Fonica La Grande
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Lauthörer · „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
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- „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
Hallo zusammen,
es folgt Teil 2 (Hörbericht) meines Besuchs bei Fonica, Bergamo.
Das Objekt der Begierde.
Zunächst noch einige Worte zu Giorgio Tomasini, dem Chefentwickler von Fonica.
Giorgio ist ein profunder Kenner von Folienlautsprechern, egal ob Magnetostaten oder Elektrostaten. Ein studierter Philosoph, der zunächst mit der Reparatur/Revision von allen gängigen Folienlautsprechern des Marktes begann. Auch jetzt noch stehen in seinem Betrieb reparaturbedürftige Lautsprecher von Quad, Magnepan und Martin Logan, auf die die Kunden wahrscheinlich sehnsüchtig warten.
Er war schon immer von der besonderen Art der Klangentfaltung solcher Lautsprecher angetan, kannte aber auch ihre Schwächen, v.a. in der Basswiedergabe. Sein ganzes Augenmerk lag also in der Absicht, Folienlautsprecher zu entwickeln ohne Kompromisse in Schalldruck, Dynamik und Basstauglichkeit, ohne jedoch die besonderen Vorzüge solcher Systeme preiszugeben.
Nun zur Sache:
Die La Grande ist ein wahrhaft monumentales System mit den Maßen 1392 x 2045 x 716 mm, wobei die Schallwände gerade einmal 27 mm stark sind. Es handelt sich um ein 3-Wegesystem, voll aktiv und DSP-gesteuert. Als Endstufen kommen Hypex N-Core zum Einsatz. 500 W/500 W TT und MT und 100 W HT. Die HT-Endstufe wird dabei von Hypex speziell für diesen Lautsprecher hergestellt. Die drei Wege verteilen sich auf drei separate Paneele. Die Flächen betragen 10800 cm² für den TT, 2556 cm² für den MT und 936 cm2 für den HT. Die einzelnen Bereiche sind mit Gelenken verbunden, was eine genaue Ausrichtung auf den Hörplatz ermöglicht. Digitale und analoge Anschlussmöglichkeiten sind in genügender Form vorhanden, AES/EBU digital i/o, analog, Cinch, Toslink. Die Bedienung, z.B. Lautstärke und Wahl des Set up, erfolgt mit einer massiven Fernbedienung aus Metall. Drei unterschiedliche Set up‘s sind möglich und werden bei Bedarf nach Kundenwunsch programmiert. Natürlich verfügt das DSP über FIR-Filter, was eine phasenlineare Abstimmung ermöglicht.
Die Verarbeitung ist sehr wertig, der optische Auftritt ist trotz der immensen Größe sehr elegant. Schludrigkeiten in der Verarbeitung habe ich nicht festgestellt.
Der Lautsprecher gibt eine Zylinderwelle von sich, was neben einer sehr kontrollierten Abstrahlung den schönen Effekt hat, dass der Schalldruck nicht, wie bei gängigen Punktstrahlern, mit 6 dB pro Entfernungsverdopplung abnimmt. In der Praxis konnte ich das beeindruckend nachvollziehen. Bewegte ich mich vom Hörplatz in Richtung Schallwand, tat sich lautstärkemäßig fast nichts, d.h. in 4 m Abstand war die La Grande fast genauso laut wie dicht vor der Folie.
Und dann konnte es auch schon losgehen. Ich hatte Giorgio bereits vorab meine Tracklist, bestehend aus 18 sehr anspruchsvollen Titeln geschickt.
Ich beginne eine Hörsession immer gerne mit einer 2-Mikrofonaufnahme von Bert Kaempfert in den Polydor Studios, Hamburg, aus den frühen 60er Jahren. Mit dem Titel Africaan Beat ging es also los. Ich kenne diesen Titel in all seinen Schattierungen in und auswendig. Er sorgt zu Beginn einer Hörsession quasi für eine Kalibrierung meiner Ohren. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Streichern, dem Flügelhorn und dem berühmten Knackbass. Viele Lautsprecher, die ich gehört habe, haben mit den Streichern so ihre Probleme, denn die können leicht zu spitz klingen. Nicht so bei der La Grande. Was die ultralange Folie hier zauberte, war an Seidigkeit kaum zu übertreffen. Ebenso kam der Knackbass von halb links so wie er sein sollte, knackig und ansatzlos. Das war schon einmal ein erstes Aha-Erlebnis. Es folgten nun Titel mit Stimmwiedergabe (alles noch keine Kracher und Bassmonster). Ich wollte erst einmal die Filigranstruktur der Musik ausloten und die Farben der Stimmen. Barb Jungr, Mari Boine, Ricky Lee Jones, Carmen Gomes, um nur einige zu nennen. Noch nie habe ich Frauenstimmen so seidig gehört, wie hier. Selbst meine TAD-Hörner klingen hier kantiger und direkter. Was nun richtiger ist, sei dahingestellt, es war jedenfalls von großer klanglicher Schönheit.
Wir näherten uns dann den Männerstimmen. Doug MacLeod, Mighty Sam McClain, jetzt wurde es auch schon etwas „kräftiger“. Besonders der Titel Gone for Good von Mighty Sam stellt schon eine gewisse Herausforderung an Basstauglichkeit und Dynamik. Die La Grande schüttelte das aus dem Ärmel, als wäre es nichts. Die Bass Drum beim rein akustischen Titel Come to Find von Doug MacLeod kam trocken und tief. Dann eines meiner spektakulären Lieblingsstücke, Barbara Dennerlein, Going Home, mit dem superlangen Intro der Hammond B3. Ein Konzertmitschnitt. Die spezifischen Ansatzgeräusche einer Hammond B3 waren extrem klar zu hören. Die Orgel verteilte sich sehr schön über die gesamte Bühne. So kenne ich das auch bei mir zu Hause.
Dann sollte allerdings die Stunde der Wahrheit kommen. Es ging weiter mit Charly Antolini, Duwadjuwanadu und Ayers Rock von der CD Knock Out 2000. Das Schlagzeug von Antolini knallte mir horngleich um die Ohren, der Bass bei Ayers Rock kam tief und kroch förmlich druckvoll den Boden entlang. Meine Augenbrauen hoben sich. Sollte dieser Magnetostat tatsächlich richtig Bass können? Die Antwort lieferten mehrere Titel von Telarc, die von mir hinsichtlich der wuchtigen großen Trommel bewusst ausgesucht wurden. Mahler und Stravinsky gaben sich nun ein Stelldichein, aber auch Aaron Copland, Fanfare for the Common Man. Spätestens hier wurde mir klar, die La Grande ist der erste Folienstrahler, den man mit Fug und Recht als Full Range bezeichnen kann. Einen Subwoofer vermisst man zu keinem Moment. Die zwar riesige aber doch fast masselose Folie agierte derart vehement, tief und ultraschnell, dass es mir fast den Atem raubte. Wir versuchten dann die Folie so weit auszureizen, bis sie zum Anschlagen kam. Das gelang selbst bei berserkerartigen Bassimpulsen nur bei einer unvernünftig hohen Lautstärke. Ich heiße hier zwar „Lauthörer“ und das hat seinen Grund, aber derart laut höre selbst ich nicht. Und vergessen wir nicht, die La Grande spielte in einem Raum mit 1400 m³ Volumen, der akustisch nicht optimal war.
Jetzt fragt man sich, wo ist das Haar in der Suppe? Und tatsächlich, es gibt sogar zwei Haare oder besser gesagt, es könnte sie geben. Zum einen gelingt es der La Grande nicht so gut, wie bei guten Studiomonitoren obligatorisch, einzelne Klangereignisse punktgenau abzubilden. Bei großer sinfonischer Musik ist das kein Problem, aber bei einem Jazz Quartett könnte ein Tonmeister mit diesem Lautsprecher wohl nichts anfangen. Nun bin ich kein Tonmeister sondern Genusshörer, und deshalb wäre das für mich nur ein kleines Haar. Zum anderen ist die Erscheinung dieser Wände selbst in 4 m Abstand bedrohlich. Man sitzt buchstäblich vor zwei Wänden mit einem mittigen Durchlass von ca. 2 m. Das ist gewöhnungsbedürftig. Die Hochtöner waren im Übrigen außen und nicht, wie manchmal propagiert, innen. Giorgio meinte, dass die Bühne dann deutlich breiter wäre. Ich hatte dem nichts hinzuzufügen.
Ein drittes Haar vielleicht noch, kaum jemand kann diese Lautsprecher angemessen stellen.
Aus diesem Grunde hörten wir noch zwei Titel mit dem nächst kleineren Modell Flag L, das in einem Nebenraum stand. Die Flag L ist zwar hoch aber aufstellungsfreundlich schmal. Am ehesten noch mit einer Magnepan 20.7 vergleichbar. Aber nur in den Abmaßen. Klanglich, besonders im Bass, kann eine 20.7 der Flag L nicht das Wasser reichen. In normalen Wohnräumen kann eine Flag L durchaus auch als Full Range Lautsprecher bezeichnet werden, wenn man auf die Wiedergabe von Kanonenschlägen verzichten kann. Auch die Flag L gibt es vollaktiv.
Fazit:
Die Fonica La Grande ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher und außergewöhnlich guter Lautsprecher mir extremem Suchtfaktor. Man hört nicht nur Musik, sondern man badet darin. Limitierungen im Rahmen vernünftiger Pegel kennt die La Grande nicht. Über zusätzliche Subwoofer muss man sich keine Gedanken machen. Wer solche Lautsprecher stellen kann, sollte sie unbedingt einmal hören. Die Flag L ist für normale Räume eine sehr gute Alternative.
Wer bei dieser Art der Musikdarbietung noch an einzelnen Kleinigkeiten herumkritelt, dem ist nicht zu helfen. Mit 55 000 € netto ist die La Grande zwar nicht billig, aber angesichts dessen, was sie kann, sollten sich andere Hersteller von highendigen Lautsprechern, die noch in ganz anderen Preisregionen unterwegs sind, Gedanken machen. Eine Flag L ist natürlich deutlich billiger zu haben.
Kleiner Wermutstropfen, es gibt derzeit in Deutschland (noch) keinen Importeur und Vertrieb.
Schlussformel: Was ich geschrieben habe, ist die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Testerlyrik kommt mir nicht aus der Feder.
Grüße Andreas
es folgt Teil 2 (Hörbericht) meines Besuchs bei Fonica, Bergamo.
Das Objekt der Begierde.
Zunächst noch einige Worte zu Giorgio Tomasini, dem Chefentwickler von Fonica.
Giorgio ist ein profunder Kenner von Folienlautsprechern, egal ob Magnetostaten oder Elektrostaten. Ein studierter Philosoph, der zunächst mit der Reparatur/Revision von allen gängigen Folienlautsprechern des Marktes begann. Auch jetzt noch stehen in seinem Betrieb reparaturbedürftige Lautsprecher von Quad, Magnepan und Martin Logan, auf die die Kunden wahrscheinlich sehnsüchtig warten.
Er war schon immer von der besonderen Art der Klangentfaltung solcher Lautsprecher angetan, kannte aber auch ihre Schwächen, v.a. in der Basswiedergabe. Sein ganzes Augenmerk lag also in der Absicht, Folienlautsprecher zu entwickeln ohne Kompromisse in Schalldruck, Dynamik und Basstauglichkeit, ohne jedoch die besonderen Vorzüge solcher Systeme preiszugeben.
Nun zur Sache:
Die La Grande ist ein wahrhaft monumentales System mit den Maßen 1392 x 2045 x 716 mm, wobei die Schallwände gerade einmal 27 mm stark sind. Es handelt sich um ein 3-Wegesystem, voll aktiv und DSP-gesteuert. Als Endstufen kommen Hypex N-Core zum Einsatz. 500 W/500 W TT und MT und 100 W HT. Die HT-Endstufe wird dabei von Hypex speziell für diesen Lautsprecher hergestellt. Die drei Wege verteilen sich auf drei separate Paneele. Die Flächen betragen 10800 cm² für den TT, 2556 cm² für den MT und 936 cm2 für den HT. Die einzelnen Bereiche sind mit Gelenken verbunden, was eine genaue Ausrichtung auf den Hörplatz ermöglicht. Digitale und analoge Anschlussmöglichkeiten sind in genügender Form vorhanden, AES/EBU digital i/o, analog, Cinch, Toslink. Die Bedienung, z.B. Lautstärke und Wahl des Set up, erfolgt mit einer massiven Fernbedienung aus Metall. Drei unterschiedliche Set up‘s sind möglich und werden bei Bedarf nach Kundenwunsch programmiert. Natürlich verfügt das DSP über FIR-Filter, was eine phasenlineare Abstimmung ermöglicht.
Die Verarbeitung ist sehr wertig, der optische Auftritt ist trotz der immensen Größe sehr elegant. Schludrigkeiten in der Verarbeitung habe ich nicht festgestellt.
Der Lautsprecher gibt eine Zylinderwelle von sich, was neben einer sehr kontrollierten Abstrahlung den schönen Effekt hat, dass der Schalldruck nicht, wie bei gängigen Punktstrahlern, mit 6 dB pro Entfernungsverdopplung abnimmt. In der Praxis konnte ich das beeindruckend nachvollziehen. Bewegte ich mich vom Hörplatz in Richtung Schallwand, tat sich lautstärkemäßig fast nichts, d.h. in 4 m Abstand war die La Grande fast genauso laut wie dicht vor der Folie.
Und dann konnte es auch schon losgehen. Ich hatte Giorgio bereits vorab meine Tracklist, bestehend aus 18 sehr anspruchsvollen Titeln geschickt.
Ich beginne eine Hörsession immer gerne mit einer 2-Mikrofonaufnahme von Bert Kaempfert in den Polydor Studios, Hamburg, aus den frühen 60er Jahren. Mit dem Titel Africaan Beat ging es also los. Ich kenne diesen Titel in all seinen Schattierungen in und auswendig. Er sorgt zu Beginn einer Hörsession quasi für eine Kalibrierung meiner Ohren. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Streichern, dem Flügelhorn und dem berühmten Knackbass. Viele Lautsprecher, die ich gehört habe, haben mit den Streichern so ihre Probleme, denn die können leicht zu spitz klingen. Nicht so bei der La Grande. Was die ultralange Folie hier zauberte, war an Seidigkeit kaum zu übertreffen. Ebenso kam der Knackbass von halb links so wie er sein sollte, knackig und ansatzlos. Das war schon einmal ein erstes Aha-Erlebnis. Es folgten nun Titel mit Stimmwiedergabe (alles noch keine Kracher und Bassmonster). Ich wollte erst einmal die Filigranstruktur der Musik ausloten und die Farben der Stimmen. Barb Jungr, Mari Boine, Ricky Lee Jones, Carmen Gomes, um nur einige zu nennen. Noch nie habe ich Frauenstimmen so seidig gehört, wie hier. Selbst meine TAD-Hörner klingen hier kantiger und direkter. Was nun richtiger ist, sei dahingestellt, es war jedenfalls von großer klanglicher Schönheit.
Wir näherten uns dann den Männerstimmen. Doug MacLeod, Mighty Sam McClain, jetzt wurde es auch schon etwas „kräftiger“. Besonders der Titel Gone for Good von Mighty Sam stellt schon eine gewisse Herausforderung an Basstauglichkeit und Dynamik. Die La Grande schüttelte das aus dem Ärmel, als wäre es nichts. Die Bass Drum beim rein akustischen Titel Come to Find von Doug MacLeod kam trocken und tief. Dann eines meiner spektakulären Lieblingsstücke, Barbara Dennerlein, Going Home, mit dem superlangen Intro der Hammond B3. Ein Konzertmitschnitt. Die spezifischen Ansatzgeräusche einer Hammond B3 waren extrem klar zu hören. Die Orgel verteilte sich sehr schön über die gesamte Bühne. So kenne ich das auch bei mir zu Hause.
Dann sollte allerdings die Stunde der Wahrheit kommen. Es ging weiter mit Charly Antolini, Duwadjuwanadu und Ayers Rock von der CD Knock Out 2000. Das Schlagzeug von Antolini knallte mir horngleich um die Ohren, der Bass bei Ayers Rock kam tief und kroch förmlich druckvoll den Boden entlang. Meine Augenbrauen hoben sich. Sollte dieser Magnetostat tatsächlich richtig Bass können? Die Antwort lieferten mehrere Titel von Telarc, die von mir hinsichtlich der wuchtigen großen Trommel bewusst ausgesucht wurden. Mahler und Stravinsky gaben sich nun ein Stelldichein, aber auch Aaron Copland, Fanfare for the Common Man. Spätestens hier wurde mir klar, die La Grande ist der erste Folienstrahler, den man mit Fug und Recht als Full Range bezeichnen kann. Einen Subwoofer vermisst man zu keinem Moment. Die zwar riesige aber doch fast masselose Folie agierte derart vehement, tief und ultraschnell, dass es mir fast den Atem raubte. Wir versuchten dann die Folie so weit auszureizen, bis sie zum Anschlagen kam. Das gelang selbst bei berserkerartigen Bassimpulsen nur bei einer unvernünftig hohen Lautstärke. Ich heiße hier zwar „Lauthörer“ und das hat seinen Grund, aber derart laut höre selbst ich nicht. Und vergessen wir nicht, die La Grande spielte in einem Raum mit 1400 m³ Volumen, der akustisch nicht optimal war.
Jetzt fragt man sich, wo ist das Haar in der Suppe? Und tatsächlich, es gibt sogar zwei Haare oder besser gesagt, es könnte sie geben. Zum einen gelingt es der La Grande nicht so gut, wie bei guten Studiomonitoren obligatorisch, einzelne Klangereignisse punktgenau abzubilden. Bei großer sinfonischer Musik ist das kein Problem, aber bei einem Jazz Quartett könnte ein Tonmeister mit diesem Lautsprecher wohl nichts anfangen. Nun bin ich kein Tonmeister sondern Genusshörer, und deshalb wäre das für mich nur ein kleines Haar. Zum anderen ist die Erscheinung dieser Wände selbst in 4 m Abstand bedrohlich. Man sitzt buchstäblich vor zwei Wänden mit einem mittigen Durchlass von ca. 2 m. Das ist gewöhnungsbedürftig. Die Hochtöner waren im Übrigen außen und nicht, wie manchmal propagiert, innen. Giorgio meinte, dass die Bühne dann deutlich breiter wäre. Ich hatte dem nichts hinzuzufügen.
Ein drittes Haar vielleicht noch, kaum jemand kann diese Lautsprecher angemessen stellen.
Aus diesem Grunde hörten wir noch zwei Titel mit dem nächst kleineren Modell Flag L, das in einem Nebenraum stand. Die Flag L ist zwar hoch aber aufstellungsfreundlich schmal. Am ehesten noch mit einer Magnepan 20.7 vergleichbar. Aber nur in den Abmaßen. Klanglich, besonders im Bass, kann eine 20.7 der Flag L nicht das Wasser reichen. In normalen Wohnräumen kann eine Flag L durchaus auch als Full Range Lautsprecher bezeichnet werden, wenn man auf die Wiedergabe von Kanonenschlägen verzichten kann. Auch die Flag L gibt es vollaktiv.
Fazit:
Die Fonica La Grande ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher und außergewöhnlich guter Lautsprecher mir extremem Suchtfaktor. Man hört nicht nur Musik, sondern man badet darin. Limitierungen im Rahmen vernünftiger Pegel kennt die La Grande nicht. Über zusätzliche Subwoofer muss man sich keine Gedanken machen. Wer solche Lautsprecher stellen kann, sollte sie unbedingt einmal hören. Die Flag L ist für normale Räume eine sehr gute Alternative.
Wer bei dieser Art der Musikdarbietung noch an einzelnen Kleinigkeiten herumkritelt, dem ist nicht zu helfen. Mit 55 000 € netto ist die La Grande zwar nicht billig, aber angesichts dessen, was sie kann, sollten sich andere Hersteller von highendigen Lautsprechern, die noch in ganz anderen Preisregionen unterwegs sind, Gedanken machen. Eine Flag L ist natürlich deutlich billiger zu haben.
Kleiner Wermutstropfen, es gibt derzeit in Deutschland (noch) keinen Importeur und Vertrieb.
Schlussformel: Was ich geschrieben habe, ist die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Testerlyrik kommt mir nicht aus der Feder.
Grüße Andreas
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Thomas86 · „wie Thomas86 zum aktiven Hören kam“
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- „wie Thomas86 zum aktiven Hören kam“
Hallo Andreas,
herzlichen Dank für deinen Hörbericht.
Das klingt/klang doch nach einem Erlebnis, welches die lange Autofahrt wohl ein klein wenig entschuldigt. Deine positiven Schilderungen machten mir große Freude und dann war ich bzgl. des Preises doch erstaunt.
Hatte ich nun mit einem sechs-stelligen Preisschild gerechnet.
Wie gut, dass dieser Lautsprecher nur in sehr großen Räumen zu stellen ist, anderweitig hätte ich fast mit Überlegungen begonnen.
Viele Grüße
Thomas
herzlichen Dank für deinen Hörbericht.
Das klingt/klang doch nach einem Erlebnis, welches die lange Autofahrt wohl ein klein wenig entschuldigt. Deine positiven Schilderungen machten mir große Freude und dann war ich bzgl. des Preises doch erstaunt.
Hatte ich nun mit einem sechs-stelligen Preisschild gerechnet.
Wie gut, dass dieser Lautsprecher nur in sehr großen Räumen zu stellen ist, anderweitig hätte ich fast mit Überlegungen begonnen.
Viele Grüße
Thomas
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Rudolf · „wie Rudolf zum aktiven Hören kam“
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- „wie Rudolf zum aktiven Hören kam“
Hallo Andreas,
auch von mir vielen Dank für den informativen Bericht. Ich habe regelrecht mitgezittert, ob die La Grande nicht eines der von dir mitgebrachten Hindernisse reißt. Aber das Gegenteil war der Fall, "seidig-souverän" hat sie deinen Test-Parcours absolviert.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Lautsprecher mit einem hellen Bezug von ihrer Wuchtigkeit verlieren und dann durchaus in deinen großen Hörraum passen.
Wie Thomas bereits schrieb, erscheint der aufgerufene Preis angesichts der hervorragenden Darbietung geradezu günstig. Zur Umsatzsteuer kommt dann ggf. noch der Preis für die Aufstellung und Erst-Einmessung hinzu, denn darin steckt mit Sicherheit auch einiges Know-how.
Viele Grüße
Rudolf
auch von mir vielen Dank für den informativen Bericht. Ich habe regelrecht mitgezittert, ob die La Grande nicht eines der von dir mitgebrachten Hindernisse reißt. Aber das Gegenteil war der Fall, "seidig-souverän" hat sie deinen Test-Parcours absolviert.
Wenn jemand, dann du!Lauthörer hat geschrieben: 15.10.2024, 11:56 ... kaum jemand kann diese Lautsprecher angemessen stellen.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Lautsprecher mit einem hellen Bezug von ihrer Wuchtigkeit verlieren und dann durchaus in deinen großen Hörraum passen.
Wie Thomas bereits schrieb, erscheint der aufgerufene Preis angesichts der hervorragenden Darbietung geradezu günstig. Zur Umsatzsteuer kommt dann ggf. noch der Preis für die Aufstellung und Erst-Einmessung hinzu, denn darin steckt mit Sicherheit auch einiges Know-how.
Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen.Lauthörer hat geschrieben: 31.08.2024, 08:43 Je nach dem welche Konsequenzen der Besuch hat, werde ich weiter berichten.
Viele Grüße
Rudolf
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Horse Tea · „wie Horse Tea zum aktiven Hören kam“
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- „wie Horse Tea zum aktiven Hören kam“
Hallo Andreas,
Du hast tatsächlich nicht zu viel versprochen. Danke auch von mir für diesen Bericht, selten detailliert und aufschlussreich. Ich habe aber dennoch ein paar Fragen bzw. Kommentare.
Viele Grüße
Horst-Dieter
Du hast tatsächlich nicht zu viel versprochen. Danke auch von mir für diesen Bericht, selten detailliert und aufschlussreich. Ich habe aber dennoch ein paar Fragen bzw. Kommentare.
Bitte gib doch noch die Kompositionen der erstgenannten, die Du gehört hast, an. ich kann mir dann besser vorstellen, was der LS mit Orchestermusik macht, denn ich nehme an, die hast Du hier gehört.Lauthörer hat geschrieben: 15.10.2024, 11:56 Mahler und Stravinsky gaben sich nun ein Stelldichein, aber auch Aaron Copland, Fanfare for the Common Man.
Sehr interessant, denn genau diese beiden Punkte charakterisieren auch die Magnepan 3.7 in meinem Wohnraum von 42 m² und dies hatten wir hier im Forum auch schon kontrovers diskutiert. Das könnte heißen, dass diese zwei Eigenschaften von Flächenstrahlern zusammenhängen und dies weitgehend unabhängig vom Raum ist.Zum einen gelingt es der La Grande nicht so gut, wie bei guten Studiomonitoren obligatorisch, einzelne Klangereignisse punktgenau abzubilden. Bei großer sinfonischer Musik ist das kein Problem, aber bei einem Jazz Quartett könnte ein Tonmeister mit diesem Lautsprecher wohl nichts anfangen.
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Die Hochtöner waren im Übrigen außen und nicht, wie manchmal propagiert, innen. Giorgio meinte, dass die Bühne dann deutlich breiter wäre. Ich hatte dem nichts hinzuzufügen.
Dazu zwei Fragen: gibt es diese LS auch in einer passiven Version? In welchem Preisbereich liegt das Modell Flag L?Aus diesem Grunde hörten wir noch zwei Titel mit dem nächst kleineren Modell Flag L, das in einem Nebenraum stand. Die Flag L ist zwar hoch aber aufstellungsfreundlich schmal. Am ehesten noch mit einer Magnepan 20.7 vergleichbar. Aber nur in den Abmaßen. Klanglich, besonders im Bass, kann eine 20.7 der Flag L nicht das Wasser reichen.
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Auch die Flag L gibt es vollaktiv.
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Eine Flag L ist natürlich deutlich billiger zu haben.
Viele Grüße
Horst-Dieter
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Tinitus · „wie Tinitus zum aktiven Hören kam“
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Hallo Horst-Dieter,
Testbericht von vor sechs Jahren:
https://www.fidelity-online.de/test-fonica-flag-l/
Wie die Inflation (italienische) zwischenzeitlich zugeschlagen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Gruß
Uwe
Testbericht von vor sechs Jahren:
https://www.fidelity-online.de/test-fonica-flag-l/
Wie die Inflation (italienische) zwischenzeitlich zugeschlagen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Gruß
Uwe
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Horse Tea · „wie Horse Tea zum aktiven Hören kam“
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Hallo Uwe,
danke für den Link. Dort werden meine beiden letzten Fragen, wenn man von der Preisentwicklung absieht, beantwortet.
Viele Grüße
Horst-Dieter
danke für den Link. Dort werden meine beiden letzten Fragen, wenn man von der Preisentwicklung absieht, beantwortet.
Viele Grüße
Horst-Dieter
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Lauthörer · „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
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Hallo zusammen,
zunächst einmal danke für euer Feed Back.
@ Rudolf: Ja, ich kann die La Grande gut stellen, und so wie es aussieht, werden sie bei mir auch Einzug halten. Was sonst noch passiert, wirst du hier noch lesen.
@ Horst-Dieter: Die La Grande gibt es nur aktiv. Die Flag-L/M gibt es aktiv und passiv. Die Flag S nur passiv. Die aktuellen Preise kann ich morgen nennen. Die Tracklist von Telarc poste ich morgen auch noch.
@ Uwe: Das mit den Preissteigerungen ist nun mal so. Das MeyerSound Blue Horn System kostete vor wenigen Jahren noch 90 000 €. Jetzt muss man bereits 119 000 € für ein Paar bezahlen.
https://preisvergleich.heise.de/meyer-s ... 87315.html
Und da ich das Blue Horn System kenne, kann ich sagen, dass es in der gesamten Klanganmutung nicht an die La Grande heran kommt.
Grüße Andreas
zunächst einmal danke für euer Feed Back.
@ Rudolf: Ja, ich kann die La Grande gut stellen, und so wie es aussieht, werden sie bei mir auch Einzug halten. Was sonst noch passiert, wirst du hier noch lesen.
@ Horst-Dieter: Die La Grande gibt es nur aktiv. Die Flag-L/M gibt es aktiv und passiv. Die Flag S nur passiv. Die aktuellen Preise kann ich morgen nennen. Die Tracklist von Telarc poste ich morgen auch noch.
@ Uwe: Das mit den Preissteigerungen ist nun mal so. Das MeyerSound Blue Horn System kostete vor wenigen Jahren noch 90 000 €. Jetzt muss man bereits 119 000 € für ein Paar bezahlen.
https://preisvergleich.heise.de/meyer-s ... 87315.html
Und da ich das Blue Horn System kenne, kann ich sagen, dass es in der gesamten Klanganmutung nicht an die La Grande heran kommt.
Grüße Andreas
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Tinitus · „wie Tinitus zum aktiven Hören kam“
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Hallo Andreas,
ich stelle mir beim Einkauf von Spielzeug immer die Frage, ob es mir das Wert ist. Ob das Objekt meiner Begierde den aufgerufenen Preis rechtfertigt, im Sinne von, lässt sich durch die Stückliste oder die „Leistung“ des Objekts „erklären“, ist bei mir bei solchen Anschaffungen irrelevant, insofern ist dann auch eine Preissteigerung gleich.
Gruß
Uwe
ich stelle mir beim Einkauf von Spielzeug immer die Frage, ob es mir das Wert ist. Ob das Objekt meiner Begierde den aufgerufenen Preis rechtfertigt, im Sinne von, lässt sich durch die Stückliste oder die „Leistung“ des Objekts „erklären“, ist bei mir bei solchen Anschaffungen irrelevant, insofern ist dann auch eine Preissteigerung gleich.
Gruß
Uwe
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Hifidistel · „wie Hifidistel zum aktiven Hören kam“
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Hallo Andreas, hallo @all,Lauthörer hat geschrieben: 15.10.2024, 20:53 Und da ich das Blue Horn System kenne, kann ich sagen, dass es in der gesamten Klanganmutung nicht an die La Grande heran kommt.
das ist mal ein wirklich interessantes und klares Statement. Interessant in diesem Zusammenhang vielleicht die Aussage von Heiner B. Martion, meinem Lieblingshornmanufakteur, dass ihn gerade die Elektrostaten vulgo Flächenstrahler von Harold Beveridge so begeistert haben, dass er sie zum Maßstab für seine Hornkonstruktionen erkoren hat. So weit weg voneinander ist das gar nicht. Am Ende zählt die Qualität bzw. Wie der Altkanzler sagt, „was hinten rauskommt“.
Liebe Grüße
Sascha
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StreamFidelity · „wie StreamFidelity zum aktiven Hören kam“
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Moin Andreas,
vielen Dank für diesen schönen Artikel. Ich finde deinen Bericht auch sehr ehrlich, weil du die Nachteile nicht unterm Tisch kehrst.
Was ich noch vermisse ist ein Vergleich mit deinen jetzigen Lautsprechern. Aber vielleicht nicht zweckdienlich, weil die raumakustischen Voraussetzungen natürlich ganz andere sind. Aber vielleicht kannst du umreißen, was dich an den doch sehr unterschiedlichen Konzepten jeweils reizt.
Grüße Gabriel
vielen Dank für diesen schönen Artikel. Ich finde deinen Bericht auch sehr ehrlich, weil du die Nachteile nicht unterm Tisch kehrst.
Was ich noch vermisse ist ein Vergleich mit deinen jetzigen Lautsprechern. Aber vielleicht nicht zweckdienlich, weil die raumakustischen Voraussetzungen natürlich ganz andere sind. Aber vielleicht kannst du umreißen, was dich an den doch sehr unterschiedlichen Konzepten jeweils reizt.
Wäre das nicht eine schöne Aufgabe für dich?Lauthörer hat geschrieben: 15.10.2024, 11:56Kleiner Wermutstropfen, es gibt derzeit in Deutschland (noch) keinen Importeur und Vertrieb.
Grüße Gabriel
-
Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
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Hallo Andreas,Lauthörer hat geschrieben: 15.10.2024, 11:56Jetzt fragt man sich, wo ist das Haar in der Suppe? Und tatsächlich, es gibt sogar zwei Haare oder besser gesagt, es könnte sie geben. Zum einen gelingt es der La Grande nicht so gut, wie bei guten Studiomonitoren obligatorisch, einzelne Klangereignisse punktgenau abzubilden. Bei großer sinfonischer Musik ist das kein Problem, aber bei einem Jazz Quartett könnte ein Tonmeister mit diesem Lautsprecher wohl nichts anfangen. Nun bin ich kein Tonmeister sondern Genusshörer, und deshalb wäre das für mich nur ein kleines Haar. Zum anderen ist die Erscheinung dieser Wände selbst in 4 m Abstand bedrohlich. Man sitzt buchstäblich vor zwei Wänden mit einem mittigen Durchlass von ca. 2 m. Das ist gewöhnungsbedürftig.
Die Hochtöner waren im Übrigen außen und nicht, wie manchmal propagiert, innen. Giorgio meinte, dass die Bühne dann deutlich breiter wäre. Ich hatte dem nichts hinzuzufügen.
in Teil 1 deines Berichts hatte ich schon die Hochtonstreifen außen gesehen und Skepsis vorgemerkt, was die von dir bemängelte punktgenaue Abbildung betrifft. Wer sich über die Breite freut, muss sich mit der Unschärfe zufrieden geben.
Wer mehr Abbildungsschärfe sucht, wird vermutlich die Hochtonstreifen nach innen setzen (was ich immer wieder eindeutig bevorzugt habe, ob Magnepan oder Seikritt-Konstrukte (bei Braun, Canton, Elac, Axiom). Stichwort: mechanisches FLOW.
Gern habe ich deine Playlist mit meiner verglichen und punktuell für mich ergänzt. Mit dem Klang deiner wirkungsgradstarken LS noch im Ohr haben dich die Fonica überzeugt, das spricht Bände und stellt La Grande ein -auch in diesem Punkt- gutes Zeugnis aus. Aber bei der Aufstellung kann man noch mit Feinarbeit etwas herausholen.
Grüße
Hans-Martin
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Lauthörer · „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
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Hallo Gabriel,StreamFidelity hat geschrieben: 16.10.2024, 10:50 Was ich noch vermisse ist ein Vergleich mit deinen jetzigen Lautsprechern.
das mache ich nicht, weil es keinen Sinn machen würde. Da gibt es für mich kein besser oder schlechter. Beide Systeme spielen auf aller höchstem Niveau. Das Limit meiner vier 18" Subwoofer liegt natürlich höher als bei der La Grande. Aber solche Lautstärken braucht keiner, noch nicht einmal ich.
Wenn meine Lautsprecher in der Abbildungsschärfe die Nase vorn haben, dann punktet die La Grande mit einer sphärischen, fast märchenhaften Klangsignatur. Dynamisch nehmen sie sich nichts.
Grüße Andreas
-
Lauthörer · „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
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Hallo zusammen,
zunächst einmal freut es mich, dass ein Hörbericht über einen Lautsprecher, der nur eine eher geringere Verbreitung finden wird, euer Interesse findet.
Im Eifer des Gefechts habe ich doch eine Hörsequenz unterschlagen, die einen Musikbereich beleuchtet, der nicht gerade zu meinem Lieblingsgenre gehört, die Kammermusik. Ich habe gleichwohl einige hervorragende Scheiben, die punktuell auch im meiner Playlist waren.
VTL, La Folia Salzburg, eher barocke Musik, seht gut eingefangen und VTL-typisch sehr räumlich
TACET, Vivaldi, Mozart u.a., Tube only-Recordings
Das ist so etwas wie die Domäne von Planarwandlern. Basstüchtigkeit wird hier nicht gefordert. Die Luftigkeit der fast masselosen Folie wird hier besonders deutlich. Ich höre eigentlich nie mit geschlossenen Augen. Hier habe ich es gemacht.
Grüße Andreas
zunächst einmal freut es mich, dass ein Hörbericht über einen Lautsprecher, der nur eine eher geringere Verbreitung finden wird, euer Interesse findet.
Im Eifer des Gefechts habe ich doch eine Hörsequenz unterschlagen, die einen Musikbereich beleuchtet, der nicht gerade zu meinem Lieblingsgenre gehört, die Kammermusik. Ich habe gleichwohl einige hervorragende Scheiben, die punktuell auch im meiner Playlist waren.
VTL, La Folia Salzburg, eher barocke Musik, seht gut eingefangen und VTL-typisch sehr räumlich
TACET, Vivaldi, Mozart u.a., Tube only-Recordings
Das ist so etwas wie die Domäne von Planarwandlern. Basstüchtigkeit wird hier nicht gefordert. Die Luftigkeit der fast masselosen Folie wird hier besonders deutlich. Ich höre eigentlich nie mit geschlossenen Augen. Hier habe ich es gemacht.
Grüße Andreas
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Horse Tea · „wie Horse Tea zum aktiven Hören kam“
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- Wohnort: Unterfranken
- „wie Horse Tea zum aktiven Hören kam“
Hallo Andreas,Lauthörer hat geschrieben: 16.10.2024, 16:12 Das ist so etwas wie die Domäne von Planarwandlern. Basstüchtigkeit wird hier nicht gefordert. Die Luftigkeit der fast masselosen Folie wird hier besonders deutlich.
Dein Urteil kann ich als ausgesprochener Hörer von Kammermusik bestätigen.
Viele Grüße
Horst-Dieter
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Lauthörer · „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
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- Wohnort: Hansestadt Salzwedel
- „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
Hallo Uwe,Tinitus hat geschrieben: 15.10.2024, 19:07 Hallo Horst-Dieter,
Testbericht von vor sechs Jahren:
https://www.fidelity-online.de/test-fonica-flag-l/
Wie die Inflation (italienische) zwischenzeitlich zugeschlagen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Klärung eines Missverständnisses. Der früher in einigen Medien genannte Preis von 45 000 € war ein Nettopreis. Da wurde von den Medien einfach schlampig recherchiert. Der jetzige Nettopreis von 55 000 € UVP ist nach 5 Jahren nachvollziehbar.
@ Horst-Dieter: Der Nettopreis der Flag L liegt bei ca. 11 000 € passiv, 14 000 € aktiv/DSP.
Grüße Andreas