Gert (AGM 3.3, 5.4, 7.4, 9.4, Backes & Müller BM 3, 6, 20, Abacus C-Box 3, 4)

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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Georg und Harald,

vielen Dank für Eure umfangreichen Berichte und nochmal vielen Dank für Euren kurzweiligen Besuch. Hat Spaß gemacht mit Euch!

Viele Grüße
Gert
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Liebe Freunde einer ordentlichen Stromversorgung,

heute will ich über eine Inkonsequenz in meiner 230V-Versorgung berichten, die mir schon länger ein Dorn im Auge war. Und natürlich über die Beseitigung dieser Inkonsequenz. Sie betrifft nicht zusammenpassende Materialien bei Steckkontakten. An den beiden AGM 9.4 ist soweit alles in sich schlüssig:

Wandsteckdosen: Furutech FI-E30 G (Gold)
Stecker: FI-E11 (Gold)
Kabel: Furutech FPTCS31
Kaltgerätestecker am G-PPP: FI-11 (Gold)
Kaltgeräteeinbaubuchse am G-PPP: Furutech AC Inlet (Gold)
Stecker: FI-E11 (Gold)
Kabel: Furutech FPTCS31
Kaltgerätestecker in AGM: FI-03 G (Gold)

Alles Reinkupfer mit Goldbeschichtung an den Kontakten. Aber jetzt kommt's an der Quelle, mal nur den Linn-Pfad betrachtet:

Wandsteckdose: Furutech FT-SWS-D R NCF Rhodium
Stecker: FI-E11 (Gold)
Kabel: Furutech FPTCS31
Kaltgerätestecker am G-PPP: FI-11 (Gold)
Kaltgeräteeinbaubuchse am G-PPP: Furutech AC Inlet (Gold)
Stecker: FI-E11 (Gold)
Kabel: Furutech FPTCS31
Steckdosen in Leiste: Furutech FI-E30 G (Gold)
Stecker: FI-E11 (Gold)
Kabel: Musigo PC3
Kaltgerätestecker im G-Linn: FI-11 (Gold)

Alles mit Gold beschichtet, außer die Wanddose, die ist mit Rhodium beschichtet. Eigentlich sollte man den Pfad von dieser Wanddose zum Quell-G-PPP dann konsequenterweise ebenfalls in Rhodium ausführen. Also habe ich mal beim G-PPP angefangen und mir eine Rhodium-beschichtete Buchse gekauft und den G-PPP zerlegt:

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Man sieht, dass die FI-06 R NCF Rhodium leider nicht passt von den Abmessungen her. Also wieder alles zusammengeschraubt und die Rhodiumbuchse mit den gleichen Abmessungen bestellt:

Bild

Links das AC-Inlet in Gold, in der Mitte in Rhodium und rechts die FI-06 NCF Rhodium. Im AC-Eingang des PPP geht's recht eng zu, da muss die Buchse genau passen:

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Jetzt braucht's natürlich noch das passend konfektionierte Kabel. Nachdem aber nur der Kaltgeräteeinbaustecker im G-PPP getauscht war, fiel mir gleich ein etwas hellerer Klang auf als gewohnt, mit etwas mehr Auflösung als vorher. So also klingt der Unterschied Gold-Rhodium, verstehe.

Beim Kabel hatte ich ja schon verschiedentlich rausgefunden, dass da vorne vor dem Quell-G-PPP Querschnitt zählt, und bisher hatte das Furutech FPTCS31 da einen sehr guten Job gemacht. Aber wenn schon, denn schon, also habe ich mir beim englischen futureshop ein passendes Kabel machen lassen:

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In meinen Garten gelegt könnte das vom Durchmesser her gesehen auch gut ein Reptil sein, aber in der Werkstatt sieht das dann so aus:

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Es ist das vielgepriesene Furutech DPS-4.1 mit den 50er-NCF-Steckverbindern von Furutech. Erst nochmal das Gehör kalibrieren, dazu habe ich in verschiedene Stücke von Tord Gustavsen reingezappt. Dann Kabeltausch. Madonna Maria Mutter Gottes, das ist ein ganz anderes Kaliber. Es ist nicht nur die hinzugewonnene Auflösung, sondern vor allem die schiere Kraft, die die Musik verströmt. Und die Mitten haben ungemein an Farbigkeit zugelegt! Also das Kabel darf bleiben.
saabcoupe hat geschrieben:
04.08.2020, 15:15
Allerdings sah mich Swen mit großen und verwunderten Augen an als ich ihm sagte das mir das zu VIEL des Guten ist. Schon nach drei Minuten wusste ich das ich damit nicht lange hören kann, es wird mich früher oder später nerven.
Harald war's zuviel, aber bei mir in der Anlage spielt das ganz hervorragend. Mal sehen, wie die Langzeiterfahrung aussieht, aber im Moment bin ich sehr zufrieden mit dem Kabel.

Viele Grüße
Gert
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Gert,

wer hätte gedacht, dass Du mal zu den Kabelklang Menschen gehören würdest? 8)
Ich bin gespannt, wie es bei Dir tönt, hast Du doch seit meinem letzten Hörbesuch einige Dinge verändert,
was Du bei meinem letzten Kurzbesuch bereits angedeutet hattest und noch weiter steigertest.
Glückwunsch zu den nächsten Prozent, die bekanntlich immmer schwerer zu steigern sind.

Grüsse Jürgen
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saabcoupe
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Beitrag von saabcoupe »

Hallo Gert,

die 11er Stecker haben Messing Kontakte ( alpha Legierung ), wenn du Reinkupfer haben nöchtest musst du auf die 28/38 tauschen.

Das das DPS zu deinen klanglichen Vorlieben passt verstehe ich sehr gut, Dynamik und Auflösung sind genau dein Ding😉😉😉, sehr gute Wahl.

Nach ausgiebigen Tests am Wandler mit den Furutech Kabeln, dem PC1 und dem PC3 bin ich jetzt am PC3 mit FI 28/38 Rhodium hängen geblieben.
Das passt am besten zu meinen Vorlieben, da es durch die Rhodium Stecker die Spritzigkeit erhält und die Auflösung und Klangfarben vom Silber Kabel.

Viel Spaß beim hören und vergleichen.

Vg Harald
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jackelsson
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Beitrag von jackelsson »

Hallo Gert,

Glückwunsch zum DPS! :-)

Aber Achtung mit schnellen Klangbeurteilungen bei dem Teil, sowohl in Bezug auf das Kabel selbst, als auch generell in Bezug auf Stecker mit NCF-Gehäuse. Das Zeug braucht wirklich elend lange zum einspielen. 300 Stunden sind das durchaus, bis sich da nix mehr tut. Das Schöne daran: es wird letztendlich nur besser nach dieser Zeit. :-)

Ich sage aber trotzdem "Achtung", weil es in der Zwischenzeit klanglich durchaus auch mal hin und her oszilliert, es kann dann auch mal obenherum plötzlich nervig sein und man fragt sich, was denn da jetzt bitteschön plötzlich nicht stimmt. Da muss man einfach durch. Ich habe das gerade bei einem weiteren DPS durchmachen dürfen.

Und ich habe auch merken müssen, dass ein DPS (oder auch: zuviel DPS) nicht unbedingt immer das Gelbe vom Ei ist. An MEGs, Phonostufe und DAC macht das DPS bei mir einen tollen Job - aber an der Hochpegelvorstufe ist es wieder raus geflogen, da darf jetzt wieder ein MuSiGo PC1 mit Oyaide P/C-004 Steckern seinen Dienst tun. Das DPS machte die klangliche Präsentation dort einfach zu trocken und emotionslos, das war einfach zuviel des Guten.

Aber auf die FI-50 NCF schwöre ich. Ich rüste jetzt noch ein weiteres Kabel damit aus, dann haben bei mir alle Kabel (außer einem einzelnen Elektrolurch) entweder Oyaide P/C-004 oder Furutech FI-50 NCF. Kann ich nur wärmstens empfehlen... :mrgreen:

Gruß,
Swen
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Harald,
saabcoupe hat geschrieben:
04.09.2020, 15:02
die 11er Stecker haben Messing Kontakte ( alpha Legierung ), wenn du Reinkupfer haben nöchtest musst du auf die 28/38 tauschen.
verstehe. Ich dachte, die 11er wären auch schon aus Kupfer. Würdest Du die 11er an meiner Stelle tauschen gegen 28/38 am PC3 zum Linn?

Hallo Swen,
jackelsson hat geschrieben:
04.09.2020, 15:45
Aber Achtung mit schnellen Klangbeurteilungen bei dem Teil, sowohl in Bezug auf das Kabel selbst, als auch generell in Bezug auf Stecker mit NCF-Gehäuse. Das Zeug braucht wirklich elend lange zum einspielen. 300 Stunden sind das durchaus, bis sich da nix mehr tut. Das Schöne daran: es wird letztendlich nur besser nach dieser Zeit.
beim Futureshop kann man auswählen, wie lange sie das Kabel einspielen sollen vor Auslieferung, möglich ist 0-24h-48h-96h. Ich hatte 96h gewählt. Jetzt kommt's natürlich drauf an, welcher Strom zum Einspielen durch das Kabel gezogen wird. 300h mit niedrigem Strom dürften den gleichen Effekt machen wie 100h mit dreimal höherem Strom, denke ich. Wie allerdings der Einspielvorgang beim Futureshop aussieht, weiß ich nicht. Möglich ist es deshalb, dass das Kabel die nötige Einspielzeit schon hinter sich hat, vielleicht aber auch nicht.

Viele Grüße
Gert
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SolidCore
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Netzkabel

Beitrag von SolidCore »

Hallo Gert

Schön, das du nun auch auf den wichtigen Zug der Netzverteilung immer weiter aufspringst.
In meiner Betrachtung eine stabile Grundlage für guten Klang.

Wollte was zu Einspielzeiten sagen. Du hast richtig "geraten". Ich hab das mal ausprobiert.
Die Einspielzeit wird im wesentlichen vom Strom bestimmt. Hier mal ein paar Praxisangaben,
die je nach Kabel natürlich etwas variieren.
- 8A oder rund 2kW: 30 h
- 4A oder rund 1kW: 90 h
- 0,5A oder rund 100W: >150h

Hinzu noch ein Phänomen: Jemand schrieb mir, er hatte 2 neue 7N, eins am CD 20W, eins am Vollverstärker >150W.
Nach 2 Monaten nahm er beide mit zu Bekannten, und stellte fest, das vom CD spielte "anders". Dann tauschte
er bei sich die Positionen, und siehe da, nach einer Woche spielten beide gleich.
So wäre es zumindest denkbar, das grade Kabel mit hohem Querschnitt sich an kleinster Last nie 100% formieren.
Dies nur als Hinweis, ohne Anspruch auf Richtigkeit.
So setze ich neue Stromkabel immer erst eine Weile zwischen Wand und Netzleiste ein, bevor sie an Kleinverbraucher kommen.
Geht zum einem schneller, und gibt ein sicheres Gefühl :).

Gruß
Stephan
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saabcoupe
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Beitrag von saabcoupe »

Hallo Gert,

die 11er Stecker sind nicht die einzigen Messing Teile in deiner Kette, auch die Inlets sind nur vergoldetes Messing.

Ich würde es an deiner Stelle komplett durch ziehen und alles auf FI 06 G oder R Inlets und FI 28/38 G R Stecker umbauen, natürlich auch gleich das sie zueinander passen um die Materialvermischungen so gering wie möglich zu halten. Dabei solltest du die Leiste nicht vergessen, vernünftiges Kabel ist da ja drin nur weiß ich nicht mehr welche Buchsen du drin hast.
Zum testen und vergleichen kann ich dir auch mal meine Leiste schicken, die hat das Fi 06 G Inlet, 4qmm OCC Draht, 3x FI 30 NCF R und 3x FI 30 G Dosen.

Beim Linn weiß ich nicht wie er mit Rhodium klingt, da sind glaube ich die G Stecker und das G Inlet die bessere Wahl.

Wie ich schon geschrieben habe habe ich am Esoteric ( es ist mein einziges Gerät das hörbar auf Netzkabel reagiert ) das PC3 mit den 28/38 R Steckern dran.

Gruß Harald
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SolidCore
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Netzverteilung

Beitrag von SolidCore »

Hallo zusammen

Wieso eigentlich immer unbedingt Furutech ?
Subjektiv empfinde ich deren Gold-Stecker als lahm, die Rhodium mit leichter Härte,
einzig die NCF überzeugen mit Auflösung und Speed, ohne Härten.
Wieso nicht mal Schuko von Akiko in Rhodium. Sie haben Beryllium als Unterlage, spielen schnell,
absolut Härtefrei und auf den Punkt. und nichtmal teuer. Oder Iego Vollsilber, ein traumhafter Schuko.
Kaltgerätebuchsen gibts auch von Iego in Vollsilber, Kaltgerätestecker sind Oyaide C-004 mühelos den
Furutech ebenbürtig, gibts in Japan sehr günstig, natürlich als Originalware mit Wasserzeichen.
Jede Kunststoff-Hülle an Stromsteckern tausche ich mittlerweile gegen welche aus Alu, hört man sofort.
Schön ist, das die Hüllen fast alle unternander kompatibel sind.
Nur um mal andere Wege aufzuzeigen, wenn man schon aufrüstet.
Letztendlich ist natürlich erlaubt, was gefällt.

Gruß
Stephan
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Stephan, hallo Harald,

danke für Eure Tipps. Nun habe ich das auch erfahren müssen mit der Einspielzeit des DPS-4.1. Gestern Abend wollte ich gemütlich Musik hören, aber das klang nicht gut. Stimmen hatten so einen metallischen Halo, unerträglich. Ich habe entnervt ausgemacht und ein Tennisspiel auf Eurosport angeschaut. Das hat mich sofort an Swens Warnung erinnert:
jackelsson hat geschrieben:
04.09.2020, 15:45
Aber Achtung mit schnellen Klangbeurteilungen bei dem Teil, sowohl in Bezug auf das Kabel selbst, als auch generell in Bezug auf Stecker mit NCF-Gehäuse. Das Zeug braucht wirklich elend lange zum einspielen. 300 Stunden sind das durchaus, bis sich da nix mehr tut.
Und daran:
SolidCore hat geschrieben:
05.09.2020, 12:24
Wollte was zu Einspielzeiten sagen. Du hast richtig "geraten". Ich hab das mal ausprobiert.
Die Einspielzeit wird im wesentlichen vom Strom bestimmt. Hier mal ein paar Praxisangaben,
die je nach Kabel natürlich etwas variieren.
- 8A oder rund 2kW: 30 h
- 4A oder rund 1kW: 90 h
- 0,5A oder rund 100W: >150h
Deshalb findet sich gerade folgende Anordnung auf meiner Terrasse:

Bild

Stromverschwendung, schon klar. Der kleine Heizlüfter da vorne zieht gemessene 2036W, das macht bei ebenso gemessenen 232V dann 8,77A. Schlauer wäre zum Einspielen, falls denn nur der Strom zählt, ein Trafo mit einer niedrigen Sekundärspannung, mit dem man dann 10A bei ganz wenigen Volt da durchzieht. Aber ich mache das jetzt mal ein paar Stunden und höre mir dann an, ob sich was geändert hat am Klang. Dann kann ich mir immer noch Gedanken zu dem Trafo machen.

Viele Grüße
Gert
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Tinitus
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Beitrag von Tinitus »

Hallo Gert,

irgendwo habe ich mal gelesen, Staubsauger mit Phasenanschnitt sei gut zum Einbrennen, also Vorwerk oder Miele und dann per Drehregler Leistung reduziren. Erhöht aber den Verschleiß der Kohlebürsten.

Gruß

Uwe
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jackelsson
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Beitrag von jackelsson »

Hallo Gert, liebe alle,

zum Thema einspielen gibt es ja die unterschiedlichsten Meinungen im Netz zu finden. Ich habe irgendwo auch schon mal gelesen, dass man ein Kabel quasi "verbrennen" kann, wenn man es z.B. an Einbrennautomaten zu heftig einbrennt. Da ging es allerdings, wenn ich das recht erinnere, um NF-Kabel, nicht um Netzkabel. Ich weiß aber nicht, ob da etwas dran ist und inwieweit da Netzkabel betroffen sein können, selber habe ich damit noch keine Erfahrung gemacht.

Zum Thema einspielen im Allgemeinen hatte ich im Netzkabel-Thread mal die Meinung von zwei Meistern gepostet, vielleicht passt das ja gerade aktuell hier hin:

viewtopic.php?f=23&t=11405&p=183529#p183529

Gruß,
Swen
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markflei
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Beitrag von markflei »

Hallo ihr lieben,

dem DPS4.1 Fieber bin ich nun auch verfallen und hab mir eines gegönnt.
Oh weh, ich hoffe der Blechtrötenklang im Mittelton legt sich bald. Na ja , spielt erst seit ein paar Tagen, ein klein bisschen ist es ja schon besser geworden.

Gruß Markus
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dirk-rs
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Beitrag von dirk-rs »

Hi Gert,

ich nutze zum einbrennen Stephans Tip an der Waschmaschine/Trockner.

So ist meine Frau angewiesen das Kabel erst per Adapter an die Waschmaschine und anschliessend an den Trockner anzuschließen. Anschliessend gebe ich noch 2-3 Tage mit weniger Strom an der Anlage dazu.

So wird kein Strom verballert , das Kabel ist fix eingespielt und ich habe immer die gleiche Einbrennmethode genutzt. So bin ich bisher gut zurecht gekommen.

Gruss Dirk
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SolidCore
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Netzkabel

Beitrag von SolidCore »

Hallo Gert

Genau so hab ich es auch gemacht. Einen 2KW Heizlüfter 30 Stunden laufen lassen.
Zu der Zeit hatten wir noch einen Hühnerstall, in dem er im Winter lief. Also perfekt.
Sinnig seh ich ebenfalls Waschmachinen, besonders Kochwäsche. Man hat alle Arten von Last.
Anlaufstrom, Elektronik, Heizspirale, Motor.

Als wirklich guten Ersatz für Furutech Rhodium, oder Plagiate, sehe ich die Rhodium-Schukos von Akiko, gibts in Holland.
Klanglich sehr nah an Oyaide P-004e. Keine Härten, kein Rhodiumklang, dafür schnell, präzise, auf den Punkt.
Und endlich auch mal mit breiter Bühne und wunderbarer Kontourenzeichnung.
Anfangs nicht täuschen lassen, Neu spielen sie etwas schlank und flach, nach 3 Tagen wunderbar.
Die Kunststoffhülle ist Weichplastik, etwas offener und lebendiger spielen
die hellen Aluminiumhüllen von Sonarquest. Sie passen perfekt.

Auf den nun 2fach genannten Effekt von Härte und metallischem Beigeschmack beim 4.1 würde ich im Langzeittest achten,
ob sich das wirklich legt. Was bringt die schönste Auflösung, wenn sie dadurch Nachteile in der runden Gesamtstimmigkeit zeigen.
Da ich keins zum Testen habe, nur mal erwähnt. Man achtet ja anfangs gern mal nur auf Details, und Sauberkeit.
Irgendwann fragt man sich, wieso Musik nicht mehr berührt.

Gruß
Stephan
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