Gabriel (Sonus Faber Amati Futura, TAD-CE1TX)

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Trinnov · „wie Trinnov zum aktiven Hören kam“
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„wie Trinnov zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Trinnov »

Hallo zusammen,

der Antipodes Oladra spielt klanglich deutlich besser als der K50. Der Oladra ist also eine klanglich lohnende Weiterenwicklung.

Wir hatten mit dem K50 wie auch mit dem Oladra bereits ein Shootout gegen meinen Eigenbau Rechner gemacht ...
Es waren ausschließlich sehr erfahrene, kritische Hörer da.


Viele Grüße
Horst
alcedo · „wie alcedo zum aktiven Hören kam“
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„wie alcedo zum aktiven Hören kam“

Beitrag von alcedo »

Hallo Horst,
Trinnov hat geschrieben: 05.05.2025, 13:03 Wir hatten mit dem K50 wie auch mit dem Oladra bereits ein Shootout gegen meinen Eigenbau Rechner gemacht ...
Es waren ausschließlich sehr erfahrene, kritische Hörer da.
wo kann ich euren Hörtest nachlesen, da ich dieses Thema sehr spannend finde? Habe es leider nicht gefunden ...

Danke und beste Grüße
Jörg
Trinnov · „wie Trinnov zum aktiven Hören kam“
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„wie Trinnov zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Trinnov »

Hallo Jörg,

wir haben beide Male nichts darüber geschrieben, da es möglicherweise dem Hersteller Antipodes nicht gefallen hätte.

Hier wird der Oladra wörtlich beschrieben, als "vielleicht der beste Server überhaupt, wenn es um den Klang geht".
https://www.cm-audio.net/produkt/antipo ... oladra-g4/
Da möchte der Hersteller ungern woanders eine völlig andere Meinung lesen.

Den Oladra würde ich trotzdem in einem Atemzug nennen mit den Top Servern von Taiko und Pink Faun (mit der Ultra USB Card).
Die machen alle drei einen sehr guten Job.


Viele Grüße
Horst
alcedo · „wie alcedo zum aktiven Hören kam“
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„wie alcedo zum aktiven Hören kam“

Beitrag von alcedo »

Hallo Horst,

habe ich mir fast gedacht ;-)

Dennoch sollten wir uns hier im Forum über solche Hörergebnisse austauschen können (und dürfen).
Ihr werdet sicherlich nichts Despektierliches schreiben, wie z.B dass der Oladra grottenschlecht wäre o.ä. (zumal er das ja auch nicht ist). Aber eure Erkenntnisse sind (sollte der Hersteller / Vertriebspartner hier mitlesen) auch für diese interessant - schließlich schreibt der Hersteller doch selbst "VIELLEICHT der beste Server überhaupt, wenn es um den Klang geht"
Ihr könnt ihm da Klarheit schenken und seine Selbstzweifel aufheben ;-)

PS: ich bin inzwischen ja auch ein extrem zufriedener Audio-PC-Hörer und werde in diesem Leben wohl nicht mehr auf ein anderes Gerät umsteigen. Von daher mein Interesse am Vergleich mit diesem HighEnd-Boliden.

Beste Grüße
Jörg
h0e · „wie h0e zum aktiven Hören kam“
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„wie h0e zum aktiven Hören kam“

Beitrag von h0e »

Hallo Jörg,

es ist für die Öffentlichkeit nur minder aussagekräftig, wenn man ein fertiges Gerät mit Horsts PC vergleicht. Sein PC ist aufwendigst quasi an jeder Stelle getuned. Das kann man nicht mit einem kommerziellen Produkt vergleichen.
Beim FIS Audio PC wäre das aber etwas anderes, den kann man auch käuflich erwerben (wie Du weißt).
Das wäre ein spannender Vergleich.

Grüsse Jürgen
Nordlicht · „wie Nordlicht zum aktiven Hören kam“
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„wie Nordlicht zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Nordlicht »

Hallo

ein Shootout zwischen verschiedenen Highend Streamern/ Musikserver würde mich auch interessieren.
Sowas hatten wir schon lange nicht mehr. Ich habe die klanglichen Unterschiede zwischen diesen Geräten immer größer empfunden als zum Beispiel bei dem Dac, obwohl viele das anders sehen.

Viele Grüße

Jörg
StreamFidelity · „wie StreamFidelity zum aktiven Hören kam“
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„wie StreamFidelity zum aktiven Hören kam“

Beitrag von StreamFidelity »

Moin Jörg,
Moin zusammen,
Nordlicht hat geschrieben: 05.05.2025, 19:55Ich habe die klanglichen Unterschiede zwischen diesen Geräten immer größer empfunden als zum Beispiel bei dem Dac, obwohl viele das anders sehen.
Das sehe ich auch so. Bei mir ist es besonders ausgeprägt, weil der DAC mit dem HQPlayer in seiner Arbeit entlastet wird und „nur“ noch von digital zu analog wandelt.

Was mich zu einem wichtigen Punkt bringt: Der Systemgedanke! Ich weiß, dass sich der fis Audio PC nicht überall gleich gut anhören wird. Denn die Maschine ist für den HQPlayer gemacht. Und der HQPlayer ist für für das DSD-Upsampling gemacht. Natürlich können beide auch PCM ohne Upsampling, aber bei DSD spielen sie ihre Stärken aus. Dazu muss auch der Switch passen, denn 100 MBit/s reichen nicht. Dazu muss der DAC passen, der soll nämlich NOS (Non Oversampling) können, sonst wird doppelt gefiltert und hochgerechnet.

Meine zwei Anlagen sind darauf abgestimmt. Da kann man natürlich mal einen anderen Streamer zum Vergleich anschließen, aber für ein Shootout mit mehreren Personen sind meine Räume zu klein.

Ansonsten ist der fis Audio PC ein ganz normaler Computer. Ich habe alle Bauteile offengelegt und ich habe nichts dagegen, wenn es jemand nachbaut. Ich habe sogar eine kleine Anleitung dazu geschrieben.

Grüße Gabriel
StreamFidelity · „wie StreamFidelity zum aktiven Hören kam“
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„wie StreamFidelity zum aktiven Hören kam“

Beitrag von StreamFidelity »

Moin zusammen,

gestern war ich bei der HIGH END 2025 in München und ich habe einige bekannte Gesichter gesehen. So zum Beispiel Matthias rechts (wishbox) zusammen mit dem TAD-Lautsprecherentwickler Toru Nagatani in der Mitte und links meinen Freund und geschätzten Geschäftspartner Bernd von fis Audio:

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TAD hat mich natürlich besonders interessiert, weil ich die TAD-CE1TX habe. Mirek Duda führte durch das Programm mit der TAD-GE1, die sich großartig anhörte. Für mich eine der Lautsprecher mit dem besten Klang auf der Messe. Bernd hatte sich diese vor einigen Monaten gekauft und meinte, dass sie auf der Messe nicht ihr volles Potenzial ausreizen.

Bild

Mit Herrn Peters, dem Geschäftsführer von Mutec, habe ich mich über den neuen ASTRALIUS Re-Clocking Digital/Analog Audio-Konverter unterhalten.

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Frank (Linkwitz) hatte einen besonderen Gast dabei: Jussi Laako, dem Entwickler vom HQPlayer.

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Es gibt noch viel mehr zu berichten. Darüber könnt ihr bei Interesse in einigen Tagen einen Messebericht auf meiner Homepage lesen.

Grüße Gabriel
StreamFidelity · „wie StreamFidelity zum aktiven Hören kam“
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„wie StreamFidelity zum aktiven Hören kam“

Beitrag von StreamFidelity »

Moin zusammen,

in den letzten Tagen habe ich mich mit der neuen HQPlayer Version 5.13.0 beschäftigt. Jussi schreibt dazu:
Ein weiterer Durchbruch im Modulator-Design mit den neuen 8-Bit-AHM5EC8B/AHM7EC8B-Hybridmodulatoren, die für DSD1024+ Ausgangsraten ausgelegt sind.
Hier muss man wissen, das diese Hybridmodulatoren nur mit DSD1024 laufen. In meiner Hauptanlage in Rostock mit dem HQPlayer OS war das auch schnell umgesetzt. Das ist jetzt mein bisher bestes Klangerlebnis. Bässe, Klangfarben und eine hohe Präzision zum niederknien schön.

Das wollte ich auch auf meiner Nebenanlage in Kassel hören. Hier habe ich entgegen meiner eigener Empfehlung Roon und den HQPlayer im selben PC installiert. Und dann auch noch auf dem völlig überfrachteten Betriebssystem Windows 11 Pro. Die Gründe liegen in der Einsparung eines zweiten Rechners und Acourate, welches nur auf Windows läuft.

Um Windows überhaupt soweit zu bekommen, dass für meine Ansprüche etwas vernünftiges rauskommt, habe ich viele Anpassungen umgesetzt. Auf meiner Homepage habe ich meine Tipps (ohne Gewähr) veröffentlicht: Windows optimieren.

Mittlerweile laufen auch die GaN-Schaltnetzteile (2 x 250W) im fis Audio PC Prototypen sehr ordentlich und ausgesprochen stabil. In Verbindung mit dem integrierten rauscharmen NanoPi NEO3 mit HQPlayers NAA hört sich das Ganze sehr gut an. Vielleicht biete ich dieses Produkt doch noch an.

Bild

Zurück zum Thema: für den Hybridmodulator AHM7EC8B siebter Ordnung wird DSD1024 benötigt und bisher schaffte der Windows-Rechner nur DSD512. Ich habe jetzt Roon mit Process Lasso die niedrig ausgelasteten P-Cores fest zugeordnet. Das ist notwendig, weil Roon trotz ausgeschaltetem DSP und deaktivierter Audioanalyse gern einen Boost von Core-Aktivitäten auslöst und sowieso sehr geschwätzig ist. Das sind die Nebenwirkungen, welche den Klang stören. HQPlayer darf alle Kerne verwenden.

Bild
Quellrate 44.1kHz Upsampling auf DSD1024 (44.1 x 1024 = 45.1584MHz)

Im Bild oben sind rechts die Graphen für die 8 P-Cores x 2 (Hyperthreading) und die 16 E-Cores zu sehen. Die Modulatoren verbrauchen am meisten und belasten die P-Cores (obere Graphen). Die Filter sind den E-Cores (untere Graphen) zugeordnet. Die Auslastung ist mit durchschnittlich 13% sehr gering und vor allem sehr gleichmäßig. Sehr gleichmäßig wird auch der Arbeitsspeicher ausgelastet. Durch eine Umpriorisierung des Netzwerkverkehrs werden die Musikfiles innerhalb weniger Sekunden in den Arbeitsspeicher geladen und sehr gleichmäßig an den NanoPi NEO3 mit HQPlayers NAA weitergeleitet. Es sind keine oder nur sehr geringe Festplattenaktivitäten zu sehen.

Übrigens ist es ein Märchen, dass Prozessoren wie der Intel® Core™ i9-13900K mit einer Grundleistungsaufnahme von 125W (Turbo 253W) viel Strom verbrauchen. Denn die K-Versionen verfügen über einen Core-Multiplikator, der sowohl nach oben als auch nach unten die Taktfrequenz reguliert. Links ist im HWMonitor zu sehen, dass alle P-Cores fest auf 4GHz eingestellt sind. Die E-Cores fühlen sich bei 3GHz sehr wohl. Die Cores verbrauchen in Summe max. 50W bei DSD1024. Das ist durchaus eine Bestmarke bisher. Da die CPU für viel höhere Spezifikationen ausgelegt ist, läuft sie stressfrei und wird lange halten.

Bei einer Quellrate von 192kHz und einer Ausgaberate von DSD1024 wird das Netzwerk noch höher ausgelastet und muss daher sehr stabil laufen.
Bild
Oben im Bild habe ich im NanoPi NEO3 ein ausführbares Script eingerichtet, welches automatisch mit der Aktivierung von Flow Control und Deaktivierung der Interrupt Moderation für ein flüssigeres und latenzminimiertes Netzwerkverhalten sorgt.

Im Gegensatz zur Hochleistungs-CPU mit 4GHz bzw. 3GHz Taktfrequenz und 120 Prozessen läuft der NanoPi NEO3 mit nur 816MHz und 10 Tasks. Und der rauscharme Computer ist das, was der DAC trotz rechenintensivem DSD1024 sieht.
Bild
Die Operation ist geglückt und ich kann jetzt mit dem neuen Hybridmodulator die Musik noch besser genießen.

Grüße Gabriel
StreamFidelity · „wie StreamFidelity zum aktiven Hören kam“
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„wie StreamFidelity zum aktiven Hören kam“

Beitrag von StreamFidelity »

Moin zusammen,

hier war ich vor einigen Tagen:

Bild

Der Alte Strom ist nur 20 Autominuten von mir entfernt und ich bin gern da. Obwohl es in der Saison sehr voll ist. Jedenfalls fand ich Muse über einiges nachzudenken. Mir kam ein Zitat in den Sinn: "Den Stress macht man sich immer selbst".

Seit letztem Jahr pendle ich zwischen zwei Wohnungen in Rostock und Kassel hin und her. Und ich bin wieder als Berater in einem Rechenzentrum unterwegs. Beides war nicht geplant, aber es sind schöne aufregende Zeiten. Die Kehrseite der Medaille: weniger Zeit für Sonne, Strand und Meer. Um das zu ändern habe ich mich daher für die Abmeldung meines Nebengewerbes entschlossen. Soll heißen ich bin ab sofort wieder privat im Forum.

Meine Homepage Grigg Audio Solutions habe ich schon auf privat geändert. Ich plane weiter "Jugend forscht" Projekte. Und mit Sicherheit werde ich weiter ungefragt Tipps zur digitalen Audiowiedergabe geben. :mrgreen:

Genießt den Sommer und ich wünsche euch viel Live Musik im Freien.

Grüße Gabriel
SolidCore · „wie SolidCore zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von SolidCore »

Hallo Gabriel

Eine Weise Entscheidung, zumindest für mein Verständnis, da ich ebenso gerne zb mit meinem Hund an den Rheinwiesen, am See, im Park und Co gerne längere Wege mache. Geld/Arbeit ist nicht immer alles. Lebe im jetzt, man weiß nie, wann das nicht mehr geht.
Aus ähnlichen Gründen habe ich den Kabelbau, bzw das Angebot in Foren, aufgegeben. Man steht auf, und ist nur noch am Kabel zusammenbauen. Erstmal sehr eintönig, wichtiger aber, sehr zeitraubend. Hin und wieder, hier und da, mal eins zu bauen, ist so die gesunde Mitte. Eventuell ähnlich, wie du dich ja nicht komplett raus nimmst, sondern weiter "mit einem Ohr" am Ball bleiben willst.

Gruß
Stephan
StreamFidelity · „wie StreamFidelity zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von StreamFidelity »

Moin Stephan,

danke für deine netten Zeilen.

Du hast immer noch viel Spaß am Hobby. Aber eben mit der Freiheit dich einzubringen, wenn du es willst. Insofern kann ich deine Entscheidung auch sehr gut nachvollziehen.

Grüße Gabriel
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Beitrag von StreamFidelity »

Moin zusammen,

weil uns langweilig war sind wir innerhalb Kassels (zweiter Wohnsitz) nochmal umgezogen. :mrgreen:

Die Anlage steht jetzt im Wohn-/Esszimmer und somit sind Kompromisse einzugehen. Seitlich stehen die TAD-CE1TX auf Abstrahlebene recht frei, wobei ein verglaster Erker rechts die Kohärenz versaut. Der ICCC10 liegt bei rund 82% (die Acourate-Connoisseure wissen was ich meine). :D

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Dafür hat sich der Platz auf 30 m² verdoppelt. Der Nachhall liegt bei zufriedenstellenden 0,5 sek. Der Hörabstand beträgt 3m und die Couch ist sehr gemütlich. Dahinter befindet sich der transparente Akustikvorhang.

Bild

Die fette Raummode bei 40Hz entschärfe ich mit Acourate-Filter. Im HQPlayer lädt man die Filter lins/rechts separat. In der Plot-Vorschau sieht man die invertierte Korrekturkurve.

Bild

Wie bei jedem Umzug ist es auch in heutigen Zeiten immer noch ein Krampf eine vernünftige Internetverbindung zu erhalten. Aber hey! Mit O2 Kabel hat es funktioniert. Der bisherige DSL-Router kam in den Keller und der betagte Kabel-Router (modifiziert von Beci) wurde angeschlossen. Erst heute konnte ich ein Bandbreitenproblem lösen. Denn die verfügbare Bandbreite konnte ich nur sehr schwankend zu einem Bruchteil realisieren, was zu langen Ladezeiten führte. Nun denke ich nicht, dass man mein Problem verallgemeinern kann, weil mein Router schon einige Jahre intensive Nutzung auf dem Buckel hat. Aber vielleicht ist meine Problemlösung auch aus anderen Gründen eine Anregung oder eine Bestätigung für diejenigen, die es immer schon so machen.

Ich lagere nämlich immer die WLAN-Verbindung auf einen Repeater aus. WLAN ist ein richtiger Energiefresser, weshalb AVM sich wohl entschieden hat die Abschaltung des WLANs unter "Energiemodus" umzusortieren. Man kann sogar eine Zeitschaltung einrichten.

Bild

Unten im Bild zeigt der Balken bei WLAN im Mittel eine Auslastung von fast 100% bei automatischer Einstellung. Selbst bei einer Drosselung auf 6% blieb die Auslastung bei >70%.

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Mit der Auslagerung auf den Repeater verbrauche ich natürlich mehr Strom, weil ein Gerät dazukommt. Nur strahlen jetzt die WLAN-Antennen des Routers nicht mehr auf die empfindlichen Bauteile und auch nicht in meine Anlage, denn der Router steht rechts daneben. Und meine Bandbreite übertrifft jetzt sogar das von O2 zugesagte Limit. Die Ladezeiten sind kurz und es gibt keine Aussetzer mehr. Verblüffend! Ich denke der alte kleine Prozessor im Router kann besser arbeiten, wenn er von Aufgaben entlastet wird. Neuere Router kommen besser damit zurecht.

Grüße Gabriel
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