Bernd Peter (Dynaudio Focus 60 XD)

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Beitragvon Fujak » 13.02.2018, 13:35

Hellau Christian,

ich bin sehr gespannt auf Dein Clock-Upgrade und ehrlich gesagt auch froh, dass Du kein SPDIF-Upgrade durchführst. Das erlaubt eine differenzierte Betrachtung darüber, inwieweit das Clock-Upgrade alleine etwas bringt.

Dem Bernd Peter konnte es ja mal wieder nicht schnell genug gehen, und er musste bei seinem Dante-Interface alles auf einmal upgraden. Bei dem Durcheinander weiß man gar nicht mehr, welchen Anteil an der Klangsteigerung das SPDIF-Upgrade bzw. das Clock-Upgrade hatte. Nicht auszudenken, Du findest heraus, dass das Clock-Upgrade gar nichts bringt... 8)

Karnevalistische Grüße :cheers:
Fujak
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Beitragvon chriss0212 » 13.02.2018, 13:57

Hallo Fujak,

Nicht auszudenken, Du findest heraus, dass das Clock-Upgrade gar nichts bringt... 8)


Na ja... immerhin gibt es die Aussage von Koala, dass es NOCH MEHR Ruhe und noch eine bessere Bühne bringen soll...

... eigentlich kaum vorstellbar ;)

Ich habe ja auch "nur" die kleine Clock genommen womit sich das Invest in Zweifel in grenzen hält.

Ich habe an Karneval auch nicht teilgenommen... womit ich das Bierbudget in die Clock investieren konnte :cheers:

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Fujak » 13.02.2018, 16:57

chriss0212 hat geschrieben:Na ja... immerhin gibt es die Aussage von Koala, dass es NOCH MEHR Ruhe und noch eine bessere Bühne bringen soll...


Hallo Christian,

da hast Du natürlich auch wieder recht, Daniel hat das Board ja in seinen Upgrade-Schritten gehört (Bernd Peter, ich nehme meine Aussage wieder zurück). Damit wir uns in Bernd Peters Thread nicht zu sehr breit machen, habe ich noch eine Frage an Dich im AoIP-Thread.

Grüße
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Beitragvon Bernd Peter » 14.02.2018, 09:03

Hallo,

gestern hatte ich Gelegenheit, den Lynx Hilo von Martin bei mir zuhause anzuhören.

Der Deckel des Gerätes musste natürlich runter, um sich die Technik etwas genauer anzuschauen.

Verbaut ist der leistungsstärkere Dante Chip Brooklyn II (kann bis 192, hat Gigabit LAN)

Bild

eingesteckt per Mini-PCI auf der Lynx Einschubplatine, diese wiederum auf dem Lynxboard.

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Fraglich ist für mich, ob auf dem Danteeinschub schon die Musiktaktung stattfindet, da auf dem Lynxboard selbst zwei Oszi (U87 und 94) mit 45.1584 und 49.152 MHz sitzen.

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Die Performance des Lynx Hilo mit Danteeinschub über den S/PDIF RCA Ausgang darf an der Dynaudio 60 XD als hervorragend beurteilt werden, dabei konnten Martin und ich aber doch auch klangliche Unterschiede - dies ist nicht qualitativ zu werten - zu meinem Dantesetup erkennen.

Gruß

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Beitragvon Bernd Peter » 17.02.2018, 16:35

Hallo,

welches ist die beste Spannungsversorgung für meinen kleinen Dante DDC?

Da wären zur Auswahl:

LiFePO4 Akku 4s mit BMS direkt (Kabel unten) oder über einen Tekdevice Spannungsregler mit MLytic

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oder den MLytic raus

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oder ein Linearnetzteil mit 12V?

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Jede der hier gezeigten 4 Varianten verändert den Klang etwas mehr oder weniger.

Am besten gefallen mir die Verbindung über Tekdevice/MLytic bzw. das 12V Linearnetzteil.

Falls einer denkt, kann das mit dem Linearnetzteil stimmen? Was ist mit der galvanischen Trennung?

Vor dem Dantegerät läuft ein Macbook im Akkubetrieb, im Micromedia selbst sitzt ein Übertrager am Clock- und am S/PDIF Ausgang.

Gruß

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Beitragvon Bernd Peter » 18.02.2018, 10:14

Hallo,

warum nicht mal 7V anstatt der 12V nehmen?

Daniel hat ein Linearnetzteil speziell für den AFI gebaut, das für den Test herhalten muss.

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Paßt ausgesprochen gut zum Dantchen.

Empfehlung für HiFi Liebhaber, die Akkus meiden.

Gruß

Bernd Peter

PS: 5V mag das Dantchen am Eingang nicht, die Lichter bleiben aus.
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Beitragvon Bernd Peter » 18.02.2018, 18:58

Hallo,

es ist schon etwas her, als ich dieses Teil

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bei TekDevice

http://tekdevice.com/chapter2/index.php?route=product/product&path=51&product_id=118

kaufte und dann feststellen durfte, daß es ein AC/DC Konverter ist.

Hier konnte mir Fujak weiterhelfen.

Nach Auslöten der 4 Dioden war es dann doch der gewünschte DC/DC Konverter, der mit dem Mäuseklavier variable Spannungen erzeugt.

Und so gab es heute nachmittag noch den abschließenden Vergleich zwischen 7V Linearnetzteil gegen 7V Akkuversorgung am Original DC Eingang des Dantchens, das die reduzierte Spannung von bisher 12V auf 7V grundsätzlich dankt.

Kurz und gut: die Akkuversorgung hat die Nase vorn.

Gruß

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Beitragvon Bernd Peter » 25.02.2018, 18:00

Hallo,

momentan laufen ja Optimierungsversuche für Windows im Dantebetrieb, ich habe deshalb mal geprüft, wie das bei MacOS El Capitan mit Audirvana ausschaut:

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Ein händisches Eingreifen ist hier weniger gegeben, es gibt einige allgemeine Tips für die Systemeinstellungen, ansonst macht das Audirvana über das Menü SysOptimizer.

Die Auslastung der CPU und der Energieverbrauch erscheint mir recht niedrig und deshalb gut.


Gruß

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Beitragvon morphologic » 25.02.2018, 19:46

Hallo Bernd Peter,

auch wenn beim Mac nicht sehr viel Entscheidendes einzustellen ist: zu den möglichen allgemeinen macOS -bezogenen, händischen Anpassungen würde ich auf jeden Fall das Stillegen der Spotlight Indexierung sowie von Time Maschine zählen.

Diese relativ aufwendigeren Prozesse werden bei Dir bisher mindestens gelegentlich im Hintergrund aktiv.

FG - Albert
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Beitragvon Bernd Peter » 25.02.2018, 21:10

Hallo Albert,

Spotlight konnte ich über Terminalbefehl deaktivieren, Time Machine war bei mir schon abgeschaltet - auf Aus - der Terminalbefehl tmutil disablelocal wurde nicht angenommen.

Ist es damit getan oder habe ich bei Time Machine noch etwas übersehen?

Danke für die Tips.

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Beitragvon Bernd Peter » 26.02.2018, 20:15

Hallo,

gelegentliches Gegenhören mit variabel zusammengestellten USB Netzwerklösungen gehören dazu, um die Dantehörkette klanglich sicher einzuordnen.

Heute mal diese Kombi:

Ein selbstgebaute NAS mit Win Server 2012 Mini 8 mit Minimserver, gestartet über USB Stick als Filedisk, versorgt mit einem Zero Zone LInearnetzteil, der RJ45 Mainboardanschluß geht zum Router, an dem auch der Controll PC angesteckt ist. Die Steuerung läuft also über den Router.

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Der eigentliche Datenstrom geht parallel über eine PCIe Netzwerkarte optisch an einen akkuversorgten TP Linkkonverter, der dann per RJ45 an den microRendu sendet.

Bild

microRendu und der AFI USB werden beide über ein 7V Linearnetzteil versorgt.

Der AFI selbst über einen Akku.

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Das setup liefert eine überzeugende USB Audionetzwerkperformance, was einfach nicht so kommt, ist die Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit im Klangbild wie beim Einsatz des optimierten Dantchens.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Bernd Peter » 28.02.2018, 08:48

Hallo,

gestern habe ich nochmals den halben Abend mit der vorgestellten USB Audionetzwerkkette gehört.

Danach war mir klar, was die treffendste Wortwahl für den Unterschied zur Dantelösung ist.

Eintauchen, Entspannen, Abspannen bei Musik.

Das kann ich mit dem Dantenetzwerk, bei der USB Kette bleibt so ein Restanteil von Hörkonzentration bestehen.

Gruß

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Beitragvon chriss0212 » 28.02.2018, 09:04

Hallo Bernd Peter,

das würde ich so unterschreiben. Dante ist für mich ähnlich wie das Hören mit einem Kopfhörer mit Noise Cancelling.

Sobald man das Noise Cancelling einschaltet, ist es als würde man aus der Gegenwart abtauchen. Man ist plötzlich in seiner eigenen Welt ohne Ablenkungen. Jeglicher Druck wird plötzlich genommen.

Ist komisch... und evtl. erklärt das auch die andere Musikwahrnehmung mit Dante.

Viele Grüße und Danke, dass Du mich in die Dante Richtung mitgenommen hast ;)

Christian
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Beitragvon easy » 28.02.2018, 09:26

Moin Bernd Peter, Christian,

na, da wird der Club wieder größer. Schön, dass ihr jetzt auch dabei seid. :cheers:

sonnige Grüße

Reiner
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Beitragvon Bernd Peter » 28.02.2018, 13:46

Hallo Christian, hallo Reiner,

die Danteplatinchen von George Wissmer sind für mich auf Grund der Performance, ihres Preises und der relativ leichten Modifikationsmöglichkeiten schon jetzt das HiFi Produkt des Jahres 2018.

So kann es dieses Jahr aber ruhig weitergehen.

Nette Grüße

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