Lumin G-U1 mini

Gerts Modifikationen
Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Martin,
Audiophon hat geschrieben:
21.01.2023, 16:37
Mich würde Deine Einschätzung interessieren, wie weit man mit dem Lumin U1 Mini (ich würde mal annehmen, dass es mit dem U2 Mini nicht viel anders ist) mit einem sehr gute externen Netzteil ohne interne Modifikationen kommt, und wieviel man dann noch mit den Maßnahmen erreichen kann. Natürlich ist jetzt ein direkter Vergleich nicht mehr möglich, da Du ja bereits die Modifikationen gemacht hat. Aber vielleicht sagt Dir ja Deine Erfahrung und Dein Gefühl etwas. :wink:
keine Ahnung, hab's ja nicht probiert. Mir ging es nur eben gegen den Strich, die Audio-Clocks aus der ziemlich verdreckten allgemeinen 3,3V-Spannung zu versorgen, direkt aus dem 3,3V-Schaltregler. Das wird zwar besser mit einem externen Linearnetzteil, aber der Schaltregler sitzt dann immer noch dazwischen. Außerdem spielt da sonst noch allerlei auf den 3,3V, was Dreck einschleust. Deshalb habe ich das sofort geändert, weil mir klar war, dass da eine Menge zu holen sein müsste.
Audiophon hat geschrieben:
21.01.2023, 16:37
Die Frage ist natürlich für alle interessant deren Lumin noch Garantie hat, da man ein externes LPS ja recht einfach wieder zurückbauen kann. Die weiteren Modifikationen ja leider nicht.
Naja, zur Not könnte man das schon wieder rückgängig machen, denn ich entferne keine Bauteile. Wäre allerdings schon Arbeit, das an dem SMD-Winzkram so hinzukriegen, dass es wieder aussieht wie maschinell gelötet. Das Netzteil kriegt man ja auch nicht ganz ohne Löten (oder noch schlimmer abknipsen) raus:

Bild

Zumindest einen Schrumpfschlauch am AC-Eingang muss man aufschneiden und dann das vom Schalter kommende Kabel ablöten, sonst kriegt man weder Schalter noch 230V-Buchse raus. Das ließe sich allerdings unauffällig wieder anlöten und man könnte wieder einen Schrumpfschlauch draufmachen. Ich habe den Nachmittag damit verbracht, ein Blech zum hinten drauf Schrauben zu konstruieren. Silber:

Bild

Schwarz:

Bild

Das könnte man einfach anstelle von Schalter und AC-In in die vorhandenen Gewinde reinschrauben. Die Platine mit den Supercaps innen will ich dann so konstruieren, dass sie ebenfalls die vorhandenen Bohrlöcher des Originalnetzteils nutzen kann. Das gibt allerdings noch ein Stück Arbeit.

Den 12V-Triggerausgang braucht mein Heidelberger Freund für seine BM. Allerdings gibt es intern nirgends ein Signal, das man abgreifen könnte, wenn das Gerät per Software in den Standby geschaltet wird. Ich könnte mir aber so helfen, dass ich von einem der Digitalausgänge, z. B. vom optischen, hochohmig das S/PDIF-Signal abgreife und bei Vorhandensein eine Schaltung für den Triggerausgang auslöse. Man darf dann nur nicht per Software den optischen Ausgang abschalten - man kann nämlich bei den Lumins jeden Ausgang einzeln aktivieren oder deaktivieren.

Viele Grüße
Gert
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HenSch
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Beitrag von HenSch »

Hallo Gert,
Fortepianus hat geschrieben:
21.01.2023, 18:08
Den 12V-Triggerausgang braucht mein Heidelberger Freund für seine BM. Allerdings gibt es intern nirgends ein Signal, das man abgreifen könnte, wenn das Gerät per Software in den Standby geschaltet wird. Ich könnte mir aber so helfen, dass ich von einem der Digitalausgänge, z. B. vom optischen, hochohmig das S/PDIF-Signal abgreife und bei Vorhandensein eine Schaltung für den Triggerausgang auslöse. Man darf dann nur nicht per Software den optischen Ausgang abschalten - man kann nämlich bei den Lumins jeden Ausgang einzeln aktivieren oder deaktivieren.
Ist der LAN Port im Standby-Modus aus? Falls ja, könntest Du auch das Signal der LAN-Status LED abgreifen. Nur Vorsicht, es gibt ja meist eine grüne und eine orangene, je nach Verbindungsgeschwindigkeit.

Viele Grüße
Henning
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MVAgusta60
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Beitrag von MVAgusta60 »

Hallo Gert,

nachdem ich ja auch - neben dem G-Hub - einen U2mini an der Zweitanlage habe, würde ich dann gerne schon einmal die erste Bestellung für das neue Lumin-LNT und allem anderen Zeug bei Dir aufgeben wollen :cheers: - freue mich also auf die Seriennummer 01 :D

Bleib dran !! (und viel Erfolg).

Marcus
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Audiophon
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Beitrag von Audiophon »

Fortepianus hat geschrieben:
21.01.2023, 18:08
Das Netzteil kriegt man ja auch nicht ganz ohne Löten (oder noch schlimmer abknipsen) raus:
Hallo Gert,

Stimmt. Ich habe es aber dann doch recht sauber abgetötet bekommen. Allerdings habe ich mir nicht die Arbeit mit einer sauber konstruierten Metallabdeckung gemacht, sondern habe von innen ein zurecht geschnittenes Stück schwarzen Acryl angeschraubt und bin dann direkt von dem JST Stecker ein DC Kabel aus dem Gehäuse geführt.

Dass die internen Verrsorgungsspannungen vor allem für die Clock so schludrig Designs wurden wurmt mich jetzt schon etwas. Da kann natürlich kein auch noch so gut designtes externes Netzteil zu 100% performen. Da sind Deine Modifikationen dann der logische nächste (oder besser noch: erste) Schritt.

Bitte bleibe dran :cheers: !
Martin
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SolidCore
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G-U1

Beitrag von SolidCore »

Hallo Gert

Wie immer absolute Spitzenklasse.

Wieso willst du überhaupt mit 12V da reingehen ? Brauchst das Ding die irgendwo ? In deinem Bild nicht erkennbar. Falls 5V die erste Spannungsebene ist, umgeht das den ersten Schaltregler. Könnte man die 3 restlichen nicht ebenso mit linearen ersetzen? Nur so ein Gedankengang. Das du tolle Arbeit machst, brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen. Tu ich aber :).

In Anbetracht des Einstandspreises wäre der jetzige Stand laut deinem Hörbericht ja bereits bestimmt für viele interessant.

Als Stufe 2 das Netzteil. Für die Irren, die nie genug bekommen. Wie uns.

Ist noch eine Offtopic Frage erlaubt? (Sonst löschen)

Die LS-Regelung im Linn. Hätte ich eine fiktive Vorstufe, die bei Linn-Einstellung 83 genau so klingt wie der Linn, und ich würde mit dem Linn direkt Endstufen ansteuern, an denen ich ja zwangsläufig leiser drehen muss, wäre das ein klarer Klangverlust gegenüber der Vorstufe? Ist das in den Klimax Modellen ähnlich?

Gruß
Stephan
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Markush
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Beitrag von Markush »

Hallo zusammen,

wklie (der im Namen von LUMIN) in verschiedenen internationalen Foren auch unterwegs ist, hat auch bestätigt dass die Clocks/Clockdesign im U2 Mini nochmals verbessert wurde.

Aber sicherlich sehr spannend hier für meine Generationen eine passende Tuning Möglichkeit zu entwickeln.

Liebe Grüße
Markus
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Audiophon
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Beitrag von Audiophon »

Hallo Markus,

Vielleicht kann Gert ja aus den Fotos aus einem anderen Thead hier herauslesen, ob seine Tuning-Maßnahmen für den U1 Mini eventuell auch auf den U2 Mini übertragbar wären (sorry Gert, ich hoffe wir „müllen“ Dir hier nicht Deinen Thread zu) :roll: :

https://www.aktives-hoeren.de/viewtopi ... 74834a62c7

Du fixt hier natürlich auch uns U2 MIni Besitzer an :lol: :cheers: .

Viele Grüße
Martin
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Henning,
HenSch hat geschrieben:
21.01.2023, 18:39
Ist der LAN Port im Standby-Modus aus? Falls ja, könntest Du auch das Signal der LAN-Status LED abgreifen. Nur Vorsicht, es gibt ja meist eine grüne und eine orangene, je nach Verbindungsgeschwindigkeit.
nette Idee, danke dafür, aber die Netzwerk-LED bleibt im Standby an, es sei denn, man schaltet sie in den Einstellungen aus. Aber dann ist sie eben immer aus. Ist auch klar, dass die Netzwerkverbindung aufrecht erhalten bleiben muss im Standby, sonst wäre der Player nicht per Netzwerk wieder aufzuwecken. Und die Aktivierung und Deaktivierung der Netzwerk-LED im Setup als Ein- Ausschalter wäre reichlich umständlich. Da im Standby aber der Datenstrom an den Ausgängen versiegt, erscheint mir die Detektion dessen als probates Mittel.

Hallo Marcus,
MVAgusta60 hat geschrieben:
21.01.2023, 19:20
nachdem ich ja auch - neben dem G-Hub - einen U2mini an der Zweitanlage habe, würde ich dann gerne schon einmal die erste Bestellung für das neue Lumin-LNT und allem anderen Zeug bei Dir aufgeben wollen - freue mich also auf die Seriennummer 01

Bleib dran !! (und viel Erfolg).
danke! Am besten weitere Absprachen per PN. Welche Farbe hat Dein U2mini? Du müsstest aber noch etwas Geduld mitbringen, so eine Upgrade-Entwicklung ist eine Menge Arbeit. Wenn klar ist, was im Gerät wo passiert, muss man Schaltpläne machen, diese Schaltungen wiederum auf dem Rechner ins Simulationstool eingeben und dort erstmal optimieren, Prototyp auf Lochraster löten, testen, Platine entwickeln und fertigen lassen, bestücken, wieder testen, etc. Nicht zu vergessen der ganze Mechanikkram.

Hallo Stephan,
SolidCore hat geschrieben:
21.01.2023, 20:15
Wie immer absolute Spitzenklasse.
danke!
SolidCore hat geschrieben:
21.01.2023, 20:15
Wieso willst du überhaupt mit 12V da reingehen ? Brauchst das Ding die irgendwo?
Das Display läuft mit 12V und dessen Funktion möchte ich gerne erhalten.
SolidCore hat geschrieben:
21.01.2023, 20:15
Könnte man die 3 restlichen nicht ebenso mit linearen ersetzen?
Ja, schon. Die 1,1V und 1,5V würde ich aber nicht so gerne aus 12V linear runterregeln, da verheizt man dann rund 90% der aufgenommenen Leistung in Wärme, oder anders gesagt, steigt der Strombedarf dort auf das rund 10fache. Für die kleinen Spannungen sind auch im G-Hub noch Schaltregler drin, und die Prozessoren, die damit laufen, produzieren auch rückwärts so viel Müll, dass dort Linearregler eigentlich nichts bringen. Mit niederohmigen Polymerelkos die Versorgung ruhig stellen bringt da mehr. Bei den 5V und 3,3V müsste man zuerst mal den Strom messen, der dort gezogen wird. Man könnte dazu die Ausgangsdrossel des jeweiligen Schaltreglers auslöten und dann dort mit einem Labornetzgerät einspeisen. Kann ich mal probieren.
SolidCore hat geschrieben:
21.01.2023, 20:15
In Anbetracht des Einstandspreises wäre der jetzige Stand laut deinem Hörbericht ja bereits bestimmt für viele interessant.
Als Stufe 2 das Netzteil. Für die Irren, die nie genug bekommen. Wie uns.
Ich könnte mir das eher so vorstellen: Für die, die schon ein anständiges Netzteil dafür haben, könnte man all das Geplante machen samt den Supercaps mit Stromregler-Tralala und die dann vom vorhandenen externen Netzteil speisen. Ich glaube allerdings nicht, dass ein Farad Super 3 mit dem geplanten G-LNT wird mithalten können. Und für die, die auf der grünen Wiese anfangen, ist dann das Komplettpaket.
SolidCore hat geschrieben:
21.01.2023, 20:15
Ist noch eine Offtopic Frage erlaubt? (Sonst löschen)
Ja klar, das ist doch gar nicht OT, um die LS-Regelung ging's ja hier auch.
SolidCore hat geschrieben:
21.01.2023, 20:15
Die LS-Regelung im Linn. Hätte ich eine fiktive Vorstufe, die bei Linn-Einstellung 83 genau so klingt wie der Linn, und ich würde mit dem Linn direkt Endstufen ansteuern, an denen ich ja zwangsläufig leiser drehen muss, wäre das ein klarer Klangverlust gegenüber der Vorstufe? Ist das in den Klimax Modellen ähnlich?
Ja, ist der gleiche Algo.

Hallo Martin und Markus,
Markush hat geschrieben:
21.01.2023, 22:53
wklie (der im Namen von LUMIN) in verschiedenen internationalen Foren auch unterwegs ist, hat auch bestätigt dass die Clocks/Clockdesign im U2 Mini nochmals verbessert wurde.
Audiophon hat geschrieben:
21.01.2023, 23:38
Vielleicht kann Gert ja aus den Fotos aus einem anderen Thead hier herauslesen, ob seine Tuning-Maßnahmen für den U1 Mini eventuell auch auf den U2 Mini übertragbar wären
Ich habe ein Bild in guter Auflösung vom U2mini-Board im Netz gefunden und das ausgebaute U1mini-Board daneben gehalten. Die Fraktion um die Audioclocks und die Digitalausgänge sehen exakt gleich aus wie beim U1mini, lediglich der Hauptprozessor ist ein anderer. Ob die Clocks eine bessere Spannung kriegen, ist nicht zu erkennen, aber da könnte man exakt das gleiche machen wie beim U1mini, denke ich.

Ich schau mal nach dem Strom auf 5V und 3,3V.

Viele Grüße
Gert
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Gambrelli
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Beitrag von Gambrelli »

Hallo Gert,

ich dachte mir schon, daß Du mit dem Thema wieder ins Schwarze getroffen hast.
Übrigens auch Hut ab für die Geduld, SMD Spulen miteinander zu verlöten.

Meine 5 cent an Gedanken war auch zuerst: Ersetzen der 5V und 3,3 V durch ein gutes
5V Netzteil, gefolgt von einem 3,3 V Spannungsregler. Die 12 V beibehalten für den Rest.
Bestimmt sind die 1,5V für den Prozessor und der wird richtig Strom brauchen.
Das lässt sich vom Sofa aus leicht sagen. ;0)

Das würde vermutlich bedeuten, man kommt um ein externes Netzteil nicht herum, denn das Lumin Gehäuse
ist recht klein. Noch eine Kiste...

Was ich mich für einen möglichen Gesamtumbau frage:
sind die Clocks von guter Qualität?
Hat auch die clock für LAN jetzt eine saubere Spannung?

Und weil ich dieses Gerät (noch?) nicht habe und hier die Lumin-Eigner versammelt sind:
wie findet ihr die App bzw. kann man auch andere als die von Lumin verwenden?

Dir Gert, viel Spaß und Erfolg beim Fortgang des Lumin Krimis!

Viele Grüße
Rüdiger
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Rüdiger,
Gambrelli hat geschrieben:
22.01.2023, 11:47
Was ich mich für einen möglichen Gesamtumbau frage:
sind die Clocks von guter Qualität?
die Clocks machen einen vernünftigen Eindruck, arbeiten aber durch die schlechte Versorgungsspannung weit unter Wert.
Gambrelli hat geschrieben:
22.01.2023, 11:47
Und weil ich dieses Gerät (noch?) nicht habe und hier die Lumin-Eigner versammelt sind:
wie findet ihr die App bzw. kann man auch andere als die von Lumin verwenden?
Meine bescheidene Meinung zur App: Ganz nett gemacht, aber für mich völlig untauglich, wie schon mal erläutert. Wenn man die App aufmacht, wird irgendeines der erkannten Geräte als Abspieler genommen und erstmal aufgeweckt. Bei mir sind das drei Linns und eben der Lumin. Wenn man da nicht höllisch aufpasst, weckt es den Linn im Keller oder Wohnzimmer und der schaltet über seine Schaltausgänge erstmal die dicken Aktivboxen ein. Zwei Tage später merkst Du dann per Zufall, dass die Anlage im Keller die ganze Zeit lief und dick Strom gezogen hat.

Für mich liegt die eigentliche Bestimmung des Lumin in der Bedienung durch Roon. Er ist nämlich Roon ready, was bedeutet, dass er auch über das Roon-eigene Protokoll über's Netzwerk angesprochen werden kann. Dort ist das dann nicht auf 192/24 wie beim Linn begrenzt, sondern da gehen auch 32bit und höhere Abtastraten. Und wenn Du die Bedienung über Roon einmal kennengelernt hast, willst Du nichts anderes mehr.

Hallo Stephan,

habe mir mal die Ströme auf den 3,3V und den 5V angeschaut. Auf 3,3V sind das zwischen 110mA und 200mA, ohne Musik. Mit Musik 220mA. Wenn ich die 3,3V mit einem Linearregler aus 12V holen will, muss ich also (12-3,3)V*0,22A=1,9W im Regler verheizen. Ungern. Wird heiß und braucht unnötig Strom.

Bei den 5V sieht's aber viel besser aus. Die, habe ich jetzt begriffen, sind nur dazu da, um den nachfolgenden 3,3V-Linearregler für die Ausgangsstufen zu füttern. 10mA ohne Signal und 40mA mit. Macht 280mW Verlustleistung, das ist nicht viel. Ich habe quick and dirty den Schaltregler abgeklemmt und einen Linearregler reingemacht:

Bild

Wird nicht mal lauwarm. Aber jetzt mache ich mal weiter am Schaltplan für die Supercaps. Da könnte man dann auch gleich auf der Platine den 5V-Regler und die Schaltung für die Triggerspannung integrieren. Und was mir unterwegs vielleicht sonst noch einfällt.

Viele Grüße
Gert
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treble trouble
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Beitrag von treble trouble »

Hallo,

bei der lumin App gehen die Meinungen sehr auseinander. Ich finde die zwar etwas altbacken aussehend, aber bei einem tablet hat man alles gut auf einem Screen. Obwohl sie nicht perfekt ist (mich nerven bspw. Refreshes der Navigation mit Sprung zurück zum Ausgangspunkt der Navigation, wenn man die App nach einiger Zeit noch mal öffnet, finde ich sie gut und benutze sie bevorzugt.

Das Problem mit dem automatischen Streamer Wählen hatte ich bisher noch nicht.

Die linn App kann auch verwendet werden. Die ist vor allem nach der Überarbeitung der qobuz Navigation vor paar Monaten deutlich verbessert worden und sieht insgesamt moderner aus. Das Einzige, was mich hier stört, ist, dass man einen Titel nicht durch einfaches Antippen in die Playlist einfügen kann, ohne es auch direkt abzuspielen. Da muss man über das drei-Punkte-Menü am Titel gehen und dort das am-Ende-Einfügen auswählen.

Roon kenne ich noch nicht. Wenn man roon mit dem lumin verwenden möchte, kann man den lumin auch in einen roon-only Modus schalten. Alles andere wird damit deaktiviert, wodurch der klanglich zulegen soll. Den Modus beenden kann man nur durch Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

Gruß
Gert
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treble trouble
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Beitrag von treble trouble »

Nachtrag: Link zur Anleitung für den roon-only Mode: https://community.roonlabs.com/t/lumin- ... ode/202753
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Schorsch
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Beitrag von Schorsch »

Hallo,
klanglich bevorzuge ich wie einige andere die weiße Linn App.
Mit der Lumin App kann man gut Eigenschaften des Streamers einstellen: insbesondere die PCM-Ausgang-Bit-Tiefe von 24 bit.
Viele Grüße
Georg
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SolidCore
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G-U1

Beitrag von SolidCore »

Hallo Gert
Fortepianus hat geschrieben:
22.01.2023, 14:06
Ich habe quick and dirty den Schaltregler abgeklemmt und einen Linearregler reingemacht
Super. Ein Störspratzler weniger. Versorgen diese 5V nicht parallel auch die beiden USB-Ports? Wenn man diese benutzt, streut wieder der Regler der USB-SATA oder vom DAC möglicherweise rückwärts rein. Wäre dem so, ist eine Entkopplung zu den 3,3V der SPDiF/AES Versorgung keine doofe Idee, um da Ruhe zu haben. Oder zumindest Regler mit hohem PSRR. Nur mal Gedankengänge.

Lese weiter aufmerksam mit. Tolles Projekt.

Dass ein Farad3 nicht zu deinem Supercap Netzteil aufschließt, steht gar nicht zur Debatte. Einzig der Gedanke der Preisgestaltung. Nun gibt es endlich mal einen Streamer, der auch für kleine Anlagen bezahlbar ist, auf hohem Niveau. Ohne Topp-Quelle geht generell nix. So wäre ein dazu passendes Mod, als Beispiel der jetzige Stand, in meinen Augen eine Art erster Schritt mit Option, noch einen nachzulegen. Kann sich ja jeder dann für seine Bedürfnisse aussuchen.

Gruß
Stephan
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Audiophon
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Lumin G-U1 mini

Beitrag von Audiophon »

Fortepianus hat geschrieben:
22.01.2023, 10:09
Ich habe ein Bild in guter Auflösung vom U2mini-Board im Netz gefunden und das ausgebaute U1mini-Board daneben gehalten. Die Fraktion um die Audioclocks und die Digitalausgänge sehen exakt gleich aus wie beim U1mini, lediglich der Hauptprozessor ist ein anderer. Ob die Clocks eine bessere Spannung kriegen, ist nicht zu erkennen, aber da könnte man exakt das gleiche machen wie beim U1mini, denke ich.
Hallo Gert,

Das macht Mut! Insbesondere, da wie Du richtigerweise vermutest auch ein Farad Super 3 beim Lumin noch lange nicht das Ende der Fahnenstange bildet. Ich bin wirklich neugierig was eine „ultimative“ Spannungsversorgung der Clocks noch zu einem sehr guten externen Netzteil bringt.

Viele Grüße
Martin
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