Lautsprecher mit passiver Kardioid-Technologie
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annalognicht · „wie annalognicht zum aktiven Hören kam“
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- „wie annalognicht zum aktiven Hören kam“
Hallo Christian,Cabrio_User hat geschrieben: 04.02.2026, 20:35 Hallo,
mittlerweile habe ich mich zu der letzten Beplankung durchgekämpft, wodurch man einen Eindruck von der geplanten Gehäusedicke bekommt. Neben den Bitumen Platten überlege ich zusätzlich einen schweren Teppich von innen einzukleben. Das Gehäuse ist recht stabil geworden, aber leider nicht klangneutral.
Grüße Christian
das sieht doch schon sehr sehr gut aus.
Einme weitere Überlegung um Masse einzubringen ist Wakaflex. Wiegt 3,1 Kg / m² und man könnte es auch mehrlagig aufbringen. Ist leicht zu verarbeiten.
In Kombination mit etwas Filz würd ich aus dem Bauch heraus vorschlagen.
https://store.bmigroup.com/medias/Produ ... YwJGwwJGgw
Durch die gewölbte Verleimung des Sperrholz bekommst du Spannung ins Materiel. Das ist vielleicht der Grund für den "Eigenklang".
Gruß Uli
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo,
Die Sperrholzplatten wurden mit einem PU Leim verklebt, der eine offene Zeit von 5 Minuten besitzt. Nach 15 Minuten ist er unverrückbar, nach einer halben Stunde nahezu ausgehärtet. Ich habe meist 1 bis 2 Stunden gewartet, bevor ich die Klammern und Zwingen entfernt hatte. Dübel oder Lamellos etc waren nicht im Spiel, der Auftrag erfolgte in Bahnen und wurde mit der zu verleimenden Sperrholzplatte verrieben, bis das der Leim vollflächig das Seitenteil benetzt. Ich habe die Teile mal locker zusammen gestellt und ein Foto gemacht. Das Rückenteil steht auf dem Bild an der Wand. Die Schrägen/Fasen des Rückenteils sind im Radius des Korpus gefräst. Es wird nur angeleimt. In den Ausschnitt kommt ein gefrästes Aluminium 6 Pol Terminal.
Grüße Christian
Die Sperrholzplatten wurden mit einem PU Leim verklebt, der eine offene Zeit von 5 Minuten besitzt. Nach 15 Minuten ist er unverrückbar, nach einer halben Stunde nahezu ausgehärtet. Ich habe meist 1 bis 2 Stunden gewartet, bevor ich die Klammern und Zwingen entfernt hatte. Dübel oder Lamellos etc waren nicht im Spiel, der Auftrag erfolgte in Bahnen und wurde mit der zu verleimenden Sperrholzplatte verrieben, bis das der Leim vollflächig das Seitenteil benetzt. Ich habe die Teile mal locker zusammen gestellt und ein Foto gemacht. Das Rückenteil steht auf dem Bild an der Wand. Die Schrägen/Fasen des Rückenteils sind im Radius des Korpus gefräst. Es wird nur angeleimt. In den Ausschnitt kommt ein gefrästes Aluminium 6 Pol Terminal.
Grüße Christian
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Lauscher · „wie Lauscher zum aktiven Hören kam“
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Hallo Christian,
Respekt – du bist schnell in der Umsetzung - Dein Lautsprecher sieht gut aus.
An PU Leime habe ich für meine Lautsprecher auch gedacht - befürchte aber, dass durch eine zu feste Klebemasse/starre Verbindung der Lautsprecher zu einem einzigen festen Block wird. Deine Aussage bestätigt das.
Ich habe mich aufgrund Deines Berichtes umgeschaut und den Sikaflex 221 gefunden und zur Probe bestellt. Ich versprech mir eine gute Klebewirkung (der wird ja auch im Karosseriebau verwendet - sollte also stark genug für den Lautsprecherbau halten) mit etwas Dämpfung. Wenn der Versuch gut läuft und die Haftwirkung fest genug ist , müsste der Eigenklang dadurch noch weiter reduziert werden können.
Viele Grüße
Jens
Respekt – du bist schnell in der Umsetzung - Dein Lautsprecher sieht gut aus.
An PU Leime habe ich für meine Lautsprecher auch gedacht - befürchte aber, dass durch eine zu feste Klebemasse/starre Verbindung der Lautsprecher zu einem einzigen festen Block wird. Deine Aussage bestätigt das.
Ich habe mich aufgrund Deines Berichtes umgeschaut und den Sikaflex 221 gefunden und zur Probe bestellt. Ich versprech mir eine gute Klebewirkung (der wird ja auch im Karosseriebau verwendet - sollte also stark genug für den Lautsprecherbau halten) mit etwas Dämpfung. Wenn der Versuch gut läuft und die Haftwirkung fest genug ist , müsste der Eigenklang dadurch noch weiter reduziert werden können.
Viele Grüße
Jens
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo Jens,
ich empfehle dir kein Sikaflex zu nehmen. Das wird eine elendige Sauerei bei der Verarbeitung. Ich habe das bei unserem alten 5er Kombi genutzt um in der Heckklappe das Funkmodul abzudichten. Wochenlang hab ich Reste von dem Kram beseitigen dürfen. Dann vielleicht eher Doppelwandig mit Sandfüllung etc.
Ich habe Bitumen Klebematten besorgt und werde darauf ggf noch etwas Teppich anbringen. Besser wie eine normale Standard Spanplattenkonstruktion ist das mit dem Sperrholz-PU Leim schon geworden. MDF wäre sicher noch günstiger in der Anwendung. Vielen Dank für die schönen Anwendungsbeispiele. Das mit den Filmdosen veranschaulicht meines Erachtens gut, worum es eigentlich geht.
Anbei noch ein Bild von den "zwei Konzepten" in einer Box. Das von mir genutzte Buche Sperrholz war eine unglückliche Wahl. Die Deckschicht ist wenige Zehntel mm dick und darunter befindet sich eine dünne Schicht Pappelholz, nach der es zur Mitte hin mit Buche weiter geht. Das Problem ist, ich kann keine Kante anpassen, ohne das sofort das helle Pappelholz zum Vorschein kommt. Um dieses Thema zu verstecken, überlege ich die Sperrholzkonstruktion weiss zu beizen und mit Porenfüller das Finish erstellen.
Grüße Christian
ich empfehle dir kein Sikaflex zu nehmen. Das wird eine elendige Sauerei bei der Verarbeitung. Ich habe das bei unserem alten 5er Kombi genutzt um in der Heckklappe das Funkmodul abzudichten. Wochenlang hab ich Reste von dem Kram beseitigen dürfen. Dann vielleicht eher Doppelwandig mit Sandfüllung etc.
Ich habe Bitumen Klebematten besorgt und werde darauf ggf noch etwas Teppich anbringen. Besser wie eine normale Standard Spanplattenkonstruktion ist das mit dem Sperrholz-PU Leim schon geworden. MDF wäre sicher noch günstiger in der Anwendung. Vielen Dank für die schönen Anwendungsbeispiele. Das mit den Filmdosen veranschaulicht meines Erachtens gut, worum es eigentlich geht.
Anbei noch ein Bild von den "zwei Konzepten" in einer Box. Das von mir genutzte Buche Sperrholz war eine unglückliche Wahl. Die Deckschicht ist wenige Zehntel mm dick und darunter befindet sich eine dünne Schicht Pappelholz, nach der es zur Mitte hin mit Buche weiter geht. Das Problem ist, ich kann keine Kante anpassen, ohne das sofort das helle Pappelholz zum Vorschein kommt. Um dieses Thema zu verstecken, überlege ich die Sperrholzkonstruktion weiss zu beizen und mit Porenfüller das Finish erstellen.
Grüße Christian
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Junakreiter · „wie Junakreiter zum aktiven Hören kam“
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Hallo Christian,
Sehr schöne Arbeit !
lg Alex.
Sehr schöne Arbeit !
lg Alex.
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo Alex,
vielen Dank, meistens erleide ich Schiffbruch mit solchen Konstruktionen, weil es hinterher nicht stimmig ist oder unförmig wirkt. Für mich war es schon immer die größte Herausforderung etwas optisch passend zu erstellen. Ein Bekannter arbeitet als Designer und wenn ich den um seinen Rat frage, dann merke ich schnell, wie unterschiedlich er die Dinge wahr nimmt und meistens ist alles was er sagt sehr logisch. Von mir aus, würde ich auf solche logischen (Design) Erkenntnisse nicht kommen. Bei den zwei letzten Bilder dieses Beitrages sieht man seinen Input. Ich hatte den Sockel etwas kleiner mit einer flacheren Front geplant. Mein Nachbar meinte aber, dass der besser wie aus einem Guss wirken sollte. Kurzum mit Design stehe ich ein bisschen auf Kriegsfuß, weshalb die Box im unfertigen Zustand auch möglichst schnell zusammen gestellt werden musste, um ggf vorhandene Fehler frühstmöglich zu erkennen. Jedes Feedback ist mir hier sehr Willkommen. Die Box soll noch einen Namen/Typ/Markenzeichen erhalten und da dachte ich (in Anlehnung des Holzes der Front) an ein paar Kirschen auf dem Terminal. Anbei ist ein Bild, wie die Aluminium Terminals gefräst werden sollen. Die eingeblendete Skizze zeigt, was später von der Terminalplatte zu sehen ist. Die Prägung/Gravur soll unterhalb der Anschlüsse positioniert werden, damit die Kabel besser aus dem Ausschnitt geführt werden können und nicht knicken. Aus dem Grund sitzen die Terminalanschlüsse nicht mittig und es ergab den Platz für das "Emblem". Ursprünglich wollte ich das Typenschild Emblem sogar vorn an der Schallfront anbringen. Das hätte aber zu einer optischen Überladung führen können, weshalb der Gedanke verworfen wurde.
Was könnte man hier besser machen? Welche Art von Emblem würdest du bevorzugen?
Bei meinem Tischsub war es recht einfach. Der hatte nur einen Treiber und da Focal ein brauchbares Emblem besitzt, habe ich dieses in Erinnerung an den Treiber auf das Terminal gefräst.
Bei dem Mitteltöner Lautsprecher eines Center mit teilbedämpften BR Rohr habe ich mich ebenso am verbauten Chassis orientiert, da hier das Emblem genauso brauchbar gewesen ist. Leider hat Dayton oder Visaton kein brauchbares Emblem und um es korrekt zu machen, müsste man dann ja auch beide aufbringen, was für mich wenig optischen Reiz besitzt. Deswegen die Frage nach Vorschlägen, was gefallen würde oder was man sich auf dem Lautsprecher an Emblem vorstellen kann.
Hier sieht man gut, an welcher Position das Sperrholz die Pappelschicht durchleuchten lässt und warum der ursprüngliche Plan mit einem farblosen Finish nicht mehr aufgeht. Die geplante Beize werde ich vorab auf Reststücken testen. Bisher hatte ich mit Beizen noch nichts zu tun und so wird es Neuland. Das Ergebnis soll die Fehler ideal verstecken und die Holzmaserung zeigen bzw zu der Kirschfront passen.
Da ich das Konzept mit den Kiemen das erste mal erzeuge, habe ich mir überlegt, dass ich die Bedämpfung über eine Impedanzmessung einstelle. Die Idee ist, einen kleinen Schacht in der seitlich eingefrästen Kiemenform zu erstellen, indem das Dämmmaterial/Flies gepresst werden kann und über die Menge bzw den Pressdruck die Belastbarkeit des Treibers mit Impedanzmessungen definiert wird. Im Grunde sitzt der Visaton AL200 in einem viel zu kleinen (offenem) Gehäuse mit ca 7Liter. Erfahrungen mit einer solchen Auslegung konnte ich schon sammeln, bei dem Bau des oben gezeigten Mittelton Lautsprechers mit einem Variablen BR Rohr an den Cabasse Treibern, welches Teilbedämpft wurde. Damals war die Länge des BR Rohrs unerheblich, mit dem Dämmstoff konnte man dagegen präzise die Leistungsfähigkeit des MT justieren. Selbiges wollte ich zur Abstimmung des Visaton AL200 MT Treiber testen. Die D&D 8C mit Ihren zwei rückwändigen Bässen und dem kleinen Gehäuse, wird bei 100Hz zu 1250Hz getrennt. Daher wirkt die seitliche Auslöschung gut, weil der MT weit runter spielt. Die 8C hatte ich mir vor meinem Bau angeschaut und getestet/gehört. Ich würde meine Auslegung eher missbrauchen, um die optimale Leistung des MT einzustellen und weniger um die Auslöschung perfekt zu erhalten. Hierzu plane ich die Trennfrequenz des TT bei 150 bis 200Hz und der HT soll bei 1800-2000hz übernehmen. Im Grunde also weniger den Auslöschungsgedanken der seitlichen Kiemen leben und dafür die Leistungsfähigkeit der Treiber maximieren.
Grüße Christian
vielen Dank, meistens erleide ich Schiffbruch mit solchen Konstruktionen, weil es hinterher nicht stimmig ist oder unförmig wirkt. Für mich war es schon immer die größte Herausforderung etwas optisch passend zu erstellen. Ein Bekannter arbeitet als Designer und wenn ich den um seinen Rat frage, dann merke ich schnell, wie unterschiedlich er die Dinge wahr nimmt und meistens ist alles was er sagt sehr logisch. Von mir aus, würde ich auf solche logischen (Design) Erkenntnisse nicht kommen. Bei den zwei letzten Bilder dieses Beitrages sieht man seinen Input. Ich hatte den Sockel etwas kleiner mit einer flacheren Front geplant. Mein Nachbar meinte aber, dass der besser wie aus einem Guss wirken sollte. Kurzum mit Design stehe ich ein bisschen auf Kriegsfuß, weshalb die Box im unfertigen Zustand auch möglichst schnell zusammen gestellt werden musste, um ggf vorhandene Fehler frühstmöglich zu erkennen. Jedes Feedback ist mir hier sehr Willkommen. Die Box soll noch einen Namen/Typ/Markenzeichen erhalten und da dachte ich (in Anlehnung des Holzes der Front) an ein paar Kirschen auf dem Terminal. Anbei ist ein Bild, wie die Aluminium Terminals gefräst werden sollen. Die eingeblendete Skizze zeigt, was später von der Terminalplatte zu sehen ist. Die Prägung/Gravur soll unterhalb der Anschlüsse positioniert werden, damit die Kabel besser aus dem Ausschnitt geführt werden können und nicht knicken. Aus dem Grund sitzen die Terminalanschlüsse nicht mittig und es ergab den Platz für das "Emblem". Ursprünglich wollte ich das Typenschild Emblem sogar vorn an der Schallfront anbringen. Das hätte aber zu einer optischen Überladung führen können, weshalb der Gedanke verworfen wurde.
Was könnte man hier besser machen? Welche Art von Emblem würdest du bevorzugen?
Bei meinem Tischsub war es recht einfach. Der hatte nur einen Treiber und da Focal ein brauchbares Emblem besitzt, habe ich dieses in Erinnerung an den Treiber auf das Terminal gefräst.
Bei dem Mitteltöner Lautsprecher eines Center mit teilbedämpften BR Rohr habe ich mich ebenso am verbauten Chassis orientiert, da hier das Emblem genauso brauchbar gewesen ist. Leider hat Dayton oder Visaton kein brauchbares Emblem und um es korrekt zu machen, müsste man dann ja auch beide aufbringen, was für mich wenig optischen Reiz besitzt. Deswegen die Frage nach Vorschlägen, was gefallen würde oder was man sich auf dem Lautsprecher an Emblem vorstellen kann.
Hier sieht man gut, an welcher Position das Sperrholz die Pappelschicht durchleuchten lässt und warum der ursprüngliche Plan mit einem farblosen Finish nicht mehr aufgeht. Die geplante Beize werde ich vorab auf Reststücken testen. Bisher hatte ich mit Beizen noch nichts zu tun und so wird es Neuland. Das Ergebnis soll die Fehler ideal verstecken und die Holzmaserung zeigen bzw zu der Kirschfront passen.
Da ich das Konzept mit den Kiemen das erste mal erzeuge, habe ich mir überlegt, dass ich die Bedämpfung über eine Impedanzmessung einstelle. Die Idee ist, einen kleinen Schacht in der seitlich eingefrästen Kiemenform zu erstellen, indem das Dämmmaterial/Flies gepresst werden kann und über die Menge bzw den Pressdruck die Belastbarkeit des Treibers mit Impedanzmessungen definiert wird. Im Grunde sitzt der Visaton AL200 in einem viel zu kleinen (offenem) Gehäuse mit ca 7Liter. Erfahrungen mit einer solchen Auslegung konnte ich schon sammeln, bei dem Bau des oben gezeigten Mittelton Lautsprechers mit einem Variablen BR Rohr an den Cabasse Treibern, welches Teilbedämpft wurde. Damals war die Länge des BR Rohrs unerheblich, mit dem Dämmstoff konnte man dagegen präzise die Leistungsfähigkeit des MT justieren. Selbiges wollte ich zur Abstimmung des Visaton AL200 MT Treiber testen. Die D&D 8C mit Ihren zwei rückwändigen Bässen und dem kleinen Gehäuse, wird bei 100Hz zu 1250Hz getrennt. Daher wirkt die seitliche Auslöschung gut, weil der MT weit runter spielt. Die 8C hatte ich mir vor meinem Bau angeschaut und getestet/gehört. Ich würde meine Auslegung eher missbrauchen, um die optimale Leistung des MT einzustellen und weniger um die Auslöschung perfekt zu erhalten. Hierzu plane ich die Trennfrequenz des TT bei 150 bis 200Hz und der HT soll bei 1800-2000hz übernehmen. Im Grunde also weniger den Auslöschungsgedanken der seitlichen Kiemen leben und dafür die Leistungsfähigkeit der Treiber maximieren.
Grüße Christian
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Junakreiter · „wie Junakreiter zum aktiven Hören kam“
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- „wie Junakreiter zum aktiven Hören kam“
Hallo Christian,
Ich finde alles stimmig, aber nicht die Kirsche
Die ist zu "lieb" vielleicht eine stark abstrahierte Kirsche...
lg Alex.
Ich finde alles stimmig, aber nicht die Kirsche
Die ist zu "lieb" vielleicht eine stark abstrahierte Kirsche...
lg Alex.
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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- „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
Hallo Alex,
vielen Dank für deine Empfehlung. Die Kirsche ist damit raus. Aktueller Favorit ist ein geschwungener Buchstabe, ähnlich wie es Cabasse besitzt.
vielen Dank für deine Empfehlung. Die Kirsche ist damit raus. Aktueller Favorit ist ein geschwungener Buchstabe, ähnlich wie es Cabasse besitzt.
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo,
die Anschlussterminals sind gefertigt. Ich denke erstmal kann ich die so benutzen und wenn ich nochmal eine bessere Idee bekomme, mache ich mir zwei neue. Da das Terminal nur verschraubt wird, ist es jederzeit austauschbar.
Grüße Christian
die Anschlussterminals sind gefertigt. Ich denke erstmal kann ich die so benutzen und wenn ich nochmal eine bessere Idee bekomme, mache ich mir zwei neue. Da das Terminal nur verschraubt wird, ist es jederzeit austauschbar.
Grüße Christian
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Fxxxxxx · „wie Fxxxxxx zum aktiven Hören kam“
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- Registriert: 11.01.2021
- „wie Fxxxxxx zum aktiven Hören kam“
Sieht gut aus. Du hättest als Logo auch einfach einen schicken Notenschlüssel nehmen können.
Mit freundlichen Grüßen Frank
Mit freundlichen Grüßen Frank
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo,
Ja, Notenschlüssel war auch kurz im Gespräch, allerdings war mir der Bezug zu Abstrakt. Auch wenn man damit keine Innovationspreis gewinnt, so trägt die Box aktuell den Anfangsbuchstaben meines Namens und damit ist das zumindest ähnlich wie bei manch großen Herstellern.
Zu der Bedämpfung der Kiemen habe ich mir eine "Dämmstoff-Folterbox" ausgedacht. Die Box soll in den Seitenwänden in der Kiemenform eingeklebt werden. Von aussen gibt es zwei Imbus Schrauben, mit denen man Dämmvlies in der Box verpressen kann. Die Schrauben sitzen in je zwei Muttern, welche in der Anpressplatte verbaut sind. Mit dem Pressdruck plane ich die Dämmung einzustellen. Diese Option soll ein stetigen Aus/Einbau des Treibers bei der Abstimmung verhindern bzw eine variable Abstimmung für den späteren Betrieb ermöglichen.
Grüße Christian
Ja, Notenschlüssel war auch kurz im Gespräch, allerdings war mir der Bezug zu Abstrakt. Auch wenn man damit keine Innovationspreis gewinnt, so trägt die Box aktuell den Anfangsbuchstaben meines Namens und damit ist das zumindest ähnlich wie bei manch großen Herstellern.
Zu der Bedämpfung der Kiemen habe ich mir eine "Dämmstoff-Folterbox" ausgedacht. Die Box soll in den Seitenwänden in der Kiemenform eingeklebt werden. Von aussen gibt es zwei Imbus Schrauben, mit denen man Dämmvlies in der Box verpressen kann. Die Schrauben sitzen in je zwei Muttern, welche in der Anpressplatte verbaut sind. Mit dem Pressdruck plane ich die Dämmung einzustellen. Diese Option soll ein stetigen Aus/Einbau des Treibers bei der Abstimmung verhindern bzw eine variable Abstimmung für den späteren Betrieb ermöglichen.
Grüße Christian
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musikgeniesser · „wie musikgeniesser zum aktiven Hören kam“
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- „wie musikgeniesser zum aktiven Hören kam“
Moin Christian,
moin Forenten,
großartig, einfach großartig.
Aber was wäre ein Forum ohne Fragen von der Seitenlinie.
Drei Chassis, drei Anschlüsse bedeutet Aktivkonzept mit getrennten Gehäusen für Lautsprecher und Verstärker, verstehe ich das richtig? Wahrscheinlich ist es hier im Strang erwähnt, aber ich erinnere mich nicht. Eine Auffrischung meiner Erinnerung wäre daher willkommen.
Das Terminal ist in ein Brett geschraubt, dass wie die Rückwand aussieht. Die ist auf einem früheren Foto eingeleimt, jedenfalls sieht es so aus. Das verwirrt mich. Wie findet das Terminal seinen Weg in die Box? Ohne weitere Informationen würde ich denken, dass du das Terminal zunächst in eine Musterrückwand eingebaut hast und der endgültige Einbau von innen durch die seitliche Öffnung des Basslautsprechers erfolgen soll. Hier
Für die Dämmstoff-Folterbox fehlt mir die nötige Fantasie: die pressbare Fläche ist nur ein Bruchteil der Gesamtfläche, nämlich der kleine Aufsatz, welcher noch dazu seltsam schräg aufgeschraubt wird. Das sieht für mich alles total merkwürdig aus. Die Anschnitte der Sechskant-Bohrungen muten für mich wie Irrtümer an. Manchmal ist das seltsame gut begründet, aber ich habe da keine Vorstellung, in welche Richtung das gehen könnte. Andererseits sind es bisher nur Entwürfe, die vielleicht noch reifen und sich dabei ganz anders entwickeln, bevor sie umgesetzt werden. Da bin ich jetzt mal gespannt.
Gruß
Peter
moin Forenten,
großartig, einfach großartig.
Aber was wäre ein Forum ohne Fragen von der Seitenlinie.
Drei Chassis, drei Anschlüsse bedeutet Aktivkonzept mit getrennten Gehäusen für Lautsprecher und Verstärker, verstehe ich das richtig? Wahrscheinlich ist es hier im Strang erwähnt, aber ich erinnere mich nicht. Eine Auffrischung meiner Erinnerung wäre daher willkommen.
Das Terminal ist in ein Brett geschraubt, dass wie die Rückwand aussieht. Die ist auf einem früheren Foto eingeleimt, jedenfalls sieht es so aus. Das verwirrt mich. Wie findet das Terminal seinen Weg in die Box? Ohne weitere Informationen würde ich denken, dass du das Terminal zunächst in eine Musterrückwand eingebaut hast und der endgültige Einbau von innen durch die seitliche Öffnung des Basslautsprechers erfolgen soll. Hier
kann man die eine Öffnung sehen, weil man durch sie hindurchblicken kann (rechts) und die andere erahnen, weil es im Gehäuseinnern durchs Fenster kommend aufgehellt ist (links). Aber wenn das so stimmt: was machst du dann mit dem Muster? Ist es gar kein Muster und du baust 2 Paare oder noch einen Center?
Für die Dämmstoff-Folterbox fehlt mir die nötige Fantasie: die pressbare Fläche ist nur ein Bruchteil der Gesamtfläche, nämlich der kleine Aufsatz, welcher noch dazu seltsam schräg aufgeschraubt wird. Das sieht für mich alles total merkwürdig aus. Die Anschnitte der Sechskant-Bohrungen muten für mich wie Irrtümer an. Manchmal ist das seltsame gut begründet, aber ich habe da keine Vorstellung, in welche Richtung das gehen könnte. Andererseits sind es bisher nur Entwürfe, die vielleicht noch reifen und sich dabei ganz anders entwickeln, bevor sie umgesetzt werden. Da bin ich jetzt mal gespannt.
Gruß
Peter
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo Peter,
Sorry, wenn die Folterbox für den Dämmstoff nicht ausreichend erklärt ist. Die Box kommt aus dem 3D Drucker, die Versteifungsrippen werden im Dämmstoff eingedrückt. Vielleicht baue ich das Ding nochmal neu und lasse mir dann eine Loch-Platte aus Edelstahl lasern oder fräse die aus Alu auf der CNC. Für den ersten Versuch habe ich es aus Kunststoff vorgesehen und hier wird die 2mm dicke Lochplattenfornt vermutlich nicht stabil genug sein, um die Pressplatte ran zu ziehen, ohne sich zu verbiegen. Deswegen hat die ein paar Versteifungsrippen an den Krafteinleitenden Kontaktstellen der (Press)-Schrauben.
Du hast vermutlich den Sockel mit der Box verwechselst. Im Sockel war seinerzeit die Rückwand schon verbaut. In der Box kam die Rückwand erst vorgestern und natürlich erhielt diese auch das Terminal, welches die Anschlüsse der drei Treiber (vollaktiv) nach aussen führt.
Grüße Christian
Sorry, wenn die Folterbox für den Dämmstoff nicht ausreichend erklärt ist. Die Box kommt aus dem 3D Drucker, die Versteifungsrippen werden im Dämmstoff eingedrückt. Vielleicht baue ich das Ding nochmal neu und lasse mir dann eine Loch-Platte aus Edelstahl lasern oder fräse die aus Alu auf der CNC. Für den ersten Versuch habe ich es aus Kunststoff vorgesehen und hier wird die 2mm dicke Lochplattenfornt vermutlich nicht stabil genug sein, um die Pressplatte ran zu ziehen, ohne sich zu verbiegen. Deswegen hat die ein paar Versteifungsrippen an den Krafteinleitenden Kontaktstellen der (Press)-Schrauben.
Du hast vermutlich den Sockel mit der Box verwechselst. Im Sockel war seinerzeit die Rückwand schon verbaut. In der Box kam die Rückwand erst vorgestern und natürlich erhielt diese auch das Terminal, welches die Anschlüsse der drei Treiber (vollaktiv) nach aussen führt.
Grüße Christian
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Hallo,
das verschleifen von dem Sperrholz ging zu guter letzt völlig daneben. Die Idee das Sperrholz direkt als Oberfläche zu nutzen ist damit unbrauchbar. Wie sagt man so schön, durch Rückschläge lernt man und wenn man Zitronen bekommt wird es Zeit für Limonade.
Um zu retten was noch zu retten ist, habe ich Kirschholz Furnier besorgt, womit die Seiten "verblendet" werden sollen. Würdet ihr das horizontal oder vertikal einsetzen? Mein erster Eindruck ist, es so wie auf dem Bild zu sehen (vertikal) einzusetzen. Hochwertige Hersteller nutzen das aber mitunter horizontal, weshalb ich unschlüssig bin.
Grüße Christian
das verschleifen von dem Sperrholz ging zu guter letzt völlig daneben. Die Idee das Sperrholz direkt als Oberfläche zu nutzen ist damit unbrauchbar. Wie sagt man so schön, durch Rückschläge lernt man und wenn man Zitronen bekommt wird es Zeit für Limonade.
Um zu retten was noch zu retten ist, habe ich Kirschholz Furnier besorgt, womit die Seiten "verblendet" werden sollen. Würdet ihr das horizontal oder vertikal einsetzen? Mein erster Eindruck ist, es so wie auf dem Bild zu sehen (vertikal) einzusetzen. Hochwertige Hersteller nutzen das aber mitunter horizontal, weshalb ich unschlüssig bin.
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Hallo Christian,Cabrio_User hat geschrieben: 13.02.2026, 13:16 Hallo,
das verschleifen von dem Sperrholz ging zu guter letzt völlig daneben....
Um zu retten was noch zu retten ist, habe ich Kirschholz Furnier besorgt, womit die Seiten "verblendet" werden sollen. Würdet ihr das horizontal oder vertikal einsetzen? Mein erster Eindruck ist, es so wie auf dem Bild zu sehen (vertikal) einzusetzen. Hochwertige Hersteller nutzen das aber mitunter horizontal, weshalb ich unschlüssig bin.
Grüße Christian
das ist echt schade, das die Schleiferei nicht so gut geklappt hat.
Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten. Wenn es nach meinem Geschmack ginge, so würde ich die Sperrholzteile lackieren.
Elefenbein oder hellgrau - das wäre mein Geschmack.
Funieren ist nicht so einfach. Besonders bei diesen gebogenen Flächen. Ich denke es wird einfacher sein das Funier vertikal anzuordnen, weil parallel zur Faser das Funier mehr mitmacht. Der genaue Zuschnitt ist für beide Richtungen nicht ohne.
Wie willst du pressen?
Dennoch ein super tolles und spannendes Projekt!
Gruß Uli