Timur (Abacus Concerto Grosso)

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voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von voider78 »

Hallo zusammen,

Magna Hifi war so nett und hat mir folgendes ACSS Silberkabel empfohlen.

https://www.ebay.de/itm/153734593462?mk ... ame=111028

Das hat die Cinch Kabel vom R8 zum HE 1 ersetzt. Ehrlicherweise habe ich extrem viel davon erwartet, da das ja quasi eines der USPs von Audio GD ist. Ist der Sprung gewaltig. Nein. Aber im feinen sind die Unterschiede schon stark.

Blackness ist mehr. Keine Ahnung wie ich das besser beschreiben soll. Breitere Bühne und mehr 3D. Die Musik ist auch sehr viel mehr im Raum, als wenn sie nicht von den Lautsprechern kommen würde. Das hatte mich vorher auch immer gestört. Das war mit der WiiM optimierung schon deutlich besser und auch mit dem Vorverstärker. Jetzt komplett losgelöst im Raum

Bei Adele Royal Albert Hall someone like you war die Stimme näher und zentrierter und das Publikum hat beim Singen so gewirkt also ob sie mehr 3D vor mir wäre.
Beim Klassiker von Pink Floyd wish you were here war der Unterschied für mich nicht so groß.
Bei Yulunga von dead can dance war das schon sehr deutlich. Auch war die Bühne fast schon breiter als die Lautsprecher, was ich ja sehr mag. Insgesamt alles sehr 3D bei den Instrumenten. Habe jetzt auch öfters überrascht irgendwo hingeschaut, da das Instrument so klar Ortbar war. D
Bubbles von Yosi war schon fast zu 3D. Es passiert da ja extrem viel.
Claude hat mir folgendes Album empfohlen für 3D: Amber Rubarth - Sessions from the 17th Ward. Wirklich eine super spannende Bühne und schöne Musik.
He Xuntian - Earth Drums - Wow. Da wird so viel mit Stereo gespielt. Die Klänge wandern durch den Raum und auch deutlich Links und Rechts außerhalb der Lautsprecher.

Wenn ihr weitere Stücke empfehlen könnt mit sehr guter Lokalisierung und/oder sehr breiter Bühne, dann gerne was empfehlen.


Naja bin jetzt auch Müde und bin gespannt wie frische Ohren dies alles morgen bewerten.


LG
Timur
voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von voider78 »

Hallo zusammen,

ich bin immer noch Baff. Ich höre gerade auf Qobuz Tiger Dance über die Playlist Audiophile Sound Test. Auch Deep Bass und Resonant Drums ist ein Spektakel bzgl Ortung und Dynamik. Mich faszieren gerade diese Stücke aktuell, da ich sowas noch nie gehört habe. Solche Präzision und Dynamik.

Im Vergleich zu Sonntag auf Dienstag folgende Veränderungen gemacht.
Lautsprecher breiter aufgestellt und etwas weiter weg von der Rückwand
DDC zwischen R8HE1 mit USB Kabel und Toslink zum WiiM und auf Wifi umgestellt
ACSS Silberkabel zwischen R8 und HE1

Als der R8 kam fand ich den Sprung über Cinch Kabel noch und COAX echt nur minimal. Der Sprung mit diesen ganzen Veränderungen von oben ist so gewaltig. Im Datenbereich sagen wir Shit in Shit out. Das hat mir einfach nur extrem gezeigt, dass die gesamte Kette optimiert werden muss und dann passiert nicht 1+1+1=3, sondern irgendwie 1+1+1 = 10

Wer den Verlauf liest, merkt: Am Anfang war ich noch etwas underwhelmed, als der WiiM Ultra die Concerto Grosso 35 noch allein angesteuert hat. Der Vorverstärker war dann schon ein großer Sprung nach vorne. Was jetzt aber aus den genialen CG herauskommt, ist für mich noch einmal etwas komplett Neues. Herr Sonder hatte mir einmal erzählt, dass die Verstärker in den CG bewusst auf hohe Geschwindigkeit hin ausgelegt sind. Ich glaube, es ist genau diese Kombination – die enorme Dynamik des R-8HE und die Schnelligkeit der Abacus-Verstärkertechnik –, die das Hörerlebnis so besonders macht.

Wenn jemand mal in Hamburg ist, kann er sich ja gerne melden. Ich frage mich wirklich, ob das so spektakulär ist oder ist das eigentlich einfach endlich nur Hifi :-) Die Lautsprecher haben einfach nur die richtige Kette gebraucht, um zu zeigen warum sie das Meisterwerk von Abacus sind. Ich hoffe ich langeweile nicht zu sehr, aber für mich ist es wirklich was besonderes.

Auch faszinierend wie man plötzlich ganz neue Musik hört, weil es einfach spektakulär klingt. Danke Harald für Sera una noche. Höre gerade das Album La Segunda. Herrliche Percussions, Gitarren und Klänge. Als ob ich live dabei wäre.

Keith Don't go von Nils Lofgren habe ich schon X mal gehört, aber heute Abend habe ich selbst bei recht niedriger Lautstärke 15/100 aus dem Publikum die einzelne Rufe gehört am Anfang und auch klar orten können welcher da gerufen hat :-) Auch von der Auflösung ist es insgesamt deutlich höher. Viel mehr Details beim Gitarre spielen. Schwierig zu beschreiben. Die Stimme ist immer noch sehr schön, aber jetzt nicht um welten besser. Die Gitarre ist ein Meisterwerk in dem Stück.

Einen schönen Abend
Timur

PS: Leider war ich heute wieder den ganzen Tag unterwegs. Morgen bleibe ich mal zu hause und bin gespannt am Morgen mal etwas lauter zu hören. Ich lasse die Anlage mal über Nacht an. Mal schauen, ob das was ändert. Jetzt höre ich seit ca 120 Minuten am Stück Musik.
voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von voider78 »

Abacus Concerto Grosso an Audio-GD R-8HE MK3 und HE-1 MK3

Die Kette

Daten kommen per WLAN in den WiiM Ultra, bewusst kein LAN — das ist bei mir nicht optimiert. Der Streamer hängt an einer separaten Steckdose hinter einem AUTH Netzfilter (Universal-Breitband Spezial, 6 A, 10 kHz–200 MHz, 10–70 dB). Von dort per kurzem USB-Kabel in einen SMSL PO100 Pro und von dessen Toslink-Ausgang optisch in den Audio-GD R-8HE MK3 (NOS, Vinyl-Simulation). Weiter per ACSS-Silberkabel in den HE-1 MK3 und via XLR in die Abacus Concerto Grosso CG35.

> WLAN → WiiM Ultra (separate Steckdose, AUTH Netzfilter) → USB → SMSL PO100 Pro → Toslink → Audio-GD R-8HE MK3 (NOS, Vinyl-Simulation) → ACSS-Silberkabel → HE-1 MK3 → Abacus Concerto Grosso CG35

Bis auf das ACSS-Silberkabel sind alle Kabel normale HiFi-Ware. Da geht sicher noch was, aber das hat gerade keine Priorität.

Der Lautsprecher

Die CG35 ist eine geschlossene, aktive Drei-Wege-Konstruktion. Zwei 10"-Tieftöner unter 90 Hz, darüber zwei 5"-Alu-Konustreiber und ein Mundorf-AMT auf einem 10 mm starken Aluminium-Panel. Abacus gibt einen linearen Frequenzgang von unter 16 Hz bis über 20 kHz an, in Phase und Amplitude.

Interessanter ist die Verstärkertopologie. Abacus setzt in der CG die hauseigene Schaltung noch in ihrer bipolaren Ausführung ein — den Vorgänger der später als Dolifet bezeichneten FET-Variante, schaltungstechnisch aber dasselbe Prinzip. Der Verstärker arbeitet nicht als Emitterfolger, sondern lastunabhängig und regelt das Chassis antriebsseitig über den gesamten Frequenzgang, ohne die Sensoren, die Servo-Konzepte sonst brauchen.

Auch die Weiche ist eine eigene Konstruktion: eine Filterschaltung vierter Ordnung auf separater Platine, wahlweise gegen eine DSP-Variante tauschbar. Statt der üblichen Kombination aus Shelving- und Peakingfilter für die Bassentzerrung addiert Abacus ein Signal erster und eines zweiter Ordnung im passenden Pegelverhältnis zum ungefilterten Signal — laut Hersteller, um die Schwingneigung der exakten analogen Umsetzung zu vermeiden.

Hörbar wird davon vor allem Kontrolle. Geschlossenes Gehäuse ohne Reflexnachschwingen, keine passive Weiche im Signalweg, eine Membran, die Impulse sauber beendet. Das ist es, was man subjektiv als Schnelligkeit wahrnimmt. Und es bedeutet: Der Lautsprecher zeigt ziemlich schonungslos, was vor ihm passiert. Ich glaube, das ist der Grund, warum sich meine Optimierungen klanglich so deutlich auswirken. In der Kette stimmt inzwischen vieles — und die CG machen es hörbar.

Zur Zuspielung

WLAN, USB-DDC und Toslink sehen nach Umweg aus, folgen aber einem Prinzip: galvanische Trennung. Der WiiM ist ein kleiner Rechner mit Schaltnetzteil; LAN, Koax und Netzstrom sind Pfade, über die Störungen in die Kette gelangen. WLAN und Toslink haben keinen Massebezug, Filter und separate Steckdose decken den Rest ab. Der R8 zeigt dabei bis zu 192 kHz an

Konsequent zu Ende gedacht ist das nicht: Der PO100 Pro zieht seinen Strom per USB aus dem WiiM und hängt damit weiter am selben Gerät. Getrennt wird erst danach, optisch zum DAC hin — was aber der entscheidende Übergang ist. Was der DDC darüber hinaus beiträgt, ist ein sauber getaktetes XMOS-Interface; dass sein Toslink-Sender besser ist als der im WiiM, vermute ich, belegen kann ich es nicht.

Hier habe ich schlicht Thomas vertraut, der aus einem günstigen Streamer mit wenigen Handgriffen etwas herausgeholt hat, das ich so nicht erwartet hätte.

Elektronik

Der R-8HE MK3 im NOS-Modus verzichtet auf das Oversampling-Filter und dessen Pre-Ringing; die Impulsantwort wird zeitrichtiger. Erkauft wird das mit Höhenabfall und Spiegelfrequenzen oberhalb der Nutzbandbreite — ein Tausch, den ich hier bewusst eingehe. Die Vinyl-Simulation nimmt etwas Härte, ohne weichzuspülen.

Der HE-1 MK3 war der erste deutlich hörbare Sprung und legt über ACSS — stromgeführt, ohne Koppelkondensatoren — nochmals nach.

Höreindruck

Mit dem WiiM direkt an den Aktivlautsprechern war ich anfangs verhalten. Die Vorstufe brachte den ersten echten Sprung; der jetzige Stand ist für mich noch einmal etwas anderes.

Die Bühne löst sich von den Gehäusen, bei entsprechend produziertem Material stehen Klänge deutlich außerhalb der Basisbreite. Der Bass ist nicht mehr, sondern präziser: trockener Anschlag, definiertes Ende, kein aufgedickter Grundton. Bei leisen Pegeln bleibt die Struktur erhalten, was ich für den unterschätztesten Qualitätsindikator halte.

Die Kette funktioniert, weil sie in eine Richtung arbeitet: eine möglichst störungsarme Zuspielung, ein DAC mit zeitrichtiger Impulsantwort, eine Vorstufe, die nichts wegnimmt, und ein Lautsprecher, der das auch umsetzt. An einer Bassreflexbox mit passiver Weiche wäre der Unterschied zwischen NOS und Oversampling vermutlich kaum der Rede wert.

Liebe Grüße
Timur
music is my escape · „wie music is my escape zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von music is my escape »

Hallo Timur,

Vielen Dank für Deine Offenheit, die Tipps konkret umzusetzen und Dein ausführliches Feedback - freut mich riesig zu hören, dass der kleine Versuch so von Erfolg gekrönt ist.

Wenn sich die Kette in den nächsten Tagen noch ein wenig „setzt“, wird es sicher nochmal etwas kohärenter.

Der Gustard ist ebenfalls ein toller Zuspieler und ich bin gespannt, wie Du die Unterschiede zum Wiim empfindest.

Für einen aussagekräftigen Vergleich wäre es sinnvoll, den Gustard physisch vom Strom und dem DAC zu trennen, wenn der Wiim spielt, da sonst etwaige elektrische Einflüsse vom Gustard auf das Ergebnis nicht auszuschließen bzw. sogar relativ wahrscheinlich sind.

Weiterhin viel Freude beim Testen und Ausprobieren und gönn Dir irgendwann ruhig erstmal wieder eine kleine Pause.
:)

Freundliche Grüße,
Thomas
:cheers:
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Beitrag von music is my escape »

Rudolf hat geschrieben: 10.08.2026, 17:49 Somit scheint in der Tat der analoge Ausgang bei dir der Engpass (gewesen) zu sein.
Hallo Rudolf,

Der analoge Ausgang wurde nur anfänglich genutzt; seitdem wandelt ein Audio-GD DAC bei Timur die vom Wiim digital gelieferten Daten, wobei dieses Ergebnis bis Anfang der Woche aus den geschilderten Gründen (LAN-Verbindung etc….) wohl nicht ganz so herausragend ausfiel wie erhofft.

Jetzt arbeitet der Wiim über WLAN an separater gefilterter Steckdose zusammen mit einem SMSL PO 100 pro über USB als DDC, von dem aus es per Toslink in den A-GD-Wandler geht. Der Wiim agiert somit weitgehend elektrisch getrennt von Netzwerk und eigentlicher Wiedergabekette, was der Grund für die empfundene Verbesserung sein dürfte.

Freundliche Grüße,
Thomas

Edit meint: Timur hatte das oben nochmal ausführlich beschrieben; sorry für die ungewollte Wiederholung
Rudolf · „wie Rudolf zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von Rudolf »

Hallo Thomas,

danke, das hatte ich genauso verstanden. Timurs Erfahrungen bestätigen meinen Eindruck, dass der WiiM Ultra im WLAN-Betrieb ein ganz hervorragender digitaler Zuspieler ist. Deshalb würde mich interessieren, ob der von Timur anvisierte Gustard evtl. etwas besser/anders macht.

Viele Grüße
Rudolf
voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von voider78 »

Hallo zusammen,

der Gustard ist ausgepackt, aber wird noch nicht verwendet. I2S funktioniert nicht mit dem aktuellen Kabel und dem R8. Vlt. hilft das Kabel was bald kommt. Coax geht, aber dann ist ja der Mehrwert vom Gustard zum großen Teil auch irgendwie nicht da. Dazu kommt noch, dass er meine Festplatte nicht über USB akzeptiert, da ich sie wohl noch umformatieren muss. Auch habe ich es nicht hinbekommen via NAS die Festplatte anzuschließen, obwohl ich alles mögliche gelesen habe und eigentlich schon sehr IT Afin bin...Der WiiM ist dagegen echt easy plug and play.

Last but not least klingt der WiiM so gut aktuell, dass ich kaum motiviert bin und privat gerade viel Action habe. Da nutze ich die wenigen freien Stunden lieber zum Musikhören. Höre gerade im dunklen Raum Musik und sehe die Lautsprecher nicht. Eine tolle Erfahrung.

Liebe Grüße
Timur
Gambrelli · „wie Gambrelli zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von Gambrelli »

Hallo,
ich hatte wohl das gleiche Video zum SMSL gesehen. Ich war zwar skeptisch ob das was bringt, aber die Welt kostet es auch nicht. Mein Fazit: es bringt bei mir nichts.
Ich habe es dann aufgepimpt und an externe 5 Volt angeschlossen, die waren eh schon da. Das brachte mich auch nicht so vorwärts. Da war der Umstieg auf WLAN deutlicher und billiger wahrnehmbar. Aber bei mir versorgt der Wiim Ultra auch nur den Wiim Vibelink.

Wer es ausprobieren will: hier ist ein nützliches Kästchen, das einem einige fummelige Löterei sparen kann.
Strom und Daten kommen über separate USB C Buchsen rein. Raus geht die Kombi aus beidem über eine dritte USB C Buchse
Da braucht man "nur" ein USB 2.0 Kabel opfern und die 5V Leitungen
vom USB C Stecker bis zum Netzteil verlängern, Stecker dran, fertig. Extravagante USB Kabel würde ich dafür nicht nehmen. Die
sind nicht nur teurer sondern auch schon mal die 5V auf mehrere Leitungen verteilt, verdrillt, usw.

https://www.berrybase.de/waveshare-type ... c-pikvm-5v
voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von voider78 »

Vielen Dank für die USB Stromversorgung. Bei dem Preis probiere ich es mal aus.

Ich hatte ja auf COAX gewechselt, da ich bei 192 klicken bekommen habe. Kann Toslink nur 96 oder muss ich mir ein besseres Toslink Kabel kaufen?

Auf jedenfall ist der Unterschied extrem. Mit Coax war viel von der Räumlichkeit und Ortung verloren gegangen bzw. nicht mehr so beeindruckend. Jetzt klingt wieder alles spektakulär. Warum??? Coax soll doch besser sein und ich habe ein echt gutes COAX Kabel von Audio GD genutzt.
L1000 · „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von L1000 »

Hallo Timur,

hatte am CD Player L1000C auch erst Toslink verwendet weil es besser klang.
Hab jetzt aber sehr viel an der Stromversorgung verbessert und die Cinch gegen BNC gewechselt.
Jetzt klingt COAX wieder besser als Toslink.
Denke COAX kann besser klingen wenn alles stimmt.

Gunnar
voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von voider78 »

Externer DAC (audio gd r8 he mk3) und Vorverstärker (Audio GD HE1 mk3): WiiM Ultra nur als Streamer vs Gustard S26.
Ich wechsle die Eingänge beim R8 um die Geräte zu vergleichen. Lautstärke ist komplett identisch
Vor den Veränderungen wäre der WiiM völlig Chancenlos gewesen. Da lagen Welten zwischen.

Usability:
WiiM gewinnt hier 100%. Plug and Play. Festplatte anschließen, indexing und done. Festplatte an Fritzbox anschließen und läuft, Qobus, Spotify alles automatisch da. Klarer Gewinner

S26: Erstmal konnte ich via USB keine Festplatte anschließen. Ich muss das Format rausfinden. Über die Fritzbox musste ich die NAS Funktion aktivieren, einen User erstellen und das Scannen der Ordner dauert ewig. Am Anfang dachte ich es wäre kaputt. Einrichten der NAS ist etwas kompliziert gewesen. Daten dann auf die interne Festplatte via Netzwerk gemacht. Dann wurde aber nichts angezeigt. Man muss auch die interne Festplatte vorher einmal scannen, bevor man die Updates sieht. Roon ist erforderlich für Qobuz. Upnp oder wie das heißt ging gar nicht, obwohl aktiviert. Menü war am Anfang auf Chinesisch und konnte ich dank Google Translate ändern. Keine App für iOS. Über Android App muss man eine IP Adresse angeben, aber mir war das zu blöd und ich weiß auch gar nicht ob die App was kann. Handbuch ist voll auf PC und Android. Als MacOS/iOS User echt nervig. Auch dauert es ewig bis vom Fritzbox NAS die Musik startet. Das geht so viel schneller beim WiiM

Optik:
WiiM wirkt schon günstig, aber ist ok für den Preis
S26: Super premium und hat auch ein ordentliches Gewicht

Anschlüsse:
S26 gewinnt hier klar, aber über Specs will ich gar nicht reden. Die könnt ihr selber nachlesen.

Sound:
Wiim - Super Ortung - Toller Klang - breite Bühne - klingt vlt. etwas feiner bzw. filigraner bzw. neutraler, aber dafür nicht so punchy wie der S26.
Gustard S26 - super Ortung - Toller Klang - Mehr bass ohne unangenehm zu sein. Dagegen klingt der WiiM lascher, aber keine Welten. Wenn man jedes für sich ne Weil hört ist beides sehr gut. Coax und USB haben keinen großen Unterschied gemacht.

Ich höre HDtracks 2014 Sampler in 96khz. Da ist pop, classic, jazz usw. alles dabei.
Bei beiden klingt Klassik super. Alle Instrumente klar und deutlich. Wie gesagt klingt der S26 etwas präsenter durch den "Bass". Aber ist es ist kein Schleier beim WiiM. Einfach etwas weniger Druck. Percussions und Bässe machen einen Unterschied.

Die Bühne war beim Chinesischen Stück was mit auf dem Gustard war extrem breit von der Bühne und auch weiter als die Lautsprecher.

Da ich Bass und Punch mag neige ich hier dem Gustard den Vorrang zu geben. Vlt. klingt es mit I2S auch noch mal besser...Ich denke mal wenn erstmal alles eingerichtet ist und Roon läuft, könnte es ein tolles Teil werden. Klingt auch irgendwie fülliger, wenn das ein guter Begriff ist.

Im Bereich Details gar keinen Unterschied. Man hört jedes Detail bei beiden.
Ortung auch keinen Unterschied
Beide komplett losgelöst von den Lautsprechern.

Was für den S26 spricht aus meiner Sicht:
Mehr bass und dadurch vollerer Sound irgendwie. Aber nicht bei jedem Track immer raushörbar. Bei bassigen Stücken mit Schlagzeug und Bassinstrumenten klar mehr punch. In der Fotografie hätte ich gesagt mehr Dynamic Range. Aber keine Welten unterschied.
DSD Unterstützung.

Was für den WiiM spricht
1/4 des Preises für fast gleich sehr gutem Sound
Massiver Vorteil bei der Usability.

Ich tippe gerade live mit beim hören. Ich vergesse auch beim länger hören, welchen Player ich höre muss ich sagen und genieße beide. Aber ich erwische mich beim Gustard mehr mitzuwippen bei der Musik

Ich werden den Gustard auch noch mal mit Roon testen, bevor ich mich entscheide. Generell ist Usability bei mir nicht so wichtig. Der Sound ist alles entscheidend. Und der Klang ist auch sehr subjektiv. Ich denke wer es neutraler mag, ist beim WiiM richtig und wer etwas mehr Punch und Bass will, ist beim S26 besser aufgehoben.
voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von voider78 »

Hallo zusammen,

so mein I2S Kabel ist gekommen. 1m zwar, aber verstehe noch nicht ganz warum 0,75 oder 0,5m so viel besser klingen sollte.

Roon habe ich zum Laufen bekommen. Das ging fix. Nun geht auch Qobuz. Jetzt kann ich besser 1:1 vergleichen.

Die Unterschiede sind für mein Gehör so minimal. Ich habe das Gefühl das Ortung und 3D beim WiiM sogar etwas besser sind. Aber ja.

Aint no sunshine - Christy Baron - klingt bei beiden fantastisch. Bass ist links hinter der Stimme vom Ort. Bei beiden klar und deutlich das Zupfen heraushörbar. Bei beiden ist die Stimme mega zentral und vorne. Beide spielen für mich das gleiche Level an Details

Aint no sunshine Elise LeGrow - Kaum ein Unterschied.

All or Nothing at All - Diana Krall - Der neutralerer Bass lässt es weniger brummen beim WiiM. Aber Nuancen.

Irgendwie würde ich mir einen Unterschied wünschen der groß wäre, weil ich ja 200€ für das I2S Kabel ausgegeben habe und nicht nach China zurückschicken will. Den S26 habe ich zum Glück über Amazon bestellt und kann ihn zurück schicken.

Wer ist aus Hamburg und will mal vorbei kommen? Ich traue irgendwie meinen Ohren nicht.

Also geht der Gustard wieder zurück und ich suche weiter? Ich würde ja schon gerne auch DSD haben und das kann der WiiM nicht. Oder beim Gustard deswegen bleiben? Aber bei so viel mehr Geld hatte ich mir schon erhofft, dass es dann auch besser klingt...Usability mit Roon ist gut.

Über die Fritz!Box klappt das abspielen gar nicht. Claude (AI) sagt, dass wohl die Fritz!Box nicht genug Rechnenpower für Hires hat.

Was denkt ihr über das alles? Gustard S26 behalten?
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