Classé CAV180 - Bias Spannung messen
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo,
ich habe hier eine CAV180 5Kanal Endstufe der Firma Classé erhalten und möchte gern die Bias Spannungen der einzelnen Module prüfen/vergleichen, da ein Kanal etwas wärmer wird und vermutlich vom Vorbesitzer ausgetauscht wurde. Soweit mir das aus dem Service Handbuch erkennbar ist, wird die Bias Spannung an "R5 Leads" gemessen. Diese R5 Leitung konnte ich in den Schaltplänen allerdings nicht finden und auf den Platinen war es bisher auch nicht ersichtlich, welchen Messkontakt (Widerstand?) der Hersteller damit bezeichnet. Kennt sich jemand mit den Classe' Endstufen aus und kann mir einen Tip geben? Vier der fünf Kanäle wurden nachträglich, mit einem vom Hersteller beschriebenen Update von je zwei Transistoren pro Endstufe, optimiert (die oberen neben dem Nr Aufkleber). Diese Update Transistoren werden auf einer Alu Abstandsplatten montiert (was Herstellerseitig so beschrieben wird), wodurch das sehr auffällig ist. Die 4 Endstufenmodule, welche das Update betrifft, besitzen je einen Aufkleber mit einer identischen Nummer 02E0047. Der Kanal 1 dagegen besitzt das Update bei mir nicht und die Nummer 02E0069. Der erste Kanal läuft im Betrieb ca 9 Grad wärmer (Lastunabhängig) und erwärmt sich erheblich schneller, auch wenn nichts angeschlossen ist. Ich hatte die Endstufe zuerst mal im Stereobetrieb auf Ch1 unc Ch2 angeschlossen. Die Lautsprecher zeigten dabei keinerlei akustische Divergenz.
Ich würde die Bias Spannung gern im Vergleich prüfen, da ich davon ausgehe, das entweder das Transistorupdate oder eine divergente Bias Spannung der Grund für die unterschiedliche Abwärme darstellt. Das Update würde ich über kurz oder lang gerne ebenfalls durchführen oder durchführen lassen. Insofern bin ich aktuell auf der Suche nach Hinweisen und dankbar über jeden Tip und Rat.
Grüße Christian
Das Manuel beschreibt den Justage Prozess wie folgt:
Bias adjustment:
Note: Bias adjustment should be made without any load connected to the amplifier’s output, and no signal connected to the amplifier’s input.
1. Connect a multimeter to R5 leads and set the multimeter to mV scale.
2. Turn trimpot RV1 counterclockwise until it reaches 0Ω. A click should be heard.
3. Turn on amplifier, and let it warm up for 15 minutes on idle.
4. Adjust trimpot RV1 to get a 10mV reading.
5. Let the amplifier warm up for a 24 hours period with signal and load.
6. Remove signal and load, and reconnect the multimeter, setted to mV scale, to R5 leads. Note the
reading, and readjust if necessary.
DC offset:
Note: DC offset adjustment should be made without any load connected to the amplifier’s output, and no signal connected to the amplifier’s input.
On these units, DC offset can’t be adjusted. Measure DC offset using a voltmeter connected to the output posts, scale setted to mV. DC offset should be less than 10mV.
ich habe hier eine CAV180 5Kanal Endstufe der Firma Classé erhalten und möchte gern die Bias Spannungen der einzelnen Module prüfen/vergleichen, da ein Kanal etwas wärmer wird und vermutlich vom Vorbesitzer ausgetauscht wurde. Soweit mir das aus dem Service Handbuch erkennbar ist, wird die Bias Spannung an "R5 Leads" gemessen. Diese R5 Leitung konnte ich in den Schaltplänen allerdings nicht finden und auf den Platinen war es bisher auch nicht ersichtlich, welchen Messkontakt (Widerstand?) der Hersteller damit bezeichnet. Kennt sich jemand mit den Classe' Endstufen aus und kann mir einen Tip geben? Vier der fünf Kanäle wurden nachträglich, mit einem vom Hersteller beschriebenen Update von je zwei Transistoren pro Endstufe, optimiert (die oberen neben dem Nr Aufkleber). Diese Update Transistoren werden auf einer Alu Abstandsplatten montiert (was Herstellerseitig so beschrieben wird), wodurch das sehr auffällig ist. Die 4 Endstufenmodule, welche das Update betrifft, besitzen je einen Aufkleber mit einer identischen Nummer 02E0047. Der Kanal 1 dagegen besitzt das Update bei mir nicht und die Nummer 02E0069. Der erste Kanal läuft im Betrieb ca 9 Grad wärmer (Lastunabhängig) und erwärmt sich erheblich schneller, auch wenn nichts angeschlossen ist. Ich hatte die Endstufe zuerst mal im Stereobetrieb auf Ch1 unc Ch2 angeschlossen. Die Lautsprecher zeigten dabei keinerlei akustische Divergenz.
Ich würde die Bias Spannung gern im Vergleich prüfen, da ich davon ausgehe, das entweder das Transistorupdate oder eine divergente Bias Spannung der Grund für die unterschiedliche Abwärme darstellt. Das Update würde ich über kurz oder lang gerne ebenfalls durchführen oder durchführen lassen. Insofern bin ich aktuell auf der Suche nach Hinweisen und dankbar über jeden Tip und Rat.
Grüße Christian
Das Manuel beschreibt den Justage Prozess wie folgt:
Bias adjustment:
Note: Bias adjustment should be made without any load connected to the amplifier’s output, and no signal connected to the amplifier’s input.
1. Connect a multimeter to R5 leads and set the multimeter to mV scale.
2. Turn trimpot RV1 counterclockwise until it reaches 0Ω. A click should be heard.
3. Turn on amplifier, and let it warm up for 15 minutes on idle.
4. Adjust trimpot RV1 to get a 10mV reading.
5. Let the amplifier warm up for a 24 hours period with signal and load.
6. Remove signal and load, and reconnect the multimeter, setted to mV scale, to R5 leads. Note the
reading, and readjust if necessary.
DC offset:
Note: DC offset adjustment should be made without any load connected to the amplifier’s output, and no signal connected to the amplifier’s input.
On these units, DC offset can’t be adjusted. Measure DC offset using a voltmeter connected to the output posts, scale setted to mV. DC offset should be less than 10mV.
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Junakreiter · „wie Junakreiter zum aktiven Hören kam“
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Hallo Christin,
R5 leads bedeutet: die Anschlussdrähte von Widerstand R5.
den gilt es zu finden.
lg Alex.
R5 leads bedeutet: die Anschlussdrähte von Widerstand R5.
den gilt es zu finden.
lg Alex.
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Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
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Hallo Christian,Cabrio_User hat geschrieben: 21.12.2025, 08:03 Hallo,
Soweit mir das aus dem Service Handbuch erkennbar ist, wird die Bias Spannung an "R5 Leads" gemessen. Diese R5 Leitung konnte ich in den Schaltplänen allerdings nicht finden und auf den Platinen war es bisher auch nicht ersichtlich, welchen Messkontakt (Widerstand?) der Hersteller damit bezeichnet. Kennt sich jemand mit den Classe' Endstufen aus und kann mir einen Tip geben? Vier der fünf Kanäle wurden nachträglich, mit einem vom Hersteller beschriebenen Update von je zwei Transistoren pro Endstufe, optimiert (die oberen neben dem Nr Aufkleber). Diese Update Transistoren werden auf einer Alu Abstandsplatten montiert (was Herstellerseitig so beschrieben wird), wodurch das sehr auffällig ist. Die 4 Endstufenmodule, welche das Update betrifft, besitzen je einen Aufkleber mit einer identischen Nummer 02E0047. Der Kanal 1 dagegen besitzt das Update bei mir nicht und die Nummer 02E0069. Der erste Kanal läuft im Betrieb ca 9 Grad wärmer (Lastunabhängig) und erwärmt sich erheblich schneller, auch wenn nichts angeschlossen ist. Ich hatte die Endstufe zuerst mal im Stereobetrieb auf Ch1 unc Ch2 angeschlossen. Die Lautsprecher zeigten dabei keinerlei akustische Divergenz.
Ich würde die Bias Spannung gern im Vergleich prüfen, da ich davon ausgehe, das entweder das Transistorupdate oder eine divergente Bias Spannung der Grund für die unterschiedliche Abwärme darstellt. Das Update würde ich über kurz oder lang gerne ebenfalls durchführen oder durchführen lassen.
ergänzend zu meiner PN schließe ich aus den mir jetzt vorliegenden Bildern, dass es vermutlich einen Servicefall gegeben hat, wo aus der Not des Mangels ein nicht-modifiziertes Modul für Kanal 1 eingesetzt wurde.
Im Bild sehe ich unten rechts auf der Platine 3 graue Widerstände, deren Farbringe ich nicht erkennen kann, wobei rot für 2 und orange für 3 steht, 3.Ring : Multiplikator Gold x 0,1, Silber : x 0,01
Ich spekuliere, es sind die Emitterwiderstände, an deren Drähten der Ruhestrom der Endtransistoren gemessen werden soll, vorzugsweise am mittleren. Spannungsbfall durch Widerstand gleich Ruhestrom dieses zugeordneten Transistors.
Die Bias-Werte können an allen 3 Widerständen streuen, was mehr auf die Transistoren zurückzuführen sein dürfte als auf die Fertigungspräzision der Widerstände.
Der nachträgliche 4. Transistor wird ebenfalls einen Emitterwiderstand haben, oben ist der Kühlkörper immer wärmer, da frage ich mich, warum der Entwickler ausgerechnet diese Position gewählt hat. Vielleicht hatte der Kühlkörper zufällig schon ein vorgegebenes Gewindeloch für die Halteschraube...
Für Stereo würde ich immer identische Endstufen paaren, um die beste räumliche Plastizität zu erreichen, von der wichtigen Mitte ausgehend, wo meist der Solist steht, auf den sich die Aufmerksamkeit vorrangig richtet.
Ich habe aber auch schon Hörer erlebt, denen eine breite Bühne wichtiger ist, wo ich sagen (interpretieren) würde: das Klangbild fällt auseinander, mangelnde Kohärenz.
Grüße
Hans-Martin
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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RV1 ist offenkundig, da es bei den Modulen nur ein Poti gibt. Auf der Platine steht zu dem Poti die Bezeichnung R1, daher ist die Platinenbezeichnungen nicht 1:1 der Servicebeschreibung. R5 Bezeichnung gibt es nicht.
Bei den größeren mit Farbringcodierten Widerständen besitzt der 5te von unten die Bezeichnung Q5. Ich vermute das Service Handbuch bezieht sich auf den Widerstand. Vielen Dank Hans Martin, ich denke deine Vermutung mit den Emitterwiderständen ist richtig und der Q5 wäre demnach (bei den 9 Widerständen) auch ein mittiger.
Der Austausch von den Endstufenmodule untereinander ist scheinbar recht einfach. Die Codierung der Startreihenfolge ist auf der Hauplatine mittig über Jumper. Daher würde ich den dritten Kanal ungleich machen und das Endstufenmodul nach hinten mittig platzieren. Ich plane die vorderen zwei Endstufenmodule in den Kanälen 1 und 2 für zwei Tieftonchassis einzusetzen, die seitlichen Kanäle 4 und 5 sollen die Mitteltöner von zwei Lautsprecher betreiben und der dritte hintere mittige Kanal ist für einen Sub-Bass vorgesehen, wenn dieser nicht zum Einsatz kommt, schaltet die Endstufe einzelne Module ab um Strom zu sparen, d.h. sie würde als 4 Kanal Endstufe laufen. Die Endstufe soll ein über alle Frequenzen zeitrichtiges Vollaktiv Projekt unterstützen. Im Hochton wird voraussichtlich eine schwache reine class A Endstufe ohne Gegentaktung zum Einsatz kommen. Wobei ich hier noch nicht entschieden bin und für jeden Rat (gern per PM) offen bin.
@Hans Martin...verdrillte Kabel, bei Classe' ist man scheinbar weiter wie bei Marantz
Bei den größeren mit Farbringcodierten Widerständen besitzt der 5te von unten die Bezeichnung Q5. Ich vermute das Service Handbuch bezieht sich auf den Widerstand. Vielen Dank Hans Martin, ich denke deine Vermutung mit den Emitterwiderständen ist richtig und der Q5 wäre demnach (bei den 9 Widerständen) auch ein mittiger.
Der Austausch von den Endstufenmodule untereinander ist scheinbar recht einfach. Die Codierung der Startreihenfolge ist auf der Hauplatine mittig über Jumper. Daher würde ich den dritten Kanal ungleich machen und das Endstufenmodul nach hinten mittig platzieren. Ich plane die vorderen zwei Endstufenmodule in den Kanälen 1 und 2 für zwei Tieftonchassis einzusetzen, die seitlichen Kanäle 4 und 5 sollen die Mitteltöner von zwei Lautsprecher betreiben und der dritte hintere mittige Kanal ist für einen Sub-Bass vorgesehen, wenn dieser nicht zum Einsatz kommt, schaltet die Endstufe einzelne Module ab um Strom zu sparen, d.h. sie würde als 4 Kanal Endstufe laufen. Die Endstufe soll ein über alle Frequenzen zeitrichtiges Vollaktiv Projekt unterstützen. Im Hochton wird voraussichtlich eine schwache reine class A Endstufe ohne Gegentaktung zum Einsatz kommen. Wobei ich hier noch nicht entschieden bin und für jeden Rat (gern per PM) offen bin.
@Hans Martin...verdrillte Kabel, bei Classe' ist man scheinbar weiter wie bei Marantz
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo,
vielen Dank für eure Unterstützung. Die Bias Spannung lies sich am R105 (nach Schaltplan) einstellen. Die Endstufe war mit über 50% vom Sollwert verstellt und kam (laut Händler) von einem seriösen Vorbesitzer der alle Arbeiten nur in der Fachwerkstatt hat machen lassen. Ich kann jetzt nicht sagen, inwieweit sich die Bias Justage im Laufe der Zeit verstellt aber komisch war auch, dass jedes Endstufenmodul unterschiedlich eingestellt war. Als ob man die nach "Gehör" justiert hat.
Dank den Messspitzen, konnte ich das Multimeter einfach ankoppeln und während der Aufwärmung den Deckel drauf legen.
Beste Grüsse
Christian
vielen Dank für eure Unterstützung. Die Bias Spannung lies sich am R105 (nach Schaltplan) einstellen. Die Endstufe war mit über 50% vom Sollwert verstellt und kam (laut Händler) von einem seriösen Vorbesitzer der alle Arbeiten nur in der Fachwerkstatt hat machen lassen. Ich kann jetzt nicht sagen, inwieweit sich die Bias Justage im Laufe der Zeit verstellt aber komisch war auch, dass jedes Endstufenmodul unterschiedlich eingestellt war. Als ob man die nach "Gehör" justiert hat.
Dank den Messspitzen, konnte ich das Multimeter einfach ankoppeln und während der Aufwärmung den Deckel drauf legen.
Beste Grüsse
Christian
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Junakreiter · „wie Junakreiter zum aktiven Hören kam“
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Hallo Christian,
Das kommt auch häufig vor R5 ist in deinem Fall R105 bei der ersten Endstufe und vermutlich R205 bei der zweiten usw.
Wenn du schon dabei bist einfach alle überprüfen, ohne großes Nachdenken über die Vorgeschichte.
Selber macht man es meistens besser ! oder kaputt...
lg Alex.
Das kommt auch häufig vor R5 ist in deinem Fall R105 bei der ersten Endstufe und vermutlich R205 bei der zweiten usw.
Wenn du schon dabei bist einfach alle überprüfen, ohne großes Nachdenken über die Vorgeschichte.
Selber macht man es meistens besser ! oder kaputt...
lg Alex.
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo Alex,
da bin ich bei dir, aber ich hatte ja nicht nur nach eigenem Gusto operiert, sondern mir unter anderem durch das Forum Hilfe geholt. Wenn man es einmal gemacht hat ist es irgendwann sehr einfach und plausibel. Natürlich habe ich alle Kanäle nachjustiert und die waren auch alle verstellt bzw zu hoch eingestellt.
Interessant war die Beobachtung der BIAS Spannung. Bisher dachte ich immer das so ein Transistor Amp warm ist, wenn er sich warm anfühlt. Aus dem kalten Zustand heraus gab es ab 2,5-3h stabile BIAS Bedingungen, nach 30 min fühlte der Amp sich warm an. Ich habe die Justierung aller Endstufenmodule zweimal an zwei Tagen durchlaufen und jedes mal den Mittelpunkt des Poti zwischen dem Umschlag von 9mv zu 11mv eingestellt. Beide Justierungen hatten eine Vorlaufzeit von ca 5 bis 6 h und eine Nachlauf/Prüfzeit von weiteren 4h. Zur Einstellung wurde ein geeichtes Multimeter verwendet. Als nächstes werde ich mir noch die Spezifikationen der Transistoren anschauen und mit der Spannung und dem Widerstand den Arbeitspunkt in Kenntnis bringen. Ich würde gerne Wissen, wie man die Endstufe bei classe' abgestimmt hat. Mit den 10mv aus dem Handbuch erreicht die Endstufe etwas über 30Grad. Das entspricht in etwa der Wärmeentwicklung meiner class A Usher Reference 1.5. Bei Recherchen zu der Usher kam ich zu "Tuning" Leitfäden", die einen Bias nach max Wärme einstellen und um die 45 Grad bevorzugen. Da würde ich auch gern herausfinden, was es damit auf sich hat und inwiefern die es Verschlimmbessern bzw im Umkehrschluss erfahren, was genau bei der Classe' CAV 180 "vermurkst" wurde.
da bin ich bei dir, aber ich hatte ja nicht nur nach eigenem Gusto operiert, sondern mir unter anderem durch das Forum Hilfe geholt. Wenn man es einmal gemacht hat ist es irgendwann sehr einfach und plausibel. Natürlich habe ich alle Kanäle nachjustiert und die waren auch alle verstellt bzw zu hoch eingestellt.
Interessant war die Beobachtung der BIAS Spannung. Bisher dachte ich immer das so ein Transistor Amp warm ist, wenn er sich warm anfühlt. Aus dem kalten Zustand heraus gab es ab 2,5-3h stabile BIAS Bedingungen, nach 30 min fühlte der Amp sich warm an. Ich habe die Justierung aller Endstufenmodule zweimal an zwei Tagen durchlaufen und jedes mal den Mittelpunkt des Poti zwischen dem Umschlag von 9mv zu 11mv eingestellt. Beide Justierungen hatten eine Vorlaufzeit von ca 5 bis 6 h und eine Nachlauf/Prüfzeit von weiteren 4h. Zur Einstellung wurde ein geeichtes Multimeter verwendet. Als nächstes werde ich mir noch die Spezifikationen der Transistoren anschauen und mit der Spannung und dem Widerstand den Arbeitspunkt in Kenntnis bringen. Ich würde gerne Wissen, wie man die Endstufe bei classe' abgestimmt hat. Mit den 10mv aus dem Handbuch erreicht die Endstufe etwas über 30Grad. Das entspricht in etwa der Wärmeentwicklung meiner class A Usher Reference 1.5. Bei Recherchen zu der Usher kam ich zu "Tuning" Leitfäden", die einen Bias nach max Wärme einstellen und um die 45 Grad bevorzugen. Da würde ich auch gern herausfinden, was es damit auf sich hat und inwiefern die es Verschlimmbessern bzw im Umkehrschluss erfahren, was genau bei der Classe' CAV 180 "vermurkst" wurde.
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Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
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Hallo Christian,
du hast bei der Classe 4 Endstufentransistoren(-Paare), die jeweils mit 10mV an den Emitterwiderständen gemessen werden.
Die Emitterwiderstände haben 3 Aufgaben:
1.Lokale neg. Gegenkopplung (mehr Strom erhöht das Emitterpotential gegenüber dem Signal an der Basis)
2. Ausgleich der unterschiedlichen Kennlinien der 4 individuellen Transistoren,
3. Abgriffmöglichkeit zur Messung des Stroms durch den jeweiligen Transistor.
Bei Gegentaktverstärkern, die nur mit einem Endstufentransistorpaar laufen, sieht man zu, dass man eng gematchte Paare findet.
Bei 4 Paaren wird die Luft schon eng, was die auffindbaren Matches betrifft.
Da die so verschalteten Transistoren durch 2.) sich ausgleichen, ist man toleranter beim Matchen, besonders bei der Modifikation, noch 2 Transistoren ergänzend hinzuzufügen.
Da nur 1 Biastrimmpoti für 8 Transistoren zuständig ist, letzlich alle Emitterwiderstände sich am Endstufen-Ausgang treffen, ist vom Hersteller 1 Widerstand zum Messen vorgegeben, dessen Strom (Messung des Spannungsabfalls) dem Strom durch die anderen Widerstände gleichkommen soll. Da fällt mir die Kirchhoffsche Knotenregel ein, dass die Summer aller Zuflüsse der Summe aller Abflüsse entspricht. Da auch Widerstände Toleranzen unterliegen, und die Transistoren typische, aber letztlich individuelle exemplarbezogene Kennlinien haben, wäre zum Erkenntnisgewinn eigentlich erforderlich, an jedem der 8 Widerstände zu messen, wenn die Endstufe sich stabilisiert hat. Dieser Aufwand wird tunlichst vermieden, weil man dann vor einer kaum zu bewältigenden Konsequenz stünde, auch die Emitterwiderstände zu den jeweiligen Transistoren zu matchen, um bei vorgegebenem Basispotential denselben Ruhestrom bei jedem Transistor zu bekommen und zugleich bei dem für alle parallelen Zweige bei höherer Basisspannung ebenfalls identische Kollektorströme zu haben, was allerdings dann an Kennlinien-Individualität scheitert.
Lassen wir also die Kirche im Dorf und stellen den Ruhestrom nach der bewährten Vorgabe des Herstellers ein, der auch im erwärmten Zustand und speziell unter Dauerlast nicht zu einem Avalancheeffekt führen können soll.
Angesichts des erforderlichen und auch großzügig bemessenen Sicherheitsspielraums könnte man diesen bewusst reduzieren, also Bias etwas erhöhen, nicht ohne die Frage, welchen Nutzen man daraus klanglich ziehen könnte.
Ohne vorhandenes Oszilloskop, welches einen Blick auf die Übernahmeverzerrungen im Nulldurchgang des Sinusmessignals erlaubt, würde ich bei der Herstellerempfehlung bleiben.
Und dann ist noch die Frage, welche Rolle für den Klang der DC-Offset am Ausgang spielt, für den Classe ein Maximum von +/-10mV als Zielvorgabe macht. Das wäre eine Verschiebung des Nulldurchgangs, könnte auch die Zentrierung der Schwingspule im Magnetfeld des Spaltes beeinflussen (in Bewegungsrichtung), denn auch da kann es individuelle Streuungen geben. Und schon landet man in der High-End-Esoterik.
KISS (keep it stupid simple)!
Grüße
Hans-Martin
du hast bei der Classe 4 Endstufentransistoren(-Paare), die jeweils mit 10mV an den Emitterwiderständen gemessen werden.
Die Emitterwiderstände haben 3 Aufgaben:
1.Lokale neg. Gegenkopplung (mehr Strom erhöht das Emitterpotential gegenüber dem Signal an der Basis)
2. Ausgleich der unterschiedlichen Kennlinien der 4 individuellen Transistoren,
3. Abgriffmöglichkeit zur Messung des Stroms durch den jeweiligen Transistor.
Bei Gegentaktverstärkern, die nur mit einem Endstufentransistorpaar laufen, sieht man zu, dass man eng gematchte Paare findet.
Bei 4 Paaren wird die Luft schon eng, was die auffindbaren Matches betrifft.
Da die so verschalteten Transistoren durch 2.) sich ausgleichen, ist man toleranter beim Matchen, besonders bei der Modifikation, noch 2 Transistoren ergänzend hinzuzufügen.
Da nur 1 Biastrimmpoti für 8 Transistoren zuständig ist, letzlich alle Emitterwiderstände sich am Endstufen-Ausgang treffen, ist vom Hersteller 1 Widerstand zum Messen vorgegeben, dessen Strom (Messung des Spannungsabfalls) dem Strom durch die anderen Widerstände gleichkommen soll. Da fällt mir die Kirchhoffsche Knotenregel ein, dass die Summer aller Zuflüsse der Summe aller Abflüsse entspricht. Da auch Widerstände Toleranzen unterliegen, und die Transistoren typische, aber letztlich individuelle exemplarbezogene Kennlinien haben, wäre zum Erkenntnisgewinn eigentlich erforderlich, an jedem der 8 Widerstände zu messen, wenn die Endstufe sich stabilisiert hat. Dieser Aufwand wird tunlichst vermieden, weil man dann vor einer kaum zu bewältigenden Konsequenz stünde, auch die Emitterwiderstände zu den jeweiligen Transistoren zu matchen, um bei vorgegebenem Basispotential denselben Ruhestrom bei jedem Transistor zu bekommen und zugleich bei dem für alle parallelen Zweige bei höherer Basisspannung ebenfalls identische Kollektorströme zu haben, was allerdings dann an Kennlinien-Individualität scheitert.
Lassen wir also die Kirche im Dorf und stellen den Ruhestrom nach der bewährten Vorgabe des Herstellers ein, der auch im erwärmten Zustand und speziell unter Dauerlast nicht zu einem Avalancheeffekt führen können soll.
Angesichts des erforderlichen und auch großzügig bemessenen Sicherheitsspielraums könnte man diesen bewusst reduzieren, also Bias etwas erhöhen, nicht ohne die Frage, welchen Nutzen man daraus klanglich ziehen könnte.
Ohne vorhandenes Oszilloskop, welches einen Blick auf die Übernahmeverzerrungen im Nulldurchgang des Sinusmessignals erlaubt, würde ich bei der Herstellerempfehlung bleiben.
Und dann ist noch die Frage, welche Rolle für den Klang der DC-Offset am Ausgang spielt, für den Classe ein Maximum von +/-10mV als Zielvorgabe macht. Das wäre eine Verschiebung des Nulldurchgangs, könnte auch die Zentrierung der Schwingspule im Magnetfeld des Spaltes beeinflussen (in Bewegungsrichtung), denn auch da kann es individuelle Streuungen geben. Und schon landet man in der High-End-Esoterik.
KISS (keep it stupid simple)!
Grüße
Hans-Martin
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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Hallo,
Vielen Dank für eure Unterstützung. Für mich war es das erste mal, dass ich einen Arbeitspunkt eingestellt hatte und mit Endstufen hatte ich mich in der Vergangenheit kaum auseinandergesetzt. Jetzt bin ich erheblich "Wissender" auch wenn das Wissen noch am Anfang steht, aber bekanntlich fühlt es sich an der Stelle am Mächtigsten an.
Die CAV180 soll ein Vollaktives 3Wege Stereo System antreiben. Der 5 Kanal Verstärker ist für die zwei Tieftöner und die zwei Mitteltöner geplant. Der 5te "Reserve" Kanal soll bei Bedarf einen Subwoofer oder einen aktiven Absorber betreiben. Die Hochtöner der Stereo Box werden mit einer Stereo Endstufe aus gleichem Haus angetrieben. Die kleine 100W Endstufe besaß die identischen Symptome wie die 180iger. Die Kanäle erwärmten sich ungleichmäßig. Bei der Stereo Endstufe beschreibt das Service Handbuch die Prozedur über einen Durchschnittswert von zwei Emitter Widerständen. Dank den vorherigen Erfahrungen mit der CAV180 konnte ich die Stereo Endstufe problemlos neu justieren. Gefragt waren 14mv pro Widerstand (ein Kanal läuft jetzt auf 13/15mv der andere aus 14/14mv), eingestellt war die Endstufe auf 5mv bei dem linken und 15mv bei dem rechten Kanal.
Keine Ahnung warum, aber so bequem es ist eine Endstufe mit Potis einzustellen, so gern wird die scheinbar auch verstellt. Ich für meinen Teil war sehr froh, über eure Unterstützung und die Erfahrung bei der CAV180, da ich diese Kenntnisse jetzt direkt weiter verwerten konnte.
Grüße Christian
Vielen Dank für eure Unterstützung. Für mich war es das erste mal, dass ich einen Arbeitspunkt eingestellt hatte und mit Endstufen hatte ich mich in der Vergangenheit kaum auseinandergesetzt. Jetzt bin ich erheblich "Wissender" auch wenn das Wissen noch am Anfang steht, aber bekanntlich fühlt es sich an der Stelle am Mächtigsten an.
Die CAV180 soll ein Vollaktives 3Wege Stereo System antreiben. Der 5 Kanal Verstärker ist für die zwei Tieftöner und die zwei Mitteltöner geplant. Der 5te "Reserve" Kanal soll bei Bedarf einen Subwoofer oder einen aktiven Absorber betreiben. Die Hochtöner der Stereo Box werden mit einer Stereo Endstufe aus gleichem Haus angetrieben. Die kleine 100W Endstufe besaß die identischen Symptome wie die 180iger. Die Kanäle erwärmten sich ungleichmäßig. Bei der Stereo Endstufe beschreibt das Service Handbuch die Prozedur über einen Durchschnittswert von zwei Emitter Widerständen. Dank den vorherigen Erfahrungen mit der CAV180 konnte ich die Stereo Endstufe problemlos neu justieren. Gefragt waren 14mv pro Widerstand (ein Kanal läuft jetzt auf 13/15mv der andere aus 14/14mv), eingestellt war die Endstufe auf 5mv bei dem linken und 15mv bei dem rechten Kanal.
Keine Ahnung warum, aber so bequem es ist eine Endstufe mit Potis einzustellen, so gern wird die scheinbar auch verstellt. Ich für meinen Teil war sehr froh, über eure Unterstützung und die Erfahrung bei der CAV180, da ich diese Kenntnisse jetzt direkt weiter verwerten konnte.
Grüße Christian
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Hans-Martin · „wie Hans-Martin zum aktiven Hören kam“
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Hallo Christian,Cabrio_User hat geschrieben: 04.02.2026, 07:01Bei der Stereo Endstufe beschreibt das Service Handbuch die Prozedur über einen Durchschnittswert von zwei Emitter Widerständen. Dank den vorherigen Erfahrungen mit der CAV180 konnte ich die Stereo Endstufe problemlos neu justieren. Gefragt waren 14mv pro Widerstand (ein Kanal läuft jetzt auf 13/15mv der andere aus 14/14mv), eingestellt war die Endstufe auf 5mv bei dem linken und 15mv bei dem rechten Kanal.
Keine Ahnung warum, aber so bequem es ist eine Endstufe mit Potis einzustellen, so gern wird die scheinbar auch verstellt.
was mir bei dem Foto auffällt: wenn du bei kleinen Spannen misst, darf man die Messleitungen verdrillen um frende Einflüsse auszuschließen und auch die Gegenprobe machen, ob das Verpolen der Prüfspitzen am Widerstand zu demselben Messwert mit anderem Vorzeichen führt.
Trimmpotis verdrehen sich nicht von selbst. Da war bei solch eklatanten Abweichungen wohl menschliche Hand der Verursacher. Dass sich Werte geringfügig verstellen, kann aber auch durch bei schlechter Potiqualität geschehen, besonders, wenn das Material nicht für DC ausgelegt ist (Yamaha hatte einst in einer Mini-Anlage die Lautstärke mit DC vom Poti gesteuert, das ALPS-Datenblatt wies jedoch darauf hin, dass dieses Widerstandssubstrat für DC nicht geeignet sei...).
Ich frage mich anhand des Fotos auch, warum ein Hersteller mit hohem Anspruch die Lautsprecherterminals dicht beieinander anordnet, obwohl die LS üblicherweise weit auseinander aufgestellt werden, hingegen die gemeinsame Signalmasse am Vorverstärker auf 2 Cinchkabel geht, dann weit auseinander gespreizt in die Endstufe geht, wo die Eingangsbuchsen jeweils am äußersten Rand des Möglichen die Masseschleife weit aufmachen. Da wird ohne Not ein Problem geschaffen, weil der Entwickler sein Augenmerk nur auf das gerichtet hat, was er versteht.
Das Bild zeigt kanalgetrennte Wicklungen des Netztrafos, separate Siebelkos, deren Ströme mit mindestens 3 Adern zur Leiterplatte gehen, die Null vermutlich von diesem Sternpunkt (Netzteilausgang) ausgehend mit einer Ader (ggf.der vierten) direkt zur schwarzen LS-Klemme.
Auf die Bedeutung des Relaiskontakte-Zustands bist du ja schon sensibilisiert...
Grüße
Hans-Martin
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Hallo Hans Martin,
genau, die Relais sind längst bestellt
, ebenso neue Elkos für die Glättung. Der Hersteller hat hier die Nichicon Standardserie genutzt mit 2000h Betriebszeit. Ich habe die Audiphile Version mit halbierter Lebenserwartung bestellt. Modifizierung bzw Testversuche mit MKPs sind ebenso geplant. Bei meinem Marantz hatten die Folkos zwischen den symmetrischen Spannungen (Rail Decoupling) viel gebracht. Wobei es fraglich ist, ob es hier soviel ausmacht, da die Classé Endstufe von Haus aus, schon sehr gut spielt.
genau, die Relais sind längst bestellt
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Hallo,
die CAV180 habe ich jetzt seit einiger Zeit sauber eingestellt in Betrieb. Die Endstufe erreicht auch im längeren Betriebsintervall, mit den Vorgaben des Service Handbuch, keine 40Grad. Erfreulich ist auch die Leistungsaufnahme von gemessenen 250W.
Bei den Themen habe ich mich gefragt, was passiert wenn die Bias Spannung zu niedrig eingestellt wird. Immerhin schwankt die Bias Spannung ja auch bei unterschiedlichen Temperaturen. Da die Endstufe einen classA Betriebsbereich hat und einen class A/B Betriebsbereich besitzt, hatte ich vermutet, dass sich der Umschaltpunkt der Betriebsarten verschiebt. Kennt sich jemand von euch damit aus, was bei einer niedrigen Bias Spannung passiert bei Class A - A/B Verstärker?
Beste Grüsse Christian
die CAV180 habe ich jetzt seit einiger Zeit sauber eingestellt in Betrieb. Die Endstufe erreicht auch im längeren Betriebsintervall, mit den Vorgaben des Service Handbuch, keine 40Grad. Erfreulich ist auch die Leistungsaufnahme von gemessenen 250W.
Bei den Themen habe ich mich gefragt, was passiert wenn die Bias Spannung zu niedrig eingestellt wird. Immerhin schwankt die Bias Spannung ja auch bei unterschiedlichen Temperaturen. Da die Endstufe einen classA Betriebsbereich hat und einen class A/B Betriebsbereich besitzt, hatte ich vermutet, dass sich der Umschaltpunkt der Betriebsarten verschiebt. Kennt sich jemand von euch damit aus, was bei einer niedrigen Bias Spannung passiert bei Class A - A/B Verstärker?
Beste Grüsse Christian
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Hallo Christian,Cabrio_User hat geschrieben: 14.05.2026, 21:22 Hallo, Kennt sich jemand von euch damit aus, was bei einer niedrigen Bias Spannung passiert bei Class A - A/B Verstärker?
Das klingt unsauberer, besonders bei kleiner Lautstärke. Die Übernahmeverzerrungen dominieren.
Grüße
Hans-Martin
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Junakreiter · „wie Junakreiter zum aktiven Hören kam“
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- „wie Junakreiter zum aktiven Hören kam“
Hallo Christian,
Es kommt darauf an ob niedrig oder ZU niedrig.
Wenn du laut laut Service Manual eingestellt hast, dann passt der Wert in allen Lebenslagen,
So, dass keine Übernahmeverzerrungen vorkommen.
Klingt es nicht ?
lg Alex.
Es kommt darauf an ob niedrig oder ZU niedrig.
Wenn du laut laut Service Manual eingestellt hast, dann passt der Wert in allen Lebenslagen,
So, dass keine Übernahmeverzerrungen vorkommen.
Klingt es nicht ?
lg Alex.
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Cabrio_User · „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
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- „wie Cabrio_User zum aktiven Hören kam“
Hallo,
Bitte entschuldigt die späte Rückmeldung. Es klingt sehr gut. Das Bias Poti schaltet eine Art Hysterese, die in Verbindung mit der Temperatur agiert. Dies Verhalten erlaubte ein wenig Spielraum, was ich zur Kühleren Seite hin versuchte auszunutzen.
Beste Grüsse Christian
Bitte entschuldigt die späte Rückmeldung. Es klingt sehr gut. Das Bias Poti schaltet eine Art Hysterese, die in Verbindung mit der Temperatur agiert. Dies Verhalten erlaubte ein wenig Spielraum, was ich zur Kühleren Seite hin versuchte auszunutzen.
Beste Grüsse Christian