Fehlerstromschutzschalter FI

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ronfruehling · „wie ronfruehling zum aktiven Hören kam“
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„wie ronfruehling zum aktiven Hören kam“

Beitrag von ronfruehling »

Hallo liebe Mitforisten,
die Forensuche nach „Doepke“ ergibt zum heutigen Sonntag, 5. Juli 2026 genau zwölf Treffer.

Seit Samstag, 27. Juni 2026, also vor gut einer Woche hängt meine Anlage an einem
Doepke Fehlerstromschutzschalter DFS 4 063-4 0,03-F Audio, FI-Schalter, vierpolig, 63A, 0,03A, Typ F, für audiophile Anwendungen, N links

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Den von mir hier eröffneten Thread möchte ich nutzen, um in den kommenden Tagen meine Höreindrücke seit Erstinbetriebnahme vor gut einer Woche und in der darauffolgenden Zeit wiederzugeben. Gerne könnt ihr hier auch über eure Erfahrungen mit diesem oder anderen für Audio-Anwendungen optimierten FI‘s berichten.

Ich bitte jedoch darum, von Grundsatzdebatten der Art „pure Geldschneiderei“, „Standard mit versilberten (oder vergoldeten) Kontaktklemmen“, „snake oil“ und so weiter abzusehen.

Gekauft habe ich den FI Mitte Juni 2026 bei tandmore.de (Plauen) online für 653,65€ (Vorkasse inclusive Versand). Ich freue mich :cheers: auf einen regen Austausch mit euch.
Grüßle Ronny
Fortepianus · „wie Fortepianus zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Ronny,
ronfruehling hat geschrieben: 05.07.2026, 20:20 Seit Samstag, 27. Juni 2026, also vor gut einer Woche hängt meine Anlage an einem
Doepke Fehlerstromschutzschalter DFS 4 063-4 0,03-F Audio, FI-Schalter, vierpolig, 63A, 0,03A, Typ F, für audiophile Anwendungen, N links
von dem habe ich schon oft gehört und der soll sehr gut im Sinn von niederohmig sein. Ich kenne weitere Forumsmitglieder, die den verwenden.
ronfruehling hat geschrieben: 05.07.2026, 20:20 Gekauft habe ich den FI Mitte Juni 2026 bei tandmore.de (Plauen) online für 653,65€ (Vorkasse inclusive Versand). Ich freue mich :cheers: auf einen regen Austausch mit euch.
Das erscheint mir günstig, ich hatte immer einen runden Tausender für diesen FI im Hinterkopf. Es gibt nur einen Grund, warum ich den nicht selbst verwende: Ich habe mir etwas Ähnliches selbst gebaut. Das sieht so aus:

Selbstbau FI.jpg

Ich verwende also ein dickes, sehr niederohmiges Schütz (Relais) mit vier Ebenen, jede könnte 63A schalten, und schalte die alle vier parallel, um den Innenwiderstand zu minimieren. Nun messe ich mit einer Stromschleife um Phase plus Nullleiter das resultierende Magnetfeld - fließt das gleiche hin wie zurück, ist das Null, ergibt sich eine Differenz (weil mein Finger an der Phase hängt und zur Erde ableitet), ergibt sich ein resultierendes Magnetfeld, das die Stromzange als induzierte Spannung detektiert und an meine Haussteuerung weitergibt, die das Schütz bedient. Fließt ein Fehlerstrom oder passiert ein Fehler in der Haussteuerung, fällt das Schütz sofort ab und die Anlage ist stromlos. Netter Nebeneffekt: Ich kann vom Handy aus einfach die gesamte Anlage komplett stromlos schalten, z. B. im Urlaub.

Viele Grüße
Gert
ronfruehling · „wie ronfruehling zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von ronfruehling »

Guten Abend Gert,
Dankeschön für deinen (wie immer) sehr lesenswerten, hilfreichen Beitrag.
Vorweg: hätte der Doepke nicht wie erhofft bei mir gepunktet, ich wäre spätestens jetzt auf dich zugekommen und hätte dich gebeten, (d)eine Lösung für mich zur Verfügung zu stellen. Selbstverständlich nicht umsonst :wink:

Hier wie versprochen mal meine ersten Höreindrücke, seid gespannt :)

Direkt am ersten Samstagabend vor einer Woche habe ich zwei Alben, darunter Katie Meluas Love and Money sowie Ben Harpers Fight for your mind und einzelne mir sehr geläufige Musikstücke meiner Lieblingsinterpreten angehört.
Sicher, das war alles nicht schlechter als bisher gehört, nur - war es besser, den Aufwand gerechtfertigt? Abwarten. Es ist ja auch noch Fußball-WM und die ist auch nicht jedes Jahr, spannende Spiele, tolle Spielzüge und sehenswerte Tore, das hat ja auch was. So blieben die Woche über Verbraucher 24/7 am Netz.

Am heutigen Sonntagnachmittag habe ich mir wieder Zeit genommen und Alben ausgesucht.

Den Anfang machten die Dire Strait mit Communiqué, das nahm mich schon mal recht gut mit, nicht überorchestriert, alles sehr straight und Mark Knopflers Gesangsstimme, man mag sie oder auch nicht. Ich liebe gerade die erste Handvoll Alben der Band.

Die Musik fließt, alle Instrumente schön im Raum, Knopfler am Mikrofon vor mir. Das passt und die Zeit vergeht wie im Fluge.

Kaffee und Kuchen, es ist vier Uhr nachmittags. Frisch gemahlen und im Porzellanfilter aufgebrüht.

Nun folgt ein kaum aussprechlicher Titel Introducing the Hardline According to Terence Trent D’Arby, das Debütalbum von 1987 von dem Mann , der sich seit Ende 2001 Sananda Maitreya nennt.

Seven More Days
D’Arbys zarter Schmelz auf seiner sehr natürlichen, warmen Stimme
vormals digital-künstlich anmutend wirkt diese nun auf mich vollkommen natürlich

Let‘s Go forward
der Song wirkt aus einem Guss
schön gestaffelt Instrumente und zentral im Raum vor mir - D’Arbys Gesang
Irgendwie entsteht in mir die Vorher-Nacher-Analogie von der Kompaktanlage DUAL Mini 2000, ins Schrankregal gequetscht hin zur Frankfurter Jahrhunderthalle, zentral auf einem der gemütlichen Sitzplätze.

Rain
viel feinere, schlanker wirkende & dennoch gut durchörbare Bassläufe
der Doepke - er macht nicht von allem etwas mehr, es wirkt stringenter, klarer, detailreicher und durchhörbar

Sign your name
du denkst: das geht nicht besser
doch, und zwar enorm, getragen, weite Bühne
Chor und D’Arby mit einer derart hingebungsvollen Stimme, dass es für mich einfach nur ein Genuss ist

spätestens jetzt denke ich mir: die 650€ waren sehr gut investiert

Who‘s loving you
Dieses Impulsverhalten, speziell zum Titelende gibt D’Arby noch einmal alles

Ich bin gespannt, ob sich da noch weitere Verbesserungen auftun und werde davon berichten.

Liebe Mitforisten, es könnte sein, dass ihr eine Klangbremse in eurer Hifi-Kette noch nicht gelöst habt von der ihr bisher nicht angenommen habt, dass diese überhaupt existiert.

Übrigens - bei einer Onlinebestellung habt ihr‘s mit dem vierzehntägigen Rückgaberecht einfach, bei Nichtgefallen ist das Ganze von eurem Hauselektriker in einer halben Stunde komplett zurück gebaut. Wartet jedoch bitte unbedingt die Einspielzeit ab, ich würde die auf 100 Stunden einschätzen. Dafür reicht ein eingeschalteter Verbraucher an der betreffenden Phase.

Grüßle Ronny
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