Timur (Abacus Concerto Grosso)
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
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voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
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- „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
Hallo zusammen,
wie schon seit eh und je ist der Kundenservice von Abacus einfach unschlagbar. Ich habe jetzt den Preamp 14 von Hanno zum Testen bekommen.
1. Teil: Vorverstärker (Preamp)
Preskalierung und Lautstärkeverhalten
Der WiiM Ultra ist für sein Preis-Leistungs-Verhältnis ein echtes Wunder (Streamer, DAC und Vorverstärker in einem), aber seine Vorverstärker-Sektion ist massiv limitiert. Als Zwischenlösung hatte ich die Lautstärke direkt an den CGs runtergedroht. Doch sobald ich nicht bei 100% war, fehlte die Klarheit. Das ist jetzt komplett anders: Auch bei niedrigen Lautstärken bleibt der Klang stabil und der Klang ist deutlich klarer.
Hochfrequenzverhalten / HF‑Schärfe
Der Schub im Hochtonbereich ist spürbar reduziert. Vor allem bei Live-Aufnahmen mit Handklatschen, flachen HT‑Impulsen oder Pfeiftönen (z. B. Adele – Royal Albert Hall, Livingston Taylor – „Isn't She Lovely") wirkt der Klang deutlich angenehmer, weniger zischig und nicht mehr so „schrill-scharf". Es war schon fast schmerzhaft unangenehm vorher.
Transiente Dynamik und Druck
Bei Carmina Burana (Shaw), Track 1: Nach der leisen Szene setzen die Pauken ein. Die Impulsqualität und der Druck sind deutlich spürbarer. Warum der Vorverstärker plötzlich so viel mehr „Spürbarkeit" bei transienten Ereignissen liefert, ist mir nicht ganz klar – aber es ist anders.
Generell höhere ich deutlich mehr Details und es scheint so als ob die Auflösung gestiegen ist
Die Bühnenbreite ist nicht größer geworden und die gewünschte Klarheit / Auflösung bei klassischer Musik ist auch noch nicht da, wo ich sie haben will. Die Kette hängt halt noch am WiiM.
2. Teil: Streaming (folgt)
Hier bin ich gespannt, wie viel besser es klingt, wenn der WiiM komplett rausgenommen wird. Das muss ich aber noch einrichten.
wie schon seit eh und je ist der Kundenservice von Abacus einfach unschlagbar. Ich habe jetzt den Preamp 14 von Hanno zum Testen bekommen.
1. Teil: Vorverstärker (Preamp)
Preskalierung und Lautstärkeverhalten
Der WiiM Ultra ist für sein Preis-Leistungs-Verhältnis ein echtes Wunder (Streamer, DAC und Vorverstärker in einem), aber seine Vorverstärker-Sektion ist massiv limitiert. Als Zwischenlösung hatte ich die Lautstärke direkt an den CGs runtergedroht. Doch sobald ich nicht bei 100% war, fehlte die Klarheit. Das ist jetzt komplett anders: Auch bei niedrigen Lautstärken bleibt der Klang stabil und der Klang ist deutlich klarer.
Hochfrequenzverhalten / HF‑Schärfe
Der Schub im Hochtonbereich ist spürbar reduziert. Vor allem bei Live-Aufnahmen mit Handklatschen, flachen HT‑Impulsen oder Pfeiftönen (z. B. Adele – Royal Albert Hall, Livingston Taylor – „Isn't She Lovely") wirkt der Klang deutlich angenehmer, weniger zischig und nicht mehr so „schrill-scharf". Es war schon fast schmerzhaft unangenehm vorher.
Transiente Dynamik und Druck
Bei Carmina Burana (Shaw), Track 1: Nach der leisen Szene setzen die Pauken ein. Die Impulsqualität und der Druck sind deutlich spürbarer. Warum der Vorverstärker plötzlich so viel mehr „Spürbarkeit" bei transienten Ereignissen liefert, ist mir nicht ganz klar – aber es ist anders.
Generell höhere ich deutlich mehr Details und es scheint so als ob die Auflösung gestiegen ist
Die Bühnenbreite ist nicht größer geworden und die gewünschte Klarheit / Auflösung bei klassischer Musik ist auch noch nicht da, wo ich sie haben will. Die Kette hängt halt noch am WiiM.
2. Teil: Streaming (folgt)
Hier bin ich gespannt, wie viel besser es klingt, wenn der WiiM komplett rausgenommen wird. Das muss ich aber noch einrichten.
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voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
- Aktiver Hörer
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2. Teil: Streaming
Ich habe hier mal einfach meine Höreindrücke von einer fast 2 Stunden Session in zeitlicher Reihenfolge geschrieben.
Hanno war so nett und hat mir kurz erklärt, wie ich Qobuz konfiguriere. Aktuell läuft das Ganze also so:
Die Musik klingt deutlich freier. Ich habe nicht mehr das Gefühl, dass ich klar höre, wie die linken oder rechten Signale direkt aus den Lautsprechern kommen. Stattdessen entsteht wirklich eine Bühne.
Bei Livingston Taylor – „Isn't She Lovely“ war das sofort hörbar: Der Gesang steht deutlich näher im Raum, und die Gitarren links und rechts sind nicht mehr nur „an den Lautsprechern“, sondern stehen mit auf der Bühne.
Wish You Were Here von Pink Floyd war wunderschön. Die Musik schwebt einfach im Raum.
Bei The Great Gig in the Sky war die Bühne deutlich breiter als sonst, und die männliche Stimme am Anfang wirkte sehr nah. Das war bisher die schönste Version, die ich in dieser Kettenkonfiguration gehört habe. Außerdem hatte ich subjektiv das Gefühl, dass mehr Details hörbar werden.
Klassik
Bei Stravinsky – The Firebird von Robert Shaw war es das erste klassische Stück, das ich gehört habe – und endlich klingt klassische Musik so, wie ich sie mir immer vorgestellt habe: klar, sauber differenziert, jedes Instrument einzeln nachvollziehbar und gut lokalisierbar. Vorher war das für mich oft eher mittig und etwas „mushy“.
Ich höre das Album gerade einfach durch, weil es so schön klingt. Nur die kurze Pause zwischen den Tracks stört etwas.
Bei Infernal Dance of King Kastchei habe ich mich sogar kurz erschrocken, weil das Stück nach der Pause brachial laut einsetzt. Das sollte wirklich jeder mal auf seiner eigenen Anlage hören. So viele verschiedene Instrumente, und trotzdem bleibt alles sauber und klar sortiert. Auch die tiefen Paukenschläge kommen sehr präzise und kontrolliert.
Weitere Hörbeispiele
London Grammar – Hey Now
Das war vermutlich auch die beste Version, die ich bisher gehört habe. Die Sängerin wirkt sehr nah, der Bass deutlich kräftiger. Allerdings scheinen sich bei mir auch leichte Raummoden bemerkbar zu machen – mein Raum ist halt noch überhaupt nicht optimiert. Das war schon ein sehr starker Bass. Ich habe die Lautstärke direkt wieder reduziert, weil ich an die Nachbarn denken musste. Die Musik füllt den ganzen Raum. Ich habe das Stück direkt zweimal gehört, weil ich so beeindruckt war.
Infected Mushroom – More of Just the Same
Hier keine Raummoden, einfach nur ein klarer, harter Bass. Die Bühne ist sehr breit.
Gesamtfazit zum Aroio
Wenn man bedenkt, auf welchem Niveau das Ganze spielt, ist das ein echtes Mega-Paket. Ich hätte nie gedacht, dass eine All-in-One-Lösung so gut klingen kann. Klar, preislich ist das fast fünfmal so teuer wie der WiiM Ultra. Klingt es fünfmal besser? Nein. Aber für die letzten Prozent muss man eben deutlich mehr investieren. In Relation zum Preis ist das wirklich ein starkes Gerät.
Direktvergleich mit Preamp 14
Im direkten Vergleich, beide mit dem Preamp 14:
Firebird von Shaw
WiiM über Cinch (Sommer) auf 1, Aroio auf 3:
So extrem sind die Unterschiede doch nicht. Ja, der Aroio klingt besser – vor allem bei Lokalisierbarkeit und Klarheit. Aber tonal sind beide schon sehr nah beieinander. Gerade bei vielen Streichern gefällt mir der Aroio besser. Es ist aber absolut kein riesiger Unterschied. Das hätte ich so nicht erwartet.
Ich habe die Stücke vorher hauptsächlich ohne Preamp gehört, und dass der Preamp 14 selbst schon so viel ausmacht, hätte ich nicht gedacht.
Livingston Taylor – Isn't She Lovely
Im direkten Umschalten zwischen 1 und 3 ist der Aroio irgendwie mehr „live“. Die Gitarren klingen freier im Raum. Beim WiiM ist klar hörbar, dass sie aus den Lautsprechern kommen, während sie beim Aroio mehr auf der Bühne stehen. Gerade bei so einem eher einfachen Stück kommt der Unterschied überraschend deutlich rüber.
Carmina Burana von Shaw
Auch hier klingt der Aroio freier und räumlicher. Der WiiM hat zwar mehr Dampf, aber das kann auch daran liegen, dass er etwas lauter wirkt. Ich möchte ihn aber nicht digital leiser machen. Hier ist der Lautstärkeunterschied schon auffällig. Seltsam ist nur: Beide laufen über Qobuz und eigentlich auf maximaler Lautstärke, aber mit unterschiedlichen Playern. Beim WiiM kommt mehr Punch, zumindest bei diesem Stück. Das war für mich überraschend, weil es bei den vorherigen Titeln nicht so war.
When You Say Nothing at All – Alison Krauss
Hier klingt der Aroio luftiger und lebendiger. Die Lautstärke ist gleich. Der WiiM hat zwar etwas mehr Bass, klingt aber auch dumpfer. Besonders am Ende beim Applaus hört man den Unterschied sehr deutlich: Beim WiiM wirkt es wie lautes, unangenehmes Rauschen, beim Aroio sind die Klatscher deutlich sauberer und einzeln hörbar. So extrem hatte ich es nicht erwartet, aber hier hat der Aroio klar gewonnen.
Raf Raf – Anouar Brahem
Hier höre ich kaum einen Unterschied. Die Instrumente klingen zu 99% gleich.
Toi que Sais – Anouar Brahem / François Couturier
Auch hier ist der klangliche Unterschied eher klein. Aber die Gitarren schweben beim Aroio etwas freier im Raum, während sie beim WiiM wieder stärker aus den Lautsprechern zu kommen scheinen. Keine Welten, aber gerade bei den hohen Tönen höre ich den Unterschied deutlicher. Das Klavier klingt beim Aroio auch angenehmer.
Bedienung und Alltag
Die Bedienung ist im Vergleich zu modernen All-in-One-Geräten etwas komplizierter, weil ich für Qobuz einen externen Player brauche. Über mconnect habe ich keinen Zugriff auf YouTube Music, Amazon Music oder Spotify Lossless. Spotify geht zwar direkt über den Aroio, ist dann aber natürlich nicht lossless.
Da ist der WiiM Ultra schon sehr stark, vor allem auch wegen des HDMI-ARC-Eingangs für den Fernseher.
Ergebnis: Der Ario Streamer + DAC ist ein Upgrade zum WiiM Ultra. Der Unterschied ist nicht immer klar, aber gerade die scharfen höhen sind komplett weg. Zudem habe ich gemerkt, dass ich doch immer länger auf 3 (Aroio) als auf 1 (WiiM) gehört habe. Generell ist alles etwas dumpfer beim WiiM. Ich denke für normale Menschen wird alles super klingen. Der WiiM hat mehr Dampf, aber ist auch etwas Dumpfer generell. Größter Unterschied war für mich die Bühne bei Livingston Taylor und der Applaus am Ende bei When you say nothing at all. Insgesamt klingt es deutlich angenehmer und man möchte länger hören und höhen wirken einfach nicht unangenehm. Aber trotzdem faszinierend, dass es nicht bei jedem Stück gleich vom Ergebnis war.
Ein klares Fazit: PreAmp muss sein. WiiM hat einen sehr schlechten Pre-Amp.
Die offenen Fragen für mich:
Einfach zufrieden sein und bei der All-in-One-Lösung bleiben?
Oder doch den Audio-GD-Weg gehen und auf HE-1 + R-8HE + WiiM-Streamer oder einen Eversolo T8 setzen?
Dann wäre man nicht mehr bei knapp 2.000 Euro, sondern eher bei 4.000 bis 5.000 Euro.
Wie viel besser kann es wirklich klingen – und wird es überhaupt deutlich besser klingen?
Ich habe hier mal einfach meine Höreindrücke von einer fast 2 Stunden Session in zeitlicher Reihenfolge geschrieben.
Hanno war so nett und hat mir kurz erklärt, wie ich Qobuz konfiguriere. Aktuell läuft das Ganze also so:
- Abacus Preamp 14 mit integriertem Aroio-Streamer
Ausgabe per XLR an die Abacus Concerto Grosso
mconnect auf dem iPhone als Player
Wiedergabe von Qobuz per UPnP im Direct Mode
Die Musik klingt deutlich freier. Ich habe nicht mehr das Gefühl, dass ich klar höre, wie die linken oder rechten Signale direkt aus den Lautsprechern kommen. Stattdessen entsteht wirklich eine Bühne.
Bei Livingston Taylor – „Isn't She Lovely“ war das sofort hörbar: Der Gesang steht deutlich näher im Raum, und die Gitarren links und rechts sind nicht mehr nur „an den Lautsprechern“, sondern stehen mit auf der Bühne.
Wish You Were Here von Pink Floyd war wunderschön. Die Musik schwebt einfach im Raum.
Bei The Great Gig in the Sky war die Bühne deutlich breiter als sonst, und die männliche Stimme am Anfang wirkte sehr nah. Das war bisher die schönste Version, die ich in dieser Kettenkonfiguration gehört habe. Außerdem hatte ich subjektiv das Gefühl, dass mehr Details hörbar werden.
Klassik
Bei Stravinsky – The Firebird von Robert Shaw war es das erste klassische Stück, das ich gehört habe – und endlich klingt klassische Musik so, wie ich sie mir immer vorgestellt habe: klar, sauber differenziert, jedes Instrument einzeln nachvollziehbar und gut lokalisierbar. Vorher war das für mich oft eher mittig und etwas „mushy“.
Ich höre das Album gerade einfach durch, weil es so schön klingt. Nur die kurze Pause zwischen den Tracks stört etwas.
Bei Infernal Dance of King Kastchei habe ich mich sogar kurz erschrocken, weil das Stück nach der Pause brachial laut einsetzt. Das sollte wirklich jeder mal auf seiner eigenen Anlage hören. So viele verschiedene Instrumente, und trotzdem bleibt alles sauber und klar sortiert. Auch die tiefen Paukenschläge kommen sehr präzise und kontrolliert.
Weitere Hörbeispiele
London Grammar – Hey Now
Das war vermutlich auch die beste Version, die ich bisher gehört habe. Die Sängerin wirkt sehr nah, der Bass deutlich kräftiger. Allerdings scheinen sich bei mir auch leichte Raummoden bemerkbar zu machen – mein Raum ist halt noch überhaupt nicht optimiert. Das war schon ein sehr starker Bass. Ich habe die Lautstärke direkt wieder reduziert, weil ich an die Nachbarn denken musste. Die Musik füllt den ganzen Raum. Ich habe das Stück direkt zweimal gehört, weil ich so beeindruckt war.
Infected Mushroom – More of Just the Same
Hier keine Raummoden, einfach nur ein klarer, harter Bass. Die Bühne ist sehr breit.
Gesamtfazit zum Aroio
Wenn man bedenkt, auf welchem Niveau das Ganze spielt, ist das ein echtes Mega-Paket. Ich hätte nie gedacht, dass eine All-in-One-Lösung so gut klingen kann. Klar, preislich ist das fast fünfmal so teuer wie der WiiM Ultra. Klingt es fünfmal besser? Nein. Aber für die letzten Prozent muss man eben deutlich mehr investieren. In Relation zum Preis ist das wirklich ein starkes Gerät.
Direktvergleich mit Preamp 14
Im direkten Vergleich, beide mit dem Preamp 14:
Firebird von Shaw
WiiM über Cinch (Sommer) auf 1, Aroio auf 3:
So extrem sind die Unterschiede doch nicht. Ja, der Aroio klingt besser – vor allem bei Lokalisierbarkeit und Klarheit. Aber tonal sind beide schon sehr nah beieinander. Gerade bei vielen Streichern gefällt mir der Aroio besser. Es ist aber absolut kein riesiger Unterschied. Das hätte ich so nicht erwartet.
Ich habe die Stücke vorher hauptsächlich ohne Preamp gehört, und dass der Preamp 14 selbst schon so viel ausmacht, hätte ich nicht gedacht.
Livingston Taylor – Isn't She Lovely
Im direkten Umschalten zwischen 1 und 3 ist der Aroio irgendwie mehr „live“. Die Gitarren klingen freier im Raum. Beim WiiM ist klar hörbar, dass sie aus den Lautsprechern kommen, während sie beim Aroio mehr auf der Bühne stehen. Gerade bei so einem eher einfachen Stück kommt der Unterschied überraschend deutlich rüber.
Carmina Burana von Shaw
Auch hier klingt der Aroio freier und räumlicher. Der WiiM hat zwar mehr Dampf, aber das kann auch daran liegen, dass er etwas lauter wirkt. Ich möchte ihn aber nicht digital leiser machen. Hier ist der Lautstärkeunterschied schon auffällig. Seltsam ist nur: Beide laufen über Qobuz und eigentlich auf maximaler Lautstärke, aber mit unterschiedlichen Playern. Beim WiiM kommt mehr Punch, zumindest bei diesem Stück. Das war für mich überraschend, weil es bei den vorherigen Titeln nicht so war.
When You Say Nothing at All – Alison Krauss
Hier klingt der Aroio luftiger und lebendiger. Die Lautstärke ist gleich. Der WiiM hat zwar etwas mehr Bass, klingt aber auch dumpfer. Besonders am Ende beim Applaus hört man den Unterschied sehr deutlich: Beim WiiM wirkt es wie lautes, unangenehmes Rauschen, beim Aroio sind die Klatscher deutlich sauberer und einzeln hörbar. So extrem hatte ich es nicht erwartet, aber hier hat der Aroio klar gewonnen.
Raf Raf – Anouar Brahem
Hier höre ich kaum einen Unterschied. Die Instrumente klingen zu 99% gleich.
Toi que Sais – Anouar Brahem / François Couturier
Auch hier ist der klangliche Unterschied eher klein. Aber die Gitarren schweben beim Aroio etwas freier im Raum, während sie beim WiiM wieder stärker aus den Lautsprechern zu kommen scheinen. Keine Welten, aber gerade bei den hohen Tönen höre ich den Unterschied deutlicher. Das Klavier klingt beim Aroio auch angenehmer.
Bedienung und Alltag
Die Bedienung ist im Vergleich zu modernen All-in-One-Geräten etwas komplizierter, weil ich für Qobuz einen externen Player brauche. Über mconnect habe ich keinen Zugriff auf YouTube Music, Amazon Music oder Spotify Lossless. Spotify geht zwar direkt über den Aroio, ist dann aber natürlich nicht lossless.
Da ist der WiiM Ultra schon sehr stark, vor allem auch wegen des HDMI-ARC-Eingangs für den Fernseher.
Ergebnis: Der Ario Streamer + DAC ist ein Upgrade zum WiiM Ultra. Der Unterschied ist nicht immer klar, aber gerade die scharfen höhen sind komplett weg. Zudem habe ich gemerkt, dass ich doch immer länger auf 3 (Aroio) als auf 1 (WiiM) gehört habe. Generell ist alles etwas dumpfer beim WiiM. Ich denke für normale Menschen wird alles super klingen. Der WiiM hat mehr Dampf, aber ist auch etwas Dumpfer generell. Größter Unterschied war für mich die Bühne bei Livingston Taylor und der Applaus am Ende bei When you say nothing at all. Insgesamt klingt es deutlich angenehmer und man möchte länger hören und höhen wirken einfach nicht unangenehm. Aber trotzdem faszinierend, dass es nicht bei jedem Stück gleich vom Ergebnis war.
Ein klares Fazit: PreAmp muss sein. WiiM hat einen sehr schlechten Pre-Amp.
Die offenen Fragen für mich:
Einfach zufrieden sein und bei der All-in-One-Lösung bleiben?
Oder doch den Audio-GD-Weg gehen und auf HE-1 + R-8HE + WiiM-Streamer oder einen Eversolo T8 setzen?
Dann wäre man nicht mehr bei knapp 2.000 Euro, sondern eher bei 4.000 bis 5.000 Euro.
Wie viel besser kann es wirklich klingen – und wird es überhaupt deutlich besser klingen?
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Thomas86 · „wie Thomas86 zum aktiven Hören kam“
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- Beiträge: 1489
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- „wie Thomas86 zum aktiven Hören kam“
Hallo Timur,voider78 hat geschrieben: 04.06.2026, 19:02 Die offenen Fragen für mich:
Einfach zufrieden sein und bei der All-in-One-Lösung bleiben?
Oder doch [...] eher bei 4.000 bis 5.000 Euro.
Wie viel besser kann es wirklich klingen – und wird es überhaupt deutlich besser klingen?
Das ist wohl die Gretchenfrage.
Günstiger und nervenschonender ist Variante 1.
Ob man Variante 2 und dem "Hifi-Virus" Widerstehen kann, eine ganz andere.
Oft das Problem im und bei unserem Hobby, wie ein Forenkollege mal schrieb :
"Geld schießt eben doch Tore".
Grüße
Thomas
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Hironimus_23 · „wie Hironimus_23 zum aktiven Hören kam“
- Aktiver Hörer
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- Wohnort: Norddeutschland
- „wie Hironimus_23 zum aktiven Hören kam“
Hallo Timur,
ein weiteres Highlight des Abacus Pre14 mit Streamermodul ist, dass der Aroiostreamer auf dem für ihn entwickeltem aroioOS basiert. Dieses bietet die Möglichkeit mit Acourate erstellte Korrekturfilter direkt auf die Filterbänke zu laden. Damit hättest du die Möglichkeit dein Setup noch besser an deine Raumbegebenheiten anzupassen.
Hier im Forum ist dazu einiges zu finden (z.B. mit Suchbegriff „AcourateCV“).
Viele Grüße
René
ein weiteres Highlight des Abacus Pre14 mit Streamermodul ist, dass der Aroiostreamer auf dem für ihn entwickeltem aroioOS basiert. Dieses bietet die Möglichkeit mit Acourate erstellte Korrekturfilter direkt auf die Filterbänke zu laden. Damit hättest du die Möglichkeit dein Setup noch besser an deine Raumbegebenheiten anzupassen.
Hier im Forum ist dazu einiges zu finden (z.B. mit Suchbegriff „AcourateCV“).
Viele Grüße
René
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h0e · „wie h0e zum aktiven Hören kam“
- Moderator
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- „wie h0e zum aktiven Hören kam“
Hallo Timur,
ich kann mich an ein Treffen erinnern, bei dem ein Ario an einer B+M spielte.
Ich hatte meinen alten G-ADS /1 Dac dabei.
Uns ist allen die Kinnlade runtergefallen, wie viel besser der Linn aufspielte.
Da die Akurate-Serie bei Linn nicht mehr neu angeboten wird, gibt es die Geräte zu unverschämt günstigen Preisen.
Der 1er ist recht teuer im Upgrade bei Gert und klinkt eher schlank.
/2 oder /3 sind wären eher die Wahl, selbst wenn der Preis etwas höher ist, da im Upgrade günstiger.
Manchmal gibts auch günstig gertifizierte im Angebot.
Bei einem gertifizierten DS oder DSM brauchst Du erstmal nicht über eine Vorstufe nachdenken, das wird erst bei Kalibern jenseits der 10k interessant, vorher wird es eher schlechter.
Grüsse Jürgen
ich kann mich an ein Treffen erinnern, bei dem ein Ario an einer B+M spielte.
Ich hatte meinen alten G-ADS /1 Dac dabei.
Uns ist allen die Kinnlade runtergefallen, wie viel besser der Linn aufspielte.
Da die Akurate-Serie bei Linn nicht mehr neu angeboten wird, gibt es die Geräte zu unverschämt günstigen Preisen.
Der 1er ist recht teuer im Upgrade bei Gert und klinkt eher schlank.
/2 oder /3 sind wären eher die Wahl, selbst wenn der Preis etwas höher ist, da im Upgrade günstiger.
Manchmal gibts auch günstig gertifizierte im Angebot.
Bei einem gertifizierten DS oder DSM brauchst Du erstmal nicht über eine Vorstufe nachdenken, das wird erst bei Kalibern jenseits der 10k interessant, vorher wird es eher schlechter.
Grüsse Jürgen
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voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
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- „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
Hi Jürgen, das hat mir auch schon Matthias empfohlen. Mmmhhh. Muss ich mir wohl mal anschauen. Vielen Dank, Timur
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voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
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- „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
Hallo zusammen,
kann mir einer erklären warum der WiiM bei Filmen so gut klingt? Die Bühne ist so extrem breit, dass ich öfters nach Links oder rechts schaue, da ich klänge weit ab der Lautsprecher höre. Auch Filmmusik klingt so gut.
LG
Timur
kann mir einer erklären warum der WiiM bei Filmen so gut klingt? Die Bühne ist so extrem breit, dass ich öfters nach Links oder rechts schaue, da ich klänge weit ab der Lautsprecher höre. Auch Filmmusik klingt so gut.
LG
Timur
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voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
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- „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
Hallo zusammen, Warum klang mit dem Ario im Preamp klatschen so viel besser? Kann jemand das erklären? Ich denke mal, dass hat sehr viel mit Timing und Jitter zu tun. Aber der WiiM hat ja eigentlich die moderneren DAC Chips. Ist es dann der Streamer? LG Timur
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voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
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- „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
Hi Thomas,
ja, absolut ist der Hifi-Virus hier real. Das Streben den Hifi Olymp zu erklingen. Die Lautsprecher sind für mich schon mal die Oberklasse. Das verrückte ist, dass ich nicht gedacht hätte, dass der Preamp 14 so gut werden würde.
LG
Timur
ja, absolut ist der Hifi-Virus hier real. Das Streben den Hifi Olymp zu erklingen. Die Lautsprecher sind für mich schon mal die Oberklasse. Das verrückte ist, dass ich nicht gedacht hätte, dass der Preamp 14 so gut werden würde.
LG
Timur
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Thomas86 · „wie Thomas86 zum aktiven Hören kam“
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- Beiträge: 1489
- Registriert: 21.08.2018
- „wie Thomas86 zum aktiven Hören kam“
Nun ist die Frage:
Den Preamp14 behalten oder mehr Geld ausgeben?
Den Preamp14 behalten oder mehr Geld ausgeben?
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voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
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- „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
Hallo zusammen,
habe gerade mit Hanno telefoniert und er war überrascht, dass ich so große Lautstärkenunterschiede wahrgenommen habe. Ich habe beim WiiM noch mal alle Einstellungen korrigiert und festgestellt, dass da noch die Raumkorrektur drin war.
Jetzt beginnt die Reise von Vorne.
Ich habe jetzt auch die HE1 MK3 hier von Audio GD und werde die beiden Vorverstärker vergleichen. Vorab: Beide klingen extrem ähnlich und extrem gut. Ziemlich krass, wenn man bedenkt wieviel mehr Audio GD verbaut hat. Wenn jemand in Hamburg wohnt und Lust hat vorbei zu kommen, dann gerne melden
Ich brauche doch mehr als nur meine Ohren habe ich so langsam das Gefühl.
Also die Raumkorrektur vom WiiM macht viel kaputt beim WiiM Sound. So klingen Aroio und WiiM wieder deutlich ähnlicher
LG
Timur
habe gerade mit Hanno telefoniert und er war überrascht, dass ich so große Lautstärkenunterschiede wahrgenommen habe. Ich habe beim WiiM noch mal alle Einstellungen korrigiert und festgestellt, dass da noch die Raumkorrektur drin war.
Jetzt beginnt die Reise von Vorne.
Ich habe jetzt auch die HE1 MK3 hier von Audio GD und werde die beiden Vorverstärker vergleichen. Vorab: Beide klingen extrem ähnlich und extrem gut. Ziemlich krass, wenn man bedenkt wieviel mehr Audio GD verbaut hat. Wenn jemand in Hamburg wohnt und Lust hat vorbei zu kommen, dann gerne melden
Also die Raumkorrektur vom WiiM macht viel kaputt beim WiiM Sound. So klingen Aroio und WiiM wieder deutlich ähnlicher
LG
Timur
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voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
- Aktiver Hörer
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- Registriert: 01.03.2013
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- „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
Hi,
isn't she lovely - kaum noch unterschiede zwischen Aroio und WiiM Ultra als Player. Über 1 läuft das gleiche Stück (WiiM Ultra) und auf 3 AroioEX.
When you say nothing at all Allison Krauss - Auch das Klatschen am Ende ist jetzt so gut wie gleich.
Ondeko-Bayashi - Kein Unterschied zu hören.
Fazit: Keine billige Raumkorrektur von WiiM nutzen
isn't she lovely - kaum noch unterschiede zwischen Aroio und WiiM Ultra als Player. Über 1 läuft das gleiche Stück (WiiM Ultra) und auf 3 AroioEX.
When you say nothing at all Allison Krauss - Auch das Klatschen am Ende ist jetzt so gut wie gleich.
Ondeko-Bayashi - Kein Unterschied zu hören.
Fazit: Keine billige Raumkorrektur von WiiM nutzen
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atmos · „wie atmos zum aktiven Hören kam“
- Aktiver Hörer
- Beiträge: 931
- Registriert: 17.08.2020
- „wie atmos zum aktiven Hören kam“
Hallo, Timur,
Du hast schnell die Grenzen der Raumeinmessung erkannt.
Gruß
Günther
Du hast schnell die Grenzen der Raumeinmessung erkannt.
Gruß
Günther
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Thomas K. · „wie Thomas K. zum aktiven Hören kam“
- Aktiver Hörer
- Beiträge: 1635
- Registriert: 12.03.2009
- Wohnort: Konstanz
- „wie Thomas K. zum aktiven Hören kam“
Hallo Timor, hallo Günther,
Sollte wohl besser heißen „ Grenzen der Raumeinmessung beim Wiim“
Generell bin ich zwar auch der Meinung, dass man mit Raumeimessung alleine nicht alle Probleme lösen kann.
Aber mit „ Acourate“ z.B. gibt es ein hervorragendes Tool, was man ohne viel technischen Aufwand einsetzen kann.
Die Nutzung der erstellten Filter, ist ja mit dem Preamp 14 möglich.
Timor, ich weiß nicht, ob Du die Cleaner Funktion beim Preamp 14 schon mal aktiviert hast.
Möchte Dir das aber dringend ans Herz legen.
Viele Grüße von der Loire
Thomas
Sollte wohl besser heißen „ Grenzen der Raumeinmessung beim Wiim“
Generell bin ich zwar auch der Meinung, dass man mit Raumeimessung alleine nicht alle Probleme lösen kann.
Aber mit „ Acourate“ z.B. gibt es ein hervorragendes Tool, was man ohne viel technischen Aufwand einsetzen kann.
Die Nutzung der erstellten Filter, ist ja mit dem Preamp 14 möglich.
Timor, ich weiß nicht, ob Du die Cleaner Funktion beim Preamp 14 schon mal aktiviert hast.
Möchte Dir das aber dringend ans Herz legen.
Viele Grüße von der Loire
Thomas
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voider78 · „wie voider78 zum aktiven Hören kam“
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Die Firma ABACUS überzeugt nicht nur mit ihren Geräten, sondern auch mit ihren Lautsprechern auf ganzer Linie. Kaum ein anderer Hersteller bietet ein vergleichbares Maß an Leistung und Qualität zu einem ähnlichen Preisniveau wie ABACUS. Dazu kommt der extrem gute Service. Ich kenne kein anderes Unternehmen, wo man mit den Chefs in einem so engen Austausch stehen kann. Preislich ist der PreAmp 14 attraktiv und Made in Germany.
Ich habe den Audio-GD HE-1 MK3 jetzt ausführlich im direkten Vergleich mit dem Abacus Preamp 14 gehört und immer wieder zwischen beiden Geräten hin- und hergeschaltet. Mein Eindruck ist dabei: Der Unterschied ist vorhanden, aber er bleibt auf einem wirklich feinen Niveau. Beide Geräte spielen extrem hochklassig, und der Abacus Preamp 14 muss sich in diesem Vergleich keineswegs verstecken.
Der HE-1 MK3 wirkt etwas Schwärzer (Blackness) in den leisen Passagen. Mehr Auflösung höre ich nicht und auch nicht mehr Details. Auch ist der Klang gleich bzw. höre ich keinen Unterschied. Vielleicht liegt das daran, dass er noch nicht vollständig eingespielt ist, vielleicht aber auch an seiner aufwendigeren Stromversorgung. In jedem Fall vermittelt er ein kleines Plus an Ruhe und Tiefe. Besonders in der räumlichen Darstellung habe ich den Eindruck, dass die Bühne etwas mehr Luft bekommt und die Musik freier im Raum steht. Aber wirklich minimal.
Trotzdem überrascht mich vor allem, wie gut der Preamp 14 mithält. Ich hätte nicht erwartet, dass der Abstand so klein ausfällt. Der Abacus klingt sehr sauber, offen und durchlässig und wirkt in keiner Weise eingeschränkt oder weniger hochwertig. Gerade im direkten Vergleich zeigt sich eher, wie stark der Preamp 14 konstruiert ist, als dass er irgendwo klar zurückfällt. Klanglich spielt er absolut auf ernstzunehmendem Niveau.
Ich habe die Lautstärke mit einem dB-Messgerät exakt abgeglichen, um den Vergleich so fair wie möglich zu halten. Gehört habe ich bei moderater Lautstärke, ungefähr bei 60 dB mit Spitzen bei 80 dB. Bei Stimela war das am deutlichsten: Der HE-1 MK3 stellt die Musiker für mich etwas tiefer und freier in den Raum, während der Preamp 14 die Darstellung sehr sauber und geschlossen, aber nur minimal weniger tief wiedergibt.
Was mich besonders beeindruckt hat: Der Abacus Preamp 14 bleibt auch im direkten Vergleich kein „guter Kompromiss“, sondern ein Vorverstärker mit sehr eigenständiger Qualität. Er klingt nicht nach einem Gerät, das einfach nur mithalten will, sondern nach einem ernsthaften Vorverstärker, der auf sehr hohem Niveau arbeitet.
Auch beim Vergleich, bei dem der Preamp 14 als Streamer über Cinch gegen den Audio-GD HE-1 MK3 lief, ergab sich ein ähnliches Bild. Der Audio-GD bringt für mich vor allem etwas mehr Ruhe, mehr Schwärze im Hintergrund und ein kleines Plus an räumlicher Staffelung mit. Diese Eigenschaften sorgen dafür, dass Stimmen und Instrumente noch etwas freier im Raum erscheinen.
Bei Livingston Taylor – Isn’t She Lovely sind beide Geräte sehr nah beieinander. Der HE-1 MK3 wirkt hier etwas offener und freier, aber auch der Abacus überzeugt sehr.
Bei Firebird zeigt sich ein ähnliches Bild: Der HE-1 MK3 bringt wieder dieses kleine Plus an Ruhe und Blackness mit, doch von einem großen Unterschied kann keine Rede sein.
Unterm Strich sehe ich den HE-1 MK3 vorne, aber nur knapp und vor allem in sehr feinen Disziplinen wie Tiefe, Ruhe und räumlicher Plastizität. Gleichzeitig macht der Preamp 14 einen so starken Eindruck, dass er in diesem Vergleich keinesfalls als zweitrangig wahrgenommen werden sollte. Im Gegenteil: Er zeigt, wie viel Klangqualität, Reife und Souveränität in einem deutlich kompakteren und vielseitigeren Konzept stecken kann.
Genau das macht den Vergleich für mich so spannend. Der HE-1 MK3 liefert den kleinen, aber hörbaren Extra-Schritt in Richtung Tiefe und Ruhe, während der Preamp 14 beweist, dass man auch mit einem sehr gut gemachten Vorverstärker schon erstaunlich nah an dieses Niveau herankommen kann.
Es sind halt beides Engineering Unternehmen, welche versuchen das maximale Rauszuholen. Ich mag solche Unternehmen sehr. Ich kaufe lieber Schuhe von Barker als von Hugo Boss. Mir ist Marketing nicht wichtig. Das verschlingt nur unnötig Entwicklungsgeld und reduziert die Margen, so dass man nicht maximal ins Produkt investieren kann als Firma.
LG
Timur
Ich habe den Audio-GD HE-1 MK3 jetzt ausführlich im direkten Vergleich mit dem Abacus Preamp 14 gehört und immer wieder zwischen beiden Geräten hin- und hergeschaltet. Mein Eindruck ist dabei: Der Unterschied ist vorhanden, aber er bleibt auf einem wirklich feinen Niveau. Beide Geräte spielen extrem hochklassig, und der Abacus Preamp 14 muss sich in diesem Vergleich keineswegs verstecken.
Der HE-1 MK3 wirkt etwas Schwärzer (Blackness) in den leisen Passagen. Mehr Auflösung höre ich nicht und auch nicht mehr Details. Auch ist der Klang gleich bzw. höre ich keinen Unterschied. Vielleicht liegt das daran, dass er noch nicht vollständig eingespielt ist, vielleicht aber auch an seiner aufwendigeren Stromversorgung. In jedem Fall vermittelt er ein kleines Plus an Ruhe und Tiefe. Besonders in der räumlichen Darstellung habe ich den Eindruck, dass die Bühne etwas mehr Luft bekommt und die Musik freier im Raum steht. Aber wirklich minimal.
Trotzdem überrascht mich vor allem, wie gut der Preamp 14 mithält. Ich hätte nicht erwartet, dass der Abstand so klein ausfällt. Der Abacus klingt sehr sauber, offen und durchlässig und wirkt in keiner Weise eingeschränkt oder weniger hochwertig. Gerade im direkten Vergleich zeigt sich eher, wie stark der Preamp 14 konstruiert ist, als dass er irgendwo klar zurückfällt. Klanglich spielt er absolut auf ernstzunehmendem Niveau.
Ich habe die Lautstärke mit einem dB-Messgerät exakt abgeglichen, um den Vergleich so fair wie möglich zu halten. Gehört habe ich bei moderater Lautstärke, ungefähr bei 60 dB mit Spitzen bei 80 dB. Bei Stimela war das am deutlichsten: Der HE-1 MK3 stellt die Musiker für mich etwas tiefer und freier in den Raum, während der Preamp 14 die Darstellung sehr sauber und geschlossen, aber nur minimal weniger tief wiedergibt.
Was mich besonders beeindruckt hat: Der Abacus Preamp 14 bleibt auch im direkten Vergleich kein „guter Kompromiss“, sondern ein Vorverstärker mit sehr eigenständiger Qualität. Er klingt nicht nach einem Gerät, das einfach nur mithalten will, sondern nach einem ernsthaften Vorverstärker, der auf sehr hohem Niveau arbeitet.
Auch beim Vergleich, bei dem der Preamp 14 als Streamer über Cinch gegen den Audio-GD HE-1 MK3 lief, ergab sich ein ähnliches Bild. Der Audio-GD bringt für mich vor allem etwas mehr Ruhe, mehr Schwärze im Hintergrund und ein kleines Plus an räumlicher Staffelung mit. Diese Eigenschaften sorgen dafür, dass Stimmen und Instrumente noch etwas freier im Raum erscheinen.
Bei Livingston Taylor – Isn’t She Lovely sind beide Geräte sehr nah beieinander. Der HE-1 MK3 wirkt hier etwas offener und freier, aber auch der Abacus überzeugt sehr.
Bei Firebird zeigt sich ein ähnliches Bild: Der HE-1 MK3 bringt wieder dieses kleine Plus an Ruhe und Blackness mit, doch von einem großen Unterschied kann keine Rede sein.
Unterm Strich sehe ich den HE-1 MK3 vorne, aber nur knapp und vor allem in sehr feinen Disziplinen wie Tiefe, Ruhe und räumlicher Plastizität. Gleichzeitig macht der Preamp 14 einen so starken Eindruck, dass er in diesem Vergleich keinesfalls als zweitrangig wahrgenommen werden sollte. Im Gegenteil: Er zeigt, wie viel Klangqualität, Reife und Souveränität in einem deutlich kompakteren und vielseitigeren Konzept stecken kann.
Genau das macht den Vergleich für mich so spannend. Der HE-1 MK3 liefert den kleinen, aber hörbaren Extra-Schritt in Richtung Tiefe und Ruhe, während der Preamp 14 beweist, dass man auch mit einem sehr gut gemachten Vorverstärker schon erstaunlich nah an dieses Niveau herankommen kann.
Es sind halt beides Engineering Unternehmen, welche versuchen das maximale Rauszuholen. Ich mag solche Unternehmen sehr. Ich kaufe lieber Schuhe von Barker als von Hugo Boss. Mir ist Marketing nicht wichtig. Das verschlingt nur unnötig Entwicklungsgeld und reduziert die Margen, so dass man nicht maximal ins Produkt investieren kann als Firma.
LG
Timur