Einseitige Dachschräge im Hörraum
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Studioblitz · „wie Studioblitz zum aktiven Hören kam“
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- „wie Studioblitz zum aktiven Hören kam“
Hallo Gemeinde,
Ich benutze einen ca 24 qm großen Raum im Dachgeschoss als Hörraum. Die Decke ist einseitig schräg, und zwar über die lange Seite des Raums. In 2,50 m Höhe ist eine abgehängte Decke aus Rigips, die sichtbare Schräge geht fast bis Raummitte. Um der Symmetrie willen habe ich die Lautsprecher entlang der langen Seite positioniert, die Hörposition ist also gegenüber der Schräge. Dadurch sitze ich natürlich recht nahe vor der Rückwand, zwischen mir und den Aixfoam-Absorbern ist vielleicht ein halber Meter. Es klingt auch gar nicht mal schlecht, aber ich werde mit der Hörposition nicht glücklich. Zu nahe der Wand, in die Schräge schauen, gefällt mir nicht. Und es wirkt sich auf die räumliche Darstellung negativ aus.
Ich hatte die Lautsprecher versuchsweise rechtwinkelig zur Schräge aufgestellt, um die Raumlänge auszunutzen, und so Lautsprecher und Hörposition weiter von der jeweiligen Rückwand zu entfernen. Klang nicht schlecht (uneingemessen, damals), aber die einseitige Schräge hat mich irritiert, und die Asymmetrie der linken und rechten Seite kann einfach nicht gut sein. Aber trotzdem… hat jemand eine Meinung oder eine Idee, wie ich trotz der Asymmetrie die Raumlänge nutzen kann? Die Schräge etwas mehr dämmen, um zumindest die Reflexionen zu minimieren? Diffusoren? Oder denkt ihr, das ist das vergebene Liebesmüh? Oder kennt jemand ein bezahlbares Akustikprogramm, mit dem ich das simulieren könnte?
Mir ist klar, dass meine Frage ohne Ortskenntnisse nicht wirklich zu beantworten ist. Aber eine Meinung aus berufenem Mund würde mir schon helfen.
Viele Grüße
Andreas
Ich benutze einen ca 24 qm großen Raum im Dachgeschoss als Hörraum. Die Decke ist einseitig schräg, und zwar über die lange Seite des Raums. In 2,50 m Höhe ist eine abgehängte Decke aus Rigips, die sichtbare Schräge geht fast bis Raummitte. Um der Symmetrie willen habe ich die Lautsprecher entlang der langen Seite positioniert, die Hörposition ist also gegenüber der Schräge. Dadurch sitze ich natürlich recht nahe vor der Rückwand, zwischen mir und den Aixfoam-Absorbern ist vielleicht ein halber Meter. Es klingt auch gar nicht mal schlecht, aber ich werde mit der Hörposition nicht glücklich. Zu nahe der Wand, in die Schräge schauen, gefällt mir nicht. Und es wirkt sich auf die räumliche Darstellung negativ aus.
Ich hatte die Lautsprecher versuchsweise rechtwinkelig zur Schräge aufgestellt, um die Raumlänge auszunutzen, und so Lautsprecher und Hörposition weiter von der jeweiligen Rückwand zu entfernen. Klang nicht schlecht (uneingemessen, damals), aber die einseitige Schräge hat mich irritiert, und die Asymmetrie der linken und rechten Seite kann einfach nicht gut sein. Aber trotzdem… hat jemand eine Meinung oder eine Idee, wie ich trotz der Asymmetrie die Raumlänge nutzen kann? Die Schräge etwas mehr dämmen, um zumindest die Reflexionen zu minimieren? Diffusoren? Oder denkt ihr, das ist das vergebene Liebesmüh? Oder kennt jemand ein bezahlbares Akustikprogramm, mit dem ich das simulieren könnte?
Mir ist klar, dass meine Frage ohne Ortskenntnisse nicht wirklich zu beantworten ist. Aber eine Meinung aus berufenem Mund würde mir schon helfen.
Viele Grüße
Andreas
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Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
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Hallo Andreas,Studioblitz hat geschrieben: 11.02.2026, 20:21Ich benutze einen ca 24 qm großen Raum im Dachgeschoss als Hörraum. Die Decke ist einseitig schräg, und zwar über die lange Seite des Raums. In 2,50 m Höhe ist eine abgehängte Decke aus Rigips, die sichtbare Schräge geht fast bis Raummitte. Um der Symmetrie willen habe ich die Lautsprecher entlang der langen Seite positioniert, die Hörposition ist also gegenüber der Schräge. Dadurch sitze ich natürlich recht nahe vor der Rückwand, zwischen mir und den Aixfoam-Absorbern ist vielleicht ein halber Meter. Es klingt auch gar nicht mal schlecht, aber ich werde mit der Hörposition nicht glücklich. Zu nahe der Wand, in die Schräge schauen, gefällt mir nicht. Und es wirkt sich auf die räumliche Darstellung negativ aus.
als Prinzipienreiter stimme ich zunächst für Symmetrie als oberste Stereoregel.
Da bleiben nur noch 2 Möglichkeiten, von denen du die eine beschrieben häst: LS unter der Schräge, du sitzt vor der senkrechten Wand.
Die Umkehrung der Konstelltion hast du nicht erwähnt, also unter der Schräge sitzen, die LS vor der senkrechten Wand. Sie strahlen gegen die Schräge, wo die Schallstrahlen zum Boden umgelenkt werden, wo du absorbierende Materiealien hinlegen könntest. Wie klingt das?
Grüße
Hans-Martin
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Peter Zapp · „wie Peter Zapp zum aktiven Hören kam“
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Ist eine Dachschräge sogar besser als eine vertikale Wand, weil (1) der Abstand zwischen Wand und Hörplatz bzw. zwischen Wand und Lautsprecher variert, (2) die Schräge den Schall nicht zum Hörplatz und zur Wand dahinter sondern zum Fußboden reflektiert?
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Studioblitz · „wie Studioblitz zum aktiven Hören kam“
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Danke für eure Rückmeldungen. Was ich nicht erwähnt hatte, die Drempelwand (die so schön mitschwingt), ist 1,50 m hoch. Das bedeutet, dass zu den Reflexionen der Wand hinter meinem Kopf noch die von der Schräge über mir hinzukommen würden. Hatte ich trotzdem mal ausprobiert, klang nicht gut, auch nicht mit provisorischer Bedämpfung. Ich glaube auch nicht, dass ich das mit Dirac in den Griff bekommen würde, selbst wenn ich sowohl Wand als auch Schräge sehr stark bedämpfe.
Viele Grüße
Andreas
Viele Grüße
Andreas
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Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
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Hallo Andreas,Studioblitz hat geschrieben: 12.02.2026, 17:59 Ich glaube auch nicht, dass ich das mit Dirac in den Griff bekommen würde, selbst wenn ich sowohl Wand als auch Schräge sehr stark bedämpfe.
ich habe mal bei jemand gegen eine Leichtbauwand geklopft und die erwies sich als dröhnresistent. Sie war aus Rigips, allerdings 2-lagig, die Lagen bedämpften sich durch Reibung wie die Blattfedern in der Postkutschenzeit.
Eine andere Betrachtung liefert die Entfernung des Drempels, das wäre aber ein massiver baulicher Eingriff
Grüße
Hans-Martin