Gert (AGM 3.3, 5.4, 7.4, 9.4, B&M BM 3, 6, 20)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon Fortepianus » 13.12.2015, 00:05

Hallo Peter,

musikgeniesser hat geschrieben:mit dem Bass-Array, an dessen Entwicklung auch Harald (nihil.sine.causa) maßgeblichen Anteil hatte, muss ich mich noch einmal näher befassen. Meine erste These wäre, dass man, wenn man 2 Paar Lautsprecher hat, mit einem (bei Surround: 2) realen DBA(s) immer besser bedient sein müsste als mit einem (bei Surround: 2) virtuellen. Virtuell habe ich als Kompromiss verstanden, den man eingeht, wenn man nur ein Paar Lautsprecher hat. Das finde ich logisch und hat mir daher sofort eingeleuchtet. Dass es sachliche Vorteile geben soll (Du, lieber Gert, machst das nicht aus Bequemlichkeit), verstehe ich schlicht nicht. Ich verschiebe das jetzt mal auf später.

ach, das ist nicht so kompliziert, wie man zunächst vielleicht denken mag.

Ein echtes DBA ist in der Tat die beste Lösung, weil es überall im Raum die Moden unterdrückt. Ein echtes DBA sieht aber so aus, dass die Bässe alle direkt an den beiden sich gegenüberliegenden Wänden stehen oder sogar im besten Fall in sie eingelassen sind. Unser neuer Forumsvorstandsvorsitzender Harald (nihil.sine.causa) hat mit bewundernswerter Akribie gezeigt, dass es durchaus möglich ist, die Bässe der Hauptlautsprecher vorne zu nutzen, obwohl sie von der Frontwand entfernt stehen, wenn man ein "DBA-Doppelfeuer" abgibt, d. h. hinten das invertierte Signal zweimal, nach zwei verschiedenen Zeitabständen abzuspielen. Dafür müssen die DBA-Rücklautsprecher aber immer noch ganz an der Rückwand stehen. Und Harald als exzellenter promovierter theoretischer Physiker wäre nicht Harald, hätte er nicht versucht, das Problem auch noch zu lösen, wenn die Rücklautsprecher auch von der Rückwand entfernt stehen. Stehen Lautsprecher nämlich nicht von der Wand entfernt, wird ihr Klang flach. Und da zeigte er, dass es dafür eben keine DBA-Lösung gibt, egal, wie oft man wann auch immer feuert. Das heißt: Will man ein echtes DBA, sollte man die Bässe, zumindest die hinteren, direkt an die Rückwand stellen. Die eigentlichen Lautsprecher sollten aber entfernt davon stehen, weil sonst die Tiefenstaffelung des Klangs enorm leidet. Damit müsste man zwingend die Bässe und den Rest auseinanderziehen. Das gibt nun wieder ein Problem mit der sauberen Anbindung bzgl. Phase und dass das möglichst nicht nur genau am Sweetspot stimmen sollte.

Ein für mich sehr eleganter Ausweg ist das VBA. Das virtuelle Bassarray nutzt ja die Lautsprecher selbst, um die Raummoden zu bekämpfen. Man muss dazu genau das Signal, das normalerweise die Bassendstufen erreicht (also nach der Weiche), nach außen legen, invertieren, verzögern und den Bassendstufen additiv zum normalen Signal dazugeben. Dazu habe ich in den AGM die Möglichkeit geschaffen. Die Verzögerung muss die Schalllaufzeit zweimal durch die Längsrichtung des Raumes betragen. Das Elegante an der Sache ist, dass man, egal, wie entfernt die Lautsprecher von der Wand stehen, immer nur genau einmal nach immer der gleichen Zeit dagegen feuern muss, nämlich eben zweimal Schalllaufzeit durch die Raumlänge. Man gleicht das einmal ab und gut ist es, egal, ob man die Lautsprecher dann noch ein bisschen verschieben will oder nicht.

Bei Surround geht das besonders elegant. Ein echtes DBA, das für vorne und hinten arbeitet, bräuchte hier zwingend mindestens acht Bässe, jeweils vier ein Rechteck vorne und hinten bildend mit Abständen kleiner als lambda/2, also der halben Wellenlänge, bis zu der es theoretisch nur funktioniert* (es funktioniert in der Praxis auch bei Frequenzen nicht allzu viel darüber noch erstaunlich gut). Nimmt man dagegen wie bei mir für die vorhandenen vorderen und hinteren Lautsprecher jeweils ein eigenes Delay, kann man für vorn und hinten jeweils ein eigenes VBA realisieren. Das funktioniert zwar nicht so gut wie das echte DBA bis in die Raumecken, aber in der Gegend des Hörplatzes funktioniert es prächtig. Ganz erstaunlich kann man seine Wirkung hören z. B. mit Louis Lortie auf seinem 2,78m-Fazioli, Liszt Pelerinage, Orage. Der tiefste Ton des Fazioli hat 27,5Hz, und er wird in dem Stück nie gespielt. Das VBA ist abgestimmt darauf, dass es die Grundresonanz des Raumes optimal unterdrückt wird, die in meinem Hörraum bei rund 25Hz liegt. Die Grundresonsanz wird also bei dieser Musik niemals angeregt. Wenn Lortie die Bassoktaven des Gewittersturms in den Fazioli hämmert, hört man differnziert jeden einzelnen Ton sauber aufgelöst. Schaltet man das Delay und damit das gesamte VBA aus, wird es zum Brei und die einzelnen Töne sind nicht mehr sauber unterscheidbar. So ein VBA wirkt also nicht nur dadurch, dass es die Längsresonanzen auslöscht, sondern vor allem dadurch, dass jeder Ton im Bass, egal welcher Frequenz, nur einen Durchlauf durch den Raum kriegt und dann ausgelöscht wird, etwas vereinfacht gesprochen.

* Ja, ich weiß, es gibt Untersuchungen, dass auch weniger Bässe funktionieren, das wurde hier im Forum ja diskutiert. Aber das Problem der Bässe an der Wand und der anderen Lautsprecher entfernt davon bleibt bestehen.

Ich hoffe, dass es jetzt vielleicht ein bisschen klarer ist, was DBA und VBA können.

musikgeniesser hat geschrieben:Interessant hier finde ich Deine, lieber Fujak, Einlassung zum Surround-Klang. Gert hat es vermocht, ihn mit 4 etwa gleichwertigen Boxen zu realisieren, was mir nach meinem bisherigen Kenntnisstand der interessanteste Kompromiss aus allem (Karl-Heinz Sonder, Abacus Electronics: "Kein Center ist meistens besser als ein Center.") zu sein scheint. D'Appolito liegend, hm...

Ah ja, diese liegenden d'Appolitos, grauenvoll. Der Center soll ja gerade dazu dienen, auch außerhalb des Sweetspots die Mitte zu liefern. Liefert der liegende d'Appolito auch, klar, aber horizontal außerhalb der exakten Mitte eben ziemlich verfärbt. Vertikal funktioniert er in viel größerem Winkel, aber gerade das braucht man und will man auch gar nicht.

musikgeniesser hat geschrieben:
Fujak hat geschrieben:Noch ein kleiner Nachtrag zu meinem Bericht bezüglich des Lautsprecher-Setups von AGM 7.4 und 5.4:
... [Lobgesang auf Surrounddarbietung] ...
Sehr beeindruckend.


Für mich liest sich das so, als könne selbst die beste Eurer Digital-Wiedergabeketten der Surround-Wiedergabe nicht das Wasser reichen. Das würde die Sache natürlich stark relativieren. Ich weiß, dass man Surround und Stereo nicht gut miteinander vergleichen kann, aber ich tue es trotzdem, weil ich es sehr schätze, wenn man es nicht unversucht lässt, die Welt, in der man sich gerade bewegt -- hier also die Welt der PC- und Nicht-PC-Stereo-Wiedergabe --, insgesamt einzuordnen. Dabei reichen qualitative Einstufungen völlig aus.

Bitte versteht mich nicht falsch: ich möchte nicht der Spielverderber sein, der am Ende sagt, dass mir -- selbstverständlich vorher schon -- klar war, dass man am besten gleich einen Oppo-Spieler kauft und sich dann um nichts weiter kümmern sollte (Gertifizierung vielleicht ausgenommen). Das klingt so, als würde ich Eure Mühen entwerten wollen. Nichts liegt mir ferner. Ich würde mich halt freuen, wenn Ihr eine grobe Einordnung Eures "Lupen-Fensters" im Gesamtfirmamet der digitalen Wiedergabe wagen, vornehmen und hier preisgeben würdet.

Das, lieber Peter, wäre nun tatsächlich Äpfel mit Birnen verglichen. Es gibt Surround-Aufnahmen, speziell im Klassikbereich, bei denen ich nur den Kopf schüttle und wieder abschalte. Einige wenige Surroundaufnahmen klingen gut und schlüssig, und wenn, dann schlägt Surround eindeutig Stereo. Man ist eben mittendrin. Aber man will ja nicht unbedingt mittendrin im Orchester sitzen, sondern eben mittendrin im Konzertsaal. Oder in einem Jazzclub. Die meisten hier kennen doch den Jazz at the Pawnshop:

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Da ist doch immer die gern gestellte Frage bei Tests bzgl. der Qualität des Streamers, z. B. beim 5. Stück "Lady be good", stehe ich an der Tür, trete ich gerade in den Jazz-Club rein oder sitze ich mittendrin. Und wenn man dann eine echte Surround-Aufnahme aus einem ähnlichen Ambiente hört wie z. B. das hier gleich im ersten Stück:

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Dann weiß man erst, was mittendrin bedeutet. Aber es gibt eben nur recht wenige Aufnahmen, die das in Surround so rüberbringen. Deshalb bleibt das für mich eine nette Spielwiese, aber meistens höre ich Musik in Stereo.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Fortepianus » 13.12.2015, 00:10

Hallo Jürgen,

h0e hat geschrieben:ich durfte Gerts Setup in Souround auch schon einmal hören. Das ist schon beeindruckend.
Ich bin nicht sicher, ob ich tatsächlich immer so Musik hören möchte,
z.B. mitten auf der Bühne sitzend (immer abhängig von der Aufnahme).
Da sind wir gleich beim nächsten Thema, wieviele Aufnahmen in Mehrkanal sind denn wirklich
anhörenswert? Wohl eher wenige, Gert kann das sicher etwas dazu sagen.

das ist das Problem, klar. Viele Klassikaufnahmen in Surround wie z. B. von Tacet sind dann so abgemischt, dass die Instrumentenplatzierung einem regelmäßigen Konzertbesucher geradeaus gegen den Strich geht. So werden z. B. die an sich hervorragend aufgenommenen Brandenburgischen Konzerte so dargeboten, dass beim ersten Konzert das Orchester wie gewohnt vor dir sitzt, und dann bei jedem Konzert die Verteilung der Instrumente um dich rum wechselt, so dass man sich fragt, wo ist denn jetzt wer. Das Begleitheftchen gibt dann Aufschluss darüber, und man fragt sich, ob man nun nicht vielmehr versucht, das zu hören, was im Begleitheft über die Platzierung der Instrumente steht, als dass man Bach zuhört.

Und dann gibt es schon fast klassisch zu nennende Aufnahmen aus ganz anderen Genres wie z. B. Pink Floyd. Dark Side of the Moon oder Wish You Were Here in Surround sind für mich allein schon die Anschaffung des ganzen Zusatzgerümpels für Surround wert. Und die Chesky-Aufnahme, die Fujak genannt hat, erschließt sich gar nur in Surround:
Bild

Das ist richtig langweilig in Stereo. In Surround versetzt mich der Klang fast in Trance, und ich bin ziemlich sicher, dass die Musiker in einer Art Trance waren bei der Aufnahme. So verläuft das dritte Stück "Dawn", die Morgendämmerung, das ich Fujak vorgespielt habe, über 9 Minuten in einer gleichbleibenden Spannung vom Anfang bis zum Ende. Es erinnert dabei an den Minimalismus von Philip Glass. Es ändert sich von Minute zu Minute nur wenig, und das Wenige wird dadurch enorm wichtig. Das funktioniert aber nur, wenn man mitten drin sitzt. Die CD heißt ja nicht ohne Grund "Circle of Drums".

h0e hat geschrieben:Für mich pers. reichen 2 Kanäle aus, auch wenn diese noch lange nicht an Gerts "Front" Lautsprecher
ranreichen. Wenn ein G-Oppo ein komfortabler Gapless Streamer für Musik (-einzel-) Files wäre, dann
wäre der G-Oppo ein sehr guter Kompromiss.
So braucht man m.E. nach einen Zweikanal- und ggf. ein Mehrkanalzuspieler.

Ja, das sehe ich genauso. Deshalb nehme ich eben für Stereo den G-Linn und für Surround den G-Oppo. Damit beide ihre volle Performance ausspielen können, hängen sie beide direkt ohne jeden Vorverstärker an den Boxen. Umgeschaltet wird über meine Umschaltanlage, die die Schaltausgangssignale der Geräte nutzt, um die notwendigen Lautsprecher einzuschalten und über kleine Goldkontaktrelais die passende Quelle durchzuschalten. Bei Vergleichen wie mit Fujak kann man per Smartphone auf eine weitere Quelle umschalten.

h0e hat geschrieben:In Summe jammern Fujak und Gert in Ihrem Vergleichs - Test nach meiner Ansicht auf einem dermaßen hohen Niveau, dass viele Mitforisten die Unterschiede evtl. gar nicht mehr wahrgenommen hätten,
geschweige denn auch nur einen weiteren Eur investieren würden.

Da gebe ich Dir recht. Das klang eigentlich alles recht passabel :) .

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon rpaul » 08.01.2016, 16:32

Fortepianus hat geschrieben:...

Dekoder-Kästchen nehme ich zum Anlass, auch hier zu antworten. Ich hatte Dir ja geschrieben, dass ich das nicht vorhabe, weil die beiden Kästchen Prototypen waren, die dem Test dienten, ob das so überhaupt etwas taugt. Die Methode ist jetzt in die neue Generation der G-DAC-Platinen eingeflossen.

Die Anfrageflut nach dem Kästchen sowohl per PN wie Email hat mich aber doch überrascht. So, wie das Kästchen bei Fujak und Harald gebaut ist, wäre das zu einem vernünftigen Preis nicht realisierbar. Es ist schlicht eine Heidenarbeit mit der Verdrahterei. Aber vielleicht sollte ich über eine Variante mit sauberer Platine und Übertragern mit Printanschlüssen (z. B. von Lundahl) nachdenken. Mal sehen, vielleicht finde ich ja über Weihnachten mal ein bisschen Zeit zum Nachdenken.

Hallo Gert,

hattest Du über Weihnachten Zeit zum Nachdenken?

Evtl. könnte damit ein neues Thema eröffnet werden? Ich hab mal versucht, alle Beiträge zu diesem Thema zu lesen. Da findet sich ja an den verschiedensten Stellen etwas.

viele Grüße
Robert
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Beitragvon Fortepianus » 02.01.2018, 15:40

Liebe Forumsfreunde,

ein gutes neues Jahr Euch allen!

Meinen Vorstellungsthread sollte ich dringend mal auf Vordermann bringen, denke ich seit längerer Zeit. Warum ich es nicht getan habe? Nun, wir bauen seit Anfang 2017 das Haus gründlich um, und das hält uns auf Trab. Zum Jahresende wurden aber die Bauarbeiten immerhin innen fertig, und so mache ich mich jetzt daran, diesen Neujahrsvorsatz umzusetzen.

Wer mich schon einmal in meinem Hörraum besucht hat, der weiß, dass der Hörraum einen eigenen Eingang mit Treppenaufgang, kleinem Flur davor und Nasszelle hat. Das ist zwar alles nett durchdacht, aber an einer Stelle nicht: Man kommt direkt vom Haus nicht rüber in den Hörraumteil, sondern muss raus aus dem Haus und wieder rein am Hörraumeingang, und das ist bei Kälte und Regen nicht gerade ideal. Deshalb hatte sich die ganze Familie angewöhnt, durch das verbliebene Fenster zwischen Treppenhaus und Hörraumflur zu steigen. Das ist sicher eine gute Übung zum Erhalt der Beweglichkeit, und auch Fujak mit seiner nicht zu unterschätzenden Körpergröße hat sich da schon einige Male elegant durchgehangelt. Dennoch, besser wäre ein ganz normaler Durchgang, vielleicht mit einer Schiebetür. Aber eigentlich gab es keine vernünftige Möglichkeit dafür, zumindest fiel mir in der Planungsphase des Hörraums nichts Passendes ein - die Ebene des Hörraums ist in der Höhe gerade so in der Mitte zwischen Erdgeschoss (Hochparterre) und erstem Stock des Hauses. Nachher ist man schlauer: Es zeigte sich, dass mit etwas gutem Willen, zwei Betonstürzen in der Außenwand und einem anschließend komplett eingestaubten Haus ein Durchbruch in der Außenwand möglich ist, der gerade so auf der Treppenkurve im Haus rauskommt, dass man da bequem durchgehen kann. Vom Flur des Hörraums sieht das jetzt bei geöffneter Glasschiebetür so aus:

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Rechts unten im Bild sieht man noch ein Stück des angesprochenen Fensters. Nun muss man auch nach zwei Gläsern Rotwein den Gang ins Haus nicht mehr fürchten.

Betritt man den Hörraum, sind seit einiger Zeit drei Bilder eingezogen - nein, das sind nicht die Originale, die wären weit mehr wert als mein ganzen Haus. Juan Gris, zusammen mit Pablo Picasso und Georges Braque einer der drei Großen des Kubismus, malte viele Bilder mit Musikinstrumenten, und das bietet sich in einem Hörraum natürlich an:

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Das sind übrigens tatsächlich Ölgemälde, und sie werden von Künstlern, die noch etwas werden wollen, in liebevoller Detailarbeit von der Originalvorlage abgemalt - ganz offiziell mit Lizenzgebühr. Sieht gut aus und ist bezahlbar.

Der Blick auf den Hörplatz ist soweit bekannt

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bis auf das unscheinbare Detail im Hintergrund am Fenster:

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Warum um Himmels willen ein Yamaha Clavinova, wenn im Wohnimmer ein Flügel steht? Nun, weil das Wohnzimmer wie schon erwähnt dieses Jahr umgebaut wurde und das dann nach dem Ausräumen, aber vor dem Umbau so aussah:

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Der Flügel blieb zwar drin (erstens schwer und zweitens wohin damit), war aber komplett verpackt in Filz und Folie und nicht bespielbar.

Auf den Surroundkanälen hinten ist alles beim Alten geblieben, das dürfen meine AGM 5.4 richten:

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Ganz wichtig am Tag die Kaffeemaschine und abends der Kühlschrank.

Auf den Frontkanälen stehen jetzt endlich richtige Männerboxen. Das ist nichts für kleine Mädchen:

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Der Bildschirm hat 80 Zoll, nur so für die Relation. Annette findet sie groß, ich find's geil. Wer beim Forumstreffen war, kennt sie schon.

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Die AGM 9.4 sind auch groß genug, um die Unordnung an der Anlage links dahinter zu verstecken:

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Oben die beiden Delays für das viruelle Bass Array (VBA), sowohl für die 5.4 hinten wie die 9.4 vorne. Darunter ein TV-Tuner, dann der G-ADS2 DAC und ganz unten der G-Oppo2.

Hinter der rechten Box ein Notebook und ein Mac Mini:

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Die Wirkung des VBA kann man ganz gut in der Nachhallzeit erkennen, die auch im Bass nicht schwächelt:

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Acourate kriegt noch etwas kürzere Zeiten raus als Carma, hier beide Kanäle im Bild:

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Klingt sowas nicht akustisch tot? So total bedämpft? Nein, das klingt einfach nur spitze. Der Raum fühlt sich keinesfalls akustisch tot an wie ein Messraum mit Kegeln, nein, er sorgt nach dem Betreten dafür, dass der Puls unweigerlich etwas absinkt und man das Gefühl hat, in einer akustischen Wellness-Oase gelandet zu sein. Schließt man die Tür, bleibt nach den üblichen Geräuschen im Haus wie Geige Üben, Klavierspielen, Computerlärm (Minecraft und so Zeug) und Kindergezerfe (nein ich mache dies und das aber nicht etc.) einfach nur Stille übrig. Einfach göttlich.

Zum besseren Verständnis, wie die Anlage im Hörraum verschaltet ist, versuche ich demnächst, ein Bildchen zu malen zur Erklärung.

Bis dahin und viele Grüße
Gert
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Beitragvon Bernd Peter » 02.01.2018, 16:29

Hallo Gert,

Fortepianus hat geschrieben:... und einem anschließend komplett eingestaubten Haus ...

woher kenne ich das nur in 2017?

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Ein Leidensgenosse
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Beitragvon Eusebius » 02.01.2018, 16:31

Hallo Gert!

Danke für die neuen Impressionen!
Dass so ein Raum super klingt, kann ich nur bestätigen. So eine Oase der Ruhe ist etwas Wunderbares!
Ich habe die Bedämpfung ja noch weiter getrieben als du, und es klingt immer noch nicht "tot".
Allerdings sieht es bei dir um Größenordnungen besser aus!
Kompliment!

Rainer
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Beitragvon Hironimus_23 » 02.01.2018, 17:57

Hallo Gert,

und so aus Neugierde, was machen die beiden Multimeter da bei Dir an den Blumentöpfen ? Widerstand/Feuchtestand der Erde ?

Gruß Hironimus
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Beitragvon Lefreck » 02.01.2018, 18:11

Hallo Gert,

Deiner Familie und Dir ebenfalls alles Gute! Der Ständer für den AGM-Center steht ja auch schon bereit ;-) Ist mit dem (Center) dieses Jahr zu rechnen?

LG
Thierry
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Beitragvon Fortepianus » 02.01.2018, 18:46

Hallo Thierry,

Lefreck hat geschrieben:Der Ständer für den AGM-Center steht ja auch schon bereit Ist mit dem (Center) dieses Jahr zu rechnen?

das ist kein Ständer für einen Center, da kommen die Geräte drauf, die Besucher mitbringen oder die gerade fertig umgebaut wurden. Ansonsten ist die AGM 2.2 in Kompaktbauweise ein guter Center, wenn symmetrisch ausgelegt. Ich denke, Michael wird dieses Jahr etwas aufbauen. Ich für meinen Teil habe aber beschlossen, ohne Center im Hörraum zu arbeiten. Erstens würde mich das optisch irritieren beim Stereo-Hören, und zweitens vermisse ich den auch bei Mehrkanal nicht.

Hironimus_23 hat geschrieben:und so aus Neugierde, was machen die beiden Multimeter da bei Dir an den Blumentöpfen ? Widerstand/Feuchtestand der Erde ?

Nein nein :) , die Multimeter sind in der Lage, trueRMS anzuzeigen. Wenn ich z. B. Streamer oder DACs vergleiche, sorge ich erstmal für gleichen Pegel aller beteiligten. Ich spiele dann über die Quellgeräte einen 1kHz-Ton ab und schalte die Umschaltanlage auf Frontausgang 2. Der war ursprünglich dazu gedacht, ein zweites Lautsprecherpaar im Vergleich hören zu können, aber inzwischen habe ich an diesem Ausgang immer die Multimeter dranhängen. Sie haben ein Kabel, das von zweimal Banane auf XLR (Pin2-3) geht. So kann ich direkt den Signalpegel ablesen, der von einer Quelle in die Boxen geht, ohne mir den 1kHz-Ton mit 0dBFS anhören zu müssen.

Hier wie angekündigt ein paar technische Details zur Verkabelung der Anlage. Das Wichtigste bzgl. Stromversorgung zuerst, die Funktionserde:

Bild

Ich habe mich im Bild auf das Wesentliche konzentriert. So ist all das TV-Zeug wie Tuner, Fernseher, Apple-TV und Fire-TV weggelassen, ebenso der Netzwerkverteiler, der ein konventionelles Netzteil hat und ebenfalls geerdet ist, und auch die Delays für das VBA fehlen. Alle beteiligten Geräte sind wie gezeigt an der zentralen Potenzialausgleichsschiene geerdet. Die Leitungsquerschnitte liegen zwischen 6mm² und 10mm². Teilweise liegen die Erdungskabel in der Wand und sind doppelt ausgeführt, um einen möglichst geringen Widerstand zu erreichen. Das bringt's! Seit ich die Anlagenteile damit alle auf's gleiche Potenzial zwinge, höre ich keine Unterschiede zwischen verschiedenen Stromversorgungskabeln mehr, was meine Theorie stützt, dass die Unterschiede zwischen Netzkabeln im Wesentlichen nicht daher rühren, dass die Zuleitung von Null und Phase unterschiedlich ausfällt, sondern die Erdung.

Die Analogkabel zu den Lautsprechern sind teilweise recht lang und liegen größtenteils in der Wand versteckt. Ich habe aber für den wichtigsten Anaolgpfad, nämlich vom G-ADS2 DAC zu den vorderen AGM, eine Abkürzung gelegt, im Bild rot:

Bild

Direkt vor den XLR-Eingangsbuchsen der 9.4 sitzt im XLR-Zuleitungskabel ein winziges Goldkontaktrelais, das die Möglichkeit eröffnet, einen anderen Zweig zu schalten. Die beiden Relais werden über ein ganz dünnes Käbelchen mit einem Funkschalter bedient, der wiederum von meiner Loxone-Haussteuerung bedient werden kann und auch vom Logitech-Harmony-Hub, der die verschiedenen Schaltmöglichkeiten der Anlage familienverträglich zur Verfügung stellt (ein Knopf für Fernsehen, einer für Stereo etc.). An diesem zweiten Zweig kann man nun diverse Kabel probieren. Quellseitig werden immer beide Zweige, also der lange über die Umschaltanlage plus Kabel in den Wänden wie auch der kurze direkte versorgt. Das erfolgt über ein XLR-Y-Stück direkt am Ausgang des G-ADS2 DAC. Meine Versuche haben gezeigt, dass es klanglich irrelevant ist, ob man den jeweils unbenutzten Zweig mitspeist oder nicht. Das beste Kabel, das in meinem Setup jemals auf dem kurzen Zweig gespielt hat, ist das selbstgeflochtene von Harald (nihil.sine.causa) und das ist auch standardmäßig dort drin. Schalte ich mit der Harmony-Fernbedienung auf Stereo, wird automatisch dieser Zweig angewählt.

Etwas schlechter spielt das Standardkabel in der Wand über die Umschaltanlage, aber damit sind eben Vergleiche möglich mit anderen Streamern oder DACs. Der G-Oppo2, der für alle Videoanwendungen und Mehrkanal-Sound zuständig ist, geht ebenfalls über die Umschaltanlage.

Die Netzwerkverkabelung zu zeigen erspare ich Euch und mir. Interessant ist vielleicht noch die Realisierung des VBA. Sowohl die 5.4 wie die 9.4 haben dafür spezielle Ausgänge, die das Signal des Tieftonkanals einer jeden Box nach außen legen, also das Signal, das von der Weiche kommt und normalerweise in die Tieftonendstufen geht. Dieses Signal geht (über eine kräftige Ausgangsstufe entkoppelt) zu einem Eingang des Digitaldelays (Behringer DCX, bisschen frisiert), und kommt dann aus dem Delay zurück wieder in den Bass. Dafür hat es einen Eingang an den AGM, dessen Signal zum ursprünglichen Bassignal hinzuaddiert wird. So ist sichergestellt, dass es keine ungewünschten Phasendrehungen gibt zwischen eigentlichem Basssignal und dem verzögerten, das die Schallwellen nach dem Längsdurchlauf durch den Hörraum wieder auslöscht. Im Bild sieht man oben links diesen Ein- und Ausgang für das Basssignal, rechts daneben nutze ich eine unbenutzte Cinchbuchse für den Anschluss des Erdungskabels, links unten ist der XLR-Eingang und daneben der Schalteingang zur Ferneinschaltung des Lautsprechers:

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Auch an den anderen Anlagen im Haus gibt's ein bisschen was Neues, demnächst mehr davon.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Fortepianus » 02.01.2018, 21:40

Hallo Bernd,

Bernd Peter hat geschrieben:
Fortepianus hat geschrieben:... und einem anschließend komplett eingestaubten Haus ...

woher kenne ich das nur in 2017?

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mein Mitleid sei Dir gewiss. Bad oder Küche? Ich kann das aber noch ein bisschen toppen. Zum tieferen Verständnis zunächst der Blick in unseren einigermaßen gepflegten Garten vor dem Umbau:

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Der Blick in die andere Richtung auf's Haus zeigt eine kleine Reparaturbedürftigkeit:

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Der Balkon hat einen Riss. Nun, denkst du dir da als Schwabe, da werde ich jetzt also eine Menge Geld ausgeben müssen für die Reparatur und nachher sieht's so aus wie vorher, nur ohne Riss. Das muss besser gehen. Hier der Zwischenstand in diesem Sommer:

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Wir haben das familienintern "Aleppodesign" genannt. Ist vielleicht politisch nicht ganz korrekt, trifft's aber ganz gut. Der ehemals hübsche Garten ist momentan nur mit Gummistiefeln zu betreten.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Bernd Peter » 03.01.2018, 09:43

Hallo Gert,

Aleppo gefällt mir sehr gut, eine Baustelle (mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten) nach meinem Geschmack.

Wenn es keine Südseite ist, wird das bis nach oben verglast, nachdem schon fundamentiert ist?

Es grüßt

Bernd Peter
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Beitragvon Bernd Peter » 03.01.2018, 10:10

Hallo Gert,

nach mehreren Jahren der Planung und Preisermittlung war dieses Jahr die Küche fällig.

Größter Wunsch meiner Frau: Spüle vor dem Fenster.

Also Verlegung von Wasser/Abwasser von der Innen- zur Außenwand und Neusortierung der Stromanschlüsse.

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Macht alles keinen Lärm und Dreck, der Hobbyhandwerker weiss nach Abschlagen mehrerer Meter Mosaikfliesen, daß Fliesenleger nicht zu seinen Traumjobs gehört.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Rudolf » 03.01.2018, 11:43

Hallo Bernd Peter,

Bernd Peter hat geschrieben:Größter Wunsch meiner Frau: Spüle vor dem Fenster

nach dem Motto "Happy wife, happy life" unternehmen wir Audiophilen wirklich alles, um unsere besseren Hälften zufrieden zu stellen.

Lieber Gert,

wie immer machst du uns in beeindruckender Konsequenz vor wie man's richtig macht: das Haus (fast) abreißen, für eine große Küche sorgen und schon steht dem dezent vorgetragenen Wunsch nach etwas mehr Beschallungstechnik nichts mehr im Wege. :wink: Nein, so ist es natürlich nicht. So, wie ich Annette kennen gelernt habe, war sie vielmehr schon immer eine Freundin und Förderin unseres schönen Hobbys. Nicht zuletzt ihrem starken Rückhalt haben wir die tollen Entwicklungen aus deiner Zauberwerkstatt zu verdanken!

Gert, die Veränderungen in deinem Hörzimmer sind einfach nur mega-beeindruckend! Trotzdem, und darauf muss ich von offizieller Seite hinweisen, ist nunmehr eine AH-Rezertifizierung erforderlich. Terminabsprache bitte per PN.

Viele Grüße
Rudolf
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Beitragvon Bernd Peter » 03.01.2018, 11:53

Hallo Rudolf,

Hallo Bernd Peter,

Bernd Peter hat geschrieben:Größter Wunsch meiner Frau: Spüle vor dem Fenster

nach dem Motto "Happy wife, happy life" unternehmen wir Audiophilen wirklich alles, um unsere besseren Hälften zufrieden zu stellen.

taktische Vorplanung für die XD 600, aber nicht weitersagen. :wink:

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Fortepianus » 03.01.2018, 13:13

Lieber Rudolf,

Rudolf hat geschrieben:Gert, die Veränderungen in deinem Hörzimmer sind einfach nur mega-beeindruckend! Trotzdem, und darauf muss ich von offizieller Seite hinweisen, ist nunmehr eine AH-Rezertifizierung erforderlich. Terminabsprache bitte per PN.

ja, das ist mir auch eine große Sorge, denn ohne Zertifizierung bleibt beim Hören doch immer eine letzte Ungewissheit - wird dieser bescheidene Klang dem hohen Anspruch des Zertifizierungsteams* gerecht werden können? Ich durchleuchte bereits meinen 2018er Kalender auf Lücken.

* Die Forumshoheit bestehend aus Rudolf, Harald und Fujak

Bernd Peter hat geschrieben:nach mehreren Jahren der Planung und Preisermittlung war dieses Jahr die Küche fällig. Größter Wunsch meiner Frau: Spüle vor dem Fenster. Also Verlegung von Wasser/Abwasser von der Innen- zur Außenwand und Neusortierung der Stromanschlüsse.

Das klingt nach Arbeit. Da habe ich auch so ein paar Erfahrungen auf dem Gebiet. Ist das jetzt eigentlich fertig oder sah die Küche an Weihnachten immer noch so aus? Ich denke da an die Weihnachtsgans.

Bernd Peter hat geschrieben:Wenn es keine Südseite ist, wird das bis nach oben verglast, nachdem schon fundamentiert ist?

Ist Südseite. Aber da ist so manches Fenster drin. Hier sieht man, wie die Zimmerleute an einem Tag mit einem mächtigen Kranwagen eine Holzkontruktion auf das Fundament gesetzt haben:

Bild

Links unten kommt die Terrasse hin, darüber ein überdachter Balkon, der vom Essbereich aus zugänglich ist mit einer großen Falttür, und ganz oben kommt über die ganze Fläche ein großer Balkon. Rechts unten mein neues Arbeitszimmer und darüber das nun deutlich gewachsene Wohnzimmer.

Ich fange vielleicht mal unten rechts an. Vielleicht erinnert sich manch einer hier an meinen Bastelkeller. Überall Kisten und Schachteln mit Material und Lötkolben mit diversen Oszis und Messgeräten unter der Kellertreppe. Ein bisschen so, wie Harry Potter bei den Dursleys wohnte (witzelte zumindest Annette gern, wenn sie mich dort arbeiten sah). Nun, dank Umbau, gibt's mehr Platz, und die Kellerbar ist wieder bewohnbar:

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Im Hintergrund die AGM 3.3, hinter der Bar zwei (etwas abgenutzte) Ledersessel als Hörplatz, die superbequem elektrisch in der Neigung verstellbar sind, rechts der Potterplatz unter der Treppe, jetzt übersichtlich nur noch mit einer Tastatur bestückt, und wer ganz genau hinschaut, kann an der Wand hinten Bilder von drei Forumstreffen erkennen. Die blaue Tür mit der Dartscheibe führt übrigens in meinen recht ordentlich bestückten Gewölbeweinkeller.

Die Lautsprecher kann man, wie schon einmal hier im Thread vorgestellt, einfach rausziehen, und dann ergibt sich der richtige Wandabstand für gute räumliche Abbildung:

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Da, wo früher die Tür zur Terrasse war, geht es nun in mein neues Arbeitszimmer. Die Tür rechts im Bild ist die neue Terrassentür:

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Viele kleine Schubladen (ok, ich habe sie gezählt, 57) beherbergen nun unzählige Platinchen, Kabel, Schrauben, Werkzeug etc., und in der Mitte mein neuer Schreibtisch, an dem ich gerade schreibe:

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Der Blick in den Garten wird hoffentlich wieder hübscher, wenn der Baustellenkram verschwunden ist.

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Wenn ich meinen Schreibtischstuhl umdrehe, schaue ich direkt auf eine Arbeitsfläche mit Lötkolben und Messgeräten - die meisten lauern in den Schubladen auf ihren Einsatz. Und auf den 32-Zoll-Schirm kann ich mir Layouts oder Schaltpläne holen, oder den zweikanaligen unscheinbaren 100MHz-PC-Oszi daneben. Wer genau hinschaut, erkennt noch das seit Frühjahr 2017 dort stehende Dixiklo im Garten.

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Auf der anderen Seite des Schreibtischs ist ein Testplatz für umgebaute Geräte - mein guter alter AKG K1000 mit K1000 Amp ist die erste Teststation für alle Geräte mit G davor, bevor sie an die 3.3 im Nebenraum und dann an die 9.4 im Hörraum dürfen. An dem Testplatz würden sich aber auch kleine AGM noch gut machen.

Wo sind eigentlich meine AGM 7.4, nachdem die 9.4 im Hörraum eingezogen sind? Nun, vielleicht erschließt sich jetzt so manchem der wahre Grund dieses Umbaus - ich hätte sonst keinen Platz gehabt für meine 7.4. Und die will ich nicht hergeben. Auch wenn der neue Wohn-Essbereich jetzt im Wesentlichen fertig ist: Geduldet Euch bitte noch ein bisschen, denn Bilder will ich erst machen, wenn der ganze Weihnachts-Tand dort wieder ausgezogen ist. Soviel sei verraten: Nun gibt es endlich auch im Wohnzimmer eine ordentliche Anlage bei uns.

Viele Grüße
Gert
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Fortepianus
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