Dirk (DIY-LS Coherence)

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AudEric · „wie AudEric zum aktiven Hören kam“
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„wie AudEric zum aktiven Hören kam“

Beitrag von AudEric »

Hallo Paco

Ich könnte mir vorstellen, dass den genannten Erfordernissen die Bluesound Pulse / Flex oder Devialet Phantom entsprechen könnten.

Die Phantoms können schick in Szene gesetzt werden und ggf kann man da noch das eine oder andere anpassen damit der Bass nicht so vordergründig ist.
Von den Bluesounds habe ich mehrere im Haus und bin immer wieder begeistert, was aus den kleinen rauskommt.

Grüsse
Eric
paco de colonia · „wie paco de colonia zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von paco de colonia »

In die Phantom 1 konnte ich mal kurz reinhören, ich fand sie o.k., aber richtig überzeugt hatte sie mich nicht.

Optisch interessant und gut getestet wären noch die Progressive Audio Extreme 1 Aktiv und die Kii Seven, falls sie s/h mit € 5000 zu haben sind. Bei der Kii Seven müsste ich noch warten, weil sie relativ neu ist. Hatte jemand die Gelegenheit, eine der beiden bei sich zu Hause zu hören?

LG Paco
paco de colonia · „wie paco de colonia zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von paco de colonia »

Erstmal vielen Dank für Eure Tipps!

Vielleicht macht es für mich mehr Sinn, in gute Aktivboxen zu investieren statt in eine All-In-One-Lösung. Einen Streamer mit eingebautem VV und Wandler mit optionalem Rooncore habe ich noch im Bestand. Aus meiner Tonstudiozeit kenne ich neben meinen damaligen ATC's noch einige Studiomonitore von MEG, Neumann, Genelec.

Mir ist bewusst, das es für Tonschaffende ein Verrat am heiligen Gral ist, aber ist es möglich, z.B. zwei Genelec 8351 statt auf einem Ständer/Stativ auf unsere breite und stabile Anrichte zu positionieren? Noch dazu lässt sich die 8351 per Messsystem mindestens auf einen Hörplatz optimieren. Mir ist klar, das dies zu Klangeinbußen führt, aber wenn dieser Kompromiss besser klingt als eine All-In-One-Box wie die Cabasse Pearl auf Ständern oder der gleichen Anrichte dann wäre dies einen Versuch wert. Der Einsatz von Studiomonitoren auf einem großem Mischpult ist auch keine optimale Lösung aber funktioniert häufig zufriedenstellend.

Ein Studiomonitor in weiss vor einer weissen Wand und auf einer weissen Anrichte fällt optisch kaum auf. Der Hausfrieden mit meiner Frau, die seit 33 Jahren auf dominante Tonmöbel gucken muss wäre endlich wieder hergestellt ...

Viele Grüße
Paco
Rudolf · „wie Rudolf zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von Rudolf »

Hallo Dirk,

da kann ich dich beruhigen. Ich hatte zuletzt die Genelec G Three bei mir zum Test (auf einer Anrichte). Obgleich ich Neumann-Fan bin, hoffte ich meine Frau im Wohnzimmer mit Genelec und deren runden Formen anfreunden zu können. Trotz hervorragenden Klangs kam sie optisch leider nicht so gut an wie erhofft. So bleibt es im Wohnzimmer bei zwei Sonos-Würfeln. Will sagen, klanglich spricht überhaupt nichts gegen die Aufstellung eines Genelec-Pärchens auf eurer Anrichte. Mit den Iso-Pods kannst du sie zudem sehr einfach auf deine Sitzhöhe ausrichten. Ich würde die Lautsprecher allerdings soweit nach vorne ziehen, dass ihre Schallwand mit der Vorderseite der Anrichte in etwa bündig abschließt.

Viele Grüße
Rudolf
musikgeniesser · „wie musikgeniesser zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von musikgeniesser »

Moin Paco,
moin Forenten,
paco de colonia hat geschrieben: 12.10.2024, 11:20 Ein Studiomonitor in weiss vor einer weissen Wand und auf einer weissen Anrichte fällt optisch kaum auf. Der Hausfrieden mit meiner Frau, die seit 33 Jahren auf dominante Tonmöbel gucken muss wäre endlich wieder hergestellt ...
mein an entsprechender Stelle gemachter Vorschlag der Abacus Concerto Grosso dürfte daher an deinen und euren Anforderungen vorbeigehen. Ich hoffe, es ist ok, dass ich den Vorschlag dort dennoch stehenlasse.

Gruß

Peter
paco de colonia · „wie paco de colonia zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von paco de colonia »

Ich hatte gestern die Möglichkeit, ein Pärchen Cabasse The Pearl Akoya anzuhören.

Und muss zugeben, das diese Lautsprecher für ihre Größe wider Erwarten gut aufgespielt haben. Zumindest im Bezug auf die Hörbedingungen (Platzierung, Bluetooth, Kabelsalat, Billigsteckerleiste), die alles andere als optimal waren. Der Hörraum war nur etwa halb so groß wie unser Wohnzimmer=Hörraum.

Noch diese Woche bekomme ich zu gutem Kurs ein Pärchen der größeren Pearl mit Rückgaberecht, mal schauen ob sie mich auch im großen Raum überzeugen. Wenn ich Lautsprecher unter suboptimalen Bedingungen (s.o.) höre, kann ich oft im Kopf "interpolieren", wie die Lautsprecher unter optimierten Bedingungen klingen werden. Also mal schauen, ich werde berichten...

Viele Grüße
paco
paco de colonia · „wie paco de colonia zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von paco de colonia »

Nach 2 Tagen hören bin ich immer noch überrascht, was in dieser kleinen Kugel steckt.

Es erfordert aber Aufwand, den überprominenten Bass in den Griff zu bekommen:

-Nach Angaben des Vorbesitzers dauert es einige Zeit, bis sie eingespielt ist: Anfangs trennen sich Bass und der Rest,
wie man es von schlecht eingerichteten Sub-Sat-Kombinationen kenn.
-Das Update auf Gen.2 der Klangeinmessung lohnt sich
-Bei der Kalibrierung den Lautsprecher sehr nah an die Wand rücken, und später wie auf die Ausgangsposition ist empfehlenswert
-Zusätzlich die Einstellung wählen, der Hörplatz wäre sehr nah an der Rückwand nimmt dem Bass den "Wummer"
Und ich glaube, das mit LAN statt Wifi auch noch Luft nach oben ist, und ein Netswitch + vernünftige Kabel den Kugeln gut tun.

Entsetzt war ich, das die Cabasse meine selbstgebauten Rundumstrahler auf die ich sehr stolz war locker rechts überholt haben.
Und mit Boenicke Verstärkung, Primemini mit separatem Netzteil, Innuos Switch guter Verkabelung, Netzleiste etc.
war das eine Kombi, die wirklich nicht schlecht war.
Und das, obwohl die Pearl auf unserer Anrichte als Aufstellungsort spielen.Die ist allerdings schwer und massiv wie ein Panzer.
Am schönsten ist, das ich nun mit der besten Ehefrau von Allen deutlich mehr Zeit mit Musik hören und geniessen kann und
sie nicht über Lautsprecher mitten im Raum, Gerätepark und dicken Kabeln lästert.

Viele Grüße aus Köln
paco
paco de colonia · „wie paco de colonia zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von paco de colonia »

Hallo Jörg,

ich möchte damit nur sagen, das sich durch den Austausch des EINEN Kabel etwas, aber nicht viel geändert hat.
Und mir ist auch klar, das beim Austausch des ZWEITEN Kabels mehr passieren wird.
Motto: 1+1=3 oder sogar 5.

Zumindest hab ich erlebt, das der Austausch mehrerer "Sollbruchstellen" erst dann den wirklich großen Effekt gebracht hat,
wenn auch das letzte "Nadelöhr" optimiert wurde.

Grüße aus Köln
paco
aktivist · „wie aktivist zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von aktivist »

Hallo Paco,

sehe erst gerade diesen Thread über die Pearl Akoya. In den letzten Jahren habe ich mit einem Paar KS Digital C5 Tiny unterstützt durch einen Sub von AudioData gehört. Das Ganze wurde über ein Notebook mit ext. DAC angesteuert. Der Klang war durchaus beeindruckend, aber trotz des reduzierten Geräteparks ist ein gewisser Aufwand an Verkabelung nicht zu übersehen. Des Weiteren muss auch der Sub irgendwo seinen Platz finden. So sah ich mich immer mal wieder den unterschwelligen Vorwürfen der geliebten zweiten Hälfte zu diesem Thema ausgesetzt ;-) und entschloß mich zu einer neuen Lösung.

Das Ganze passierte in der Coronazeit, so das ich ausreichend Zeit hatte das Netz intensiv nach einer passenden Lösung zu durchsuchen. Da ich nach einer AllinOne-Lösung suchte, kam ich schnell auf Hersteller wie Devialet, Cabasse, Kef usw.. Ein Freund betreibt die Devialet Phantom Gold in seinem Wohnzimmer, daher kannte ich diese bereits. Sie klingt nicht schlecht und wenn man möchte kann man auch eine Disco mit den 4.500 Watt betreiben. Klanglich fand ich sie nicht überzeugend und das Design entsprach nicht meinen Vorstellungen. Also fiel sie raus. Nach weiterer Recherche und durchstöbern von diversen Test‘s entschied ich mich für die kleine Akoya. Die große Pearl war mir schlicht zu teuer und ich hatte die Hoffnung, dass die kleine die Sache meistern würde. In allen Berichten wurde ihr ja ein voluminöser Bass für ihre Größe nachgesagt. Ich bestellte sie im Netz bei einem Hamburger Händler mit einem 14-tägigen Rückgaberecht.

Mein Wohnzimmer hat mit 45 qm eine ähnliche Größe wie Deines und ich war gespannt auf das erste Hörerlebnis. 5 Tage später trafen Sie ein. Also aufgebaut und mit dem WLAN verbunden. Ich platzierte sie zunächst an dem alten Platz der Tiny‘s. Das ist an der langen Seite des Raumes, so das sie quasi quer zum Raum spielt. Ich war schier erschrocken über die Bassgewalt die die kleinen Dinger in meinem Wohnzimmer entwickelten, merkte aber schnell, dass dieser Bass auf Dauer zu viel sein würde und probierte alle Tricks, wie z.B. in der Ecke einmessen um sie später auf den vorgesehenen Platz zu stellen. Das half auch, aber richtig überzeugend war das nicht. Alles klang ein wenig dumpf und eher basslastig. Um mehr Höhen zu erzeugen, hielt ich beim einmessen schwere Kissen in ca. 20 cm Abstand vor den LS um einen stark bedämpften Raum vorzutäuschen. Auch das half eine wenig, aber ebenfalls nicht durchschlagend.

Ich war kurz davor die Teile zurück zu schicken, konnte mir jedoch nicht vorstellen, dass die Fachwelt sich dermaßen täuscht. Also baute ich sie in meinem Musikzimmer neben meinen BM12 auf und siehe da, hier klang sie ganz anders. Offen und durchsichtig mit einem sehr schönen Tiefbass.
Also zurück ins Wohnzimmer und sie auf dem Regal an der Stirnwand in ca. 1,5 m Höhe aufgebaut und eingemessen ohne irgendwelche Tricks anzuwenden. Sie haben ca. 25 cm Abstand zur Rückwand und machen sich optisch sehr anständig. Selbst meine Frau findet sie schön.

Was soll ich sagen. Sie spielen wunderbar auf und fluten den Raum wunderbar mit Musik. Der Bass ist tiefgreifend und sehr angenehm. Die Mitten und Höhen durchzeichnend mit einer hervorragenden Sprachverständlichkeit. Ich habe keinerlei speziellen Netzkabel o.ä. verwendet. Ein LAN-Anschluss ist an der Stelle leider nicht verfügbar, also funkt sie per WLAN. Sicherlich gibt es hier und da noch Optimierungspotential, aber fürs Wohnzimmer reichts.

immer wieder sucht der fachkundige Besucher nach dem Sub und ist jedesmal überrascht, dass es keinen gibt. ;-)

Die zugehörige App der Pearl funktioniert soweit einwandfrei, jedoch würde ich mir eine Klangeinstellung mit mehr Möglichkeiten wünschen. Übrigens fahre ich die Pearl in der Classic Einstellung und nicht in der GEN2.

Sorry, ist ein wenig lang geworden, aber wollte Dir meine Erfahrungen nicht vorenthalten. ;-)

Gruß

Achim
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Beitrag von paco de colonia »

Hallo Achim,

vielen Dank für Deinen interessanten thread, die Geschichte, wie ich zur Pearl gekommen bin liest sich ja in vielen Punkten sehr ähnlich.

Auch wenn es bei mir die größere Pearl und nicht die Akoya geworden ist, weil unser Wohnzimmer+Hörraum mit 50m ² und angrenzendem Flur wohl nicht vollständig mit Musik gefüllt würde. Sie hat gegenüber der Akoya noch ein ordentliches Pfund im Bass, das sie ihr nach Messung und Testbericht eine untere Grenzfrequenz zwischen 15 und 20 Herz bescheinigt. Vielleicht war es deshalb sogar schwieriger, ihr den heftigen Bassbereich abzugewöhnen.

Dieser Lautsprecher ist in vielen Punkten für mich die eierlegende Wollmilchsau, weil Klang wie Größe und Optik wirklich gut sind. Nach ein paar Jahren mit sehr intensiver Auseinandersetzung von Klang und Aufnahmen als Tonmeister, und Hören mit Studiomonitoren im Stereodreieck war ich einerseits sehr verwöhnt, aber auch nicht mehr gewillt, eine optisch präsente Anlage mit Hifialtar in der Mitte und monströsen Kabeln und Netzteilen im Wohnzimmer unterzubringen.

Mir ist klar, das klanglich mit den Pearl noch ein gutes Stück Luft nach oben ist, aber alleine der Seelenfrieden mit meiner designorientierten Frau und dem weitgehenden "Verschwinden" der Technik ist mir sehr wichtig. Auch bei mir passierte das alles in der Coronazeit, als man mehr Zeit zu Hause durch Homeoffice verbracht hatte.

Falls Du mal in der Nähe von Köln bist, komm doch einfach mal auf Kaffee oder Kölsch zum Musikhören vorbei!

Viele Grüße
paco
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Beitrag von paco de colonia »

Als Router steht bei uns eine Fritzbox 6591 (Cable), die ich an einem SBooster Netzteil angeschlossen habe.
Gibt es für kleines Geld und wenig Aufwand Möglichkeiten, ihn von Einstreuungen aus dem - bzw. ins Netz
abzukoppeln? Also quasi eine Art Delock 65619 oder Baaske 2005 für den Kabelanschluss statt für die LAN-Verbindung?
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Beitrag von paco de colonia »

Zwischen meiner Fritzbox Cable 6591 und dem Wandanschluss ist diese Art von Kabel eingebaut:

https://www.amazon.de/Router-Netzwerk-A ... EPWD1ALJ3V

Es ist ein günstiges Standardteil. Ich frage mich, welches Antennenkabel zuverlässig hochfrequente Störfelder in die- und aus
der Fritzbox durch seinen Aufbau unterdrückt. Und das, ohne klangliche Einbußen in Kauf nehmen zu müssen.

"Die Nadel" in Dormagen bietet in allen Preislagen ein paar Dutzend Antennenkabel an:
https://www.dienadel.de/search?query=antennenkabel
In meiner Zeit als Tonschaffender empfand ich z.B. die Kabel von "Sommer Cable" als NoNonsense-Produkt
zum angemessenen Preis. Hat jemand einen Tipp?

LG paco
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