Stephen (DIY Omnes Audio InStyle)
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
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OpenBaffle17 · „wie OpenBaffle17 zum aktiven Hören kam“
- Aktiver Hörer
- Beiträge: 8
- Registriert: 04.07.2026
- Wohnort: Falkensee
- „wie OpenBaffle17 zum aktiven Hören kam“
Hallo Zusammen,
ich kam zu diesem Forum über einen wirklich tollen Thread zum Thema Stromkabel. Viel Erfahrungsberichte, offener Austausch und sehr wenig dumme Kommentare - so soll es sein, habe andere Foren wegen letzteren verlassen.
Mit Baujahr in den 70ern kam ich in den 90ern zum HiFi. Erste Anlage war komplett von Technics, mit Tuner, Kassettendeck, Regallautsprechern und einem CD Spieler mit dem legendären Phillips Dreharmlaufwerk. Schöner Einstieg, mit der Unwissenheit zu allen Kabelthemen und Akustik klang es damals echt toll. Ein Teil der Komponenten läuft immer noch in Kinderzimmern, tolle Qualität.
Dann kamen viele Stereo Ausgaben und der HiFi - es geht immer besser - Virus. Also kam ein Marantz PM-66SE und CD-67SE, mit der "OSE" Version Einstiegsdroge für viele damals. Die Stereo damals hat auch noch mehr DIY als Thema gehabt - und so wurde ich angefixt von einem Holger Barske Artikel zum Tuning eines Pioneer CD Spielers (ausgelagerter Trafo, bessere OPs, Kondensatoren, Schieferplatte), selbst tätig. Glücklicherweise ist mein Vater Elektriker, was der Qualität der Umbauten sehr geholfen hat
. Der Marantz CD-67SE klang um Welten besser mit Burr-Brown 2604 OPs, gekapseltem Trafo, Netzfilter usw.. Da kam zum ersten Mal Emotion aus den Lautsprechern. Diese waren Canton Fonum 330er, mit Mundorf Kondensator und Widerstand für den Hochtöner modifiziert. Und auch die erste Netzleiste wurde gebastelt. Mit 2.5m2 solid core Verdrahtung, geschirmten Lapp Kabel in einen Alu-Kabelkanal.
Nach einem Umzug standen die Canton in einem großen Wohnzimmer auf ziemlich verlorenen (Bass-) Posten. Zufällig las ich in der Stereo einen Bericht von Tom Franzen zu der Omnes Audio InStyle. 5.000€ waren etwas viel, aber den Bausatz gab es für 1.300 (ohne Holz), genannt Power Trio. Ich war von diesen LS fasziniert und bin es noch heute. Glücklicherweise ist meine Frau sehr tolerant und akzeptiert 2x1m2 Membran-fläche im Wohnzimmer
.
Der Marantz Verstärker konnte die LS schon treiben, mit 94dB Wirkungsgrad ging da schon einiges. Aber irgendwie fehlte was, ein update musste her. Nuja, dann kam ein Cyrus One. Stimmen und kleine Ensembles toll, mehr Watt als der Marantz - aber so richtig der Fun-Faktor wollte sich nicht einstellen. Für mich muss eine Anlage mit mehr als einem Musikgenre gut klingen. Neben Jazz, Pop, Rock läuft bei mir halt auch mal Death Metal und Elektro.
Bei der Verstärker Suche musste ich auch ein akustisches Problem lösen. Die PowerTrio spielt ohne Probleme bis 40 Hz und macht den typischen, trocknen open baffle Bass - blöd nur wenn durch stehende Wellen (40-80-120Hz) manche Lieder un-hörbar werden. Kein Witz, bei gehobener Lautstärke vibrieren Bilder an der Wand und eine Schranktür
. So kam ich zu Lyngdorf und Room Perfect. Der 1120 passte in Budget und es gab einen Händler in der Nähe. jetzt habe ich keine Akustik Probleme mehr im Bassbereich. Und als Bonus klingt der Verstärker toll.
Der Cyrus dient jetzt mit den Canton als 2.Anlage im Arbeitszimmer, klingt sehr gefällig.
Zwei letzte Punkte noch. Von wegen Strom...nach diversen Netzleisten DIY Aktionen habe ich etwas Zähneknirschend 1.000€ für einen Audioquest PQ-707 Stromfilter ausgegeben. Klingt jetzt besser als alles davor (...).
Von wegen Hören - meine Hörerfahrung fing mit Händler-besuchen und Hör-Sessions bei Freunden an. Glücklicherweise wohnten wir mehrere Jahre nahe München und so wurden die High-End und Hifi Deluxe ein jährliches Erlebnis. Dieses Jahr waren wir auch in Wien bei der High-End und hatten ein besseres Erlebnis als jemals in München, das hat richtig Spaß gemacht.
Viele Grüße - Stephen
ich kam zu diesem Forum über einen wirklich tollen Thread zum Thema Stromkabel. Viel Erfahrungsberichte, offener Austausch und sehr wenig dumme Kommentare - so soll es sein, habe andere Foren wegen letzteren verlassen.
Mit Baujahr in den 70ern kam ich in den 90ern zum HiFi. Erste Anlage war komplett von Technics, mit Tuner, Kassettendeck, Regallautsprechern und einem CD Spieler mit dem legendären Phillips Dreharmlaufwerk. Schöner Einstieg, mit der Unwissenheit zu allen Kabelthemen und Akustik klang es damals echt toll. Ein Teil der Komponenten läuft immer noch in Kinderzimmern, tolle Qualität.
Dann kamen viele Stereo Ausgaben und der HiFi - es geht immer besser - Virus. Also kam ein Marantz PM-66SE und CD-67SE, mit der "OSE" Version Einstiegsdroge für viele damals. Die Stereo damals hat auch noch mehr DIY als Thema gehabt - und so wurde ich angefixt von einem Holger Barske Artikel zum Tuning eines Pioneer CD Spielers (ausgelagerter Trafo, bessere OPs, Kondensatoren, Schieferplatte), selbst tätig. Glücklicherweise ist mein Vater Elektriker, was der Qualität der Umbauten sehr geholfen hat
Nach einem Umzug standen die Canton in einem großen Wohnzimmer auf ziemlich verlorenen (Bass-) Posten. Zufällig las ich in der Stereo einen Bericht von Tom Franzen zu der Omnes Audio InStyle. 5.000€ waren etwas viel, aber den Bausatz gab es für 1.300 (ohne Holz), genannt Power Trio. Ich war von diesen LS fasziniert und bin es noch heute. Glücklicherweise ist meine Frau sehr tolerant und akzeptiert 2x1m2 Membran-fläche im Wohnzimmer
Der Marantz Verstärker konnte die LS schon treiben, mit 94dB Wirkungsgrad ging da schon einiges. Aber irgendwie fehlte was, ein update musste her. Nuja, dann kam ein Cyrus One. Stimmen und kleine Ensembles toll, mehr Watt als der Marantz - aber so richtig der Fun-Faktor wollte sich nicht einstellen. Für mich muss eine Anlage mit mehr als einem Musikgenre gut klingen. Neben Jazz, Pop, Rock läuft bei mir halt auch mal Death Metal und Elektro.
Bei der Verstärker Suche musste ich auch ein akustisches Problem lösen. Die PowerTrio spielt ohne Probleme bis 40 Hz und macht den typischen, trocknen open baffle Bass - blöd nur wenn durch stehende Wellen (40-80-120Hz) manche Lieder un-hörbar werden. Kein Witz, bei gehobener Lautstärke vibrieren Bilder an der Wand und eine Schranktür
Der Cyrus dient jetzt mit den Canton als 2.Anlage im Arbeitszimmer, klingt sehr gefällig.
Zwei letzte Punkte noch. Von wegen Strom...nach diversen Netzleisten DIY Aktionen habe ich etwas Zähneknirschend 1.000€ für einen Audioquest PQ-707 Stromfilter ausgegeben. Klingt jetzt besser als alles davor (...).
Von wegen Hören - meine Hörerfahrung fing mit Händler-besuchen und Hör-Sessions bei Freunden an. Glücklicherweise wohnten wir mehrere Jahre nahe München und so wurden die High-End und Hifi Deluxe ein jährliches Erlebnis. Dieses Jahr waren wir auch in Wien bei der High-End und hatten ein besseres Erlebnis als jemals in München, das hat richtig Spaß gemacht.
Viele Grüße - Stephen
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L1000 · „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
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- Beiträge: 531
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- Wohnort: Dortmund/NRW
- „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
Herzlich willkommen hier im Forum Stephen,
DIY finde ich auch immer besonders interessant. Besonders solche Sachen die fast nichts kosten und eine Menge bringen.
Ich hab mein Stromproblem mit Filtern und Symmetreitrafos in den Griff bekommen. Hab hier zimlich verdreckten Strom.
EMI oft über 2000.
viewtopic.php?t=14087&hilit=Symmetrietrafo
Mit was für einer Quelle hörst du Musik? CD, PC, Stream, LP ?
Gunnar
DIY finde ich auch immer besonders interessant. Besonders solche Sachen die fast nichts kosten und eine Menge bringen.
Ich hab mein Stromproblem mit Filtern und Symmetreitrafos in den Griff bekommen. Hab hier zimlich verdreckten Strom.
EMI oft über 2000.
viewtopic.php?t=14087&hilit=Symmetrietrafo
Mit was für einer Quelle hörst du Musik? CD, PC, Stream, LP ?
Gunnar
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OpenBaffle17 · „wie OpenBaffle17 zum aktiven Hören kam“
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- „wie OpenBaffle17 zum aktiven Hören kam“
Danke dir, Gunnar,
nutze den Cambridge MXN10 als streaming bridge. Der ist auch schon modifiziert (bessere Feinsicherung, Heisskleber, mehr Siebkapazität), aber demnächst kommt ein Eversolo T8 ins Haus. Die Cambridge app nervt und klanglich geht da bestimmt mehr.
EMI über 2000 klingt übel. Wie hast du den EMI gemessen, mit EMI Meter vom Händler? Klingt es bei dir jetzt unter der Woche / am Sonntag gleich gut?
Stephen
nutze den Cambridge MXN10 als streaming bridge. Der ist auch schon modifiziert (bessere Feinsicherung, Heisskleber, mehr Siebkapazität), aber demnächst kommt ein Eversolo T8 ins Haus. Die Cambridge app nervt und klanglich geht da bestimmt mehr.
EMI über 2000 klingt übel. Wie hast du den EMI gemessen, mit EMI Meter vom Händler? Klingt es bei dir jetzt unter der Woche / am Sonntag gleich gut?
Stephen
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L1000 · „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
- Aktiver Hörer
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Hallo Stephan,
hab mir das Ding gekauft
https://de.aliexpress.com/item/10050061 ... Redirect=y
Ja jetzt klingt es immer gleich hab jetzt unter 20 mV.
Streaming ist ein sehr komplexes Thema. Ich höre von einem Linux Server und spare mir dadurch viele Schwirigkeiten des Stremens
.
Gunnar
hab mir das Ding gekauft
https://de.aliexpress.com/item/10050061 ... Redirect=y
Ja jetzt klingt es immer gleich hab jetzt unter 20 mV.
Streaming ist ein sehr komplexes Thema. Ich höre von einem Linux Server und spare mir dadurch viele Schwirigkeiten des Stremens
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Gunnar
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Donny · „wie Donny zum aktiven Hören kam“
- Aktiver Hörer
- Beiträge: 541
- Registriert: 02.01.2016
- Wohnort: Mittelfranken
- „wie Donny zum aktiven Hören kam“
Guteen Tag Stephen,
Danke für Deine Vorstellung und herzlich willkommen hier im Forum.
Auf einen regen Austausch.
Dietmar
Danke für Deine Vorstellung und herzlich willkommen hier im Forum.
Das sollte eine gute Anlage. Bei manchen Aufnahmen ist das jedoch leider aufgrund der Abmischung zum Scheitern verurteilt.muss eine Anlage mit mehr als einem Musikgenre gut klingen
Auf einen regen Austausch.
Dietmar
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Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
- Aktiver Hörer
- Beiträge: 10022
- Registriert: 14.06.2009
- „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
Hallo Stephen,OpenBaffle17 hat geschrieben: 11.07.2026, 19:55 Also kam ein Marantz PM-66SE und CD-67SE, mit der "OSE" Version Einstiegsdroge für viele damals. Die Stereo damals hat auch noch mehr DIY als Thema gehabt - und so wurde ich angefixt von einem Holger Barske Artikel zum Tuning eines Pioneer CD Spielers (ausgelagerter Trafo, bessere OPs, Kondensatoren, Schieferplatte), selbst tätig. Glücklicherweise ist mein Vater Elektriker, was der Qualität der Umbauten sehr geholfen hat. Der Marantz CD-67SE klang um Welten besser mit Burr-Brown 2604 OPs, gekapseltem Trafo, Netzfilter usw.. Da kam zum ersten Mal Emotion aus den Lautsprechern.
auch von mir ein verspätetes Willkommen...
Hast du den CD76 OSE noch im Einsatz?
Ich habe damals den Trafo vom Gehäuse isoliert (nach unten war die isolierende Leiterplatte, unter den Schraubenköpfen die Isolierhülsen, die man bei der Befestigung von Transistoren benutzte) und den Trafo mit dem Schirm des Netzkabels verbunden. Das konvertierte den Trafo zum Netzfilter...
Die hdam-module hatten nur sehr wenige mV Offsetspannung am analog out, deshalb habe ich die letzten Elkos kurzerhand übersprungen und direkt zu zusätzlichen Cinchbuchsen verkabelt, im Vertrauen auf die Eingangskondensatoren des nachfolgenden (Vor-) Verstärkers, wo der Hersteller ein zum Eingangswiderstand passenden Kondensator verbaut hat. Diesen Widerstand konnte Marantz natürlich nicht ahnen, musste folglich größere Werte einsetzen für worst-case passend, zudem hier bipolar gefordert ist, doppelte Kapazitätswerte. Minimalkosten, große Wirkung. Weitere Maßnahmen betrafen den Clockoszillator, mechanisch und elektrisch, wo mehr Kraft umgesetzt wird, muss auch die Detailauflösung besser werden, besser als beim CD17KI. Heute ist das alles Schnee von gestern...
Grüße
Hans-Martin
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OpenBaffle17 · „wie OpenBaffle17 zum aktiven Hören kam“
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- Beiträge: 8
- Registriert: 04.07.2026
- Wohnort: Falkensee
- „wie OpenBaffle17 zum aktiven Hören kam“
Hallo Hans-Martin,
ja, der CD67 läuft noch im "Kinderzimmer" (allerdings ist das Display tot). Das waren lustige Zeiten, die Marantz Geräte hatten sehr viel Tuning Potential. Hatte damals einen Corcom Netzfilter mit C-18 Buchse eingebaut, deine Idee mit dem Trafo zum Netzfilter ist aber eleganter (verstehe aber nicht wirklich wie das funktionert ehrlich gesagt?).
Hatte auch jede Menge Bitumen verbaut. Ein Bekannter hat damals ein 2cm starkes Alu "Gehäuse" fräsen lassen dass perfekt den Deckel und die Seiten abdeckte, vom Gewicht her direkt ins High-End aufgestiegen
. Hatte auch mal Probleme mit CD auslesen, nach Kalibrierung des Laserschlittens klang's auch deutlich besser damals.
Etwas noch heute relevantes: Austausch der Feinsicherung gegen eine mit Keramikrohr mit Löschmittel (ESKA), hat bisher bei jedem meiner Geräte positiv gewirkt. https://www.eska-fuses.de/sicherungen-p ... mm/522.600 Was sind deine Erfahrungen mit Feinsicherungen?
Grüße,
Stephen
ja, der CD67 läuft noch im "Kinderzimmer" (allerdings ist das Display tot). Das waren lustige Zeiten, die Marantz Geräte hatten sehr viel Tuning Potential. Hatte damals einen Corcom Netzfilter mit C-18 Buchse eingebaut, deine Idee mit dem Trafo zum Netzfilter ist aber eleganter (verstehe aber nicht wirklich wie das funktionert ehrlich gesagt?).
Hatte auch jede Menge Bitumen verbaut. Ein Bekannter hat damals ein 2cm starkes Alu "Gehäuse" fräsen lassen dass perfekt den Deckel und die Seiten abdeckte, vom Gewicht her direkt ins High-End aufgestiegen
Etwas noch heute relevantes: Austausch der Feinsicherung gegen eine mit Keramikrohr mit Löschmittel (ESKA), hat bisher bei jedem meiner Geräte positiv gewirkt. https://www.eska-fuses.de/sicherungen-p ... mm/522.600 Was sind deine Erfahrungen mit Feinsicherungen?
Grüße,
Stephen