Impedanzwandler HT und SHT Backes und Müller

Lautsprecherbau und -tuning
Antworten
Erstemalaktiv
Aktiver Hörer
Beiträge: 26
Registriert: 22.11.2015, 08:36
Wohnort: 42XXX

Impedanzwandler HT und SHT Backes und Müller

Beitrag von Erstemalaktiv »

Hallo
ich habe eine Frage an die BM-Spezialisten. In meinen älteren BM sind in den Hochtönern und den Superhochtönern die alte Platinenversion eingebaut. Bringt die spätere Version (Foto unten) mit dem NE5532 Vorteile?

Bild

Wäre dann eine Nachfertigung der Platinen nicht sinnvoll, oder hat das schon mal jemand gemacht? ich wäre dann sehr interessiert. ich habe leider nur einen Superhochtöner mit dieser neuen Platinenversion.

Antworten wären prima!

Mathias
Bild
Erstemalaktiv
Aktiver Hörer
Beiträge: 26
Registriert: 22.11.2015, 08:36
Wohnort: 42XXX

Impedanzwandler HT und SHT Backes und Müller

Beitrag von Erstemalaktiv »

Hallo
Soviele Zugriffe auf das Thema und keiner hat eine Meinung hierzu? Das ist wirklich schade.

Mathias
Bild
wgh52
Aktiver Hörer
Beiträge: 5097
Registriert: 25.01.2008, 15:17
Wohnort: Schweitenkirchen
Kontaktdaten:

Beitrag von wgh52 »

Hallo Mathias,

eine Meinung hätte ich zu Deiner Frage, aber keine stichhaltige Begründung... :wink:

Die gezeigte Platine verarbeitet ja den Umladestrom der aufgeladenen Kapazität zwischen Hochtönermembran und dahinterliegendem Gitter zu einem verwertbaren Gegenkopplungssignal, ist also ein I/U-Wandler. Warum hier im Gegensatz zu früheren Schaltungen ein OPV eingesetzt wird könnte Gründe in Rauschempfindlichkeit, I/U Wandlungsqualität/-verzerrungen und Verstärkung haben. Hinzukommt, daß vor dem Ausgangsbuffer ein Pegelsteller ("Grundeinstellung") liegt. Auf welchen "Sollpegel" man diesen einstellen soll/muß weis ich allerdings nicht, das bliebe zu klären.

Wie auch immer, meine BM-6 HT wurden im Zuge der Revision (nicht bei BM...) vor vielen Jahren von der alten auf die neue Platine umgerüstet. Die alten HT selbst gehen also mit alter und neuer Elektronik.

Ich weis jetzt nicht ob mein Beitrag was beiträgt...

Grüße,
Winfried

5096
Bild
bob_lage
Aktiver Hörer
Beiträge: 320
Registriert: 07.02.2013, 14:35
Wohnort: 32xxx

Beitrag von bob_lage »

Hallo Mathias,

das Thema interessiert mich auch, habe aber auch keinen Plan, was an der neuen Platine wirklich besser ist. Meine BMs haben alle die alte Platine und funktionieren damit gut. Vergleichen kann ich somit nicht und es gibt noch andere Einflüsse, wie Ferrofluid.

Ob sich eine Nachfertigung lohnt, steht bei den paar Leuten, die die Oldies revidieren, eher in den Sternen.

Es müsste sich erst einmal einer der Profi-BM-Freaks aus dem Forum auf das Thema einlassen. Dann wäre noch die Frage, ob es in 2021 noch viel besser geht, als die neue Platine von BM.


Beste Grüße

Thomas
Bild
Erstemalaktiv
Aktiver Hörer
Beiträge: 26
Registriert: 22.11.2015, 08:36
Wohnort: 42XXX

Beitrag von Erstemalaktiv »

Hallo
Dankeschön für die Antworten! Ohne eine signifikante Verbesserung werde ich die Platinen mit dem alten Layout nicht ersetzen. Ich habe dort zumindest auch die Stützung der Betriebsspannungen nachgerüstet. Schade, dass in der Hinsicht der Klangverbesserung keine Erfahrungen gibt. Das Poti ist übrigens für das Einstellen der Gegenkopplung, wie teilweise bei dem alten Layout auch. Bei den VFET-Modellen gibt es das Poti für die GK nur im Hochtöner und nicht auf der Steuerungsplatine (bei meiner BM20 so).

Grüße, Mathias
Bild
Antworten