Lautsprecher mit passiver Kardioid-Technologie
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Tinitus · „wie Tinitus zum aktiven Hören kam“
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- „wie Tinitus zum aktiven Hören kam“
Hallo Christian,
ich kann Dir zwar nicht helfen, ich möchte Dir aber mitteilen, dass mich das, was Du da handwerklich hinstellst tief beeindruckt, Hut ab! Auch wenn man bei solchen Arbeiten manchmal innerlich flucht, wenn was schief geht, so stellt sich doch meist nach gutem Ausgang eine tiefe Zufriedenheit ein.
Viel Erfolg bei dem spannenden Thema
Uwe
ich kann Dir zwar nicht helfen, ich möchte Dir aber mitteilen, dass mich das, was Du da handwerklich hinstellst tief beeindruckt, Hut ab! Auch wenn man bei solchen Arbeiten manchmal innerlich flucht, wenn was schief geht, so stellt sich doch meist nach gutem Ausgang eine tiefe Zufriedenheit ein.
Viel Erfolg bei dem spannenden Thema
Uwe
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Junakreiter · „wie Junakreiter zum aktiven Hören kam“
- Aktiver Hersteller
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- „wie Junakreiter zum aktiven Hören kam“
Hallo Christian,
Was du da baust ist sehr schön und das Material ansprechend.
Ich hoffe das klingt fantastisch !
lg Alex.
Was du da baust ist sehr schön und das Material ansprechend.
Ich hoffe das klingt fantastisch !
lg Alex.
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Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
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- „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
Hallo,
ich stelle mir die Situation so vor:
Man hat die Wahl, was wichtiger ist, ob vor dem Chassis, also der dem Hörer zugewandten Seite, die im Zylinder (kreisförmiger Schallwandausschnitt) eingeschlossene Luftmasse mit trägen und elastischen Eigenschaften, oder die rückwärtig im Zylinder zunächst eingeschlossene Luftmasse, die an das absorbierend aufgefüllte Gehäuse ankoppelt und welches eigentlich sowas alles schlucken soll. Was gewinnt man, wenn man dem hinteren Schallverhalten mehr Bedeutung einräumt als dem, was auf dem Weg zum Ohr geschieht?
Ich erinnere mich an eine Heco-Beschallungsbox (1970er Jahre), wo man einen vergleichsweise langen Pappzylinder rückseitig zum TT im Gehäuse angebracht hatte, um dessen Impulsverhalten zu verbessern. Das war das absolute Gegenteil von dem, was hier gerade diskutiert wurde. Gewissermaßen eine frequenzabhängige Luftfedersteife im Gehäuse.
Grüße
Hans-Martin
ich stelle mir die Situation so vor:
Man hat die Wahl, was wichtiger ist, ob vor dem Chassis, also der dem Hörer zugewandten Seite, die im Zylinder (kreisförmiger Schallwandausschnitt) eingeschlossene Luftmasse mit trägen und elastischen Eigenschaften, oder die rückwärtig im Zylinder zunächst eingeschlossene Luftmasse, die an das absorbierend aufgefüllte Gehäuse ankoppelt und welches eigentlich sowas alles schlucken soll. Was gewinnt man, wenn man dem hinteren Schallverhalten mehr Bedeutung einräumt als dem, was auf dem Weg zum Ohr geschieht?
Ich erinnere mich an eine Heco-Beschallungsbox (1970er Jahre), wo man einen vergleichsweise langen Pappzylinder rückseitig zum TT im Gehäuse angebracht hatte, um dessen Impulsverhalten zu verbessern. Das war das absolute Gegenteil von dem, was hier gerade diskutiert wurde. Gewissermaßen eine frequenzabhängige Luftfedersteife im Gehäuse.
Grüße
Hans-Martin
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Hifidistel · „wie Hifidistel zum aktiven Hören kam“
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Hi there,
Ich finde zu dem Thema dies sehr aufschlussreich. Troels hat sich die Mühe gemacht, mal ein wenig empirisch zu forschen:
http://www.troelsgravesen.dk/chamfer.htm
http://www.troelsgravesen.dk/Edge-coating.htm
Interessant auch seine Beiträge zu aktiv vs passive Weichen..
Grüße
Sascha
Ich finde zu dem Thema dies sehr aufschlussreich. Troels hat sich die Mühe gemacht, mal ein wenig empirisch zu forschen:
http://www.troelsgravesen.dk/chamfer.htm
http://www.troelsgravesen.dk/Edge-coating.htm
Interessant auch seine Beiträge zu aktiv vs passive Weichen..
Grüße
Sascha
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo,
die gezeigten Beispiele und Messergebnisse betrachten Extremfälle, welche an der Box nicht vorhanden sind. Sie vermitteln mir das Bild, dass Hans Martin das recht gut eingeschätzt hat. Ich sehe das zumindest ähnlich und habe mir überlegt was es schaden könnte, zumindest die Kante zu "brechen". Da ich keine negativen Merkmale ausmachen konnte, habe ich es dabei belassen, einmal mit der Oberfräse an der Kante entlang zu fahren.
Die Schallfronten bekamen gestern Ihr Finish.
Grüße Christian
die gezeigten Beispiele und Messergebnisse betrachten Extremfälle, welche an der Box nicht vorhanden sind. Sie vermitteln mir das Bild, dass Hans Martin das recht gut eingeschätzt hat. Ich sehe das zumindest ähnlich und habe mir überlegt was es schaden könnte, zumindest die Kante zu "brechen". Da ich keine negativen Merkmale ausmachen konnte, habe ich es dabei belassen, einmal mit der Oberfräse an der Kante entlang zu fahren.
Die Schallfronten bekamen gestern Ihr Finish.
Grüße Christian
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo,
der Hinweis zu dem absorbierenden/dämpfenden Einbau der Treiber finde ich attraktiv. Anbei ein paar Bilder, wie der erste Versuch einer Umsetzung aussehen kann. Der Treiber dichtet damit das Gehäuse gut ab und wird sauber zentriert.
Ich habe versucht, das Thema im Extrem durchzudenken;
Macht es eigentlich einen Unterschied, ob man so einen (100-1200Hz) Mitteltöner z.b. "frei Raum" (am Seil hängend), oder fest montiert (ohne Schallwand) misst? Ich vermute, dass bei einer festen Montage, der Treiber die Luft impulsiver antreiben könnte, wie bei einer schwingenden Montage. Er hat ja nur noch seine Massenträgheit, welche die Gegenkraft zur Raumkopplung erzeugt. Allerdings kann ich nicht abschätzen, ob die Treibermasse ausreicht, die Impulsfähigkeit nicht zu beeinflussen. Insofern ist die Frage, ob eine weichere Dichtung oder ein härterer Absorber-Ring mehr Vor oder Nachteile besitzt? Die aktuelle Dichtungsversion ist auf 500Hz abgestimmt. Man könnte die auch weicher machen und auf 800 bis 1000Hz abstimmen oder härter in Richtung 200-300Hz.
Beste Grüße
Christian
der Hinweis zu dem absorbierenden/dämpfenden Einbau der Treiber finde ich attraktiv. Anbei ein paar Bilder, wie der erste Versuch einer Umsetzung aussehen kann. Der Treiber dichtet damit das Gehäuse gut ab und wird sauber zentriert.
Ich habe versucht, das Thema im Extrem durchzudenken;
Macht es eigentlich einen Unterschied, ob man so einen (100-1200Hz) Mitteltöner z.b. "frei Raum" (am Seil hängend), oder fest montiert (ohne Schallwand) misst? Ich vermute, dass bei einer festen Montage, der Treiber die Luft impulsiver antreiben könnte, wie bei einer schwingenden Montage. Er hat ja nur noch seine Massenträgheit, welche die Gegenkraft zur Raumkopplung erzeugt. Allerdings kann ich nicht abschätzen, ob die Treibermasse ausreicht, die Impulsfähigkeit nicht zu beeinflussen. Insofern ist die Frage, ob eine weichere Dichtung oder ein härterer Absorber-Ring mehr Vor oder Nachteile besitzt? Die aktuelle Dichtungsversion ist auf 500Hz abgestimmt. Man könnte die auch weicher machen und auf 800 bis 1000Hz abstimmen oder härter in Richtung 200-300Hz.
Beste Grüße
Christian
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Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
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Hallo Sascha,Hifidistel hat geschrieben: 25.01.2026, 09:00Troels hat sich die Mühe gemacht, mal ein wenig empirisch zu forschen:
http://www.troelsgravesen.dk/chamfer.htm
http://www.troelsgravesen.dk/Edge-coating.htm
Interessant auch seine Beiträge....
ich schaue auch gern bei Troels vorbei und schätze viele seiner Seiten, habe ihm zum Thema Coating auch etwas beigetragen, was er ungekürzt zitiert hat.
Bei den vielen Diagrammen (Link oben) darf man auch genauer hinschauen, so ist beim Stepresponse die horizontale Skalierung mal 5, mal 6, was mich Photoshop zum Einsatz bringen ließ, um die Verläufe übereinander zu legen, und da ist dann kaum ein Vorteil für angeschrägte Kanten mehr erkennbar, eher bei Peakamplitudenanpassung das Gegenteil (geringfügig).
Ebenso hinterlässt das jeweilige Wasserfalldiagramm in Bass und Hochton unterschiedliche Eindrücke.
k2 und k3 sind auch nicht so aus den Schrieben herauszulesen, wie der Text es darstellt, auch hier 44mm-ohne vs 22mm-mit Schräge interpretierbar. Bedenkt man, dass eine Senke im FG über einer Oktave deutlicher hörbar wird als eine schmalbandigere Einbuchtung, wenn beide gleichtief gehen, sogar wenn die erste weniger tief geht, wirft das ein neues Licht auf den FG.
Und beim Klirr wird vermutlich der Bereich höherer Ohrempfindlichkeit oberhalb 1kHz bei der Bewertung eine andere Rolle spielen als der Bass.
Offenbar ist es doch nicht so einfach, wie vorgestellt... aber eine zu enge Schallführung würde ich in jedem Fall vermeiden, besonders im Mitteltonbereich.
Wie man bei der Schräge den Schraubensitz sicher (dauerhaft) gestaltet, bleibt eine Herausforderung für sich.
Grüße
Hans-Martin
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Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
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Hallo Christian,Cabrio_User hat geschrieben: 25.01.2026, 15:45Macht es eigentlich einen Unterschied, ob man so einen (100-1200Hz) Mitteltöner z.b. "frei Raum" (am Seil hängend), oder fest montiert (ohne Schallwand) misst? Ich vermute, dass bei einer festen Montage, der Treiber die Luft impulsiver antreiben könnte, wie bei einer schwingenden Montage.
ich hatte vorübergehend die B&W Matrix 801 mit Betongehäuse für den MT, der in Gummidurchführungen für die Schrauben gelagert war, also Gummi auf beiden Seiten des Korbs. Wenn man die Schrauben locker hatte, klang es langweilig, zu fest hingegen auch nicht richtig, Sängerin nicht mehr schön.
Die Stoffabdeckung bremste auch.
Grüße
Hans-Martin
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Hifidistel · „wie Hifidistel zum aktiven Hören kam“
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„ Wie man bei der Schräge den Schraubensitz sicher (dauerhaft) gestaltet, bleibt eine Herausforderung für sich“
..kann man ja auf seinen Bauanleitungen begutachten…
Grundsätzlich finde ich seine Sorgfalt beeindruckend. Die Akribie, mit der er sich in das Thema Lautsprecherentwicklung erschlossen hat habe ich bei nur wenigen Konstrukteuren beobachten können. Dieter Fricke ist auch so einer. Letztlich zählt nur, was man hört und die Kunst besteht nun mal darin, Experimente zu machen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Dass er den Kantenreflexionen ein paar Gedanken widmet ist ja als solches nicht beachtenswert - das akustisch in Perfomance zu übersetzen schon. Und es reicht eben nicht, einfach Akurate anzuschmeißen und mal eben eine Weiche zu rechnen und das Ergebnis mit ein paar Messdurchgängen vom Programm optimieren zu lassen. Das ist wie beim Kochen - Intuition, Erfahrung und Handwerk müssen idealerweise eine gute Kombi ergeben.
Liebe Grüße
Sascha
..der im Lautsprecherbauen noch im „Malen nach Zahlen-Stadium“ ist..
..kann man ja auf seinen Bauanleitungen begutachten…
Grundsätzlich finde ich seine Sorgfalt beeindruckend. Die Akribie, mit der er sich in das Thema Lautsprecherentwicklung erschlossen hat habe ich bei nur wenigen Konstrukteuren beobachten können. Dieter Fricke ist auch so einer. Letztlich zählt nur, was man hört und die Kunst besteht nun mal darin, Experimente zu machen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Dass er den Kantenreflexionen ein paar Gedanken widmet ist ja als solches nicht beachtenswert - das akustisch in Perfomance zu übersetzen schon. Und es reicht eben nicht, einfach Akurate anzuschmeißen und mal eben eine Weiche zu rechnen und das Ergebnis mit ein paar Messdurchgängen vom Programm optimieren zu lassen. Das ist wie beim Kochen - Intuition, Erfahrung und Handwerk müssen idealerweise eine gute Kombi ergeben.
Liebe Grüße
Sascha
..der im Lautsprecherbauen noch im „Malen nach Zahlen-Stadium“ ist..
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo,
soweit ich das verstanden habe, "stört" der TT (Tieftöner) den MT (Mitteltöner) und HT (Hochtöner), Der MT den HT und der HT keinen seiner Mitstreiter. Dh bei maximal 1250hz Trennfrequenz vom MT/HT darf die Dämpfung des HT noch funktionieren. Anstatt einer dämpfenden Auflage, wurde der Flansch im ganzen zur Dämpfung und wird über einen Anpressring aus Kohlefaser gehalten. die "verlorene" Form dazu kam aus dem 3D Drucker. Aufgefüllt mit Luftfahrt Epoxydharz und Kohlefaserrovings, lässt sich damit komfortabel ein stabiler Prototyp bauen. Da das HT Blechgehäuse nicht sehr Formtreu ist, kann man einen solchen Kunststoffring einfacher nacharbeiten, wie z.b. einen Alu Ring.
Grüße Christian
soweit ich das verstanden habe, "stört" der TT (Tieftöner) den MT (Mitteltöner) und HT (Hochtöner), Der MT den HT und der HT keinen seiner Mitstreiter. Dh bei maximal 1250hz Trennfrequenz vom MT/HT darf die Dämpfung des HT noch funktionieren. Anstatt einer dämpfenden Auflage, wurde der Flansch im ganzen zur Dämpfung und wird über einen Anpressring aus Kohlefaser gehalten. die "verlorene" Form dazu kam aus dem 3D Drucker. Aufgefüllt mit Luftfahrt Epoxydharz und Kohlefaserrovings, lässt sich damit komfortabel ein stabiler Prototyp bauen. Da das HT Blechgehäuse nicht sehr Formtreu ist, kann man einen solchen Kunststoffring einfacher nacharbeiten, wie z.b. einen Alu Ring.
Grüße Christian
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo,
das Wochenende ist da und damit auch wieder ein bisschen Zeit zum basteln. Die Gehäuse für die Fronten bekamen heute ihre erste Beplankung. Insgesamt sind 4 Lagen mit je 4mm für die 16mm Wandstärke vorgesehen, wobei die letzte aus Buche entsteht. Von innen wird das Gehäuse mit Bitumenmatten ausgekleidet.
Grüße Christian
das Wochenende ist da und damit auch wieder ein bisschen Zeit zum basteln. Die Gehäuse für die Fronten bekamen heute ihre erste Beplankung. Insgesamt sind 4 Lagen mit je 4mm für die 16mm Wandstärke vorgesehen, wobei die letzte aus Buche entsteht. Von innen wird das Gehäuse mit Bitumenmatten ausgekleidet.
Grüße Christian
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo,
mittlerweile habe ich mich zu der letzten Beplankung durchgekämpft, wodurch man einen Eindruck von der geplanten Gehäusedicke bekommt. Neben den Bitumen Platten überlege ich zusätzlich einen schweren Teppich von innen einzukleben. Das Gehäuse ist recht stabil geworden, aber leider nicht klangneutral. Bei den ersten Lagen Pappelsperrholz bekam ich schon Angst davor, dass die Gehäusekonstruktion wie ein Gitarrendeck klingt. Nach der dritten Lage Pappelsperrholz wurde es besser und mit dem Buchensperrholz erträglich bzw ähnlich einer 20mm Multiplex Konstruktion.
Grüße Christian
mittlerweile habe ich mich zu der letzten Beplankung durchgekämpft, wodurch man einen Eindruck von der geplanten Gehäusedicke bekommt. Neben den Bitumen Platten überlege ich zusätzlich einen schweren Teppich von innen einzukleben. Das Gehäuse ist recht stabil geworden, aber leider nicht klangneutral. Bei den ersten Lagen Pappelsperrholz bekam ich schon Angst davor, dass die Gehäusekonstruktion wie ein Gitarrendeck klingt. Nach der dritten Lage Pappelsperrholz wurde es besser und mit dem Buchensperrholz erträglich bzw ähnlich einer 20mm Multiplex Konstruktion.
Grüße Christian
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musikgeniesser · „wie musikgeniesser zum aktiven Hören kam“
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Moin Christian,
moin Forenten,
hast du die Beplankung vollflächig aufgeleimt? Ohne irgendwelche Bohrungen, Nuten oder auch Verbindungen wie Dübel oder Lamello oder dergleichen? Letzteres geht bei der geringen Dicke ja gar nicht, denke ich. Wie dosiert man da den Leim? Mit einem Zahnspachtel oder ist das schon zu viel des guten? Eine Lage pro Tag oder wie lange lässt du den Leim aushärten?
Vorne läuft auf der Schallwand eine Lage Sperrholz stumpf dagegen, wie mir scheint. Wie hast du das hinten gelöst? Aufgeleimt und ganz am Ende mit einem Hobel über die Rückwand zu Glättung der schräg verlaufenden Beplankungskanten?
Eine gewölbte Fläche ist immer erheblich stabiler als ein ebene. Insofern würde ich eine für die Gehäusegröße ungewöhnlich hohe Resonanzfrequenz erwarten, wobei ich ebenfalls erwarten würde, dass sie weit weniger ausgeprägt sein dürfte. Ist die Ausprägung doch einem Quader vergleichbar? Das würde mich schon interessieren, weil es mich auch überraschen würde.
Hawaphon fällt mir zur Bedämpfung ein. Aus der Schweiz und nicht nur deshalb sicherlich nicht ganz billig, aber Lautsprecherbauer brauchen nicht so große Flächen wie etwa Bautischler, die eine Konferenztür dämmen wollen. Also vielleicht ist es dann doch bezahlbar. Andererseits sollte man die Spezialschere zum zuschneiden wohl besser doch gleich mitkaufen, denn wer möchte sich auf auf dem Boden herumrollenden winzigen Schrotkugeln aus"rutschend" schon den Oberschenkelhals brechen?
https://www.korff.ch/produkte/hawaphon/
Grundsätzlich geht es darum, Schwere und Weiche, wenn ich das einmal so sagen darf, zu gewinnen: je schwerer etwas ist, also je mehr Masse im Spiel ist, desto mehr Trägheit, logisch. Wenn etwas weich ist, hat es keine Möglichkeit zur Eigenschwingung. Eine nicht gespannte Saite labbert halt herum, aber schwingt nicht.
Das hat zu der Bitumenmatten-Idee geführt. Das ist zähes, schweres Zeug, das nicht viel kostet. Einen ähnlichen Effekt müsste man auch mit einer Fliesen-Mosaik-Matte erreichen können. Da würde im Baumarkt die billigste genau die richtige sein, denn ich würde das innen auftragen, wo es aussehen kann, wie es will. Keramit dürfte noch einmal schwerer als Bitumen sein und das Aufbrechen in kleine Einzelflächen verhindert, dass sie Eigenschwingungen entwickeln könnte. Wichtig ist natürlich, auf eine Verfugung gänzlich zu verzichten, klar.
Schrotkugeln sind deutlich schwerer als Keramik, also deutlich deutlich schwerer als Bitumen. Ob man so eine Hawaphon-Platte nachbauen kann, weil man es gerne noch etwas dicker hätte, weiß ich nicht, darüber habe ich mir noch keine konkreten Gedanken gemacht. Aber eine Idee könnte es wert sein. Ich finde die Hawaphon-Matte doch recht dünn, die Idee aber genial. 11 kg pro m² ist nun wirklich nicht viel: bei einer Dichte von 1 entspräche das 11 mm Plattendicke, bei einer von 7,86 (Eisen) im Grunde genommen kaum 2 mm.
Audiodata hatte alle sein Boxen innen mit Hawaphon ausgekleidet. So bin ich überhaupt erst auf das Produkt aufmerksam geworden.
Danke für euer Interesse
Peter
P. S.: Hawaphon ist mit 1 mm-Stahlkugeln gefüllt. Dies als Ergänzung zur Einordnung des von Hans-Martin geschriebenen.
moin Forenten,
hast du die Beplankung vollflächig aufgeleimt? Ohne irgendwelche Bohrungen, Nuten oder auch Verbindungen wie Dübel oder Lamello oder dergleichen? Letzteres geht bei der geringen Dicke ja gar nicht, denke ich. Wie dosiert man da den Leim? Mit einem Zahnspachtel oder ist das schon zu viel des guten? Eine Lage pro Tag oder wie lange lässt du den Leim aushärten?
Vorne läuft auf der Schallwand eine Lage Sperrholz stumpf dagegen, wie mir scheint. Wie hast du das hinten gelöst? Aufgeleimt und ganz am Ende mit einem Hobel über die Rückwand zu Glättung der schräg verlaufenden Beplankungskanten?
Eine gewölbte Fläche ist immer erheblich stabiler als ein ebene. Insofern würde ich eine für die Gehäusegröße ungewöhnlich hohe Resonanzfrequenz erwarten, wobei ich ebenfalls erwarten würde, dass sie weit weniger ausgeprägt sein dürfte. Ist die Ausprägung doch einem Quader vergleichbar? Das würde mich schon interessieren, weil es mich auch überraschen würde.
Hawaphon fällt mir zur Bedämpfung ein. Aus der Schweiz und nicht nur deshalb sicherlich nicht ganz billig, aber Lautsprecherbauer brauchen nicht so große Flächen wie etwa Bautischler, die eine Konferenztür dämmen wollen. Also vielleicht ist es dann doch bezahlbar. Andererseits sollte man die Spezialschere zum zuschneiden wohl besser doch gleich mitkaufen, denn wer möchte sich auf auf dem Boden herumrollenden winzigen Schrotkugeln aus"rutschend" schon den Oberschenkelhals brechen?
https://www.korff.ch/produkte/hawaphon/
Grundsätzlich geht es darum, Schwere und Weiche, wenn ich das einmal so sagen darf, zu gewinnen: je schwerer etwas ist, also je mehr Masse im Spiel ist, desto mehr Trägheit, logisch. Wenn etwas weich ist, hat es keine Möglichkeit zur Eigenschwingung. Eine nicht gespannte Saite labbert halt herum, aber schwingt nicht.
Das hat zu der Bitumenmatten-Idee geführt. Das ist zähes, schweres Zeug, das nicht viel kostet. Einen ähnlichen Effekt müsste man auch mit einer Fliesen-Mosaik-Matte erreichen können. Da würde im Baumarkt die billigste genau die richtige sein, denn ich würde das innen auftragen, wo es aussehen kann, wie es will. Keramit dürfte noch einmal schwerer als Bitumen sein und das Aufbrechen in kleine Einzelflächen verhindert, dass sie Eigenschwingungen entwickeln könnte. Wichtig ist natürlich, auf eine Verfugung gänzlich zu verzichten, klar.
Schrotkugeln sind deutlich schwerer als Keramik, also deutlich deutlich schwerer als Bitumen. Ob man so eine Hawaphon-Platte nachbauen kann, weil man es gerne noch etwas dicker hätte, weiß ich nicht, darüber habe ich mir noch keine konkreten Gedanken gemacht. Aber eine Idee könnte es wert sein. Ich finde die Hawaphon-Matte doch recht dünn, die Idee aber genial. 11 kg pro m² ist nun wirklich nicht viel: bei einer Dichte von 1 entspräche das 11 mm Plattendicke, bei einer von 7,86 (Eisen) im Grunde genommen kaum 2 mm.
Audiodata hatte alle sein Boxen innen mit Hawaphon ausgekleidet. So bin ich überhaupt erst auf das Produkt aufmerksam geworden.
Danke für euer Interesse
Peter
P. S.: Hawaphon ist mit 1 mm-Stahlkugeln gefüllt. Dies als Ergänzung zur Einordnung des von Hans-Martin geschriebenen.
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Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
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Hallo,
Bleikugeln verformen und verzahnen sich, Stahlkugeln bleiben formstabil und können sich weiterhin aneinander reiben und Bewegung in Wärme umsetzen. In den Absorberplatten von Creaktiv und Audioselection war Hawaphon in Sand gebettet, und auch da muss man Sand nehmen, der rund geschliffen ist (aus Meeresbrandung) und nicht den, der seinen kristallinen Charakter noch hat (Verzahnung).
Die BBC hat dickes Bitumen auf Sperrholz geklebt, Klang&Ton hat auch Filz für gut befunden, um den inneren Schall von der äußeren Oberfläche fernzuhalten. Ein doppelwandiges Gehäuse ist sehr aufwändig, den Hohlraum dazwischen könnte man mit Sand füllen, wie es Gilbert Briggs (LS-Pionier, Wharfedale-Gründer in den OpenBaffles gemacht hat.
My 2 ct...
Grüße
Hans-Martin
Bleikugeln verformen und verzahnen sich, Stahlkugeln bleiben formstabil und können sich weiterhin aneinander reiben und Bewegung in Wärme umsetzen. In den Absorberplatten von Creaktiv und Audioselection war Hawaphon in Sand gebettet, und auch da muss man Sand nehmen, der rund geschliffen ist (aus Meeresbrandung) und nicht den, der seinen kristallinen Charakter noch hat (Verzahnung).
Die BBC hat dickes Bitumen auf Sperrholz geklebt, Klang&Ton hat auch Filz für gut befunden, um den inneren Schall von der äußeren Oberfläche fernzuhalten. Ein doppelwandiges Gehäuse ist sehr aufwändig, den Hohlraum dazwischen könnte man mit Sand füllen, wie es Gilbert Briggs (LS-Pionier, Wharfedale-Gründer in den OpenBaffles gemacht hat.
My 2 ct...
Grüße
Hans-Martin
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musikgeniesser · „wie musikgeniesser zum aktiven Hören kam“
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Moin Freunde der Nacht und des schnellen Euro,
keine Idee ist zu verrückt, um nicht doch vorgetragen zu werden...
Die Hawaphon-Idee fortgeführt könnte ich mir so vorstellen:
Vor allem muss ich mir nicht meine Hände beim hantieren in der beengten Box abbrechen. Durchaus möglich also, dass man das schon aus rein anatomischen Gründen gar nicht umsetzen kann.
Gruß
Peter
keine Idee ist zu verrückt, um nicht doch vorgetragen zu werden...
Die Hawaphon-Idee fortgeführt könnte ich mir so vorstellen:
- man nimmt alte Filmdosen oder kauft halt welche neu
- 100 Stück gibt's im Netz für unter 10 Euro, habe ich gesehen
- durchbohren, auch den Dosenboden, und mit entsprechend langer Schraube und Kotflügelscheibe, von innen natürlich an die Gehäusewand schrauben
- zuvor die Dosen zu 3/4 oder so mit Stahlkugeln auffüllen -- das könnte durchaus ein teurer Spaß werden, wie mir ein flüchtiger Blick ins Internet verrät
- das ganze in einem Muster, das man sich vorher überlegt, von innen natürlich an die Gehäusewand schrauben
Vor allem muss ich mir nicht meine Hände beim hantieren in der beengten Box abbrechen. Durchaus möglich also, dass man das schon aus rein anatomischen Gründen gar nicht umsetzen kann.
Gruß
Peter