Bernd Peter (Dynaudio Focus 60 XD)

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SolidCore · „wie SolidCore zum aktiven Hören kam“
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„wie SolidCore zum aktiven Hören kam“
CD

Beitrag von SolidCore »

Hallo zusammen

Generell habe ich leider die Erfahrung gemacht, das der Digital-Ausgang nur bei den CD-Spielern auch wirklich was taugt,
die auch über den analogen Ausgang sehr gut klingen. Hatte damals gehofft, für SPDiF könnte man auch irgendeinen nehmen. Weit gefehlt. Und wenn man mal die Möglichkeit hat, zb den großen CEC oder Jadis als Transport hören zu können, weiß man auch, wie schlecht Wald-und Wiesenplayer performen. Und so mancher PC ebenso. Dabei ist die erste Quelle in einer Anlage enorm wichtig.

Gruß
Stephan
L1000 · „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
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„wie L1000 zum aktiven Hören kam“

Beitrag von L1000 »

SolidCore hat geschrieben: 23.06.2026, 10:59 Generell habe ich leider die Erfahrung gemacht, das der Digital-Ausgang nur bei den CD-Spielern auch wirklich was taugt,
die auch über den analogen Ausgang sehr gut klingen.

Gruß
Stephan
Hallo Stephan,

würde es anders herum sehen.
Nur CD Player die digital gut klingen können auch analog gut klingen. ( wenn der eingebaute DAC denn was taugt)
Hab aber auch grade die Erfahrung gemacht das eine digitale Schnittstelle den klang noch mal übel verschlechtern kann.

Gunnar
Bernd Peter · „wie Bernd Peter zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von Bernd Peter »

Hallo,

es zeigt, das jeder grundlegende Verarbeitungsschritt Auswirkungen auf den nächsten hat und dort - leider - nicht mehr korrigiert werden kann.

DAC, Verstärker und Lautsprecher können nicht mehr das verbessern, was am Quellgerät nicht optimal umgesetzt worden ist.

Es grüßt

Bernd Peter
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Beitrag von Bernd Peter »

Hallo,

Win 11 im Vergleich zu Win Server 2012 - jeweils Timer Resolution 0,500 milliseconds - auf einem Serverboard installiert und mit PC Clock Timing gemessen:


Server 2012:


12.jpg


Es bewegt sich alles zwischen 500 und 500,5.


Win 11:


Messung gross.jpg


Hier beginnt es erst bei 502,5 und dann gehts steil nach oben.



Es grüßt

Bernd Peter
L1000 · „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von L1000 »

Hallo Bernd Peter,

das ist ja schon ein krasser Unterschied. Den sollte man hören können.
Ist wohl das gleiche wie bei Linux die Kernels Latenz.
Je schneller wohl auch um so besser aber auch mit dem Nachteil das mehr Energie verbraucht wird bzw. der Prozessor dementsprechend mehr ausgelastet ist.
Glaub man kann unter Windows 11 die Zeit mit Tools auch anpassen.
https://www.computerbild.de/artikel/cb- ... 85713.html
Wie ist denn die Prozessor Auslastund im Vergleich dazu bei Windows 11 zu Win Server 2012 ?

Gunnar
Bernd Peter · „wie Bernd Peter zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von Bernd Peter »

Hallo,

mein Credo: je langsamer die Übertragungswege sind, umso besser das klangliche Ergebnis.

Bei der CD Wiedergabe ist es SCSI, bei der Festplatte IDE.

Gegenüber SATA ist IDE nicht nur langsamer, es wird auch parallel - anstatt seriell - übertragen.

Eine 2,5 Zoll IDE Platte ist hier für die Musikfiles zuständig, das BS liegt auf einer SSD mit SATA 2 Anschluss.


Old Audio PC.jpg


Old Audio PC 2.jpg


Es zeigt sich für mich, dass die moderne PC Technik für unsere Zwecke nicht gebraucht wird (vorsichtig ausgedrückt).


Es grüßt

Bernd Peter
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Beitrag von Bernd Peter »

Hallo,

ein wahrer Hörgenuss ist für mich diese Mozart CD mit Robert Casadesus über meinen Eigenbau CD Player.


CD Hörgenuss.jpg


Wer noch keinen Zugang zur Klassik gefunden hat, damit könnte es durchaus gelingen.

https://www.discogs.com/de/release/1573 ... -21-e-N-23

Es grüßt

Bernd Peter
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Beitrag von Bernd Peter »

Hallo,

nach wochenlangem Hören mit obigen PC stand ein Wechsel des setup (Linn Sneaky mit Eigenbau NAS) an.

Als technisch interessierter Diretta User sammelt man natürlich weitere Berichte über die Wirkweise dieser neuen Netzwerkanbindung, siehe:
DDS Diretta Direct Stream (Diretta-Transportprotokoll der nächsten Generation)
Der Grund, warum für den Empfang keine Raw Sockets oder pcap verwendet werden, liegt darin, dass diese jedes Paket duplizieren, was sie extrem ineffizient macht.
Deshalb Empfang im Target PC (Linux) von DDS-Paketen ausschließlich über den Diretta Direct Driver (DDS-Treiber)
Dieser DDS-Treiber wird als Kernel-Modul bereitgestellt.
Da alle DirettaTarget-Geräte derzeit auf Linux basieren, kann die Unterstützung allein durch Software-Updates erfolgen
Das war für mich Anlass, die einzelnen Optionen bei der Intel LAN Karte des NAS bei meinem Linn Sneaky Netzwerk etwas gründlicher zu betrachten.

Bei den erweiterten Eigenschaften des Treibers

https://www.intel.de/content/www/de/de/ ... ducts.html

finden sich durchaus Möglichkeiten, die Packetübertragung für Audiozwecke zu optimieren, denn allgemeine Sicherheitsregeln müssen nicht unbedingt klangförderlich sein.

Die Mühe lohnt sich, wie ich feststellen durfte.

Es grüßt

Bernd Peter
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