus der Ferne nicht sicher sagen ohne ohmsches Nachmessen.
Mindenstens den am XTAL Input, also da wo dann die eigentliche externe Clock eingespeist wird, enferne ich immer, da der Kondensator die eingespeiste Schwingung bedämpft. Meist sogar auch den am XTAL Out.
Viele Grüße
Horst
Die beiden im letzten Beitrag von mir beschriebenen Kondensatoren könnten auch diese hier sein.
Das kann man aus der Ferne nicht sicher sagen ohne ohmsches Nachmessen.
Mindenstens den am XTAL Input, also da wo dann die eigentliche externe Clock eingespeist wird, enferne ich immer, da der Kondensator die eingespeiste Schwingung bedämpft. Meist sogar auch den am XTAL Out.
Viele Grüße
Horst
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rpaul · „wie rpaul zum aktiven Hören kam“
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Lieber Gert,
Viele Grüße
Robert
leider zu selten entsteht Neues durch Kombination von vorhandenem und der Bereitschaft, ein Risiko einzugehen. Also: geh doch zum Sommerfest - und dann entsprechend "präpariert" direkt ans Aus- und Einlöten 🍻😉Fortepianus hat geschrieben: 05.05.2026, 17:08
einer geht noch oder auch zwei, das gilt nicht nur auf dem derzeitigen Stuttgarter Frühlingsfest, von dem ich allerdings traditionell weiten Abstand halte. Hier geht's mal wieder um winzige Hardware.
Viele Grüße
Gert
Viele Grüße
Robert
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Fortepianus · „wie Fortepianus zum aktiven Hören kam“
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Hallo Horst,
Der 15pF oberhalb des Quarzes ist beim Rausmachen abgefatzt, der untere muss noch raus.
Jedenfalls habe ich das Gebilde wieder zusammengebaut
und ein Käbelchen mit 0,2mm² Querschnitt in Teflon an Masse und Clockeinspeisepunkt gelötet.
Hier sieht man die Connor Winfield mit 25MHz unter einem Bitumendämpfer:
Im Vordergrund ist die KVG, die wir damals zusammen gekauft haben. Ich habe sie komplett in Bitumen eingepackt.
Jedenfalls war ich schon ein bisschen nervös, ob sich das Compüterchen jetzt noch mit dem Netzwerk verbinden möchte. Es möchte. Nach der üblichen Bootzeit zeigt der Switch, an den ich den Phoenix zum Test gesteckt hatte, Aktivität. Und mit dem Terminalprogramm konnte ich auch gleich mit dem Dietpi-Rechnerlein sprechen.
Wieder zurück in die Anlage gesteckt und siehe da, es kommt Musik raus.
Das war aber schon eine ziemlich heikle Mision. Ob ich die 24MHz auch noch angehe - mal sehen. Was einmal geht, muss nicht zweimal klappen. Da USB eh ein Reclocking mit der OCXO von KVG kriegt, könnte es gut sein, dass der größere klangliche Hebel am Netzwerkchip sitzt. Aber erstmal das klangliche Ergebnis abwarten, nie an zwei Stellschrauben gleichzeitig drehen. Und vielleicht probiere ich dann noch, ob es einen Unterschied gibt, wenn ich mit 3,3V von der Clock reingehe.
Hallo Paul,
Viele Grüße
Gert
korrekt, ist ein Quarz. Die dunklen Teile sind Widerstände, 0 Ohm und 1 MOhm. Der komplette Schaltplan des Neo3 ist im Netz freigegeben vom Hersteller, da ist das genau so zu sehen. Und daneben sind zwei kleine 15pF-Kondensatoren.Trinnov hat geschrieben: 05.05.2026, 22:22 Respekt, dass du den Umbau trotz der winzigen Platine angehst.
Ich hätte in meinem jugendlichen Leichtsinn vermutet, dass das rechts neben dem RTL8211E keine komplette Clock ist, sondern "nur" ein Quarz als externe Beschaltung des internen Oszillators des RTL8211 und die zwei kleinen dunklen SMD Teile links neben dem Quarz die zugehörigen SMD Abblock-Kondensatoren im Picofarad Bereich.
Ja mach' ich nomalerweise auch so. Ging nicht, ich habe mit voller Power der Lötstation ewig reingeheizt, vorher den Deckel des Quarzes ordentlich verzinnt, aber er wollte nicht raus. Ich hab's dann doch ganz vorsichtig mit Heißluft gemacht. Mit ganz wenig Luftstrom angefangen und so lange gesteigert, bis er rausging.Trinnov hat geschrieben: 05.05.2026, 22:22 Normalerweise löte ich diese Teile wenn es ein Quarz gewesen wäre dann ohne Heißluft (flächiges Aufheizen) aus, damit mir die winzigen Teile ringsum nicht wegschwimmen und die Platine unbrauchbar machen.
Zwischenergebnis:Trinnov hat geschrieben: 05.05.2026, 22:22 Anschließend sollten dann vier Lötpads verfügbar sein, von denen einer (der richtige) in den Clock Eingang des RTL läuft.
Der 15pF oberhalb des Quarzes ist beim Rausmachen abgefatzt, der untere muss noch raus.
Das Datenblatt habe ich auch gelesen und gesehen, dass dort gerne 3,3V gesehen würden. Umso mehr habe ich mich gewundert, dass der Quarz nur max. 1,3V an Pin 42 abliefert. Und zwar nicht +-0,65V um die Mitte von 3,3V, sondern von Null bis 1,3V. Ich bin deshalb mal auf dem Wert geblieben - der Eingang ist zwar laut Datenblatt 3,3V-tolerant, läuft aber intern offensichtlich mit weniger. Mal sehen, ob's läuft, wenn nicht, kann ich immer noch hochgehen in der Amplitude. Warum im Datenblatt als Minimum dort 3,15V steht, erschließt sich mir nicht. Egal.Trinnov hat geschrieben: 05.05.2026, 22:22 Daran (Pin 42 beim 48-Pin QFN) hätte ich eine gute externe Clock (z.B. OCXO) eingespeist mit 3,3Vpp Output, da der RTL Chip als externe Clock (statt Quarz) laut Datenblatt 3,3Vpp haben möchte.
So ist es, Pin 2 und 4 liegen auf Masse.Trinnov hat geschrieben: 05.05.2026, 22:22 Anschließend noch einen idealen GND für die Clock Einspeisung suchen. Eventuell liegt einer der 4 Quartz Pins (zwei davon ungenutzt) sogar auf GND...
Ja die sind es, habe ich natürlich längst nachgemessen. Sind draußen.Trinnov hat geschrieben: 06.05.2026, 08:56 Die beiden im letzten Beitrag von mir beschriebenen Kondensatoren könnten auch diese hier sein.
Das kann man aus der Ferne nicht sicher sagen ohne ohmsches Nachmessen.
Mindenstens den am XTAL Input, also da wo dann die eigentliche externe Clock eingespeist wird, enferne ich immer, da der Kondensator die eingespeiste Schwingung bedämpft. Meist sogar auch den am XTAL Out.
Jedenfalls habe ich das Gebilde wieder zusammengebaut
und ein Käbelchen mit 0,2mm² Querschnitt in Teflon an Masse und Clockeinspeisepunkt gelötet.
Hier sieht man die Connor Winfield mit 25MHz unter einem Bitumendämpfer:
Im Vordergrund ist die KVG, die wir damals zusammen gekauft haben. Ich habe sie komplett in Bitumen eingepackt.
Jedenfalls war ich schon ein bisschen nervös, ob sich das Compüterchen jetzt noch mit dem Netzwerk verbinden möchte. Es möchte. Nach der üblichen Bootzeit zeigt der Switch, an den ich den Phoenix zum Test gesteckt hatte, Aktivität. Und mit dem Terminalprogramm konnte ich auch gleich mit dem Dietpi-Rechnerlein sprechen.
Wieder zurück in die Anlage gesteckt und siehe da, es kommt Musik raus.
Das war aber schon eine ziemlich heikle Mision. Ob ich die 24MHz auch noch angehe - mal sehen. Was einmal geht, muss nicht zweimal klappen. Da USB eh ein Reclocking mit der OCXO von KVG kriegt, könnte es gut sein, dass der größere klangliche Hebel am Netzwerkchip sitzt. Aber erstmal das klangliche Ergebnis abwarten, nie an zwei Stellschrauben gleichzeitig drehen. Und vielleicht probiere ich dann noch, ob es einen Unterschied gibt, wenn ich mit 3,3V von der Clock reingehe.
Hallo Paul,
das Aus- und Einlöten ist gestern Nacht bereits über die Bühne gegangen und ein Frühlingsfest, das im Schnitt ca. 100.000 Besucher pro Tag hat und auf dem nur Besoffene in Krachledernen oder Dirndl rumschwirren, entspricht nicht so ganz meinen Präferenzen.rpaul hat geschrieben: 06.05.2026, 09:06 leider zu selten entsteht Neues durch Kombination von vorhandenem und der Bereitschaft, ein Risiko einzugehen. Also: geh doch zum Sommerfest - und dann entsprechend "präpariert" direkt ans Aus- und Einlöten ????
Viele Grüße
Gert
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Trinnov · „wie Trinnov zum aktiven Hören kam“
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Hallo Gert,
von mir alle Daumen hoch.
Das hast du sehr gut gemacht und wie immer top dokumentiert.
Danke dass du uns teilhaben lässt.
Wenn nach dem Umbau der Netzwerk Chip wieder Lebenszeichen von sich gibt, das muss sein wie Weihnachten.
Denn der Umbau ist handwerklich anspruchsvoll und voller Tücke.
Viele Grüße
Horst
von mir alle Daumen hoch.
Das hast du sehr gut gemacht und wie immer top dokumentiert.
Danke dass du uns teilhaben lässt.
Wenn nach dem Umbau der Netzwerk Chip wieder Lebenszeichen von sich gibt, das muss sein wie Weihnachten.
Denn der Umbau ist handwerklich anspruchsvoll und voller Tücke.
Viele Grüße
Horst
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Fortepianus · „wie Fortepianus zum aktiven Hören kam“
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Hallo Gunnar,
Hallo Horst,
Nun, das klingt gut. Aber klingt es besser als vorher? Ich weiß nicht so recht. Ich kenne die Anlage wie meine Hosentasche, da merke ich eigentlich jede Änderung sofort. Aber das ist eher was zum Ohrenbrechen. Nach einiger Zeit stelle ich fest, dass es doch ein klein wenig anders klingt. Ein bisschen heller im Timbre. Aber ist das wirklich besser? Naja, ich weiß nicht.
Etwas ernüchtert vom mäßigen Ergebnis nach der Lötorgie denke ich mir, ok, jetzt gehe ich halt doch mal mit 3,3V aus der 25MHz-OCXO in den Pin 42 des RTL8211, wenn's doch so spezifiziert ist. Wieder aus der Anlage genommen, wieder aufgeschraubt, die 25MHz-Clock wieder abgelötet und auch das Käbelchen zum Neo3 gleich noch ein bisschen gekürzt, 5V abgelötet und Clock rausgenommen. Ich habe die Platine mit Klettband auf dem Boden befestigt, das doppelseitig klebt wie der Teufel. Klingt nach Bastelei, ist aber meine bevorzugte Methode für Clocks, denn das Klettband ist schön weich und entkoppelt deshalb den empfindlichen Quarzschwinger gut von der Umgebung. Spannungsteiler rausgemacht und alles wieder eingebaut. Kurzer Test auf dem Labortisch, läuft auch mit 3,3V.
Und wieder in den Hörraum. Ei und da merke ich gleich bei den ersten Tönen, dass jetzt etwas anders ist. Und zwar besser. Das etwas Hellere ist wieder verschwunden und es hat sich mehr Ruhe und Kontur eingefunden. Bleibt erstmal so. Das klingt so, als hätte ich die Wahl - das muss sowieso so bleiben, denn der Umbau war irreversibel. Aber es hat tatsächlich was gebracht.
Viele Grüße
Gert
grad erst gesehen, bemerkenswert. Dagegen bin ich ein Waisenknabe.
Hallo Horst,
die nächste Frage ist dann natürlich, hat's was gebracht. Heute also mal erwartungsvoll eingeschaltet und gewartet, bis die Clocks alle auf Temperatur sind. Dann die übliche Testliste reingeladen, die ich gut kenne.Trinnov hat geschrieben: 06.05.2026, 10:40 Wenn nach dem Umbau der Netzwerk Chip wieder Lebenszeichen von sich gibt, das muss sein wie Weihnachten.![]()
Denn der Umbau ist handwerklich anspruchsvoll und voller Tücke.
Nun, das klingt gut. Aber klingt es besser als vorher? Ich weiß nicht so recht. Ich kenne die Anlage wie meine Hosentasche, da merke ich eigentlich jede Änderung sofort. Aber das ist eher was zum Ohrenbrechen. Nach einiger Zeit stelle ich fest, dass es doch ein klein wenig anders klingt. Ein bisschen heller im Timbre. Aber ist das wirklich besser? Naja, ich weiß nicht.
Etwas ernüchtert vom mäßigen Ergebnis nach der Lötorgie denke ich mir, ok, jetzt gehe ich halt doch mal mit 3,3V aus der 25MHz-OCXO in den Pin 42 des RTL8211, wenn's doch so spezifiziert ist. Wieder aus der Anlage genommen, wieder aufgeschraubt, die 25MHz-Clock wieder abgelötet und auch das Käbelchen zum Neo3 gleich noch ein bisschen gekürzt, 5V abgelötet und Clock rausgenommen. Ich habe die Platine mit Klettband auf dem Boden befestigt, das doppelseitig klebt wie der Teufel. Klingt nach Bastelei, ist aber meine bevorzugte Methode für Clocks, denn das Klettband ist schön weich und entkoppelt deshalb den empfindlichen Quarzschwinger gut von der Umgebung. Spannungsteiler rausgemacht und alles wieder eingebaut. Kurzer Test auf dem Labortisch, läuft auch mit 3,3V.
Und wieder in den Hörraum. Ei und da merke ich gleich bei den ersten Tönen, dass jetzt etwas anders ist. Und zwar besser. Das etwas Hellere ist wieder verschwunden und es hat sich mehr Ruhe und Kontur eingefunden. Bleibt erstmal so. Das klingt so, als hätte ich die Wahl - das muss sowieso so bleiben, denn der Umbau war irreversibel. Aber es hat tatsächlich was gebracht.
Viele Grüße
Gert