Tom (PureAudioProject Trio15 Voxativ)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon tom_on_wheels » 27.07.2017, 11:42

Hi Matthias,

ja die Trios sind wirklich klasse. War gestern noch mal bei meinem Händler und da liefen zufällig gerade die großen Focal Grande Utopia für über 150K €. Das hat mich nun nicht gerade vom Hocker gehauen...

Viele Grüße
Tom
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Beitragvon tom_on_wheels » 14.08.2017, 21:35

Ich frage mich gerade, ob und wie ich nicht vielleicht noch den Basshorn-Couchtisch in die Kette einbinden kann. Hier ist die Grundsituation zu sehen, das Basshorn ist das weiße im Vordergrund, fotografiert wurde von der Couch aus.

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Der Technics SU-G700 hat einen Pre-Out. Vorhanden sind ein MiniDSP 2x4HD bzw. DDRC24 und eine Abletec 0300-1300 Endstufe.

Was hättet Ihr mit diesem Ausgangsmaterial (also Bass-Couchtisch, Endstufe und MiniDSP) für eine Idee, die Qualität des Basses zu verbessern? Einfach mitspielen lassen? Wäre es mit dem Couch-Basshorn irgendwie drin, so was wie ein Bass Array hinzubekommen, auch wenn es fast mittig im Raum steht?

Freue mich auf Eure Gedanken dazu!

Viele Grüße
Tom
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Beitragvon tom_on_wheels » 19.12.2017, 01:53

Lange hatte ich einen gesucht und bin nun zu einem günstigen Preis fündig geworden: seit ein paar Wochen spielt endlich ein Restek MCAB+ bei mir. Ich hatte es vor Jahren schon vermutet, dass der MCAB besser klingt als DVB-C-Box über optischen Ausgang in den DAC und genau so ist es. Radiohören macht jetzt richtig Spass!!

Grüße
Tom
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Beitragvon StreamFidelity » 19.12.2017, 12:27

Hallo Tom,

Deine Musikstory (und die ewige Suche nach dem HiFi-Glück) habe ich mit Interesse gelesen. Ich wusste gar nicht, dass es einen Couchtisch-Sub gibt. Und Deine Verzweiflung mit Acourate konnte ich gut nachvollziehen. Mittlerweile komme ich auf Anfänger-Niveau ganz gut damit klar und höre nicht mehr ohne. Einen Sub einzubinden würde mich aber schon wieder überfordern. Ich mag's lieber einfach. :wink:

Radio hören wir auch über das altmodische UKW - noch ist es nicht abgeschaltet. Auch deswegen, weil es einfach ist.

Ich wünsche Dir viel Spaß mit Deiner Neuanschaffung.

Grüße Gabriel
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Beitragvon audio summit seeker » 05.01.2018, 21:15

Hallo Tom,

nach meinem ersten Ripol Erfahrungen (mit Manger Biegewellenwandler) habe ich mich für das open baffle Konzept begeistern können und habe eine eigene Konstruktion gestartet, mit dem Ziel nicht nur ein Sweetpoint für einen Hörer zu erhalten. Herausgekommen ist folgendes Konzept:

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Der Bass ist ein gedämfter U-Frame, in gewissen Bereichen als Cardioid abgestimmt, um näher an die Wand stellen zu können (< 1m). Der obere Teil ruht auf einem mit Sand gefüllten Fuss. Die Elektronik (4xHypex NCore) ist im Sockel installiert. DAC (Hypex 2 x dlcp) ist über zwei 10 polige Kabel (Eigenkonstruktion) verbunden.

Die Räumliche Abbildung ist geglückt, es gibt keinen Sweet Point.

Grüße

Michael
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Beitragvon Matty » 05.01.2018, 22:39

audio summit seeker hat geschrieben:Der Bass ist ein gedämfter U-Frame, in gewissen Bereichen als Cardioid abgestimmt, um näher an die Wand stellen zu können (< 1m).

Hi Michael,

wie genau hast Du denn den Cardioid realisiert?

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon audio summit seeker » 05.01.2018, 23:32

Hallo Matthias,

grundsätzlich nach den Grundlagen von Linkwitz bezüglich der Geometrien des U-Frames. Weiterhin mittels sehr umfangreichen Messungen von Fequenz und Phasengang vor und hinter dem U-Frame. Die Laufzeitverzögerung in der Box durch passive Dämpfung hinter den Chassis. Von 15 Hz bis ca. 88 Hz in Phasengleichheit - und Amplitudenopposition (somit gute Auslöschung) hinter der Box.

Weitere Hinweise auch unter: http://www.musicanddesign.com/tech.html

Viele Grüße

Michael
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Beitragvon tom_on_wheels » 15.03.2018, 23:12

Hallo zusammen,

seit 3 Abenden sitze ich und höre Tidal leer...

Was ist passiert? Vor zwei Wochen habe ich mir bei einem Berliner Händler einen Trinnov Amethyst ausgeliehen, an dem mein Technics SU-G700 über Main In als Endstufe hängt. Erst mal nur als Vorstufe und Streamer ohne Korrektur gehört, das war schon mal besser als nur mit dem Technics. Der Trinnov hatte irgendwann das DAC-Update bekommen und war offensichtlich noch nicht so viel gespielt worden. Mein schnelles Urteil, der Streamer könne nicht an meiner Le Audiophil vorbeiziehen, musste ich nach 3 Tagen revidieren. Inzwischen klingt Roon über den Trinnov deutlich besser als die gepimpte Airport Express.

Als ich dann wieder Zeit und Muße hatte, habe ich dann gemessen und dann mit der automatischen Korrektur ohne weitere Veränderungen gehört. War ok...

Ende letzter Woche habe ich dann eine von den ALC0300-Endstufen aus dem Keller geholt und den Bass-Couchtisch wieder in Betrieb genommen und mit dem Trinnov eingebunden (die PAP Trios weiterhin full range laufen lassen) und gemessen. Und wieder ohne weitere Veränderungen gehört. War mehr ok... (und sagenhaft einfach, den Bass einzubinden, der Frequenzgang war wie glattgebügelt danach).

Am Sonntag habe ich dann ein paar Zielkurven gerechnet und als Presets abgelegt. Das war dann so überwältigend gut, dass ich am Montag beim Händler vorstellig werden musste. Wir haben uns auf einen fairen Preis für den Vorführer geeinigt (Mein Portemonnaie sagt: schwerer Fehler! Meine Ohren sagen: Großtat!). Gestern Abend war mein Händler auf 2 Stündchen hier. Er hat mir eine Zielkurve gebastelt und eine weitere als Loudness-Kurve für die späte Stunde. Auch er fand den Sound klasse.

Was ich total angenehm finde ist, dass mit der Korrektur der Klang im ganzen Raum deutlich besser ist und nicht nur am Sweetspot. Nirgendwo klingt es nach No Go Area, was ich von anderen Korrekturen anders kennengelernt habe...

So langsam wird das ja was mit Sound hier in dieser Wohnung. Hat ja nur 15 Jahre gedauert... ;-)

Viele Grüße
Tom
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Beitragvon Horse Tea » 16.03.2018, 00:53

Hallo Tom,

willkommen im (sehr) kleinen, aber feinen Kreis der Amethysten. Da sind wir schon mal zwei hier im Forum.

War der Herr Wegmann bei Dir? Zwar bin ich in Lichtenberg geboren, aber wohne inzwischen in (Nord)bayern. Da kommt er sicher nicht mal so vorbei.

Der Amethyst hat so viele Möglichkeiten, Ich kapiere vielleicht 10% und das kann schon optimistisch geschätzt sein. Ich denke aber mit diesen 10% kann man 75%? der Raumkorrekturmöglichkeinen abdecken. Die Lücke besteht wohl überwiegend in der Flexibilität der Anpassung des Amethyst an vorhandene Geräte. Wenn man unendliche Geduld (und Zeit) hat, kann man auch sehr viel mit der Zielkurve spielen. Da habe ich langsam die Sättigung erreicht.

Was ist eine ALC0300 Endstufe? Muss ich das kennen?

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon tom_on_wheels » 16.03.2018, 09:15

Hallo Horst-Dieter,

es war nicht Herr Wegmann.

Die Abletec ALC0300-1300 Endstufen sind weiter oben in meinem Vorstellungsthread erwähnt, daher die flapsige Kurzform. Wenn Du Aktiv-LS hast, musst Du die natürlich nicht kennen. Aber Abletec-Endstufen sind vor einer Weile durch sämtliche relevanten Foren gejagt worden ;-) Ich habe die Martion Luzys und den Bass-Couchtisch damit betrieben.

Habe gestern wieder bis nach Mitternacht gehört. Ich höre auch wesentlich lauter als sonst, weil es geht, ohne zu ermüden. Das ging sogar teilweise seeeeehhhhhr laut, da meine Freundin auf Dienstreise ist und wir erst Anfang April neue Nachbarn bekommen.

Viele Grüße
Tom
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Beitragvon tom_on_wheels » 16.03.2018, 09:30

Achso, ich vergaß zu erwähnen, dass ich nun sagen kann, dass die PureAudioProject Trio 15 Voxativ sehr gute Lautsprecher sind...
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Beitragvon tom_on_wheels » 24.09.2018, 19:16

Hallo zusammen,

heute habe ich mir ein neues Schätzchen angelacht: einen wunderschönen Kenwood KD 990 von 1986. Für alle, die erst später geboren wurden: es handelt sich um einen Schallplattenspieler. Gestern hatte ich mir ein AT20SLa über Ebay-Kleinanzeigen um die Ecke geschossen, einen sehr guten MM-Tonabnehmer, der aber laut diverser Beiträge im Analogforum eine zu hohe Nadelnachgiebigkeit für den schweren Arm haben soll. Aber ich hatte auch 2 Hinweise gefunden, dass das ziemlich gut geht.

Bin dann vorhin dem 32 Jahre alten Laufwerk an die Patina gegangen. Sieht schon mal ganz gut aus... So richtig sauber machen werde ich ihn dann in der ruhigen Zeit zwischen den Jahren. Die Haube poliert mir der Autolackierer im Haus, das soll mit Autopolitur super gehen.

Und wie klingts? Ziemlich gut :wink: Der MM-Eingang im Trinnov Amethyst taugt was, da war ich vorher ein bisschen skeptisch. Deutlich mehr Ruhe und Schwärze im Klangbild als im Digitalzweig erstaunlicherweise, wo doch außer dem Plattenspieler hier gar nichts analog ist.

Ein kleines Problem muss aber gelöst werden. Laut BDA des Trinnov Amethyst ist der Eingang SE 4 mit dem Schalter hinten von Line auf Phono umstellbar, das klappt auch. An SE 3 habe ich den Restek MCAB+ (DVB-C-Empfänger) analog angeschlossen. Wenn der Schalter auf Phono gestellt ist, wird das Radio irre laut, also wirkt sich der Schalter auch auf SE 3 aus, was er nicht darf. Habe schon unter Source Routing geschaut, ob da was einstellbar ist. Da warte ich auf Hilfe durch den Vertrieb.

Für ein Foto ist es leider schon zu dunkel, vielleicht stelle ich morgen noch eins ein. Muss jetzt mal eine andere Platte auflegen...

Viele Grüße
Tom
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Beitragvon tom_on_wheels » 24.09.2018, 19:40

By the way, neue Endstufen habe ich auch. Aber das interessiert in diesem Forum ja nicht wirklich :cheers:

Ist was richtig Exotisches : https://www.cherryamp.com/king-60v-desk ... achino-dtm. Sehr kleine Class-D-Endstufen mit richtig Power, klingen gut...
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Beitragvon Matty » 24.09.2018, 19:43

tom_on_wheels hat geschrieben:heute habe ich mir ein neues Schätzchen angelacht: einen wunderschönen Kenwood KD 990 von 1986. Für alle, die erst später geboren wurden: es handelt sich um einen Schallplattenspieler.


Hi Tom,

sehr interessant - Glückwunsch zum neuen Spielzeug!

Wieso hast Du Dich für dieses Modell entschieden?

Ich frage sehr interessiert nach, weil ich seit kurzem auch mit dem Gedanken spiele, mir einen Plattenspieler zuzulegen. Dabei könnte ich mir sehr gut vorstellen, ein gut erhaltenes Gebrauchtgerät aus dieser Zeit auszuwählen, wenn es den qualitativ gut und auch in einem guten Zustand ist. Das gibt dem ganzen einen zusätzlichen Flair, den man bei einem Neugerät nicht hat.
Und ein bisschen Notalgie gehört doch beim Vinylhören dazu, oder? :wink:

Es ist nur ohne ein wenig Erfahrung fast unmöglich, einen Überblick zu bekommen, was sich da lohnt und was nicht.

Bin gespannt auf Deine Antwort :cheers:

Grüße
Matthias
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Beitragvon tom_on_wheels » 24.09.2018, 20:24

Hi Matthias,

ich habe darüber nachgedacht, wie ich meinen tonarm- und systemlosen Lenco L78 wieder gangbar mache. Der Lenco in der mit Bleischrot gefüllten Multiplex-Zarge ist zu schade, um im Keller zu versauern. So habe ich ein bisschen geforscht. Irgendwie bin dann immer bei um die 900 Euro für einen vernünftigen Arm mit guter Verkabelung und ein ordentliches System gelandet, z.B. Linn Ittok mit Grözinger-Verkabelung und irgendein gebrauchtes MM. Und dann wollte ich noch die Top Plate lackieren lassen und vielleicht auch die Zarge schleifen und neu lackieren lassen. Alles in allem also viel Aufwand und Kohle.

Irgendwie kam mir dann der Gedanke, dass für deutlich weniger doch ein ordentlicher Plattenspieler zu kriegen sein müsste, der auch eine sehr ordentliche Performance bietet. So habe ich mich dann ein paar Tage durchs Analog-Forum gefräst und dann hat sich für mich der Kenwood KD 990 (und seine baugleichen Nachfolger KD 8030 und KD 7010) abgezeichnet, da nicht zu selten, geringe Schadenanfälligkeit und tolle Optik. Wichtig war natürlich schon vor dem Kauf die Recherche über mögliche Tonabnehmer, um dann auf dem Gebrauchtmarkt sondieren zu können.

Fazit des umfangreichen Schmökerns der letzten Tage war für mich, dass man mit so einem Direkttriebler in Klanggefilde vorstoßen kann, für die man bei aktuellen Neugeräten um die 3000 Euro ausgeben muss.

Na ja, dann ergab sich, dass ein KD 990 in Berlin zu verkaufen war und ein AT20SLa direkt um die Ecke... da habe ich zugeschlagen und preislich auch ein bisschen Glück gehabt...

Ich denke, um eine eigene Recherche kommt man nicht drum herum. Und dann einfach zuschlagen. Wenn es dann nicht passt, kriegt man das Zeug ohne Verluste wieder los... Aber hier passt es!!!

Viele Grüße
Tom
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