Jörg (Dynaudio Focus 600 XD, ARES SL 200, Abacus C-Box 2)
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
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alcedo · „wie alcedo zum aktiven Hören kam“
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- „wie alcedo zum aktiven Hören kam“
Moin Peter,
Für mich wird dadurch die Wortbedeutung des Berufs Dreher auch nicht tangiert. Zumal diese heute offiziell nach wikipedia: "Zerspanungsmechaniker bzw. Zerspanungstechniker (Österreich) (früher: Dreher und auch Fräser) (umgangssprachlich auch einfach Zerspaner)" heißen. Und Zerspaner möchte ich wiederum meine Dreher nicht nennen
(Links- und rechts-)drehende Grüße,
Jörg
Ob alle "Dreher" sagen, weiß ich nicht, aber mir gefällt der Begriff in der Tat recht gut. Ist er doch deutlich kürzer als Plattenspieler (oder noch genauer: Schallplattenspieler). Zumal ich ja der Schallplattenspieler bin, das Gerät ist eher der Schallplattenabspieler - oder ist es doch umgekehrt? 😎 Egal. Und charmanter klingt Dreher außerdem noch.musikgeniesser hat geschrieben: 06.05.2026, 21:28 So oder so viel Spaß mit dem polierten Plattenspieler! Warum sagen heute eigentlich alle Dreher? Das ist ein Beruf, ein höchst ehrenwerter noch dazu, doch das nur am Rande.
Für mich wird dadurch die Wortbedeutung des Berufs Dreher auch nicht tangiert. Zumal diese heute offiziell nach wikipedia: "Zerspanungsmechaniker bzw. Zerspanungstechniker (Österreich) (früher: Dreher und auch Fräser) (umgangssprachlich auch einfach Zerspaner)" heißen. Und Zerspaner möchte ich wiederum meine Dreher nicht nennen
(Links- und rechts-)drehende Grüße,
Jörg
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annalognicht · „wie annalognicht zum aktiven Hören kam“
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Hallo Jörg,alcedo hat geschrieben: 07.05.2026, 09:27
ich höre hybrid.
Also eigentlich höre ich Musik. Dies aber hybrid im Sinne von sowohl digital als auch analog.
Digital im Wesentlichen Roon mit Acourate Convolver.
Zum "Setup" kam in den letzten Jahren immer mehr analoges Vintage hinzu, so dass ich inzwischen wieder über 1.000 LPs besitze - und viele Dreher😇. Ich höre mit beiden "Systemen" sehr gerne. Vorrangig allerdings wieder Vinyl.
Viele Grüße
Jörg
das ist eine schöne Umschreibung.
Hier ist immer nur einen Plattenspieler mit einem Tonarm in Betrieb.
Ich denke du nutzt Acourate für beide Signalwege, oder bleibt das analoge Signal bei dir völlig unangetastet?
Die Haube hast du toll renoviert.
Gruß Uli
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alcedo · „wie alcedo zum aktiven Hören kam“
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- „wie alcedo zum aktiven Hören kam“
Hallo Uli
Holgers (Schoko-Sylt) sehr gute Lösung habe ich mir angeschaut - kann ich aber nicht übertragen, da ich u.a. kein Dante haben mag.
VG Jörg
Das ist ein offener Punkt. Ich habe es bislang noch nicht geschafft, dass analoge Signal in den AudioPC zu bekommen. Vermutlich sind beim Optimieren einige Dienste abgeschaltet worden, die dafür notwendig sind. Schaun ma mal ...annalognicht hat geschrieben: 07.05.2026, 09:41 Ich denke du nutzt Acourate für beide Signalwege, oder bleibt das analoge Signal bei dir völlig unangetastet?
Holgers (Schoko-Sylt) sehr gute Lösung habe ich mir angeschaut - kann ich aber nicht übertragen, da ich u.a. kein Dante haben mag.
VG Jörg
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Melomane · „wie Melomane zum aktiven Hören kam“
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Hallo Jörg,alcedo hat geschrieben: 07.05.2026, 21:46 Ich habe es bislang noch nicht geschafft, dass analoge Signal in den AudioPC zu bekommen.
erzähl doch mal, wo es klemmt.
Viele Grüße
Jochen
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Piano Pianissimo · „wie Piano Pianissimo zum aktiven Hören kam“
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Hallo Jörg,alcedo hat geschrieben: 07.05.2026, 09:27 Hallo PP,
ich höre hybrid.
Also eigentlich höre ich Musik. Dies aber hybrid im Sinne von sowohl digital als auch analog.
Digital im Wesentlichen Roon mit Acourate Convolver.
Zum "Setup" kam in den letzten Jahren immer mehr analoges Vintage hinzu, so dass ich inzwischen wieder über 1.000 LPs besitze - und viele Dreher😇. Ich höre mit beiden "Systemen" sehr gerne. Vorrangig allerdings wieder Vinyl.
Viele Grüße
Jörg
Danke für Deine Antwort.
Ich habe schon seit "Jahrenden" Music Collector im Einsatz.
Gestartet als reine Dokumentation der Platten, CD's etc.
Seit einiger Zeit auch der Musik - läßt aber keine Bearbeitung zu.
Darum muß man sich selbst kümmern.
Wird leider nicht mehr Supportet. Nur noch in der Claud.
Und das ist nicht mein Ding.
Mein Wunsch ist - Make it stupid simple
Viele Grüße
Martin
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alcedo · „wie alcedo zum aktiven Hören kam“
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Hallo Vinylfreunde,
neulich bekam ich eine alte LP von einem Freund ausgeliehen mit den Worten "vielleicht bekommst du die wieder hin ...".
Es geht also um LP-Reinigung. Wir hatten schon festgestellt, dass unterschiedliche Ultraschall-Geräte auch unterschiedlich gut reinigen, je nach Dauer, Umdrehungszahl, Trocknungsverfahren, Heiztemperatur und Mischungsverhältnis des bidest. Wassers mit den diversen Zusatzmittelchen.
Darum geht es mir hier aber nicht, denn auch bei mir wurde diese LP durch US nicht knisterfrei.
Dann fiel mir eine uralte Brachialmethode wieder ein, die ich früher mochte: in Anlehnung an den "Disco-Film" (so hieß das Mittelchen glaube ich) kann auch Holzleim verwendet werden. Gab es da irgend etwas zu beachten? Keine Ahnung mehr. Also ausprobiert.

Natürlich nicht an der LP meines Freundes, sondern an einer eigenen (übrigens eine wunderbare alte Columbia-Aufnahme aus den 50ern mit Beethoven Klaviersonaten von Gieseking), die ich gebraucht erstanden habe.
Da in meinem Freundeskreis viele diese Methode nicht (mehr) kennen, sei sie hier noch einmal kurz geschildert.
In kurzen Worten: ordentlich Holzleim auf der LP verteilen und über Nacht trocknen lassen, dann in (mehr oder weniger) einem Stück abziehen. Ich habe "Ponal Wasserfest" benutzt.

Das war der Start (noch in der "sauberen" Werkstatt 😇)

... nach dem Verteilen des Leims

Gut getrocknet sieht der Leim recht transparent aus. Leider auch sehr hart. Ob ich den jemals wieder abbekomme??

Ja, geht. Glück gehabt! Den extra noch aufgebrachten Tesafilm-Streifen für einen besseren Anpack habe ich nicht benötigt.

Hier kann man schön den Negativ-Abdruck der Platte (und viele Staubpartikel) in dem getrockneten Leim sehen.
Ergebnis: Super! Aber sie knistert dennoch ein wenig. Da war wohl auch mal eine stark abgenutzte Nadel im Spiel - und eine kaputte Rille kann auch der Holzleim nicht mehr reparieren.
Viel Spaß beim Nachmachen (für die Mutigen 😉)
Jörg
neulich bekam ich eine alte LP von einem Freund ausgeliehen mit den Worten "vielleicht bekommst du die wieder hin ...".
Es geht also um LP-Reinigung. Wir hatten schon festgestellt, dass unterschiedliche Ultraschall-Geräte auch unterschiedlich gut reinigen, je nach Dauer, Umdrehungszahl, Trocknungsverfahren, Heiztemperatur und Mischungsverhältnis des bidest. Wassers mit den diversen Zusatzmittelchen.
Darum geht es mir hier aber nicht, denn auch bei mir wurde diese LP durch US nicht knisterfrei.
Dann fiel mir eine uralte Brachialmethode wieder ein, die ich früher mochte: in Anlehnung an den "Disco-Film" (so hieß das Mittelchen glaube ich) kann auch Holzleim verwendet werden. Gab es da irgend etwas zu beachten? Keine Ahnung mehr. Also ausprobiert.

Natürlich nicht an der LP meines Freundes, sondern an einer eigenen (übrigens eine wunderbare alte Columbia-Aufnahme aus den 50ern mit Beethoven Klaviersonaten von Gieseking), die ich gebraucht erstanden habe.
Da in meinem Freundeskreis viele diese Methode nicht (mehr) kennen, sei sie hier noch einmal kurz geschildert.
In kurzen Worten: ordentlich Holzleim auf der LP verteilen und über Nacht trocknen lassen, dann in (mehr oder weniger) einem Stück abziehen. Ich habe "Ponal Wasserfest" benutzt.

Das war der Start (noch in der "sauberen" Werkstatt 😇)

... nach dem Verteilen des Leims

Gut getrocknet sieht der Leim recht transparent aus. Leider auch sehr hart. Ob ich den jemals wieder abbekomme??

Ja, geht. Glück gehabt! Den extra noch aufgebrachten Tesafilm-Streifen für einen besseren Anpack habe ich nicht benötigt.

Hier kann man schön den Negativ-Abdruck der Platte (und viele Staubpartikel) in dem getrockneten Leim sehen.
Ergebnis: Super! Aber sie knistert dennoch ein wenig. Da war wohl auch mal eine stark abgenutzte Nadel im Spiel - und eine kaputte Rille kann auch der Holzleim nicht mehr reparieren.
Viel Spaß beim Nachmachen (für die Mutigen 😉)
Jörg
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Melomane · „wie Melomane zum aktiven Hören kam“
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- Beiträge: 3816
- Registriert: 14.10.2011
- „wie Melomane zum aktiven Hören kam“
Hallo Jörg,
Glückwunsch! Meine derartigen Versuch waren leider nicht erfolgreich, da ich den Film nicht wieder rückstandsfrei runterbekommen habe. Daraufhin wird lieber mehrfach gewaschen. Das war meistens erfolgreich, weil die Störgeräusche signifikant abnahmen. Und ich denke, dass das Knistern eher vom Nassabspielen oder hartnäckigem Dreck herrührt. Abgenutzte Nadeln wüten eher in Richtung Verzerrungen. So jedenfalls meine Erfahrungen.
Viele Grüße
Jochen
Glückwunsch! Meine derartigen Versuch waren leider nicht erfolgreich, da ich den Film nicht wieder rückstandsfrei runterbekommen habe. Daraufhin wird lieber mehrfach gewaschen. Das war meistens erfolgreich, weil die Störgeräusche signifikant abnahmen. Und ich denke, dass das Knistern eher vom Nassabspielen oder hartnäckigem Dreck herrührt. Abgenutzte Nadeln wüten eher in Richtung Verzerrungen. So jedenfalls meine Erfahrungen.
Viele Grüße
Jochen
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Hironimus_23 · „wie Hironimus_23 zum aktiven Hören kam“
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- Beiträge: 1043
- Registriert: 29.12.2012
- Wohnort: Norddeutschland
- „wie Hironimus_23 zum aktiven Hören kam“
Hallo Jörg,
Glückwunsch zu deinem Experiment auch von mir.
Kannst du deinen Negativabdruck nicht auch irgendwie abspielen? Für den Fall, dass die Aufnahme invertiert war ...
Viele Grüße
René
Glückwunsch zu deinem Experiment auch von mir.
Kannst du deinen Negativabdruck nicht auch irgendwie abspielen? Für den Fall, dass die Aufnahme invertiert war ...
Viele Grüße
René