Mark (Ascilab C8C + Basserweiterung BX8C)
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
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markstein · „wie markstein zum aktiven Hören kam“
- Aktiver Hörer
- Beiträge: 28
- Registriert: 07.02.2026
- Wohnort: Hamburg
- „wie markstein zum aktiven Hören kam“
Liebe Musikfreunde,
Nachdem ich kürzlich durch ein glückliches Zusammentreffen Holger aus HH kennengelernt habe und der mich sehr netterweise nicht nur zu einer Hörsession bei sich zu Hause eingeladen, sondern auch von diesem Forum berichtet hat, habe ich mich direkt einmal hier angemeldet.
Nun zu mir:
Nach langer Musikabstinenz in den 2000er Jahren habe ich mich in 2013 entschieden, mir wieder eine "gescheite Anlage" anzuschaffen. Irgendwie - war es mein ingenieurtechnischer Hintergrund? war es das Buch "Sound Reproduction" von Floyd Toole? War es meine Enttäuschung mit früheren Hifi Käufen? - war für mich damals klar, dass nur "professionelle" Lautsprecher für mich in Frage kommen. Seitdem besitze ich meine Neumann KH120A, die mittlerweile vom Wohnzimmer auf den Schreibtisch (Nahfeldsetup) umgezogen sind.
Über die Jahre kamen dann erst ein Neumann KH810, dann ein zweiter dazu (es gibt nichts Schlimmeres, als nur ein Subwoofer), und schließlich die KH310 dazu. Mit diesem Gespann - KH310 und 2x KH810 - höre ich nun in meinem asymmetrischen und raumakustisch völlig unbehandelten Wohnzimmer. Und das nicht mal so schlecht, wie sich das jetzt vielleicht anhören mag.
Um mein Setup und die Art, wie ich "ticke" noch ein wenig besser einordnen zu können: die Neumänner hängen an ADC/DACs von RME (ADI-2 Pro FS R mit Fireface UFXII als DSP und X-Over bzw. Nur ADI-2 Pro FS R). Ich nutze den WiiM mini als Tidal Streaming Client. Letztes Jahr habe ich in einem Anfall von Unzurechenbarkeit einen Technics SL1210GR mit AT 33PTG/II gekauft (ohne eine Schallplatte zu besitzen) und höre nun über einen Parksaudio Waxwing PhonoPre/DSP. Aktuell - und inspiriert durch Holger - spiele ich wieder mit Uli Brüggemanns Acourate und nutze aktuell FIR Korrekturfilter bis ca. 500Hz (PC eingeschleift über Fireface UFX II).
Getrieben vom Wunsch nach "besserem" Klang habe ich dieses Jahr die Suche nach "besseren" Lautsprechern gestartet. Nach viel Theorie und Lesen von Testberichten nun auf in die Praxis! Und was soll ich sagen: Theorie ist das eine, Praxis das andere. Die Vorstellung der Genelec 8380A in HH, mein erstes Event dieses Jahr, war ernüchternd (hallo Holger und Frank). Schreckliche Performance eines guten (?) Lautsprechers. Dann die Norddeutschen Hifi-Tage. Gruselig und lieblos präsentiert.
Nach diesen Erfahrungen möchte ich meinen Fokus deutlich mehr auf wohnraumtaugliche ramakustische Optimierung richten, bevor ich ein Lautsprecher Upgrade durchführe. Eine spannende Reise!
Ach so: musikalisch dürft ihr mich in der Jazz Ecke verorten, mit viel Liebe zu (fast) allen anderen gut gemachten Genres. "Audiophiles" Geklimper und Effektmusik sind nicht so mein Ding...
Liebe Grüße, Mark
Nachdem ich kürzlich durch ein glückliches Zusammentreffen Holger aus HH kennengelernt habe und der mich sehr netterweise nicht nur zu einer Hörsession bei sich zu Hause eingeladen, sondern auch von diesem Forum berichtet hat, habe ich mich direkt einmal hier angemeldet.
Nun zu mir:
Nach langer Musikabstinenz in den 2000er Jahren habe ich mich in 2013 entschieden, mir wieder eine "gescheite Anlage" anzuschaffen. Irgendwie - war es mein ingenieurtechnischer Hintergrund? war es das Buch "Sound Reproduction" von Floyd Toole? War es meine Enttäuschung mit früheren Hifi Käufen? - war für mich damals klar, dass nur "professionelle" Lautsprecher für mich in Frage kommen. Seitdem besitze ich meine Neumann KH120A, die mittlerweile vom Wohnzimmer auf den Schreibtisch (Nahfeldsetup) umgezogen sind.
Über die Jahre kamen dann erst ein Neumann KH810, dann ein zweiter dazu (es gibt nichts Schlimmeres, als nur ein Subwoofer), und schließlich die KH310 dazu. Mit diesem Gespann - KH310 und 2x KH810 - höre ich nun in meinem asymmetrischen und raumakustisch völlig unbehandelten Wohnzimmer. Und das nicht mal so schlecht, wie sich das jetzt vielleicht anhören mag.
Um mein Setup und die Art, wie ich "ticke" noch ein wenig besser einordnen zu können: die Neumänner hängen an ADC/DACs von RME (ADI-2 Pro FS R mit Fireface UFXII als DSP und X-Over bzw. Nur ADI-2 Pro FS R). Ich nutze den WiiM mini als Tidal Streaming Client. Letztes Jahr habe ich in einem Anfall von Unzurechenbarkeit einen Technics SL1210GR mit AT 33PTG/II gekauft (ohne eine Schallplatte zu besitzen) und höre nun über einen Parksaudio Waxwing PhonoPre/DSP. Aktuell - und inspiriert durch Holger - spiele ich wieder mit Uli Brüggemanns Acourate und nutze aktuell FIR Korrekturfilter bis ca. 500Hz (PC eingeschleift über Fireface UFX II).
Getrieben vom Wunsch nach "besserem" Klang habe ich dieses Jahr die Suche nach "besseren" Lautsprechern gestartet. Nach viel Theorie und Lesen von Testberichten nun auf in die Praxis! Und was soll ich sagen: Theorie ist das eine, Praxis das andere. Die Vorstellung der Genelec 8380A in HH, mein erstes Event dieses Jahr, war ernüchternd (hallo Holger und Frank). Schreckliche Performance eines guten (?) Lautsprechers. Dann die Norddeutschen Hifi-Tage. Gruselig und lieblos präsentiert.
Nach diesen Erfahrungen möchte ich meinen Fokus deutlich mehr auf wohnraumtaugliche ramakustische Optimierung richten, bevor ich ein Lautsprecher Upgrade durchführe. Eine spannende Reise!
Ach so: musikalisch dürft ihr mich in der Jazz Ecke verorten, mit viel Liebe zu (fast) allen anderen gut gemachten Genres. "Audiophiles" Geklimper und Effektmusik sind nicht so mein Ding...
Liebe Grüße, Mark
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schoko-sylt · „wie schoko-sylt zum aktiven Hören kam“
- Aktiver Hörer
- Beiträge: 536
- Registriert: 10.11.2012
- „wie schoko-sylt zum aktiven Hören kam“
Lieber Mark,
ich freue mich, dich in unserem Forum begrüßen zu können! Ich habe deinen Threadtitel gesehen und dachte, der Vorname Mark ist nicht so häufig, schau doch mal 'rein. Und tatsächlich, du bist es, also derjenige, mit dem ich am letzten Samstag ein paar schöne Stunden verbracht habe.
Wir haben uns ja per Zufall bei der Genelec-Vorstellung kennengelernt und festgestellt, dass du eigentlich Acourate-Anwender bist, es in letzter Zeit aber nicht mehr genutzt hast. Was lag also näher, als dir vielleicht wieder etwas Appetit auf den Werkzeugkoffer Acourate mitsamt dem Convolver zu machen. Vor längerer Zeit hatte dir Uli Brüggemann in einem persönlichen Gespräch nahegelegt, eventuell mal mit mir als Acourate-Anwender Kontakt aufzunehmen, weil du auch in Hamburg zuhause bist. Nun hat es irgendwie andersherum geklappt. Schön, dass du im Forum bist!
Liebe Grüße
Holger
ich freue mich, dich in unserem Forum begrüßen zu können! Ich habe deinen Threadtitel gesehen und dachte, der Vorname Mark ist nicht so häufig, schau doch mal 'rein. Und tatsächlich, du bist es, also derjenige, mit dem ich am letzten Samstag ein paar schöne Stunden verbracht habe.
Wir haben uns ja per Zufall bei der Genelec-Vorstellung kennengelernt und festgestellt, dass du eigentlich Acourate-Anwender bist, es in letzter Zeit aber nicht mehr genutzt hast. Was lag also näher, als dir vielleicht wieder etwas Appetit auf den Werkzeugkoffer Acourate mitsamt dem Convolver zu machen. Vor längerer Zeit hatte dir Uli Brüggemann in einem persönlichen Gespräch nahegelegt, eventuell mal mit mir als Acourate-Anwender Kontakt aufzunehmen, weil du auch in Hamburg zuhause bist. Nun hat es irgendwie andersherum geklappt. Schön, dass du im Forum bist!
Liebe Grüße
Holger
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markstein · „wie markstein zum aktiven Hören kam“
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- Wohnort: Hamburg
- „wie markstein zum aktiven Hören kam“
Hallo Holger,
Danke für die herzliche Begrüßung und ja - genau der Mark bin ich!
Manchmal braucht man ja einen kleinen Schubs, um aus seinem alten Trott zu kommen und wahrzunehmen, dass es neben den "Standardlösungen" auch noch andere interessante Wege gibt.
Das Hörerlebnis bei Dir war so ein Moment. Wahnsinn, mit welcher Unangestrengtheit und Livehaftigkeit so ein großes Hornsystem spielt! Das war sehr beeindruckend.
Aber schon die kleine Avantgarde Zero iTron, die ich bei den NDHT dieses Jahr gehört habe, haben mir sehr viel Spaß gemacht - im Gegensatz zu vielen anderen Vorstellungen. Positiv hervorzuheben sind auch die GGNTKT M3. Die haben neben anderen interessanten Eigenschaften (kardioider Bass) einen Kompressionshochtöner. In diese Richtung (hohe Dynamik, geringe Kompression) werde ich definitiv weiter probehören, denn das macht Spaß!
Acourate habe ich übrigens tatsächlich nach unserem Treffen reaktiviert und so in mein System eingebunden, dass es für mich gut bedienbar ist. Dabei korrigiere ich aktuell den Amplitudenfrequenzgang nur bis ca. 400-500Hz, darüber lasse den Raum wirken. Aber das Thema "Raumkorrektur" ist ja auch ein weites Feld.
Die AcourateFLOW Funktion gefällt mir so gut, dass ich sie bei digitalen Quellen meistens aktiviere. Für mich klingt es so subjektiv und mit meinem Setup natürlicher.
Der Test eines trinauralen Setup steht übrigens noch aus!
Danke für die herzliche Begrüßung und ja - genau der Mark bin ich!
Manchmal braucht man ja einen kleinen Schubs, um aus seinem alten Trott zu kommen und wahrzunehmen, dass es neben den "Standardlösungen" auch noch andere interessante Wege gibt.
Das Hörerlebnis bei Dir war so ein Moment. Wahnsinn, mit welcher Unangestrengtheit und Livehaftigkeit so ein großes Hornsystem spielt! Das war sehr beeindruckend.
Aber schon die kleine Avantgarde Zero iTron, die ich bei den NDHT dieses Jahr gehört habe, haben mir sehr viel Spaß gemacht - im Gegensatz zu vielen anderen Vorstellungen. Positiv hervorzuheben sind auch die GGNTKT M3. Die haben neben anderen interessanten Eigenschaften (kardioider Bass) einen Kompressionshochtöner. In diese Richtung (hohe Dynamik, geringe Kompression) werde ich definitiv weiter probehören, denn das macht Spaß!
Acourate habe ich übrigens tatsächlich nach unserem Treffen reaktiviert und so in mein System eingebunden, dass es für mich gut bedienbar ist. Dabei korrigiere ich aktuell den Amplitudenfrequenzgang nur bis ca. 400-500Hz, darüber lasse den Raum wirken. Aber das Thema "Raumkorrektur" ist ja auch ein weites Feld.
Die AcourateFLOW Funktion gefällt mir so gut, dass ich sie bei digitalen Quellen meistens aktiviere. Für mich klingt es so subjektiv und mit meinem Setup natürlicher.
Der Test eines trinauralen Setup steht übrigens noch aus!
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Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
- Aktiver Hörer
- Beiträge: 9994
- Registriert: 14.06.2009
- „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
Hallo Mark, auch von mir ein Hertzlich Willkommen,markstein hat geschrieben: 11.02.2026, 13:49 Dabei korrigiere ich aktuell den Amplitudenfrequenzgang nur bis ca. 400-500Hz, darüber lasse den Raum wirken. Aber das Thema "Raumkorrektur" ist ja auch ein weites Feld.
Die AcourateFLOW Funktion gefällt mir so gut, dass ich sie bei digitalen Quellen meistens aktiviere. Für mich klingt es so subjektiv und mit meinem Setup natürlicher.
Der Test eines trinauralen Setup steht übrigens noch aus!
wobei man Hertz auch auf die 500Hz beziehen kann, ab denen aufwärts ich auch gern auf Korrektur verzichte, wenn die LS schon gut sind.
Bei Haralds 1.Horntreffen war ich der einzige, der FLOW bzw. Ulis neuen Vorstoß nach anderer Methode in den Beispiel (Regen) bevorzugte, da schieden sich die Geister . Mit Trinaural hat man eine Alternative, anderes Prinzip, anderes Ergebnis. Den Unterschied merkt man, wenn man den Kopf vom SweetSpot zur Seite bewegt, Trinaural verzeiht das, FLOW verhält sich dann wie Stereo-üblich.
Grüße
Hans-Martin
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L1000 · „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
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- „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
Hallo Mark,markstein hat geschrieben: 11.02.2026, 13:49 Acourate habe ich übrigens tatsächlich nach unserem Treffen reaktiviert und so in mein System eingebunden, dass es für mich gut bedienbar ist. Dabei korrigiere ich aktuell den Amplitudenfrequenzgang nur bis ca. 400-500Hz, darüber lasse den Raum wirken. Aber das Thema "Raumkorrektur" ist ja auch ein weites Feld.
willkommen im Forum.
Raumkorrektur besonders physische bringt extrem viel. Sollte man so viel machen wie es die Obtik erlaubt. In einem guten angepasten Raum klingen die meisten Anlagen sehr gut.
Gunnar
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markstein · „wie markstein zum aktiven Hören kam“
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Hallo Hans-Martin,
Danke Dir!
Bei der Korrektur behalte ich immer Floyd Tooles Worte "zwei Ohren mit einem Kopf dazwischen hören anders als ein Messmikrofon" (sinngemäß) im Hinterkopf. Manchmal ist weniger mehr. Sowohl bei Acourate als auch in früheren Experimenten mit Dirac Live so erlebt: Reflexionen = Räumlichkeit = positiv.
Zum Trinauralen Setup finde ich hoffentlich bald die Zeit zum Experiment - das hatte mir vei Holger sehr gut gefallen.
Liebe Grüße, Mark
Danke Dir!
Bei der Korrektur behalte ich immer Floyd Tooles Worte "zwei Ohren mit einem Kopf dazwischen hören anders als ein Messmikrofon" (sinngemäß) im Hinterkopf. Manchmal ist weniger mehr. Sowohl bei Acourate als auch in früheren Experimenten mit Dirac Live so erlebt: Reflexionen = Räumlichkeit = positiv.
Zum Trinauralen Setup finde ich hoffentlich bald die Zeit zum Experiment - das hatte mir vei Holger sehr gut gefallen.
Liebe Grüße, Mark
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markstein · „wie markstein zum aktiven Hören kam“
- Aktiver Hörer
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- „wie markstein zum aktiven Hören kam“
Liebe Musikfreunde,
ein kurzes Update von meiner Seite: Ich höre aktuell nicht mehr mit Neumann KH310 plus KH810, sondern habe es gewagt, auf einen relativ neuen und hier scheinbar unbekannten Hersteller aus Südkorea zu wechseln - AsciLab ("Audio Science Lab"). Dahinter steckt das Unternehmen CTI, schon viele Jahre lang im Raumakustiksektor tätig.
Alle Ascilab Lautsprecher werden mit einem Klippel System nach dem aktuellen Stand der Technik entwickelt und optimiert. Stichwort Spinorama (siehe Floyd Toole). Diese LS werden bereits lang und breit im englischsprachigen ASR Forum diskutiert.
Ich höre nun mit der Kombination C8C plus Basserweiterung BX8C. 5 Wege aktiv kardiod bis in den Tiefbass. Linearphasige Frequenzweiche. Also ähnlich wie die Kii Three plus Bassmodul oder GGNTKT M3, nur zu deutlich angenehmeren kommerziellen Konditionen
Dieser Lautsprecher ermöglicht mir in meinem unbehandelten halboffenen asymmetrischen Wohnzimmer eine bislang nicht für möglich gehaltene Wiedergabequalität - nicht nur im Grundton-, sondern vor allem im Bassbereich.
Solltet ihr die Gelegenheit haben, euch diese LS einmal anzuhören, kann ich nur dazu ermuntern es zu tun!
ein kurzes Update von meiner Seite: Ich höre aktuell nicht mehr mit Neumann KH310 plus KH810, sondern habe es gewagt, auf einen relativ neuen und hier scheinbar unbekannten Hersteller aus Südkorea zu wechseln - AsciLab ("Audio Science Lab"). Dahinter steckt das Unternehmen CTI, schon viele Jahre lang im Raumakustiksektor tätig.
Alle Ascilab Lautsprecher werden mit einem Klippel System nach dem aktuellen Stand der Technik entwickelt und optimiert. Stichwort Spinorama (siehe Floyd Toole). Diese LS werden bereits lang und breit im englischsprachigen ASR Forum diskutiert.
Ich höre nun mit der Kombination C8C plus Basserweiterung BX8C. 5 Wege aktiv kardiod bis in den Tiefbass. Linearphasige Frequenzweiche. Also ähnlich wie die Kii Three plus Bassmodul oder GGNTKT M3, nur zu deutlich angenehmeren kommerziellen Konditionen
Dieser Lautsprecher ermöglicht mir in meinem unbehandelten halboffenen asymmetrischen Wohnzimmer eine bislang nicht für möglich gehaltene Wiedergabequalität - nicht nur im Grundton-, sondern vor allem im Bassbereich.
Solltet ihr die Gelegenheit haben, euch diese LS einmal anzuhören, kann ich nur dazu ermuntern es zu tun!
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Rudolf · „wie Rudolf zum aktiven Hören kam“
- Moderator
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- „wie Rudolf zum aktiven Hören kam“
Hallo Mark,
Glückwunsch zu den neuen Lautsprechern. Probieren geht halt über Studieren (des ASR-Forums
). Die Ascilab sehen aus wie Klons der KiiThree. Wenn sie auch so klingen, dann hast du alles richtig gemacht!
Das hier überrascht mich aber denn doch:
Viele Grüße
Rudolf
Glückwunsch zu den neuen Lautsprechern. Probieren geht halt über Studieren (des ASR-Forums
Das hier überrascht mich aber denn doch:
Ich hatte immer gedacht, dass gerade der Grundton die Domäne der KH 310 ist. Ich habe mir deshalb erst kürzlich günstig ein Pärchen besorgt, das ich im Winterhalbjahr ausprobieren werde - obgleich ich mit den KH 150 nach wie vor extrem zufrieden bin. Aber die Bärennase der KH 310 reizt mich halt. Wie würdest du den Unterschied im Grundton und hier insbesondere bei der Stimmenwiedergabe charakterisieren?markstein hat geschrieben: 08.07.2026, 16:29 Dieser Lautsprecher ermöglicht mir in meinem unbehandelten halboffenen asymmetrischen Wohnzimmer eine bislang nicht für möglich gehaltene Wiedergabequalität - nicht nur im Grundton -, sondern vor allem im Bassbereich.
Viele Grüße
Rudolf
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markstein · „wie markstein zum aktiven Hören kam“
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- Registriert: 07.02.2026
- Wohnort: Hamburg
- „wie markstein zum aktiven Hören kam“
Hallo Rudolf,
die Ascilabs sind konzeptionell vergleichbar mit den Kii Three plus Bassmodul (d.h. anders als D&D 8C oder ME Geithain oder Sigberg aktiv kardiod), messtechnisch allerdings weit besser gelungen. Vor allem die HD und IMD sind signifikant besser als bei Kii Three und vor allem den D&D 8C, der Amplitudenfrequenzgang auch unter Winkel ist signifikant ausgeglichener als bei ME Geithain.
Verglichen mit den KH310 fällt folgendes auf:
- KH310 funktioniert bei einigermaßen wandnaher Aufstellung nur mit EQ, ansonsten dickt der Grundton-/ Bassbereich sehr auf. Mit EQ ist die Stimmwiedergabe allerdings sehr gut (ich finde: schön). Die Neumann Mitteltonkalotte kann schon was!
- Ich habe die KH310 im Vergleich zu einer Geithain 901k gehört. Selbst bei freier Aufstellung hatte die KH310 einen deutlich volleren, wärmeren Grundtonbereich. Stichwort Baffle Step?
- Auch die D&D 8C habe ich im Vergleich zur KH310 gehört, aber die hat mir im Stimmbereich überhaupt nicht gefallen, klang irgendwie "synthetisch" bei höheren Lautstärken, anstrengend. Die KH310 und KH420 im Vergleich sehr angenehm, auch laut.
- Allerdings habe ich bei meiner doch recht großen Hörentfernung (3-4m) in meinem Wohnzimmer die weitere Directivity der KH310 um ca. 1kHz schon wahrgenommen. Hier muss man dann entscheiden, ob und wie viel man ggf. equalized. Bei 2-2.5m Hörentfernung war das kein Problem.
- Die Ascilab ist oberhalb ca. 300Hz ganz unproblematisch. Kein EQ notwendig. Man muss sich nur um den Bass kümmern und die Raummoden etwas rausnehmen.
- Die Ascilab klingt - in meinem Wohnzimmer - sehr viel neutraler und ausgeglichener als die KH310. Musik, die mit der KH310 nervig war, ist mit der AsciLab angenehm durch hörbar (also nicht etwa undetailliert, aber eben nicht nervig).
- Die D&D 8C empfand ich in ihrer Abbildung als hyper präzise, aber sie hat sehr kleine Phantomschallquellen gezeichnet. Es war, als hörte man einer Mini Band in einem Puppenhaus zu (von der Größe der Instrumente her). Die KH310 mit KH810 und auch die Ascilabs zeichnen deutlich größere akustische Bilder, die Ascilab mit insgesamt sehr viel präziserer Abbildung in der Breite.
Es ist schwer in Worte zu fassen, Du bekommst aber hoffentlich eine Idee.
Kurzum: kardioide Lautsprecher sind für mich der logische nächste Schritt für "normale" Räume, die nicht speziell optimiert sind. Es funktioniert wirklich.
die Ascilabs sind konzeptionell vergleichbar mit den Kii Three plus Bassmodul (d.h. anders als D&D 8C oder ME Geithain oder Sigberg aktiv kardiod), messtechnisch allerdings weit besser gelungen. Vor allem die HD und IMD sind signifikant besser als bei Kii Three und vor allem den D&D 8C, der Amplitudenfrequenzgang auch unter Winkel ist signifikant ausgeglichener als bei ME Geithain.
Verglichen mit den KH310 fällt folgendes auf:
- KH310 funktioniert bei einigermaßen wandnaher Aufstellung nur mit EQ, ansonsten dickt der Grundton-/ Bassbereich sehr auf. Mit EQ ist die Stimmwiedergabe allerdings sehr gut (ich finde: schön). Die Neumann Mitteltonkalotte kann schon was!
- Ich habe die KH310 im Vergleich zu einer Geithain 901k gehört. Selbst bei freier Aufstellung hatte die KH310 einen deutlich volleren, wärmeren Grundtonbereich. Stichwort Baffle Step?
- Auch die D&D 8C habe ich im Vergleich zur KH310 gehört, aber die hat mir im Stimmbereich überhaupt nicht gefallen, klang irgendwie "synthetisch" bei höheren Lautstärken, anstrengend. Die KH310 und KH420 im Vergleich sehr angenehm, auch laut.
- Allerdings habe ich bei meiner doch recht großen Hörentfernung (3-4m) in meinem Wohnzimmer die weitere Directivity der KH310 um ca. 1kHz schon wahrgenommen. Hier muss man dann entscheiden, ob und wie viel man ggf. equalized. Bei 2-2.5m Hörentfernung war das kein Problem.
- Die Ascilab ist oberhalb ca. 300Hz ganz unproblematisch. Kein EQ notwendig. Man muss sich nur um den Bass kümmern und die Raummoden etwas rausnehmen.
- Die Ascilab klingt - in meinem Wohnzimmer - sehr viel neutraler und ausgeglichener als die KH310. Musik, die mit der KH310 nervig war, ist mit der AsciLab angenehm durch hörbar (also nicht etwa undetailliert, aber eben nicht nervig).
- Die D&D 8C empfand ich in ihrer Abbildung als hyper präzise, aber sie hat sehr kleine Phantomschallquellen gezeichnet. Es war, als hörte man einer Mini Band in einem Puppenhaus zu (von der Größe der Instrumente her). Die KH310 mit KH810 und auch die Ascilabs zeichnen deutlich größere akustische Bilder, die Ascilab mit insgesamt sehr viel präziserer Abbildung in der Breite.
Es ist schwer in Worte zu fassen, Du bekommst aber hoffentlich eine Idee.
Kurzum: kardioide Lautsprecher sind für mich der logische nächste Schritt für "normale" Räume, die nicht speziell optimiert sind. Es funktioniert wirklich.
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Rudolf · „wie Rudolf zum aktiven Hören kam“
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- „wie Rudolf zum aktiven Hören kam“
Hallo Mark,
besten Dank für deine Antwort. Genau, die max. Hörentfernung und der Schallpegel sind auch nach meinem Dafürhalten der limitierende Faktor bei der KH 310. Insofern hege ich bei meinem Setup nach wie vor große Erwartungen.
Bei dir ist die Ascilab sicherlich die bessere Wahl. Ich wünsche dir viel Hörvergnügen.
Viele Grüße
Rudolf
besten Dank für deine Antwort. Genau, die max. Hörentfernung und der Schallpegel sind auch nach meinem Dafürhalten der limitierende Faktor bei der KH 310. Insofern hege ich bei meinem Setup nach wie vor große Erwartungen.
Bei dir ist die Ascilab sicherlich die bessere Wahl. Ich wünsche dir viel Hörvergnügen.
Viele Grüße
Rudolf
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markstein · „wie markstein zum aktiven Hören kam“
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- „wie markstein zum aktiven Hören kam“
Hallo Rudolf,
danke Dir! Auch Dir eine schöne Zeit mit den KH310, die ich tatsächlich nur schweren Herzens weggegeben habe. Meines Erachtens gibt es für den Preis (und auch deutlich mehr) nichts Besseres! Die LS erfordern ein wenig Erfahrung beim Equalizing, die Du sicherlich haben wirst.
Ich bin gespannt auf die Nachfolger, die ja bald in der Hörzone vorgestellt werden
Viele Grüße
Mark
danke Dir! Auch Dir eine schöne Zeit mit den KH310, die ich tatsächlich nur schweren Herzens weggegeben habe. Meines Erachtens gibt es für den Preis (und auch deutlich mehr) nichts Besseres! Die LS erfordern ein wenig Erfahrung beim Equalizing, die Du sicherlich haben wirst.
Ich bin gespannt auf die Nachfolger, die ja bald in der Hörzone vorgestellt werden
Viele Grüße
Mark