Raimund (Acapella High BassoNobile MkII, Abacus C-Box 2)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
RayDigital · „wie RayDigital zum aktiven Hören kam“
Aktiver Hörer
Beiträge: 533
Registriert: 20.01.2013
Wohnort: Bei Wuppertal
„wie RayDigital zum aktiven Hören kam“

Beitrag von RayDigital »

L1000 hat geschrieben: 08.07.2026, 16:23 Hallo Raimund,
grade so früh in der Kette denke ich macht gute Netzteil doch noch mal was aus.
Ich werde es sicher beizeiten ausprobieren.
L1000 hat geschrieben: 08.07.2026, 16:23
Über Toslink könntest du auch noch mal nachdenken. Bei mir klang gute BNC immer besser als Toslink.
Wenn du nur digital Cinch 75 Ohm hats kannst du die Buchsen ja auf BNC umbauen.

Gunnar
Diesen Kommentar verstehe ich (noch) nicht, wo siehst Du die Möglichkeit für eine Toslink- bzw. BNC-Verbindung in meinem Set-Up? Ich gehe analog symmetrisch vom „dac pre reference“-DAC heraus in die „pow-amp“-Endstufe.

Gruß,
Raimund
L1000 · „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
Aktiver Hörer
Beiträge: 531
Registriert: 25.05.2025
Wohnort: Dortmund/NRW
„wie L1000 zum aktiven Hören kam“

Beitrag von L1000 »

RayDigital hat geschrieben: 10.05.2026, 20:58 Durch das doppelte Re-Clocking in den beiden Switches und die gleich dreifache galvanische Trennung in den beiden Switches und abschließend noch einmal in der "mu-se st" jeweils durch Lichtwellenleiter bis in den "dac-preference" hinein, könnte das klangliche Verbesserungspotenzial aber überschaubar sein. Q.e.d....
Hab das wohl falsch verstanden
Dachte den DAC hast du per Toslink angeschlossen.

Gunnar
RayDigital · „wie RayDigital zum aktiven Hören kam“
Aktiver Hörer
Beiträge: 533
Registriert: 20.01.2013
Wohnort: Bei Wuppertal
„wie RayDigital zum aktiven Hören kam“

Beitrag von RayDigital »

Hallo zusammen,

nein, ich habe mir jetzt nicht noch einen Switch als Kaskade zu den bestehen zwei Switches in der Zuleitung zu meinem Acousence-Streamer installiert, sondern den zuvor erst neu erstandenen "Vinshine x LHY SW10-PRO" gegen einen weiteren Neuen getauscht. Und das kam so:
Angeregt durch diese Bemerkung von Gunnar, alias "L1000", hier viewtopic.php?p=253241#p253241, hatte ich mir während meines Urlaubs im Juni die Zeit genommen, den Thread "10-MHz-Masterclocks in der Diskussion", den ich zuvor weitestgehend ignoriert hatte, einmal vollständig durchzulesen.
Begleitet von meinem Erkenntnisgewinn, dass eine gute 10 MHz-Masterclock, entsprechend vorteilhaft in einem digitalen Set-Up eingesetzt, den Klang weiter verbessern kann, habe ich dann eben auch die Webseite von LHY Audio besucht. Dort fiel mir dann neben der neuen 10 MHz-Masterclock "OCK-2P" https://www.lhy-audio.com/products/ock-2p/ auch deren Switch "AS8 Pro+" ins Auge https://www.lhy-audio.com/products/as8pro-plus/, der meinem "Vinshine x LHY SW-10PRO" zum Verwechseln ähnlich sieht.
Beim näheren Betrachten und Vergleichen der beiden Geräte fällt allerdings vor allem Eines auf, nämlich, dass der "AS8 Pro+" neben einem 10 MHz-Clockausgang, eben auch einen entsprechenden 10 MHz-Clockeingang besitzt, während der "SW-10PRO" nur zwei solche Ausgänge hat.
Diese - zugegeben - späte Erkenntnis nahm ich dann zum Anlass, mich nochmals beim Händler "Magna-HiFi" in Holland zu melden und dort nachzufragen, ob man nicht zu einem Tauschgeschäft der Switche nebst Erwerb der neuen 10 MHz-Masterclock "OCK-2P" von LHY Audio bereit wäre? Man war..., und seit dem 14. Juli nun spielt das Gespann in meinem Set-Up.

IMG_5263.jpeg

Ich habe wegen der Wärmeentwicklung beide Geräte nicht übereinander, sondern, wie man leicht erkennt, nebeneinander gestellt. Schließlich haben beide eine beheizte OCXO-Clock im Gehäuse. Deswegen habe ich mir auch das 1 m und nicht das nur 0,75 m lange 50 Ohm BNC-Kabel von Mutec gekauft, das beide Geräte verbindet.
Die im Switch verbaute Clock hat laut beiliegendem Messprotokoll ein Phasenrauschen von 114,9 dB bei 1 Hz anstatt der garantierten 112 dB, die Masterclock selber hat ein gemessenes Phasenrauschen von 115,6 dB bei 1 Hz anstatt der garantierten 115 dB.
Bisher habe ich beide Geräte nur im Zusammenspiel gehört, ich kann Euch deshalb (noch) nicht sagen, wie gut der "AS8 Pro+" alleine ohne die "OCK-2P"-Masterclock spielen wird.
Hat sich also der Tausch des Switches und die Anschaffung der 10 MHz-Masterclock gelohnt? Natürlich, ich kann (und muss) diese mir selbst gestellte Frage uneingeschränkt mit Ja beantworten. Und wir sprechen hier auch nicht - frei nach Dr. Gert Volk - von "Ohrenbrechen". Die Klangqualität hat nochmals auch im Vergleich zum "SW-10PRO" allein zugelegt, den Klang erlebe ich noch livehaftiger, man fühlt sich noch mehr mittendrin im Geschehen, die Bühnentiefe hat erneut zugelegt bei bestehender Bühnenbreite. Musikalische Details werden deutlicher herausgearbeitet, Bassläufe und Rhythmusgitarren zum Beispiel sind selbst bei komplexen Musikpassagen jederzeit nachverfolgbar.
Nach dem Anhören der beiden ersten Dire Straits-Alben gestern Abend, die ich nun wie viele andere hier auch, sehr gut kenne, ist in mir die Erkenntnis gereift, dass der Klang meiner Lautsprecher nun endgültig den meines geliebten Sennheiser „HD800“-Kopfhörers am batteriebetriebenen Bakoon „HPA-21“-KHV allein schon wegen der nun durchgängig vorhandenen Dreidimensionalität bei mindestens gleicher Bühnenbreite, Lokalisationsschärfe und Detailverliebtheit übertroffen hat.

Gruß,
Raimund
Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
Aktiver Hörer
Beiträge: 10022
Registriert: 14.06.2009
„wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Hans-Martin »

Hallo Raimund,
als alter Kaffeesatzleser habe meine eigenen Gedanken, wenn ich so ein Bild sehe, mit der schweren Endstufe unten und dem leichten Vorverstärker bzw. der Signalquelle obendrüber. Das mag dem optischen Empfinden geschuldet sein, vibrations- und abschirmtechnisch git es aber Gründe, diese Reihenfolge umzudrehen (letztlich auch Wärmeableitung, für mich weniger relevant). Und ich will nicht ausschließen, dass der Versuch mit einer klanglichen Überraschung quittiert wird. :cheers:
Grüße
Hans-Martin
RayDigital · „wie RayDigital zum aktiven Hören kam“
Aktiver Hörer
Beiträge: 533
Registriert: 20.01.2013
Wohnort: Bei Wuppertal
„wie RayDigital zum aktiven Hören kam“

Beitrag von RayDigital »

Hallo Hans-Martin,

die Endstufe wird bald unten in das Regal wandern. :D
Ich kann Dir versichern, die läuft trotz mancher lauter als nötigen Hörsession absolut cool und bereitet seit mittlerweile mehr als fünf Jahren thermische überhaupt keine Probleme.

Gruß,
Raimund
L1000 · „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
Aktiver Hörer
Beiträge: 531
Registriert: 25.05.2025
Wohnort: Dortmund/NRW
„wie L1000 zum aktiven Hören kam“

Beitrag von L1000 »

Hallo Raimund,

interessant das bei dir bei 1 Hz = -115,6 steht. Was steht denn bei 10 Hz?

Bei meinem direkt bei LHY gekauft:
1 Hz = -117,0
10 Hz = -140,6
100 Hz = -149,2
1 KHz = -159,3
10 KHz = -162,2
100 KHz = - 162,9
1 MHz = - 164,4

Da haben die dann eventuell noch was verbessert ?

Gunnar
Nordlicht · „wie Nordlicht zum aktiven Hören kam“
Aktiver Hörer
Beiträge: 721
Registriert: 04.05.2015
Wohnort: Schleswig-Holstein
„wie Nordlicht zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Nordlicht »

Hallo

Wenn die LHY so gut klingt wie es die Daten versprechen, dann wäre das vielleicht auch noch was für mich.

Raimund:
Wenn du im September zu mir kommst, dann bringe bitte die beiden LHY mit.
Freue mich schon auf den Vergleich mit meinem Innous . 😊

Viele Grüße
Jörg
L1000 · „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
Aktiver Hörer
Beiträge: 531
Registriert: 25.05.2025
Wohnort: Dortmund/NRW
„wie L1000 zum aktiven Hören kam“

Beitrag von L1000 »

Hallo Jörg,
bin auch gespannt wie du den findest. Für mich bewirkt er am DDS Audio GD DI 25 HE schon einiges. Zu mindestesn eine gute Ecke mehr als der Audio OCK-2S. Ander hab ich leider auch nicht zum vergleich. Mutec oder AfterDark mit ähnlichen Werten wären mal interessant. Die kosten ja über das Doppelte.

Gunnar
Antworten