Gert (AGM 3.3, 5.4, 7.4, 9.4, Backes & Müller BM 3, 6, 20, Abacus C-Box 3, 4)

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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Liebe Threadverfolger,
Fortepianus hat geschrieben:
23.05.2020, 21:17
Ich bin mir jetzt schon ziemlich sicher, dass ich unter der Vergussmasse am 3,3V-Regler die gleiche Innovation finden werde. Ich mache mich mal an die Arbeit.
hier das Ergebnis:

Bild
dirk-rs hat geschrieben:
23.05.2020, 19:36
Ich würde mir jedenfalls so richtig ver... vorkommen.
:cheers:

Ok, da sind ein paar Spuren des scharfen Cutters nicht zu verleugnen, aber was soll's, die Bauteile der beiden Schaltregler werde ich eh als nächstes rauslöten.

Viele Grüße
Gert
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Erwin-mit-G
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Beitrag von Erwin-mit-G »

Auweia, Gert, du schlimmer Bube :lol:

Echt super, dass du kein Blatt vor den Mund nimmst und der Sache wissenschaftlich auf den Grund gehst.
Was für ein spannender E-Krimi!

Grüße,
Erwin
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo G-Erwin :mrgreen: ,
Erwin-mit-G hat geschrieben:
23.05.2020, 21:50
Auweia, Gert, du schlimmer Bube :lol:
jetzt habe ich den ganzen Schaltreglermüll abgeräumt:

Bild

Da können jetzt die Linearregler eingesetzt werden. Ich habe aber beschlossen, dass ich lieber noch ein bisschen im Hörraum Musik hören werde, als mich weiter mit dem Aqvox zu beschäftigen. Geht morgen weiter.

Viele Grüße
Gert
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Schorsch
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Beitrag von Schorsch »

Hi Gert,
die Garantie ist jetzt hinüber. 8)
Mal sehen was Du auf der Unterseite findest, da scheint ja noch ein IC für Dich versteckt zu sein.

Viele Grüße
Georg

PS: Die Sellarz Clock für den Cisco ist immerhin schon beim Zoll ...
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Andi
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Beitrag von Andi »

Moin Gert,

mal wieder super interessant, Dein Bericht.

Ich lese zu gerne, wie Du den klanglichen Untiefen in den Geräten auf den Grund gehst und diese auf ein ganz neues Klangniveau hebst.

Wenn Du mit dem fertig bist, wäre doch der in letzter Zeit so gehypte Silent Angel Bonn N8, ebenfalls als audiophiler Netzwerk-Switch betitelt, ein weiteres Untersuchungsobjekt, wie viel "audiophil" da wirklich drin steckt und ob da noch was gehen würde.

VG Andi
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Georg,
Schorsch hat geschrieben:
23.05.2020, 22:38
die Garantie ist jetzt hinüber. 8)
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Schorsch hat geschrieben:
23.05.2020, 22:38
Mal sehen was Du auf der Unterseite findest, da scheint ja noch ein IC für Dich versteckt zu sein.
Da ist keiner mehr, die schwarze Pfütze ist auf der Unterseite des großen Netzwerkkäfers. Das schwarze Zeug oben bei den Schaltreglern ließ sich ja runtermachen mit dem Cutter, das kam mir vor wie schwarzer Heißkleber. Das Material unten auf der Platine ist etwas ganz anderes, das ist total spröde und man kann es vorsichtig abplatzen lassen. Da besteht allerdings die Gefahr, dass es smd-Bauteile von der Unterseite mitnimmt. Ich habe deshalb nur die Anschlüsse der Elkos freigelegt, die ich tauschen wollte, und die Clockanschlüsse.
Schorsch hat geschrieben:
23.05.2020, 22:38
PS: Die Sellarz Clock für den Cisco ist immerhin schon beim Zoll ...
Ja, der von Reiner initiierte 10er-Pack kam auch gestern in Frankfurt an, nachdem das Paket 14 Tage im Exportzentrum von Südkorea lag.

Hallo Andi,
Andi hat geschrieben:
24.05.2020, 11:32
Wenn Du mit dem fertig bist, wäre doch der in letzter Zeit so gehypte Silent Angel Bonn N8, ebenfalls als audiophiler Netzwerk-Switch betitelt, ein weiteres Untersuchungsobjekt, wie viel "audiophil" da wirklich drin steckt und ob da noch was gehen würde.
beim Bonn N8 hat doch jemand mal rausgefunden, dass der auf Basis des Zyxel GS-108B V3 aufgebaut ist, der schon von Haus aus mit Linearreglern arbeitet, und dann eine TCXO als Clock eingesetzt wurde. Das klingt für mich seriös. Wobei der originale Zyxel ja gerade mal 25€ kostet - ich habe mir mal einen bestellt.

Mittlerweile habe ich die zwei Linearregler in den Aqvox-Switch eingesetzt. Das funktioniert auch, aber es gibt da ein Problem: Wenn an allen Ausgängen Netzwerklast dranhängt, werden die Regler zu heiß, wenn ich mit 9V reingehe, trotz Kühlkörper auf dem 1,2V-Regler, der die meiste Spannung wegheizen und auch noch den größeren Strom von beiden bereitstellen muss. Bei 5V bleibt die Temperatur im Rahmen. Das heißt jetzt, ich müsste eigentlich das Netzteil umbauen auf 5V. Und in den Switch gehört eigentlich noch eine gute Clock wie z. B. ein Sellarz-Modul. Da warte ich jetzt mal ab, bis der Zyxel kommt und schaue, bei welchem sich der Aufwand eher lohnt.

Viele Grüße
Gert
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Andi
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Beitrag von Andi »

Moin Gert,

danke für die Info, bin gespannt wie es weiter geht.

VG Andi
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Andi,
Andi hat geschrieben:
24.05.2020, 18:58
danke für die Info, bin gespannt wie es weiter geht.
der Switch kommt zwar erst morgen, aber vorbereitend war Folgendes nötig:
Fortepianus hat geschrieben:
24.05.2020, 16:26
Mittlerweile habe ich die zwei Linearregler in den Aqvox-Switch eingesetzt. Das funktioniert auch, aber es gibt da ein Problem: Wenn an allen Ausgängen Netzwerklast dranhängt, werden die Regler zu heiß, wenn ich mit 9V reingehe, trotz Kühlkörper auf dem 1,2V-Regler, der die meiste Spannung wegheizen und auch noch den größeren Strom von beiden bereitstellen muss. Bei 5V bleibt die Temperatur im Rahmen. Das heißt jetzt, ich müsste eigentlich das Netzteil umbauen auf 5V. Und in den Switch gehört eigentlich noch eine gute Clock wie z. B. ein Sellarz-Modul. Da warte ich jetzt mal ab, bis der Zyxel kommt und schaue, bei welchem sich der Aufwand eher lohnt.
Das heißt also, der Aqvox-Switch braucht genauso 5V wie der Zyxel. Ich habe deshalb gestern noch das Netzteil rausgenommen und heute komplett umgebaut. Gestern Abend habe ich dann noch ein bisschen Musik gehört, aber das hat irgendwie keinen rechten Spaß gemacht. Was ist denn anders, hab' ich mich gefragt. Bis es mir gedämmert ist: Klar, das Netzteil des Routers und des Switch war draußen und dafür die originalen Schaltnetzteile wieder drin. Rückschritte sind immer sehr schwierig zu verkraften. Heute jedenfalls wurde das Netzteil fertig und es kann 12V für die Fritzbox bei max. 3A und davon galvanisch getrennte 5V oder 9V (wahlweise) mit max. 1A für den Switch. Ich habe dann das Netzteil wieder angeschlossen (nach dem üblichen Gemaule aus dem ersten Stock: Papa, das Internet ist weg) und die Schaltnetzteile weggeräumt. Jetzt klingt das wieder!

Dann kam heute der 10er-Pack Sellarz-Clocks mit 25MHz. Davon sind allerdings nur zwei für mich, der Rest für die 11GTeks anderer Forumsteilnehmer. Ich hätte noch ein paar mehr bestellen sollen, besser 20 oder 30, denn alle weiteren Interessenten für 11GTeks musste ich dann wieder bitten, selbst ein Clockmodul zu besorgen. Die Clocks haben gerade ein kleines Qualitätsproblem, so hatte ich in der Vergangenheit schon eine, die nicht funktioniert hat. Ich konnte das reparieren, aber das ist eigentlich nicht mein Job in dem Spiel. Sellarz hat mir dann den halben Preis erstattet, das war ok. Aber von den zehn, die heute kamen, haben gleich zwei nicht funktioniert. Auch die konnte ich beide reparieren, aber das ist schon ein bisschen ärgerlich. Schwamm drüber, die zwei für mich (die beiden reparierten) sind dann sogleich in die beiden 10Gteks gewandert, die meine NAS mit dem Switch TL-SG2424 verbinden. Dann habe ich gleich wieder gehört - und das bringt doch tatsächlich was. Der Bass hat mehr Autorität, aber vor allem der Hochtonbereich hat sich geändert. Mehr Auflösung, feiner. Jetzt sind also um den Hörraum-Switch herum fünf Sellarz-Clockmodule verbaut:
  • Eins im Switch selbst
  • Zwei in den beiden 11GTek vor dem Streamer bzw. dem Vergleichskanal
  • Zwei in den beiden 11GTek vor der NAS
Die einzige Netzwerkkomponente, die jetzt noch an diesen Switch angeschlossen ist ohne ordentliche Clock, ist der Zentral-Switch direkt hinter dem Router. Vielleicht sollte ich doch noch eine Clock bestellen - dauert halt immer ewig, lohnt sich aber vielleicht, zumal man dort auch das Netzteil raushören kann (siehe oben). Mal sehen, wie der Zyxel-Switch aussieht innen. Jedenfalls werde ich heute Abend wieder mit Genuss Musik hören, nachdem das Netzteil wieder drin ist und die 10Gteks vor der NAS durch 11GTeks ersetzt wurden.

Viele Grüße
Gert
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Donny
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Beitrag von Donny »

Fortepianus hat geschrieben:
26.05.2020, 21:39

...... (nach dem üblichen Gemaule aus dem ersten Stock: Papa, das Internet ist weg) ......
Hallo Gert,

:lol: warum sollte es bei anderen anders sein. Wenn man die Aufmerksamkeit will, einfach kurz das Netz ausschalten.
Besonders beliebt mache ich mich auch, wenn ich mich vor dem Fernseher /Spielemontitor positioniere weil ich etwas umstecken will.

Schöner Bericht ich lese mit Freude mit.

Viele Grüße
Dietmar
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Dietmar,
Donny hat geschrieben:
26.05.2020, 21:56
Wenn man die Aufmerksamkeit will, einfach kurz das Netz ausschalten.
den innerfamilären Beliebtheitsgrad kann ich damit aber nicht steigern :mrgreen: .

Noch kurz zum kleinen Qualitätsproblem bei Sellarz - ich hatte Kim, dem Chef von Sellarz, davon berichtet und ihm Mikroskop-Aufnahmen von den verhunzten Lötstellen geschickt. Er hat sehr schnell reagiert, hier zwei Auszüge aus seiner sehr netten Mail:
Kim von Sellarz-Audio hat geschrieben:First, a refund for two was completed.
Er hat mir einfach die Kohle für die zwei Module zurückgeschickt, obwohl ich ihm schrieb, dass ich die beiden ohne Probleme reparieren konnte. Weiter erklärt er die Corona-bedingten Qualitätsausfälle:
Kim von Sellarz-Audio hat geschrieben:It is inexcusable. In fact, the overall soldering condition as well as those two is not good. As you pointed out, the occurrence of this problem began in March when the soldering company was unable to handle its work. We only developed and tested the product and did not solder at all. But I could not increase the manpower and buy equipment only for soldering. ULPNC was launched in January 2015 and sold about 2,000 by February this year, with zero defects. However, five defects have occurred since March. This means that no matter how trivial, the problem does not occur only if a skilled expert handles the task.

On the current schedule this issue will be resolved in mid-June. The company that soldered our parts has now informed us that it can normalize its work soon.
Na dann hoffen wir doch, dass ich die Teilchen dann nicht mehr nachlöten muss. Ich finde die Reaktion von Sellarz vorbildlich.

Viele Grüße
Gert
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo liebe Forumsmitglieder,

heute kam also wie angekündigt der Zyxel-Switch:

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Bild

Mir gefällt sein massives Metallgehäuse und die unterschiedliche Netzwerk-Priorität einfach durch die Wahl des Steckplatzes. Schauen wir doch mal innen rein:

Bild

Schon beim ertsen Blick war klar, dass die Info aus dem Internet, der Switch habe zwei Linearregler verbaut, eine Fehlinfo ist. Es gibt einen Linearregler für 3,3V und einen Schaltregler für 1,2V. Ok, schau ich mir doch mal die Clock an. Sie schwingt mit ca. 2,8V Amplitude bei 25MHz, klarer Fall für ein Clock-Modul von Sellarz. Wie der Zufall so spielt! Heute schreibt mir einer der Anwärter auf den gestern gekommenen 10er-Pack Clocks, dass er zwar zwei bestellt habe, aber doch nur eine brauche, weil er im Switch einen SFP-Einschub habe. Die Clock ist also für mich und wird direkt in diesen Switch reinwandern. Allerdings sollte man wie immer den kleinen C nach Masse am Clockeingang des Netzwerkchips entfernen. Auf den ist aber als Kühlung ein Alublech draufgeklebt, so dass man an den C nicht drankommt. Ein Blick von der Seite mit dem Mikroskop zeigt ihn:

Bild

C51 am Rand des Blechs. Ich verkünstle mich einer 0,4mm-Lötspitze und kriege ihn schließlich raus. Bevor ich die Sellarz-Clock einsetze, teste ich mit dem Signalgenerator auf 25MHz, ob dem Chip die 3,3V auch wirklich schmecken, die ihm das Clockmodul servieren wird. Es funktioniert, er bootet und rootet brav von einem Port zum nächsten. Also das Clockmodul reingebaut:

Bild

Die rote Leitung holt sich die 5V von vorne am Eingang. Test, läuft. Jetzt noch den Schaltregler raus. Ich messe den Strombedarf auf den 1,2V, ah ja, da fließen zwischen 0,2 und 0,5A. Ein Linearregler muss also 5V-1,2V wegheizen, und bei 0,5A sind das immerhin 1,9W, die an seinem Gehäuse als Wärme wegwollen. Platz für einen größeren Kühlkörper gibt's keinen, aber ich lege den Regler im TO-220 flach auf die Platine mit Wärmeleitpaste, so kann die Platine etwas Wärme aufnehmen:

Bild

Am Eingang habe ich dann noch einen Polymerelko spendiert, die kleine silberne Dose. Zugemacht und angeschlossen:

Bild

Funktioniert prächtig. Ob man den besseren Switch ganz da vorne am Anfang der LAN-Kette raushören wird?

Viele Grüße
Gert
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Andi
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Beitrag von Andi »

Moin Gert,

mal wieder eine tolle Sache, bin gespannt, ob es sich auch raushören lässt.

Weißt Du was beim Bonn N8 alles gegenüber dem Urswitch geändert wurde?

VG Andi
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dirk-rs
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Beitrag von dirk-rs »

Hi Gert,

auf Deinen Bericht habe ich mich heute richtig gefreut.

Ist ja fast so das jedes Gerät von einer besseren Clock profitiert.

Im Prinzip könnte man doch jeden Switch umbauen auf eine bessere Clock oder ?

Der Aufkleber ist Programm. :)

Beste Grüsse

Dirk
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Dirk,
dirk-rs hat geschrieben:
27.05.2020, 21:19
auf Deinen Bericht habe ich mich heute richtig gefreut.

Ist ja fast so das jedes Gerät von einer besseren Clock profitiert.

Im Prinzip könnte man doch jeden Switch umbauen auf eine bessere Clock oder?
ja, aber es kommt halt drauf an, ob es sich lohnt. Sprich, ob der Rest im Switch was taugt.
dirk-rs hat geschrieben:
27.05.2020, 21:19
Der Aufkleber ist Programm. :)
:cheers:

Hallo Andi,
Andi hat geschrieben:
27.05.2020, 19:06
Weißt Du was beim Bonn N8 alles gegenüber dem Urswitch geändert wurde?
keine Ahnung, außer, dass jemand im Internet geschrieben hat, er habe eine TCXO als Taktgeber eingesetzt. Ob das stimmt, mag ich nicht sagen, denn aus der Quelle stammt auch die Info, dass im Zyxel 108B zwei Linearregler verbaut seien, was schon mal nicht stimmt.
Andi hat geschrieben:
27.05.2020, 19:06
...mal wieder eine tolle Sache, bin gespannt, ob es sich auch raushören lässt.
Ja, ich auch! Ich hatte den Hörtest für den späteren Abend heute geplant, also für ungefähr jetzt. Es kam aber ganz anders. Nach 20 Uhr war das übliche Familienleben in Coronazeiten bei uns - ich in Telefonkonferenz über WhatsApp mit meinen Skatfreunden, mit denen ich sonst mittwochs live spiele. Wir spielen online über eine Skat-App auf dem iPad. Meine Jungs sind ebenfalls online, der eine beim Schachturnier, der andere streamt einen Videofilm. Und meine Frau ist erst in einer geschäftlichen Videokonferenz und schaut danach eine Sendung über die Mediathek. Was ich damit sagen will: Ordentlich Datendurchsatz am Router und seinem Switch dahinter. Ein Segen, die Breitbandanbindung in der Großstadt. Und plötzlich reißt die Verbindung zu meinen Kumpels ab und das Skatprogramm sagt, dass ich nicht mehr am Tisch sitze. Und dabei habe ich gerade zu einem grandiosen Alten mit vier ausgespielt!
Fortepianus hat geschrieben:
27.05.2020, 10:27
Donny hat geschrieben:
26.05.2020, 21:56
Wenn man die Aufmerksamkeit will, einfach kurz das Netz ausschalten.
den innerfamilären Beliebtheitsgrad kann ich damit aber nicht steigern :mrgreen: .
Ich ahne sofort, was los ist. Ich stürze ins UG und schaue auf den neuen G-Switch. Ja, der zeigt merkwürdige LED-Anzeigen, nicht das rhythmische Geblinke, sondern Dauerleuchten auf manchen Kanälen, auf manchen auch gar nichts. Ich reiße ihn raus, stecke das DC-Kabel um auf 9V und stopfe hektisch all die Abgänge zu den Unterverteilern in den alten Switch. Und schon werde ich wieder mit meinen Freunden verbunden, die sich erkundigen, ob mein Internet wohl nichts tauge. Doch doch, kein Problem, murmle ich, ich war nur mal kurz für kleine Jungs. Der Rest der Familie beruhigt sich wieder und es kann weitergehen. Der Grand auf meiner virtuellen Hand ist zum Glück noch da.

Nach dem Online-Skatabend nehme ich mir als erstes den G-Switch vor. Ich vermute, dass es dem zu heiß war und er nach dem Abkühlen nun einfach wieder läuft. Weit gefehlt. Er ist hinüber. Zu heiß geworden mit dem Linearregler? Wahrscheinlich zieht das Ding doch deutlich mehr Strom, als ich gemessen hatte, wenn auf allen Ports Arbeit angesagt ist. Oder ist die Spannung am Clockeingang doch auf Dauer zu hoch? Er kann es mir nicht mehr sagen, denn er schweigt. Nach ein paar Reanimationsversuchen an den Labornetzteilen zieht er volle 3A auf den 1,2V, sprich, da ist ein satter Kurzer. Mit ziemlicher Sicherheit verursacht durch den gegrillten Netzwerkchip. Ich löte die Sellarz-Clock aus, räume die ganze Angelegenheit diskret beiseite und klicke auf meine letzten Bestellungen. Sehr bequem, die Funktion "noch einmal bestellen", Liefertermin sei der 2. Juni. Also Geduld bis dahin, Freunde. Wo gehobelt wird, fallen Späne.

Viele Grüße
Gert
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Jupiter
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Beitrag von Jupiter »

Hallo Gert,
Grillen und Skat passt ja an sich schon, nur halt nicht in dieser Kombi.
Hast du denn den Grand gewonnen.
Wenn dieser mit überwiegend Mädels flankiert wird ohne die fetten 10 er und Asse kann man auch mit drei hübschen Frauen ins Unglück spazieren :cheers:
Im übrigen warte ich auf die Op mit dem Cisco.

Bin gespannt wie es weitergeht :P

Gruß Harald
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