Aktiver Vinyl-Genuss - für die Unverbesserlichen ...

Klangperlen und künstlerische Leckerbissen
realperfekt · „wie realperfekt zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von realperfekt »

… und hier hab ich noch eine feine Kassette ….
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…. die beinhaltet alles, was die Beatles auf Vinyl gepresst hatten … aber eben direkt vom MasterTape

so sehen die „Mastertape-Cover“ aus
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und dazu gibt’s ein Buch mit den dann verwendeten Covers

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Für mich besonders wertvoll … ich hab die Jungs 1966 im Krone in München gesehen … gehört hab ich nahezu nix, das Weibsvolk hat die ganze Stunde (mehr war’s nicht!) gekreischt!

Peter
alcedo · „wie alcedo zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von alcedo »

Hallo Jochen
Melomane hat geschrieben: 26.04.2024, 15:25 Hallo,

durch Zufall bin ich in der Presse auf zwei Produktionen gestoßen, die eigentlich Studio-Konzerte der Bauerstudios sind, aber nicht so heißen, weil sie nicht von den Bauerstudios initiiert wurden, sondern unter dem Label Lehmann Audio firmieren. Die Produktionsweise ist identisch mit der der Studio-Konzerte, also rein analog und nur als Vinyl verfügbar. Im Unterschied zu den Studio-Konzerten sind die Lehmanns im Half-Speed-Mastering geschnitten. Das habe ich bei den Studio-Konzerten nicht gelesen.
....

https://www.discogs.com/de/release/2969 ... -Live-2022
....

https://www.discogs.com/de/release/2521 ... -Live-2021

Preislich sind die beiden LPs dem gehobenen Segment zuzuordnen, aber für mein Empfinden ihren Preis auch wert.
Nun habe ich beide Alben bei einem Freund gehört und bin hin und weg. Um es kurz zu machen: sie werden demnächst auch bei mir daheim auf dem Dreher spielen :cheers:
Wirklich gute Aufnahmen - musikalisch wie auch technisch.
👍

Beste Grüße,
Jörg
Newton · „wie Newton zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von Newton »

Hallo!
Hungaroton SLPX 11711, Kocsis spielt vier Bach-Klavierkonzerte mit dem Orchester der Liszt Ferenc Academy unter Albert Simon. Frühe 70er, Kocsis gerade Anfang zwanzig.

Beim Stöbern fast stehen gelassen, bis Kocsis mich vom Cover angeschaut hat. Intelligent, eigensinnig, vollkommen bei sich. Der Blick erinnert an den jungen Malcolm McDowell in Clockwork Orange, okay, ein etwas schräger Vergleich. Jedenfalls: Mitgenommen! Sehr saubere Pressung, klarer, trockener Klang, und der passt zur Interpretation. Kein grüblerischer Bach, stattdessen Leichtigkeit, Frische. Präzise, schlank, treibend.

Die Hungaroton gibt es leider nicht bei Qobuz, nicht die einzige Lücke in seiner Diskographie. Wer Kocsis hören möchte: Bartók ist gut vertreten, bei Hungaroton und Philips, Solo-Werke und Konzerte. Als Einstieg das 3. Klavierkonzert mit Fischer und dem Budapest Festival Orchestra (hervorragender Klang!), Bartóks letztes Werk, heimlich geschrieben als Geburtstagsgeschenk für seine Frau Ditta. Für Debussy die Images und Arabesques (Philips), auch hier kompromisslose Klarheit. Kocsis ist 2016 gestorben, mit 64. Ein Jammer.

Gruß / Andreas
Dateianhänge

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Melomane · „wie Melomane zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von Melomane »

Melomane hat geschrieben: 26.02.2026, 09:35
In den letzten Tagen hatte ich mich durch diese Box mit Mozarteinspielungen von Otto Klemperer gewaschen:

https://www.discogs.com/de/release/9243 ... ert-Mozart

Wurde Mitte der 70er Jahre noch mit Tracing Simulator geschnitten? Also dem Verfahren, mit dem man den Nachteilen einfacher Rundnadeln begegnen wollte; insbesondere Verzerrungen im Innenbereich fallen mir da ein. Sind wir da vielleicht doch wieder beim Aufwand für die Box? Nimm den Simulator und haus raus, die Stamper. 2001-Kunden sind vermutlich eh nicht die mit den teuren Systemen? Oder war dieses Verfahren mit dem Simulator tatsächlich noch üblich in den 70ern? Anfangs vielleicht, aber in der zweiten Hälfte?
Hallo,

da haben sich Bestand einige "offizielle" EMIs im Bestand gefunden. Und für die gilt:
- sie können mit normaler, hochwertiger Nadel gespielt werden,
- sie klingen farbiger, dynamischer und "kräftiger" als die Zweitausendeinsausgaben.
Kann natürlich auch "nur" am hochwertigeren System liegen. ;)

Die Erkenntnis führt immerhin dazu, dass ich nicht weiter auf Zweitausendeinsausgaben mit Werken anderer Komponisten zugreifen möchte.

Viele Grüße

Jochen
alcedo · „wie alcedo zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von alcedo »

Hallo Jochen,

Das mag auf die dicken LP-Boxen zutreffen. Anderseits bietet nur 2001 eine limitierte Edition an mit allen neun Sinfonien Beethovens auf 5 Blu-rays plus Begleitbuch. 1970 von der bbc fürs tv aufgezeichnet.
Die soll hervorragend sein - habe die aber noch nicht gehört

Grüße
Jörg
Melomane · „wie Melomane zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von Melomane »

Hallo,

noch eine Box wird derzeit mit einigem Vergnügen verkostet:

https://www.discogs.com/de/release/6031 ... chaikovsky

Ein interessanter Fall. Readers Digest - dem Interessenten schwant Übles. Und so ist es auch: Wie man den Lesern gekürzte Werke verkauft hat, so bekommt man hier zwar das ganze Werk, Konzert oder Symphonie, aber auf verschiedene Platten verteilt. Wohl damit der Hörer Abwechslung erfahre und nicht seine Aufmerksamkeit anderen Dingen zuwende, während er ein Konzert komplett hören muss. Ansonsten aber wird der Eindruck erweckt, man habe da Wertiges in der Hand. So sind die Plattenlabel edel gestaltet, die Innenhüllen schwer und nicht nur Papier. Man schaue sich auch bei Discogs den Anschnitt der Innenhüllen an. So habe ich das noch nicht gesehen. Ein durchaus lesenswertes Beiheft ist auch vorhanden. Und natürlich wird der technische Fortschritt Dynagroove hervorgehoben. Das Verfahren stört mich zumindest hier nicht, auch wenn ich keine Rundnadel verwendet habe: Die Musik kommt kraftvoll, farbig, räumlich wirkend und dynamisch aus den Lautsprechern. Und es wird mit Schmackes dirigiert - nichts für Feingeister. ;) Ich werde den Verdacht nicht los, dass es sich eventuell um Deccaaufnahmen handeln könnte. Denn der Großteil der Interpreten kommt aus Europa, die Solisten allerdings aus den USA. Perlman und inbesondere Wild haben da eben einen zugkräftigen Namen. Und die Aufnahmen klingen vorzüglich, man hat offenbar Aufwand betrieben und nicht irgendwelche Wald- und Wiesenmusiker billig geholt und im Vorbeigehen aufgenommen. Und so reibe ich mir erstaunt die Ohren, das Dingen steht seit 12 Jahren im Regal und wurde nicht beachtet. Die Pressung allerdings hält mit dem Niveau nicht mit. Es gibt leider zahlreiche Störgeräusche, die sich nicht wegwaschen lassen, und gerne auch mal einen leichten Höhenschlag.

Viele Grüße

Jochen
Melomane · „wie Melomane zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von Melomane »

Melomane hat geschrieben: 24.05.2026, 13:58 Ich werde den Verdacht nicht los, dass es sich eventuell um Deccaaufnahmen handeln könnte.
Hallo,

und das ist offensichtlich tatsächlich der Fall. Denn für diese auch anderenorts veröffentlichte Aufnahme mit Perlman und Wallenstein waren Decca-Leute die Tonmeister:

https://www.discogs.com/de/release/8087 ... n-Concerto

Der Produzent Charles Gerhard war allerdings RCA-Mann.

Viele Grüße

Jochen
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Beitrag von Melomane »

Hallo,

neulich war ja von 2001-Boxen von Beethoven und Mozart mit Blick auf deren klangliche Qualitäten die Rede. Heute nun geht es um EMI vs. EMI in Sachen Brahms. Und zwar um die Gesamtausgabe seiner Symphonien mit Otto Klemperer:

https://www.discogs.com/de/release/2671 ... -Sinfonien

gegen Einzelveröffentlichung der ersten Symphonie:

https://www.discogs.com/de/release/5115 ... moll-Op-68

Discogs sagt nichts zum Veröffentlichungsjahr, Chatgpt schätzt beide auf den Anfang der 70er Jahre. Es sind für meine Ohren doch Unterschiede zu vernehmen. Die Box erklingt offener, die einzelne LP ganzheitlicher. Ist letztlich wohl Geschmackssache. Ich finde es dennoch erstaunlich, dass es überhaupt Unterschiede gibt. Fragt sich, ob das auf das Konto des Schnittmeisters geht oder ob tatsächlich unterschiedlich gemastered wurde. Und ob etwas dran ist an den Gerüchten, dass die nachfolgenden Gesamtausgaben im Vergleich zu den Einzelausgaben anders behandelt wurden.

Viele Grüße

Jochen
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Beitrag von Melomane »

Hallo,

bevor heute Gewitter und eine wenig Regen aufzogen, wurden die ersten beiden LPs der Walküre aus dieser Box gehört:

https://www.discogs.com/de/release/5885 ... usgabe-Der

Und man mag es glauben oder nicht: So schön habe ich diese Ausgabe noch nicht gehört. Da singe man das Mantra der Duals und alten Sure-MMs - nein, die gefallen mir heute nicht mehr. :) Die heute vernommene Substanz konnten die alten nicht.

Morgen sind die restlichen drei LPs der Walküre auf der Tagesordnung. Und man mag zu Karajans Darstellung seine Meinung haben; meine ist, dass die Einschätzung als lyrisch im Vergleich zu Solti richtig sein mag. Dennoch möchte ich seine Darbietung eher als kraftvoll-kammermusikalisch ausgerichtet charakterisieren. Die kammermusikalische Komponente konnte allerdings Kempe noch intensiver ausleuchten.

Ach ja, eigentlich kaufe ich ja nichts mehr. Aber die Neuauflage dieser Walküre in der im nächsten Monat erscheinenden Original-Source-Ausgabe ist mir dann doch in den Warenkorb gefallen. :shock:

Viele Grüße

Jochen
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Beitrag von Melomane »

Hallo,

im letzten Jahr hat ECM das Album Making Music von Zakir Hussain und anderen in der Luminessence-Serie wiederveröffentlicht.

https://www.discogs.com/de/release/3593 ... king-Music

Ist immer noch eine Freude, das zu hören. Die Aufnahmequalität war vorzüglich, die aktuelle Pressung auch.

Viele Grüße

Jochen
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