10-MHz-Masterclocks in der Diskussion

Trinnov · „wie Trinnov zum aktiven Hören kam“
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„wie Trinnov zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Trinnov »

StreamFidelity hat geschrieben: 13.06.2026, 12:31
... Ja das deckt sich mit der Meinung von Ed Meitner, für den eine externe Clock das Dümmste ist, was man machen kann ...

Grüße Gabriel
Die Aussage wird hier leider völlig isoliert aus dem Interview von Ed Meitner dargestellt und somit ist es sinngemäß nicht mehr das was er gesagt hat.

Ich hätte zu dem Thema einiges zu sagen, es ist zeitlich gesehen aber gerade einfach nicht möglich.
Außerdem wurde hier im Forum eigentlich bereits alles fundamentale dazu gesagt.
Hans-Martin hat es damals auch gut erklärt. Bitte einfach mal nachlesen.
viewtopic.php?t=10484


Viele Grüße
Horst
wgh52 · „wie wgh52 zum aktiven Hören kam“
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„wie wgh52 zum aktiven Hören kam“

Beitrag von wgh52 »

Hallo Horst,

bitte nicht böse sein, falls meine Frage zu weit off-topic ist 8)

Ich habe ein Lake People DAT RS-05 mit Femto Clock Upgrade, das ist zwar kein 10MHz Masteroszillator, aber mich würde halt eine Einordung dieses Gerätes bezüglich Phasenrauschens interessieren. Leider habe ich kaum Daten gefunden, außer der nicht weiter spezifizierten Angabe von "Phasenjitter 90 Femtosekunden" :(

Grüße,
Winfried
StreamFidelity · „wie StreamFidelity zum aktiven Hören kam“
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„wie StreamFidelity zum aktiven Hören kam“

Beitrag von StreamFidelity »

Moin Horst,
Trinnov hat geschrieben: 13.06.2026, 16:14 Hans-Martin hat es damals auch gut erklärt. Bitte einfach mal nachlesen.
viewtopic.php?t=10484
das ist lustig, dass du auf einen Link verweist, auf den ich auch schon verwiesen habe:
StreamFidelity hat geschrieben: 13.06.2026, 12:31 ... siehe Thread Ed Meitner über Digital Audio.
Und Hans-Martin hatte auch direkt an mich gerichtet geantwortet und unter anderem auf die PLL-Probleme bei einer 10MHz Clock verwiesen. Weshalb ich mir ja einen DAC mit OCXO Clocks getrennt nach Basisraten besorgt hatte.

Der eigentliche positive Klangeffekt stellte sich bei mir aber erst mit einer externen 10MHz Clock ein. Trotz negativer Effekte bei der Herleitung des benötigten Takts aus PLL, jitteranfällige Steckverbindungen und Kabel, so wie es Hans-Martin nachvollziehbar erklärt hat. Und ich bin nicht allein, wie auch dieser Post zeigt:
Amati hat geschrieben: 13.06.2026, 14:49Soulnote D2 oder D3 mit Clock X3
Da wird auch eine externe 10MHz OCXO Clock eingesetzt.

Warum gibt es viele positive Berichte über den Einsatz von 10MHz OCXO Clocks, wenn es technisch eine so schlechte Lösung ist? Das es bessere Lösungen gibt, mag sein. Aber die stehen dem "Normalo", der da nicht eben eine Clock direkt auf die Platine löten kann, nicht zur Verfügung.

Grüße Gabriel
Trinnov · „wie Trinnov zum aktiven Hören kam“
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„wie Trinnov zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Trinnov »

Hallo Gabriel,

ich hatte den Link nur deswegen eingefügt, um nicht den Eindruck zu erwecken ich beziehe mich nur auf den einen Satz den Hans-Martin am 12.06. in diesem Thread geschrieben hat.

Die ganze Aufregung verstehe ich gerade sowieso nicht.
Externe 10 MHz Referenz Clock sind nämlich angebracht und klanglich wirklich sehr nützlich, wenn man

- intern deutlich schlechtere Clocks im Gerät hat
- nicht Hardware Entwickler oder ein sonstiger Elektroniker mit ausreichenden Kenntnissen ist, um intern die beste verfügbare Clock zu positionieren und diese auch mit dem besten verfügbaren Netzteil zu versorgen

Ich werde keine 10 MHz Referenz Clock ausprobieren, weil ich doch intern schon perfekte native Clocks habe, die genauso gut sind wie sehr gute externe 10 MHz Referenz Clocks mit dem großen Unterschied, dass sie direkt am jeweiligen Chip ihre Performance ohne Einbußen ausspielen können.

Eine 10 MHz Mutec REF10 SE120 liegt außerdem sehr weit außerhalb meines Budgets.
Ich verdiene kein Geld mit meinem Audio Hobby, stehe nicht mehr im Berufsleben und spare mir somit alles was ich in mein eigenes Setup integriere mühsam zusammen.


Viele Grüße
Horst
Amati · „wie Amati zum aktiven Hören kam“
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„wie Amati zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Amati »

Moin,

bedauerlicherweise bin ich kein Hardwareentwickler und verfüge weder über entsprechende Messvorrichtungen noch über die notwendigen Kenntnisse.
Chris, das „ Brain“ hinter Paradin schwört ja auch wie Horst auf den Einsatz der besten Clock direkt im Gerät. Das ist sicher der Königsweg. Entsprechend kostspielig sind diese Geräte dann auch.
Dem in technischer Hinsicht kognitiv einfach strukturiertem Hifijünger, bleibt leider keine andere Möglichkeit als auf verfügbare externe Geräte zuzugreifen.
So schlicht und bedauerlich ist die Realität.
Aber nochmal. Das meiste Potential wird m.E. nicht bei der Clock verspielt, sondern bei der Wahl der Playersoftware. Das will aber kein Roon-Fan hören.
Am Ende ist eben doch die Summe aller Einzelteile, die es für einen individuell „erträglich“ machen

Hifidele Grüße
Peter
Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
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„wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Hans-Martin »

Hallo,
grundsätzlich funktionieren die z.B. Rubidium-Clocks nach einem bestimmten Schema, wo eine massenmarkttaugliche Quarzfrequenz wie 10MHz zugrunde liegt. Wenn es kommerziell verwertbar wäre, könnte man prinzipiell auch einen 11,2896 MHz Quarz als Basis nehmen, und mit geeignetem Umsetzungsverhältnis auf die Rubidium-Frequenz 6.834.682.612Hz ebenfalls stabilisieren. Und dann direkt in die Schaltung (Quellgerät für 44,1kHz Daten) einbinden. Ebenso denkbar für 48kHz mit einem dementsprehenden Quarz. Nur: wer soll das bezahlen können?
https://www.youtube.com/watch?v=jI3ZUkuF6_o&t=23s
Grüße
Hans-Martin
L1000 · „wie L1000 zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von L1000 »

Trinnov hat geschrieben: 13.06.2026, 17:35
Die ganze Aufregung verstehe ich gerade sowieso nicht.
Externe 10 MHz Referenz Clock sind nämlich angebracht und klanglich wirklich sehr nützlich, wenn man

- intern deutlich schlechtere Clocks im Gerät hat
- nicht Hardware Entwickler oder ein sonstiger Elektroniker mit ausreichenden Kenntnissen ist, um intern die beste verfügbare Clock zu positionieren und diese auch mit dem besten verfügbaren Netzteil zu versorgen

Viele Grüße
Horst
Hallo Horst,

kann mir auch gut vorstellen das direkt eingebaute Clocks die besser Lösung darstellen. Aber genau da sehe ich für mich auch die Problematik. Das ist wohl nicht ganz so trivial und übersteigt dann schnell meine Möglichkeiten. Denke da gibt es etliche Fallstricke die beachtet werden müssten. Sonst würde mich das Thema sehr reizen genau dort zu optimieren.
Bisher hat die Optimierung der Stromversorgung immer sehr viel gebracht was ja auch der Clock immer zugute kommt.

Gunnar
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„wie L1000 zum aktiven Hören kam“

Beitrag von L1000 »

Trinnov hat geschrieben: 08.06.2026, 16:48
Bild

Viele Grüße
Horst
Hallo Horst,

hab mir mal die LHY OCK 2S gegönnt und weil die Lieferzeit zu lange war und dachte der kommt gar nicht mehr noch eine LHY OCK 2P.
Mit der LHY OCK 2S am Audio GD DI25HE klingt der schon ein klein bisschen besser. Besonders die Höhen sind sauberer Mitten auch etwas. Am Gustard DAC R26II höre ich aber fast keinen Unterschied.
Mein umgebauterCD Player L1000D mit eingeschalteten Display klang quasie gleich wie die Kombie Singxer SU-6/ Audio GD DI 25HE
Jetzt mit dem 2S etwas besser aber noch nicht so gut wie der L1000D ohne Display.
Die LHY OCK 2P klingt noch mal eine Ecke feiner und überholt den CD Player L1000D jetzt auch mit abgeschaltetn Display.
Am Gustard DAC R26II hört man jetzt auch einen Effekt. Der klingt auch noch mal etwas feiner.

Hätte jetzt einen LHY OCK 2S übrig :D
Gunnar
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Beitrag von L1000 »

Hallo Horst,

mit im Packe waren neue Werte vom LHY OCK-2P:
1 Hz = -117,0
10 Hz = -140,6
100 Hz = -149,2
1 KHz = -159,3
10 KHz = -162,2
100 KHz = - 162,9
1 MHz = - 164,4
Komme da dann sogar auf klasse :
RMS Phase Jitter in seconds: 26.66 fs

Gunnar
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Beitrag von L1000 »

Hallo Horst,

hab auch für die LHY Audio OCK-2S neue Werte.

1 Hz = -112,3
10 Hz = -142,2

Würde dann bei
RMS Phase Jitter in seconds: 38.52 fs
landen
Ob die dann genauso gut ist wie die Mutec REF10 Nano bezweifel ich aber etwas. Müsste man mal beide direkt vergleichen
Gunnar
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