Die Punktschallquelle als Kugellautsprecher
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo Hans Martin,
danke dir für deinen Hinweis. Der Raum ist nicht kubisch, dreht man das Chassis um 90 Grad, tauscht man die horizontale und vertikale Abstrahlbreite von einer breiten horizontalen Ausleuchtung zu einer engen, was Reflexionen an Seitenwänden oder eben Decken minimieren könnte.
Ich kenne das von den soganannten "JBL-„Arschbackenhörner“ , die das Thema auf die Spitze treiben und akustisch asymmetrisch für eine breite horizontale (oft 90° oder 100°) und engere vertikale (oft 40° oder 50°) Abstrahlung optimiert sind. Wobei ich jemanden kennen, der die Hörner mit vertikalem Schlitz einsetzt und die Abstrahlcharakteristik invertiert, da bei ihm diese Besonderheit seinen Räumlichkeiten sehr entgegen kommt. Aufgrund der hohen Decke meines Hörraumes werde ich das auf jeden Fall testen.
Das PA Chassis würde ich an einer passiven Weiche nicht einsetzen wollen. Dank aktiver Ansteuerung, kann ich die Frequenzbereiche individuell anpassen. Einen z.b. nervigen Frequenzbereich zurück nehmen, oder auch die Zeitrichtigkeit in Bezug zu dem Subwoofer erstellen.
Beste Grüße
Christian
danke dir für deinen Hinweis. Der Raum ist nicht kubisch, dreht man das Chassis um 90 Grad, tauscht man die horizontale und vertikale Abstrahlbreite von einer breiten horizontalen Ausleuchtung zu einer engen, was Reflexionen an Seitenwänden oder eben Decken minimieren könnte.
Ich kenne das von den soganannten "JBL-„Arschbackenhörner“ , die das Thema auf die Spitze treiben und akustisch asymmetrisch für eine breite horizontale (oft 90° oder 100°) und engere vertikale (oft 40° oder 50°) Abstrahlung optimiert sind. Wobei ich jemanden kennen, der die Hörner mit vertikalem Schlitz einsetzt und die Abstrahlcharakteristik invertiert, da bei ihm diese Besonderheit seinen Räumlichkeiten sehr entgegen kommt. Aufgrund der hohen Decke meines Hörraumes werde ich das auf jeden Fall testen.
Das PA Chassis würde ich an einer passiven Weiche nicht einsetzen wollen. Dank aktiver Ansteuerung, kann ich die Frequenzbereiche individuell anpassen. Einen z.b. nervigen Frequenzbereich zurück nehmen, oder auch die Zeitrichtigkeit in Bezug zu dem Subwoofer erstellen.
Beste Grüße
Christian
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo Forenten,
nachdem ich mich 2 Tage damit beschäftigt hatte zu lackieren, abschleifen und wieder von vorn zu beginnen, habe ich aufgegeben und die Kugel sowie den Sockelfuß geölt. Nur die hellen Buche Stelzen brachten ein akzeptables Ergebnis mit dem Lack Finish, was mir wichtig war aufgrund dem UV Schutz im Lack. Ich vermute dem Lack war zu warm und das Dunkle Mahagoniholz ist hier gnadenlos bei der Anzeige von Fehlern. Ebenso ist der Lackauftrag auf der Kugel ungleich anspruchsvoller wie auf den Stelzen. Es gibt aber noch weitere Positionen, die mich zu einem Öl-Wachs Finish überredet hatten. So gefiel mir das Mahagoni Holz mit Klarlack nicht. Der Lack feuert weniger an, bringt aber mehr Tiefe. Das Ergebenis ist das klassische Horrorholz, wie man es aus den 70-80iger Jahre kennt. In Klarlack ertränktes Mahagoni welches mit einer Eiche Rustikal Wohnwand ergänzt wurde. Kurzum ich empfand es unpassend bei dem Kugellautsprecher. Das Holzöl mit einem seidenmatten Wachs Finish hat mich ein wenig versöhnt und war dank den aktuellen Temperaturen leicht zu verarbeiten. Das Holz hatte ich im Vorfeld aufgrund seiner Ruhe (Quellverhalten) und den akustischen Eigenschaften gewählt.
Beste Grüße
Christian
nachdem ich mich 2 Tage damit beschäftigt hatte zu lackieren, abschleifen und wieder von vorn zu beginnen, habe ich aufgegeben und die Kugel sowie den Sockelfuß geölt. Nur die hellen Buche Stelzen brachten ein akzeptables Ergebnis mit dem Lack Finish, was mir wichtig war aufgrund dem UV Schutz im Lack. Ich vermute dem Lack war zu warm und das Dunkle Mahagoniholz ist hier gnadenlos bei der Anzeige von Fehlern. Ebenso ist der Lackauftrag auf der Kugel ungleich anspruchsvoller wie auf den Stelzen. Es gibt aber noch weitere Positionen, die mich zu einem Öl-Wachs Finish überredet hatten. So gefiel mir das Mahagoni Holz mit Klarlack nicht. Der Lack feuert weniger an, bringt aber mehr Tiefe. Das Ergebenis ist das klassische Horrorholz, wie man es aus den 70-80iger Jahre kennt. In Klarlack ertränktes Mahagoni welches mit einer Eiche Rustikal Wohnwand ergänzt wurde. Kurzum ich empfand es unpassend bei dem Kugellautsprecher. Das Holzöl mit einem seidenmatten Wachs Finish hat mich ein wenig versöhnt und war dank den aktuellen Temperaturen leicht zu verarbeiten. Das Holz hatte ich im Vorfeld aufgrund seiner Ruhe (Quellverhalten) und den akustischen Eigenschaften gewählt.
Beste Grüße
Christian
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Hifidistel · „wie Hifidistel zum aktiven Hören kam“
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Sauber!
Grüße
Sascha
Grüße
Sascha
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo,
Ich hatte die Lautsprecher heute nur lose für einen ersten Eindruck zusammen gestellt. Die Streben sind in der Sockelplatte eingelassen und werden mit M8 Gewindeeinsätze verschraubt. Aufgrund des Unterschiedlichen Holz-Faserverlaufs an der Stelle bzw. damit die Hölzer arbeiten können, haben die Streben etwas Luft in der Senkung des Sockels. Um diese "Luftigkeit" zu mitteln und um z.b. Flüssigkeitseintrag zu verhindern, hatte ich mir überlegt den Hohlraum zwischen Strebe und Sockel mit einer Moosgummi-Dichtung zu füllen. Generell sollten die Gehäuse nicht dem Regen ausgesetzt werden, aber man weiss ja nie, welcher Gast zu später Stunde sein Getränk über die Lautsprecher vergiesst.
Die Dämmung im Inneren der Kugel ist aus einem Verbund von Schafwolle im Zentrum und Caruso Isobond an den Wänden geplant.
Der Hochtöner sitzt aktuell auf einer Höhe von einem Meter. Ich habe länger mit mir gerungen ob ich die Sockel Höhen bzw Winkeljustierbar erstelle. Das ganze wurde zuletzt aber nicht umgesetzt, da die Kugel ein recht großes Stereodreieck bedienen. Auch gibt es die Möglichkeit den Hochtönerschlitz vertikal und Horizontal zu nutzen, was einen zuvor besprochenen Abstrahlungsunterschied ausmachen sollte. Daher hatte ich lediglich einen nachträglichen Einbau von verstellbaren Sockelfüßen vorgesehen.
Beste Grüße Christian
Ich hatte die Lautsprecher heute nur lose für einen ersten Eindruck zusammen gestellt. Die Streben sind in der Sockelplatte eingelassen und werden mit M8 Gewindeeinsätze verschraubt. Aufgrund des Unterschiedlichen Holz-Faserverlaufs an der Stelle bzw. damit die Hölzer arbeiten können, haben die Streben etwas Luft in der Senkung des Sockels. Um diese "Luftigkeit" zu mitteln und um z.b. Flüssigkeitseintrag zu verhindern, hatte ich mir überlegt den Hohlraum zwischen Strebe und Sockel mit einer Moosgummi-Dichtung zu füllen. Generell sollten die Gehäuse nicht dem Regen ausgesetzt werden, aber man weiss ja nie, welcher Gast zu später Stunde sein Getränk über die Lautsprecher vergiesst.
Die Dämmung im Inneren der Kugel ist aus einem Verbund von Schafwolle im Zentrum und Caruso Isobond an den Wänden geplant.
Der Hochtöner sitzt aktuell auf einer Höhe von einem Meter. Ich habe länger mit mir gerungen ob ich die Sockel Höhen bzw Winkeljustierbar erstelle. Das ganze wurde zuletzt aber nicht umgesetzt, da die Kugel ein recht großes Stereodreieck bedienen. Auch gibt es die Möglichkeit den Hochtönerschlitz vertikal und Horizontal zu nutzen, was einen zuvor besprochenen Abstrahlungsunterschied ausmachen sollte. Daher hatte ich lediglich einen nachträglichen Einbau von verstellbaren Sockelfüßen vorgesehen.
Beste Grüße Christian
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Schorsch · „wie Schorsch zum aktiven Hören kam“
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Hallo Christian,
Das sieht fein aus!
Viele Grüße
Georg
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Viele Grüße
Georg
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Junakreiter · „wie Junakreiter zum aktiven Hören kam“
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Cabrio_User hat geschrieben: 27.06.2026, 09:09 Der Lack feuert weniger an, bringt aber mehr Tiefe. Das Ergebenis ist das klassische Horrorholz, wie man es aus den 70-80iger Jahre kennt. In Klarlack ertränktes Mahagoni welches mit einer Eiche Rustikal Wohnwand ergänzt wurde.
lg Alex.
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo Alex,
genau so
Neben Mahagoni hätte sich Kirsche und Nussbaum als Alternative angeboten. Diese Hölzer besitzen ähnliche akustische Eigenschaften, Ruhe und Härte. Die drei genannten Hölzer sind für den Mitteltonbereich so gut wie Buche oder Eichenholz bei einem Subwoofer. Die Wahl fiel aufgrund der Beschaffung.
Aus dem Sägewerk als rohe Bohlen gekauft wäre Kirsche und Nussbaum verfügbar gewesen. Das Holz wird bei meinem Händler meist nur draussen (wenn auch mehrjährig) gelagert und arbeitet dadurch in den ersten Jahren nach der Verarbeitung. Meinen 18" Eiche Focal Sub hatte ich mit dem Holz vom Sägewerk erstellt und innerhalb des ersten Jahres mehrfach nachgearbeitet. Wenn man mit so einem Holz etwas baut, sollte man die Faserrichtungen einhalten. Ein Thema was bei einer Kugel aus Ringen, einen deutlich größeren Materialverbrauch bedeutet hätte. Beim Eiche-Sub hatte ich die Faserrichtung eingehalten. Das war dann allerdings der erklärte Materialeinsatz.
Etwas geschickter empfand ich die Verwertung einer alten Treppe. Da die Treppenstufen gut auf die CNC passen, das Holz meist 50 Jahre und länger im Wohnhaus "gelagert" wurde und man nicht mehr hobeln muss, ist man direkt am fräsen. Nebenbei ist der Preis einer alten Treppe in der Regel nicht weit vom Brennholzpreis entfernt. Die Jahrzehntelange Wohnraum Lagerung sorgt zusätzlich für ein möglichst ruhiges Holz. Als ich eine 2geschössige Mahagoni Treppe in der Nähe entdeckte, hatte ich daher nicht groß gezögert. Pro Stufe bekommt man ungefähr einen Ring heraus gefräst. Bei 10 Ringe für eine Kugel plus Sockel brauchte es demnach mindestens 24 Stufen. Eine normale Geschoßtreppe besitzt meist zwischen 13 und 14 Stufen. Ich hatte 26Stufen von der zweigeschossigen Mahagoni Treppe bekommen, was zuletzt genau aufging, da man immer auch ein wenig Ausschuss hat aufgrund z.b. von Schraubenlöcher in den alten Stufen.
Für das Finish hatte ich die Hoffnung irgend eine schlaue Idee zu bekommen, um den Horrorholzeindruck zu vermeiden. Weiss pigmentiertes Öl z.b. sorgte für einen merkwürdig fahlen Eindruck. Klarlack bringt genau den Eindruck, den ich vermeiden wollte und ging auch von der Verarbeitung nicht gut. Ein normales Hartöl mit Wachs Finish brachte den, für mein Empfinden, mindest Abstand zu einem altmodischen Eindruck. Anbei ein Bild aus der Werkstatt, das zeigt was übrig bleibt wenn man die Segmente ausgefräst hat.
Grüße Christian
Neben Mahagoni hätte sich Kirsche und Nussbaum als Alternative angeboten. Diese Hölzer besitzen ähnliche akustische Eigenschaften, Ruhe und Härte. Die drei genannten Hölzer sind für den Mitteltonbereich so gut wie Buche oder Eichenholz bei einem Subwoofer. Die Wahl fiel aufgrund der Beschaffung.
Aus dem Sägewerk als rohe Bohlen gekauft wäre Kirsche und Nussbaum verfügbar gewesen. Das Holz wird bei meinem Händler meist nur draussen (wenn auch mehrjährig) gelagert und arbeitet dadurch in den ersten Jahren nach der Verarbeitung. Meinen 18" Eiche Focal Sub hatte ich mit dem Holz vom Sägewerk erstellt und innerhalb des ersten Jahres mehrfach nachgearbeitet. Wenn man mit so einem Holz etwas baut, sollte man die Faserrichtungen einhalten. Ein Thema was bei einer Kugel aus Ringen, einen deutlich größeren Materialverbrauch bedeutet hätte. Beim Eiche-Sub hatte ich die Faserrichtung eingehalten. Das war dann allerdings der erklärte Materialeinsatz.
Etwas geschickter empfand ich die Verwertung einer alten Treppe. Da die Treppenstufen gut auf die CNC passen, das Holz meist 50 Jahre und länger im Wohnhaus "gelagert" wurde und man nicht mehr hobeln muss, ist man direkt am fräsen. Nebenbei ist der Preis einer alten Treppe in der Regel nicht weit vom Brennholzpreis entfernt. Die Jahrzehntelange Wohnraum Lagerung sorgt zusätzlich für ein möglichst ruhiges Holz. Als ich eine 2geschössige Mahagoni Treppe in der Nähe entdeckte, hatte ich daher nicht groß gezögert. Pro Stufe bekommt man ungefähr einen Ring heraus gefräst. Bei 10 Ringe für eine Kugel plus Sockel brauchte es demnach mindestens 24 Stufen. Eine normale Geschoßtreppe besitzt meist zwischen 13 und 14 Stufen. Ich hatte 26Stufen von der zweigeschossigen Mahagoni Treppe bekommen, was zuletzt genau aufging, da man immer auch ein wenig Ausschuss hat aufgrund z.b. von Schraubenlöcher in den alten Stufen.
Für das Finish hatte ich die Hoffnung irgend eine schlaue Idee zu bekommen, um den Horrorholzeindruck zu vermeiden. Weiss pigmentiertes Öl z.b. sorgte für einen merkwürdig fahlen Eindruck. Klarlack bringt genau den Eindruck, den ich vermeiden wollte und ging auch von der Verarbeitung nicht gut. Ein normales Hartöl mit Wachs Finish brachte den, für mein Empfinden, mindest Abstand zu einem altmodischen Eindruck. Anbei ein Bild aus der Werkstatt, das zeigt was übrig bleibt wenn man die Segmente ausgefräst hat.
Grüße Christian
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo,
Die Treiber haben mittlerweile Platz genommen. Anbei ein Bild, auf dem man erkennen kann, wie der Übergang vom Treiber zum Gehäuse mit dem TPU Ring erfolgt.
Gedämmt wurde mit Caruso Isobond im Äusseren Bereich während das Zentrum mit natürlich belassene Schafwolle in einem Jutesack gefüllt ist. Da es mein erster Kompressionstreiber ist, habe ich nicht schlecht über die Impedanzmessung gestaunt. Scheinbar sind solche mehrfach Resonanzen aber normal bei Kompressionstreiber. Gibt es bei der Impedanzkorrektur von der Doppelresonanz etwas zu beachten, oder ist der Prozess 1:1 wie beim MT nur eben mit zwei Saugkreise für den HT?
Grüße Christian
Die Treiber haben mittlerweile Platz genommen. Anbei ein Bild, auf dem man erkennen kann, wie der Übergang vom Treiber zum Gehäuse mit dem TPU Ring erfolgt.
Gedämmt wurde mit Caruso Isobond im Äusseren Bereich während das Zentrum mit natürlich belassene Schafwolle in einem Jutesack gefüllt ist. Da es mein erster Kompressionstreiber ist, habe ich nicht schlecht über die Impedanzmessung gestaunt. Scheinbar sind solche mehrfach Resonanzen aber normal bei Kompressionstreiber. Gibt es bei der Impedanzkorrektur von der Doppelresonanz etwas zu beachten, oder ist der Prozess 1:1 wie beim MT nur eben mit zwei Saugkreise für den HT?
Grüße Christian
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo,
ich habe mich im Vituix CAD ausgetobt, die Auslegung ist Bauteilgerecht, die Spulen und Widerstände sind wie dargestellt zu bekommen.
Grüße Christian
ich habe mich im Vituix CAD ausgetobt, die Auslegung ist Bauteilgerecht, die Spulen und Widerstände sind wie dargestellt zu bekommen.
Grüße Christian
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Fortepianus · „wie Fortepianus zum aktiven Hören kam“
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Hallo Christian,
Viele Grüße
Gert
das sieht exzellent aus. Ich kenne allerdings das Programm nicht und hatte zunächst etwas Schwierigkeiten, die Kurven zu verstehen. Ich dachte, wieso liegen die Kurven irgendwo bei 50Ohm, die Treiber haben doch ca. 6Ohm. Bis ich begriffen habe, dass unten bei ca. 6Ohm noch eine Kurve ist, und dass es um die geht. Ist die obere die Impedanz der Korrektur?Cabrio_User hat geschrieben: 03.07.2026, 18:38 ich habe mich im Vituix CAD ausgetobt, die Auslegung ist Bauteilgerecht, die Spulen und Widerstände sind wie dargestellt zu bekommen.
Viele Grüße
Gert
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo Gert,
ich kenne das Programm auch nicht wirklich. Hatte die obere Linie aber mit der roten aus der Messung in Verbindung bringen können. Mein Vorteil war, ich hatte die Kurven einmal im Original im Vituix gesehen, als ich die Dats Messung importiert hatte. Das half mir bei der Zuordnung. Soweit ich das verstehe, ich die obere Linie die Phasenlage.
Beste Grüße
Christian
ich kenne das Programm auch nicht wirklich. Hatte die obere Linie aber mit der roten aus der Messung in Verbindung bringen können. Mein Vorteil war, ich hatte die Kurven einmal im Original im Vituix gesehen, als ich die Dats Messung importiert hatte. Das half mir bei der Zuordnung. Soweit ich das verstehe, ich die obere Linie die Phasenlage.
Beste Grüße
Christian
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Fortepianus · „wie Fortepianus zum aktiven Hören kam“
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Hallo Christian,
Viele Grüße
Gert
ja klar, jetzt sehe ich's auch, dafür gilt dann die y-Achse rechts. Das heißt, mit der Korrektur benehmen sich die Treiber fast wie ein Ohmscher Widerstand. Der Effekt dieser Impedanzkorrektur ist nach meinem Verständnis kaum darauf zurückzuführen, dass die Endstufe eine konstante Last sieht. Einer guten Endstufe ist das nämlich herzlich egal, wenn die Last ein bisschen an der Phase dreht. Vielmehr sehe ich den positiven Effekt darin begründet, dass man die mechanischen Parameter eines Lautsprecherchassis als elektrisches Ersatzschaltbild darstellen kann und die Impedanzkorrektur das mechanische Impulsverhalten des Lautsprechers auf elektrischer Ebene korrigiert. Ein Lautsprecher ist im Wesentlichen ein Masse-Feder-Pendel mit Reibung, das durch eine Schwingungsdifferenzialgleichung zweiter Ordnung mathematisch dargestellt werden kann. Die RCL-Glieder sind ebenfalls durch eine Schwingungsdifferenzialgleichung zweiter Ordnung darstellbar, und wenn die Werte passend gewählt sind, gleicht die elektrische Beschaltung das Nachschwingen der mechanischen gerade aus.Cabrio_User hat geschrieben: 04.07.2026, 13:04 ich kenne das Programm auch nicht wirklich. Hatte die obere Linie aber mit der roten aus der Messung in Verbindung bringen können. Mein Vorteil war, ich hatte die Kurven einmal im Original im Vituix gesehen, als ich die Dats Messung importiert hatte. Das half mir bei der Zuordnung. Soweit ich das verstehe, ich die obere Linie die Phasenlage.
Viele Grüße
Gert
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo Gert,
ich bin immer wieder aufs neue von deinem Sachverstand begeistert.
An meinem früheren Setup (den passiven Cabasse Baltic MC mit dem Triaxial-Chassis TC21) wurde der Subwoofer mit einer flachen 12dB Flanke bei 200 Hz getrennt. Mit der Impedanzkorrektur (IK) erhielt der Tiefton ähnlich viel Konturbesserung, wie es bei dir die neue Spannungsversorgung deiner Vorstufe erzeugte. Mathematisch müsste der Subwoofer bei einer wahrnehmbaren Pegeldifferenz von ca -50 dB bis knapp 3.600 Hz mitschwingen. Mit der Impedanzkorrektur und der elektrischen Phasenlinearisierung hatte ich den Eindruck, dass der Bass emotional, voller und mit deutlich gesteigerter Kontur spielte, während der Mittelton mehr Klarheit bekam. Ich vermute hier das Zusammenspiel zweier Effekte: Zum einen dürfte die Eigeninduktivität der großen Tiefton Schwingspule samt Membranmasse ab (nach Gehör) ca. 700 bis 900 Hz als natürlicher, mechanisch-akustischer Tiefpass gewirkt haben, weshalb ich die IK am Tiefton nicht bis in den Hochton hörte. Zum anderen blieben durch die minimalphasige Trennung zu der Punktschallquelle des TC21 die zeitlichen Strukturen des Impulsbeginns halbwegs intakt.
Die sich mir stellende Frage war, ob eine solche phasenstarre Filterung den Regelkreis einer Gegenkopplung in der Endstufe entlastet. Nach meinem eher begrenztem Verständnis, müsste die Gegenkopplung das Ausgangssignal minimal zeitversetzt mit dem Eingang vergleichen, wodurch jede komplexe Phasenverschiebung des Treibers den zeitlichen Korrekturfehler im Verstärker erhöht. Die Reduzierung dieses „Korrekturstresses“ könnte den Zugewinn an Spielfreude und Tieftonkontur bzw Klarheit im Mittelton erklären. Meine weiterführenden Systeme wie der BMS Doppelsub oder der Kardioid Lautsprecher erhielten ebenfalls Impedanzkorrekturen. Vergleiche mit und ohne IK's waren bei allen Lautsprecher deutlich, allerdings profitierte der Tiefton am meisten, weshalb ich gedanklich bei der Gegenkopplung gelandet bin. Deine kritische, fachlich korrekte Einordnung meiner Vermutung ist daher sehr Willkommen.
Beste Grüße
Christian
ich bin immer wieder aufs neue von deinem Sachverstand begeistert.
An meinem früheren Setup (den passiven Cabasse Baltic MC mit dem Triaxial-Chassis TC21) wurde der Subwoofer mit einer flachen 12dB Flanke bei 200 Hz getrennt. Mit der Impedanzkorrektur (IK) erhielt der Tiefton ähnlich viel Konturbesserung, wie es bei dir die neue Spannungsversorgung deiner Vorstufe erzeugte. Mathematisch müsste der Subwoofer bei einer wahrnehmbaren Pegeldifferenz von ca -50 dB bis knapp 3.600 Hz mitschwingen. Mit der Impedanzkorrektur und der elektrischen Phasenlinearisierung hatte ich den Eindruck, dass der Bass emotional, voller und mit deutlich gesteigerter Kontur spielte, während der Mittelton mehr Klarheit bekam. Ich vermute hier das Zusammenspiel zweier Effekte: Zum einen dürfte die Eigeninduktivität der großen Tiefton Schwingspule samt Membranmasse ab (nach Gehör) ca. 700 bis 900 Hz als natürlicher, mechanisch-akustischer Tiefpass gewirkt haben, weshalb ich die IK am Tiefton nicht bis in den Hochton hörte. Zum anderen blieben durch die minimalphasige Trennung zu der Punktschallquelle des TC21 die zeitlichen Strukturen des Impulsbeginns halbwegs intakt.
Die sich mir stellende Frage war, ob eine solche phasenstarre Filterung den Regelkreis einer Gegenkopplung in der Endstufe entlastet. Nach meinem eher begrenztem Verständnis, müsste die Gegenkopplung das Ausgangssignal minimal zeitversetzt mit dem Eingang vergleichen, wodurch jede komplexe Phasenverschiebung des Treibers den zeitlichen Korrekturfehler im Verstärker erhöht. Die Reduzierung dieses „Korrekturstresses“ könnte den Zugewinn an Spielfreude und Tieftonkontur bzw Klarheit im Mittelton erklären. Meine weiterführenden Systeme wie der BMS Doppelsub oder der Kardioid Lautsprecher erhielten ebenfalls Impedanzkorrekturen. Vergleiche mit und ohne IK's waren bei allen Lautsprecher deutlich, allerdings profitierte der Tiefton am meisten, weshalb ich gedanklich bei der Gegenkopplung gelandet bin. Deine kritische, fachlich korrekte Einordnung meiner Vermutung ist daher sehr Willkommen.
Beste Grüße
Christian
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo Gert,Fortepianus hat geschrieben: 04.07.2026, 17:27 Einer guten Endstufe ist das nämlich herzlich egal, wenn die Last ein bisschen an der Phase dreht. Vielmehr sehe ich den positiven Effekt darin begründet, dass man die mechanischen Parameter eines Lautsprecherchassis als elektrisches Ersatzschaltbild darstellen kann und die Impedanzkorrektur das mechanische Impulsverhalten des Lautsprechers auf elektrischer Ebene korrigiert. Ein Lautsprecher ist im Wesentlichen ein Masse-Feder-Pendel mit Reibung, das durch eine Schwingungsdifferenzialgleichung zweiter Ordnung mathematisch dargestellt werden kann. Die RCL-Glieder sind ebenfalls durch eine Schwingungsdifferenzialgleichung zweiter Ordnung darstellbar, und wenn die Werte passend gewählt sind, gleicht die elektrische Beschaltung das Nachschwingen der mechanischen gerade aus.
Viele Grüße
Gert
ich kam nicht umhin, mir weiterführende Gedanken zu deiner Aussage zu machen und stieß dabei auf zwei mögliche Ursachen, die allerdings beide ineinander greifen.
Nach meinem beschränkten Wissen kann eine Gegenkopplung nicht in die Zukunft schauen, bzw regelt nachgelagert. Sie erzeugt unweigerlich Zeitfehler. Im Bezug auf meine IK wird es interessant, wenn permanente Veränderungen durch den Versatz der elektrischen Phase ins Spiel kommen: Die Gegenkopplung erzeugt vermutlich keinen konstanten, in sich ruhenden Fehler, sondern ein zeitlich wanderndes Signalflimmern. Ich habe mir das in etwa so vorgestellt: Eine Mücke, die ruhig an der Wand sitzt, nehmen wir eigentlich gar nicht wahr, sie ist mir egal. Sobald diese Mücke aber anfängt, unvorhersehbar an der Wand herum zu laufen, kann sie störend wirken. Ein sich bewegender Fehler wiegt in meiner Wahrnehmung um ein Vielfaches schwerer als ein Fehler, der in sich ruht. Das ist für mich eine mögliche Erklärung, warum man die theoretisch extrem schnelle Gegentaktung messtechnisch kaum isolieren, über unsere Gehörintelligenz aber trotzdem wahrnehmen. Bzw warum es besser wird, wenn die elektrische Phase linearer verläuft.
Eine gestresste Gegentaktung muss aufgrund der sehr schnellen Zeitintervalle, in denen sie arbeitet, ununterbrochen unterschiedlich viel leisten. Diese permanenten, hochfrequenten Korrekturimpulse könnte die elektrische Versorgung der Endstufenmodule belasten. Sie erzeugen sozusagen Mikro-Oszillationen, welche die eigentlich angestrebte, spiegelglatte Spannungslage der Versorgungsbahnen negativ beeinflussen. Dieses Mikrozittern der Spannung moduliert sich ggf auf das Gesamtsystem zurück und stört in dem Klangbild die Ruhe. Fällt dieser Korrekturstress im System weg (weil die Phasenbeziehungen von Natur aus harmonieren oder die Schaltung weniger nachregeln muss), beruhigt sich die Stromversorgung. Wenn die "spiegelglatte" (z.b Thema Supercaps bei dir) Spannungslage steht, weicht die schwammige Nervosität im Klang. Der Bass gewinnt spürbar an Kontur, Straffheit und Fluss. Diese Überlegung könnte auch klären, warum manche Hörer am Ende Endstufen völlig ohne globale Gegenkopplung bevorzugen: Sie nehmen lieber einen fixen, in sich ruhenden Fehler (wie höheren Klirr) in Kauf, anstatt das Klangbild durch ein dynamisches Zeitflimmern und eine unruhige Spannungslage nervös zu machen. Die Überlegungen kamen mir, da ich deine Worte des spiegelglatten Sees und dem Wasserfall noch im Ohr hatte. Was du mit den Supercaps im Klangbild gewonnen hast, klang ähnlich wie das was ich mit der IK gewinne.
Beste Grüße
Christian
-
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Hallo,
zur Übersicht, was mit der Phasenlinearisierung bei meiner IK passierte, habe ich die Messdaten der Impedanz des Treibers ohne Korrektur im Vituix aufgenommen. Die Darstellung der Dats Messdaten im Vergleich zur IK in Vituix ist aufgrund der Skalierungen etwas unübersichtlich.
Ergänzend zu meiner vorhergehenden Idee der Störungen ohne IK, möchte ich noch erwähnen, dass im Bass die Gegentaktung am meisten die Stromlieferfähigkeit beeinflussen könnte. Daher hatte sich meine Überlegung mitunter auf die Spannungslage konzentriert.
Hochtöner:
Mitteltöner:
Grüße Christian
zur Übersicht, was mit der Phasenlinearisierung bei meiner IK passierte, habe ich die Messdaten der Impedanz des Treibers ohne Korrektur im Vituix aufgenommen. Die Darstellung der Dats Messdaten im Vergleich zur IK in Vituix ist aufgrund der Skalierungen etwas unübersichtlich.
Ergänzend zu meiner vorhergehenden Idee der Störungen ohne IK, möchte ich noch erwähnen, dass im Bass die Gegentaktung am meisten die Stromlieferfähigkeit beeinflussen könnte. Daher hatte sich meine Überlegung mitunter auf die Spannungslage konzentriert.
Hochtöner:
Mitteltöner:
Grüße Christian