SSD Over-Provisioning (Vergrößerung des nicht nutzbaren Bereichs der Festplatte)

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wishbox · „wie wishbox zum aktiven Hören kam“
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„wie wishbox zum aktiven Hören kam“

Beitrag von wishbox »

Hallo zusammen,

ich wollte mal in die Runde fragen, ob jemand bei seinen SSD Festplatten die er als Speicher für Musik benutzt das "Over-Provisioning" aktiv betreibt bzw. die vom Hersteller voreingestellte Größe des nicht nutzbaren Speicherbereichs vergrößert hat.

Grüße,
Matthias

Laut Internet Recherche (siehe folgendes als Zitat) kann das die Lebensdauer erhöhen bzw. die Leistung konstanter halten.
Die Hauptvorteile von SSD Over-Provisioning (OP) sind eine konstantere Schreibgeschwindigkeit, eine deutlich verlängerte Lebensdauer des Datenträgers und eine höhere Effizienz bei intensiven Schreibvorgängen.
Bei diesem Verfahren reserviert der Controller einen Teil des Flash-Speichers exklusiv für interne Verwaltungsaufgaben. Dieser Bereich ist für Sie als Nutzer im Betriebssystem unsichtbar und blockiert.
Höhere und konstantere Leistung-Puffer für Schreibvorgänge:
Der reservierte Speicher dient dem Controller als temporärer Schreib-Cache.
Kein Leistungseinbruch:
SSDs werden langsamer, wenn sie fast voll sind. OP fängt diesen Effekt ab.
Schnellere Garbage Collection:
Der Controller bereinigt ungenutzte Blöcke im Hintergrund deutlich effizienter.
Bessere Zufallszugriffe:
Besonders die Leistung bei zufälligen 4K-Schreibszenarien bleibt dauerhaft hoch.
Verlängerte Lebensdauer (Endurance) Geringerer Verschleiß:
Schreiblasten verteilen sich gleichmäßiger auf mehr physische Flash-Zellen.
Niedrigerer WAF:
Die sogenannte Schreibverstärkung (Write Amplification Factor) sinkt drastisch. Es werden weniger unnötige Datenmengen intern kopiert.
Automatischer Block-Ersatz:
Defekte Speicherzellen ersetzt der Controller unbemerkt durch intakte Zellen aus dem OP-Bereich.
L1000 · „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von L1000 »

Hallo Matthias,
blöde frage warum solle man es. Ist ja nur für Schreibvorgänge von intresse so wie ich es gelesen hab.
Wir schreiben doch fast nie auf der SSD sondern lesen fast nur und auch nur das lesen wäre bei uns kritisch bzw. sollte perfekt funktinieren.

Gunnar
wishbox · „wie wishbox zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von wishbox »

Hallo Gunnar,
Auch wenn wir fast ausschließlich von SSD lesen, so gibt es meiner EInschätzung nach doch eine Menge interner Vorgänge zur SSD Verwaltung die sicherlich auch schreibend sind und defekte Speicherzellen ersetzen. Das ist sicherlich auch davon abhängig wieviel Pakte installiert und aktiv sind.
Wenn diese Verwaltung und Aktivitäten im Hintergrund dann "besser" funktionieren sollte es dem Klang nicht schaden und wenn dadurch die Lebensdauer verlängert wird wäre das auch nicht schlecht.
Grüße,
Matthias
wishbox · „wie wishbox zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von wishbox »

Hallo Gunnar,
Vielleicht reden wir aneinander vorbei aber auf meinem NAS (zumindest ist das bei Synology so) werden die Pakete also die Programme die zum Betrieb des Synolgy benötigt werden oder noch zusätzlich installiert werden auf dem "Volume 1" der installierten (SSD) Festplatten gespeichert.
Man könnte natürlich bei einem 2-Bay NAS ein Volume 1 der einen Festplatte nur für das Systemdateien zuweisen und ein Volume 2 der zweiten SSD nur für Musik wäre aber m.E. Verschwendung einer ganzen Bay. Hast Du das so gelöst?
Oder was genau meinst Du mit der System SSD?
Grüße,
Matthias
StreamFidelity · „wie StreamFidelity zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von StreamFidelity »

Moin Gunnar,
L1000 hat geschrieben: 14.07.2026, 18:51...ja genau die Musik liegt bei meinem Linux System auf der einen SSD und auf der zweiten alles andere + das Betriebssystem.
So mache ich es auch. Wobei ich für das Betriebssystem eine Intel Optane SSD der Produktreihe P1600X mit 118 GB verwende. Für ein schlankes Linux System wie das HQPlayer OS reicht sogar eine Intel Optane SSD der Produktreihe M10 mit 16 GB. Intels 3D XPoint funktioniert ähnlich wie SLC und zeichnet sich durch sehr geringe Latenzen, reduzierte Speicherfehler und einer langen Haltbarkeit aus. Darüber hinaus kann ich die Optane SSD auf meinem msi-Mainboard in einen Slot stecken, welcher direkt mit der CPU verbunden ist. Das erspart einen Umweg über den Chipsatz.

Grüße Gabriel
rpaul · „wie rpaul zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von rpaul »

Hallo Gunnar, hallo ihr alle,

vielleicht unterliege ich einem Denkfehler: muss nicht, - um mittels vorausgehender, lesender, Zugriffe - Musik hören zu können, selbige vorab auf z. B. eine SSD geschrieben werden? Würde (könnte ) also das Hören von jenem Schreiben, das die positiven Effekte des Over-Provisioning erfahren hat, nicht ebenfalls profitieren?

viele Grüße
Robert
L1000 · „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von L1000 »

rpaul hat geschrieben: 15.07.2026, 11:21 Würde (könnte ) also das Hören von jenem Schreiben, das die positiven Effekte des Over-Provisioning erfahren hat, nicht ebenfalls profitieren?

viele Grüße
Robert
Hallo Robert,

wüste nicht was von den oben Aufgelistetten dort in Frage kommen könnte was irgendeinen Effekt beim lesen haben sollte.

Gunnar
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