Harald (Abacus C-Box 2)

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Beitragvon hkampen » 24.11.2018, 19:25

Hi,

meine Neuerwerbung: Bild https://www.fidelity-magazin.de/2018/08/01/digitaler-sound-neu-definiert-der-hugo-m-scaler-von-chord-electronics/

Der M-Scaler legt noch mal ordentlich eine Schippe drauf, in allen Bereichen. Irgendwo hab ich mal gelesen, dass die C-Box 2 nicht so geeignet ist für Rock. Naja, kommt drauf an, was man davor schaltet! :cheers:

Viele Grüße
Harald
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Beitragvon Lauscher » 24.11.2018, 20:30

Hallo Harald,

Das liest sich ja sehr beeindruckend :D

Wie tönt es denn? Und wie funktioniert es ?

Viel Freude mit Deiner neuen Errungenschaft
Und viele Grüße
Jens
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Beitragvon hkampen » 24.11.2018, 21:28

Hallo Jens,

wie das im Detail funktioniert, können wir hier vielleicht gemeinsam ergründen. Kern des Geräts ist ein Rechner, der mit ~1 Millione Taps rechnet, ein gerades Upscaling bis zu 768 kHz macht und darauf diverse Filter anwendet. Beim Anschluss an DACs, die nicht aktuell von Chord stammen, wird das Upsampling runtergesetzt, bis es kompatibel ist. Verbunden wird der M-Scaler entweder mit Dual BNC oder optisch im Ein- und Ausgang sowie per USB im Eingang. Mit einem Schalter kann außerdem die Tap-Länge runtergesetzt werden, um bei Filmen Latenzen zu vermeiden.

Insgesamt bin ich begeistert. Nur wenn eine Aufnahme zu "schmutzig" ist, wie z.B. bei alten Aufnahmen aus den frühen 30er-Jahren, ist der Sound etwas schlechter als ein DAC, der einfach trocken übersetzt. Der Klang ist warm und satt, ohne Details zu verlieren. Instrumente und Stimmen klingen sehr natürlich. Erstaunlich ist auch der Dynamikzuwachs. Es ist mit dem Gerät gelungen, auch Formate in CD-Qualität auf High-Res zu bringen. Was mir allerdings fehlt, ist eine eingebaute Raumkorrektur.

Den Lautstärkeregler hab ich deutlich höher stehen als bisher. Ich vermute, das liegt an einer luftigeren und dynamischeren Auflösung, wodurch der Lautstärkeeindruck verringert wird.

Gehört hab ich bisher viel Prog und Rock aus den 70ern, etwas akustischen Jazz und gerade läuft Vivaldi, das meiste in CD-Qualität.

Grüße
Harald
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Beitragvon hkampen » 24.11.2018, 21:35

Nachtrag: Der Chord MK Blu.2 ist, abgesehen vom CD-Player, baugleich. Hier gibt es etwas mehr Hintergrund: https://www.hifistatement.net/tests/ite ... -2?start=0

MfG Harald
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Beitragvon hkampen » 24.11.2018, 21:42

Nachtrag 2: s/pdf out hat er auch.

MfG
Harald
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Beitragvon Lauscher » 24.11.2018, 21:54

:D ich glaube Du meinst s/pdif.

Wie bist Du auf den Chord gekommen ? Der scheint ja brandneu zu sein. Es wird von Lieferschwierigkeiten gesprochen.

Ich habe mir mal die Bedienungsanleitung quer angeschaut - die technischen Angaben lesen sich sehr gut.

Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Freude damit.

Übrigens: Für die von Dir angesprochene Raumkorrektur würde ich mir mal Acourate anschauen.

Viele Grüße
Jens
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Beitragvon hkampen » 24.11.2018, 22:25

Ja, pdif :wink:

Es hat schon ein paar Wochen gedauert, bis es geliefert wurde.

Auf Chord gekommen bin ich durch Recherche. Angefangen hatte ich mit Audioquest Dragonfly, der mit zu trocken klang, dann kam der Meridian Explorer², der wärmer klingt, aber noch zu wenig detailliert, dann kam ein Rotel DAC, der schon ein echter Fortschritt war, mir aber zu brutal schlechte Aufnahmen wiedergibt. Der Meridian ist jetzt an anderer Stelle für Streamingradio im Einsatz und was ich mit dem Rotel mache, überlege ich noch. Es gibt ein paar Alben, die, so trocken wiedergegeben, besser klingen.

Eine nachgeschaltete Raumkorrektur will ich nicht. Ich sehe wenig Sinn darin, die Daten immer wieder AD/DA zu wandeln, um was dran zu machen. Wenn, dann wird Accourate auf einem Audio-PC installiert. Das wäre noch ein Projekt für die Zukunft. Da bin ich mir aber noch nicht so ganz sicher, ob die Nutzung dann auch komfortabel genug ist. Ich tausche viel Musik in Social Media und springe immer wieder zu Youtube oder Spotify, um was zu posten. Daher bräuchte ich also einmal eine Lösung, um meine Dateien auf dem Audio-PC abzuspielen und dann kurzfristig was vom Surf- und Arbeits-PC an einen DAC zu senden. Dazu kommt, dass mit meinem favorisierten Player ASIO nicht gapless spielt, worauf ich bei manchen Alben Wert lege.

Grüße
Harald
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Beitragvon Lauscher » 24.11.2018, 23:01

Da hast Du ja schon eine anständige Sammlung :D
Für jedes Stück ein eigener DAC kann schon anstrengend sein.

Zur Raumkorrektur:
:lol: Nicht so gut wie Acourate - und nicht mit so umfangreichen Einstellmöglichkeiten aber auch mit m.E. guten Ergebnissen ist der Lyngdorf den ich gerade für einen Freund hier im Forum zum Kauf anbiete.
Wie sich dieser von der Auflösung her Digital verhält kann ich Dir nicht sagen - das müsste ich bei Interesse nachfragen.

viewtopic.php?f=38&t=10216

Das soll aber kein Verkaufsangebot sein :wink:

Viele Grüße
Jens
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Beitragvon hkampen » 24.11.2018, 23:14

Jens, im Moment sind die Ausgaben erstmal reduziert :D So groß ist der Bedarf nach Raumkorrketur auch erstmal nicht, klanglich und in den Details ist der Unterschied zwischen Kopfhörer und Boxen nicht allzu groß.

Aber Infos dazu sammen schadet ja nicht :cheers:
Harald
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Beitragvon Lauscher » 24.11.2018, 23:22

Harald - das glaube ich Dir.

Den konkreten Preis habe ich nicht gefunden - besonders niedrig war er aber bestimmt nicht.

In meiner „Anlage“ bin ich durch Raum - Optimierung und Raumkorrektur einen Riesenschritt vorangekommen - dass hätte ich vorher in diesem Maßen nicht erwartet. Falls Du dort noch nichts ausprobiert hast - würde ich mal in die Richtung etwas probieren :cheers:

Viele Grüße
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Beitragvon hkampen » 24.11.2018, 23:31

Hallo Jens,

den Listenpreis kenne ich auch nicht, aber deutlich über 4k€.

Grüße
Harald
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