Gert (AGM 3.3, 5.4, 7.4, 9.4, Backes & Müller BM 3, 6, 20, Abacus C-Box 3, 4)

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frmu
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Beitrag von frmu »

Hallo Gert,

das Du bei all Deinen "Projekten" überhaupt noch Zeit zum Skat spielen findest ..... :cheers:

An die Fritzbox und das Geraffel dahinter will ich gar nicht ran ..... im Moment :mrgreen: .

Gruß
Frank
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Erwin-mit-G
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Beitrag von Erwin-mit-G »

Armer Gert,

jetzt bekommt er auch noch die zu frisierenden Switche nur so um die Ohren geschlagen.
Aber wenn wir schon dabei sind:
Ich hätt' da noch nen Cisco 112-24 am Start :mrgreen:

Mitfühlenden Gruß,
Erwin
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Andi
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Beitrag von Andi »

Moin Gert,

das tut mir echt leid, dass sich der G-Switch verabschiedet hat.

Nur gut, dass der Ausgangsswitch nicht so teuer und ein Neuer kurzfristig verfügbar ist:wink:

VG Andi
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HenSch
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Beitrag von HenSch »

Hallo Gert,

während meiner Modifikation des Zyxel Switches hatte ich im Urzustand 1,1V Ausgangsspannung des Schaltreglers gemessen. Ich habe daraufhin einen Linearregler mit 1,0V Ausgangsspannung verbaut. Damit läuft der Switch dauerhaft problemlos, der hohe Strombedarf bei mehreren aktiven Ports im GBit-Betrieb ist mir aber auch aufgefallen.

Mit dem LM317 als Regler hast Du ja um die 1,25V Ausgangsspannung. Kann es evtl. sein, dass die Spannung einen Tick zu hoch ist für den Chip?

Beste Grüße
Henning
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Harald,
Jupiter hat geschrieben:
28.05.2020, 06:43
Grillen und Skat passt ja an sich schon, nur halt nicht in dieser Kombi.
Hast du denn den Grand gewonnen.
ja, war eine Uroma, ich hatte schon die drei Kleinen, und dann kam der Alte hoch.
Jupiter hat geschrieben:
28.05.2020, 06:43
Wenn dieser mit überwiegend Mädels flankiert wird ohne die fetten 10 er und Asse kann man auch mit drei hübschen Frauen ins Unglück spazieren :cheers:
Wie im wahren Leben.

Hallo Frank,
frmu hat geschrieben:
28.05.2020, 07:19
das Du bei all Deinen "Projekten" überhaupt noch Zeit zum Skat spielen findest ..... :cheers:
seit ca. 36 Jahren jeden Mittwochabend in der gleichen Besetzung. Unterbrochen durch diverse Babypausen.

Hallo G-Erwin,
Erwin-mit-G hat geschrieben:
28.05.2020, 08:07
Armer Gert
also Mitleid wollte ich eigentlich keins erheischen :-).
Erwin-mit-G hat geschrieben:
28.05.2020, 08:07
Ich hätt' da noch nen Cisco 112-24 am Start :mrgreen:
So einen Cisco schickt mir doch schon der Schorsch nächste Woche, da würde ich erstmal abwarten, ob es den auch grillt :mrgreen: .

Hallo Andi,
Andi hat geschrieben:
28.05.2020, 09:31
das tut mir echt leid, dass sich der G-Switch verabschiedet hat.
da ist mir nun schon Schlimmeres passiert, zumal die Sellarz-Clock noch läuft.
Andi hat geschrieben:
28.05.2020, 09:31
Nur gut, dass der Ausgangsswitch nicht so teuer und ein Neuer kurzfristig verfügbar ist:wink:
Die 25€ nehm' ich aus der Portokasse.

Hallo Henning,
HenSch hat geschrieben:
28.05.2020, 10:24
während meiner Modifikation des Zyxel Switches hatte ich im Urzustand 1,1V Ausgangsspannung des Schaltreglers gemessen. Ich habe daraufhin einen Linearregler mit 1,0V Ausgangsspannung verbaut. Damit läuft der Switch dauerhaft problemlos, der hohe Strombedarf bei mehreren aktiven Ports im GBit-Betrieb ist mir aber auch aufgefallen.

Mit dem LM317 als Regler hast Du ja um die 1,25V Ausgangsspannung. Kann es evtl. sein, dass die Spannung einen Tick zu hoch ist für den Chip?
sehr gut beobachtet, genau den Verdacht habe ich nämlich auch. Ich hatte gerade keinen 1,1V-Regler in der Schublade und meist geht das mit 1,25V gut. Beim nächsten Schuss lass ich aber den 1,1V-Schaltregler erstmal drin und schau mir mal an, welcher Strom dort fließt unter voller Last an den Ports. Georg hat mich gestern Nacht noch per PN darauf aufmerksam gemacht, dass die Kisten umso mehr Strom ziehen, je länger die Leitungen dahinter sind. Bei mir sind einige davon sehr lang, z. B. zum Hörraum oder ins Dachgeschoss. Gemessen hatte ich aber nicht unter voller Last, sondern drei LAN-Teilnehmer am Messplatz eingesteckt. Wie gesagt, bei Messungen unter den realen Bedingungen am Router als zentraler Sternverteiler kommt immer das Gemecker aus dem oberen Stock beim Umstecken. In diesen Zeiten ist die Brut ja ständig da und so ziemlich alles, Schule wie soziale Kontakte, läuft über das Internet. Aber da müssen die jetzt durch. Viel Feind', viel Ehr'.

Hast Du die Eingangsspannung für den 1V-Regler aus dem 3,3V-Linearregler geholt oder von den 5V am Eingang? Da könnte man ja mal ausrechnen, wenn man die maximalen Ströme kennt, was thermisch günstiger ist. Ich habe auch schon drüber nachgedacht, den 1V-Regler dann auf's Bodenblech zu schrauben und so ordentlich zu kühlen. Was für einen Regler hast Du verwendet?

Viele Grüße
Gert
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HenSch
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Beitrag von HenSch »

Hallo Gert,
Fortepianus hat geschrieben:
28.05.2020, 11:19
Hast Du die Eingangsspannung für den 1V-Regler aus dem 3,3V-Linearregler geholt oder von den 5V am Eingang? Da könnte man ja mal ausrechnen, wenn man die maximalen Ströme kennt, was thermisch günstiger ist. Ich habe auch schon drüber nachgedacht, den 1V-Regler dann auf's Bodenblech zu schrauben und so ordentlich zu kühlen. Was für einen Regler hast Du verwendet?
Ich habe für den 1,0V Regler einen LT3045 von ldovr.com verwendet, der von einem 3,3V-Linearregler (Sparkos Labs) versorgt wird. Die Lösung hat allerdings trotzdem ein thermisches Problem bei mehr als zwei aktiven Ports am Switch. Der LT3045 kann einfach seine Abwärme nur schlecht loswerden und schaltet wegen Überhitzung dann ab.

Aufgrund der zum Glück nur geringen Dropout-Spannung des LT3045 wäre der Einsatz eines Vorreglers mit z.B. 1,5V Ausgangsspannung geeigneter, der dann den Großteil der Verlustenergie verbraten kann.

Viele Grüße
Henning
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Henning,
HenSch hat geschrieben:
28.05.2020, 12:09
Ich habe für den 1,0V Regler einen LT3045 von ldovr.com verwendet, der von einem 3,3V-Linearregler (Sparkos Labs) versorgt wird. Die Lösung hat allerdings trotzdem ein thermisches Problem bei mehr als zwei aktiven Ports am Switch. Der LT3045 kann einfach seine Abwärme nur schlecht loswerden und schaltet wegen Überhitzung dann ab.
der LT3045 ist deutlich zu zart besaitet für das Spiel im Zyxel, fürchte ich. Er kann nur 0,5A, und die werden ziemlich sicher überschritten auf den 1,1V, wenn Last auf mehreren Ports ist.

Jetzt kommt aber die lustige Wendung in dem Spiel mit meinem Zyxel-Switch. Ich habe nach Deiner Antwort den Switch nochmal aufgemacht, um mal einen guten Platz mit Kühlung für einen Regler zu suchen. Dazu habe ich den Regler rausgelötet und die kleinen smd-Kondensatoren, an denen ich ihn angelötet hatte, gleich mit. Nur so zum Spaß habe ich nochmal gemessen, ob sich der 0,4Ohm-Kurzschluss, den ich gestern auf der 1,1V-Line vorfand, da immer noch findet. Ich bin baff erstaunt, als ich da nur noch irgendwas im kOhm-Bereich messe. Also mal schnell die originale Clock wieder drangelötet (die Sellarz war schon draußen) und mit Netzteilen versorgt. Das Ding bootet wieder! Der Kurzschluss kam offensichtlich von einem der beiden Cs, an die ich Masse und Ausgang des Reglers gelegt hatte:

Bild

Wahrscheinlich hatte ich einen davon etwas zu scharf angebraten, um im Grilljargon zu bleiben, und der hat dann gestern Abend zu unpassender Zeit den Kurzen verursacht. Ich löte also mal schnell die Sellarz-Clock wieder rein und versorge die 1,1V-Line aus einem externen Netzteil:

Bild

Mit dem kleinen Switch auf dem Tisch hier am Messplatz verbunden blinkt auch gleich die zugehörige LED munter vor sich hin, und als ich meinen Schreibtisch-PC dorthin umstecke, wird auch brav durchgeroutet. Da wir es ja von der Thermik hatten da drin, mache ich auf das Kühlblech über dem Netzwerkchip noch zwei kleine Rippenkühlkörperchen mit Wärmeleitkleber drauf:

Bild

Ist nur die Verbindung zum Netzwerkswitch da, fließt das hier:

Bild

Der Strom auf den 5V (bzw. 3,3V nach dem Linearregler) ist unbeeindruckt davon, ob ich Netzwerklast drauf gebe, 30mA ist nicht der Rede wert. Die 170mA auf den 1,1V dagegen reagieren stark - wenn ich meinen PC anschließe, ohne darauf etwas zu machen, geht das nur ein bisschen hoch, aber wenn ich dann einen DSL-Speedtest mit dem PC starte, geht der Strom von 0,17A auf 0,3-0,4A hoch. Da kann ich mir schon vorstellen, was passiert, wenn auf allen Ports die Musik spielt so wie gestern Abend. Sicher wurde der Regler entsprechend heiß und hat dann den kleinen C vollends ins Grab befördert.

Das heißt:

1. Ich muss mir eine passende 1,1V-Regelung überlegen (wobei die 1,25V ja auch nicht geschadet haben)
2. Ich habe demnächst einen Zyxel GS-108B v3 übrig (aber da findet sich bestimmt irgendwo ein Verwendungszweck im Haus)

Viele Grüße
Gert
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo liebe Grillfreunde,

nach der völlig unerwarteten Wendung an der Switchfront habe ich in Ermangelung eines 1,1V-Reglers, der auch was verträgt, einfach mal Folgendes gemacht:

Bild

Man sieht oben rechts zwei isoliert mit Wärmeleitkleber ins Gehäuse geklebte LM317. Das Nette an den 317ern ist, dass man sie klaglos parallel schalten kann, wenn man einen kleinen Widerstand dahinter vorsieht, hier die beiden grauen 0,1Ohm-Widerstände. So verteilt sich die thermische Last schon mal auf zwei Regler, die zudem guten Wärmekontakt mit dem ganzen Gehäuse haben, das als Kühlkörper wirkt. Dahinter sorgt dann ein Panasonic FR mit 10mF für Ruhe auf der Leitung. Ich habe den Switch jetzt wieder hinter den Router geklemmt und bin in gespannter Erwartung, welche Überraschung mich heute Abend damit erwartet :-). Immerhin funktioniert das jetzt wieder. Ich bin gespannt, wie warm das Gehäuse wird. Und auf den Hörtest natürlich!

Viele Grüße
Gert
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo liebe Foristen,

der Switch hat gut durchgehalten gestern Abend, jetzt läuft das. Ich habe immer mal wieder die Temperatur mit dem IR-Thermometer an der Stelle des Gehäuses gemessen, an der die beiden Regler sitzen - das Maximum war ca. 40°C, als ich zusätzlich zu den üblichen Aktivitäten im Haus noch Musikfiles von meinem Schreibtischrechner auf die Hörraum-NAS kopiert habe, was immerhin mit ca. 100MB/s (=800Mbit/s) über diverse Switche lief, und der neue Zentral-Switch war daran auch beteiligt.

Wer sich übrigens auf dem letzten Bild im Beitrag oben gefragt hat, was denn der schwarze Aufkleber auf der kleinen Blechbüchse über dem Quarzschwinger der Sellarzclock soll: Das ist ein Stückchen Klettband und dämpft mögliches Mitschwingen des Blechdeckelchens. Ein Quarz ist mechanisch ziemlich anfällig. Man mag über Sinn und Unsinn tief unten im Haus, weit weg von jeder Musik diskutieren, aber ich mache das auch bei den 11Gtek standardmäßig. Kostet fast nichts, kann aber helfen. Außerdem verhindert das eine Berührung des Blechs mit dem Gehäusedeckel - die Clock selbst wird nämlich nur über die vier Anschlussdrähtchen an ihrem Platz gehalten, wie auch sonst, wenn ich die Sellarzmodule einsetze. Ein Quarz will mechanisch möglichst gut entkoppelt sein.

Nun endlich der Hörtest gestern Abend. Ja, den sauberen Switch da vorne hört man! Ich habe das Gefühl, näher an der Musik dran zu sitzen. Ein zwei Reihen weiter vorne im Konzertsaal. Das erstaunt jetzt aber nicht so richtig, denn das Netzteil da vorne hatte sich auch schon hörbar ausgewirkt - da war das bei einer sauberen Taktung ebenfalls zu erwarten.

Hat von Euch jemand den Bonn N8 und Lust, den mal aufzuschrauben? Es würde mich nämlich interessieren, wie dort der 1,1V-Regler aussieht, ob da noch der originale Schaltregler drin ist und nur die Clock getauscht wurde oder ob dort auch ein neuer Regler zu finden ist.

Viele Grüße
Gert
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Thor_7
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Beitrag von Thor_7 »

Hallo Gert,
in deinem VT geht es ja täglich weiter - lese gespannt mit! :)

Hier sind einige Bilder des Innenlebens zu finden:

Rückseite hier zu sehen:
https://www.avguide.ch/testbericht/2_te ... like-homex

Vorderseite hier zu sehen:
https://www.hifitest.de/test/bildergale ... n8_18696/3

Viele Grüße

Thorben
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Thorben,
Thor_7 hat geschrieben:
29.05.2020, 10:55
Hier sind einige Bilder des Innenlebens zu finden:
...
danke! Er macht also "nur" eine neue Clock rein, die gesamte Spannungsversorgung bleibt unangetastet, einschließlich des 1,1V-Schaltreglers. Mich hat auch per PN ein Link zum Silent Angel Bonn N8 KE modified erreicht - da ist ebenfalls der Schaltregler noch drin, aber mit einem winzigen Polymerelko dahinter, da, wo ich die 10.000µF reingebuttert habe. Und einen Polymerelko ähnlicher Größe wie bei mir finde ich ebenfalls am Eingang der Spannungsversorgung. Die Polymerelkos werden dort übrigens vollmundig als "Noise isolators" bezeichnet :D . Mit dem KE modified kann der G-Switch vermutlich gut mithalten, ist mein Verdacht. Wobei ich nicht weiß, wie gut die Clock im Bonn N8 ist, aber die Sellarz ist auch nicht von schlechten Eltern. Übrigens hat mir Kim von Sellarz erzählt, dass er das Clockmodul ULPNC nur deshalb entwickelt hat, weil ein Freund von ihm Audio-Enthusiast ist und Netzwerkkomponenten herstellt :cheers: .

Viele Grüße
Gert
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dirk-rs
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Beitrag von dirk-rs »

Hallo zusammen,

was ist denn die Basis von dem Bonn N8? Der Zyxel?

Ich denke eine gute Kombi wäre Gerts modf. G-Zyxel mit ifi Steckernetzteil oder?

Beste Grüsse

Dirk
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Dirk,

das Ifi taugt nur, um zu sehen, dass noch etwas geht.
Für mein Empfinden ist es kein ernstzunehmendes Netzteil, wenn es um wirklich guten Klang geht.
Dann macht man die Gertifizierung zum Teil wieder zunichte.

Grüsse Jürgen
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Dik,
dirk-rs hat geschrieben:
29.05.2020, 16:17
was ist denn die Basis von dem Bonn N8? Der Zyxel?
ja. Sie machen eine anständige Clock rein (unterstelle ich jetzt mal), lassen aber die Spannungsversorgung unangetastet. Da ist ganz sicher Potenzial verschenkt.
dirk-rs hat geschrieben:
29.05.2020, 16:17
Ich denke eine gute Kombi wäre Gerts modf. G-Zyxel mit ifi Steckernetzteil oder?
Da gibt es sicher Steigerungsmöglichkeiten:
h0e hat geschrieben:
29.05.2020, 16:21
das Ifi taugt nur, um zu sehen, dass noch etwas geht.
Für mein Empfinden ist es kein ernstzunehmendes Netzteil, wenn es um wirklich guten Klang geht.
Dann macht man die Gertifizierung zum Teil wieder zunichte.
:cheers: Ich habe mir zumindest ein bisschen Mühe gegeben, den Switch einigermaßen ordentlich mit 5V zu versorgen. Also wie üblich ein völlig überdimensionierter Ringkerntrafo, dann mit ultra-fast-recovery-Dioden (kann man auch mit MOSFET-Gleichrichtern machen) einen fetten Elko geladen, dessen Ladegeräusche entkoppelt mit den üblichen Tricks (LCR) zur völlig überdimensionierten Elkobank (der Stausee, den eine Kelle rausgeschöpftes Wasser nicht juckt), und dann ein anständiger Regler dahinter, der wieder einen fetten Elkos laden darf, und das alles in ein ordentliches Alugehäuse reingemacht mit ebenso ordentlichen Buchsen (Furutech Gold am Eingang etc.), das Übliche halt. Das hat mit dem ifi jetzt gar nichts gemeinsam außer der Höhe der Ausgangsspannung :-).

Viele Grüße
Gert
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo liebe Forumsmitglieder,

eigentlich stünde hier ein Update an mit all den LWL-Strecken und Switches, in die Sellarz-Clockmodule und Linearregler Einzug gehalten haben. Zunächst möchte ich aber noch über etwas anderes berichten. Mein Gedanke war, wenn es klanglich etwas bringt, die Taktung und Stromversorgung noch so entfernter Netzwerkkomponenten zu verbessern, dann müsste sich doch eine bessere Clock für die Netzwerkseite im Streamer selbst mindestens so deutlich auswirken. Nun gibt es im Linn insgesamt nur zwei Clocks, einmal die Audio-Clock mit 24,576MHz und eine am Hauptprozessor mit 12,5MHz, die auch den Netzwerkchip taktet. Diese Clock ist von recht einfacher Qualität. Die Audio-Clock habe ich übrigens testweise schon einmal durch ein Sellarz-Modul ersetzt, aber das hat eigentlich nichts Nennenswertes gebracht. Sprich, die originale Audio-Clock im Linn taugt was.

Nun gibt es 12,5MHz leider nicht im Angebot von Sellarz. Deshalb habe ich Kim gefragt, ob es möglich wäre, mir zum Test zwei solche Clocks mit 12,5MHz als Spezialanfertigung zu machen. Gestern habe ich meinen G-ADS2 DAC damit ausgerüstet. Obwohl der Original-Schwinger mit 3,3V arbeitet und das Clockmodul dafür von Haus aus den richtige Pegel bereithält, weigerte sich der Linn nach dem Umbau beleidigt hochzufahren. Des Rätsels Lösung: Die Clock muss sofort da sein beim Booten, nicht erst nach ein paar Millisekunden, und da muss man etwas in die Trickkiste greifen bei der Spannungsversorgung. Läuft jetzt. Hörtest.

Das bringt's! Plötzlich entdecke ich bei der Misa Criolla eine Tiefenstaffelung einzelner Chorstimmen, die mir zuvor nie aufgefallen war. Ich habe daraufhin gestern noch viele Stunden im Hörraum verbracht - das klingt grandios.

Nun werde ich alle meine G-DACs damit umrüsten und deshalb noch ein paar der 12,5MHz-Module ordern. Ich könnte mir vorstellen, dass das für die Besitzer von G-DACs, G-Hubs etc. auch interessant sein könnte. Wenn sich jemand an meine Bestellung noch dranhängen will, meldet Euch bitte per PN oder E-Mail bei mir.

Viele Grüße
Gert
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