Verstärkerklang
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Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
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- „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
Hallo,
am besten wählt man ein ACapella Stück, um zu erkennen, in welchen Stufen die Kehllaute, die Artikulation und die Zischlaute abfallen. Vereinfacht sind es (nach mitternächtlichem Gedächtnis) Stufen bei Männerstimmen ab 750Hz (bei Frauen bis zu einer Oktave darüber) um -20dB bis zu den Zischlauten (oberhalb 4kHz) , die dann nochmals -20dB darunter liegen.
Für die Vokale nimmt man bei Sprache den Bereich von 200-500Hz an, Gesang ist dabei wohl nicht berücksichtigt. Silben werden von Konsonanten eingeleitet, ein Vokal folgt und ein Konsonant schließt die Silbe meist ab. Die Enveloppe eines Wortes hat Frequenzanteile bis 0,1Hz herunter.
Es ist erstaunlich, was bei Sprachanalyse zu entecken ist.
Gerade singt Nena auf ARD (Inas Nacht), 60 Jahre alt, ihr Enkel ist schon 12...
Wenn die Zischlaute einen gewissen Pegel haben, freuen wie uns über die vermittelte Illusion, dass die Sängerin vor uns auf glaubwüriger Hohe "steht"
Was ist richtig, was ist wichtig?
Grüße
Hans-Martin
am besten wählt man ein ACapella Stück, um zu erkennen, in welchen Stufen die Kehllaute, die Artikulation und die Zischlaute abfallen. Vereinfacht sind es (nach mitternächtlichem Gedächtnis) Stufen bei Männerstimmen ab 750Hz (bei Frauen bis zu einer Oktave darüber) um -20dB bis zu den Zischlauten (oberhalb 4kHz) , die dann nochmals -20dB darunter liegen.
Für die Vokale nimmt man bei Sprache den Bereich von 200-500Hz an, Gesang ist dabei wohl nicht berücksichtigt. Silben werden von Konsonanten eingeleitet, ein Vokal folgt und ein Konsonant schließt die Silbe meist ab. Die Enveloppe eines Wortes hat Frequenzanteile bis 0,1Hz herunter.
Es ist erstaunlich, was bei Sprachanalyse zu entecken ist.
Gerade singt Nena auf ARD (Inas Nacht), 60 Jahre alt, ihr Enkel ist schon 12...
Wenn die Zischlaute einen gewissen Pegel haben, freuen wie uns über die vermittelte Illusion, dass die Sängerin vor uns auf glaubwüriger Hohe "steht"
Was ist richtig, was ist wichtig?
Grüße
Hans-Martin
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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- Beiträge: 253
- Registriert: 05.11.2020
- Wohnort: Weinheim nähe Heidelberg
- „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
Hallo,
im heimischen Rack saßen viele Jahre NAD Endstufen, ich mochte die Klangfarbe der Endstufen und wenn mich jemand nach meiner Meinung gefragt hat, war der NAD Klang für mich überragend gut, bis...ja bis ich zum ersten mal einen Marantz Verstärker hörte. Auf einmal kam Tiefe und Bühne in einer eher ungewohnten Art und Weise zur Geltung. Ich hatte damals meine NAD Ära relativ zügig beendet und über 1 Jahrzehnt war Marantz für mich das Maß der Dinge, bis...ja bis ich mal einen Pass kaufte.
An der Stelle hörte meine "Gutgläubigkeit" auf. Ich fing an mir selbst zu Misstrauen. Nur weil etwas besser war, hat es nicht mehr bedeutet, dass es ideal war. Die Forschungsarbeit begann und es wurden MKP Kondensatoren eingesetzt zum Rail Decoupling oder als Snubber auf den Gleichrichter, ich habe Ferrit Verschraubungen im Signalweg mit NE Metallen getauscht und hochwertige Relais eingesetzt.
Lange Rede kaum Sinn, ich hatte verstanden das die Qualitäten eines Verstärkers nicht in Stein gemeisselt sind und das es durchaus besser gehen kann, auch wenn ich es noch nicht kenne.
Im Umbau zu einer aktiven Anlage kam die erste Mehrkanal Endstufe ins Haus. Aufgrund Youtube Wissen und einer Ahnung, legte ich mehr und mehr Wert darauf, dass die Leistungsversorgung der Endstufe groß und fähig ist. Die 5 Kanal hatte schon mal einen 1,2kva Ringkerntravo und das war für mich die Befriedigung meines selbst erdachten Anspruchs. Als ich die Mehrkanal Endstufe das erste mal angeschlossen hatte, konnte ich nicht mehr verstehen, warum ich mich mit dem Marantz und dem Pass beschäftigt habe. Der neue Stern war für mich eine Classé. Hier gab es eine bis dahin unbekannte Kontrolle und Größe der Musik. Nachdem ich mit meiner 5 Kanal so glücklich war, kam die Neugier darauf, was denn eine Stereo Endstufe machen wird und ich holte mir für ein aktives 7 Kanal System (3Wege LS plus Sub) noch eine kleine Stereo Endstufe mit 800W Ringkerntrafo. Zack, wieder eins drauf, unfassbar wo ich doch mal der Meinung gewesen bin das Marantz das Nonplusultra war. So falsch kann man liegen, nur weil man es nicht besser kennt.
An dem Punkt hatte es mich auch erwischt und ich wollte mehr Wissen über Verstärkerklang. Es wurde (mit Hilfe von User aus dem Forum, Danke Gert
) OPs umgebaut, Endstufen Positionierungen geprüft und unterschiedlichste Kabel selbst konfektioniert. Das ganze gipfelte darin, als ich durch Zufall eine relativ große 3,2kva Trafo Endstufe angeboten bekam, die angeblich eine legendäre Symmetrie in Ihrer Schaltung besitzen sollte. Nachdem ich die große Endstufe an meinen 15W Satelliten Lautsprecher in Betrieb genommen hatte, war für mich das Verständnis für Hifi geboren. Diese unfassbare Kontrolle eines jeden noch so kleinen Ton, diese unbändige niemals endende Kraft und diese vielschichtige Darstellung der kleinsten Transienten.... mit dem Austausch der Lautsprecher wurden die Fähigkeiten nochmal deutlicher. Dieses großartige Klangbild fiel sofort zusammen, wenn ich eine kleinere Endstufe angeschlossen hatte.
Zurück zum Thema; Verstärkerklang ist für mich keine Frage, sondern der Punkt der mich (bisher) mit am meisten in dem schönen Hobby abgeholt hat. Hätte ich doch anfangs niemals erwartet, dass es besser gehen kann wie ich es mir vorstelle, ist mir heute klar nur weil ich es mir nicht vorstellen kann, heisst es nicht das es das nicht gibt. Dabei begeistert es mich, dass es immer weiter geht. Da tauscht man einen OP und zack ist es soviel besser, man ändert eine Aufstellung, eine Kontaktierung oder einen Kondensator und die ersten Töne meisseln einem das Grinsen ins Gesicht.
Mein Verständnis ist an dem Punkt soweit gewachsen, dass ich neugierig bin was mich noch erwartet und wohin mich der Weg des Verstärkerklang führt. Auch wenn das Verständnis noch nicht "Erwachsen" ist, so hat es sich in den letzten Jahren immer weiter geformt und mich Stück um Stück aufs neue abgeholt.
Beste Grüße Christian
im heimischen Rack saßen viele Jahre NAD Endstufen, ich mochte die Klangfarbe der Endstufen und wenn mich jemand nach meiner Meinung gefragt hat, war der NAD Klang für mich überragend gut, bis...ja bis ich zum ersten mal einen Marantz Verstärker hörte. Auf einmal kam Tiefe und Bühne in einer eher ungewohnten Art und Weise zur Geltung. Ich hatte damals meine NAD Ära relativ zügig beendet und über 1 Jahrzehnt war Marantz für mich das Maß der Dinge, bis...ja bis ich mal einen Pass kaufte.
An der Stelle hörte meine "Gutgläubigkeit" auf. Ich fing an mir selbst zu Misstrauen. Nur weil etwas besser war, hat es nicht mehr bedeutet, dass es ideal war. Die Forschungsarbeit begann und es wurden MKP Kondensatoren eingesetzt zum Rail Decoupling oder als Snubber auf den Gleichrichter, ich habe Ferrit Verschraubungen im Signalweg mit NE Metallen getauscht und hochwertige Relais eingesetzt.
Lange Rede kaum Sinn, ich hatte verstanden das die Qualitäten eines Verstärkers nicht in Stein gemeisselt sind und das es durchaus besser gehen kann, auch wenn ich es noch nicht kenne.
Im Umbau zu einer aktiven Anlage kam die erste Mehrkanal Endstufe ins Haus. Aufgrund Youtube Wissen und einer Ahnung, legte ich mehr und mehr Wert darauf, dass die Leistungsversorgung der Endstufe groß und fähig ist. Die 5 Kanal hatte schon mal einen 1,2kva Ringkerntravo und das war für mich die Befriedigung meines selbst erdachten Anspruchs. Als ich die Mehrkanal Endstufe das erste mal angeschlossen hatte, konnte ich nicht mehr verstehen, warum ich mich mit dem Marantz und dem Pass beschäftigt habe. Der neue Stern war für mich eine Classé. Hier gab es eine bis dahin unbekannte Kontrolle und Größe der Musik. Nachdem ich mit meiner 5 Kanal so glücklich war, kam die Neugier darauf, was denn eine Stereo Endstufe machen wird und ich holte mir für ein aktives 7 Kanal System (3Wege LS plus Sub) noch eine kleine Stereo Endstufe mit 800W Ringkerntrafo. Zack, wieder eins drauf, unfassbar wo ich doch mal der Meinung gewesen bin das Marantz das Nonplusultra war. So falsch kann man liegen, nur weil man es nicht besser kennt.
An dem Punkt hatte es mich auch erwischt und ich wollte mehr Wissen über Verstärkerklang. Es wurde (mit Hilfe von User aus dem Forum, Danke Gert
Zurück zum Thema; Verstärkerklang ist für mich keine Frage, sondern der Punkt der mich (bisher) mit am meisten in dem schönen Hobby abgeholt hat. Hätte ich doch anfangs niemals erwartet, dass es besser gehen kann wie ich es mir vorstelle, ist mir heute klar nur weil ich es mir nicht vorstellen kann, heisst es nicht das es das nicht gibt. Dabei begeistert es mich, dass es immer weiter geht. Da tauscht man einen OP und zack ist es soviel besser, man ändert eine Aufstellung, eine Kontaktierung oder einen Kondensator und die ersten Töne meisseln einem das Grinsen ins Gesicht.
Mein Verständnis ist an dem Punkt soweit gewachsen, dass ich neugierig bin was mich noch erwartet und wohin mich der Weg des Verstärkerklang führt. Auch wenn das Verständnis noch nicht "Erwachsen" ist, so hat es sich in den letzten Jahren immer weiter geformt und mich Stück um Stück aufs neue abgeholt.
Beste Grüße Christian
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