Bernd Peter (Dynaudio Focus 60 XD)

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Koala887 · „wie Koala887 zum aktiven Hören kam“
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„wie Koala887 zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Koala887 »

Hallo Bernd,

es ist doch immer wieder erstaunlich, wie selbst kleine Dinge eine so große Klangsteigerung bringen können. :wink:
Da die Focus und der Linn beide Schaltnetzteile besitzen, hatte ich erstmal keine große Verbesserung erwartet, war aber dann doch überrascht, wie stark die Focus vom Filter profitiert.
Es zeigte sich die gleiche Wirkung wie bei mir, der Raum wird größer, die Ortung der Instrumente ist präziser, es klingt einfach alles klarer und man kann der Musik leichter folgen.
Anschließend kam dann noch der Vergleich zwischen Minim- und Kazooserver und auch hier waren deutliche Unterschiede hörbar. Klangen beim Minim die Klavieranschläge noch hart und verschmiert, konnte der Kazoo diese viel besser auflösen. Der Anschlag war jetzt weicher und deutlicher hörbar, selbst komplexe Passagen konnte man leichter verfolgen.
Ich kann Bernd gut verstehen, wenn er inzwischen überwiegend nur noch mit Kazoo hört. :cheers:
Es ist wirklich schade, dass man hier die Entwicklung eingestellt hat.

Schöne Grüße
Daniel
Melomane · „wie Melomane zum aktiven Hören kam“
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„wie Melomane zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Melomane »

Guten Morgen, Bernd Peter,

sorry - XP hatte ich überlesen. ;) Nein, darauf läuft Convoproxy nicht:

https://convoproxy.net/introduction.htm ... convoproxy

Und weil eine 64-Bit Installation nötig ist, ist XP sowieso raus und man braucht auch nicht zu versuchen, CP durch die Hintertür zu nutzen, etwa mit cygwin.

Und deswegen würde dir eine Weiterentwicklung des Linn-Servers wohl auch nichts nützen. Denn da wären vermutlich auch schon 64-Bit angesagt.

Dein XP hat überhaupt kein Netzwerk? Es wäre ja eine Option, das nur im lokalen Netz zu verwenden (müsste dann halt nur verhindert werden, dass XP ins Internet geht) und CP dann darin ins Spiel zu bringen.

Viele Grüße

Jochen
Melomane · „wie Melomane zum aktiven Hören kam“
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„wie Melomane zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Melomane »

Hallo Bernd Peter,

was es so alles gibt! Diese Version von XP zog an mir vorbei. ;)

Wenn dein Rechner genügend Ressourcen hat, kannst ja mal versuchen, ob sich unter XP ein virtueller PC installieren lässt. Vielleicht läuft VirtualBox o.ä. In dem virtuellen PC müsste Linux installiert werden. Teste vielleicht dietpi(1), das braucht wenig Ressourcen. Darin dann CP. Probier's aus. Genauere Hilfe kann ich dir vorerst nicht geben, weil XP nicht mehr auf dem Schirm.

(1) Da gibt es sogar eine Installation für Virtualbox:
https://dietpi.com/#downloadinfo

Viele Grüße

Jochen
Trinnov · „wie Trinnov zum aktiven Hören kam“
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„wie Trinnov zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Trinnov »

Hallo Jochen,

warum eine virtuelle Maschine?
Das wäre klanglich auf einem Highend Setup vermutlich nicht zu ertragen.

Bernd hat sein XP x64 nativ komplett im Arbeitsspeicher laufen. Windows interne Schreib- oder Lesezugriffe auf die SSD gibt es dann nicht mehr.
Dafür wird beim Booten des Rechner der Inhalt einer VHD (= Container), z.B. eine Datei mit der Bezeichnung "xp.vhd" in ein im Arbeitsspeicher gemountetes Laufwerk C kopiert um dann dort das Windows XP nativ zu booten.
Das ergibt hervorragende Schreib-/Lese-Latenzen, da sich alles im RAM abspielt.
Weitere Layer dazwischen wären klanglich gesehen definitiv kontraproduktiv.

Viele Grüße
Horst
Melomane · „wie Melomane zum aktiven Hören kam“
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„wie Melomane zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Melomane »

Hallo,

das wird ja immer interessanter. Denn Ausgangspunkt all dieser Überlegungen war, dass Minimserver gegenüber dem Kazoo-Server das Nachsehen hat. Und der letztere nicht weiterentwickelt wird im Unterschied zu Minimserver. Und deswegen die Überlegung, Minimserver mit Convoproxy voranzubringen. Das CP das grundsätzlich kann, ist wohl unstrittig. Und ob die Kombination im diskutierten Umfeld etwas bringt, kann wohl letztlich nur der Versuch zeigen.

Viele Grüße

Jochen
Bernd Peter · „wie Bernd Peter zum aktiven Hören kam“
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„wie Bernd Peter zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Bernd Peter »

Hallo,

habe probeweise Diretta über einen Target USB Bootstick eingerichtet und danach auf einem Xeon PC (Host) mit Server 2016 den ASIO Treiber aufgespielt, der über JRiver eingebunden wird.

Am Target PC dann einfach das AFI USB angeschlossen und JRiver gestartet.

Hat alles sofort geklappt, klanglich doch sehr interessant.

Diretta.jpg

Es grüßt

Bernd Peter
Twity · „wie Twity zum aktiven Hören kam“
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„wie Twity zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Twity »

Hallo Bernd Peter,

ich kann dir aus eigener Erfahrung nur zustimmen seitdem ich Diretta vor etwa anderthalb Jahren benutze, habe ich einen enormen Klanggewinn erzielt, der für mich den größten Fortschritt in meiner Hifi-Reise markiert.

Übrigens, Diretta hat kürzlich das Protokoll überarbeitet und nennt es jetzt Mode3 bzw. DDS (Diretta Direct Stream).
Klanglich ist das ein weiterer deutlicher Schritt nach vorne.
Damit du das neue DDS nutzen kannst, musst du die pncap 1.85 für Windows installieren und die Preview Version des Diretta Hosts auf deinem System einrichten. Danach kannst du über den Menüpunkt Update, den Taget auf die 147.xxx-Version aktualisieren.

Ich bin gespannt, was du darüber denkst und freue mich auf dein und von anderen das Feedback :cheers:

Herzliche Grüße
Wasfi
Bernd Peter · „wie Bernd Peter zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von Bernd Peter »

Hallo Wasfi,

auf Grund deines sehr positiven Berichtes habe ich mich mit Diretta die letzten Tage eingehender beschäftigt.

Während ich dem HQ-Player recht skeptisch gegenüberstehe, überzeugt die technische Wirkweise von Diretta schon auf dem Papier, da sie sich mit meinen eigenen Erfahrungen im Bereich von Serversoftware (Kazooserver) deckt.

Diretta probiere ich allerdings - da kostenfrei - mit der limited edition, die in der Nutzung etwas eingeschränkt ist:

Target Setting is not using, Can not support update.

Da der Betrieb sofort funktioniert hat, werde ich nun durch Austausch der Festplatte meinen Dante PC für den Host hernehmen und das kleine Intel 525 Board mit dem AFI USB - was bisher für den CD Player Betrieb eingerichtet wurde - als Target PC.

Anschließend folgt Bericht.

Bis dann

Bernd Peter
Bernd Peter · „wie Bernd Peter zum aktiven Hören kam“
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„wie Bernd Peter zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Bernd Peter »

Hallo,

Host: Thinkstation mit Xeon CPU und Server 2016 im RAM, JRIver und Diretta ASIO Treiber

Refine Netzwerkkabel

Target: Asrock Q1900B mit Diretta Linux USB Stick

an AFI USB.


11.jpg


Klanglich leicht erkennbar, der digitale Störnebel wird durch Diretta stark reduziert!

Es grüßt

Bernd Peter
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