Absorber aus Holzfaserdämmplatten vs. Steinwolle
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo Tesla,
ich wollte im Dach mit Nut und Feder Bretter nach innen ausbauen. An den Seiten kommen Rahmenhölzer die eine Installationsebene erzeugen. Diese werden mit Steicoflex Holzfaserdämmplatten gefüllt. Zum Raum dann mit einer Dampfsperrbahn und Akustik-Flies abgeschlossen. Die Leichtbauwand hinter dem Hörplatz bekommt den identischen Aufbau, nur ohne die Folie.
Das Problem ist ein Stück weit, dass ich nicht zentrisch sitzen kann. Der Raum beschreibt eine U-Form mit unterschiedlich langen Schenkeln. Mein Plan war es mit der seitlichen Absorberwand und der rückwärtigen Absorberwand den Hörplatz (akustisch) zentrumsnaher zu gestalten. Leider war das Haus vor der Hifi Anlage gebaut worden und so muss man schauen, dass man aus Zitronen Limonade macht.
Mit dem Thema hatte ich schon mal Erfahrungen machen können. In unserem Wohnzimmer waren die ersten Versuche bei der Dämmung drei 12cm dicke Absorber aus Steinwolle. Die waren eher so naja, man hat es gehört, es wurde dadurch auch besser...aber von gut oder einer ordentlichen Funktion für den Raum war man weit entfernt. Als ich 5cm dickes Caruso Isobond in 12cm Rahmen eingespannt habe, wodurch das Caruso 7cm Luft zur Wand hat, wurde es besser. Am Spiegelpunkt ist zusätzlich seitlich gedämmt worden, was den akustischen Effekt erzeugte mittiger im Raum zu sitzen. Diese Erfahrung ist die Grundlage für meine Überlegung im Studio.
Grüße Christian
ich wollte im Dach mit Nut und Feder Bretter nach innen ausbauen. An den Seiten kommen Rahmenhölzer die eine Installationsebene erzeugen. Diese werden mit Steicoflex Holzfaserdämmplatten gefüllt. Zum Raum dann mit einer Dampfsperrbahn und Akustik-Flies abgeschlossen. Die Leichtbauwand hinter dem Hörplatz bekommt den identischen Aufbau, nur ohne die Folie.
Das Problem ist ein Stück weit, dass ich nicht zentrisch sitzen kann. Der Raum beschreibt eine U-Form mit unterschiedlich langen Schenkeln. Mein Plan war es mit der seitlichen Absorberwand und der rückwärtigen Absorberwand den Hörplatz (akustisch) zentrumsnaher zu gestalten. Leider war das Haus vor der Hifi Anlage gebaut worden und so muss man schauen, dass man aus Zitronen Limonade macht.
Mit dem Thema hatte ich schon mal Erfahrungen machen können. In unserem Wohnzimmer waren die ersten Versuche bei der Dämmung drei 12cm dicke Absorber aus Steinwolle. Die waren eher so naja, man hat es gehört, es wurde dadurch auch besser...aber von gut oder einer ordentlichen Funktion für den Raum war man weit entfernt. Als ich 5cm dickes Caruso Isobond in 12cm Rahmen eingespannt habe, wodurch das Caruso 7cm Luft zur Wand hat, wurde es besser. Am Spiegelpunkt ist zusätzlich seitlich gedämmt worden, was den akustischen Effekt erzeugte mittiger im Raum zu sitzen. Diese Erfahrung ist die Grundlage für meine Überlegung im Studio.
Grüße Christian
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Tesla · „wie Tesla zum aktiven Hören kam“
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Hallo Christian,
wenn ich dich richtig verstehe, ist die Dachschräge in Blickrichtung von deinem Hörplatz aus. Dort willst du zwischen die Sparren Steicoflex036 einklemmen und das ganze mit mit einer Dampfbremse und dann mit Nut- und Federbrettern verkleiden. Leider lassen die Bilder nicht erkennen, wie weit es nach vorne geht und wie weit es nach rechts geht.
Ich vermute, dass sich auf der Seite der Dachschräge auch der Fernseher befindet. Poste doch mal ein Foto von dieser Seite und eins von der rechten Seite des Raumes (von deinem Hörplatz aus gesehen).
Ich bin kein Experte was Dachdämmungen angeht. Daher kann ich nicht sagen, ob eine Dampfbremse bei Verwendung von Steicoflex notwendig oder gar sinnvoll ist.
Falls nicht, wie wäre es, gar keine Dampfbremse und keine Nut- und Federbretter auf der Dachschrägenseite zu verbauen sondern möglichst dickes Steicoflex zu verwenden und alles mit mehreren Rahmen, die mit schalltransparentem Stoff bespannt sind und wie breite Bretter aussehen können (mit Neodymmagneten an den Balken befestigen), zu verkleiden?
Dann reflektiert deine Frontwand nicht mehr und du hast eine wesentlich bessere Sprachverständlichkeit und einen wesentlich knackigeren Bass (vor allem wegen der Schräge, die alle Schallanteile, die nach oben strahlen, reflektiert und damit dafür sorgt, dass der Sound verschmiert.
Ich würde für die Sparren mindestens 14cm Steicoflex verwenden (funktioniert bei mir bis ca 160Hz hinab), wenn du kannst, 24cm (maximal verfügbare Dicke). Dann würde das bis ca 80Hz funktionieren so dass alles außerhalb des Arbeitsbereichs des Sub bis 20kHz abgedeckt wäre.
Als ich meine Frontwand verkleidet habe (nachdem ich Seiten- und Rückwände bereits verkleidet hatte) haben sich die Bühne sowie die Transparenz enorm verbessert und der Bass ist massiv knackiger und härter geworden. Schlagzeug hörte sich ähnlich an wie bei einer guten PA im Festzelt oder open Air.
Gruß
Tesla
wenn ich dich richtig verstehe, ist die Dachschräge in Blickrichtung von deinem Hörplatz aus. Dort willst du zwischen die Sparren Steicoflex036 einklemmen und das ganze mit mit einer Dampfbremse und dann mit Nut- und Federbrettern verkleiden. Leider lassen die Bilder nicht erkennen, wie weit es nach vorne geht und wie weit es nach rechts geht.
Ich vermute, dass sich auf der Seite der Dachschräge auch der Fernseher befindet. Poste doch mal ein Foto von dieser Seite und eins von der rechten Seite des Raumes (von deinem Hörplatz aus gesehen).
Ich bin kein Experte was Dachdämmungen angeht. Daher kann ich nicht sagen, ob eine Dampfbremse bei Verwendung von Steicoflex notwendig oder gar sinnvoll ist.
Falls nicht, wie wäre es, gar keine Dampfbremse und keine Nut- und Federbretter auf der Dachschrägenseite zu verbauen sondern möglichst dickes Steicoflex zu verwenden und alles mit mehreren Rahmen, die mit schalltransparentem Stoff bespannt sind und wie breite Bretter aussehen können (mit Neodymmagneten an den Balken befestigen), zu verkleiden?
Dann reflektiert deine Frontwand nicht mehr und du hast eine wesentlich bessere Sprachverständlichkeit und einen wesentlich knackigeren Bass (vor allem wegen der Schräge, die alle Schallanteile, die nach oben strahlen, reflektiert und damit dafür sorgt, dass der Sound verschmiert.
Ich würde für die Sparren mindestens 14cm Steicoflex verwenden (funktioniert bei mir bis ca 160Hz hinab), wenn du kannst, 24cm (maximal verfügbare Dicke). Dann würde das bis ca 80Hz funktionieren so dass alles außerhalb des Arbeitsbereichs des Sub bis 20kHz abgedeckt wäre.
Als ich meine Frontwand verkleidet habe (nachdem ich Seiten- und Rückwände bereits verkleidet hatte) haben sich die Bühne sowie die Transparenz enorm verbessert und der Bass ist massiv knackiger und härter geworden. Schlagzeug hörte sich ähnlich an wie bei einer guten PA im Festzelt oder open Air.
Gruß
Tesla
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo Tesla,
das Bild im Dachausbau zeigt einen schmalen Schenkel des U. Der eigentliche Aufenthalts/Hörbereich ist gut 4m hoch und vorn heraus. Wenn man vom Hörplatz in das Dach schaut, hat man ca 1,5m nach rechts bis zu Giebelwand und 3,5m nach links bis zum Treppenhaus (Das Treppenhaus erzeugt die U-Form des Raumes).
Die Dampfsperrbahn ist absolut notwenig. Die Nut und Feder Bretter sind in einem 25Grad Dachschrägen-Winkel.
Meiner Vermutung nach könnte, der Hochton gegen den Boden reflektiert werden, der Mittelton in der Dämmung absorbiert werden und der Tiefton geht durch alles durch, als wäre das Dach offen. Um akustisch Zentrumsnaher zu sein, wird das Treppenhaus schallhart verputzt, während die Giebelwand zu einem Absorber umgebaut werden soll.
Grüße Christian
das Bild im Dachausbau zeigt einen schmalen Schenkel des U. Der eigentliche Aufenthalts/Hörbereich ist gut 4m hoch und vorn heraus. Wenn man vom Hörplatz in das Dach schaut, hat man ca 1,5m nach rechts bis zu Giebelwand und 3,5m nach links bis zum Treppenhaus (Das Treppenhaus erzeugt die U-Form des Raumes).
Die Dampfsperrbahn ist absolut notwenig. Die Nut und Feder Bretter sind in einem 25Grad Dachschrägen-Winkel.
Meiner Vermutung nach könnte, der Hochton gegen den Boden reflektiert werden, der Mittelton in der Dämmung absorbiert werden und der Tiefton geht durch alles durch, als wäre das Dach offen. Um akustisch Zentrumsnaher zu sein, wird das Treppenhaus schallhart verputzt, während die Giebelwand zu einem Absorber umgebaut werden soll.
Grüße Christian
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Tesla · „wie Tesla zum aktiven Hören kam“
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Hallo Christian,
kann es sein, dass du rechts und links verwechselt hast oder ist dein Hörplatz nicht der rechte ausgezogene Sitzplatz deiner Couch (mit den Fernbedienungen)?
Ich beziehe mich, was Positionsangaben betrifft, immer auf den Hörplatz aus der Perspektive des Hörers der darauf sitzt.
Gruß
Tesla
kann es sein, dass du rechts und links verwechselt hast oder ist dein Hörplatz nicht der rechte ausgezogene Sitzplatz deiner Couch (mit den Fernbedienungen)?
Ich beziehe mich, was Positionsangaben betrifft, immer auf den Hörplatz aus der Perspektive des Hörers der darauf sitzt.
Gruß
Tesla
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo Tesla,
nein, ich hatte das Studio beschrieben und Ergänzend zu den bisherigen Erfahrungen das Wohnzimmer gezeigt.
Grüsse Christian
nein, ich hatte das Studio beschrieben und Ergänzend zu den bisherigen Erfahrungen das Wohnzimmer gezeigt.
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Tesla · „wie Tesla zum aktiven Hören kam“
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Hallo Chistian,
jetzt bin ich verwirrt. Aber egal. Ich würde dann Statt einer Verbretterung, Stoffrahmen über die Steicoflex-Isolierung anbringen. Somit hast du einen unsichtbaren Absorber, der die Raumakustik verbessert und keinen weiteren Platz kostet. Alternativ kann man, wenn man es richtig berechnet, auch die Panele mit offenen Schlitzen zwischen 2 Brettern anbringen um gezielt im Bassbereich und den untern Mitten zu absorbieren (Stichwort Slot-Absorber). Auf dieser Seite kannst du das (und alle anderen Absorbermaßnahmen) mal kostenlos berechnen lassen:
http://www.acousticmodelling.com/multi.php
Gruß
Tesla
jetzt bin ich verwirrt. Aber egal. Ich würde dann Statt einer Verbretterung, Stoffrahmen über die Steicoflex-Isolierung anbringen. Somit hast du einen unsichtbaren Absorber, der die Raumakustik verbessert und keinen weiteren Platz kostet. Alternativ kann man, wenn man es richtig berechnet, auch die Panele mit offenen Schlitzen zwischen 2 Brettern anbringen um gezielt im Bassbereich und den untern Mitten zu absorbieren (Stichwort Slot-Absorber). Auf dieser Seite kannst du das (und alle anderen Absorbermaßnahmen) mal kostenlos berechnen lassen:
http://www.acousticmodelling.com/multi.php
Gruß
Tesla
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Hallo Tesla,
bitte entschuldige, wenn ich das nicht ausreichend erklärte hatte. Das Wohnzimmer ist ein Stockwerk tiefer.
Danke dir für deinen Rat. Im Dachgeschoss soll eine komplette 120mm tiefe Trockenbauwand als Absorber entstehen.
Grüße Christian
bitte entschuldige, wenn ich das nicht ausreichend erklärte hatte. Das Wohnzimmer ist ein Stockwerk tiefer.
Cabrio_User hat geschrieben: 29.07.2026, 23:35 Mit dem Thema hatte ich schon mal Erfahrungen machen können. In unserem Wohnzimmer waren die ersten Versuche.....
Danke dir für deinen Rat. Im Dachgeschoss soll eine komplette 120mm tiefe Trockenbauwand als Absorber entstehen.
Grüße Christian
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Hallo Christian,
120mm Steicoflex036 wird allerdings nur bis ca 190Hz hinab hinreichend wirken (wenn die Trockenbauwand zum Studio hin offen ist, wenn sie beplankt wird, dann gar nicht).
Gruß
Tesla
120mm Steicoflex036 wird allerdings nur bis ca 190Hz hinab hinreichend wirken (wenn die Trockenbauwand zum Studio hin offen ist, wenn sie beplankt wird, dann gar nicht).
Gruß
Tesla