Lampizator DAC - Vorstellung und Vergleich

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Lampizator DAC - Vorstellung und Vergleich

Beitragvon shakti » 27.11.2015, 23:55

Nach langem warten, bzw vergeblichen Versuchen einen Lapizator in meiner Kette hoeren zu koennen..., habe ich meiner Neugier freien Lauf gelassen und mir einen Lampizator Big5 gekauft. So habe ich nun die Zeit mich mit diesem Wandler intensiv auseinandersetzen zu koennen.

Ich habe Lampizator (big 7 und golden gate DAC's) bei einem Besuch in Poeln kennnenlernen duerfen, doch die Vorfuehrung entsprach nicht meinen Erwartungen, da die beiden DAC's an Jamo Lautsprechern vorgefuehrt wurden. Diese LS entsprechen leider nicht meinen Anspruechen, so konnte ich zwar einen Eindruck des Unterschiedes bekommen, doch leider nicht mehr. In Deutschland sind dann mehrere Versuche eines Probehoerens, teilweise ueber Mitforisten, an den verschiedensten Gruenden gescheitert.

Vor ein paar Wochen hatte ich aber die Moeglichkeit viele DACs in meiner Anlage hoeren zu duerfen, da einige Foristen Ihre DACs zu einem kleinen Forumstreffen mitgebracht hatten. Doch so richtig zufriedengestellt hatte mich auf dem Treffen kein DAC. Und so habe ich festgestellt, dass ich im Alltag eigentlich nur noch Schallplatte gehoert habe. Ich hatte zwar meinen Plattenspieler aufgeruestet, dennoch sollte digital in der Lage sein, dass ich zumindest ab und zu mal damit Musik hoere.

Zwischenzeitlich habe ich in meinem Plattenspieler einen neuen TA eingebaut und selbst beim Einspielen desselbigen habe ich kaum mit meinen Digitalkomponenten gehoert. So reifte der Entschluss meinen Audio GD HE7 zuverkaufen und mich weiter umzuschauen. Und als der HE7 einen neuen Besitzer gefunden hatte, bin ich das Risiko einer "Blindbestellung" eingegangen und habe nun einen Lapizator Big 5 bei mir stehen.

Das Geraet ist im beim ersten Kontakt so richtig gross, kommt in einem sehr leichten Gehaeuse daher, dieses ist mit viel Holz aufgebaut und hat einen Plexiglasdeckel, da haben meine HRS Nimbus Teile erst mal Pause.

Zum Glueck hatte ich mich durch den Audio GD HE7 DAC bereits an grosse DACs gewoehnt. Hier ein paar Informationen zum Geraet:

http://www.lampizator.eu/Fikus/LEVEL_5.html

(Die Preise sind netto Preise, dh es kommen noch 23% polnische Mehrwertsteuer dazu)

Das Geraet hat nun bereits ein paar Stunden Spielzeit, so dass ich langsam einen Eindruck vermitteln kann.

Ich hoere im Moment gerne die CDs von Musica Nuda und mit dem Lampi Big 5 gelingt es mir mit Vergnuegen die CDs durch zu hoeren. Bei meinen netzten DACs habe ich zumeist nach 3 oder 4 Stuecken die CD gewechselt, da mir die Stimme zu anstrengend wurde. Mit dem Lampi Big 5 wirkt die Musik bereits im ersten Moment auf eine eigene Art "richtig", ich musste mich förmlich zwingen zwischen einem NBS Black LABEL III und einem High Tech Reinsilber RCA Kabel hin und her zu wechseln. Die Unterschiede der beiden Kabel sind klar nachzuvollziehen, dennoch sind sie einem fast egal, da der Lampi mit beiden Kabeln schafft diese Authenzitaet rueber zu bringen. Als Digitalkabel habe ich auch "Standardware" dran, ein Oyaide 510 mit BNC Steckern, das geht besser und doch ist es mir im Moment eigentlich egal.

Ich sitze hier und ertappe mich, dass ich bei der "Elenor Rigby" Version von Musica Nuda anfange mitzusingen und mich einfach am Musik hoeren erfreuen will und zumindest im Moment wenig Interesse am optimieren habe. Also gibt der Lampi Big 5 hier schon mal einen Auftritt, das Risiko der Bestellung hat sich gelohnt. Evtl habe ich am Sonntag die Moeglichkeit den Lampi Big5 mal gegen einen Audio GD HE7 hoeren zu koennen, mein HE7 ist ja schon weg ... aber es gibt ja noch weitere HE 7 im Forum.

Angeschlossen ist der Lampi Big 5 im Moment wechselweise an der Krell Evo 202 Vorstufe und der Red Rose M3 Silver signature Roehrenvorstufe. An beiden spielt der Big 5 seine Qualitaeten aus, zu meinem Erstaunen auch an der symmetrischen EVO 202, ist der Big 5 in meiner Version doch nur mit RCA Ausgaengen ausgestattet.

Ich bin wirklich neugierig, wie sich der Big 5 im direkten Vergleich macht, sind doch Geraete , die Ihre Qualitaet durch ein empfundenes "Richtig" begruenden im Quervergleich of nur zweite Sieger, da in solchen zumeist das Geraet mit der besseren Aufloesung bevorzugt wird.

Aber so geniesse ich ich den Lampi Big 5 weiter mit wachsendem Vergnuegen, es war auf jeden Fall nicht falsch mal wieder einem Roehrendac das Vertrauen zu schenken.

Gruss
Juergen
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Beitragvon khonfused » 28.11.2015, 07:19

Hallo Jürgen,

was gab den Ausschlag für den Big 5 und nicht den Big 7 oder lite7?

Übrigens hat Romeo Lampizator in sein Programm aufgenommen. Da könnte ich mir vorstellen, dass ein Probehören zu Hause vor einem Kauf möglich ist.

Dass in einem direkten Vergleich oft das Gerät mit der höheren Auflösung bevorzugt wird, kann ich bestätigen. Das erlebe ich auch öfters.
Alles braucht eben seine Zeit.

Gruss
Christian
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Beitragvon shakti » 28.11.2015, 12:08

Hallo Christian,

da ich im direkten Kontakt zu Lampizator stehe (habe die Herren ja in Polen besucht) brauche ich nicht den Weg über Oesterreich und Romeo zu gehen, der Bezug der Geraete klappt auch so ganz gut.

Ich finde das Techn Konzept vom alten Big6 , weitergefuehrt im Big 5 eigentlich ganz gut. Deshalb wollte mal mit einem Big 5 anfangen. Es ist aber gut moeglich, dass ich mir noch einen Lite 7 oder eine Big 6 goenne , die Geraete sollen im gewissen Maße auf aehnlichem Level leicht unterschiedlich klingen, das hoere ich mir dann gerne in aller Ruhe an und schaue von dort aus weiter. Sollte ein Lite 7 mein Favorit werden laesst sich dieser ja problemlos zum Big7 aufruesten.

Aber ersteinmal erfuellt der Big 5 meine Erwartungshaltung, bin schon wieder schoen am Musik hoeren. :-)

Gruss
Juergen
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Beitragvon shakti » 28.11.2015, 14:10

Ich habe heute mittag mal wieder mit Lampizator telefoniert und wir haben uns entschlossen Ende Januar / Anfang Februar 2016 einen Lampizator Workshop bei mir zu machen, da ich glaube, dass ein DAC Vergleich mit Lampizator Dacs doch viele hier im Forum interessieren koennte.

Stimme mich naechste Woche mit Lampizator ab, welche DACs wir im Vergleich vorfuehren wollen, auch der finale Termin wird festgelegt. Im Moment schwebt mir sogar vor, mal eine schlanke Kette aufzubauen, dh zB big 5 mit integrierter analoger Vorstufe an Aktivlautsprechern. Sobald ich naeheres weiss, setze ich einen Termin unter Veranstaltungen auf!

Gruss

Juergen
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Beitragvon shakti » 28.11.2015, 18:18

Hier mal ein paar Bilder:

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Gruss
Juergen
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Beitragvon emma » 28.11.2015, 22:18

Hallo Juergen,

interessant wären möglicherweise(?) auch Lampiz Erfahrungen bezüglich eines perfekten Transports. Er hat ja auf der Suche nach dem perfekten Transport u.a. einen CEC Tl1 modifiziert und höchstgelobt.

http://www.lampizator.eu/lampizator/REF ... TL-1X.html

Interessant ist ganz unten: "the final word"

... Bei den Innereien des Dac mußte ich schmunzeln, da ich gedacht habe, gespaxte Platinen auf Birkenmultiplex sehe ich, nach meinem Hoerwege-Geschwader, in keinem weiteren Highend-Gerät mehr. :D


Gruß
Marco
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Beitragvon shakti » 29.11.2015, 01:35

@Marco
in der Tat, die Geraete sehen nach Kleinserie aus, was mich aber nicht stoert, da ja in der Tat jedes Geraet nach Kundenbestellung und Spezifikation gebaut werden kann, ebenfalls sind ja spaetere updates moeglich. Der Vergleich mit Hoerwege ist auch gar nicht so falsch, da auch Lampizator aus dem Bereich des Geraetetunings kommt und nun auch eigene Geraete herstellt.

Die beste Quelle ist nach meinem Verstaendnis aktuell der Lampizator DSD Komputer zu ca. 7500,- eur.

Gruss
Juergen
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Beitragvon thomas2 » 30.11.2015, 18:10

Hallo Juergen,

es sieht im inneren recht spartanisch aus gegenüber dem Audio GD. :shock:

Was aber der Musikalität keinen Abbruch tut, wie ich deinen mehr als lobenden Worten entnehme.

Wobei ich persönlich noch rätsel, was gravierend anders klingt als bei unserem DAC Workshop.

Viele Grüße

Thomas
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Beitragvon shakti » 30.11.2015, 18:40

@Thomas,

gravierend anders wird es bei hochwertigen Digital Geraeten wohl nie klingen, sind es doch mehr die kleinen Schritte in die richtige Richtung. Mit dem Lampi Big 5 ist man einfach mehr im Fluss der Musik, man meint verstehen zu koennen, was die Musiker einem sagen wollen, man versteht die Musik einfach besser.

Ich muss beim Musik hoeren ja keine Aufnahme beurteilen und diese abmischen, ich will die Musik als solche hoeren und in diese gezogen werden. Das gelingt mit dem Lampi Big 5 ausgesprochen gut. Das haben die DACs auf dem letzten DAC Vergleich nicht so gemacht, dass es mich letztendlich zufrieden gestellt hat. Die meisten "musikalschen" DACs sind aus meiner Erfahrung zumeist mit zuwenig Aufloesung und einer eher etwas ruhigeren Wiedergabe unterwegs, das ist beim Big 5 nicht der Fall, dieser hat die Aufloesung, die heutzutage ein moderner DAC zu haben hat, plus den Bezug zur Musik, den eben viele DACs heutzutage nicht mehr haben.

Da ich aus meinen Audio Note / Kondo Zeiten die Erfahrung gemacht habe, dass die Kondensatoren eine wichtige und nicht zu unterschaetzende Klangsignatur mitbringen, mag ich einen link auf die Lampi Seite teilen:

http://www.lampizator.eu/Fikus/CAPACITORS.html

Man kann den BIG5 auch mit anderen Kondensatoren bestellen. Mein BIG 5 ist mit Duelund Kupfer Kondensatoren ausgestattet. Das Spiderdiagramm zeigt sehr schoen die tonalen Unterschiede verschiedener Kondensatoren, ich meine bei meinem BIG 5 die beschriebene Signatur der Duelund identifizieren zu koennen.

Dies sind aktuell die Kondensatoren, aus denen man waehlen kann:

- Duelund Copper Cast
- Jupiter NEW copper cast wax capacitors (200 Eu a pair)
- V-Cap Copper/Teflon
- Jensen Copper/PIO/Cardboard pipe

(Dann gibt es natuerlich noch die Moeglichkeit anderer Roehren...)

ich bin nun einmal sehr gespannt, wie sich zB die V-Caps Copper im Vergleich anhoeren wuerden und hoffe, dass ich dies am Beispiel eines Lampizator Big 6 bald beschreiben kann.

http://www.lampizator.eu/Fikus/THE_BIG_6.html

Mit etwas Glueck kann ich einen solchen zum Wochenende in hoher Ausbaustufe mit V-Caps hoeren, werde dann auch einen thread zu diesem DAC aufmachen.

Gruss

Juergen
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Beitragvon RS.schanksaudio » 01.12.2015, 00:32

Ach Du Schreck, was ein hemdsärmeliges Gebastelt da auf den Fotos von Innenleben zu sehen ist... mir ist wirklich ein Lacher spontan rausgerutscht ;-)

Viel Spaß bei hören,
Roland
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Beitragvon shakti » 01.12.2015, 00:41

@Roland

Yep, ich steh auf "Gebastel" , hat mir schon bei Audio Note / Kondo Spass gemacht. :-) Komm aber aber gut damit klar, dass z.B. mein Linn von innen anders aussieht.

Ueberzeugend finde ich, dass der Big5 eine PlexiGlasabdeckung hat, so dass man das "Gebastel" auch immer schoen bewundern kann. Da das Geraet wunderbar klingt, mag ich jede einzelne Baugruppe mit Freude ansehen, speziell die Dueland Cast Kupfer Kondensatoren zu ca 250,- eur / Stueck erfeuen mein audiophiles Herz ganz besonders, gibt es doch sonst kaum Geraete, die solche "boutique" Bauteile verwenden. :-)

http://www.enjoythemusic.com/diy/0314/d ... acitor.htm


Gruss
Juergen
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Beitragvon RS.schanksaudio » 01.12.2015, 00:53

shakti hat geschrieben:...speziell die Dueland Cast Kupfer Kondensatoren zu ca 250,- eur / Stueck erfeuen mein audiophiles Herz ganz besonders, gibt es doch sonst kaum Geraete, die solche "boutique" Bauteile verwenden :-)

Dueland (die großen flachen) hatte ich mal vor 5 Jahren in einer passiv Weiche verbaut und ausgiebig gehört, dann wieder verkauft da einige Mithörer und ich keinen Unterschied zu einem einfachen 8€ Mundorf Evo gehört haben - übrigens im Blindtest.

Man kauft nicht Zwangsläufig Qualität mit Geld.

Viele Grüße
Roland
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Beitragvon shakti » 01.12.2015, 10:50

@Roland

da hast Du wahr, mit Geld kauft man mitunter keine Qualitaet.

Meine Erfahrungen mit Blindtests und Doppelblindtests wuerden hier den thread ueber den Big 5 sprengen, wenn Du fuer Dich mit diesen Tests zu verwertbaren Ergebnissen kommst, freue Dich ueber die Mundorf Caps , ich hoere auf jeden Fall aktuell zufrieden mit den Dueland caps und bin neugierig auf die V Caps, die ich in den naechsten Tagen in einem Big 6 hoeren kann.

Gruss
Juergen
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Beitragvon shakti » 03.12.2015, 01:17

Heute ist mein Lampizator BIG 6 DAC angekommen, ein fazinierendes Geraet, welches das an sich sehr grosse Gehaeuse nahezu mit Baugruppen fuellt. Meine Version kommt mit einem USB, einem SPDIF und einem AES/EBU Digitaleingang Eingang und kann per USB Signale bis 32bit/384khz verarbeiten (kein DSD). Als Ausgang stehen 2 Cinchbuchsen zur Verfuegung.

Es sind weiter kupferne VCap Kondensatoren sowie 6sn7 Roehren am Ausgang und 6x5 Gleichrichter Roehren verbaut (siehe Bilder). Das Gehaeuse ist Lampizator ueblich aus Holz mit Metall Frontplatte , dazu ein Plexiglasdeckel. Der Neupreis des Geraetes lag in dieser Ausstattung bei ca 8650,- eur
(mein Lampizator BIG 5 DAC liegt im Vergleich bei ca 6000,- eur)

Ich habe das Geraet identisch zum BIG 5 angeschlossen und es laeuft sich langsam warm.

Einen direkten Vergleich mit dem BIG 5 kann ich aktuell nicht machen, da der BIG 5 gerade bei einem MitForisten seine begeisternde Arbeit verrichtet :-)

So beschreibe ich einfach, was ich im Moment hoere, nachdem das Geraet die ersten 2 Stunden warm gelaufen ist. Auffallend als erstes ist, dass ich meinen Rechner immer wieder beiseite legen muss, da mich die Musik emotional immer wieder so mitnimmt, dass ich mich nicht so richtig aufs schreiben konzentrieren kann. Der BIG 6 zaubert einen absolut involvierenden Mitteltonbereich in den Raum, superzart mit dennoch faszinierender Feindynamik. Der Bassbereich erscheint mir eine Spur schlanker als zuletzt gehoert, insgesamt spielt der BIG 6 weniger auf der hochaufloesenden Seite (auch wenn er keiner Details unterschlaegt) sondern mehr auf der musikalisch integrierenden Seite, also kein "Sezierer" unter den DAC's.

Zumindest nicht im Bereich der den Hochtonbereiches, der eher etwas sanfter daherkommt, hier koennte ich mir sogar vorstellen von meinem verwendeten NBS Black Label III RCA Kabel auf eines meiner Silber Solid Core RCA Kabel zu wechseln, diese sind mir sonst zu steril und hochtonlastig.

Der BIG 6 ist in der Lage eine faszinierende Detailmenge an Informationen in den gesamtmusikalischen Kontext zu stellen, sodass ich im Moment mit dem BIG 6 einfach nur Musik hoere und immer wieder "vergesse" mit ueber den Klang des Geraetes Gedanken zu machen.

Der Klangfarbenreichtum der Instrumente nimmt mit jeder viertel Stunde hoeren zu :-)

Grobdynamisch habe ich im Vergleich aus der Einnerung den Eindruck, dass der BIG 5 da "brutaler" spielt, feindynamisch bildet der BIG 6 im Moment das feinere Spektrum ab.

Interessanterweise entspricht dies dem Spider Diagramm Vergleich der beiden Kondensatortypen Duelund (im BIG 5) und V-Caps copper (im BIG 6)

http://www.lampizator.eu/Fikus/CAPACITORS.html

Ich mag mich im Moment gerne wiederholen, so emotional in die Musik gezogen werden habe ich lange nicht in dieser Qualitaet erlebt, der BIG 6 ist da echt grosses Kino, freue mich schon darauf, morgen das passende Signalkabel fuer den BIG 6 auszuwaehlen.


Als Signalquelle dient im uerbigen mal wieder mein Oracle CD 2000 CD Laufwerk, per SPDIF mit dem BIG 6 verbunden.

Freue mich auf jeden Fall schon, die BIG 5 und BIG 6 mal im direkten Vergleich zu hoeren, gut dass ich mir die beiden DAC's mal im Vergleich gegoennt habe, beide haben doch einen leicht anderen Charakter, der durch die unterschiedlichen Kondensatortypen bedingt sein kann. Aber ich denke, der insgesamt auch etwas aufwendigere Aufbau (und letztendlich dadurch bedingte hoehere Preis ) des BIG 6 macht sich klanglich bemerkbar, zumindest , wenn man die Emotionalitaet der Wiedergabe , bzw Empfinden von Emotionen in der wiedergegebenen Musik als Kriterium wichtig findet.
Fuer meinen Teil ist der emotionale Zugang zur Musik der primaere Schluessel zum zufriedenen Genuss und so steht der BIG 6 fortan bei mir sehr hoch in der Liste der DAC's .

Gruss
Juergen
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Beitragvon shakti » 03.12.2015, 01:26

Hier noch ein Paar Bilder des LAMPIZATOR BIG 6 DAC's bei mir:

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