Mehrkanal-Endstufe Pascal
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paco de colonia · „wie paco de colonia zum aktiven Hören kam“
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- „wie paco de colonia zum aktiven Hören kam“
Hallo Forengemeinde,
ich hatte vor kurzem einen Chassisschaden durch die Fehlfunktion eines Hypexmoduls.
Nach einer langen Leidensgeschichte mit Händler und Hersteller suche ich jetzt für meine aktivierten 3-Wege-Lautsprecher Alternative zu den Hypex-3-Kanal-Modulen.
Eben habe ich dieses Gerät entdeckt, und frage mich, ob das auch klanglich in Frage kommt:
Blaze PowerZone Connect 1008
Bis jetzt war ich überzeugt, das ich für Wandlung/DSP-Weiche und Verstärker 2 Geräte benötige und
hatte den Kauf eines CoLinear, minidsp Eight Flex oder Okta Pre + 6 Kanal Endstufe überlegt.
Da aber der 1008 direkt eine Weiche an Bord hat, könnte ich ein Gerät einsparen und hätte neben den Boxen
nur noch einen Streamer und den 1008 als kompakte, kleine Lösung.
Hat jemand von Euch das Modul im Einsatz und kann mir näheres über Usability und Klang verraten?
Es liegt etwas über meinem Budget, aber lieber warte und spare ich darauf hin, als mir einen Kompromiss zu kaufen
und mit DSP/Wandler und Endstufe wieder unnötig viel Technik im Regal stehen zu haben.
Viele Grüße
paco
ich hatte vor kurzem einen Chassisschaden durch die Fehlfunktion eines Hypexmoduls.
Nach einer langen Leidensgeschichte mit Händler und Hersteller suche ich jetzt für meine aktivierten 3-Wege-Lautsprecher Alternative zu den Hypex-3-Kanal-Modulen.
Eben habe ich dieses Gerät entdeckt, und frage mich, ob das auch klanglich in Frage kommt:
Blaze PowerZone Connect 1008
Bis jetzt war ich überzeugt, das ich für Wandlung/DSP-Weiche und Verstärker 2 Geräte benötige und
hatte den Kauf eines CoLinear, minidsp Eight Flex oder Okta Pre + 6 Kanal Endstufe überlegt.
Da aber der 1008 direkt eine Weiche an Bord hat, könnte ich ein Gerät einsparen und hätte neben den Boxen
nur noch einen Streamer und den 1008 als kompakte, kleine Lösung.
Hat jemand von Euch das Modul im Einsatz und kann mir näheres über Usability und Klang verraten?
Es liegt etwas über meinem Budget, aber lieber warte und spare ich darauf hin, als mir einen Kompromiss zu kaufen
und mit DSP/Wandler und Endstufe wieder unnötig viel Technik im Regal stehen zu haben.
Viele Grüße
paco
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paco de colonia · „wie paco de colonia zum aktiven Hören kam“
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Hat wirklich niemand Erfahrungen damit sammeln können?
Einige Hersteller haben die Pascalmodule in ihren Lautsprechern eingebaut, wie
z.B. Dynaudio in der Focusreihe, GGNTKT, Dynaudio Confidence wie auch
Verstärkerhersteller wie Gato, Jeff Rowland...
LG paco
Einige Hersteller haben die Pascalmodule in ihren Lautsprechern eingebaut, wie
z.B. Dynaudio in der Focusreihe, GGNTKT, Dynaudio Confidence wie auch
Verstärkerhersteller wie Gato, Jeff Rowland...
LG paco
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Lauthörer · „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
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- „wie Lauthörer zum aktiven Hören kam“
Hallo Paco,
ich hatte in meiner vorherigen Anlage Pascal. Die sind sehr gut.
Grüße Andreas
ich hatte in meiner vorherigen Anlage Pascal. Die sind sehr gut.
Grüße Andreas
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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- „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
Hallo Paco,
3 Wege Aktiv bedeutet du suchst eine all in one Lösung mit mindestens 6 Kanälen oder hast du noch einen Sub dazu?
Ich empfinde Thema Endstufen schwierig, da diese oft im Verbund mit dem Treiber angesehen werden. Was z.b. bei deinem Basstreiber richtig klasse ist, kann bei dem Hochtöner Schwächen besitzen oder umgedreht. Als Idee könnte man ja mal schauen, ob man eine 4 Kanal (+1 für Sub) mit einer Stereo Endstufe ergänzen kann?
Bei mir werkelt aktuell so ein 5 Kanal + 2 Kanal Stereo System, wobei das ebenfalls im Wandel ist.
Beste Grüße
Christian
3 Wege Aktiv bedeutet du suchst eine all in one Lösung mit mindestens 6 Kanälen oder hast du noch einen Sub dazu?
Ich empfinde Thema Endstufen schwierig, da diese oft im Verbund mit dem Treiber angesehen werden. Was z.b. bei deinem Basstreiber richtig klasse ist, kann bei dem Hochtöner Schwächen besitzen oder umgedreht. Als Idee könnte man ja mal schauen, ob man eine 4 Kanal (+1 für Sub) mit einer Stereo Endstufe ergänzen kann?
Bei mir werkelt aktuell so ein 5 Kanal + 2 Kanal Stereo System, wobei das ebenfalls im Wandel ist.
Beste Grüße
Christian
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paco de colonia · „wie paco de colonia zum aktiven Hören kam“
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Hallo Christian,
vorab: schicke Lautsprecher + Elektronik!
Die 4 + 2 Kanal Lösung hatte ich auch schon überlegt, aber am Liebsten hätte ich in einem Gerät
6 Kanäle zur Aktivierung meiner "Coherence" Lautsprecher und das noch mit integriertem DSP an Bord.
Hier ein paar Bilder und Details dazu:
https://spendormania.blog/2026/08/03/bl ... coherence/
Tatsächlich sind in meinen Lautsprechern die "Talente" sehr unterschiedlich verteilt:
Mittel- und Hochtöner brauchen mit ihren 97db Wirkungsgrad kleine aber feine 10 Watt,
während der Purifibass im geschlossenen Gehäuse mit 84db Wirkungsgrad einen Verstärker
mit Anpack braucht.
Zu allem Überfluss ist mein Hörzimmer auch unser Wohnzimmer, und der Kompromiss mit der besten
Ehefrau von Allen war: Kein Hifialtar mit sichtbaren Geräten, Alles inklusiv Streamer, Repeater und
ggf. Netzteile müssen in das kleine Lowboard. Und da passt nicht viel besonders viel rein...
Ohne diese Einschränkung hätte ich für Mittel- und Hochtöner Röhre oder Class A gewählt, und für
Bass und unteren Grundton einen Transistor Kraftzwerg.
Es gibt auf dem Markt (leider) sehr wenig Hersteller, die eine 6-8 Kanal Endstufe mit digitalen Eingängen
(wg. Streamingbridge mit AES out) und dazu passendem DSP anbieten.
Und von diesen wenige bleiben nur ganz wenige über, die man als Endverbraucher kaufen kann.
Geräte mit Pascal Modulen können das zum Teil, mal schauen ob ich da irgendwie dran kommen kann...
Viele Grüße aus Köln
paco
vorab: schicke Lautsprecher + Elektronik!
Die 4 + 2 Kanal Lösung hatte ich auch schon überlegt, aber am Liebsten hätte ich in einem Gerät
6 Kanäle zur Aktivierung meiner "Coherence" Lautsprecher und das noch mit integriertem DSP an Bord.
Hier ein paar Bilder und Details dazu:
https://spendormania.blog/2026/08/03/bl ... coherence/
Tatsächlich sind in meinen Lautsprechern die "Talente" sehr unterschiedlich verteilt:
Mittel- und Hochtöner brauchen mit ihren 97db Wirkungsgrad kleine aber feine 10 Watt,
während der Purifibass im geschlossenen Gehäuse mit 84db Wirkungsgrad einen Verstärker
mit Anpack braucht.
Zu allem Überfluss ist mein Hörzimmer auch unser Wohnzimmer, und der Kompromiss mit der besten
Ehefrau von Allen war: Kein Hifialtar mit sichtbaren Geräten, Alles inklusiv Streamer, Repeater und
ggf. Netzteile müssen in das kleine Lowboard. Und da passt nicht viel besonders viel rein...
Ohne diese Einschränkung hätte ich für Mittel- und Hochtöner Röhre oder Class A gewählt, und für
Bass und unteren Grundton einen Transistor Kraftzwerg.
Es gibt auf dem Markt (leider) sehr wenig Hersteller, die eine 6-8 Kanal Endstufe mit digitalen Eingängen
(wg. Streamingbridge mit AES out) und dazu passendem DSP anbieten.
Und von diesen wenige bleiben nur ganz wenige über, die man als Endverbraucher kaufen kann.
Geräte mit Pascal Modulen können das zum Teil, mal schauen ob ich da irgendwie dran kommen kann...
Viele Grüße aus Köln
paco
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Hifidistel · „wie Hifidistel zum aktiven Hören kam“
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- „wie Hifidistel zum aktiven Hören kam“
Hi,
Schau doch mal hier - wird von kommerziellen Anbietern auch gern genommen:
https://hifiakademie.de/?id=11.2&nav=of ... 43LjE2NHwg
Liebe Grüße
Sascha
Schau doch mal hier - wird von kommerziellen Anbietern auch gern genommen:
https://hifiakademie.de/?id=11.2&nav=of ... 43LjE2NHwg
Liebe Grüße
Sascha
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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- Registriert: 05.11.2020
- Wohnort: Weinheim nähe Heidelberg
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Hallo Paco,paco de colonia hat geschrieben: 07.10.2026, 08:17
Tatsächlich sind in meinen Lautsprechern die "Talente" sehr unterschiedlich verteilt:
Mittel- und Hochtöner brauchen mit ihren 97db Wirkungsgrad kleine aber feine 10 Watt,
während der Purifibass im geschlossenen Gehäuse mit 84db Wirkungsgrad einen Verstärker
mit Anpack braucht..... Kein Hifialtar mit sichtbaren Geräten, Alles inklusiv Streamer, Repeater und
ggf. Netzteile müssen in das kleine Lowboard. Und da passt nicht viel besonders viel rein...
Ohne diese Einschränkung hätte ich für Mittel- und Hochtöner Röhre oder Class A gewählt, und für
Bass und unteren Grundton einen Transistor Kraftzwerg.
du hast sehr feine optisch attraktive Lautspercher gebaut. Ich hatte die seinerzeit schon mal im DIY Bereich bewundert und fand deinen Schritt zu der schwarzen Front mutig und gelungen.
Meine Kardioid Eigenbauten gibt es noch einmal mit "all in one" Class-D Modulen. In ihrem ersten Leben kamen alle 4 Lautsprecher mit identischer Visaton Bestückung auf die Welt (siehe Bild). Das zweite Paar wird mit Toslink von einem Mac gesteuert und besitzt ein paar Hypex Module. Das spannende damals, wo der eine Lautsprecher anfing, hörte der andere auf. Für mich war das Ergebnis so eindeutig, dass ich es seinerzeit nicht mehr verstanden hatte, wie man sich Mühe mit einem Lautsprecher geben kann und dann mit Hypex Modulen hantiert. Das Potenzial des Lautsprechers konnten die Hypex Module nicht aufzeigen.
Das von RME vertrieben UCX2 ist nicht groß und könnte in dein "Rack" passen. Mit seiner Femtosekunden Clock und der USB Filterung ist es erstaunlich gut. Die Leistung der Ausgänge lässt sich für die nachfolgende Endstufe in mehreren Pegel-Schritten je Ausgang einstellen, was einem 6 Kanal System mit Wirkungsradunterschiedlichen Treibern entgegen kommen kann. Desweiteren nutzt es keine rein digitale Lautstärkeregelung. Der Rauschspannungsabstand der Vorstufe bleibt dadurch nahezu erhalten, egal wie laut man aufdreht. Es wird dadurch nicht langweilig oder fahl, nur weil man leiser hört. Eine Eigenschaft, die ich z.b. bei meinem MINIDSP HTX oder auch bei Hypex Modulen immer vermisst hatte. Da das UCX2 auch Pegelabhängigen Filtermöglichkeiten besitzt kann man das Thema weiterführend optimieren.
https://www.thomann.de/de/rme_fireface_ ... gIx2fD_BwE
Das RME kann man gut mit z.b. einem Mac Mini oder einem NUC koppeln. Die Möglichkeiten mit FIR Filter unter einem Accourate Convolver zu arbeiten sind hier im Forum nachzulesen und sind alleine aufgrund der Anzahl der Stützstellen (Taps) im Tieftonbereich überhaupt erst funktionell. Leider scheitern an dem Punkt viele Hersteller wie MiniDSP oder Hypex. Die Geräte arbeiten mit wenig Taps (Stützstellen). Ich habe es für den von dir erwähnten Blaze Power Zone Connect 1008 durchgerechnet. Die Daten sind ergoogelt. Sollte sich hier ein Fehler eingeschlichen haben, kannst du ja auch selbst die die Tabs durch die Arbeitsfrequenz teilen um die Zeitintervalle herauszufinden oder umgedreht für das Frequenzraster.
Um es halbwegs praxistauglich zu machen und nicht zu extrem, habe ich bei 40Hz anstatt 20Hz gerechnet. Der Connect 1108 hat laut Google eine Abtastrate von 48,5kHz (die Hypex sogar 93,75khz). Mit 512 Tabs geteilt durch die Frequenz komme ich auf 10.67ms, was einem Frequenzraster von 93,75hz entsprecht (bei deinen alten Hypex mit 1500 Taps an 93750Hz sind es 62,5Hz). Eine Raumkorrektur kann man sich (nach meinem Verständnis) im wichtigen Tiefton mit sowas eigentlich sparen, da sich zu wenige Tabs bzw. zu große Abstände innerhalb der Eingriffsmöglichkeiten auftun. Im Hochton hat man dagegen Bündelung (weniger Raumeinfluss ) und da geht das Raster eh zusammen bzw ist ausreichend engmaschig um zu funktionieren.
Die Option ein Convolver wie JR River beim Mac oder Acourate mit einem NUC unter Windows zu nutzen, bringt den Gewinn eines engmaschigen Stützstellennetz, welches im wichtigen Tiefton-Frequenzbereich für deine Raumkorrektur wirkt. Hier sind Tabs Stellen von über 50.000 und mehr überhaupt kein Thema. Andererseits hast du mit Nuc/Mac direkt den all in one Musikstreamer, Server etc. Die älteren Macs (RME ist von Ihren Treibern abwärts erstaunlich kompatibel) haben noch das Infarotauge, wodurch du die Anlage mit einer schönen kleinen smarten Apple Fernbedienung steuern kannst. Natürlich kann man auch über das UCX2 direkt steuern oder eben das UCX mit FB (kabelgebunden) nutzen, oder das z.b. Mac/Nuc Displaysignal direkt mit einem Smartphone bzw. Tablet koppeln um die (versteckte) Technik zu steuern.
Trennungen könnte man im RME direkt machen, mit dem man auch z.b. nativ Musik Dateien von einem Stick abspielen kann, ohne einen PC hoch zu fahren, oder eben Latenzfrei den TV unerstützen etc. Für den audiophilen Musikgenuss hört man dann z.b. mit einem Filterpreset vom Acourate Convolver über den PC oder Jr River mit dem Mac.
Bei deiner Frage zu einer Merkanal Endstufe würde ich mich durch testen und tendenziell nach class A/B schauen. Mir gefallen die Bryston sowie die älteren Classé Endstufen gut. Ich denke allerdings, dass es an der Stelle unterschiedliche Geschmäcker und Vorlieben gibt. Je nachdem, wo du deinen Tieftöner sinnvoll trennen kannst, wäre noch die Option die zwei Tieftöner auf einem Kanal Mono zu nutzen, da im Tiefton bis 105Hz eh omnidirektional abgestrahlt wird und der Tiefton weniger ortbar ist. Diese Option ermöglicht eine klassiche 5Kanal Endstufe einzusetzen. Begrenzt allerdings in den Korrekturmöglichkeiten und der Raumanpassung. Ist also keine Empfehlung, sondern eine Option die du für dich ebenso testen kannst um z.b. je nach Verfügbarkeit ein Gefühl für einen Endstufen-Hersteller und dessen Klangqualität/Ausrichtung zu erfahren.
Meine Erfahrung nach kommt niemand an einem wirklich guten Klang vorbei. Wenn das erste mal der Aufnahmeraum den eigenen Hörraum überstrahlt, man die Klavierperlen vor die Füße gerollt bekommt und in der Kehle des Basssänger sitzt, das sind Gänsehautsituation in denen selbst die härtesten Gegner von Technik eingestehen müssen wie attraktiv Technik sein kann. Bei mir lief das ganz blöd und als meine Frau merkte, dass man mit den Ohren sehen und fühlen kann, ist mein Hörplatz immer mal wieder beschlagnahmt und Sie geniest Ihre Musik.
Beste Grüße
Christian