Andi (Fonica LaGrande und Fonica Flag L)
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
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Lauthörer · „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
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- „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
Hallo zusammen,
Carsten Barnbeck, Chefredakteur bei Fidelity, war vor einiger Zeit hier, um der LaGrande auf den Zahn zu fühlen. Der Bericht steht in der aktuellen Fidelity No. 80 und jetzt auch als lizensierte Fassung auf unserer Hompage zum Download.
https://fonica-deutschland.com/pressestimmen
Demnächst dann auch noch online bei Fidelity.
Viel Spaß beim Lesen.
Andreas
Carsten Barnbeck, Chefredakteur bei Fidelity, war vor einiger Zeit hier, um der LaGrande auf den Zahn zu fühlen. Der Bericht steht in der aktuellen Fidelity No. 80 und jetzt auch als lizensierte Fassung auf unserer Hompage zum Download.
https://fonica-deutschland.com/pressestimmen
Demnächst dann auch noch online bei Fidelity.
Viel Spaß beim Lesen.
Andreas
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Thomas86 · „wie Thomas86 zum aktiven Hören kam“
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- „wie Thomas86 zum aktiven Hören kam“
Hallo Andreas,
Na das liest sich aber hervorragend!
Meinen Glückwunsch.
Viele Grüße
Thomas
Na das liest sich aber hervorragend!
Meinen Glückwunsch.
Viele Grüße
Thomas
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Lauthörer · „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
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- „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
Hallo zusammen,
Zitat aus dem Podcast (Hervorhebungen von mir):
Seit ich jetzt natürlich auch privat LaGrande höre, hat das Hören in Kategorien oder Kriterien ein Ende. Die Transiente hier, die Triangel dort (hört man das "Hundegebell" bei Karmosin
), wie schwarz ist der Hintergrund, wie schnell ist der Bass? All das tritt zurück hinter eine ganzheitliche Umhüllung vom Klang.
Viele Grüße
Andreas
Zitat aus dem Podcast (Hervorhebungen von mir):
https://www.fidelity-online.de/fidelity ... -folge-21/Atemberaubend flach und aktiv
Eine Lautsprecher-Erfahrung der Extraklasse hatten wir in Salzwedel. Dort sitzt der Fonica-Vertrieb, bei dem wir das aktive Top-Modell Fonica La Grande hören durften. Die dreiteilige magnetostatische Flachmembran pustet mit ihren mehreren Quadratmetern Membranfläche eine Wucht und Transparenz in den Raum, dass man unweigerlich nach unterstützenden Subwoofern suchen möchte. Die gibt es aber nicht. Die Italiener fertigten mit ihrer „Großen“ ein konstruktives Manifest über das Machbare in Sachen Timing und Abbildungstreue.
Seit ich jetzt natürlich auch privat LaGrande höre, hat das Hören in Kategorien oder Kriterien ein Ende. Die Transiente hier, die Triangel dort (hört man das "Hundegebell" bei Karmosin
Viele Grüße
Andreas
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Lauthörer · „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
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- „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
Noch zur Ergänzung. Ab Minute 26:30 wird es interessant.
https://fidelity-podcast.podigee.io/21-neue-episode
Grüße
Andreas
https://fidelity-podcast.podigee.io/21-neue-episode
Grüße
Andreas
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Gromit · „wie Gromit zum aktiven Hören kam“
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- Wohnort: Hamburg
- „wie Gromit zum aktiven Hören kam“
Hallo,
… wir haben ja jetzt verstanden, dass FonicaLaGrande ‚beste Speaka von Welt‘ ist.
Sorry, musste jetzt mal raus.
Wolfgang
… wir haben ja jetzt verstanden, dass FonicaLaGrande ‚beste Speaka von Welt‘ ist.
Sorry, musste jetzt mal raus.
Wolfgang
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Lauthörer · „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
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- „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
Hallo zusammen,
es bietet sich für mich jetzt die Gelegenheit, ein vergleichendes Resümee zwischen zwei völlig unterschiedlichen Lautsprechersystemen zu ziehen. In den letzten Wochen konnte ich mehrfach zwischen zwei Systemen wechseln, die in jeder Hinsicht ihre jeweilige Technologie auf die Spitze treiben. Beide Systeme spielen im gleichen Raum, nämlich in meinem großen Hörstudio, das in punkto Größe und Akustik nicht der bottle neck der Wiedergabekette ist.
Zum einen Fonica LaGrande (hier nochmal ein Bild).
Zum anderen mein altes System, das jetzt völlig anders steht als früher.
Es gibt Hersteller, die ich hier nicht näher erwähnen möchte, die on wall oder in wall Systeme geradezu zum Systemziel erheben und konsequent umsetzen. Sie verkleiden ihre Systeme so, dass man von den Lautsprechern nichts mehr sehen kann. Das erspare ich mir allerdings, obwohl es für mich leicht zu realisieren wäre. Dann käme auch bei mir der Klang aus einer Wand bzw. quasi aus dem nichts. Ich habe so etwas schon einmal bei MySound gehört, und es klingt schon sehr speziell. Ich mache das nicht, u.a. deshalb, weil ich die schiere Gewalt meines alten Systems sehen möchte. Immerhin stehen da u.a. vier Subwoofer von der Größe einer Waschmaschine. Nicht auszudenken, wenn man das in einem herkömmlichen Wohnzimmer oder in einem ehemaligen Kinderzimmer platzieren würde.
Wenn es um schiere Power und Zwerchfellmassage geht, ist mein altes System unerreicht. Ich kenne in meiner langen Hörerfahrungslaufbahn nichts, was dem gleich käme. Das TAD MHT Horn passt wunderbar dazu. Die Art der Aufstellung, direkt an der Wand in Reih und Glied, ermöglicht natürlich keine besondere akustische Raumtiefe. Darauf kommt es aber nicht an, wenn man einfach nur eine mächtige Soundwall hören möchte.
Wenn es allerdings darum geht, Musik möglichst kultiviert zu hören, dann ist wiederum LaGrande weit oberhalb von all dem, was ich bisher hören konnte. Und damit ich auch noch etwas Nützliches für den einen oder anderen Forumsteilnehmer beisteuern kann, bespreche ich i.d.Z. noch ein Klangjuwel, das in wunderbarer Weise die Kultiviertheit von Wiedergabe darlegen kann.
Ich rede von einer frühen Aufnahme von „Prof.“ Keith Johnson, Reference Recordings (RR), The Medinah Sessions mit Chicago pro Musica (RR-16). Chicago pro Musica besteht aus Musikern des Chicago Symphony Orchestra.
Eine Doppel-CD zum Download von der RR-Seite für schlappe 10 €.
Die Aufnahmen entstanden im Medinah Country Club in Medinah, Illinois, USA.
https://www.medinahcc.org/Club/Scripts/Home/home.asp
Dieser Club ist nicht nur ein herausragender, exklusiver Golfclub, sondern wird auch immer wieder für Musikaufnahmen in seinen herausragenden, natürlichen Räumlichkeiten genutzt, so z.B. von RR.
Die Musik selbst ist gewöhnungsbedürftig, aber hinsichtlich Tonalität und Raumabbildung kaum zu überbieten. Einige Stücke daraus machten in den 90er Jahren in manchen Highend Studios Furore.
Für Lautsprecher mit präziser Abbildung und viel „Luft“ ein gefundenes Fressen. Produziert in ADD, transferiert in HDCD.
Grüße
Andreas
es bietet sich für mich jetzt die Gelegenheit, ein vergleichendes Resümee zwischen zwei völlig unterschiedlichen Lautsprechersystemen zu ziehen. In den letzten Wochen konnte ich mehrfach zwischen zwei Systemen wechseln, die in jeder Hinsicht ihre jeweilige Technologie auf die Spitze treiben. Beide Systeme spielen im gleichen Raum, nämlich in meinem großen Hörstudio, das in punkto Größe und Akustik nicht der bottle neck der Wiedergabekette ist.
Zum einen Fonica LaGrande (hier nochmal ein Bild).
Zum anderen mein altes System, das jetzt völlig anders steht als früher.
Es gibt Hersteller, die ich hier nicht näher erwähnen möchte, die on wall oder in wall Systeme geradezu zum Systemziel erheben und konsequent umsetzen. Sie verkleiden ihre Systeme so, dass man von den Lautsprechern nichts mehr sehen kann. Das erspare ich mir allerdings, obwohl es für mich leicht zu realisieren wäre. Dann käme auch bei mir der Klang aus einer Wand bzw. quasi aus dem nichts. Ich habe so etwas schon einmal bei MySound gehört, und es klingt schon sehr speziell. Ich mache das nicht, u.a. deshalb, weil ich die schiere Gewalt meines alten Systems sehen möchte. Immerhin stehen da u.a. vier Subwoofer von der Größe einer Waschmaschine. Nicht auszudenken, wenn man das in einem herkömmlichen Wohnzimmer oder in einem ehemaligen Kinderzimmer platzieren würde.
Wenn es um schiere Power und Zwerchfellmassage geht, ist mein altes System unerreicht. Ich kenne in meiner langen Hörerfahrungslaufbahn nichts, was dem gleich käme. Das TAD MHT Horn passt wunderbar dazu. Die Art der Aufstellung, direkt an der Wand in Reih und Glied, ermöglicht natürlich keine besondere akustische Raumtiefe. Darauf kommt es aber nicht an, wenn man einfach nur eine mächtige Soundwall hören möchte.
Wenn es allerdings darum geht, Musik möglichst kultiviert zu hören, dann ist wiederum LaGrande weit oberhalb von all dem, was ich bisher hören konnte. Und damit ich auch noch etwas Nützliches für den einen oder anderen Forumsteilnehmer beisteuern kann, bespreche ich i.d.Z. noch ein Klangjuwel, das in wunderbarer Weise die Kultiviertheit von Wiedergabe darlegen kann.
Ich rede von einer frühen Aufnahme von „Prof.“ Keith Johnson, Reference Recordings (RR), The Medinah Sessions mit Chicago pro Musica (RR-16). Chicago pro Musica besteht aus Musikern des Chicago Symphony Orchestra.
Eine Doppel-CD zum Download von der RR-Seite für schlappe 10 €.
Die Aufnahmen entstanden im Medinah Country Club in Medinah, Illinois, USA.
https://www.medinahcc.org/Club/Scripts/Home/home.asp
Dieser Club ist nicht nur ein herausragender, exklusiver Golfclub, sondern wird auch immer wieder für Musikaufnahmen in seinen herausragenden, natürlichen Räumlichkeiten genutzt, so z.B. von RR.
Die Musik selbst ist gewöhnungsbedürftig, aber hinsichtlich Tonalität und Raumabbildung kaum zu überbieten. Einige Stücke daraus machten in den 90er Jahren in manchen Highend Studios Furore.
Für Lautsprecher mit präziser Abbildung und viel „Luft“ ein gefundenes Fressen. Produziert in ADD, transferiert in HDCD.
Grüße
Andreas
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Lauthörer · „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
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- „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
Hallo zusammen,
meine Motivation, Messwerte zu erstellen und hier zu zeigen, hat seit LaGrande nachgelassen. Der Grund ist ganz simpel, die Kenntnis von Messwerten trägt jetzt nichts mehr zur Gesamtbewertung der Lautsprecher bei. Weiterhin muss man wissen, dass die spezielle Abstrahlcharakteristik von offenen Dipolen die Interpretation von Messwerten nicht ganz einfach macht. Gleichwohl scheinen wir hier gerade ja ein Sommerloch zu haben, und es hat mich in den Fingern gejuckt, mir dann doch mal ein paar Werte nach erfolgter Einspielzeit von ca. 6 Monaten anzuschauen.
Meine Messungen, das sei zur Erinnerung erwähnt, finden nicht in einem Messlabor statt, sondern in meinem Hörraum, so wie er ist, mit dem Mikro am Hörplatz, also in ca. 4 m Abstand, mit einem Pegel am Hörplatz von mind. 90 dB. Alle Messungen fanden ohne Hörplatzkorrektur statt, also DSP war nicht im Signalweg.
Beginnen wir mit dem SPL:
Legen wir mal eine gedachte Linie bei 95 dB, dann hat LaGrande noch den vollen Schalldruck bei 20 Hz. Eine ausgeprägte Raummode sehen wir nicht, dafür aber eine raumakustisch bedingte Senke von 5 dB bei 45 Hz gefolgt von einem leichten Buckel von 4 dB bei knapp 70 Hz. Der Rest ist völlig unkritisch. Im Grunde genommen könnte ich mein DSP (Sonarworks ID) auch weglassen.
Dann geht es weiter mit den Verzerrungen (THD):
Wir bewegen uns hier im sinnvoll darstellbaren Bereich zwischen 100 Hz und 10 kHz. Ich habe so etwas noch bei keinem Lautsprecher gesehen, den ich je gemessen habe. Die THD pendeln zwischen einem Bereich von 0,1 und 0,5 % bei + 90 dB am Hörplatz.
Und dann noch die sehr relevante Sprungantwort (step response).
Wichtig ist hier nur der linke Teil, der Rest jenseits 10 ms ist Raumeinfluss. Wir haben es hier mit drei Wegen zu tun. Es gibt aber nur einen scharfen Anstieg und ein scharfes Abfallen. Einen 3-Wege-Lautsprecher erkennt man hier nicht. Wer solche Diagramme "lesen" kann, kann sich ja selbst ein Urteil bilden.
Grüße
Andreas
meine Motivation, Messwerte zu erstellen und hier zu zeigen, hat seit LaGrande nachgelassen. Der Grund ist ganz simpel, die Kenntnis von Messwerten trägt jetzt nichts mehr zur Gesamtbewertung der Lautsprecher bei. Weiterhin muss man wissen, dass die spezielle Abstrahlcharakteristik von offenen Dipolen die Interpretation von Messwerten nicht ganz einfach macht. Gleichwohl scheinen wir hier gerade ja ein Sommerloch zu haben, und es hat mich in den Fingern gejuckt, mir dann doch mal ein paar Werte nach erfolgter Einspielzeit von ca. 6 Monaten anzuschauen.
Meine Messungen, das sei zur Erinnerung erwähnt, finden nicht in einem Messlabor statt, sondern in meinem Hörraum, so wie er ist, mit dem Mikro am Hörplatz, also in ca. 4 m Abstand, mit einem Pegel am Hörplatz von mind. 90 dB. Alle Messungen fanden ohne Hörplatzkorrektur statt, also DSP war nicht im Signalweg.
Beginnen wir mit dem SPL:
Legen wir mal eine gedachte Linie bei 95 dB, dann hat LaGrande noch den vollen Schalldruck bei 20 Hz. Eine ausgeprägte Raummode sehen wir nicht, dafür aber eine raumakustisch bedingte Senke von 5 dB bei 45 Hz gefolgt von einem leichten Buckel von 4 dB bei knapp 70 Hz. Der Rest ist völlig unkritisch. Im Grunde genommen könnte ich mein DSP (Sonarworks ID) auch weglassen.
Dann geht es weiter mit den Verzerrungen (THD):
Wir bewegen uns hier im sinnvoll darstellbaren Bereich zwischen 100 Hz und 10 kHz. Ich habe so etwas noch bei keinem Lautsprecher gesehen, den ich je gemessen habe. Die THD pendeln zwischen einem Bereich von 0,1 und 0,5 % bei + 90 dB am Hörplatz.
Und dann noch die sehr relevante Sprungantwort (step response).
Wichtig ist hier nur der linke Teil, der Rest jenseits 10 ms ist Raumeinfluss. Wir haben es hier mit drei Wegen zu tun. Es gibt aber nur einen scharfen Anstieg und ein scharfes Abfallen. Einen 3-Wege-Lautsprecher erkennt man hier nicht. Wer solche Diagramme "lesen" kann, kann sich ja selbst ein Urteil bilden.
Grüße
Andreas
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uli.brueggemann · „wie uli.brueggemann zum aktiven Hören kam“
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- „wie uli.brueggemann zum aktiven Hören kam“
Hallo Andreas,Lauthörer hat geschrieben: 11.08.2025, 18:50 Es gibt aber nur einen scharfen Anstieg und ein scharfes Abfallen. Einen 3-Wege-Lautsprecher erkennt man hier nicht. Wer solche Diagramme "lesen" kann, kann sich ja selbst ein Urteil bilden.
sorry, aber Deine Argumentation ist ein wenig irreführend. Insofern erlaube ich mir ein Urteil mit einer kleinen Simulation ohne absoluten Anspruch.
Also ich verwende mal eine 2-Wege-LR-Weiche 4.Ordnung mit geschätzten 550 Hz Eckfrequenz, es geht um das Prinzip. Die Chassis verhalten sich dabei ideal, was sie in Realität nicht tun.
Im Frequenzgang sieht das z.B. so aus, die beiden Weichen addieren sich perfekt (weswegen sie übrigens so gern verwendet werden):
Die Sprungantwort zeigt dabei dann das übliche Verhalten Hochton zuerst, Mittelton/Bass später
Nun, dann hat jemand die "geniale" Idee den Hochton zu verzögern, so dass in etwa die beiden Peaks in der Sprungantwort zeitlich näher liegen (bei mehr Wegen gibt es entsprechend mehr Anpassungen). Die Sprungantwort schaut dann in etwa ähnlich zu Deiner Sprungantwort aus (Zitat: scharfer Anstieg und scharfes Abfallen):
Prima ... fast. Dazu passt dann nämlich der Summenfrequenzgang nicht mehr, es ergibt sich ein Loch
Und nun schau Dir doch mal den von Dir geposteten Frequenzgang der LaGrande an. Da hätten wir eine zumindest eine Vermutung für das Loch bei 500 Hz. Passend zur Sprungantwort.
Was man eigentlich haben möchte wäre übrigens diese Sprungantwort (entsprechend Hochpass 10 Hz, 4. Ordnung):
Grüsse
Uli
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Lauthörer · „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
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- „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
Hallo Uli,
danke für deinen fundierten Kommentar, gegen den es nichts einzuwenden gibt, da er die Theorie reflektiert. Praktisch kann man das z.B. auch sehr schön an der Sprungsantwort einer KH 420 sehen, gemessen von Anselm Goertz und veröffentlicht irgendwo bei der Fidelty online. Drei Wege, drei Zacken.
Ich habe das nun mal bei mir so gemessen, und vielleicht dazu noch zwei Ergänzungen.
TT und MT werden bei LaGrande bei 300 Hz mittels FIR-Filter getrennt. Das Masse-/Antriebsverhältnis der Folien ist bei allen drei Wegen ziemlich gleich, weshalb der TT nicht auf Grund von Masseträgheit hinterherhinken dürfte.
Was jetzt irreführend sein soll, verstehe ich nicht.
Grüße Andreas
danke für deinen fundierten Kommentar, gegen den es nichts einzuwenden gibt, da er die Theorie reflektiert. Praktisch kann man das z.B. auch sehr schön an der Sprungsantwort einer KH 420 sehen, gemessen von Anselm Goertz und veröffentlicht irgendwo bei der Fidelty online. Drei Wege, drei Zacken.
Ich habe das nun mal bei mir so gemessen, und vielleicht dazu noch zwei Ergänzungen.
TT und MT werden bei LaGrande bei 300 Hz mittels FIR-Filter getrennt. Das Masse-/Antriebsverhältnis der Folien ist bei allen drei Wegen ziemlich gleich, weshalb der TT nicht auf Grund von Masseträgheit hinterherhinken dürfte.
Was jetzt irreführend sein soll, verstehe ich nicht.
Grüße Andreas
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uli.brueggemann · „wie uli.brueggemann zum aktiven Hören kam“
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Hallo Andreas,
die Sprungantwort ist nicht ideal, sie hat auch keinen scharfen Anstieg. Das ist irreführend wenn man es so interpretiert.
Und selbst wenn die angetriebene Masse Null ist und der Antrieb 100 kW leistet ist es dann die Weiche, die das jeweilige Timing zu verantworten hat. In meiner Simulation kommt ja auch kein Chassis vor.
Ich will hier auch nichts kritisieren, lediglich dabei unterstützen wie man solche Diagramme "liest"
Grüsse
Uli
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Lauthörer · „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
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Hallo zusammen,
nur zur Info. Wir sind jetzt auch online bei Fidelity.
https://www.fidelity-online.de/zu-gast-bei-villa-fonica
Grüße Andreas
nur zur Info. Wir sind jetzt auch online bei Fidelity.
https://www.fidelity-online.de/zu-gast-bei-villa-fonica
Grüße Andreas
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phase_accurate · „wie phase_accurate zum aktiven Hören kam“
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- „wie phase_accurate zum aktiven Hören kam“
Hallo Uli und Andreas
Ja, diese Step Response (Schrittantwort) sieht ein Bisschen aus wie sie häufig bei "time-aligned" Lautsprechern zu finden ist. Es ist häufig ein Tief-Mitteltonanteil der hier vorauseilt. Solche Systeme sind nicht "transient-perfect" aber trotzdem etwas besser als z.B. solche mit Linkwitz-Riley Weichen wenn es um die Zeitrichtigkeit geht. Es kann aber gut sein, dass die Leute von Fonica bei ihrer Digitalweiche ganze Arbeit geleistet haben und das System tatsächlich zeitrichtig wäre.
Das würde aber bedeuten, dass man mit dem Variieren der Einwinkelung eventuell noch etwas verbessern könnte, sowohl bezüglich Amplitudenfrequenzgang wie auch der Step Response.
Das "Hinterherhinken" von Tieftönern hat übrigens nichts mit dem Verhältnis aus Fläche, Masse und Antriebsstärke zu tun, sondern mit dem Frequenzgang der einzelnen Wege (Treiber UND Weiche). Was man ja aus Ulis Simulation einer LR4 Weiche sehr schön sehen kann.
Gruss
Charles
Ja, diese Step Response (Schrittantwort) sieht ein Bisschen aus wie sie häufig bei "time-aligned" Lautsprechern zu finden ist. Es ist häufig ein Tief-Mitteltonanteil der hier vorauseilt. Solche Systeme sind nicht "transient-perfect" aber trotzdem etwas besser als z.B. solche mit Linkwitz-Riley Weichen wenn es um die Zeitrichtigkeit geht. Es kann aber gut sein, dass die Leute von Fonica bei ihrer Digitalweiche ganze Arbeit geleistet haben und das System tatsächlich zeitrichtig wäre.
Das würde aber bedeuten, dass man mit dem Variieren der Einwinkelung eventuell noch etwas verbessern könnte, sowohl bezüglich Amplitudenfrequenzgang wie auch der Step Response.
Das "Hinterherhinken" von Tieftönern hat übrigens nichts mit dem Verhältnis aus Fläche, Masse und Antriebsstärke zu tun, sondern mit dem Frequenzgang der einzelnen Wege (Treiber UND Weiche). Was man ja aus Ulis Simulation einer LR4 Weiche sehr schön sehen kann.
Gruss
Charles
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Lauthörer · „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
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Hallo Charles,
sehr schön, dass du dich fachlich mit der Frage auseinander gesetzt hast. Ich habe nicht wirklich Ahnung von Weichendesign, weder analog noch digital. Ich vertraue da auf die Entwickler, die ja versuchen, die beste Abstimmung zu realisieren. Da muss man wohl immer einen Kompromiss eingehen. Ich selbst kann nur hören und bin dann entweder begeistert oder nicht. Aber das soll nichts heißen. Wenn ich mir z.B. die Sprungantwort einer KH 420 oder einer B&W anschaue, dann sehe ich drei Höcker, nacheinander, und trotzdem klingen die gut.
Das Experimentieren mit der Einwinkelung von HT uns MT mache ich derzeit. Die Unterschiede sind subtil und werden nicht gleich bzw. einheitlich bewertet. Einerseits werden bei bestimmten Winkeln die Klangereignisse stärker separiert, was aber zu Lasten der Kohärenz des gesamten Klangbildes geht. Andererseits treten gerade dann Klangdetails, für mich z.B. immer wieder gut Rebecca Pidgeon, Spanish Harlem, als Test hervor (die leisen percussiven Details von halb rechts), die ich gerne als Maßstab nehme. Also, it's a long and winding road.
Grüße Andreas
sehr schön, dass du dich fachlich mit der Frage auseinander gesetzt hast. Ich habe nicht wirklich Ahnung von Weichendesign, weder analog noch digital. Ich vertraue da auf die Entwickler, die ja versuchen, die beste Abstimmung zu realisieren. Da muss man wohl immer einen Kompromiss eingehen. Ich selbst kann nur hören und bin dann entweder begeistert oder nicht. Aber das soll nichts heißen. Wenn ich mir z.B. die Sprungantwort einer KH 420 oder einer B&W anschaue, dann sehe ich drei Höcker, nacheinander, und trotzdem klingen die gut.
Das Experimentieren mit der Einwinkelung von HT uns MT mache ich derzeit. Die Unterschiede sind subtil und werden nicht gleich bzw. einheitlich bewertet. Einerseits werden bei bestimmten Winkeln die Klangereignisse stärker separiert, was aber zu Lasten der Kohärenz des gesamten Klangbildes geht. Andererseits treten gerade dann Klangdetails, für mich z.B. immer wieder gut Rebecca Pidgeon, Spanish Harlem, als Test hervor (die leisen percussiven Details von halb rechts), die ich gerne als Maßstab nehme. Also, it's a long and winding road.
Grüße Andreas
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Lapascho · „wie Lapascho zum aktiven Hören kam“
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- Beiträge: 19
- Registriert: 28.04.2023
- „wie Lapascho zum aktiven Hören kam“
Hallo Andreas,
Für welche Raumgrößen würdest du das L-Modell denn empfehlen und welchen Hörabstand? Ich höre gerne auch kleinste Details aus den Aufnahmen heraus. Ich sehe es gibt eine passive und aktive Variante des Lautsprechers und welche würdest du persönlich und warum empfehlen?
Hat eigentlich die aktive Variante intern eine digitale Frequenzweiche und wie sieht es beim L Modell mit dem Frequenzgang insbesondere zum Tieftonbereich hin aus und wie laut kann ich mit dem L Modell hören, ohne dass der Lautsprecher schaden nimmt bzw. ist ggf. die aktive Variante intern durch Limiter geschützt, wenn man es mal mit der Lautstärke zu gut meint?
Grüße Lapascho
Für welche Raumgrößen würdest du das L-Modell denn empfehlen und welchen Hörabstand? Ich höre gerne auch kleinste Details aus den Aufnahmen heraus. Ich sehe es gibt eine passive und aktive Variante des Lautsprechers und welche würdest du persönlich und warum empfehlen?
Hat eigentlich die aktive Variante intern eine digitale Frequenzweiche und wie sieht es beim L Modell mit dem Frequenzgang insbesondere zum Tieftonbereich hin aus und wie laut kann ich mit dem L Modell hören, ohne dass der Lautsprecher schaden nimmt bzw. ist ggf. die aktive Variante intern durch Limiter geschützt, wenn man es mal mit der Lautstärke zu gut meint?
Grüße Lapascho
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Lauthörer · „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
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- Registriert: 16.07.2019
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- „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
Hallo Lapascho,
eine Menge Fragen, die ich aber gerne beantworte.
Laut Hersteller ist die Flag L für mittlere bis größere Räume konzipiert. Ich führe in einem 21 qm großen Raum vor, was dann schon ziemlich die Untergrenze darstellen sollte. Für kleinere Räume wäre dann die Flag M interessanter.
Folienstrahler mit einer planaren Zylinderwelle von fast 2 m sind keine Nahfeldlautsprecher. Ich führe bei mir je nach Kundenwunsch zwischen 2,5 und 3 m vor. Gerne können es aber auch 4 m sein. LaGrande höre ich selbst mittlerweile bei 4,5 m.
Die Aktivweiche ist DSP gesteuert mit FIR Filtertechnik. Der Tiefton der Flag L läuft bis 30 Hz - 0 dB, danach fällt der FG ab.
Mit dem Lauthören ist das eher eine Frage der Definition bzw. des eigenen Hörgeschmacks. Es gibt da ja ausgesprochene Leisehörer. Ich hingegen nenne mich nicht ohne Grund Lauthörer, was nichts anderes bedeutet, als dass ich Musik gerne in ihrer Naturlautstärke höre. Flag L habe ich da noch nicht ins Schwitzen gebracht. LaGrande im großen Raum schon gar nicht.
Viele Grüße Andreas
eine Menge Fragen, die ich aber gerne beantworte.
Laut Hersteller ist die Flag L für mittlere bis größere Räume konzipiert. Ich führe in einem 21 qm großen Raum vor, was dann schon ziemlich die Untergrenze darstellen sollte. Für kleinere Räume wäre dann die Flag M interessanter.
Folienstrahler mit einer planaren Zylinderwelle von fast 2 m sind keine Nahfeldlautsprecher. Ich führe bei mir je nach Kundenwunsch zwischen 2,5 und 3 m vor. Gerne können es aber auch 4 m sein. LaGrande höre ich selbst mittlerweile bei 4,5 m.
Die Aktivweiche ist DSP gesteuert mit FIR Filtertechnik. Der Tiefton der Flag L läuft bis 30 Hz - 0 dB, danach fällt der FG ab.
Mit dem Lauthören ist das eher eine Frage der Definition bzw. des eigenen Hörgeschmacks. Es gibt da ja ausgesprochene Leisehörer. Ich hingegen nenne mich nicht ohne Grund Lauthörer, was nichts anderes bedeutet, als dass ich Musik gerne in ihrer Naturlautstärke höre. Flag L habe ich da noch nicht ins Schwitzen gebracht. LaGrande im großen Raum schon gar nicht.
Viele Grüße Andreas