Grundig Monolith knistern
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tetzuo · „wie tetzuo zum aktiven Hören kam“
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- „wie tetzuo zum aktiven Hören kam“
Hallo Leute,
habe ein paar Grundig Monolith 80 geschenkt bekommen.
Nachdem ich den Staub von den Kisten runter hatte, einfach mal angeschlossen und siehe da, funktionieren auch noch komplett.
aber
nach ein paar Musikstücken fing die eine an zu knistern, hab dann mal abgeschaltet. Gab bei der einen auch noch ein schönes Ausschaltknacksen, denke die Entstörkondensatoren müssen neu.
Könnte es sein, das nur die Relais hin sind? hatte ich bei ner AFB3 auch, da kamen und gingen die Kanäle mit knistern. Relais getauscht und zack wunderbar.
Dazu die Frage an die Profis, wie kriegt man die Endstufen runter, gibt es noch weitere Schrauben, außer den äußeren am Kühlkörper, oder sind die einfach nur eingeklebt und brauchen nen Ruck.
Danke schon mal vorweg
beste Grüße Andre
habe ein paar Grundig Monolith 80 geschenkt bekommen.
Nachdem ich den Staub von den Kisten runter hatte, einfach mal angeschlossen und siehe da, funktionieren auch noch komplett.
aber
nach ein paar Musikstücken fing die eine an zu knistern, hab dann mal abgeschaltet. Gab bei der einen auch noch ein schönes Ausschaltknacksen, denke die Entstörkondensatoren müssen neu.
Könnte es sein, das nur die Relais hin sind? hatte ich bei ner AFB3 auch, da kamen und gingen die Kanäle mit knistern. Relais getauscht und zack wunderbar.
Dazu die Frage an die Profis, wie kriegt man die Endstufen runter, gibt es noch weitere Schrauben, außer den äußeren am Kühlkörper, oder sind die einfach nur eingeklebt und brauchen nen Ruck.
Danke schon mal vorweg
beste Grüße Andre
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wgh52 · „wie wgh52 zum aktiven Hören kam“
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- „wie wgh52 zum aktiven Hören kam“
Hallo André,
für Grundig AktivLS bin ich kein Spezialist, Serviceunterlagen dazu habe ich auf die Schnelle auch nicht gefunden.
Wenn Du die Pretiosen weiter zu verwenden beabsichtigst würde ich ohne Anhsehen der Beobachtungen zu einer Revision, Säuberung, Austausch von Steckverbindern, Trimmern, Relais und Elkos raten. Das Knistern kann verschiedene Ursachen haben, aber Relaiskontakte (verbunden mit Lautstärkeschwankungen), Steckverbinder (verbunden mit Lautstärkeschwankungen) und insbesondere Elkos sind durchaus Ursprungskandidaten.
Mangels Serviceunterlagen kann ich zur Endstufenbefestigung gar nichts sagen, aber von Klebungen habe in diesem zusammenhang noch nicht gehört, das würde mich wirklich wundern.
Grüße,
Winfried
für Grundig AktivLS bin ich kein Spezialist, Serviceunterlagen dazu habe ich auf die Schnelle auch nicht gefunden.
Wenn Du die Pretiosen weiter zu verwenden beabsichtigst würde ich ohne Anhsehen der Beobachtungen zu einer Revision, Säuberung, Austausch von Steckverbindern, Trimmern, Relais und Elkos raten. Das Knistern kann verschiedene Ursachen haben, aber Relaiskontakte (verbunden mit Lautstärkeschwankungen), Steckverbinder (verbunden mit Lautstärkeschwankungen) und insbesondere Elkos sind durchaus Ursprungskandidaten.
Mangels Serviceunterlagen kann ich zur Endstufenbefestigung gar nichts sagen, aber von Klebungen habe in diesem zusammenhang noch nicht gehört, das würde mich wirklich wundern.
Grüße,
Winfried
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Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
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- Beiträge: 10095
- Registriert: 14.06.2009
- „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
Hallo André,
hast du das Knistern schon einem Chassis bzw Verstärkerzweig zuordnen können?
Mit einem Becher MT und HT abdecken, hinhören, was sich ändert.
Meine erste Begegnung mit Knistern waren defekte Transistoren, die ich mit Kältespray lokalisieren konnte. Das war in den 1970er.
Die Monolith-Serie ist Anfang der 1980er gebaut worden. Tantal-Kondensatoren halten auch nicht ewig, In den 1980-1990ern hatte ich Knistern bei Tantal-Cs.
Ich habe Geräte erlebt, die nach längerer Pausierung eingeschaltet Rauchzeichen gaben (Tantal).
Wenn Elkos mit halber Nennspannung betrieben werden, halten sie länger als wenn ständig am limit gefahren. 16 Jahre nach Produktion würde ich heutzutage erstmal auf Elkos tippen, aber die Monolith waren lange vor dem Soveso-Unfall (PCB) produziert. Bei 40 Jahre alter Elektronik muss man damit rechnen, dass die Elkos erstmal wieder formiert werden müssen, also im Leerlauf am Netz halten, wenn eine Einschaltelektronik abschaltet, einen Basspegel einspeisen, der eingeschaltet hält.
Es gibt ein Grundig-Forum.de, da findet man vermutlich eher jemand, der mit der Restauration Erfahrung hat.
Aber auch hier gab es Beiträge zu dem Thema Monolith: viewtopic.php?p=167585#p167585 und viewtopic.php?p=128760#p128760. Eine Forumssuche ist ggf. hilfreich.
In den 1980ern haben viele Hersteller ihre voll-verleimten Gehäuse von Spezialisten fertigen lassen (z.B. Graetz Möbelwerk), um in die Öffnungen die Chassis und Anschlussfelder von außen aufzuschrauben, nachdem die vom Weichenspezialisten schon vorverdrahteten Weichen und Dämmateial eingesetzt waren. Bei Aktivelektronik gab es dann 2 Versionen: 1 Plate-amp (würde man heute nennen) ist abgedichtet aufgesetzt und verschraubt, oder es gibt eine separate Kammer und unter der Verschraubung hat man das Dichtmaterial nicht zwingend, wohl eher, um Klappern zu vermeiden.
Wenn man versucht, eine alte Braun oder Canton Box von hinten aufzuschrauben, um an die von innen auf die Schallwand geschraubten Chassis zu kommen, begegnet man bestens inzwischen verklebten Rückwänden, obwohl alle Befestigungsschrauben gelöst sind. Das Dichtungsmaterial hat sich zum Kleber mutiert. Ein Fall für die Stichsäge, wenn eingedrehte Schrauben nur Stücke von Spanplatte herauszureißen imstande sind.
Um auf das Knistern zurückzukommen: wenn du kurzzeitig (2 sec) die Lautstärke deutlich erhöhst, und danach das Knistern für eine gewisse Zeit (10min) verschwindet, dann wieder auftaucht, würde ich bei korrodierten Kontakten suchen, Steckverbinder, Schalter, Relais.
Je nach Lagerraum und Luftfeuchtigkeit kann auch Rost auf dem Polkern Knistern bei der Membranbewegung verursachen. 40 Jahre sind lang genug...
Grüße
Hans-Martin
hast du das Knistern schon einem Chassis bzw Verstärkerzweig zuordnen können?
Mit einem Becher MT und HT abdecken, hinhören, was sich ändert.
Meine erste Begegnung mit Knistern waren defekte Transistoren, die ich mit Kältespray lokalisieren konnte. Das war in den 1970er.
Die Monolith-Serie ist Anfang der 1980er gebaut worden. Tantal-Kondensatoren halten auch nicht ewig, In den 1980-1990ern hatte ich Knistern bei Tantal-Cs.
Ich habe Geräte erlebt, die nach längerer Pausierung eingeschaltet Rauchzeichen gaben (Tantal).
Wenn Elkos mit halber Nennspannung betrieben werden, halten sie länger als wenn ständig am limit gefahren. 16 Jahre nach Produktion würde ich heutzutage erstmal auf Elkos tippen, aber die Monolith waren lange vor dem Soveso-Unfall (PCB) produziert. Bei 40 Jahre alter Elektronik muss man damit rechnen, dass die Elkos erstmal wieder formiert werden müssen, also im Leerlauf am Netz halten, wenn eine Einschaltelektronik abschaltet, einen Basspegel einspeisen, der eingeschaltet hält.
Es gibt ein Grundig-Forum.de, da findet man vermutlich eher jemand, der mit der Restauration Erfahrung hat.
Aber auch hier gab es Beiträge zu dem Thema Monolith: viewtopic.php?p=167585#p167585 und viewtopic.php?p=128760#p128760. Eine Forumssuche ist ggf. hilfreich.
In den 1980ern haben viele Hersteller ihre voll-verleimten Gehäuse von Spezialisten fertigen lassen (z.B. Graetz Möbelwerk), um in die Öffnungen die Chassis und Anschlussfelder von außen aufzuschrauben, nachdem die vom Weichenspezialisten schon vorverdrahteten Weichen und Dämmateial eingesetzt waren. Bei Aktivelektronik gab es dann 2 Versionen: 1 Plate-amp (würde man heute nennen) ist abgedichtet aufgesetzt und verschraubt, oder es gibt eine separate Kammer und unter der Verschraubung hat man das Dichtmaterial nicht zwingend, wohl eher, um Klappern zu vermeiden.
Wenn man versucht, eine alte Braun oder Canton Box von hinten aufzuschrauben, um an die von innen auf die Schallwand geschraubten Chassis zu kommen, begegnet man bestens inzwischen verklebten Rückwänden, obwohl alle Befestigungsschrauben gelöst sind. Das Dichtungsmaterial hat sich zum Kleber mutiert. Ein Fall für die Stichsäge, wenn eingedrehte Schrauben nur Stücke von Spanplatte herauszureißen imstande sind.
Um auf das Knistern zurückzukommen: wenn du kurzzeitig (2 sec) die Lautstärke deutlich erhöhst, und danach das Knistern für eine gewisse Zeit (10min) verschwindet, dann wieder auftaucht, würde ich bei korrodierten Kontakten suchen, Steckverbinder, Schalter, Relais.
Je nach Lagerraum und Luftfeuchtigkeit kann auch Rost auf dem Polkern Knistern bei der Membranbewegung verursachen. 40 Jahre sind lang genug...
Grüße
Hans-Martin
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Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
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- Registriert: 14.06.2009
- „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
Nachsatz:
Es gibt keine Relais, die die LS-Chassis im Störungsfall als Last abwerfen.
Der Vergleich der Schaltbilder von Grundig Aktiv Box 50 zu Grundig Aktiv Box XSM 2000 zeigt eine auffällig hohe Übereinstimmung, sind aber nicht 100% identisch. Bei den späteren Endstufen wurde die Spannungsverstärkung von 15 auf 10 herabgesetzt, das Netzteil wurde überarbeitet, weniger Bauteile.
Auffällig sind die Tantal-Kondensatoren, die die Basisvorspannung stabilisieren, bei C3 würde ich anfangen, wenn das Knistern aus allen Chassis zu hören ist. Und da wären noch sehr überschaubar mehr von diesen Perlen (tropfenförmige Bauform).
Falls nur ein Chassis knistert, liegt das Problem eventuell in dem 22uF Elko, der in der jeweiligen Endstufe von der negativen Gegenkopplung nach Masse liegt. Grundig lässt Wechselspannung auf einen ungepolten Elko, wenn dieser Elko ersetzt wird, würde ich einen 22uF 63V Typ wählen oder vorzugsweise einen ungepolten 22uF 40V. Bei den zu derzeit gern gewählten ROEderstein Elkos im roten Kunststoffgehäuse muss man mit der Lupe auf Risse achten, Zeichen ihres Ablebens...
Grüße
Hans-Martin
Es gibt keine Relais, die die LS-Chassis im Störungsfall als Last abwerfen.
Der Vergleich der Schaltbilder von Grundig Aktiv Box 50 zu Grundig Aktiv Box XSM 2000 zeigt eine auffällig hohe Übereinstimmung, sind aber nicht 100% identisch. Bei den späteren Endstufen wurde die Spannungsverstärkung von 15 auf 10 herabgesetzt, das Netzteil wurde überarbeitet, weniger Bauteile.
Auffällig sind die Tantal-Kondensatoren, die die Basisvorspannung stabilisieren, bei C3 würde ich anfangen, wenn das Knistern aus allen Chassis zu hören ist. Und da wären noch sehr überschaubar mehr von diesen Perlen (tropfenförmige Bauform).
Falls nur ein Chassis knistert, liegt das Problem eventuell in dem 22uF Elko, der in der jeweiligen Endstufe von der negativen Gegenkopplung nach Masse liegt. Grundig lässt Wechselspannung auf einen ungepolten Elko, wenn dieser Elko ersetzt wird, würde ich einen 22uF 63V Typ wählen oder vorzugsweise einen ungepolten 22uF 40V. Bei den zu derzeit gern gewählten ROEderstein Elkos im roten Kunststoffgehäuse muss man mit der Lupe auf Risse achten, Zeichen ihres Ablebens...
Grüße
Hans-Martin
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tetzuo · „wie tetzuo zum aktiven Hören kam“
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- „wie tetzuo zum aktiven Hören kam“
Danke schon mal für die Tips
Die Endstufe habe ich dann auch rausbekommen, war an einer Stelle verklebt, musste kurz etwas grober werden…
Zum ausschaltknacken:
Also der Entstörkondensator ist rissig und ist schon bestellt.
Das knistern lässt nach ein paar Minuten nach und dann klingt die Box normal, dann kommt es wieder, vor allem wenn leisere stellen kommen.
Hört sich manchmal an als ob nur Mittel und Hochtöner betroffen sind, dann aber auch wieder unsauber im Bass
Lasse die jetzt mal was bei kleiner Lautstärke laufen.
Der andere läuft ohne Probleme
Werde mich mal im Grundigforum umhören
Grüße Andre
Die Endstufe habe ich dann auch rausbekommen, war an einer Stelle verklebt, musste kurz etwas grober werden…
Zum ausschaltknacken:
Also der Entstörkondensator ist rissig und ist schon bestellt.
Das knistern lässt nach ein paar Minuten nach und dann klingt die Box normal, dann kommt es wieder, vor allem wenn leisere stellen kommen.
Hört sich manchmal an als ob nur Mittel und Hochtöner betroffen sind, dann aber auch wieder unsauber im Bass
Lasse die jetzt mal was bei kleiner Lautstärke laufen.
Der andere läuft ohne Probleme
Werde mich mal im Grundigforum umhören
Grüße Andre
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tetzuo · „wie tetzuo zum aktiven Hören kam“
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- „wie tetzuo zum aktiven Hören kam“
Moin,
Habe die Boxen mal bei kleiner Lautstärke laufen lassen, nach ner halben Stunde wurde der betroffene leiser, bis er aus ging...
Wenn ich nun Signal drauf gebe, hört man das Relais schalten, die Led leuchtet nur noch schwach.
ich fange mal mit den Endstörkondesatoren an und arbeite mich durch.
Wenn noch wer ne konkrete Idee hat wäre fein
grüße Andre
Habe die Boxen mal bei kleiner Lautstärke laufen lassen, nach ner halben Stunde wurde der betroffene leiser, bis er aus ging...
Wenn ich nun Signal drauf gebe, hört man das Relais schalten, die Led leuchtet nur noch schwach.
ich fange mal mit den Endstörkondesatoren an und arbeite mich durch.
Wenn noch wer ne konkrete Idee hat wäre fein
grüße Andre
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Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
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- „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
Hallo Andre,
was heißt bei dir "Entstörkondensator"? Ist das ein RIFA im transparenten selbstverlöschenden Kunststoff? Dieser auch in Foren als "Knallfrosch" bezeichnete Konensator ist in die Jahre gekommen und Kapillarwirkung mag Feuchtigkeit aufgenommen haben, dann gibt es irgendwann Rauchzeichen... Und die Netzsicherung geht durch, sofern davor. Wenn der oder seine Überreste rausgekniffen wird, sollte das einwandfrei funktionieren, muss auch ohne gehen.
Ich hätte eher den Tantal-C in Verdacht, in der einen Serie 1,5uF, später 4,7uF, der die Basisvorspannungen niederohmiger stabil macht. Der wird von den kleinen Trafo und dessen Netzteil gespeist, welches für die Einschaltautomatik eine Dauerversorgung 24/7 macht. Die Bauteile, speziell gepolte Kondensatoren sind hier im Dauerstress - und das schon länger als 30 Jahre. Erfahrungsgemäß halten Elkos 16 Jahre gut durch, dann geht die Ausfallrate nach oben (Badewannenkurve).
Schaut man sich Datenblätter von Elko-Herstellern an, findet man Betriebsstundenzahlen, die einen schaudern lassen, bei Werten unterhalb 10uF sind 1000 (in Worten: eintausend) Stunden selten überboten, bei Nennspannung und genannter Betriebstemperatur.
Zum Vergleich : 365 Tage mal 24 macht schon 8766 Stunden (Schaltjahr anteilig berücksichtigt).
LongLife-Elkos mit Schraubanschlüssen sind spezifiziert für 200000h, also ca 22 Jahre (ab 10000uF aufwärts). Deshalb würde ich nach den geringsten Werten bei Elkos suchen und diese austauschen. Eine Stufe höhere Nennspannung schadet nicht.
Grüße
Hans-Martin
P.S. hat deine Aktivelektronik einen Schalter zur Kanalzuordnung? Wieviele Leiterplatten? Endstufen mit BD907/908?
was heißt bei dir "Entstörkondensator"? Ist das ein RIFA im transparenten selbstverlöschenden Kunststoff? Dieser auch in Foren als "Knallfrosch" bezeichnete Konensator ist in die Jahre gekommen und Kapillarwirkung mag Feuchtigkeit aufgenommen haben, dann gibt es irgendwann Rauchzeichen... Und die Netzsicherung geht durch, sofern davor. Wenn der oder seine Überreste rausgekniffen wird, sollte das einwandfrei funktionieren, muss auch ohne gehen.
Ich hätte eher den Tantal-C in Verdacht, in der einen Serie 1,5uF, später 4,7uF, der die Basisvorspannungen niederohmiger stabil macht. Der wird von den kleinen Trafo und dessen Netzteil gespeist, welches für die Einschaltautomatik eine Dauerversorgung 24/7 macht. Die Bauteile, speziell gepolte Kondensatoren sind hier im Dauerstress - und das schon länger als 30 Jahre. Erfahrungsgemäß halten Elkos 16 Jahre gut durch, dann geht die Ausfallrate nach oben (Badewannenkurve).
Schaut man sich Datenblätter von Elko-Herstellern an, findet man Betriebsstundenzahlen, die einen schaudern lassen, bei Werten unterhalb 10uF sind 1000 (in Worten: eintausend) Stunden selten überboten, bei Nennspannung und genannter Betriebstemperatur.
Zum Vergleich : 365 Tage mal 24 macht schon 8766 Stunden (Schaltjahr anteilig berücksichtigt).
LongLife-Elkos mit Schraubanschlüssen sind spezifiziert für 200000h, also ca 22 Jahre (ab 10000uF aufwärts). Deshalb würde ich nach den geringsten Werten bei Elkos suchen und diese austauschen. Eine Stufe höhere Nennspannung schadet nicht.
Grüße
Hans-Martin
P.S. hat deine Aktivelektronik einen Schalter zur Kanalzuordnung? Wieviele Leiterplatten? Endstufen mit BD907/908?
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tetzuo · „wie tetzuo zum aktiven Hören kam“
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- Registriert: 31.12.2023
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Hallo Hans-Martin
Habe jetzt mal den Rifa getauscht und dafür die Platine mal losgemacht.
Auf der Unterseite sind dann auch zwei Sicherungen für das Hauptnetzteil, die eine war durch.
Erst mal die Endstufentransistoren durchgemessen, alle I.o.
Dann vom Netzteil her Angefangen und Treffer, einer der Röderstein netzteilelkos hat 16ohm.
Gestern noch nen kompletten Satz bestellt, wenn die drin sind, gebe ich laut.
Gibt die Schaltpläne übrigens im Netz
https://www.hifi-archiv.info/Grundig/Monolith190s/
Sind zwar für die 190 aber ist exakt die selbe Platine wie bei meiner 80iger
Bis dahin
Grüße Andre
Habe jetzt mal den Rifa getauscht und dafür die Platine mal losgemacht.
Auf der Unterseite sind dann auch zwei Sicherungen für das Hauptnetzteil, die eine war durch.
Erst mal die Endstufentransistoren durchgemessen, alle I.o.
Dann vom Netzteil her Angefangen und Treffer, einer der Röderstein netzteilelkos hat 16ohm.
Gestern noch nen kompletten Satz bestellt, wenn die drin sind, gebe ich laut.
Gibt die Schaltpläne übrigens im Netz
https://www.hifi-archiv.info/Grundig/Monolith190s/
Sind zwar für die 190 aber ist exakt die selbe Platine wie bei meiner 80iger
Bis dahin
Grüße Andre
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Junakreiter · „wie Junakreiter zum aktiven Hören kam“
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- „wie Junakreiter zum aktiven Hören kam“
Hallo !
Die schauen toll aus die Monolith.
So wie Hans-Martin schrieb: Elkos tauschen ! am besten alle.
lg Alex.
Die schauen toll aus die Monolith.
So wie Hans-Martin schrieb: Elkos tauschen ! am besten alle.
lg Alex.