Dirk (DIY-LS Coherence)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
h0e · „wie h0e zum aktiven Hören kam“
Moderator
Beiträge: 4502
Registriert: 11.11.2013
Wohnort: München
„wie h0e zum aktiven Hören kam“

Beitrag von h0e »

Hallo Dirk,

Dir ist aber schon klar, dass Breitband ein HF-Übertragung ist?
Ob ein anderes Coaxkabel Dich weiterbringt wirst Du ausprobieren müssen.
Ein Wirkzusammenhang mit dem bösen HF sehe ich an der Stelle wie von Dir angedeutet nicht.
Wenn - dann musst Du schauen, dass alles was HF und sonstiger Schmutz ist in der Fritzbox bleibt und nicht in das Audionetzwerk kommt.

Grüsse Jürgen
paco de colonia · „wie paco de colonia zum aktiven Hören kam“
Aktiver Hörer
Beiträge: 266
Registriert: 08.08.2020
Wohnort: Köln
„wie paco de colonia zum aktiven Hören kam“

Beitrag von paco de colonia »

Nach 2 Wochen mit meinen Cabasse Pearl bin ich nach wie vor zufrieden. Auch wenn meine früheren Rundumstrahler in manchen Disziplinen die Nase vorne hatten. Jetzt möchte ich die Cabasse mit überschaubarem Aufwand ausreizen, ohne große Investitionen oder Anschaffung von Zusatzkästchen und Netzteilen. Ein paar Dinge hab ich ausprobiert, zu bestimmten Dingen hab ich noch ein paar Fragen an die Profis:

Fritzbox 6591:
Die Modifikationsmöglichkeiten von griggaudio hab ich durchgeführt, die Unterschiede waren deutlich hörbar.
https://griggaudio.de/2022/08/30/fritzb ... les-setup/

Der Austausch des S-Booster gegen das Original-Fritzbox NT war erwartungsgemäß furchtbar, es klang dann nervig, der Klang klebte an den Boxen, der Grundton war ausgedünnt ... Für meinen Primemini Rooncore hab ich noch ein LNT von Progressive Audio im Bestand, wäre es möglich und lohnenswert es von 19V auf die erforderlichen 12-13.5V des S-Boosters umbauen zu lassen?

Den Audioquest Jitterbug gibt es derzeit für €33 bei "Die Nadel", macht es Sinn 2 Stück auf die ungenutzten USB-Buchsen zu setzen? Oder die LAN-Verbindungen des 6591 mit Blindsteckern abzuschließen?

Repeater:
Ich möchte beide Cabasse LS versuchsweise per LAN anschließen und mit dem Klang der W-Lan-Verbindung vergleichen.
Mein Fritzbox Repeater 2400 hat nur einen LAN-Ausgang. Bei einem Versuch (Mono, nur eine Box per LAN) klang der Anschluss an den 2400 ohne Baaske 2005 auch bei 16bit/44.1khz out of time und wenig sortiert , mit dem Baaske aber druckvoller und auf den Punkt. Da der 2400er nur einen LAN-Ausgang hat, und auf einen Switch mit separatem NT verzichten möchte, überlege ich die Anschaffung eines Devolo 6810 oder des Fritzrepeaters 3000 oder 6000 mit 2 LAN-Ausgängen. Über den Devolo hab ich sehr unterschiedliches lesen können. Wäre der Delock 62619 vor den Cabasseboxen auf Augenhöhe des Baaske 2005, er kostet nur einen Bruchteil?

Netzkabel:
Auf einen Tipp von Stephan hin möchte ich die Beipackkabel gegen Netzkabel auf Eupen Basis austauschen, da diese die Schaltnetzteile der Pearl gut gegen Schmutz von Außen abschirmen.. Ein Anbieter für konfektionierte Kabel ist leider abgesprungen, selbst konfektionieren möchte ich nicht. Diese 4 Netzkabel stehen zur Auswahl:

1. Empfehlung von propwash: Power Cord Input EMC Filter IF 13 - da find ich wenig Infos im Netz
2. Die TMR NK2 basierend auf Eupen 2.5, https://www.tmr-audio.de/index.php/inha ... el/tmr-nk2
3. Wilbrand https://www.audio-markt.de/market/wilbr ... 5892996338
4. Eutech: https://www.audioconnexion-shop.de/epag ... ducts/8000
Alle 4 Kabel liegen um die €100, welches würdet Ihr empfehlen? Machen zusätzliche Klappferite noch Sinn?

Seht Ihr noch weitere Optimierungsmöglichkeiten?
Vielen Dank im Vorraus für Euer Schwarmwissen und viele Grüße aus Köln
paco
paco de colonia · „wie paco de colonia zum aktiven Hören kam“
Aktiver Hörer
Beiträge: 266
Registriert: 08.08.2020
Wohnort: Köln
„wie paco de colonia zum aktiven Hören kam“

Beitrag von paco de colonia »

Liebe Forenten,
nach ein paar Jahren der Investition von Hirnschmalz und ein paar Monaten der Umsetzung
sind meine selbst entwickelten "Coherence" fertig geworden.
Es sind mittelgroße 3-Wege-Standlautsprecher mit der Grundfläche eines DIN A 4 Blatts die
sich perfekt in unsere Wohnlandschaft einfügen.
Sie klingen für mich sehr natürlich, wie aus einem Guss und eignen sich zum perfekten Langzeithören.
Seit ihrer Fertigstellung ertappe ich mich immer wieder, das ich eigentlich nur ein oder zwei Stücke
eines Albums hören wollte und dann sind es wurden es wieder drei oder vier komplette Alben...

Das technische Seite hatte ich zusammen mit Ludger- die handwerkliche Seite mit dem Schreiner Micha
umgesetzt. Beiden hier nochmal an dieser Stelle mein herzlicher Dank, ohne sie wäre das alles nicht möglich geworden.

Wer Interesse hat, kann sich hier einen genaueren Eindruck von diesem Projekt mit Text und Fotos verschaffen:
https://spendormania.blog/2026/08/03/bl ... coherence/
Oder auch in Köln zu einer kleinen Hörsession besuchen.

Viele Grüße
paco
L1000 · „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
Aktiver Hörer
Beiträge: 532
Registriert: 25.05.2025
Wohnort: Dortmund/NRW
„wie L1000 zum aktiven Hören kam“

Beitrag von L1000 »

paco de colonia hat geschrieben: 06.11.2024, 19:39Den Audioquest Jitterbug gibt es derzeit für €33 bei "Die Nadel", macht es Sinn 2 Stück auf die ungenutzten USB-Buchsen zu setzen? Oder die LAN-Verbindungen des 6591 mit Blindsteckern abzuschließen?
Hallo paco,

den Audioquest Jitterbug hatte ich auch mal. Konnte da aber keine Unterschiede merken ob mit oder ohne. Ob dazwischen oder in freien Steckplatz. Meine Anlage spielte darmals aber auch noch nicht so fein wie heute.
Hab ich dann wieder verkauft.

Gunnar
L1000 · „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
Aktiver Hörer
Beiträge: 532
Registriert: 25.05.2025
Wohnort: Dortmund/NRW
„wie L1000 zum aktiven Hören kam“

Beitrag von L1000 »

Hallo paco,

wenn du richtig Jitter vermeiden willst muss du mehr Geld ausgeben als diese kleine AudioQuest JitterBug.

Ein Reclocker wie Singxer SU-6 am besten umbebaute Stromversorgung und USB seperat mit Strom versorgt.
Der Singxer hat auch noch zwei Super Kondensator Einheiten zum Filtern der Stromversorgung bekommen.
Oder gleich einen Audio GD DI 25HE.
Ich hab jetzt dafür einen Umgebauten Singxer SU-6 der über I2S sein Signal in den Audio GD DI 25HE leitet.
Der wird von der LHY OCK-2P mit 10 MHz als Masterclock versorgt.
Die Kaskade klingt hervorragend und bringt richtig was .

Gunnar
Antworten