Abacus Oscara

Nordlicht · „wie Nordlicht zum aktiven Hören kam“
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„wie Nordlicht zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Nordlicht »

voider78 hat geschrieben: 24.05.2021, 23:37 Was ist denn beim Vergleich rausgekommen?
Hallo

Der Vergleich würde mich auch sehr interessieren. Ich würde auch gerne sehen wie sich die Oscara optisch in einen Raum einfügt, vielleicht kann mal jemand davon ein Foto machen.
Ich habe die Oscara nur kurz auf den letzten Norddeutschen HiFi Tagen gehört. Mich würden weitere Meinungen und Erfahrungen interessieren.

Viele Grüße
Jörg
Nordlicht · „wie Nordlicht zum aktiven Hören kam“
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„wie Nordlicht zum aktiven Hören kam“

Beitrag von Nordlicht »

Hans-Martin hat geschrieben: 25.05.2021, 23:11 Hallo Jörg,
weiter vorn : viewtopic.php?p=177938#p177938
Grüße
Hans-Martin
Viele Dank Hans-Martin

Deinen Bericht habe ich auch aufmerksam gelesen. Vielleicht kann ja mal jemand etwas schreiben der die Oscara zu Hause in den eigenen 4 Wänden hat. Auf Messen ist es immer schwierig das wirkliche Potenzial eines Lautsprechers zu erahnen.
Besonders würde mich natürlich der Vergleich zur 5X interessieren, die ich seit einigen Jahren sehr zufrieden bei mir stehen habe und die mir sehr viel Freude bereitet.

Viele Grüße
Jörg
atmos · „wie atmos zum aktiven Hören kam“
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„wie atmos zum aktiven Hören kam“

Beitrag von atmos »

Hallo, Jörg,
die 5X ist ein ausgewachsener Standlautsprecher mit drei 22cm Tieftönern mit leichter Membran für große Dynamik bei gleichzeitig abgrundtiefem Bass mit unvernünftigen Maximalpegeln.

Damit ist zur 5x alles gesagt. Prädestiniert für's Heimkino.

Die Oscara hat einen schlanken, dynamischen Bass, und trotzdem wuchtig und nicht übertrieben, wie ich mit dem 1812 - Track hören konnte.

Ich bin mit meinen Trifon 3 sehr, sehr zufrieden.

Gruß
Günther
musikgeniesser · „wie musikgeniesser zum aktiven Hören kam“
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Beitrag von musikgeniesser »

Moin Karl-Heinz,
moin Hanno,
moin Forenten,

fast komme ich mir vor wie einer, der seine Gebrauchtangebot durch ein marginales Preisupdate mal wieder nach oben katapultieren möchte, wenn ich nach gut drei Jahren diesen Gesprächsstrang einmal wiederbelebe. Oder wie ein Profil auf einer Flirtbörse, wenn mal wieder tote Hose, hüstel, ist.

Für mich keine ABACon 2024

Zu allem Überfluss war ich dieses Jahr zu meinem großen Bedauern verhindert, die ABACon zu besuchen: seit der ausgehenden Corona-Zeit hat mich mein Vetter in zwei Chöre mitgeschnackt, einen vierstimmigen Männerchor, den er durchaus unangemessen Bauernchor nennt, und einen Soulchor, der nicht nur gemischt ist, sondern mit

https://www.soulandmore-escheburg.de/

sogar einen eigenen Internetauftritt hat. Gerade sehe ich, dass das Eingangsfoto dort aktualisiert worden ist und das von unserer letzten Chorrüstzeit Anfang August in Leck*) ist. Ihr findet mich dort hinten rechts, der fünfte von rechts (die vorne hockende zählt nicht mit, ist aber eh links von mir, oder nicht?). Dirk, mein sechs Jahre älterer Vetter, ganz konspirativ drei Köpfe weiter links, noch nicht einmal halb zu sehen.

Chorrüstzeit ist das Stichwort, und eine solche hatte der Männerchor nun auch, und zwar ausgerechnet am ABACon-Sonnabend. Weil die Sänger dort doch noch einmal eine ganze Ecke älter sind als im anderen Chor, die wiederum eine Spur älter sind als ich, ist an einen eigenen Internetauftritt natürlich nicht zu denken. Aber vom Chorverband Hamburg, dessen Wahlspruch
Chorverband Hamburg hat geschrieben: Wir sind ganz Chor!
ich sehr gelungen finde. Entsprechend ist er auch tatsächlich eingetragen. Das finde ich schon smart. Dort

https://chorverband-hamburg.de/choere/l ... us-krauel/

findet sich auch eine Seite von unserem Männerchor, auf welcher dann mein Vetter so gar nicht konspirativ ganz rechts steht. Nicht allzu weit von mir entfernt, der ich ausgesprochen grenzdebil in die Kamera lächle: man tut, was man kann.

ABACon 2024

Diesmal war es mit der ABACon also Essig. Ich hatte mich aber per Mail bei Karl-Heinz ordnungsgemäß abgemeldet. Kostendämpfungsmaßnahme: so konnten sie mit ihren Pizzabuffets viel freier disponieren, sodass nun auch wieder Geld für einen ordentlichen Einkauf frei wird, sprich, für fette Basschassis urbar gemacht werden könnte.

Womit ich nun endlich zum Grund meiner hiesigen Einlassung komme.

Das
Hanno hat geschrieben: 28.10.2024, 10:18 Eine kurze Richtigstellung (kein Wunder, dass das im Trubel etwas untergegangen ist):

Die Pivota ist inzwischen, nach vielem Optimieren und einem final noch geänderten Mitteltöner, endlich durchentwickelt.
Was noch nicht ganz final abgestimmt war, ist die Oscara 212, die mit geändertem Mitteltöner und Tieftöner künftig als "MK2" daherkommt.
hat mich hellhörig (sic!) gemacht. Ich bin zwar kein Zahnarzt -- für die bekanntlich jeden Tag Brückentag ist, joah, wees'te, wees'te, hahaha, wat ham' wa jelacht! --, aber so ein Brückentag ist auch für mich angenehm, weil das Büro auch für mich leerer als sonst, eben angenehm leer, ist. So kommt man endlich einmal dazu, Ablage zu machen oder dergleichen, und eben auch, konzeptionell zu arbeiten: kein Telefon, keine e-Mails, einfach herrlich. Und im Oktober hatten wir gleich zwei davon, denn hier im Norden ist der 31.neuerdings auch ein Feiertag.

Gesagt, getan. Mal wieder ein wenig auf der Abacus-Seite gestöbert, und in der Tat, da hat sich schon etwas getan, ABACon hin, ABACon her: Respekt, lieber Karl-Heinz und Hanno!

Immer diese Störfeuer von der Seitenlinie

Es soll nicht anmaßend klingen, wenn ich hier, gewissermaßen von der Seitenlinie, noch dazu unabgesprochen, meine Gedanken zum Besten gebe. Richtigstellungen kosten Zeit und wenn erst einmal Falschmeldungen in der Welt sind, bleibt immer etwas hängen. Scientology-Methode wurde das früher genannt, und seit knapp zehn Jahren hat es sogar den politischen Raum erobert, und das weltweit. Das zeigt, dass das durchaus unangenehm, auf jeden Fall aber anstrengend werden kann. Ich hoffe sehr, euch, Karl-Heinz und Hanno, hier keine Umstände zu machen.

Der eine oder andere mag sich noch an meine Fotos von vor gut vier Jahren -- der Oscara-Showcase war außer der Reihe im Mai, wenn ich mich recht entsinne -- erinnern, von denen ich nur das des Basschassis in Erinnerung rufen möchte.


Abacus_449_2020-02-16_50_Prozent.jpg


Wie man sich täuschen kann: er war sogar schon im Februar, wie ein Blick in die Annalen zeigt, also bald fünf Jahre her. Ein neues Objektiv ist seither bei mir nicht hinzugekommen.

Kann man da nicht noch etwas Honig drübergießen?

Ein etwas flachbrüstiger Tiefbass, wenn mir dieses Bild in Zeiten des postkolonialen Diskurses nachgesehen werde. Klanglich hatte man nie den Eindruck, jedenfalls ich nicht, aber die alte Frage, ob man da nicht doch noch etwa Honig drübergießen könne, geht natürlich immer, auch und gerade unter Enthusiasten. Antwort gibt ein Blick auf die Unternehmensseite, auf der sich -- unter Details, direkt neben den Technischen Daten -- bereits dieses Bild


Abacus_Oscara_Mk2_Tiefbass.jpg


das sowohl nach meiner Einschätzung als auch via Rückwärts-Bildersuche bei Google, die ich sehr praktisch finde, wieder nach einem Dayton-Chassis aussieht. Auch auf der Internetseite dort ist das Angebot mal wieder uferlos und es geht auch mit den Bildern etwas durcheinander, wie es scheint, denn die einzelnen Chassis sehen nicht immer so aus wie das Foto für die betreffende Serie auf der betreffenden Einleitungsseite versprach. Aber unter

https://www.daytonaudio.com/images/reso ... -sheet.pdf

finde ich ein 30 cm-Chassis, dass bei 70 % ganz klippelmäßig 18,8 mm Hub, von welchem Abacus hier


abacus_electronics_Oscara_212_MkII_Bass+TMT_2024-10.JPG


Quelle. https://www.abacus-electronics.de/oscara-212.html

spricht, macht.


abacus_electronics_Oscara_212_MkII_Data_Bass_DaytonAudio_2024-10.JPG


Das müsste es also sein, wenn es auch anders aussieht als auf der abacus-Seite.


abacus_electronics_Oscara_212_MkII_MX_Bass_DaytonAudio_2024-10.JPG


Ich habe mir das gesamte DaytonAudio-Basstreiber-Programm näher angesehen, was schon einige Zeit in Anspruch genommen hat. Die Seite ist so lala gepflegt, muss ich leider sagen, also da finden sich auch falsch hochgeladene Dateien, ganz abgesehen davon, dass der Membranhub einmal für 70 % Schwingspulen-Polplattenüberdeckung, dann wieder für 2/3, aber auch ohne diesbezügliche Hinweise angegeben wird, sodass man über weite Strecken auf Mutmaßungen angewiesen ist, wie die Chassis denn nun genau beschaffen sein mögen.

Arbeiten da eigentlich Ingenieure, und falls ja, aus Leidenschaft oder aus Verlegenheit, also, weil es sich so ergeben hat? Ich meine, wenn ich als bestenfalls halbgebildeter Laie dann auch noch bereits beim ersten durchstöbern über mehrere Fehler stolpere, sagt das etwas über den Hersteller und falls ja, was? Ich finde es immer wieder sehr schade, weil doch recht leicht vermeidbar, dass durch solche Nachlässigkeiten der Eindruck getrübt wird.

Bei abacus weiß ich, dass das Team aus Leidenschaft dabei ist. Die Unstimmigkeit zwischen dem Text – italienischer Hersteller zum Foto eines BMS-Chasses (Hannover), und das Dayton-Foto zeigt ein UB-Chassis, aber das kann bei Dayton schon schiefgelaufen sein. Falls an abacus, liegt’s am ABACon-Stress, wir sind alle nur Menschen, sodass da der Feinschliff ohnehin noch aussteht: nicht ausentwickelt, wie Hanno schon schrieb.

Kurz: DaytonAudio hat das alte Chassis aus dem Programm genommen, sodass abacus in Zugzwang geriet. Man hat dort aus der Not eine Tugend gemacht und diesen Umstand gleich dazu genutzt, noch einmal eine ordentliche Schippe draufzulegen: das neue Chassis sieht deutlich tauglicher als die auslaufende Variante aus. Heute würde man wohl amtlich sagen.

MX12-22 12" Max-X High Excursion DVC Subwoofer 2 Ohms Per Coil

Möglich, dass es sich hierum handelt.
  • 15,5 mm linear
  • 18,8 mm bei 70 % bedeutet. dass
  • der Magnetspalt 11 mm -- 100 % -- (18,8 – 15,5 = 3,3 mm und damit
  • die Schwingspule 42 mm hoch ist
In der Tat sehr beachtliche Werte


abacus_electronics_Oscara_212_MkII_Data_Bass_DaytonAudio_2024-10.JPG


die sich vom bisherigen Tieftöner


abacus_electronics_Oscara_212_Data_Bass_DaytonAudio_2020-02.JPG


derart signifikant abheben, dass das über eine Modellpflege klar hinausweist. Insofern erscheint mir die Aufmerksamkeit, die ich darauf zu lenken mich entblöde, gerechtfertigt.

Tausend Dank und Gruß

Peter

*) als alter 76er (Marineinfanterie-Ausbildungsreihe 76; bitte nicht mit dem Infanterieregiment 76 verwechseln, welches durch das in Hamburg recht prominent platzierte Denkmal
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Denkmal_IR_76.jpg
bekanntgeworden und durch unsere perverse frühere Lust am Krieg eine heutzutage nicht mehr so unbefleckte Reputation wie damals genießt) waren mir die beiden schambesetzten Wörter der Marine, nämlich Leck und Tarp, wohlbekannt. Als in Plön stationierter konnte man sich das allerdings auch leisten:

Jedes Fünfsternehotel würde sich die Finger nach dem Grundstück der MUS, der Marineunteroffiziersschule, in der ich in meiner Zeit als Nicht-Unteroffizieranwärter zwischengeparkt war, lecken: direkt am Plöner See, und der ist richtig groß. Zu allem Überfluss auch noch Südlage. Vornehm geht die Welt zugrunde.

Der langen Rede, kurzer Sinn: beim Bund, einem Umfeld, in dem alle durch robuste Aufgeräumtheit zu punkten versuchten, hieß es bezüglich der MFG- (Marinefliegergeschwader-) Standorte Leck und Tarp, wahlweise:
Marinesoldaten hat geschrieben: Kennst du Leck/Tarp?
Nein?
Wenn du dich auf die Zehenspitzen stellst, kannst du es vielleicht sehen...
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